Content Marketing – Konzepte, Strategien und Erfahrungen

Diese Kategorie des Sichtbarkeitsmanagements nach Seybold beinhaltet alle Bloginformationen zum Thema Content Marketing.

Content Marketing ist eine Variante des Online-Marketing.  Durch die Bereitstellung hochwertiger Informationen und der entsprechenden Verteilung in den Kanälen, die für das jeweilige Unternehmen wichtig sind, wird die Relevanz und Wertigkeit einer Website deutlich erhöht.

Im Content Marketing wird unterschieden zwischen Search Content und Social Content.

Search Content bedient die Zielgruppe der Personen, die ganz gezielt einen spezifischen Inhalt suchen. Seiten mit Search Content sind in der Regel Produktseiten, FAQ, Unternehmensinformationen und andere detailreiche Infoseiten.

Social Content ist für die Zielgruppe, die das Unternehmen noch nicht kennt und eher zufällig über dessen Leistungen stolpert. Zu Social Content gehören Informationen von Events, Fun Facts und andere unterhaltsame Informationen, die zum Unternehmen hin führen und Lust auf mehr machen.

Search Content ist also für die gezielte Information und Social Content ist für die Unterhaltung und Heranführen an ein Thema/Marke/Dienstleistung gedacht.

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Nutzerverhalten – So steigern Sie den wichtigsten Rankingfaktor

Nutzerverhalten – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017. Dies sind die Abenteuer der Suchmaschine Google, die uns mitnimmt in Regionen, die noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Google Top Rankings erzielt man wie? Die wichtigsten Rankingfaktoren sind lt. Google Links, Content und Rankbrain als Filter. Doch spätestens seit den Phantom Updates und dem Fred-Update von Google ist eines klar:

Qualiät und Nutzerverhalten sind eng aneinander geknüpft.

Heute bereits ist der Einfluß des Nutzerverhaltens dafür verantwortlich, ob eine Seite, die es durch guten und relevanten Content in die Top 10 geschafft hat, dort auch bleibt.

Die Zeiten, in denen Content, um des Contents Willen, produziert wurde, gehören der Vergangenheit an.

Was braucht ein erfolgreiches Unternehmen auf seiner Website?

Ein Unternehmen braucht heute:

  • Content: Die Grundvoraussetzung für ein Ranking überhaupt ist das Vorhandensein von relevanten Angeboten (bzw. Lösungen) und gutem (=relevanten) Inhalt.

  • Technik: Die Informationsarchitektur und sauberer Code sind als technisches SEO dafür verantwortlich, dass eine Domain die Chance erhält, vorne gefunden zu werden

  • Links: Über Links schätzt Google die Relevanz und Wichtigkeit einer Seite ein.

  • Nutzerverhalten: Das Nutzerverhalten entscheidet, ob und wo eine Domain in den Top 10 steht bzw. gar bleibt.

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Googles wichtigster Rankingfaktor

Nutzerverhalten, User-Experience, UX – wie man das Kind auch nennen mag, wird zunehmend der wichtigste Rankingfaktor innerhalb der Suchergebnisse.

Und beginnt man, von der abstrakten Welt der Programmierer, Nullen und Einsen, vorgefertigten Shops, die noch immer eine Funktionalität verfolgen, wie die ersten Shops in den 1990er Jahren, dann erkennt man schnell: Der Benutzer will heute verführt werden.

 

Die Verführung des Benutzers

Und die Verführung beginnt bereits in den Suchergebnissen.

Ein verführerischer Text, der in den Suchergebnissen gezeigt wird, verleitet wesentlich häufiger dazu, eine Webseite zu besuchen. Jeder Nutzer, der ein Produkt sucht, braucht nicht viel mehr zu wissen, als das Produkt selbst – dann kann er es finden. Was ist aber, wenn er das Produkt noch gar nicht kennt? Wenn er gezielt nach Eigenschaften sucht?

Genau das gilt es zu erkennen.

Warum?

Für Google ist es geschäftskritisch, die beste Suchmaschine der Welt zu sein. Von den Anzeigen hängt der größte Teil des Gewinns ab. Wenn niemand mehr sucht, dann gehts damit bergab. Eine Suchmaschine verliert seine Kunden dann —– wenn sie keine guten Ergebnisse mehr liefert. Folglich ist es für Google entscheidend, gute und relevante Ergebnisse zu zeigen.

Eine Verbesserung der Suchergebnisse kann Google relativ leicht erhalten, in dem die Interaktion zwischen Nutzer und Suchergebnis beobachtet wird. Welcher Link wird geklickt? Wie schnell taucht der Suchende wieder in den Suchergebnissen auf? Wie lange verweilt er auf der entsprechenden Zielseite?

