Beiträge

Die Ergebnisse der Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO) sind meistens nicht auf den ersten Blick erkennbar. Allerdings sind diese wichtig zu messen, da sie uns Antworten darüber geben, wie gut unsere Webseiten funktionieren und was wir noch besser machen können. Hier helfen SEO KPIs.

 

Wie also messen wir unsere SEO-Maßnahmen?

Dabei helfen uns sogenannte SEO KPIs (Key Performance Indicators). Das sind Kennzahlen, die die grundlegenden Parameter darstellen, um den Erfolg der Suchmaschinenoptimierung zu messen.
Dabei betrachten wir, die Optimierung der Zugriffe zu einer Seite.

Kurz aufgegriffen: Über das Ranking gelangt man zu Impressionen (wie häufig die Seite in der Suchergebnisliste angezeigt wird). Diese werden idealerweise geklickt und führen zu Traffic auf der Website. Funktioniert die Website für den Nutzer richtig, also findet er alles was er sucht, interagiert er mit ihr und wird bestenfalls zu einem Kunden. Dadurch entstehen Conversions.

 

Die reine Ansicht der Besucherzahlen ist in dem Fall nicht sehr aussagekräftig. Denn ohne Conversions und Interaktion, wissen wir nicht was auf einer Website gut funktioniert und was weniger gut.

 

SEO KPIs: Messen von Erfolgen vom Ranking bis Conversion.

Vom Ranking bis zur Conversion.

 

Unterteilung der SEO Kennzahlen

Wir unterteilen die KPIs in allgemeine SEO-Kennzahlen, Unternehmens-Kennzahlen und Social-Kennzahlen. Dabei gibt es folgende Betrachtungspunkte:

Allgemeine SEO-KennzahlenUnternehmens-KennzahlenSocial-Kennzahlen
  • Organischer Traffic
  • Keyword-Rankings
  • Backlinks
  • Absprungrate / Verweildauer
  • Scrolltiefe
  • Sichtbarkeitsindex
  • Ladegeschwindigkeit
  • CTR (Click-Trough-Rate)
  • usw.

 

  • Conversions
  • E-Commerce Umsatz
  • Anmeldungen
  • Abonnenten
  • ROI
  • Mitarbeiterauslastung (z.B. reduzierte Telefonzeiten nach Einsatz von Support-Chatbot)
  • usw.
  • Verlinkungen
  • Follower / Abos
  • Reposts / Retweets
  • Likes
  • Kommentare
  • usw.

 

Bestimmung der gewünschten SEO KPIs

Wir bestimmen also die Kennzahlen anhand von Webseiten die gut funktionieren und stellen uns wichtige Fragen, wie z.B.:

  • Wieso klicken sich die Nutzer lieber durch eine Website?
  • Wieso werden Besucher ausgerechnet hier zu Kunden?
  • Welche Inhalte funktionieren hier besser als auf einer anderen Website?

 

Beispiele

Wir stellen uns dabei verschiedene Fragen für die jeweiligen Themen und Ziele.

Online-Shop: Produktbeschreibung, SEO Texte, Bilder wurden verbessert.
Verbessern sich Zugriffe und Klickraten (allgemeine SEO-Kennzahlen)? Steigt die Zahl der verkauften Produkte (Unternehmens-Kennzahlen)?

Markenbekanntheit: Werbung in Social Media, Tracking der Besucher.
Erhöht sich die Anzahl der Likes und Shares (Social-Kennzahlen)? Steigt die Anzahl der Besucher von den verweisenden Seiten (allgemeine SEO-Kennzahlen)? Erhält die Marke Backlinks (allgemeine SEO-Kennzahlen)?

 

Verwendbare Tools

Bei der Frage: “Woher kommen meine Besucher?” genügt ein Blick in Google Analytics. Denn hier erlangt man über Zahlen und Daten eine Aussage über Organisch vs. Paid vs. Social Traffic. Außerdem kann man hier gezielt nachschauen, welche Variante zu welcher Seite führt. Also wohin führt die organische Suche und wohin der Social Media Traffic.

