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Was ist Google My Business eigentlich?

Google My Business (früher Google My Places, Abkürzung GMB) ist eine von Google bereitgestellte Plattform für Unternehmen, welche dazu dient, die Unternehmensadresse mit den verschiedenen Google Diensten zu bündeln – vor allem Google Maps, Google Analytics, YouTube, die Google Suche und natürlich Google+.

GMB wurde erstmals im Juni 2014 veröffentlicht und ermöglicht Unternehmen alle Firmeninformationen an einer zentralen Stelle zu verwalten. All diese Informationen können so schnell und einfach aktuell gehalten werden, denn einpflegen und ändern müssen Sie diese nur an einer Stelle.

Interessenten ermöglicht diese Art der zentralen Anlaufstelle, Ihr Unternehmen schnell zu finden. Je nachdem mit welchem Gerät gesucht wird, können die Einträge anders dargestellt werden. Nicht nur wer Ihr Unternehmen schon kennt und explizit danach sucht, findet den Eintrag. Auch Nutzer, die zum Beispiel nach Ihrer Branche und Stadt suchen, finden Ihren Unternehmenseintrag – neben anderen Mitbewerbern aus demselben Bereich.

Um „Google My Business“ verwenden zu können ist lediglich ein (kostenloses) Nutzerkonto bei Google Grundvoraussetzung. Hier können Sie sich anmelden und Ihr Unternehmen anlegen und/oder verwalten: https://www.google.de/intl/de/business/

Google My Business als Firmeneintrag

Wer im Netz nach einem bestimmten Unternehmen, einem Produkt oder einer Dienstleistung sucht, lässt sich in den meisten Fällen von Google unterstützen. Das Vertrauen auf die Ergebnisse ist sehr hoch.
Da auch neue Kunden den Weg zum Unternehmen am häufigsten über die Suchmaschine finden, ist es besonders wichtig, den Firmeneintrag zu nutzen, um immer für aktuelle Informationen zu sorgen.

Im LocalPack werden die Google-Maps-Einträge angezeigt. An der Seite werden die Details des jeweiligen Unternehmens dargestellt.

Google Maps, Beispiel Seybold - Agentur für Sichtbarkeit

 

Die Einrichtung eines Google My Business Accounts ist in wenigen Schritten erledigt – für die Bestätigung als Firmen-Seite ist jedoch folgendes zu beachten:

Sie müssen „beweisen“ können, dass Sie rechtmäßiger Eigentümer des Standortes sind. Dazu schickt Google Ihnen eine Postkarte mit Code an Ihre Adresse, ruft unter der von Ihnen angegebenen Telefonnummer an und gibt diesen durch oder sendet Ihnen den Code per SMS. Mit Eingabe dieses Codes werden Sie dann erst zum Admin der Seite.

Unternehmen bei Google bestätigen

Funktionen die für Google My Business sprechen

My Business dient vor allem der Vereinfachung der Nutzung der gesamten Google Palette – so hat man alle Daten des Unternehmens stets im Überblick. Sie können zum Beispiel einen einheitlichen Brancheneintrag zu Ihrem Unternehmen erstellen: Einmal eingerichtet, erscheint dieser Eintrag bei allen Google-Produkten.

Das zentrale Dashboard bietet dem Nutzer zudem zahlreiche weitere Funktionen, darunter zum Beispiel folgende:

  1. Die Möglichkeit Unternehmensdaten, wie die Adresse oder andere Kontaktdaten, zu ändern, zu aktualisieren oder zu löschen, wenn nötig.Unternehmensdaten bei Google, Beispiel Seybold - Agentur für Sichtbarkeit
  2.  Die Möglichkeit bereits existierende Einträge im Kartendienst „Google Maps“ zu bearbeiten, zu verwalten oder neue Standorte hinzuzufügen. Die Google Maps-Einträge werden häufig direkt in der Google-Suche angezeigt, daher ist eine dortige Präsenz für Unternehmen wichtig und gleichzeitig eine kostenlose Werbemöglichkeit. Für die meisten Unternehmen erstellt Google diese Einträge automatisch.
  3. Kunden haben die Möglichkeit auf Ihrer Google+ Seite Erfahrungsberichte und Beurteilungen zu hinterlassen. Vom zentralen Dashboard aus können Sie auf diese Rezessionen schnell reagieren und haben neue Kommentare immer direkt im Blick.
    Vorteil der Bewertungen ist, dass diese in die Suchergebnisse integriert werden. Neukunden bzw. potenzielle Kunden können sich also ein gutes umfangreiches Bild Ihres Unternehmens verschaffen. Je besser Ihre Bewertungen sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie diese Kunden zu Ihren Kunden machen.
  4. Mit einem Klick lässt sich prüfen, wie das eigene Unternehmen in der Google Suche, bei Google+ und bei Google Maps auftaucht – so werden eventuelle Fehler oder Optimierungsmöglichkeiten noch schneller deutlich.