Bessere Suchergebnisse erhält Google genau dann, wenn diese Informationen zu einer Neujustierung der Suchergebnisse führt. Warum auch sollte ein Nutzer auf Position 1 bleiben, wenn Position 2 oder Position 3 wesentlich häufiger angeklickt wird? Was veranlasst Google, ein Suchergebnis in den Top 10 zu behalten, das nicht geklickt wird? Und ein Patent für diese Idee gibt es bereist seit 2011. Das US-Patent 20120016888 beinhaltet unter anderem das Sortieren von Dokumenten basierend auf der Analyse von Suchergebnisse.

Nutzerverhalten

Was ist das Nutzerverhalten und welche Daten verwendet Google?

Nicht bekannt ist, welche Daten in diese Umsortierung einfließen. Vermutlich sind es aber die Bewegdaten aus Google Chrome, da dieser Browser deutlich stärker verbreitet ist, als z.B. Google Analytics auf Webseiten verwendet wird (10% aller Websites verwenden Analytics). Denbkar ist auch, dass eine Kombination aller verfügbaren Daten genutzt wird.

Ganz sicher sind es Metriken wie

  • CTR (Click Trough Rate), welche Ergebnisse werden überhaupt angeklickt
  • Verweildauer auf der betreffenden Seite
  • Rückkehrhäufigkeit von einer Seite zu den Suchergebnissen zurück
  • Klickdaten auf einer Webseite

Diese Informationen lassen schon erkennen, ob eine Seite entsprechend funktioniert.

Domain verliert Ranking wegen schlechter User-Experience

Nur konsequent durchdacht wäre es, wenn Google die Klickdaten auf die gesamte Domain anwendet und daraus ein Vertrauensverhältnis aufbaut. Sozusagen einen Wert, der bestimmt, wie häufig Informationen von dieser Seite generell dazu führen, einen Suchenden „glücklich“ zu machen.

Aber wenn das passiert, wie kann man die eigene Webseite denn dann ordentlich positionieren?

 

7 Tipps zur Steigerung des Nutzerverhaltens

Die Verbesserung des Nutzerverhaltens ist die zentrale Aufgabe für das Performance Marketing. Das bedeutet, dass eine Webpräsenz wie folgt bearbeitet werden sollte:

  1. Unnötige Seiten loswerden

    Werden Sie unnötige Seiten losÜber Google Analytics erkennen Sie sehr genau, welche Seiten praktisch nie besucht werden oder aber eine sehr hohe Absprungrate generieren.Vielleicht liegt es daran, dass zwar die Informationen gut sind, aber nicht ausreichend. Dann sollten diese Seiten umgeschrieben werden.Vielleicht liegt es daran, dass diese Informationen niemanden interessieren, dann löschen Sie diese Seiten aus Ihrem Internetangebot. Und sollten Sie doch der Meinung sein, man bräuchte diese Seiten, dann geben sie diesen wenigstens ein „noindex“ in den Metadaten mit.

  2. Verweildauer auf der Seite erhöhen

    Die Verweildauer auf einer Seite erhöht man durch das Hinzufügen von Mehrwert. Das kann entweder in Form eines fachspezifischen Kalkulators sein oder eines längeren Informationsvideos (z.B. auch Gebrauchsanleitung). Sinnvoll sind alle Dinge, die dafür sorgen, dass ein Nutzer nicht gleich wieder die Seite verlässt.Das bedeutet auch, dass das Design ansprechend sein muss.

  3. Verbesserung des CTR

    Aus den Daten der SearchConsole ist ersichtlich, welche Seiten zwar häufig angezeigt werden, aber selten Klicks bekommen. Hier gilt es jetzt zu überprüfen, ob diese Seiten nicht geklickt werden, weil die Angaben in den Suchergebnissen nicht stimmen (also Titel und Beschreibung), oder ob es daran liegen könnte, dass die Seiten „eigentlich“ auf andere Suchworte optimiert sein sollten.Das zu überprüfen ist einfach möglich, indem man Title und Description (ggf. auch die URL) verändert und dann überprüft, was geschieht. Klicken mehr Suchende auf das Ergebnis, ist der Weg richtig.

  4. Starke Inhalte produzieren

    Content, um den Content-Willen ist sowas von out. Was die Website brauchen kann, ist starker Content, der Lust macht, ihn zu lesen, besuchen, zu nutzen. Über die Punkte 1 – 3 erkennt man deutlich, wo die Stärken und Schwächen einer Website sind und kann gezielt die Stärken weiter ausbauen.