Wie sieht es mit dem Keyword-Ranking aus? Dieser weist eine extreme Volatilität (volatil = stark in Schwankungen) auf, da sich der Google Algorithmus ständig verändert (> 1.600 pro Jahr). Mobile Search Index sorgt auch für große Schwankungen, genauso wie die Einbindung von KI (künstlicher Intelligenz).

Über normale handelsübliche SEO Tools entsteht dadurch kein großer Mehrwert, da über die Search Console meistens die Daten für die eigene Website ausreichen. Welche Suchanfrage auf welche Seite und welche Platzierung erreicht wird, erfährt man über die Google Search Console und kann dadurch schon gezielt einzelne Verbesserung vornehmen.
Zum Beispiel bedeutet ein schlechter CTR = schlechte Meta-Daten oder schlechte Position = Optimierung des Beitragsinhalts. (siehe auch: https://seybold.de/platz-1-in-google-mit-seybold/)

 

Fazit

Um SEO Erfolge zu messen, bestimmen wir verschiedene Kennzahlen. Diese richten sich nach den unternehmenskritischen Fragen und bestimmen die im Report verwendeten KPIs.

Durch Vergleiche und Zielsetzung, ob wir mehr Verkäufe oder an Markenbekanntheit gewinnen wollen, können wir die Bereiche der Kennzahlen messen und optimieren das, was noch nicht gut funktioniert.

Es empfiehlt sich bei der Messung des Erfolgs (Erfolgskontrolle) monatliche SEO Reports, idealerweise mit einem Wettbewerber Benchmark, aufzugreifen. Außerdem sollten monatliche Calls und regelmäßige Reviews zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit (halbjährlich) getätigt werden.

Zudem wäre ein regelmäßiger Crawl der Website (wöchentlich oder zweiwöchentlich) sinnvoll, damit man bei technischen und inhaltlichen Problemen schneller eingreifen kann. Zusätzlich zeigt ein Monitoring der Verfügbarkeit der Website, wann diese erreichbar oder nicht erreichbar ist bzw. mit Fehlern antwortet. Über das Monitoring erkennt man auch ungewollte Änderungen in Title, Meta-Date, etc.

Solche Kennzahlen kann man als PDF-Report oder als permanent verfügbares Dashboard über Google Datastudio von der Agentur zur Verfügung gestellt bekommen.

 

 

Weitere Interessante Informationen:

 

Zu den Fehlern, die bei der Optimierung von Webseiten für Google und für die Nutzer immer wieder passieren, gehören häufig Dinge, die aufgrund von Halbwissen oder Unwissen geschehen.

Zu den häufigsten Fehlern gehören:

  • Kein Sicherheitszertifikat
  • Langsame Ladezeiten für die Website
  • Interne Verlinkung ohne Wert (klassisches “Klicken Sie hier“) anstatt interne Themen und Keywords zu stärken
  • Keine ALT-Texte für Bilder
  • Verwenden von Keywords in Google MyBusiness-Einträgen
  • Keine Verlinkung von Google Maps mit der Website
  • Häufiges wiederholen von Keywords im Text (“Deine Keyword-Density muss 30% beinhalten”)
  • Eigene Einträge nicht regelmäßig prüfen und überarbeiten, egal auf welcher Seite sie sind

 

1. Kein Sicherheitszertifikat

Unter Berücksichtigung des Datenschutzes müssen persönliche Daten im Internet verschlüsselt übertragen werden. Ein installiertes SSL-Zertifikat ist also zwangsweise erforderlich, um dem Schutz der Daten gerecht zu werden. Ein nicht SSL-Verschlüsseltes Kontaktformular ist demnach auch nicht DSGVO-konform.

Die neuen Browser von Firefox und Chrome weißen explizit darauf hin, wenn eine Seite aufgerufen wird, die kein Zertifikat hat:

Fehlendes SSL Zertifikat führt zu nicht sicherer Anzeige im Browser

Ein SSL-Zertifikat für die Website vermittelt Seriosität. Viele dieser Sicherheitszertifikate sind kostenlos oder für weniger als 50€ im Jahr erhältlich.

2. Langsame Ladezeiten der Website

Mindestens die wichtigsten Seiten der Webseite sollten ordentlich schnell verfügbar und ladbar sein. Das heißt explizit sollte die Website mit den PageSpeed Insight Tools von Google getestet werden. Google gibt dabei Tipps, die direkt umgesetzt werden können.
Ladezeit ist ein Ranking-Kriterium: Eine schlechte Ladezeit wirkt sich negative auf eine gute Position in den Google-Suchergebnissen aus.

