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Messenger Marketing ist eine der neuen Kontaktmöglichkeiten zum Kunden und Bestandteil des Online Marketing.

Via Facebook Messenger, WhatsApp & Co. bleibt man nicht nur privat mit Menschen in direktem Kontakt, sondern kann auch mit Interessenten, Auftraggebern und Kunden kommunizieren. Dabei werden mobile Chatplattformen oder Apps genutzt, um mit der jeweiligen Zielgruppe zu interagieren.

1:1 Kontakt Zitat von Martin Ott, Messaging-Zitat von Mark Zuckerberg

Foto: Profilbilder Facebook.com

Wie Martin Ott und Mark Zuckerberg schon früh erkannt haben, ist Messaging in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken und wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen.

 

Schon jetzt verbringen wir 90% unserer Zeit am Handy auf E-Mail- und Messaging-Plattformen!

Messenger Apps werden weltweit verwendet, denn WhatsApp, Facebook Messenger & Co. haben einen entscheidenden Vorteil: Nutzer werden dort umgehend erreicht!

Der Messenger-Dienst Facebook Messenger hatte im April 2018 über 1,2 Milliarden monatliche Nutzer. Im selben Monat erreichte der chinesische Social-App-Riese Weixin, der international als WeChat bekannt ist, fast eine Milliarde Nutzer pro Monat.
WhatsApp verwenden mittlerweile sogar 1,3 Milliarden Menschen weltweit, davon eine Milliarde täglich.

Messenger überholen die sozialen Netzwerke – Facebook vor dem Aus?

Messenger-Marketing ist schnell, direkt und persönlich. Kein Wunder also, dass die Relevanz dieser Apps weiter wächst:

Die „Big 4 Messaging Apps“ WhatsApp, Facebook Messenger, WeChat und Viber haben die
„Big 4 Social Networking Apps“ Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn überholt.

Im Vergleich zu den sozialen Netzwerken werden Unterhaltungen über Messaging-Apps bevorzugt. Warum? Der direkte Kontakt ist die natürliche Kommunikationsform. Wir unterhalten uns gerne und erhalten direktes Feedback, als stundenlang auf eine E-Mail-Antwort oder wochenlang auf einen Brief zu warten. Messaging ist somit, vor allem bei den jüngeren Generationen, ein großer Teil des Lebens geworden! Über diesen Weg werden täglich mehr als 80 Millionen Nachrichten versendet: 9 von 10 Kunden schreiben deshalb einem Unternehmen lieber über die Messenger-Dienste, als auf dem altmodischen E-Mail-Weg.

Das veränderte Nutzerverhalten – weniger telefonieren, mehr chatten!

I'm sorry I didn't answer when you called, I don't use it for that.

Viele Unternehmen setzen auf den persönlichen Kontakt über das Telefon. Schön und gut, wenn man ab und zu ein nettes Gespräch führt und weiß, wie das Gegenüber sich anhört. Das ist sicher ein guter Weg, die Kundenbeziehung zu stärken.
Jedoch nutzen viele, vor allem die jüngere Generation, Ihr Smartphone nicht mehr sehr häufig zum Telefonieren. Es wird lieber Google gefragt, als sich direkt mit dem Unternehmen in Verbindung zu setzen.

Hier bietet ein Messenger wieder einen klaren Vorteil:
Sie können Ihre Zielgruppe dort erreichen, wo sie sich ohnehin schon befinden: im Messenger. Dort können Sie alle wichtigen Informationen auf einen Blick präsentieren und schnelle unkomplizierte Antworten passend auf gestellte Fragen geben.

Außerdem unterscheiden sich die Kosten pro Interaktion zwischen Telefon und Messaging erheblich. Mit Messaging sparen Sie Zeit und Geld:

Auch der herkömmliche (Live)Chat mit einem Unternehmen verliert an Beliebtheit. Es kostet zwar weniger, als telefonisch mit Menschen in Kontakt zu treten, übertrifft die geringen Kosten des Messaging aber nicht.

Zahlreiche Unternehmen und deren Kunden nutzen Livechats als Kommunikationskanal. Jedoch müssen Konsumenten durchschnittlich 2 Minuten und 40 Sekunden auf eine Antwort warten. 21 Prozent der Fragen werden sogar gar nicht beantwortet. Das hat nicht mehr viel mit einem „Live“-Chat zu tun.
Zudem sind die meisten Chats nicht überall auf der Website integriert, was bedeutet, dass die Nutzer für die gesamte Unterhaltung auf derselben Seite bleiben müssen. Nicht zu vergessen, funktionieren Livechats selten auf mobilen Geräten. Das stellt ein großes Problem dar, denn mehr als 50% des Surfens geschieht auf dem Smartphone.

Messaging ist die Lösung!

Messaging-Apps bieten viele unterschiedliche Interaktionsmodelle und mittlerweile können auf vieler dieser Apps auch Bots eingesetzt werden, die 24/7 erreichbar sind. Ihre Reaktionsquote wird dadurch deutlich positiv verändert.
Mehr zum Thema können Sie in unserem Blogeintrag „Chatbots in der Praxis – Was die Roboter für Ihr Unternehmen leisten“ lesen.

Welches Kommunikationskonzept passt denn jetzt zu Ihrem Unternehmen?

Wir analysieren zusammen den Bedarf und erarbeiten ein auf Sie zugeschnittenes Konzept, welches in vielen Fällen eine Mischung aus den genannten Kommunikationsmöglichkeiten darstellt.

Beispiel Kundensupport:

  • häufig gestellte Fragen (FAQs) auf volltext-recherchierbaren Webseiten und/oder Chatbots
  • Vorqualifizierung über einen Bot
  • 1st Level Support via Live Chat
  • 2nd Level Support via E-Mail/Ticketsysteme
  • 3rd Level Support via Telefon

Beispiel E-Commerce:

  • Kategorien und Produktempfehlungen mittels Chatbot (Concierge-Service)
  • Weiterleitung auf Produkte im Shopsystem (Web)
  • Livechat-Beratung bei Fragen mit Botunterstützung bei Standards (Zahlungs- und Lieferoptionen)

Beispiel Autohaus:

  • Probefahrttermine via Chatbot vereinbaren

 

Fazit

Die Nutzung von Messaging-Apps bietet Ihren Kunden und potenziellen Kunden den klaren Vorteil schnell und unkompliziert mit Ihnen in Kontakt zu treten. Nebenbei tun Sie auch Ihrem Unternehmen in finanzieller Hinsicht etwas Gutes.

Befassen Sie sich mit dem Thema Messaging-Marketing und stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Passt Messaging zum Unternehmen und der Zielgruppe?
  • Wo und wie genau möchte ich Messaging-Apps einsetzen?
  • Welche Plattform ist am sinnvollsten?
  • Wo mache ich am besten auf den Messenger aufmerksam?