  5. Keyword-Kanibalisierung

    Aus der Searchconsole erkennt man, welche Seiten um das selbe Keyword kämpfen. Hier sollte man sich fragen, ob nicht eine (lange) Seite mit viel Inhalt für die Nutzer besser wäre oder ob es tatsächlich notwendig ist, dass mehrere Seiten um das selbe Keyword kämpfen.
    Analysieren, prüfen, umschreiben – vielleicht auch mit dem Mut zu löschen – sind die richtige Strategie, um in den Suchergebnissen weiter nach vorne zu kommen.
    Das bedeutet gleichzeitg auch, dass Sie doppelten Content vermeiden sollten.

  6. Nutze die Macht

    „Die Macht ist es, die dem Jedi seine Stärke gibt. Es ist ein Energiefeld, das alle lebenden Dinge erzeugen. Es umgibt uns, es durchdringt uns. Es hält die Galaxis zusammen.“, sagt Obi-Wan Kenobi zu Luke Skywalker im „Krieg der Sterne“ (1977).

    Also nutzen Sie die Macht und behalten Sie den Überblick über Ihre Webseiten. Kommentare, Benutzer gesteuerte Inhalte und sonstige Gastartikel können Sie nicht kontrollieren, wenn Sie sie nicht kontrollieren. So schön ein Forum ist, die Meinungen dort sind unkontrollierbar und führen oftmals zu ungewünschten Ergebnissen (wie auch Gästebücher und andere Dinge, die man besser in den 1990er zurücklassen hätte sollen).

    Wenn Benutzer Inhalte generieren dürfen, dann sollten diese zumindest so kontrolliert werden, dass Sie selbst bestimmen, was davon in den Google Index darf und was nicht.

  7. Beobachten, Analysieren, Reagieren

    Beobachten Sie Ihre Rankings, lassen Sie ein Auge auf der Anzahl der im Google Index befindlichen Seiten ruhen. Verwenden Sie Analytics und nutzen Sie die Search Console.
    Beobachten Sie Veränderungen, analysieren Sie den Grund dafür und reagieren Sie wie oben beschrieben.

 

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Eine Website muss stetig ihre Qualität beweisen

Google fordert Content Marketing: Ranking und Content Marketing stehen in engem Zusammenhang.  Das bestätigte John Müller am 20.10. im Rahmen des Google Tuesday Hangouts.

Allerdings muss man,  wie immer bei Google, zwischen den Zeilen lesen.

Ich liebe es, wenn Johannes Müller spricht. Das sind immer so herrlich klare Aussagen, die da aus dem Google Webspamteam kommen… 🙂

„Also aus meiner Sicht haben wir nicht so etwas wie einen Website Authority Score (Anmerkung: Dieses Bewertungskriterium dient zur Klassifizierung, wie gut eine Website in den Suchergebnissen platziert ist). Aber wenn wir so etwas hätten oder wenn wir es haben – wenn wir z. B. Qualitätssignale betrachten, die über die gesamte Website gelten – dann ist das etwas, das über die gesamte Website in dem Zustand gilt, wie es jetzt ist. Es ist also nicht der Fall, dass wir sagen würden, oh, vor fünf Jahren hatten Sie diese Punkte für Ihre Website und deswegen wird das für immer so bewertet bleiben. Vielmehr betrachten wir Ihre Website jetzt insgesamt, und wir wenden die aktuelle Punktzahl auf alle Ihre Seiten auf der Website an. So gehen wir mit Website Signalen um.“

 

Übersetzt heißt das: Wir bewerten Websites nicht mit einer Gesamtbewertung, aber wenn wir es doch täten oder vielleicht sogar tun, dann kann man sich auf die historischen Errungenschaften nicht ausruhen.

 

Oder noch kürzer:
Eine Website muss leben und über die Zeit hinweg gute Inhalte liefern, sonst stürzt das Ranking ab.

Damit hat John Müller bestätigt, dass es wichtig ist, die Qualität einer Website zu erhalten oder zu steigern. Und dazu brauchen wir Content Marketing.

Positive Auswirkungen Content Marketing

Auswirkungen von Content Marketing – Praxisbeispiel

Ergebnisse von Content Marketing:

Positive Auswirkungen Content Marketing

Die Auswirkungen einer wirksamen Content Marketingstrategie, wie sie im vorausgehenden Schaubild dargestellt wird, steigert die Sichtbarkeit stark. Wie in dieser realen Kundensituation wird dabei zunächst eine Keywordgruppe mittels des SEYBOLDSCORE-KeywordExplorer definiert. Die bereits bestehenden Top 10 Keywords werden hinsichtlich des bestehenden Suchvolumens identifiziert und mit einem Wert versehen. Der Wert richtet sich nach den CPC (Kosten pro Klick) für das entsprechende Suchvolumen.