Darauf müssen Sie unbedingt achten

Informationen und Auflistungen im Eintrag:

  • Informationen zum Unternehmen müssen exakt sein
  • 1 Keyword im Titel ist möglich, aber Achtung – Verstößt gegen die Richtlinien!
  • Adresse überprüfen und verifizieren lassen (durch Code zum Admin werden)

Bewertungen, Fragen und Antworten:

Bewertungen auf Google, Beispiel Seybold - Agentur für Sichtbarkeit

  • Kunden nach Reviews fragen und sie bitten Bilder vom Unternehmen zu teilen
  • Local Guides um Bewertungen bitten (Achtung! Diese müssen auch dort gewesen sein. Ein Local Guide aus Hamburg, der laut seinem Profil bei Google bekannt dafür ist, dass er aus seinem Hamburg nicht rauskommt, ist kein geeigneter Bewerter für ein Unternehmen in Hanau, wenn er dort noch nie war).
  • Fragen und Reviews beantworten
  • bei negativen Reviews gilt: nicht ärgern lassen! Sfc = stay fucking cool ;)

Fotos und Videos:

  • Videos hinzufügen
  • Bilder in jeder Kategorie (Team, Innenaufnahmen, Außenaufnahmen, etc.)

Übersicht der Kategorien, Beispiel Seybold - Agentur für Sichtbarkeit

Google+:

  • aktiv halten, auch wenn es keiner liest (und für private Nutzung von Google abgekündigt ist)

Seybold - Agentur für Sichtbarkeit bei Google+

Website:

  • Verbindung mit Google My Buisness Listing
  • Name, Adresse, Telefon müssen auf Website identisch sein wie im GMB Eintrag
  • Backlink zum Google My Business Eintrag von der Website

No-Gos bei Google My Business

Informationen und Auflistungen im Eintrag:

  • alte Informationen (also: immer up to date halten!)
  • mehrere Keywords im Titel
  • Fake Locations (nur weil Sie gerne eine Niederlassung in Köln haben wollen, brauchen sie keine zu „erfinden“. Google findet das raus, vor allem, weil Google in Google Maps auch Fake-Straßen verwendet, die es gar nicht gibt)

Bewertungen, Fragen und Antworten:

  • mit Kunden diskutieren oder Kunden ignorieren
  • Fake Reviews erstellen
  • negative Reviews bei der Konkurrenz hinterlassen

Fotos und Videos:

  • Fake Bilder
  • Bilder von Kunden/Personen ohne Zustimmung

Google+:

  • keine Zeit verschwenden mit einzigartigen Posts

Website:

  • unterschiedliche Daten

 

Fazit

Google My Business bietet vor allem kleineren, nur regional tätigen Unternehmen große Vorteile. Es ermöglicht diesen Firmen, ohne großen Verwaltungsaufwand, mit den aktuellsten Firmendaten in den bedeutendsten Google Diensten gefunden zu werden. Zudem unterstützen die gut gepflegten Daten und die Möglichkeit, Kundenkommentare und Erfahrungsberichte zu hinterlassen, in positiver Weise die Interaktion und somit die Bekanntheit und das Suchmaschinenranking des Unternehmens, des Geschäfts oder der Einrichtung.

Auch große Unternehmen und Filialisten profitieren von der Lösung. Gerade durch die Verbindung von Unternehmensdarstellung und Website entsteht eine Relevanz und Bedeutung.

 

Einen Schritt weiter gehen wir bei SEYBOLD – Agentur für Sichtbarkeit, indem wir die Reichweite (und auf Wunsch das Reputationsmanagement) auf über 40 Verzeichnisse, Navigationssysteme und wichtige Meinungsportale erweitern. Unter anderem ist dadurch auch die Abfrage von Öffnungszeiten über Voice Search (vor allem Alexa) möglich.

 

Platz 1 in Google: Das Google Ranking verbessern, um ganz oben zu stehen. 80% der Suchenden klicken auf die Top Positionen, auf die vorderen Plätze bei Google, auf den ersten Platz in den Google Suchergebnissen und die auf Seite 1 befindlichen Suchergebnisse. Die wichtigsten Rankingfaktoren erfahren Sie in diesem Artikel.

Google Ranking verbessern

Google Top Position erreichen und dauerhaft das Google Ranking verbessern – mit diesen Tipps erreichen Sie Platz 1

Ungefähr die Hälfte aller Klicks wird über die Top-Positionen (Platz 1 bis Platz 3) generiert. Die passende Strategie, die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erhöhen, gilt nicht nur für Google. Ein Kanal übergreifendes Konzept wird notwendig, dass die wichtigsten Bereiche berücksichtigt. Ich beschäftige mich seit 1998 mit Internet Marketing und genau diesen Themen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass gerade kleine und mittelständige Unternehmen mit begrenztem Budget hier deutlich benachteiligt sind. Viele hundert Kunden konnte ich seit 1998 bereits beraten und ein gemeinsames Konzept umsetzen. Über 1500 aktive Newsletter-Abonnenten, über 800 Twitter-Follower für die regelmäßige Ausgabe von SICHTBAR SEYBOLD, Platz 1 Management eBook Oktober 2014 bei Amazon und zahlreiche Nutzer für die Sichtbarkeits-App folgen meinen Tipps für Mittelstand und Kleinunternehmen auf Twitter, Facebook, Pinterest und hier im Blog. Dieser Artikel erklärt Schritt für Schritt (sozusagen als SEO Checkliste oder SEO Tipps), wie man ganz vorne landen kann, die eigene Seite ganz nach vorne bringt.