Und Chatbots? Lesen Sie unseren Artikel und probieren Sie es aus, denn jetzt ist die Interaktionsrate sehr hoch. Die Menschen sind neugierig, weil es noch nicht viele Bots gibt und probieren diese gerne aus, wenn sie einen Mehrwert bieten.
Springen Sie auf den Zug auf, bevor es mainstream wird und jeder einen Chatbot verwendet. Jetzt können Sie noch einen großen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gewinnen.

 

 

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

Jedes Unternehmen steht vor der Frage, welches Social Media Netzwerk am geeignetsten ist, um dort zu werben oder aktuelle Postings zu platzieren. Bei der Vielzahl von Netzwerken ist das auch schwierig. Die Großzahl der mittelständischen Unternehmen streut die Blog-Posts einfach ungefiltert in alle Social Media Netzwerke. Das ist natürlich Blödsinn.

Die Nutzer der Netzwerke sind sehr unterschiedlich. Und genauso erwarten diese Nutzer auch die Informationen für sie entsprechend aufbereitet.

Für die Nutzer von Social Media bedeutet das, dass nicht einfach ein und derselbe Blogbeitrag in Twitter, Facebook, Instagram, Pinterest und so weiter geteilt werden kann, ohne dass er entsprechend für die Nutzer des Kanals optimiert wird.

Das bedeutet auch, dass jede Branche andere Netzwerke für ihre Produkte nutzen sollten.

Social Media Nutzer: Die besten Netzwerke nach Alter, Gender oder Einkommen

Spredfast hat mit dem Social Audience Guide 2018 eine umfassende Hilfe für die optimale Platzierung von Werbung veröffentlicht. Anhand der Daten lässt sich sicher klassifizieren, ob ein Produkt auf You Tube promoted werden sollte oder ob sich doch besser die Kombination Facebook/Instagram dafür eignet.

Anhand der Daten zeigt sich, welche Plattform für die Kundengenerierung am besten geeignet ist.

Die am besten geeigneten Social Media Netzwerke nach Branchen

Diese Social Media Netze eigenen sich am besten für die aufgeführten Branchen.

Sehr interessant dabei: LinkedIn eignet sich für die Kundengewinnung im Bereich HealthCare überhaupt nicht.

Die besten Plattformen, um junge Menschen zu erreichen, sind demnach Instagram und SnapChat. Youtube eignet sich vor allem dann, wenn ein männliches Publikum erreicht werden soll,

Finanzdienstleistungen funktionieren am Besten auf Facebook, Twitter und LinkedIn. Versandhändler sollten Twitter und LinkedIn meiden. Ob Youtube für Versandhändler geeignet ist, hängt von der Strategie ab.

Bei LinkedIn erreicht man Nutzer mit hohem Einkommen

 

106 Millionen LinkedIn Nutzer = hohes Einkommen

45% der Nutzer mit einem jährliches Haushaltseinkommen > 75.000 USD nutzen LinkedIn haben. Damit ist LinkedIn ideal geeignet für alle Luxusartikel und vor allem für B2B-Informationen.

Die Geschäftsführer der Top 500 Unternehmen nutzen bevorzugt LinkedIn.

Richard Branson und Bill Gates sind die Personen, denen am häufigsten gefolgt wird auf LinkedIn.

Facebook: Das soziale Netzwerk der Armen

 

Facebook ist das Netzwerk für Arme

84% derer, die weniger als 30.000 USD verdienen, nutzen Facebook. Damit ist Facebook das Netzwerk für Geringverdiener.

30% der Produkte, die Versandhändler verkaufen, werden auf Facebook entdeckt. Facebook wird von vielen Generationen genutzt. Die “Millenials” nutzen Facebook genauso häufig wie “Generation X”. Damit ist Facebook für Versandhändler die ideale Plattform für Werbung und dem Verteilen von Informationen.

 

Instagram: Das Netzwerk der jungen Menschen

 

Instagram ist das Netzwerk der Jugendlichen

59% der jungen Menschen erfahren über Instagram zuerst über neue Produkte. Gerade bei der Personengruppe im Alter zwischen 18 und 29 Jahren spielt Instagram eine zentrale Rolle. In Bezug auf das Einkommen wird Instagram von allen Einkommensgruppen gleichwertig genutzt.

Selena Gomez und Christiano Ronaldo sind die Personen mit den meisten Followern.

Besonderheiten der Sozialen Netzwerke

Wenn Spredfast festgestellt hat, dass auf LinkedIn die Personen mit dem höchsten Einkommen unterwegs sind, gibt es einige Besonderheiten auch bei anderen Netzwerken.

So ist das eigentlich totgesagte Snapchat für 39% der Teenies das am liebsten genutzte Netzwerk. Die Nutzer verbringen am Tag im Schnitt 25 Minuten bei Snapchat und vor allem Schauspieler und Musiker sind die am gefragtesten Persönlichkeiten dieses sozialen Netzwerks. Und wichtig bei der Ausrichtung innerhalb der Zielgruppe: 70% der Nutzer sind weiblich.

Youtube wird im Schnitt am Tag 40 Minuten genutzt. Am häufigsten von Männern im Alter zwischen 35 und 44 Jahren. In der Regel nutzt die Hälfte aller Zugreifender Youtube über ein mobiles Gerät.

 

Fazit: Jedes Netzwerk erfordert eine eigene Strategie

Die Studie von Spredfast ergibt ein deutliches Abbild der Nutzer sozialer Netzwerke. Bei der Planung der Ausrichtung von Werbemaßnahmen sollte also unbedingt berücksichtigt werden, wo die potenzielle Zielgruppe des Unternehmens “unterwegs” ist. Marken zu platzieren sollte auf Instagram und Pinterest passieren während aktuelle Informationen und Aktionen auf Twitter am besten angenommen werden.

Die gesamte Infographic laden Sie hier

Weiterführende Artikel:

 

Rund 50 Millionen Deutsche nutzen täglich das Soziale Netz.

Trotz dessen ziehen viele Unternehmen eine Nutzung von Social Media erst als zweiten Gedanken oder gar nicht in Erwägung. Hier wird Social Media unterschätzt.

 

1 “Social Media ist nur ein Trend”

Falsch. Facebook beispielsweise hat mehr als 2,1 Milliarden Nutzer weltweit – Und es werden immer mehr. Social Media ist nicht nur ein Trend. Es ist viel mehr eine Möglichkeit, seine Interessen zu teilen und sich sozial mit Menschen aus der ganzen Welt zu verknüpfen. Nicht nur Facebook. Auch Instagram, Snapchat, Pinterest usw. gehören zum Alltag der meisten Deutschen. Für den Großteil der Jugendlichen ist es sogar ein “must-have”.