Page Speed Insights - Anzeige von schlechter Ladezeit für Webseiten

Optimierungsvorschläg in Page Speed Insights

Weitere Optimierungsvorschläg in Page Speed Insights

3. Interne Verlinkung

Die interne Verlinkung hat den Sinn und Zweck, einzelne Seiten und Themenbereiche für diese Themen zu stärken. Eine Verlinkung mit “klicken Sie hier”, wobei das hier unterstrichen wird und verlinkt, ist sicherlich weniger Aussagekräftig als ein Seybold – Anfahrt zur Agentur.

4. Keine ALT-Texte für Bilder

Bildmaterial im Internet wird sehr umfangreich gesucht: 50% der Suchen sind Bildersuchen. Gerade auch mit den neuen Bildersuche-Features von Google. Google zeigt in der Bildersuche Informationen zu den Bildern. Im Kontext zu Bildern gibt es textliche Informationen, einschließlich Bildunterschriften, die auch den Titel der Website verraten, auf der das Bild veröffentlicht ist. Mit Google Lens können ganz gezielt Produkte von Bildern gesucht werden. Ohne eine Verschlagwortung der Bilder ist ein Auffinden der Bilder schwer möglich. Denken Sie auch daran, die Bilder entsprechend vor dem Hochladen in Ihrem CMS zu benennen. Ein “Google-Platzierung-nach-optimierung.jpg” ist wesentlich aussagekräftiger als ein “b23423ndsm.jpg”.

fehlende-alt-tags-bei-bildern

 

5. Verwendung von Keywords in Google My Business

Immer wieder sieht man Firmen, die Keywords im Unternehmensnamen bei Google My Business verwenden. Das steht dann schon mal “strafrecht anwalt stuttgart” als Unternehmensname:

Nicht regelkonforme Einträge in Google My Business führen zu Abstrafung

Das widerspricht den Richtlinien von Google für einen Eintrag in Google My Business. Hier droht ein Ausschluss aus Google Maps. Ein solches Risiko einzugehen und nicht auffindbar in Google Maps zu sein ist eine solche Vorgehensweise auf keinen Fall wert.

6. Keine Verlinkung von Google Maps mit der Website

Die Verlinkung von Google Maps mit der Website gibt ein klares Signal an Google zur Zusammengehörigkeit von Maps-Eintrag und Website. Google sieht, dass diese Firmenadresse zu Ihnen gehört.

Google Maps - So präsentiert sich SEYBOLD Agentur für Sichtbarkeit auf Google Maps

7. Keywords im Text

Häufiges wiederholen von Keywords im Text (“Deine Keyword-Density muss 30% beinhalten”). Diese “Urban Legend” hält sich, seit es Google und Keywords und WDF*IDF gibt – also schon recht lange. Bestimmte Keywords sollen in einer bestimmten Anzahl auf der Website verwendet werden.

Das ist Humbug: Wichtig ist, ein Thema umfassend, also holistisch, zu beschreiben. Dazu gehören eher weitere Themen, die man zum Beispiel mit hilfreichen Tools wie Answerthepublic erarbeiten kann.

Themen für die Website finden mit Answer the Public

 

8. Alte Blogeinträge: regelmäßig Positionierung überprüfen und Inhalte überarbeiten

Ältere Einträge, die es vielleicht noch nicht auf die vorderste Seite von Google schaffen, sollten regelmäßig überprüft, zusammengefasst und ergänzt werden. Damit entsteht zum Einen Aktualität, aber auch mit der Zeit genau der holistische Zusammenhang, den die Seite erhalten soll. Wir haben eine Checkliste (so wird Ihr Content besser gefunden) für Content Marketing zusammengestellt, die genau diese Punkte enthält.

Eine Prüfung, welche Beiträge dafür in Frage kommen, kann sowohl über Google Analytics erfolgen. Dort kann man herausfinden, welche Seiten wenig Zugriffe bekommen, aber eigentlich ein interessantes Thema beantworten.