Ziel der Strategie ist es, möglichst schnell ein Top-10-Ranking für strategische Keywords innerhalb der Keywordgruppe zu erhalten und die Sichtbarkeit für das Themengebiet innerhalb der Top 10 von Google zu erhöhen.

Zur Umsetzung werden sowohl die bestehende Seite, als auch die Social Media Kanäle eingebunden, um

  • Influencer zu definieren
  • funktionierende Themen zu finden
  • Keyword-Kanibalisierung innerhalb der Website zu stoppen
  • gezielt neuen Content zu Themengruppe zu entwickeln, der auf den Recherchen basiert
  • Influencer in Follower zu verwandeln
  • strategischen Content in die wichtigsten Sozialen Kanäle auszuspielen
  • Re-Posts strategisch zu planen

Steigerung der Sichtbarkeit um über 600% in drei Monaten

Bereits nach kurzer Zeit wird eine Top-10-Sichtbarkeit für teurere Moneykeywords erreicht. In drei Monaten konnte die Sichtbarkeit um über 600% gesteigert werden. Der Wert für diese Sichtbarkeitssteigerung entspricht einem gesteigerten Kosten/Suchvolumenverhältnis um über 1.000%.

 

Social Media Wahrnehmung

Die Maßnahmen führen dabei auch zu einer Steigerung der Wahrnehmbarkeit innerhalb der Social Media Kanäle.

So konnte in den ersten drei Monaten folgende Steigerung erzielt werden:

  • Engagement:
    Steigerung des Engagements um 7.400%
  • Audience:
    Steigerung der erreichten Menschen über alle Social Media Kanäle um 181%
  • Mentions:
    Steigerung der Nennungen durch Dritte um 375%
  • Message Volume:
    Steigerung des Nachrichtenvolumens um 22%

Nach sechs Monaten kann das Engagement leicht reduziert werden (bis zu maximal 25%). Eine höhere Reduzierung führt zu einem Rückgang der Wahrnehmung, mehr als 75% Reduzierung sogar zu einem erheblichen Rückgang der Sichtbarkeit.

 

Youtube Social Media Netzwerk

Endlich: Youtube ausgebaut zum interaktiven Kommunikationskanal.

Youtube ist nicht Fernsehen. Youtube ist besser. Youtuber und deren Fans haben mehr Interaktion. Informationen in der Videobeschreibung bieten Verlinkungsmöglichkeiten und die Kommentare unterhalb des Videos lassen so etwas wie ein Gespräch aufkommen. Ganz zu schweigen von dee Kraft des Videos und der enormen Reichweite. Auch in Google erhalten Videos einen prominenten Platz innerhalb der Suchergebnisse.

Insgesamt also schon ein Erfolgsprodukt.

Aber wer umfangreiche Kommunikstionsmöglichkeiten sucht, der musste auf andere Kanäle ausweichen. Das Video wurde auf Youtube hochgeladen und dann wurde über Facebook oder Tumblr geteilt und kommuniziert.

Tatsächlich aber war Youtube schon in der Vergangenheit für die Fans nicht nur TV, sondern eine Plattform nicht nur für das Schauen der Videos, sondern ganz speziell für Interaktion.

Nichts liegt also näher, als ein neues Produkt zu veröffentlichen.

Youtube Social Media Kanal

Jetzt startet Youtube seinen eigenen Social Media Kanal. Und das tolle daran: Es ist kein Google+ sondern komplett in Youtube integriert.

Neu in Youtube ist die Communityfunktion, die eine noch engere Bindung zu den Fans ermöglicht.

Der Youtuber kann jetzt Kontakt aufnehmen über eine einfache Community Tab. Und Fans können auswählen, ob sie direkte Nachrichten erhalten wollen. Z.B. über eine Liveshow, die gleich startet oder auch andere Informationen.

Kommunikation kann jetzt stattfinden, ohne dass ein neues Video hochgeladen werden muss. Und das sind gigantische neue Möglichkeiten:

  • Produktinformationen
  • Schulungsvideos mit direktem Nachfragen
  • Liveevents mit Zwischenfragen und direkter Reaktionsmöglichkeit
  • Online-Shops mit Verkaufsberatung…

 

So viele neue Möglichkeiten, die da kommen können. Und Youtube hat angekündigt, diesen Kanal weiter auszubauen.

 

Wie relevant es sein wird, hier mitzumischen, ist leicht erklärt, denn Youtube gehört zu Google. Prominent waren die Ergebnisse schon immer platziert. Und wenn man bedenkt, dass es für SEO sehr sinnvoll ist, im „toten“ Google+ aktiv zu sein, dann wird ein lebendiges Youtube garantiert enormen Einfluß bieten.