 

2 “Alles was mit Social Media zu tun hat kostet Geld”

Zwar ist es richtig, dass gezielt geschaltete Werbung kostet, aber das meiste ist kostenfrei. Jedes Unternehmen – egal ob groß oder klein – hat die Möglichkeit, einen Account auf den verschiedensten Plattformen kostenfrei zu erstellen. Auf diesem Account können Bilder oder Videos hochgeladen werden, die die neuesten Produkte vorstellen und anpreisen. Jobanzeigen, Abstimmungen und vieles mehr sind ebenso möglich. Das bedeutet, dass man allein mit einer Anmeldung und einem gut strukturierten Account zu mehr Reichweite und Kundenkontakt kommt. Und zwar ohne Geld auszugeben.

Social Media - Ja oder Nein?

3 “Erfolge sind nicht messbar”

In erster Linie ist das Ziel, die Markenbekanntheit zu verbessern, indem man viele Fans bekommt. Das ist relativ schnell erreichbar, wenn man seinen Account regelmäßig pflegt und mit seinen Kunden kommuniziert. Positives Feedback der Fans, ist außerdem immer zu beobachten: Gute Bewertungen, viele Likes oder sogar Teilen der Postings. Da macht es nicht viel aus, dass der ROI schwer messbar bzw. nur schätzbar ist.

 

4 Lügengeschichten

Oft ist die Rede von Unternehmen, die Social Media genutzt haben und keinen Erfolg sehen konnten. Diese Anekdoten schrecken immer noch viele Unternehmen ab, es zu versuchen. Dabei war der Misserfolg wahrscheinlich wegen falscher Strukturierung und Vorgehensweise entstanden. Dies betrifft nicht einmal ansatzweise den Durchschnitt der Unternehmen, dessen Erfahrungen mit Social Media verbunden sind.

 Strategie, das A und O eines Social Media Plans

5 “Social Media ist nur etwas für große Unternehmen und branchenabhängig”

Große Unternehmen haben klar einen Vorteil mit ihren Ressourcen. Wenn dann noch die Branche passt – perfekt. Das klappt meistens, aber nicht immer. Es liegt an der richtigen Umsetzung. So spielt es keine Rolle, ob groß oder klein, Fashion & Mode, Industrie oder Hotel & Gastro. Wer einen gut durchdachten Social Media Plan richtig umsetzt, hat keine Probleme es zu nutzen.

 

6 Es werden falsche Ziele gesetzt

Bei der Umsetzung wird oft vergessen, die richtigen Ziele zu verfolgen. Viele Unternehmen kaufen ihre Follower, was ein völlig falscher Ansatz ist. Dadurch hat man irgendwelche Follower aus dem ganzen Land. Das ist fatal für Unternehmen, die beispielsweise nur regionale Dienstleistungen oder Produkte anbieten. Es wird auf eine falsche Reichweite geachtet und die falsche Zielgruppe erreicht. Weitaus wichtiger ist es, zu beobachten, wie die Kunden mit der eigenen Seite interagieren, wo die Mitbewerber stehen und was man als nächstes machen kann, um noch mehr Fans zu gewinnen.

Strategisches Vorgehen von Planung und Investition

7 Falsche Planung und Investition

Planung ist bei Social Media das A und O. Es muss auf alles ganz genau geachtet werden. Welche Zielgruppe soll erreicht werden? In welcher Reichweite – regional, landesweit, weltweit? Was interessiert die Fans? Das kostet einiges an Zeit und Geld, um entsprechende Ergebnisse zu erreichen. Doch durch die richtige Planung, Erforschung des Marktes und einer strategischen Ausführung steht dem Social Media Plan nichts mehr im Wege.

 

Fazit

Social Media bringt sehr wohl etwas und deckt viele softe Bereiche (enger Kundenkontakt, Förderung der Markenbekanntheit, etc.) ab. Unternehmen stärken damit ihre Position.

Es ist zwar einiges an Geduld aufzuwenden, aber mit der richtigen Taktik, wird weder Geld noch Zeit an der Nutzung von Social Media verschwendet. Im Gegenteil: Die Chancen sind immens.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Die 6 wichtigsten Social Media Trends 2018

Social Media as a Service (SoMaaS)

Social Media, Newsletter, Social Communications – Verbesserung der Unternehmenskommunikation

Social Media in Echtzeit

8 Tipps für bessere Kundenbeziehung in Social Media

Influencer: Kaufentscheidung durch Social Media Typen

 

Social Media- Einer der heutzutage wichtigsten Kanäle.

Das sind die wichtigsten Trends für das kommende Jahr 2018:

Shoppable Videos

Schon 2012 gab es das erste Shoppable Musikvideo von FKi, Iggy Azalea & Diplo auf der Fashionseite SSENSE. Man sieht während dem Musikvideo immer wieder neue Tags worauf der User klicken kann, um sich über das Produkt zu informieren, welches im Video getragen wird. Durch Klicken eines solchen Buttons, erscheinen mehr Informationen zu dem Produkt. Der User kann also bei einem Shoppable Musikvideo selbst entscheiden, wie viel Werbung er sehen möchte bzw. die Artikel anzuschauen, die ihn wirklich interessieren.

Musikvideo mit Tags

In der Zeitleiste ist zu sehen, wo überall Tags hinterlegt wurden.

Shop this Look

Indem man die Maus über die Tags bewegt, werden die Links klickbar.

Informationen zu dem Look

Wer mehr Infos zu den Produkten möchte, klickt einfach auf den Tag und gelangt zu einer Übersichtsseite.

Diese Methode wird immer wichtiger und spielt auch für die Social Media Trends 2018 eine entscheidende Rolle. Denn nicht nur auf den eigenen Webseite kann das angezeigt werden, sondern mittlerweile werden diese Shoppable Musikvideos auch auf Youtube eingebunden.
Hier erscheint im Video läuft zumeist oben rechts ein kleiner Button, der manuell zu öffnen ist. Die Produktinfos werden zusammengefasst angezeigt und man entscheidet sich für den Videogenuss oder Shopping.

Shoppable Youtube Video

Der User kann selber entscheiden, ob die Produkte rechts angezeigt werden oder nicht.

Shoppable Youtube Video

Wer mehr Infos zu dem Produkt möchte, klickt einfach auf die Kurzbeschreibung rechts und gelangt zum Produkt.