Oder aber auch die Google Search Console, bei der man die Position einzelner Seiten in den Suchergebnissen und auch zu einzelnen Suchanfragen sehr genau sehen kann. Dazu filtert man in der Search Console die Position auf größer elf:

Verbesserungen finden für Website: Filtern der Search Console nach Positionen >11

Nach der Filterung sieht man alle Suchanfragen, bei denen das Ergebnis in der Suchergebnisliste > Position 11 ist. Aus dieser Liste klickt man nun auf das gewünschte Thema:

Potenzial für Optimierung: Viele Impressionen, wenig Klicks. Mehr Inhalte führen hier auch zu einer besseren Position.

Im Beispiel oben ist die Terminologie durchschnittlich auf Seite 14,9 zu finden. Lediglich 0,2% klicken den Beitrag an.

Wenn man die Search Console auf “Seiten” umstellt, sieht man, welche Seiten ein entsprechendes Ranking für diese Suchphrase besitzen. Eine Optimierung kann dann dazu verhelfen, dass die betreffende Seite besser aufgefunden wird und es auch unter die Top 10 schafft.

Verbesserung der Position in Google durch bessere Textinhalte

 

Eine Verbesserung der Seite führt nicht nur zu einer besseren Positionierung, sondern in der Regel auch zu einer besseren Klickrate (0,2% vs 20%).

 

Unser Tipp:
Bitte prüfen Sie, ob auf Ihrer Website diese klassischen Fehler vorkommen. Eine gut optimierte Seite sorgt für besseres Ranking und mehr Besucher.

 

Außerdem könnte Sie interessieren:

5 Gründe, die für eine SEO Agentur sprechen

Trotz SEO keine Verbesserung (Sichtbarkeitsstudie 2016)

Abstrafung durch Google ruiniert das Unternehmen

 

 

 

SEO Agentur oder Inhouse-SEO? In der digitalen Welt erfolgreich zu sein ist anspruchsvoller und komplexer geworden als je zuvor. Gleichzeitig gewinnt die Wichtigkeit einer guten Platzierung in Google für fast alle Unternehmen. Das Ranking nachhaltig zu verbessern und diese Top-Positionierung zu erreichen (und zu halten), ist das Ziel eines jeden Unternehmens.

SEO Agenturen erkennen Trends und notwendige Änderungen sehr schnell

Die verantwortlichen Faktoren für ein ordentliches Ranking sind mittlerweile über 200 Stellschrauben geworden. Diese reichen von der Seitenladegeschwindigkeit über mobile Darstellung bis hin zu Verlinkungen von externen, relevanten Seiten. Diese Vielzahl von Faktoren zu überblicken ist für ein Unternehmen nahezu unmöglich.

wichtige-faktoren-fuer-sichtbarkeit-einer-website

Ausschlaggebend für ein Top Ranking in Google sind Inhalte, technisch einwandfreie Aufbereitung der Seiten, Backlinks und das Nutzerverhalten der Seitenbesucher

SEO-Maßnahmen sind keine kurzfristigen Taktiken, sondern langfristige, strategische Maßnahmen. Zudem ist der Erfolg dieser Maßnahmen kalkulierbar und geht einher mit viel Geduld und viel Fachwissen. Über dieses Wissen verfügen die wenigsten Unternehmen – zumal bei ca. 1600 Änderungen im Suchalgoritmus pro Jahr wohl kaum jemand “so nebenbei” den Überblick behalten kann.

Eine SEO-Agentur analysiert die Unternehmenswebseite im Vergleich zur Konkurrenz

Umfassende Konkurrenzanalyse und eine Auswertung aller Faktoren, die Einfluß auf die Sichtbarkeit der Marke und des Unternehmens haben, sind Ausgangspunkt für das Konzept. Eine Agentur ist nach einer solchen Sichtbarkeitsanalyse in der Lage, die Maßnahmen zu budgetieren. Eine solche Analyse umfasst alle Aspekte der Unternehmensdarstellung: Design, Nutzbarkeit, Performance, Werbemaßnahmen (AdWords, Facebook, Instagram …), Kommunikation (Social Media, Newsletter, 1:1 Kommunikation via WhatsApp, Chatbots …), Besucher (Analytics, Logfiles), Backlinks und Linkaufbau etc. Zum umsetzbaren Konzept gehören dann Monitoring und Reporting ebenso, wie “Quick Wins”. Das Ziel ist die Verbesserung der Sichtbarkeit, langfristiger Unternehmenserfolg etc. – messbare Erfolge.