Und jetzt geht es darum, sich die vorderen Plätze zu sichern mit Ideen, die die neuen Möglichkeiten revolutionieren.

Quelle TechCrunch

Quelle TechCrunch

(Quelle des Bildes: https://techcrunch.com/2016/09/13/youtube-gets-its-own-social-network-with-the-launch-of-youtube-community/)

Content Marketing Strategien und Trends 2016

Content Marketing Strategie Trends 2016

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie eine Content Marketing Strategie aufbauen und zielgerichtet zu mehr Traffic und besseren Platzierungen in den Suchergebnissen der Suchmaschinen kommen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können mit diesen Maßnahmen die eigene Präsenz dauerhaft steigern.

Content Marketing Strategie für Anfänger und Fortgeschrittene

Die passende Conent Marketing Strategie ist wichtig? Das sagt die Presse: Marketingtrends und Strategien sind wichtiger Indikator für die Entwicklung von Content Marketing. Während auf der einen Seite das Platzen der Content Marketing-Blase vorhergesagt wird (Quelle: WuV), werden auf der anderen Seite klare DON’TS ausgesprochen (Quelle: Internet World).

Tatsache bleibt, dass Content Marketing eng mit dem Wachstum von Traffic und Links – und damit mit dem Anwachsen von „guten“ Links – verbunden wird. Ohne Content keine Verlinkungen. Ohne Verlinkungen keine verbesserten Platzierungen in Google & Co.

Strategien im Content Marketing, die funktionieren:

Strategische Ausrichtung

Content muss strategisch ausgerichtet sein, dann wird dieser auch erfolgreich. Unsere Vorgehensweise berücksichtigt die Optimierung von Inhalten, ohne die bisherigen Keywords zu kanibalisieren. Das heißt, Content ist strategisch ausgerichtet und frisst sich nicht gegenseitig auf. Nur so kann Google einem Inhalt eine bessere Positionierung in den Suchergebnissen zuordnen. Content Marketing Strategie is king.

 

Gastblog vs. eigene Seite

Guter Content findet auf der eigenen Website statt. Gastartikel sind erlaubt und erwünscht, müssen aber immer zu einem mehr an Informationen auf der eigenen Seite führen.

 

Social Media

Die Verbreitung von Content über Social Media, idealerweise durch eine Verlinkung auf die eigene Website. Je mehr Leser den Inhalt sehen und verstehen, liken und teilen, desto besser wird die Positionierung.

 

Guter Content

Guter Content entwickelt sich nicht durch Ghostwriter. Guter Content entstehnt nicht in Textbuden, auf denen das Hausmütterchen für 5 Cent das Wort einen Blogtext abliefert. Klarer Trend 2016: Origineller und individueller, eigener Content.

 

Fotosprache

Bildsprache ist wichtig. Fotos aus den klassischen Stockphoto-Anbieter-Sümpfen wie Fotolia, Shutterstock und so weiter häufen sich auf vielen Webseiten. Bei der Wahl eines Bildes bitte unbedingt die bisherigen Downloadzahlen des Bildes anschauen. Wurde es schon tausendfach verwendet, dann braucht es dieses Bild bestimmt nicht auch noch im neuen, originellen Content. Vielleicht gibt es auch eigene Bilder oder können zumindest welche entwickelt werden.

 

Content via AdWords

Content aus einer Kampagne in AdWords oder Facebook-Ads zu verlinken ist absolut in Ordnung. Idealerweise aber sollte die Verlinkung auf eine eigene Landeseite erfolgen, in der eine Conversion im Vordergrund steht (Bestellung, Kontakt, Anmeldung zum Newsletter und so weiter). Verlinkung in eine tiefe Seite des eigenen Blogs ist megaout.

 

Zielgerichtete Ansprache

Content wird zielgerichtet angesprochen. Bezieht sich dieser auf eine bestimmte Gruppe, dann wird nicht via Massenmail verteilt, sondern ganz gezielt der gewählte Kanal angesprochen.

 

Erfolgsprüfung der Content Marketing Strategie

Alle Strategie muss sich in der Praxis bewähren und zeigen, ob die Theorie im Content Marketing sich auch verwirklichen lässt.

Nachstehendes Beispiel zeigt das Wachstum für ein Thema, zu dem die ausgesuchte Website zum Zeitpunkt des Starts nur mit einem sehr kleinen Suchvolumen innerhalb der Top Ten von Google gefunden werden konnte.