Live Streaming und Story Funktion

Immer beliebter werden Live Streaming und Story Funktion über Instagram und Facebook. Die neue Funktion, mit der Nutzer auch über den Desktop die Stories anschauen können, kommt gut an. Die Möglichkeit für Unternehmen ihre eigene Marken dadurch anzupassen und ihre Zielgruppe innerhalb kürzester Zeit (3-60 Sekunden) anzusprechen, ebenso.
Der Livestream ist für 2018 kaum wegzudenken. Facebook, Instagram und Twitter bieten diese Funktion an. Während des Livestreams können die Follower direkt Rückmeldungen oder Fragen geben, diese während des Streams noch beantwortet werden können. Das stärkt nicht nur die Präsenz des eigenen Produktes, sondern gleichzeitig das Verhältnis zwischen Anbieter und Kunde.

„Snap Pixel“

Auch Snapchat rückt auf. Mit dem neuen Funktionstool „Snap Pixel“ ist es für Werbetreibende auf Snapchat möglich, die Converisons über alle Geräte zu tracken. So können diese herausfinden, ob Nutzer der App mit ihrer Werbung interagiert haben. Zum Beispiel, ob sie auf die Website gelangt sind und dann ein Produkt gekauft, sich für einen Newsletter angemeldet oder die Werbung ignorierten und einfach weitergeklickt haben.

Houseparty

Der neueste Social Media Hype ist die App Houseparty. Primäre Nutzer sind Jugendliche, die ständig vernetzt sind. Dank dieser App ist es möglich, mit bis zu maximal 8 Personen gleichzeitig einen Videochat zu starten.

https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=e0f4Hl93PzQ

 

Voice Search

Alexa, Siri, Cortana, Google Assistant usw. werden von rund 20% als Suchanfragen-Hilfe verwendet. Für 2018 ist die Tendenz steigend. Das gängigste Beispiel ist wahrscheinlich, dass mit Voice Assistenten auch das eigene Heim reguliert werden kann. „Alexa: dimm das Licht.“ oder „Alexa: schalte das Radio ein“ kommen dem ein oder anderen bekannt vor. In Zwischenzeit ist es sogar möglich, über die Sprachfunktion Geld zu überweisen. Die eigene Stimme wird als Passwort verwendet. Das erspart sehr viel Zeit und nerviges Warten.

Santander Banking Voice Search

Chatbots

Kunden haben immer höhere Erwartungen und wollen schneller Antworten auf alle ihre Fragen. Das wird mit Chatbots möglich. Bereits über 100.000 Unternehmen nutzen diese Funktion im Facebook-Messenger. Auch auf vielen Websites finden sich Chatbots vermehrt. Damit wird z.B. der  Kundenservice verbessert und die Arbeit erleichtert. Nicht nur über Facebook wird die Funktion angeboten, selbst über Whatsapp können Unternehmen ihren Bot nutzen. Für das Jahr 2018 auf jeden Fall mit an Bord.

 

Weitere Informationen:

Chatbots in Facebook – Was die Roboter für Ihr Unternehmen leisten

Social Media as a Service – So wird Ihr Facebook zum Erfolg

Social Media in Echtzeit

Wie erreicht man mit Facebook-Werbung die Zielgruppe?

Die Zeiten, in denen Werbung einfach eingestellt wurde, weil man werben wollte, sind vorbei. Google Analytics und auch Facebook bieten eine sehr genaue und filigrane Möglichkeit, die Nutzer zu definieren.

In Facebook Anzeigen kann dies auch entsprechend platziert werden.

Die Zielgruppe eines Brautmodengeschäfts:

Wer interessiert sich für Hochzeitskleider? Frauen, die im Zeitraum bis maximal 1 Jahr vor Ihrer Hochzeit stehen.

Um den besten Effekt zu erzielen, wählen wir aus Personen:

  • die das Unternehmen noch nicht kennen (geliked haben)
  • im Umkreis von 100km wohnen
  • Frisch verlobt sind (bzw. seit 3 Monaten, 6 Monaten)

Damit haben wir eine Zielgruppe erstellt, die höchstwahrscheinlich sich für ein Brautkleid interessiert und die sehr wahrscheinlich für ein ansprechendes Angebot zugänglich sind.

Beispiel Facebook-Werbung Brautmoden-Geschäft

 

Facebook Anzeige - Zielgruppenauswahl Brautmoden Beispiel

Facebook-Werbeanzeige: In der Zielgruppe wird zunächst der geplante Auslieferungsradius geplant

Beispiel: Facebook-Anzeige - Interessenwahl

Facebook Anzeige: Demographische Merkmale können sehr detailliert genutzt werden, um die Zielgruppe so exakt wie möglich zu definieren

Beispiel: Facebook-Anzeige - Mögliche Formen

Facebook bietet zwischenzeitlich eine Vielzahl von möglichen Anzeigenformaten an.

Beispiel: Facebook-Anzeige - Mögliche Marketingziele

Selbst die Marketingziele lassen sich ganz exakt definieren. Dient die Anzeige der Markenbekanntheit? Sollen Interessenten (Leads) eingesammelt werden? Liegt die Conversion in Verkäufen oder in Besuchen im Geschäft?

 

Ablauf einer Anzeigenplanung für Facebook

Definition der möglichen strategischen Ziele für die Anzeige:

  • Neue Fans für die Facebook-Seite gewinnen (Gefällt-mir-Zahl erhöhen)
  • Werbung für eine Leistung oder Produkt –> Ziel ist eine Landingpage
  • Leads sammeln, z.B. Newsletter-Anmeldungen; z.B. über kostenlose Whitepaper oder E-Books etc.
  • bestehende Fans für ein Angebot begeistern
  • Sichtbarkeit der Facebookseite erhöhen (durch Interaktion auf der Seite (xxx sprechen darüber)
  • Teilnehmer für eine Veranstaltung gewinnen

 

Demographische Merkmale der Zielgruppe bestimmen

  • Wo wohnt die Zielgruppe?
  • Wie alt ist die Zielgruppe?
  • Richtet sich die Anzeige an Männer oder Frauen?
  • Welche Schulbildung hat die Zielgruppe?
  • Welche sexuelle Orientierung hat die Zielgruppe?
  • Wie ist der Beziehungsstatus der Zielgruppe?

 

Definition der Interessen der Zielgruppe

Was macht Ihre Zielgruppe aus? Das ist die zentrale Frage, die so präzise wie möglich beantwortet werden sollte. Zunächst mit dem präzisen Interesse und dann ergänzend mit erweiterten Kategorien (geht die Zielgruppe gerne essen?).

 

Hilfreich bei der Definition ist die unten eingebaute MindMap für die möglichen Targeting-Optionen einer Facebook-Anzeige.

Anhand dieser Informationen lassen sich natürlich für andere Branchen ebenso die passenden Zielgruppen definieren.

In Verbindung mit der Auswertung von Google Analytics für das eigene Angebot lässt sich eine Zielgruppe sehr genau definieren.

Wer kauft in Erotik-Shops?