Wie komme ich in Google auf Seite 1?

Um auf Seite 1 in Google zu kommen sind folgende Punkte wichtig:

  1. Technical SEO: Eine saubere, technisch einwandfreie Webseite.
  2. Content: Inhalte die sauber strukturiert sind und einen relevanten Mehrwert für den Besucher liefern.
  3. Backlinks: Sauber, nicht gekaufte, Backlinks, durch die eine Relevanz der Seite unterstützt wird.

Ab da entscheidet das Nutzerverhalten über die Positionierung auf der ersten Seite.

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Der Mobile First Index wird bereits ausgerollt, wie Google zur SMX East 2017 bestätigte. Der Mobile First / Mobile Only – Index wurde für eine “handvoll Websites” eingesetzt, die vom Google Search Team zu Testzwecken “ganz genau überwacht” werden.

Jetzt hat Gary Illyes einige Tipps veröffentlicht, wie eine Website vorbereitet werden kann für den mobile-first Index.

mobile first mobile only - Sind Sie gerüstet für den neuen Google Index?

6 Tipps für Mobile First Design und Mobile First Index

  1. Inhalte hoher Qualität
    Die mobile Version der Website muss wie auch die Desktop-Version wichtige Inhalte mit hoher Qualität anbieten. Das umfasst Texte, Videos und auch Bilder (mit entsprechenden Alt-Attributen) und den dazugehörenden Crawl- und Index-Formaten und -Anweisungen.
  2. Strukturierte Daten
    Strukturierte Daten sind wichtig für Indizierung und von den Benutzern geliebte Suchfunktionalitäten. Strukturierte Daten sollten sowohl auf der mobilen, als auch auf der Desktop-Version der Website vorhanden sein. Links innerhalb der strukturierten Daten müssen so aufbereitet werden, dass sie auch auf die mobile Version zeigen und nicht etwa auf eine nicht-mobile Variante der Seite.
  3. Metadaten
    Metadaten enthalten Hinweise zum Inhalt einer Seite. Diese dienen Google dazu, die Seite in den Index aufzunehmen und mit entsprechenden Informationen bereitzuhalten. Metadaten sollen auf beiden Versionen vorhanden sein. Es ist wichtig sicherzustellen, dass Titel und Metabeschreibung für beide Versionen aller Seiten auf der Website gleich sind.
  4. Links zwischen mobilen und Desktop-Seiten
    Für die Verknüpfung mit separaten URLs (z.B. Subdomains, beginnend mit m., z.B. m.google.de) ist wichtig, dass die vorhandenen Links sauber mit rel=canonical und rel=alternate zwischen den Versionen verknüpft sind.
  5. hreflang-Links
    Für die Internationalisierung von Webseiten müssen die hreflang-Links für Mobilversion und Desktopversion separat verknüpft werden. In der mobilen Version müssen die hreflang-Links auf die entsprechende Sprach- bzw. Regionsversion verlinken (z.B. DE oder en-GB etc.)
  6. Crawl-Rate
    Der Server muss über genügend Kapazitäten verfügen, um eine potenziell erhöhte Crawl-Rate zu bewältigen. Dies wirkt sich nicht aus auf Website mit responsive Design und dynamischer Bereitstellung, aber sehr wohl auf Websites in mobiler Version z.B. auf einem separaten Host (z.B. m.beispiel.de)

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre Website den Anforderungen bereits genügt, können Sie den mobilen Check von Google durchführen oder einen Dienstleister beauftragen, der ein entsprechendes Audit durchführt.

Wie erreicht man mit Facebook-Werbung die Zielgruppe?

Die Zeiten, in denen Werbung einfach eingestellt wurde, weil man werben wollte, sind vorbei. Google Analytics und auch Facebook bieten eine sehr genaue und filigrane Möglichkeit, die Nutzer zu definieren.

In Facebook Anzeigen kann dies auch entsprechend platziert werden.

Die Zielgruppe eines Brautmodengeschäfts:

Wer interessiert sich für Hochzeitskleider? Frauen, die im Zeitraum bis maximal 1 Jahr vor Ihrer Hochzeit stehen.

Um den besten Effekt zu erzielen, wählen wir aus Personen:

  • die das Unternehmen noch nicht kennen (geliked haben)
  • im Umkreis von 100km wohnen
  • Frisch verlobt sind (bzw. seit 3 Monaten, 6 Monaten)

Damit haben wir eine Zielgruppe erstellt, die höchstwahrscheinlich sich für ein Brautkleid interessiert und die sehr wahrscheinlich für ein ansprechendes Angebot zugänglich sind.

Beispiel Facebook-Werbung Brautmoden-Geschäft

 

Facebook Anzeige - Zielgruppenauswahl Brautmoden Beispiel

Facebook-Werbeanzeige: In der Zielgruppe wird zunächst der geplante Auslieferungsradius geplant

Beispiel: Facebook-Anzeige - Interessenwahl

Facebook Anzeige: Demographische Merkmale können sehr detailliert genutzt werden, um die Zielgruppe so exakt wie möglich zu definieren

Beispiel: Facebook-Anzeige - Mögliche Formen

Facebook bietet zwischenzeitlich eine Vielzahl von möglichen Anzeigenformaten an.