Lernen durch Zusammenarbeit mit der SEO Agentur

Die Umsetzung der Maßnahmen durch die Agentur bietet einem Unternehmen die Möglichkeit, Mitarbeiter in diesen Prozess einzubeziehen. Praktisch “nebenbei” werden so Mitarbeiter und Kollegen für digitales Marketing sensibilisiert. Erfolgsversprechende Herangehensweisen sorgen bereits für ein frühes Ändern des Mindsets der verantwortlichen Mitarbeiter. Gerade deshalb gilt der Lerneffekt für Marketingmitarbeiter in einem Unternehmen dadurch als sehr groß.

Gezielte Maßnahmen, angepasst an vorhandene Budgets

SEO Agenturen blicken über den Tellerrand des Unternehmens hinaus, da sie branchenübergreifende Kenntnisse auf ihre Arbeitsweise angepasst haben. Inhouse-Experten neigen hier viel zu häufig zu Betriebsblindheit. Externe Teams besitzen einen Erfahrungsvorsprung in der Umsetzung neuer Maßnahmen, wo ein Inhouse SEO erst noch testen muss.

Die Ergebnisse einer Analyse zeigen, wie ein vorhandenes Budget ideal für die gewünschten Ziele eingesetzt werden kann. So wird das Budget gezielt dort verwendet, wo es für die Optimierung der Sichtbarkeit notwendig ist. Externe Agenturen haben aufgrund der großen Netzwerke und Kontakte hier häufig ganz andere Möglichkeiten auch bei großenb Budgets diese sinnvoll einzusetzen.

Ist eine SEO-Agentur billiger als ein Mitarbeiter?

Die vorangegangenen Punkte zeigen schon die Flexibilität einer Agentur. Tatsächlich ist eine Agentur auch billiger, als ein Mitarbeiter:

  • Ausbildungslevel
    Konferenzen, Schulungen, Erfahrungen sammeln: Das kostet alles sehr viel Geld. Entschließt sich ein Inhouse-Mitarbeiter dazu, das Unternehmen zu verlassen, ist dieses Geld verloren.
  • Kurzfristige Budgetsenkungen
    In der Zusammenarbeit mit der Agentur kann ein Budget erhöht oder auch kurzfristig gesenkt werden, ohne dass gleich ein Mitarbeiter entlassen wird oder man sich Gedanken über die Zufriedenheit des Mitarbeiters machen muss.
  • Zufriedenheit mit den Ergebnissen
    Die Zusammenarbeit mit einer externen Agentur kann bei nicht-zufriedenstellender Leistung leichter und schneller beendet werden, als bei internen Mitarbeitern.
  • OnPage vs. OffPage-Maßnahmen
    Während OnPage-Maßnahmen meist gut von Inhouse-Teams bewältigt werden können, sieht es bei sämtlichen OffPage-Maßnahmen mit dem Know-How sehr schlecht aus. Gerade bei Link-Building, Link Audits und Link Risk Management ist das Know-How einer externen Agentur deutlich höher. Bei Google-Penalties (Abstrafungen durch Google), die bis zum kompletten Verlust der Sichtbarkeit führen kann, fühlt man sich bei der Agentur, die entsprechende Erfolge bei der Beseitigung von Strafen vorweisen kann, besser aufgehoben. Im Sinne einer zügigen Beseitigung von Google-Strafen ist es dadurch eigentlich sogar unumgänglich, eine erfahrene SEO-Agentur einzusetzen.

SEO Agentur: Vorteile gegenüber dem Inhouse SEOFazit und Zusammenfassung:

Viele Punkte sprechen dafür, ein internes Online Marketing Team mit einer externen Agentur anzureichern. Für eine SEO Agentur spricht dabei:

  • schnelle und flexible Reaktion auf Trends
  • Umfassende Analysemöglichkeiten und Erfahrungen über verschiedene Branchen
  • Vorhandene Budgets ideal eingesetzt
  • Hohe Lernerfolge interner Mitarbeiter durch Spezialisten einer externen Agentur
  • Preislich günstiger

Wenn Sie nun eine geeignete SEO Agentur aus Stuttgart suchen, die entsprechende Erfahrung mit internationalem SEO und den notwendigen Maßnahmen zur Optimierung der Sichtbarkeit haben, freuen wir uns auf Ihren Kontakt.