Beispiel Zielgruppe Erotikshop

Der oder die geneigte Erotik-Shopper(in) liebt TV-Serien, kocht auch mal gerne (aber was schnelles), interessiert sich für Immobilien und ist höchstwahrscheinlich auf Dating-Portalen angemeldet.

 

Wer heizt alternativ und nicht mit herkömmlichen Mitteln, wie Heizöl oder Gas?

Beispiel: Zielgruppe für alternative Energien

Wer nicht konventionell heizt, ist ein Outdoor-Fan, arbeitet gerne im Garten oder Wald, ist interessiert an Immobilien (und hat auch vermutlich eine) und kauft in der regel gebrauchte Autos und keine Neuwagen.

 

Wer kauft eigentlich Luxus-Produkte?

Beispiel: Zielgruppe Luxusprodukte

Der Interessent von hochpreisigen Luxusprodukten ist ein Shopper, der gerne reist, interessiert sich für Sport und Fitness und ist als Unternehmer natürlich auch an Software zur Steigerung der Produktivität interessiert.

Wer interessiert sich für Outdoor-Sport?

Beispiel: Zielgruppe Outdoor-Veranstaltungen

Für sportliche Outdoor-Veranstaltungen steht der Reisefan, der gerne (was schnelles) kocht, Bücher liest und sich für Sport und Fitness interessiert.

Wer interessiert sich für Reiseportale mit speziellen Angeboten?

Beispiel: Zielgruppe Reiseportal mit special Interest

Besondere Reiseangebote sind von großem Interesse natürlich für alle, die sich für Reisen interessieren, gerne im Hotelzimmer oder noch besser der Ferienwohnung übernachten, eher einen “grünen Lebensstil” bevorzugen (Green Living Enthusiasts) und natürlich auch an Sport und Fitness und Kochen Interesse zeigen.

 

Wenn man die einzelnen Interessensgebiete noch tiefergehend betrachtet, dann lassen sich die Interessen der Zielgruppe für gezielte Werbeaktionen noch granularer betrachten und planen.

Mit diesem Wissen ist dann die Facebook-Anzeige sehr gut planbar. Es fehlt nur noch eine vollständige Liste der Möglichkeiten für eine Zielgruppe:

Vollständige Liste von Targeting-Optionen für eine Facebook-Anzeige

Welche Möglichkeiten bei der Zielgruppendefinition es gibt, sieht man hier:

 

Weitere Informationen:

Social Media as a Service – So wird Ihr Facebook zum Erfolg

SoMaaS

Chatbots in Facebook – Was die Roboter für Ihr Unternehmen leisten

Twitter, Instagram, Facebook, Google+, Wikipedia, YouTube, Spotify, etc. – Jeder kennt sie, fast jeder nutzt sie. Die Sozialen Medien.

Diese Plattformen ermöglichen uns schnelle, aktuelle und persönliche Kommunikation im Alltag. Und das betrifft, laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2017, immerhin rund 50 Millionen Deutsche täglich!

 

Was passiert in Social Media

Was innerhalb 60 Sekunden in Social Media passiert

 

Was versprechen sich Unternehmen davon, in Sozialen Medien aktiv zu werden?

Es entsteht hierbei ein direkter Kundenkontakt. Fast jeder informiert sich mittlerweile vor einem Kauf im Internet über das gewünschte Produkt, bevor es zum aktiven Ladenbesuch und Kauf kommt. Das ist heutzutage nichts Neues. Auch während der Kunde sich im Geschäft befindet, wird oftmals noch schnell in verschiedenen Plattformen nach Bewertungen gesucht, ob der Produktkauf sich lohnt oder nicht. Oder ob nicht Amazon das Ding günstiger anbietet als der Mediamarkt. Oft werden solche Preisvergleich vor Ort als Referenz zum Handeln hergenommen.

Das bedeutet auch, dass Bewertungen wichtig sind und das ist durch aktive Teilnahme an den Sozialen Medien beeinflussbar. Dor kann man den Kunden beispielsweise aktuelle Angebote und Bestseller vorstellen. Positive Kundenbewertungen können ebenfalls  geteilt werden. Ein weiterer Punkt ist, dass auf Anfragen und Beschwerden besser eingegangen werden kann. Im Netz ist es meist leichter zu beobachten, was gerade der neueste Trend ist und was keinen mehr interessiert.

Soziale Medien bieten ein hohes Maß an Interaktion. Auf Instagram zum Beispiel lassen sich in den “Stories” mittlerweile Abstimmungen einfügen, um zu schauen wie viel Prozent eher positiv oder negativ auf das Produkt reagieren. Facebook andererseits bietet viel Raum für Werbung und Kommunikation. Unternehmen “erlauben” den direkten Kontakt auf der Facebook-Startseite. Falls Fragen aufkommen, werden diese direkt auf der Facebook-Seite im Chat beantwortet oder sogar über Chatbots vorqualifiziert.

 

Wie misst man den Erfolg in Social Media? Was ist dazu erforderlich?

In den Sozialen Medien aktiv dabei zu sein fördert ganz klassisch:

  • das eigene Image
  • den Bekanntheitsgrad
  • die Kundengewinnung
  • und natürlich auch die Kundenbindung

Das sind die wesentlichen Punkte, die erreicht werden, wenn Unternehmen an den Sozialen Medien teilhaben.

Eine durchaus strukturierte Vorgehensweise ist erforderlich, um einen strategischen Erfolg zu erlangen. Und genau hier kommt Social Media as a Service (SoMaaS) ins Spiel.

Ganz einfach gesagt ist SoMaaS eine Dienstleistung für Unternehmen, sich im Netz aktiv zu beteiligen. Dienstleister bieten unterschiedliche Angebote in Bereichen wie Soziale Plattformen, Content Promotion, Visualisierungen und vielem mehr an. Natürlich dürfen hier Strategiegespräche und Analysen nicht fehlen. Es folgen vor und während der Umsetzung des Social Media Plans ausführliche, regelmäßige Gespräche, die von enger Zusammenarbeit profitieren. Auch nach der Umsetzung werden weitere Analysen und Vorschläge, welche zur Verfeinerung dienen, erarbeitet.

Social Media as a Service ist eine professionelle Unterstützung für Unternehmen, die sich sehr positiv, umfangreich und effizient in allen Kanälen wiederspiegelt.

SoMaaS

Social Media as a Service (SoMaaS)

 

Welche Vorteile ergeben sich daraus, Social Media von einer externe Agentur ausführen zu lassen?

Letztendlich ist das Ziel, das Image zu verbessern und einen erweiterten Kommunikationsweg zu Kunden aufzubauen. Das ist einerseits ein Vorteil für Kunden, da dies ein erweiteter Service für sie ist. Andererseits bieten Sozialen Medien einen immensen Raum an Wachstum für Unternehmen an. Es spricht für sich, dass

  • eine schnelle Entwicklung und präzise Ausrichtung der Social Media Präsenz
  • direkter Kundenkontakt + Interaktion (=nachhaltige Kundenbindung)
  • langfristiger Kunden- und Investitionsschutz
  • breitere Positionierung der Produkte
  • Verbesserung der eigenen Marke

dadurch gegeben sind.