Beispiel: Facebook-Anzeige - Mögliche Marketingziele

Selbst die Marketingziele lassen sich ganz exakt definieren. Dient die Anzeige der Markenbekanntheit? Sollen Interessenten (Leads) eingesammelt werden? Liegt die Conversion in Verkäufen oder in Besuchen im Geschäft?

 

Ablauf einer Anzeigenplanung für Facebook

Definition der möglichen strategischen Ziele für die Anzeige:

  • Neue Fans für die Facebook-Seite gewinnen (Gefällt-mir-Zahl erhöhen)
  • Werbung für eine Leistung oder Produkt –> Ziel ist eine Landingpage
  • Leads sammeln, z.B. Newsletter-Anmeldungen; z.B. über kostenlose Whitepaper oder E-Books etc.
  • bestehende Fans für ein Angebot begeistern
  • Sichtbarkeit der Facebookseite erhöhen (durch Interaktion auf der Seite (xxx sprechen darüber)
  • Teilnehmer für eine Veranstaltung gewinnen

 

Demographische Merkmale der Zielgruppe bestimmen

  • Wo wohnt die Zielgruppe?
  • Wie alt ist die Zielgruppe?
  • Richtet sich die Anzeige an Männer oder Frauen?
  • Welche Schulbildung hat die Zielgruppe?
  • Welche sexuelle Orientierung hat die Zielgruppe?
  • Wie ist der Beziehungsstatus der Zielgruppe?

 

Definition der Interessen der Zielgruppe

Was macht Ihre Zielgruppe aus? Das ist die zentrale Frage, die so präzise wie möglich beantwortet werden sollte. Zunächst mit dem präzisen Interesse und dann ergänzend mit erweiterten Kategorien (geht die Zielgruppe gerne essen?).

 

Hilfreich bei der Definition ist die unten eingebaute MindMap für die möglichen Targeting-Optionen einer Facebook-Anzeige.

Anhand dieser Informationen lassen sich natürlich für andere Branchen ebenso die passenden Zielgruppen definieren.

In Verbindung mit der Auswertung von Google Analytics für das eigene Angebot lässt sich eine Zielgruppe sehr genau definieren.

Wer kauft in Erotik-Shops?

Beispiel Zielgruppe Erotikshop

Der oder die geneigte Erotik-Shopper(in) liebt TV-Serien, kocht auch mal gerne (aber was schnelles), interessiert sich für Immobilien und ist höchstwahrscheinlich auf Dating-Portalen angemeldet.

 

Wer heizt alternativ und nicht mit herkömmlichen Mitteln, wie Heizöl oder Gas?

Beispiel: Zielgruppe für alternative Energien

Wer nicht konventionell heizt, ist ein Outdoor-Fan, arbeitet gerne im Garten oder Wald, ist interessiert an Immobilien (und hat auch vermutlich eine) und kauft in der regel gebrauchte Autos und keine Neuwagen.

 

Wer kauft eigentlich Luxus-Produkte?

Beispiel: Zielgruppe Luxusprodukte

Der Interessent von hochpreisigen Luxusprodukten ist ein Shopper, der gerne reist, interessiert sich für Sport und Fitness und ist als Unternehmer natürlich auch an Software zur Steigerung der Produktivität interessiert.

Wer interessiert sich für Outdoor-Sport?

Beispiel: Zielgruppe Outdoor-Veranstaltungen

Für sportliche Outdoor-Veranstaltungen steht der Reisefan, der gerne (was schnelles) kocht, Bücher liest und sich für Sport und Fitness interessiert.

Wer interessiert sich für Reiseportale mit speziellen Angeboten?

Beispiel: Zielgruppe Reiseportal mit special Interest

Besondere Reiseangebote sind von großem Interesse natürlich für alle, die sich für Reisen interessieren, gerne im Hotelzimmer oder noch besser der Ferienwohnung übernachten, eher einen “grünen Lebensstil” bevorzugen (Green Living Enthusiasts) und natürlich auch an Sport und Fitness und Kochen Interesse zeigen.

 

Wenn man die einzelnen Interessensgebiete noch tiefergehend betrachtet, dann lassen sich die Interessen der Zielgruppe für gezielte Werbeaktionen noch granularer betrachten und planen.

Mit diesem Wissen ist dann die Facebook-Anzeige sehr gut planbar. Es fehlt nur noch eine vollständige Liste der Möglichkeiten für eine Zielgruppe:

Vollständige Liste von Targeting-Optionen für eine Facebook-Anzeige

Welche Möglichkeiten bei der Zielgruppendefinition es gibt, sieht man hier:

 

Weitere Informationen:

Social Media as a Service – So wird Ihr Facebook zum Erfolg

SoMaaS

Chatbots in Facebook – Was die Roboter für Ihr Unternehmen leisten

Fallstudie:

Wie Google durch eine Abstrafung beinahe ein Unternehmen ruinierte

Für viele kleinste, kleine und viele mittelständischen Unternehmen ist Sichtbarkeit wichtig. Zumindest, wenn man sie danach fragt. Gleichzeitig ärgert die Unternehmer aber, aufgrund der Wichtigkeit von Google und anderen Kanälen praktisch gezwungen zu sein, Geld auszugeben.