Ziel: Wachstum des Suchvolumens steigern und Moneykeywords erhalten, die via AdWords eine höhere Summe einnehmen würden.

 

Content Marketing Strategie: Steigerung der Sichtbarkeit für relevanten Inhalt

Erfolgsbeispiel: Steigerung der Sichtbarkeit für relevanten Inhalt.
Strategie 2015/2016 von SEYBOLD – Agentur für Sichtbarkeit.

Bereits im ersten Monat wurde Suchvolumen und Wert verdoppelt, aber noch immer eher für niedrigpreisige Keywords. Ab dem zweiten Monat wurden bereits erste wertvolle Keywords erreicht. Innerhalb des Testfensters vier Monaten wurde das Suchvolumen um über 600% gesteigert, der Wert dieses Volumens um über 1100%.

Dies betrifft ausschließlich die Keywords unter den Top 10 innerhalb Google. Zeitgleich konnten wesentliche Erweiterungen nachrangiger passender Keywords auf Seite 2 und Seite 3 der Suchergebnisse verbucht werden.

Vorgehensweise: So wurde die Content Marketing Strategie implementiert

Zunächst wurde das ausgesuchte Keyword angereichert um weitere Keywords, für die in Google gesucht wurde. Dazu wurden SEMRush und das Keyword-Planning-Tool von Google befragt. Daraus ergeben sich entsprechende Phrasen und Keywords, die zu dem gesuchten Keyword. Zu den gefunden Themen wurden Benachrichtigungen erstellt, um möglichst schnell spannende Blogartikel zu den Themen auffinden zu können.

Anhand der Keywords wurden funktionierende Blogartikel gesucht und die Personen identifiziert, die solche Artikel gerne teilen. Diese Personen (Influencer) wurden kontaktiert und mit weiteren Themen versorgt. Die eigene Influencer-Community konnte so aufgebaut werden. Innerhalb kürzester Zeit wurden aus wenigen Twitter Followern über 10.000 Follower.

Via URL-Shortener wurde der Traffic gesteuert und optimiert, während wenige zusätzlicher Artikel platziert und hinsichtlich ihrer Wirkung optimiert im Blog hinterlegt wurden. Influencer wurden informiert und die Links haben sich verteilt.

Die neu erhaltenen Links werden mit den LinkResearchTools gemessen und auf ihre Wertigkeit geprüft. Schlechte Links sofort entwertet.

Der Aufwand im dargestellten Beispiel lag bei ca. 4,5 Stunden pro Woche.

 

Verwendete Tools

LinkResearchTools – Prüfung von Verlinkungen und Reduzierung von schlechten Links

Impactana – Finden von Beeinflussern der Branche

SEMRush – Keywordfindung

XOVI – WDF*IDF Analyse

URL Shortener

Sendible – Verbreitung von Social Media, zeitgenau und zielgenau

Commun.it – Aufbau einer Influencer Gruppe und automatisierter Aufbau von Twitter-Followern

WordPress – Blog

Newsletter2Go – Versand von einem Newsletter im Zeitraum

Thin content means no ranking

Kein Inhalt – kein Ranking – Google straft inhaltslose Seiten ab

Getreu nach dem Motto „Keine Arme, keine Kekse“ erreicht mich heute die Meldung, dass Google über das Wochenende damit begonnen hat, manuelle Maßnahmen gegen dünnen Inhalt vorzunehmen.

Kaum wertvoller Inhalt bedeutet Rankingverlust in Google

Google nennt das „Thin content with little or no added value“. Zukünftig wird man verstärkt eine Abstrafung von Internetseiten erleben, die nur dünne, oberflächliche Inhalte enthalten und dadurch keinen Mehrwert für Besucher bieten.

Black Hat World berichtet von zahlreichen Abstrafungen, auch unabhängig davon, ob die betreffenden Internetseiten in Content-Netzwerken aktiv sind oder nicht. Das lässt die Vermutung nahe liegen, dass es sich um eine manuelle Abstrafung handelt.

Thin Content Penalty

Das bedeutet, dass es in der nächsten Runde noch mehr den „Artikel-Schreib-Börsen“ an den Kragen gehen wird. Es sind auch Seiten betroffen, die nicht über bezahlte Artikel verfügen.

Abstrafung wegen Inhalt: Zukunft der Webseiten

Es reicht eben nicht aus, einfach nur eine Internetseite mit der eigenen Adresse zu besitzen, um ordentlich gelistet zu werden. Nicht einmal für lokale Kleinstunternehmen und Einzelhändler reicht dies aus (auch wenn dieser Glaube noch immer verbreitet ist… das hält sich ebenso lange, wie der Irrglaube, dass Pagerank ein relevantes Merkmal ist).