Damit gleich von Anfang an alles richtig geplant und umgesetzt wird, ist es gut, Unterstützung von erfahrenen, professionellen Dienstleistern einzuholen.

Das gewährleistet gleich eine professionelle Planung der Aktivitäten, so dass Social Media wesentlich effektiver und erfolgreicher ablaufen kann.

 

Lesen Sie unbedingt: So wird Ihr Facebook zum Erfolg

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Social Media as a Service – So wird Ihr Facebook zum Erfolg

Social Media, Newsletter, Social Communications – Verbesserung der Unternehmenskommunikation

Influencer: Kaufentscheidung durch Social Media Typen

Social Media in Echtzeit

8 Tipps für bessere Kundenbeziehung in Social Media

 

Eine Konferenz zum 2-Tages-Ticketpreis von ~ 1.400 Euro zzgl. MWSt.

Was kann man dafür erwarten?

Die kurze Antwort: Ziemlich viel. Viele Kollegen aus Agenturen, Head of SEOs großer Unternehmen, Affiliates – und jede Menge Best Practice, auch für Fortgeschrittene.

Opening Keynote: Rand Fishkin – The Search Landscape in 2017

Rand Fishkin auf der SMX 2017 MUC

 

Wie sieht die Google Suchmaschinenlandschaft in 2017 aus? Rand veröffentlich in seinem Vortrag weltweit erstmalig die aktuellen Forschungsergebnisse von MOZ.

Suchanfragen Mobile vs Desktop

Täglich werden über 2 Trillionen Suchanfragen an die Suchmaschine gestellt. Eine Suchanfrage dauert dabei durchschnittlich 55 Sekunden.

12% der Suchergebnisse geht direkt zu anderen Google Angeboten.

8% nutzen den “Zurück-Button”, um wieder zum Suchergebnis zu kommen und ein anderes Angebot aus den Ergebnissen zu wählen.

Spannend dabei: 21% ändern die Suchanfrage nochmal, bevor sie diese an Google abschicken.

Dabei gibt es Unterschiede, so Rand Fishkin, zwischen mobiler Suche und der Desktopsuche. Während es zwar auf mobilen Endgeräten wesentlich mehr Suchanfragen gibt, ist dort der Traffic im Vergleich zu Desktopsuchen deutlich hinterherhinkend. 57% der mobilen Suchanfragen enden ohne einen Klick, weil die Antwort bereits vom Endgerät gegeben wurden. 41% werden dann in der organischen Suche tatsächlich geklickt, während auf AdWords lediglich 2% der Klicks gehen.

Auf dem Desktop schneidet das besser ab, wenn auch nur wenig (Paid-Search bei 2,8%, 62% Klick auf organische Ergebnisse und 35% klicken tatsächlich gar nichts an).

Die Problematik dabei ist, dass viele Snippets bereits die Ergebnisse der Suche anbieten.

Featured Snippets – die Zukunft von SEO?

Die Optimierung von Featured Snippets bietet damit natürlich die Chance, direkt auf Suchanfragen mit einem Ergebnis reagieren zu können. Der Trend, dass sich Google von der Suchmaschine zur Antwortmaschine bewegt, ist mehr als deutlich. Dabei bedeutet aber auch, dass mehr Antworten, die direkt in den Suchergebnissen gezeigt werden gleichzeitig weniger Klicks auf AdWords bedeuten. Diese Entwicklung scheint Google ganz bewusst zu gehen, indem man sich zur Antwortmaschine wandelt.

 

Braucht man 2017 eigentlich noch eine App?

90% der mobilen Nutzung fällt auf Apps zurück. Dabei sind 10% Browser (ja, Browser zählen auch als App). Im Durchschnitt nutzt ein Smartphone-User gerade mal 3 Apps. Meist sind das Facebook, Google Maps und eine dritte App.

Wozu also 2017 noch Apps entwickeln?

Tatsächlich ist die Entwicklung weg von Apps und hin zu PWA (Progressive Web Apps) ein klarer Trend.

Wohin klickt der Nutzer nach einer Suche?

Die Click-Through-Rate ist zwischenzeitlich ein Rankingfaktor für die Google Suchergebnisse. Was aber taucht nach einer Suche in den Ergebnisse auf und worauf klickt der Nutzer nun tatsächlich?

  • AdWords ist mit 50% in den SERPS vertreten, aber nur 3% der Klicks fallen auf AdWords.
  • Google Shopping ist mit 9% vertreten, aber nur 0,55% der Klicks gehen auf die Produkte.
  • Youtube-Ergebnisse kommen zu 6.3% der Suchen und erhalten durchschnittlich 1,8% der Klicks.
  • Der Knowledge-Panel taucht bei 38% der Suchen auf – und wird 0,5% geklickt.
  • 49% der Suchen werden gar nicht geklickt.

 

Rands Ausführungen waren ein sehr interessantes Abbild der Google Suche 2017.

 

Google Analytics Power Reporting für SEO und SEA

Andrew Garberson von Luna Metrics zeigte mehrere Varianten, die sich lohnen, mit Google Analytics zu verfolgen. So sollte jeder drei Levels von Reporting nutzen.

Das tägliche Basic-Reporting umfasst vor allem die Veränderungen im organischen Traffic während das monatliche Reporting ein Multi Channel Reporting ist und verschiedene Punkte darlegt

  • Conversions: Organic vs Paid
    Conversions: Search vs Other
  • SEO Landing Page Traffic
  • Budget Tracking

Und so weiter. Die Ansätze von Andrew sind mit vielen Beispielen direkt übernehmbar für das eigene Reporting und Überprüfung der Analytics Daten.

 

Die Wahrheit über SEO Mythen von John Müller

Googles Webtrends Analyst John Müller räumte auf mit SEO-Mythen und gibt auf die zahlreichen Fragen aus dem Publikum geduldig Antworten. Leider sind die Antworten oft im typischen “Google-Nebulös” gehalten – Auf keine der Fragen gibt es eine eindeutige Antwort.

John Müller Google

Beispiele:

  • Seiten, die es nicht mehr gibt, wären technisch korrekt mit einem 410 aus dem Index zu kegeln, praktisch reicht aber auch ein 404 (dauert halt minimal länger).
  • Indexierung von Infinite Scroll funktioniert manchmal für 2 oder 3 Seiten, aber der Googlebot bleibt nur eine kurze Zeit und Lazy Loading (also das Laden von Bildern dann, wenn sie ins Bild kommen) kann der Googlebot nicht. Oder manchmal doch? Man weiß es nicht zu 100%. Zugegeben ist das aber auch schwer – ich vermute, dass nicht mal Google weiß, wie die Zusammenhänge der Crawlings und Rankings tatsächlich funktionieren.