Noch schlimmer: Die Wertigkeit der Ausgaben wird nicht erkannt. Die Ausgaben zeigen sich zwar in erzielten Klicks, Personen auf der Webseite – in manchen Unternehmen ist möglicherweise sogar das Reporting soweit, dass die Besucher auch bestimmten Handlungen zugeordnet werden können. Allerdings lässt sich selten exakt einschätzen, wie viel die Werbeausgaben jetzt gebracht haben oder wohin Mehrausgaben führen. Zumal: Bei 1.600 Updates im Google-Algorithmus pro Jahr ist einfach schwierig zu sehen, wohin SEO führt.

Kurzum: Eigentlich interessieren sich die Unternehmen für SEO und Link Building oder gar Link Risk Management gar nicht. Weiterlesen

Die Frage, wie man ein Marketingbudget kalkuliert, ist sehr spannend. Gerade die vielen möglichen Maßnahmen im Online Marketing machen es schwierig, diese entsprechend zu planen.
Natürlich ist die Budgetplanung und die passende Budgetverteilung sinnvoll, wenn es darum geht, die richtigen Maßnahmen für ein erfolgreiches Online-Marketing zu treffen.

Budgets tendieren dazu, oftmals nur eine grobe Richtung darzustellen. Doch je genauer die Planung für das Marketing ausfällt, desto seltener gibt es Nachverhandlungen oder gar Maßnahmen, die nicht realisiert werden können, weil das Budget fehlt, aber trotzdem sehr wichtig wären.
Das Marketingbudget sollte im Businessplan integriert werden und einen prozentualen Anteil des Umsatzes ausmachen. Sinnvolle Größe für die Ausgabenkalkulation sind 20% vom Umsatz für Marketingmaßnahmen einzuplanen.

Eine vernünftige Budgetverteilung kann natürlich idealerweise im Rahmen der Notwendigkeiten geplant werden. Dazu ist eine Analyse notwendig, die eine genaue Kalkulation der Möglichkeiten zulässt. Trotzdem gibt es Positionen, die man im Businessplan berücksichtigen kann (egal, ob B2B oder B2C).

Mit unserem Marketing-Budget-Kalkulator, den wir Ihnen kostenfrei auf unseren Seiten zur Verfügung stellen, ist es möglich, Marketingbudgets so durchzuspielen, dass Sie eine sinnvolle Verteilung des vorgesehenen Kapitals planen können.

Der Kalkulator kann in diesem Fall ähnliche einem Planspiel genutzt werden.

Welche Gedanken stehen vor einer erfolgreichen Kalkulation von Budgets?

Die passenden Grund-Kennziffern für die Erstellung eines Plans sind:

Wo sind Ihre Kunden?

  • Handeln Sie lokal bzw. regional?
  • Sind Ihre Kunden überregional?
  • Beliefern Sie Deutschland oder auch über die Grenzen hinaus?

Wie verkaufen Sie?

  • Beliefern Sie über einen Online-Shop?
  • Besitzen Sie ein Ladenlokal oder gar Fillialen?
  • Ist es notwendig Menschen sowohl in den Online-Shop, als auch zur Filliale zu bekommen?

Wie lange sollen Ihre Maßnahmen dauern?

  • Bevorzugen Sie eher kurzfristige Maßnahmen in der Zusammenarbeit mit Ihrer Agentur?
  • Möchten Sie ein langfristiges Engagement und sollen die Maßnahmen in diesem Rahmen aufeinander abgestimmt werden?

Diese Planung kann mit dem Marketing-Budget-Kalkulator durchgeführt werden. Selbstverständlich ist das Ergebnis ausdruckbar. Klicken Sie hier, wenn Sie Ihr Marketing Budget kalkulieren wollen.

Herausragende CTR erzielen – Wie erzielt man bessere Klickraten als die Mitbewerber? AdWords Nutzer stehen häufig vor der Frage, ob die Klickrate, die sie in AdWords erzielen, gut oder schlecht ist. Prinzipielle Aussage vieler Dienstleister war bisher: “Wenn die CTR oberhalb 2% ist, dann ist das herausragend.” Larry Kim von Worldstream hat nun eine Übersicht […]

Google ist keine Suchmaschine, sondern eine Antwortmaschine

Eigentlich war Google schon seit dem Release 1998 als Antwortmaschine konzipiert. „Informationen der Welt zu organisieren und allgemein zugänglich und nützlich zu machen.“, lautete das erklärte Ziel.

Die Tendenz zur Antwortmaschine war von Anfang an vorhanden und spätestens seit der Übernahme von DeepMind klar erkennbar. Dies wurde als starke Abweichung zu den rein technischen Rankingfaktoren zuvor empfunden.

Mit den eingeschränkten Möglichkeiten der Jahrtausendwende wurden früher alle technischen Elemente eines Dokuments herangezogen, die potentiell eine Auskunft über die Wertigkeit des Seiteninhalts für den Benutzer geben konnten. Es ging darum, Informationen zu ordnen und somit schneller und einfacher auffindbar zu machen.

