Erfolge messen

Die Ergebnisse der Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO) sind meistens nicht auf den ersten Blick erkennbar. Allerdings sind diese wichtig zu messen, da sie uns Antworten darüber geben, wie gut unsere Webseiten funktionieren und was wir noch besser machen können. Hier helfen SEO KPIs.

 

Wie also messen wir unsere SEO-Maßnahmen?

Dabei helfen uns sogenannte SEO KPIs (Key Performance Indicators). Das sind Kennzahlen, die die grundlegenden Parameter darstellen, um den Erfolg der Suchmaschinenoptimierung zu messen.
Dabei betrachten wir, die Optimierung der Zugriffe zu einer Seite.

Kurz aufgegriffen: Über das Ranking gelangt man zu Impressionen (wie häufig die Seite in der Suchergebnisliste angezeigt wird). Diese werden idealerweise geklickt und führen zu Traffic auf der Website. Funktioniert die Website für den Nutzer richtig, also findet er alles was er sucht, interagiert er mit ihr und wird bestenfalls zu einem Kunden. Dadurch entstehen Conversions.

 

Die reine Ansicht der Besucherzahlen ist in dem Fall nicht sehr aussagekräftig. Denn ohne Conversions und Interaktion, wissen wir nicht was auf einer Website gut funktioniert und was weniger gut.

 

SEO KPIs: Messen von Erfolgen vom Ranking bis Conversion.

Vom Ranking bis zur Conversion.

 

Unterteilung der SEO Kennzahlen

Wir unterteilen die KPIs in allgemeine SEO-Kennzahlen, Unternehmens-Kennzahlen und Social-Kennzahlen. Dabei gibt es folgende Betrachtungspunkte:

Allgemeine SEO-KennzahlenUnternehmens-KennzahlenSocial-Kennzahlen
  • Organischer Traffic
  • Keyword-Rankings
  • Backlinks
  • Absprungrate / Verweildauer
  • Scrolltiefe
  • Sichtbarkeitsindex
  • Ladegeschwindigkeit
  • CTR (Click-Trough-Rate)
  • usw.

 

  • Conversions
  • E-Commerce Umsatz
  • Anmeldungen
  • Abonnenten
  • ROI
  • Mitarbeiterauslastung (z.B. reduzierte Telefonzeiten nach Einsatz von Support-Chatbot)
  • usw.
  • Verlinkungen
  • Follower / Abos
  • Reposts / Retweets
  • Likes
  • Kommentare
  • usw.

 

Bestimmung der gewünschten SEO KPIs

Wir bestimmen also die Kennzahlen anhand von Webseiten die gut funktionieren und stellen uns wichtige Fragen, wie z.B.:

  • Wieso klicken sich die Nutzer lieber durch eine Website?
  • Wieso werden Besucher ausgerechnet hier zu Kunden?
  • Welche Inhalte funktionieren hier besser als auf einer anderen Website?

 

Beispiele

Wir stellen uns dabei verschiedene Fragen für die jeweiligen Themen und Ziele.

Online-Shop: Produktbeschreibung, SEO Texte, Bilder wurden verbessert.
Verbessern sich Zugriffe und Klickraten (allgemeine SEO-Kennzahlen)? Steigt die Zahl der verkauften Produkte (Unternehmens-Kennzahlen)?

Markenbekanntheit: Werbung in Social Media, Tracking der Besucher.
Erhöht sich die Anzahl der Likes und Shares (Social-Kennzahlen)? Steigt die Anzahl der Besucher von den verweisenden Seiten (allgemeine SEO-Kennzahlen)? Erhält die Marke Backlinks (allgemeine SEO-Kennzahlen)?

 

Verwendbare Tools

Bei der Frage: “Woher kommen meine Besucher?” genügt ein Blick in Google Analytics. Denn hier erlangt man über Zahlen und Daten eine Aussage über Organisch vs. Paid vs. Social Traffic. Außerdem kann man hier gezielt nachschauen, welche Variante zu welcher Seite führt. Also wohin führt die organische Suche und wohin der Social Media Traffic.

Wie sieht es mit dem Keyword-Ranking aus? Dieser weist eine extreme Volatilität (volatil = stark in Schwankungen) auf, da sich der Google Algorithmus ständig verändert (> 1.600 pro Jahr). Mobile Search Index sorgt auch für große Schwankungen, genauso wie die Einbindung von KI (künstlicher Intelligenz).

Über normale handelsübliche SEO Tools entsteht dadurch kein großer Mehrwert, da über die Search Console meistens die Daten für die eigene Website ausreichen. Welche Suchanfrage auf welche Seite und welche Platzierung erreicht wird, erfährt man über die Google Search Console und kann dadurch schon gezielt einzelne Verbesserung vornehmen.
Zum Beispiel bedeutet ein schlechter CTR = schlechte Meta-Daten oder schlechte Position = Optimierung des Beitragsinhalts. (siehe auch: https://seybold.de/platz-1-in-google-mit-seybold/)

 

Fazit

Um SEO Erfolge zu messen, bestimmen wir verschiedene Kennzahlen. Diese richten sich nach den unternehmenskritischen Fragen und bestimmen die im Report verwendeten KPIs.

Durch Vergleiche und Zielsetzung, ob wir mehr Verkäufe oder an Markenbekanntheit gewinnen wollen, können wir die Bereiche der Kennzahlen messen und optimieren das, was noch nicht gut funktioniert.

Es empfiehlt sich bei der Messung des Erfolgs (Erfolgskontrolle) monatliche SEO Reports, idealerweise mit einem Wettbewerber Benchmark, aufzugreifen. Außerdem sollten monatliche Calls und regelmäßige Reviews zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit (halbjährlich) getätigt werden.

Zudem wäre ein regelmäßiger Crawl der Website (wöchentlich oder zweiwöchentlich) sinnvoll, damit man bei technischen und inhaltlichen Problemen schneller eingreifen kann. Zusätzlich zeigt ein Monitoring der Verfügbarkeit der Website, wann diese erreichbar oder nicht erreichbar ist bzw. mit Fehlern antwortet. Über das Monitoring erkennt man auch ungewollte Änderungen in Title, Meta-Date, etc.

Solche Kennzahlen kann man als PDF-Report oder als permanent verfügbares Dashboard über Google Datastudio von der Agentur zur Verfügung gestellt bekommen.

 

 

Weitere Interessante Informationen:

 

Alina Bajgoric
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Ich mache Content Marketing, Social Media und Content-Analyse bei der coolsten Agentur.
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