 

 

Anfang Juli sahen wir uns konfrontiert mit einer Negative SEO-Attacke bei einem Kunden. Aufgefallen ist diese dadurch, dass der Kunde für sein Hauptkeyword an Position verloren hat, während er für Kombinationen seines Keywords nach wie vor sehr gute Top 10 Positionen inne hielt.

Da es nicht wirklich signifikante Änderungen auf der Website gab, fiel der Verdacht sehr schnell auf die Backlinks. Bereits im Vorfeld hatten wir darauf hingewiesen, dass wir immer wieder schlechte Verlinkungen identifizieren.

Im Rahmen unseres Link Risk Managements haben wir uns die Backlinks genauer angeschaut.

Negative SEO Attack

Die Grafik zeigt den errechneten DETOX-Wert für die Backlinks der Kundendomain an und wie diese sich innerhalb einer Woche verändert haben. Bei einer Bewertung ab ca. 1000 ist die Website höchst gefährdet für eine Abstrafung durch Google.

Innerhalb nur einer Woche stieg die Anzahl an toxischen Backlinks. Zu diesem Zeitpunkt haben wir uns mit dem manuellen Link Audit beschäftigt. Beim Link Audit wird jede Verlinkung geprüft. Die Website hat ungefähr 777.000 Backlinks.

Zum Zeitpunkt, zu dem wir das Disavow-File in der Search Console hochladen wollten, haben wir mit LinkResearchTools NG, bei der wir einer der wenigen Alpha-Tester sind, einen erneuten Check gemacht und tatsächlich noch mehr Links gefunden, die schlecht waren.

Für den Kunden und dessen Domain(s) haben wir Link Alerts eingestellt, so dass wir bei neuen Backlinks informmiert werden – das gehört im Rahmen des Link Risk Managements zu unserem Service.

Schon während der Bewertung der Verlinkungen erhielten wir täglich weit über 100 neue Backlinks – fast alle schlechter Natur. Durchgängig hauptsächlich auf die Marke oder das Keyword bezogen (ein gutes Beispiel dafür, dass der Realtime-Penguin-Algorithmus hier sehr gut funktioniert und die Seite tatsächlich dann auch nur für das besagte Keyword abstraft).

Bei der Abwertung wurden 51% der Backlinks entwertet (via Google Disavow), danach haben wir Google via DETOX-Boost dazu aufgefordert, die ganzen schlechten Links neu zu crawlen. Dadurch konnte die Berechnung für das Ranking des Kunden schnell korrigiert werden.

Innerhalb von 5 Tagen nach der Abwertung der schlechten Links verbesserte sich die Website für viele Keywords zum Teil wieder um 43 Positionen. Das Majorkeyword ist fünf Tage nach der Abwertung wieder auf Position 5.

Trotzdem ist der Kunde nun nicht davor sicher, keine weitere Negative-SEO Attacke mehr zu erhalten. Im Gegenteil, man muss weiterhin die neuen Links bewerten und ggf. auch abwerten.

Gestern hat mich Christoph Cemper von den LinkResearchTools zu diesem Thema interviewt.

 

(Interview Christoph Cemper, Found Link Research Tools mit Ralf Seybold, LRT Certified Xpert)

 

Unternehmen auf Alexa: Zum ersten Mal überhaupt erhalten Kunden die Möglichkeit darüber, wie ihr Unternehmen in Amazon Alexa gefunden wird. Erstmalig bietet sich jetzt die volle Kontrolle über die Informationen, die Alexa über ihr Unternehmen liefert.

Durch die umfassende Integration in Amazon können Konsumenten, die Alexa für die Sprachsuche verwenden, die aktuellsten Fakten über Unternehmensstandorte, Geschäftsbeschreibungen, Öffnungszeiten, angebotene Dienstleistungen und viel mehr direkt von der Quelle erhalten: Dem Unternehmen selbst.