Googles Erfolg stammt größtenteils von den in den Suchergebnissen geschalteten Werbeanzeigen und konnte sich nur halten, weil die Bedürfnisse der Nutzer mit steigendem Niveau befriedigt werden. Selbstverständlich sind unter solchen Umständen Manipulationsversuche nicht erwünscht.

Ehemals war es möglich, dass eine Website in den Top-Platzierungen rankte, ohne dass sie etwas mit dem Suchwort zu schaffen hatte. Zum Beispiel durch Link-Netzwerke. Wer etwas Bestimmtes sucht und dann solche Websites ausgeliefert bekommt, der wird diese Suchmaschine nicht wieder benutzen. Ergo werden die Betreiber der Suchmaschine dieses Szenario verhindern wollen.

Deshalb ist die immer stärker werdende Tendenz zur Antwortmaschine als unabwendbar für den Erhalt von Googles Erfolg zu betrachten. Aber neu ist sie nicht.

Mit jedem Google-Update werden Möglichkeiten zur Manipulation der angezeigten Suchresultate reduziert. Informationen, die nach Meinung von Google für den Suchenden unnötig sind, werden ausgeschlossen.

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Wer hier noch SEO betreiben möchte, muss eher wie ein Mensch, als eine Suchmaschine denken.

Das belegt besonders die Antwort von Gary Illyes (Webspam Team Google) auf der PubCon in Las Vegas 2016 auf die Frage, welche die wichtigsten Punkte sind, die Webseitenbetreiber im Fokus für das Jahr 2017 haben sollten. Nämlich Machine Learning, AMP und strukturierte Daten.

Googles Machine Learning mit dem Ziel, Anfragen besser zu verstehen und vorauszuahnen

Mit der Technik des maschinellen Lernens ist es Googles KI, DeepMind, nun möglich, anhand von Beispielen selbstständig zu lernen, ganz wie ein menschliches neuronales Netz. Somit muss nicht mehr jedes Antwortszenario überprüft werden, sondern die schnellste Antwort wird durch den Abgleich mit bestehenden Daten ausgeliefert. Skynet? Nein, Google.

AMP – Mobile Seiten zuerst

AMP (Accelerated Mobile Pages), eine eingeschränktere HTML-Version für mobile Websites, ist durch den Mobile First Index ins nähere Visier gekommen. Der Mobile First Index sieht vor, dass mobile Versionen von Websites vor ihrem Desktop-Äquivalent indexiert werden. Diese Entscheidung beruht darauf, dass die mobile Suche seit Jahren über 50% aller Suchanfragen ausmacht und stetig steigt.

Mit AMP ist es möglich, Code standardisiert zu verschlanken und somit eine erheblich geringere Ladezeit zu erreichen. Da die Ausgabe der mobilen Website darüber hinaus als Cache-Version auf einen Google-Server erfolgt, sind Ladezeiten zwar einheitlich und äußerst userfreundlich, die Auswirkungen auf den Traffic des eigentlichen Website-Betreibers jedoch umstritten. Das Google AMP-Projektteam gelobt Besserung.

Strukturierte Daten – so holt sich Google die Informationen, die es braucht, ohne dass Google die dazugehörige Website benötigt

Mit Hilfe von strukturierten Daten, einem Auszeichnungsverfahren nach einem vorgegebenen Schema, ist es Google möglich, bestimmte Inhalte direkt auf der Ergebnisseite auszuliefern. So kann jemand, der lediglich nach einem Konzert sucht, diese Informationen bereits auf der Suchergebnisseite finden, auf das Ergebnis klicken und wird dann zu einem Ticketservice weitergeleitet (Wie auch immer die Entscheidungskriterien dafür sind…).

So können bereits Flüge, Hotels und verschiedenste Veranstaltungen direkt auf Google gesucht werden. Dafür bündelt Google Informationen aus strukturierten Daten in Portalmanier – schlecht für Portalanbieter, gut für Google.

Die Vorstufe dazu, die Gewichtung der Rich- und Featured Snippets, kann man schon heute beobachten.

Anfangs wurde vorselektierter Inhalt nur bei sehr einfachen Fragen ausgeliefert, wie zum Beispiel dem Wetter:

Wetterinformationen in Google

Gegenwärtig wird das Ergebnis auch nach Stadtteil-Ebene ausgeliefert

 

Für Wettervorhersagen, Rechnungen, Währungen und vieles mehr wurden eigene Inhaltsausgabe-Formate geschaffen, die direkt als Antwort eingeblendet werden.

Tschenrechnerfunktion in Googlewaehrung Und das war erst der Anfang:tanzen lernen

Ein Video-Thumbnail in voller Größe kann man natürlich auch hervorragend zu Werbezwecken nutzen:

Video Thumbnail in Google

Sehr deutlich sieht man den Hinweis auf die Tour. Wer die Musik gerne hört und davon überzeugt wurde, kann auch nach den Konzertkarten dazu googeln…

Konzerttermine in Google finden

… eine Location aussuchen, die man besuchen möchte…

Tickets für eine Veranstaltung buchen in Google

… und mit einem Klick auf die Quelle (unterer Rand) sofort Tickets bestellen.