Wer als Einzelhändler gut gelistet sein will, der vertraut auf unser Local-SEO.

Für alle umfangreicheren Webseiten gilt: Liefert relevante Inhalte. Google hat die Aufgabe, den Suchenden das optimale Angebot präsentieren zu wollen. Dazu gehört unbedingt, dass die Seite über entsprechende Relevanz verfügen muss. Relevanz erhält man durch unverwechselbaren Content, der auf das Ziel der Internetpräsenz ausgerichtet ist.

Wer nicht weiß, wie das geht? Hier ist eine Telefonnummer: +4971819376666

🙂

(quelle: Seoroundtable & Black Hat SEO)

WDF*IDF=WTF?

Zusammenfassung:

Dieser Text beschreibt, wie man mit Hilfe eines Word-Makros eine WDF*IDF-Analyse erstellen kann, die hilfreich bei der Erstellung von relevanten Texten ist. Herkömmliche Tools sind nicht nur teuer, sondern liefern oft nicht die Informationen, die man als Autor für einen Text auch wirklich möchte. Die nachstehenden Informationen zeigen eine Vorgehensweise, die es ermöglicht, mit Hilfe kostenloser Tools eine WD*IDF-Analyse vorzunehmen und basierend auf den Erkenntnissen relevante Textinhalte zu erstellen. 

 

Weiterlesen

Online-Trend: Video-Anzeigen

Videoanzeigen werden mehr und mehr zu interessanten Alternativen zu Banner und Co. Im Vergleich zu TV-Werbespots haben diese einen großen Vorteil, denn erstens sind sie günstiger zu produzieren, zweitens günstiger zu platzieren und drittens ist die Aufmerksamkeit für Bewegtwerbung im Internet höher als im TV.

Trotzdem sucht die Branche händeringend nach Konzepten für Videoads. David Kirkpatrick vom Magazin Fortune sagt: „Die Werbeindustrie kennt TV-Werbung, deswegen setzt sie darauf. Dass sie bisher noch wenig Budgets vom Fernsehen ins Internet verlagert haben, zeigt, wie faul die Agenturen sind.“

Die großen Agenturen sehen den Trend bereits, scheuen sich aber noch, den Weg zu gehen. Ein zukunftsträchtiger Trend ist es allemal, denn jetzt können sogar Firmen online Videoads schalten, die nie Fernsehwerbung gemacht hätten (weil zu teuer).

Die Erfolge sind leicht messbar, Videoads prima in Social-Media-Kampagnen einbindbar. Menschen orientieren sich an Freunden und Bekannten – da ist das Internet die beste Möglichkeit, Produkte zu platzieren und Marken zu bilden.

Markenwerbung im TV ohnehin für extrem überschätzt: „Die Menschen hören auf ihre Freunde – soziale Interaktion ist die Stärke des Internets.“

Umgang mit Produktrückrufen

Das magische Wort, mit dem Online-Shop-Besitzer zu kämpfen haben ist ABUB.

ABUB, das sind die Emotionen der potentiellen Besteller.

ABUB steht für Angst, Bedenken, Unsicherheit, Bestellabbruch.

Das sind die Gründe, die einen Online-Shopper davor abschrecken, in einem virtuellen Geschäft zu kaufen. Mit ABUB umzugehen heißt, den Kunden besser zu verstehen und ihm einen Ort zu bieten, an dem er sich wohlfühlen kann.

Das beste Beispiel für ABUB sind die negativen Spielzeugmeldungen aus China, die rechtzeitig zur Sommerzeit durch die Presse gehuscht sind.

Schauen wir uns an, wie die deutschen Spielzeug-Online-Shops darauf reagierten:

Das sind die Titelseiten von vier Spielzeugversendern in Deutschland (Rofu-Kinderland, Vedes, myToys, Toys-R-Us). Wir sehen Rabatte, Infos warum man dort einkaufen soll, Sonderangebote etc. Was wir nicht sehen, sind Hinweise, die Bedenken von Eltern beseitigen könnten.

Keine Hinweise darauf, ob diese Shops eventuell von solchen Produkten betroffen sind bzw. (und das wäre noch viel besser) Hinweise darauf, warum es solche Produkte dort nicht gibt bzw. wie man damit umgeht, falls etwas passiert.

Nehmen diese Shops die Kundensicherheit nicht ernst? Wie gehen diese Unternehmen mit der Kundensicherheit um? Was passiert, wenn ich ein „schlechtes“ Produkt dort gekauft habe? Was tut man, um zu vermeiden, dass Produkte, die nicht gut für meine Kinder sind, über diese Shops verkauft werden?