Amazon Alexa (Echo) hat die Akzeptanz bei der Sprachsuche stark erhöht. Für Unternehmen war es aber bislang nicht wirklich einfach lösbar, das eigene Unternehmen in Alexa zu repräsentieren. Mit der integration unseres Partners Yext ist das nun aber sofort möglich.

“Alexa, wann schließt UNTERNEHMENSNAME heute?”

In Verbindung mit der kürzlich bekanntgegebenen Integration der Reviews in Tripadvisor ist das dann eine sehr spannende Kombination auch für Hotels, Restaurants – und natürlich jedes andere Geschäft sowieso.

Ab dem 31. Juli 2018 werden alle unsere Kunden für LOCAL-SEO und Adress-Portale automatisch erweitert für die Auffindbarkeit bei Amazon Alexa.

Wir haben hier einen kostenlosen Check für die Unternehmensadresse – und natürlich kann man die Local-SEO Dienstleistung für Portale, Navigation UND Alexa auch gleich bei uns buchen.

 

106 Fakten zu Voice Search

 

106 Fakten zu Voice Search / SEO-Tribunal

106-quick-and-fascinating-voice-search-stats-facts-by-seo-tribunal

Die Optimierung einer Website für die Suchmaschinen ist zentrale Aufgabe, wenn man mit einer Webseite Geld verdienen möchte. Ohne ein ordentliches Ranking in den Suchergebnissen gibt es nur über Umwege Möglichkeiten, dass potenzielle Kunden die Website finden. Ein Umweg kann die Bezahlung für AdWords sein, damit man “ganz oben” steht.

Bei mehreren Tausend Euro, die zwischenzeitlich sogar in vielen Nischen pro Monat fällig sind, stellt sich ganz schnell die Frage, ob ein organisches Ranking nicht zu einer Reduzierung der AdWords-Kosten führt und ob dieser Weg nicht – mittelfristig – der erfolgreichere ist.

Bei der Recherche stellt sich dann aber die Frage:

Was kostet SEO: Was darf die Optimierung der Webseiten für die Suchmaschinen kosten?

Die Frage, was etwas kosten darf und welchen Wert es hat, ist so alt wie die Industrialisierung:

“Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen” – Henry Ford

Nein. Diese Frage ist so alt, wie die Bibel:

Sprüche 11,24:
“Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer.”

Den richtigen Preis zu finden, ist wie die Suche nach einem guten Mechaniker. Egal, was Sie reparieren lassen wollen, vom Auto bis zur Waschmaschine – Sie erhalten einen veranschlagten Preis. Je mehr Spezialisten Sie anfragen, je unterschiedlicher sind die Preise. Der eine verlangt doppelt so viel wie der Andere und der nächste kostet nur die Hälfte von dem, den Sie zuerst gefragt haben.

Es wäre leicht, den billigsten zu wählen, aber dann fragen Sie sich, ob er die notwendige Erfahrung besitzt oder gar Originalteile verwendet. Vielleicht verlieren Sie die Garantie, wenn dieser Spezialist an Ihrer Waschmaschine arbeitet? Oder Sie haben ruck zuck wieder eine Reparatur.

So oder ähnlich verhält es sich auch mit der Auswahl der richtigen Firma für Ihre Suchmaschinenoptimierung.

Was kostet SEO?

  1. Wenn man SEO richtig macht, dann kostet SEO nichts, denn es ist eine Investition, die sich wieder einspielt.
  2. Es hängt davon ab. Es gibt zig Faktoren, die in Abhängigkeit zueinander stehen, was es praktisch unmöglich macht, einen exakten Preis zu nennen.

Tatsächlich ist der Preis für SEO von verschiedenen Dingen abhängig. Ähnlich wie die Leasingkosten (oder Finanzierungskosten) für das Auto. Es hängt davon ab, wie viele Kilometer Sie fahren, was Sie für zusätzliche Features eingebaut haben wollen (Rückfahrkamera? Winterreifen im Leasing enthalten? Soll die Versicherung auch mit reingerechnet werden?).  Es sind also viele Faktoren, die verantwortlich sind für die Entscheidung, was SEO kostet.