Was noch fehlt? Jetzt noch schnell den passenden Flug…

Flug zum Konzert über Google buchen

… und das Hotel dazu buchen – für die After-Show-Party nach bester Rock’n’Roll-Manier. Und das alles von einer Ergebnisseite aus.

Hotelbuchung von der Google SERP-Seite aus

Das alles ist realisierbar, ohne dass die Suchergebnisseite wirklich ernsthaft verlassen werden muss – eben weil die Suchmaschine Google mehr und mehr eine Antwortmaschine wurde.

Google Künstliche Intelligenz – Wie Google lernt, vorauszusehen, was wir eigentlich wollen.

Mit der ständigen Ausweitung und Anpassung der KI wird Google immer besser darin, die Absicht hinter einer Suchanfrage zu verstehen.

Von Pizzeria..

Über Google ine Pizza in Stuttgart bestellen

…über Interpreten…

Wer schrieb die deutsche Nationalhymne

…bis zum Songtext

Songtexte finden auf Google

(den vollständigen Text gibt es dann bei Google Play Musik, wo man das Lied im übrigen auch gleich als MP3 kaufen kann)

und kompletter Discographie…

Lieder und Alben finden in Google

…Google liefert direkte Antworten auf die Fragen der Nutzer.

Man erhält auch interaktive und komplexe Antworten, wenn Inhalte von Google mit der Quelle vereinbar sind.

z.B. hier bei der Weltbank:

Informationen zu komplexen Fragen

Google gibt dabei die Quellen an, damit man zum Ursprung der Information findet. Die Antwortmaschine dient als intelligentes Wikipedia.Lexikoninformationen von Google

Auch Übersetzungen von Redewendungen in mehr als 26 Sprachen gelingen ganz ohne Klick:

Übersetzungen in Google

Und der letzte Schrei – Antworten im Audio-Format:

koller-koller - Antworten im Audioformat von Google

Google lernt Mensch zu sein

So witzig das hier scheint. Mit Produkten wie Amazon Echo, Cortana, Siri oder OK-Google werden wir künftig mehr und mehr Anfragen über unsere Stimme stellen. Die Produkte werden in unsere Wohnungen lauschen und versuchen die passenden Informationen parat zu haben.

Skynet - Ist unsere Zukunft mit Google wie Skynet in Terminator?

(Quelle: http://de.terminator.wikia.com/wiki/Skynet)

Erst vor wenigen Wochen veröffentlicht Wired einen Artikel darüber, dass Googles künstliche Intelligenz lernt, wie ein Mensch zu reden. Sprachassistenten wie der von Google oder Apples Siri könnten bald weniger wie Roboter und mehr wie tatsächliche Menschen klingen. DeepMind, die Künstliche-Intelligenz-Forschungsabteilung von Google, hat einen neuen Ansatz für die Sprachausgabe von Maschinen gefunden. WaveNet heißt das Modell, für das rohe Audiosignale herangezogen werden.

Das System erstellt 16.000 Samples pro Sekunde, wobei die Maschine mit jedem produzierten Signal dazulernt. Die Aufnahmen menschlicher Stimmen werden genutzt und dann bildet die Maschine diese Stimmen nach und kann damit ihre Prognose für die nächste Sprachausgabe verbessern.

Damit weiß Google bald schon, was wir als nächstes sagen werden und kann dann Antworten parat halten:

Viele dieser Direktantworten beantworten die Fragen des Nutzers so genau, dass keine weitere Suche mehr nötig ist. Nur wer wissen möchte, dass „naQ QamchoH ghaH tIr ngogh“ auf Klingonisch „Vollkornbrot“ bedeutet, muss sich an Bing (Bing = Because it’s not Google) wenden.

Martin Luther King in der Knowledge Box

In der sogenannten „Knowledge Box“ am Ende einer Suchergebnisseite (früher rechts am Seitenanfang) können Auszüge aus einem Wikipedia-Artikel stehen, angereichert um ähnliche Informationen aus dem Knowledge-Graph. Oder auch lokale Informationen zu Unternehmen und Einrichtungen aus Google My Business.

Die Oper in Google my Business

Auch die  Einführung des „Google Assistant“ neulich als Erweiterung für Google Allo beweist eine ausgeprägte Antwort-Affinität. Per Spracheingabe kann man so ziemlich jede Frage stellen und bekommt direkt eine präzise Antwort. Auf die Frage, ob ich heute Abend einen Regenschirm gebrauchen könnte, lieferte der Google Assistant das genaue Wetter für meinen derzeitigen Standort:

Google Allo antwortet ausführlich auf Fragen

 

Und wenn ich darum bitte, mein Tagesprogramm zu zeigen, liefert der Google Assistant meine Termine – auf Wunsch auch meine To-Do-Liste:

Google nennt mir meine Termine und To Dos

Seit neuestem auch auf deutsch.

Offensichtlich verfügt der Google Assistant auch über eine Prise (programmierten) Humor:

Google Assistant

 

Schöne neue Welt

Von einer Welt, wie von George Orwell oder Aldous Huxley schon in den 1930er Jahren beschrieben, sind wir heute nicht weg. Skynet, eine intelligente und sich gegen den Menschen richtende Intelligenz, wie in der Terminator-Serie mit Arnold Schwarzenegger zelebriert, wird mehr und mehr eine ernste Zukunftsvision.