Das sind nur wenige Fragen, die sich besorgte Eltern stellen.

Hier wurde verpasst, entsprechende Hinweise zu platzieren und diese entsprechend auch mit SEO zu platzieren. Eltern, die nach Sicherheit für Spielzeug oder Rückrufaktionen in Google & Co suchen, landen allerhöchstens auf den Seiten von Verbraucherschützern oder Verbraucherinformationen.

Positiv in diesem Zusammenhang ein Beispiel aus den USA:

Während es der deutsche Ableger von Toys-R-Us nicht geschafft hat, einen entsprechenden Hinweis zu platzieren, hat die US-Zentrale genau dies getan. An prominenter Stelle im Internetauftritt wird darauf hingewiesen, wie wichtig Toys-R-Us die Sicherheit der Kinder ist – das schafft Vertrauen.

Am Rande sei hier bemerkt, dass auch Toys-R-Us 120 Tage benötigte, bis diese Nachricht auf der Website platziert wurde. Hier könnte man sich dann schon wieder Fragen, wie lange es wohl dauern könnte, bis Toys-R-Us mit Problemlösungen reagiert. Auch geht aus den Informationen nicht wirklich hervor, wie Toys-R-Us informiert, dass eine Rückrufaktion besteht – wird der Kunde angeschrieben oder gibt es nur Hinweise auf der Website? Wer bezahlt für die Rücksendung?

Auch hier ist noch Nachbesserung möglich.

Meine Online-Shop-Tipps für mehr Kundenvertrauen und den Umgang mit Rückrufaktionen sind:

1. Hinweise auf der Website prominent platzieren

Geben Sie dem Kunden die Sicherheit und Information, dass er nicht nur Ernst genommen wird, sondern dass er auch jederzeit sehen kann, wie er sich mit seinen Problemen an den Shop wenden kann.

Das Beispiel zeigt, dass dies nicht immer so ausführlich sein muss, wie bei Toys-R-Us. Ein entsprechender Hinweis auf der Website kann ausreichend sein.

2. Sorgen Sie für Kommunikation mit dem Kunden

Toys-R-Us bietet die Möglichkeit, dass sich Kunden für E-Mail-Alarme registrieren können. Sobald ein Produktrückruf bekannt wird, werden diese Hinweise versandt. Interessierte Eltern binden Sie so enger an sich und schaffen Vertrauen.

3. Optimieren Sie die Produktinformationen

Hinweise zur Produktsicherheit und dem Umgang mit Problemen gehören an jedes Produkt, zu jeder Produktbeschreibung

4. Optimierne Sie die Suchfunktion der Website

Schaffen Sie die Möglichkeit, dass Sicherheitshinweise gefunden werden können. Selbst bei den meisten US-Shops, die hier Vorreiter darstellen, führt die Suche nach Rückrufprodukten oft zu dem Hinweis „no search results“. Schlecht!

5. Suchmaschinenoptimierung – SEO

Rückrufaktionen werden in Deutschland nicht in dem Umfang wie in den USA in den Suchmaschinen angefragt (z.B. wird in den USA die Suchphrase „Toy recall“ durchschnittlich 130.000 Mal im Monat angefragt).

Sehen Sie das Potential hier:

Die Balken zeigen den Wettbewerb um dieses Suchwort an. Zum Beispiel sehen wir einen recht umfangreichen Wettbewerb um das Wort „Rückrufaktion„, aber tatsächlich nur 91 Anfragen im Monat… Das sind teure Suchworte. Gleichzeitig gibt es aber zum Beispiel keinen Wettbewerb für „Spielzeug Rückruf“ (immerhin 590 interessierte Personen im Monatsdurchschnitt) oder „Barbie rückruf“ (320 Anfragen) – Akku-Rückruf zum Beispiel (wenn auch nicht zum Spielzeug-Shop passend) führt zu monatlich 3.600 Anfragen!

Hier liegt immenses Potential, dass zur Imagesteigerung genutzt werden kann.

Informieren Sie Ihre Kunden und Interessenten. Es werden treue Kunden daraus, die Ihnen dankbar dafür sind, dass Sie so offen mit diesen „nicht gerade verkaufsförderndern Informationen“ umgehen.

Wenn Sie einen guten SEO-Berater für Ihr Unternehmen engagiert haben, wird er Ihnen diese Möglichkeiten sicherlich schon mitgeteilt haben. Suchmaschinenoptimierung ist einer der wichtigsten Punkte für Imagesteigerung und der damit verbundenen Möglichkeit, mehr Besucher für das eigene Produkt oder die eigenen Dienstleistungen zu aktivieren.