Lösungsansätze für immense Herausforderungen

zeigt Oliver Borm (Google) auf. Dabei stellt er zunächst das Cross Device Tracking in den Mittelpunkt, weil sich Menschen sowohl auf mobilen Geräten als auch auf dem Desktop bewegen. Gerade bei AdWords verwendet man hier die künstliche Intelligenz für das Smart Bidding. So bewegt sich Google hier von Mobile First zu AI First und zeigt Smart Bidding mit zwei Klicks im neuen AdWords (AdWords next), das dieses Jahr ausgerollt werden soll.

 

In den Nachmittagsvorträgen habe ich mir Google Tag Manager Hacks zu eigen gemacht, gesehen was die Search Console alles für mich tun kann, wie man idealerweise auch für SEO ein Split-Testing aufsetzt und was alles für die Erstellung eines ordentlichen Feature Snippets notwendig ist.

Interessante Gespräche mit Marcus Tandler oder Christoph Cemper rundeten den Tag für mich ab.

Highlight des ersten Tages aber war die Keynote: “Was wir immer schon wissen wollten: Q&A mit Rand & Wil”, bei dem Rand Fishkin und Wil Reynolds aus dem Nähkästchen plauderten. Das sind auch genau die Momente, die eine solche Konferenz so wertvoll machen und viele neue Denkanstöße oder Bestätigungen mitbringen.

 

Insgesamt ist die Wertigkeit für ein solches Ticket immer wieder gegeben durch den interessante Know How Transfer, den man erlebt. So standen am zweiten Tag wichtige Punkte auf dem Programm wie z.B. das Thema Relaunch bei großen Webseiten oder auch die Problematiken bei internen Verlinkungen.

Aber bei jeder SMX ist ein Vortrag dabei, der allein schon (fast) die Gebühren Wert ist. Für mich – und für viele andere – war das Wil Reynolds dddmit seinem konkreten Ansatz …

… “People First vs Google First”.

Wil berichtet davon, wie er über viele Jahre von 2009 bis 2012 weltweit an oberster Stelle in den Suchergebnisse stand für SEO Agency, SEO Agencies, SEO Consultant, SEO Consultants usw. Tatsächlich hat sich nach seinen Aussagen nicht ein einziges Geschäft über diesen Vorteil angebahnt, weil die Menschen einfach anders suchen.

Das ist auch der zentrale Ansatz – und vielleicht hat mir der Vortrag von Wil deshalb so gut gefallen, weil er sich so deckt mit dem, wie sich Seybold gewandelt hat seit 2013 mit dem Ansatz des Sichtbarkeitsmanagements.

Wil geht grundsätzlich davon aus, dass Menschen nach jemandem suchen, der ihnen helfen kann – und zwar lokal in ihrer Nähe und nicht irgendwo auf der Welt. Und Personen, denen geholfen werden konnte, danken oftmals mit Weiterempfehlungen, was Wil zu dem Ausspruch bringt “Thanks are better than Ranks”.

Ein zufriedener Kunde bringt mehr neues Geschäft für die Agentur, als es die Rankings tun können.

Wil und seine Agentur hören den Kunden ihrer Kunden zu und versuchen herauszufinden, was deren Antrieb ist, wenn sie etwas in Google suchen. Denn es ist wichtig, die Gefühle herauszuarbeiten, die der Suchende hat, anstatt die richtigen Worte zu finden. Worte können je nach Tonation andere Bedeutungen haben (merkt man z.B. schon daran, dass E-Mails viel eher falsch verstanden werden können, als wenn man miteinander telefoniert – E-Mails tragen keine Emotionen).

Dass er damit Erfolg hat, belegt Wil Reynolds mit zahlreichen Beispielen seiner Kunden.

Erfolg in SEO ohne Ranking-Verbesserung

Allein eine Änderung der Meta-Daten mit weniger technischer Terminologie brachte 57% mehr Click-Through und 59% höhere Conversion. Und das alles, ohne dass sich die Position in den Suchergebnissen nur im Geringsten veränderte.

 

SMX München möchte man nicht missen

Mein Fazit für die SMX ist: Man möchte diese Konferenz nicht missen. Nicht nur, dass der Termin für Networking erstklassig geeignet ist und man zahlreiche (neue) Freundschaften schließt – es bietet sich darüber auch der direkte Austausch auf einen sehr hohen Level. Vorträge und Hands-On haben fast durchgehend eine hohe Wertigkeit. Für jeden sind eine Menge technischer Fertigkeiten dabei und was noch wesentlich wichtiger ist: Es gibt Denkanstöße und manchmal ganz neue Sichtweisen.

SMX 2018 also schon mal im Kalender vormerken: 20.03.2018 – 21.03.2018

 

 

Endlich: Youtube ausgebaut zum interaktiven Kommunikationskanal.

Youtube ist nicht Fernsehen. Youtube ist besser. Youtuber und deren Fans haben mehr Interaktion. Informationen in der Videobeschreibung bieten Verlinkungsmöglichkeiten und die Kommentare unterhalb des Videos lassen so etwas wie ein Gespräch aufkommen. Ganz zu schweigen von dee Kraft des Videos und der enormen Reichweite. Auch in Google erhalten Videos einen prominenten Platz innerhalb der Suchergebnisse.

Insgesamt also schon ein Erfolgsprodukt.

Aber wer umfangreiche Kommunikstionsmöglichkeiten sucht, der musste auf andere Kanäle ausweichen. Das Video wurde auf Youtube hochgeladen und dann wurde über Facebook oder Tumblr geteilt und kommuniziert.

Tatsächlich aber war Youtube schon in der Vergangenheit für die Fans nicht nur TV, sondern eine Plattform nicht nur für das Schauen der Videos, sondern ganz speziell für Interaktion.

Nichts liegt also näher, als ein neues Produkt zu veröffentlichen.

Youtube Social Media Kanal

Jetzt startet Youtube seinen eigenen Social Media Kanal. Und das tolle daran: Es ist kein Google+ sondern komplett in Youtube integriert.

Neu in Youtube ist die Communityfunktion, die eine noch engere Bindung zu den Fans ermöglicht.

Der Youtuber kann jetzt Kontakt aufnehmen über eine einfache Community Tab. Und Fans können auswählen, ob sie direkte Nachrichten erhalten wollen. Z.B. über eine Liveshow, die gleich startet oder auch andere Informationen.

