Besseres Ranking in Google: Faktoren unter die Lupe genommen

Niemand weiß genau etwas darüber, wie der Google-Algorithmus funktioniert, um eine Top-Position im Ranking zu erreichen. Jedoch werden immer wieder einige Faktoren genannt und bestätigt. Berücksichtigt man diese, hat das einen positiven Effekt. Die Website wird als „wichtig“ gewertet und befindet sich weiter oben im Google Ranking.

Bei über 1.600 Updates im Jahr, sollten Minimum die wichtigsten Rankingfaktoren beherrscht werden.
Hier sind die 7 wichtigsten To-Dos aufgelistet:

#1 Weniger ist mehr

Alte Seiten oder Beiträge sollten gelöscht werden. Oftmals sind deren Inhalt nicht mehr aktuell, veraltet oder einfach überholt. Nutzer klicken nicht mehr darauf, finden anderweitig neue, bessere Inhalte. Google jedoch vergisst nicht. Wertlose Seiten sollten mit einem 410 Status (Gone) gelöscht werden.

#2 Technisches SEO

Technisches SEO bedeutet zu überprüfen, ob die Grundlagen im Aufbau der Seiten ordentlich durchgeführt wurden. Gibt es doppelten Inhalt? Hat meine Website kaputte Links? Nach solchen Themen sollte Ausschau gehalten werden. Auch das Überarbeiten von schlechten oder gar fehlenden Title und Meta-Description ist zu empfehlen (siehe #4).

Ryte: Websiteprobleme

Ryte: Strukturelle Optimierung | Websiteprobleme

Über das technische SEO hinaus können Tools wie RyteRaven oder Semrush herangezogen werden. Sie sind einfach zu bedienen und liefern noch mehr Informationen über die Website der Mitbewerber oder auch der eigenen. Wie werden sie gefunden? Wie sieht der Traffic aus? Was sind die wichtigsten Keywords? Das hilft den Inhalt zu strukturieren und zu sehen, was die Nutzer interessiert und eventuell, welche Themen die Zielgruppe anspricht.

#3 On-Page Optimierung

Wenn klar ist, welche Seiten die wichtigsten sind, geht es ans Optimieren. Zunächst werden die Überschriften strukturiert. Eine Überschrift, die das Thema beschreibt, wird mit Unterüberschriften ergänzt. Hier muss darauf geachtet werden, dass die Reihenfolge sinnvoll ist. Zum Beispiel: h1 -> h2 -> h3 -> h3 -> h2.

Keywords werden als Themen festgelegt. Jedoch dürfen diese sich nicht wiederholen. Denn das wäre schädlich für das Google Ranking. Auch Leser haben kein Spaß daran, den Inhalt zu durchforsten. Viel besser ist es, kurze Sätze zu schreiben und diese in viele Abschnitte zu unterteilen. Das ist übersichtlicher und erleichtert das Lesen.

Zusätzlich kann hier die Scrolltiefe zur Beobachtung herangezogen werden. Über Google Analytics können mit dem Google Tag Manager sogenannte „Tags“ (gedankliche Fähnchen) auf der Seite gesetzt werden. Diese liefern weitere Informationen an Google Analytics, zum Beispiel wie weit der Leser scrollt. Die Inhalte von Seiten, die eine Scrolltiefe über 75% aufweisen, könnten dann zum Optimieren anderer Seiten (mit schlechterer Performance) genutzt werden.

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#4 Click-Trough-Rate (CTR)

Die Klickrate (CTR) ist ein wichtiger Indikator, der angibt, wie häufig eine Seite geklickt wurde im Verhältnis zur Anzeige in den Suchergebnissen. Hat eine Seite eine sehr gute Position für ein Suchwort im Google Ranking, wird häufig angezeigt, aber kaum geklickt, ist das oft ein Zeichen dafür, dass Title und Beschreibung nicht ansprechend wirken.

Title sowie Beschreibung sollten überarbeitet werden, damit ein Anreiz für den Suchenden geschaffen wird, überhaupt zu klicken. Das Thema muss klar und deutlich geschildert sein. Die Leser wollen bereits in den Suchergebnissen sehen, ob die Inhalte der angezeigten Seite einen Mehrwert für sie liefern. Wird das Suchergebnis häufiger geklickt, erkennt Google eine höhere Relevanz für das Suchwort im Zusammenhang der Seite.