Google lernt, bedient unsere Häuser, weiß was wir suchen und kann vermehrt uns die Dinge anbieten, an die wir noch nicht denken. Manipulative Werbeaktionen, in denen wir Menschen zu Käufen getrieben werden, die wir gar nicht brauchen, hat man schon mit der Werbung der 1950er Jahren vorausgesagt. Haben wir Menschen uns einlullen lassen? Manche vielleicht. Werden wir es jetzt tun? Sind wir nicht schon mitten drin?

Die Maschine erleichtert uns das Leben. Wir müssen lernen, dass wir uns nicht bestimmen lassen – denn die Maschine schleicht sind an (und ein), uns mitzubestimmen. Und ganz langsam übernimmt sie das Vordenken.

Aldous Huxley beschrieb eine Gesellschaft in der Zukunft (2540 n.Chr.), in der „Stabilität, Frieden und Freiheit“ gewährleistet scheinen. Menschen werden klassifiziert und herangezüchtet. Alpha-Plus Menschen werden Führungskräfte, Epsilon-Minus die Arbeitsbiene. Der Mensch ist konditioniert auf eine permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und eine Droge, die den Mitgliedern der Gesellschaft das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen der Weltordnung nimmt. Die Regierungen bilden Kontrolleure, die von der Bevölkerung wie Idole verehrt werden. Sind das unsere heutigen Youtube-Stars, denen ein jugendliches Volk bereits alles abkauft und die profitieren von den Werbeeinblendungen mittels Google AdWords auf die Videos?

 

Google Dashboard: Der Gesamtüberblick über Ihr Google-Konto

Einen Einblick in alle Informationen, die Google über Sie gespeichert hat, finden Sie im Dashboard.

Google Dashboard - Das weiß Google über Sie

Google weiß dabei nicht nur, welche Konten und Webseiten mit Ihrem Profil verbunden sind, sondern auch, wie viele Musiktitel Sie in Play Musik gespeichert haben und welche Titel Sie wie oft anhören. Oder wie viele Apps aus dem Playstore installiert wurden und welche die neueste App ist. Wo Sie wann waren und wie lange.

 

Google Preferences:
In diese Kategorien steckt Google Ihr Profil

Das Grundprofil, das Google von Ihnen hat beinhaltet zahlreiche Informationen wie z.B. das Alter, Geschlecht und Ihre Interessen. Mit diesen gesammelten Daten werden für Sie relevante Anzeigen in den Suchergebnissen und Apps ausgespielt. Google Preferences finden Sie hier.

 

Google Search History:
ALLE Suchbegriffe, nach denen Sie je gesucht haben

Jede einzelne Suche, ob via Voice oder via Browser, speichert Google an. Dazu werden die Anzeigen addiert, auf die Sie geklickt haben. Die Google Search History finden Sie hier.

Google Activity:
ALLE Geräte, die Sie mit Google nutzen

Google kennt jedes Gerät und jede IP-Adresse, von der aus Sie angemeldet sind. Über diese Funktion findet man auch einfach Missbrauch, wenn plötzlich eine Nutzung aus dem Ausland auftaucht, daher ist es empfehlenswert sich diese Informationen anzuschauen.

 

Google Permissions:
Diesen Add-Ons haben Sie den Zugriff auf Ihr Konto erlaubt

Berechtigungen für Dritt-Produkte und Apps können hier eingesehen werden. Jede Berechtigung kann an dieser Stelle leicht widerrufen werden. Die Liste zeigt alle Erweiterungen, die einen Zugriff auf Ihre Daten haben.

 

Google Location History:
Alle Orte, die Sie bereist haben

Wer ein Android-Smartphone nutzt, übermittelt seine Standortdaten an Google. Google weiß so sehr genau, wo Sie sind, wie lange Sie sich dort aufhalten und kann entsprechende Rückschlüsse ziehen. Wer sich zwei Stunden in einem Restaurant aufhält, hat dort vermutlich gegessen. Diese Einstellung kann unterbunden werden.

Sämtliche Standorte können in der Google Location History eingesehen und exportiert werden.

 

Google Takeout:
Alle persönlichen Daten kopieren und sichern

Die große Datenkrake Google bietet die Möglichkeit, alle persönlichen Daten von den Google-Servern zu kopieren. Dazu gehören Emails, Bookmarks (Lesezeichen), Kontakte, You-Tube-Videos, Fotos, Kontakte und zahlreiche weitere Google lässt euch alle persönlichen Daten von den Servern kopieren: Lesezeichen, E-Mails, Kontakte, Profilinformationen, YouTube-Videos, Fotos, Fitnessdaten, Bücher, Musik und vieles mehr.

Die Daten können hier heruntergeladen werden.

 

Google Support:
Daten aus Google löschen lassen

Wer Daten in Google findet, die dort nicht sein sollen, kann deren Löschung beantragen. Vor allem bei rechtlichen Problemen und persönlichen Gründen ist dies sehr sinnvoll. Eine Löschung von Informationen können Sie hier beantragen.

Webseiten mit verdächtigen Inhalten, wie z.B. Malware können bei Google mit diesem Formular gemeldet werden.