Kommunikation kann jetzt stattfinden, ohne dass ein neues Video hochgeladen werden muss. Und das sind gigantische neue Möglichkeiten:

  • Produktinformationen
  • Schulungsvideos mit direktem Nachfragen
  • Liveevents mit Zwischenfragen und direkter Reaktionsmöglichkeit
  • Online-Shops mit Verkaufsberatung…

 

So viele neue Möglichkeiten, die da kommen können. Und Youtube hat angekündigt, diesen Kanal weiter auszubauen.

 

Wie relevant es sein wird, hier mitzumischen, ist leicht erklärt, denn Youtube gehört zu Google. Prominent waren die Ergebnisse schon immer platziert. Und wenn man bedenkt, dass es für SEO sehr sinnvoll ist, im “toten” Google+ aktiv zu sein, dann wird ein lebendiges Youtube garantiert enormen Einfluß bieten.

Und jetzt geht es darum, sich die vorderen Plätze zu sichern mit Ideen, die die neuen Möglichkeiten revolutionieren.

Quelle TechCrunch

Quelle TechCrunch

(Quelle des Bildes: https://techcrunch.com/2016/09/13/youtube-gets-its-own-social-network-with-the-launch-of-youtube-community/)

Kaufentscheidungen werden heute aus Social Media heraus mit entscheiden. Im Rahmen einer Content Strategie sollten also auch die Beinflusser einer Branche identifiziert werden. Wir recherchieren dazu entsprechende Artikel und identifizieren die Influencer, die am häufigsten erscheinen. Influencer Marketing ist also einer der Trends im digitalen Marketing.

Kaufentscheidung positiv beeinflussen

In jeder Branche gibt es Personen, die sich einen gewissen Status erarbeitet haben, auf deren Meinung man hört und deren Einschätzung Kauf entscheidende Auswirkungen besitzt. Gerade in Facebook, Twitter, Instagram und auf YouTube gibt es Personen, die sich auf ein Thema spezialisiert haben. Sei es durch einen Modeblog oder anderes.

Dieses immense Potenzial gilt es auszuschöpfen, wenn man das eigene Angebot auf den Top-Seiten platzieren möchte.

Top 6 Influencer-Typen in Social Media

Social Media Influencer unterhalten, informieren und prägen das aktuelle Meinungsbild zur Kaufentscheidung. Die Art und Weise, wie jeder Beeinflusser seine Informationen teilt, ist dabei unterschiedlich. Werden Influencer identifiziert (wir nutzen hierzu zur Recherche unter anderem LinkBird und Impactana), können diese mit Informationen zur eigenen Marke, Produkt, Dienstleistung versorgt werden. Das macht einen beeinflussende Personen zu einem perfekten Multiplikator einer Story – also zu der Person, die eine Kaufentscheidung maßgeblich beeinflusst.

Man unterscheidet dabei die folgenden Influencer-Typen:

  • #1 Der Aktuelle
    – zeigt, was gerade aktuell ist und gibt seine Meinung dazu
    – primär Twitter und der eigene Blog
  • #2 Der Lifestyler
    – liefert Trends und Themen, die in Zukunft das Leben bereichern
    – primär auf Instagram, Pinterest und im eigenen Blog unterwegs, aber auch Facebookaffin
  • #3 Der Entertainer
    – unterhaltsam Neues erfahren
    – primär auf Facebook, Youtube, Snapchat und Instagram unterwegs
  • #4 Der Aktivist
    – nutzt Social Media, um politisch und gesellschaftlich aktiv zu sein
    – nutzt Facebook und Twitter primär, beliefert aber auch den eigenen Blog
  • #5 Der Experte
    – teilt sein Fachwissen
    – primär auf seinem Blog, aber auch auf Facebook, Twitter und Youtube zur Erweiterung seiner Leserschaft
  • # Der Künstler
    – die Welt aus einer neuen Perspektive
    – primär auf Instagram, Flickr, aber auch im eigenen Blog, Facebook und auf Youtube

Werden diese Personen geschickt zur Verbreitung eigener Nachrichten eingesetzt, dann können darüber interessante Themen geteilt werden.

Meine Stuttgarter Kollegen von tobesocial haben mir eine tolle Infografik geschickt. Jetzt frag ich mich, welche Art Influencer sie in mir sehen :)

 

KAUFENTSCHEIDUNG - Influencer Marketing - Trend 2016

Quelle der Bilder: TobeSocial.de)

Facebook Like-Button verstößt gegen Datenschutz

 

Die Integration des “Like”-Buttons verletze Datenschutzvorschriften, weil dadurch unter anderem die IP-Adresse des Nutzers ohne ausdrückliche Zustimmung an Facebook weitergeleitet werde.

 

http://www.internetworld.de/social-media/facebook/like-button-plug-in-verstoesst-datenschutz-1083411.html

 

 

“Unternehmen, die auf der ganz sicheren Seite sein wollen, sollten den Facebook-Like-Button gar nicht erst auf der Unternehmenswebseite einbauen, sondern von dort lediglich auf ihre Facebook Fan Page verlinken. Auf diese Weise findet überhaupt keine Übertragung von Daten der Nutzer statt“, rät der IT-Anwalt Ralf Solmecke. Eine andere Möglichkeit wäre die sogenannte Zwei-Klick-Lösung. Dabei wird zunächst nur ein Bild des Plug-ins eingebunden. Klickt der User auf das Bild, bekommt er eine Datenschutzerklärung in der steht, was mit seinen Daten geschieht. Erst nachdem er dieser Verwendung zugestimmt hat, wird der Button geladen.

Das Urteil geht zwar, wie der Facebook-Sprecher auch betonte, nur um den Fall von Peek & Cloppenburg und auf der Website des Modehändlers sei mittlerweile die Zwei-Klick-Lösung eingebaut. Dennoch kann das Urteil einen Präzedenzfall schaffen, der für alle Social-Plug-ins gilt. Was nicht nur für Advertiser und das Tracking Probleme aufwirft, sondern im Endeffekt das gesamte dynamische Internet gefährdet.
(Quelle: Internet World)

 

Gegen das Urteil kann noch Berufung eingelegt werden. Auch ist denkbar, dass andere Gerichte eine andere Auffassung haben könnten. Aber die Tendenz ist klar: Social Plugins sollen nicht als Datensammler eingesetzt werden.

Fazit:

Eine reine Verlinkung auf Ihre Facebook Präsenz ist – auch nach Auffassung der Verbraucherzentrale – unschädlich.

Unternehmerische Benachteiligung in Google durch das Fehlen von Social Signals

Spannend wird aber, wie das Gericht eine etwaige wirtschaftliche Benachteiligung ansehen mag, wenn ein betreffendes Unternehmen keine “Likes” mehr für seinen Artikel erhält und durch die fehlende Vernetzung aus Social Media heraus Ergebnisplätze in den Suchergebnissen von Google verliert und nach hinten rutscht.