#5 Aufenthaltsdauer der Nutzer auf der Website

Je mehr Zeit auf der Seite verbracht wird, desto wertvoller erscheint sie Google. Das hat Auswirkungen auf das Ranking. Doch wie erreicht man, dass der Nutzer sich für die Seite interessiert und auf ihr bleibt? Der ausschlaggebende Punkt ist: Liefert die Seite alle Informationen, die ein Suchender braucht? (siehe #7) Bereits die Einleitung soll Interesse wecken.

Kurze Sätze und nicht zu lange Absätze sorgen für bessere Lesbarkeit. Ebenso sollten Bilder an den Text angepasst werden. Sie müssen nicht überdimensional dargestellt sein. So, dass sie gut erkannt werden und nicht über die ganze Breite der Seite gehen reicht längst aus. Fällt ein Bild dann doch mal kleiner aus, hilft eine Funktion zum Vergrößern. So wird nicht nur Platz eingespart, sondern auch für ein angenehmes Empfinden auf der Seite gesorgt. Es gilt: Ein Text muss angenehm lesbar und aufgelockert sein.

Ladegeschwindigkeit

#6 Ladezeit der Website

Umso schneller eine Website, desto besser. Keiner will ewig auf den Inhalt einer Website warten. Der Nutzer will die Informationen sofort, wenn er nach ihnen sucht. Wenn eine Website zu lange lädt, springt der Leser ab (siehe hierzu auch: AMP – Geschwindigkeit der Website als wichtiger Rankingfaktor). Eventuell gibt es ein Hostingproblem oder Bilder haben eine zu hohe Dateigröße und laden nicht. Der Standardnutzer vom Mobiltelefon hat beispielsweise immer noch das 3G Netz. Danach sollte die mobile Version in jedem Fall aufgebaut sein.

Auch hier können Tools herangezogen, wie zum Beispiel dem kostenlosen PageSpeed von Google oder das GTmetrix Tool. Durch Eingabe der URL überprüfen diese Tools die Ladegeschwindigkeit und geben Informationen darüber, in welche Bereiche Verbesserungsbedarf haben.

#7 „Chuck Norris Texte“

Damit der perfekte Content generiert wird, muss man ständig neue, aktuelle Informationen liefern. Machen Sie den besten Content zu einem Thema Ihrer Branche ausfindig, lesen und überarbeiten Sie diesen aufmerksam und erschaffen Sie einen noch besseren. Google liebt hollistische oder wie wir sie nennen „Chuck Norris Texte“. Denn Chuck Norris weiß nicht alles, er weiß noch mehr! So erhält der Leser nicht nur einen gewaltigen Zufluss an den neuesten Themen, sondern auch alle notwendigen Informationen auf einen Blick.

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Standard-Fotos sind langweilig. Nehmen Sie eigene, individuelle. Das Bild muss zum Inhalt passen. Wenn Sie keine eigenen Bilder haben: Es gibt zahlreiche Plattformen, wie Pixabay oder Fotolia, die Bilder kostenlos oder für wenig Geld zur Verfügung stellen. Eine individuelle Gestaltung erlaubt das Aufgreifen des Themas und spiegelt den Zusammenhang wider.

Fazit

  • Um im Google Ranking eine Top-Position zu erreichen, empfiehlt es sich, die wichtigsten Faktoren zu berücksichtigen.
  • Entfernen Sie überholte Inhalte oder Seiten. Überarbeiten Sie alte Inhalte.
  • Neben technischem Aufbau, ist auch der Inhalt gefragt. Der Nutzer muss sich angesprochen fühlen und die Zusammenhänge klar erkennen können.
  • Inhalte werden gut strukturiert und ansprechend gestaltet.
  • Auch Google erkennt das Zusammenspiel von Informationen, Links und Klicks. Je mehr Klicks eine Seite erzielt, desto wichtiger wird diese gewertet.
  • Ob die Seite besucht wird, hängt auch von der Ladezeit ab.
  • Die Zeit, die der Leser auf der Seite verbringt, vermittelt Relevanz.
  • Denken Sie an Mobile First.
  • Seien Sie Vorreiter im Bereich der aktuellen Themen. Generieren Sie einen Inhalt, der alle notwendigen Informationen beinhaltet, die ein Suchender haben will.

 

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Ich mache Content Marketing, Social Media und Content-Analyse bei der coolsten Agentur.
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