So sehen wir das mit dem Sichtbarkeitsmanagement, was eine Erweiterung der klassischen Suchmaschinenoptimierung ist.
Bei Tagespreisen zwischen 500 Euro und 10.000 Euro (zzgl. MwSt.) stellt sich die Frage, was ist angemessen? Welche Möglichkeiten stehen bei der Bezahlung offen?

Es hängt also davon ab… Von was hängt es ab?

Abhängige Kosten für SEO:

  1. Persönlichkeiten – oder: Erfahrung des SEO
  2. Projektdauer: Kurzfristig oder langfristige Partnerschaft
  3. Unternehmensgröße
  4. Zielmarkt
  5. Was ist billig? Was ist teuer?
  6. Monatliche Kosten für SEO
  7. Budgetierung für SEO
  8. Infografik
  9. Stundensätze

 

 

 

 

SEO-Persönlichkeiten: Erfahrung des SEO

Grundsätzlich gibt es 4 Arten von SEO-Spezialisten.

Schon-mal-gehört-SEOs sind Personen, die möglicherweise bereits einiges über SEO gelesen haben und sich zutrauen, für kleines Geld die Website eines Unternehmens aufzubereiten. Dabei haben diese SEOs mehr oder weniger Erfolg. Tagessätze dieser SEOs liegen in der Regel zwischen 400 und 600 Euro.

Licht-und-Schatten-SEOs sind Amateure, die das eine oder andere erfolgreiche Projekt bereits betreut haben und nun ihre Dienste kleinen und mittleren Firmen anbieten. Diese SEOs erhalten den einen oder anderen Auftrag, meist in Nischen, für die sie sich bereits etabliert haben. Die Tagessätze liegen in der Regel zwischen 500 und 1.000 Euro. Erfolge sind hier vorhanden, allerdings gibt es immer wieder kleine Ausrutscher – vielleicht auch aus “Unachtsamkeit”.

Fundierte-SEO-Spezialisten kennen die Terminologie und die Kniffe, mit denen Webseiten in die Top-10 gebracht werden können. Diese SEOs haben sich auch von Freeware-Tools und ähnlichem verabschiedet, weil sie erkannt haben, welchen Mehrwert  Profi-Software bietet (oder haben eigene Software programmiert). Die Tagessätze dieser Spezialisten liegen meist zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro und werden in der Regel vom Mittelstand gebucht, die hohe Erwartungen an den SEO haben, aber nicht das Budget für eine “SEO-Gottheit”. Meist sind die Projekte national und international.

Gottheiten-SEOs sind die Cremé-de-la-Cremé der SEO-Spezialisten. Sie kümmern sich um die TOP 100 Unternehmen, um große Shoppingportale, bei denen eine Positionsverbesserung mit immensen Vorteilen für den Kunden einhergehen (deutliche Erhöhung der Verkaufszahlen etc.). Diese Profis beherrschen ihr Handwerk im Schlaf und können jede Seite an nahezu jede beliebige Stelle positionieren. Bei Tagessätzen zwischen 5.000 und weit über 10.000 Euro sind Erfolge garantiert und werden notfalls auch mit Black-Hat-Tricks (also kurzfristiger, aber wirkungsvoller “schwarzer Magie”) erreicht.

 

 

 

 

Projektdauer: Einmalige Optimierung oder langfristige SEO-Partnerschaft

Handelt es sich bei Ihrem Projekt um eine einmalige Angelegenheit oder suchen Sie eine langfristige Partnerschaft mit einem Dienstleister/Unternehmen.

Temporäre SEO-Leistungen brauchen Sie dann, wenn Sie zum Beispiel vor einer der folgenden Fragen stehen:

  • Relaunch der Website ist geplant und wir wollen einen sauberen und Suchmaschinensicheren Übergang von der alten Seite auf die neue Seite, ohne dass wir im Ranking einbrechen.
  • Wir wollen mehrere Seiten zusammenfassen unter einer neuen Plattform.
  • Wir wollen die “SEO-Fehler” auf unseren Seiten reduzieren, damit die Grundoptimierung hergestellt ist.

Langfristige Themen dagegen sind:

  • Wir wollen uns mittelfristig in den Top 10 von Google etablieren. Dazu benötigen wir eine Strategie und die dazu passende Umsetzung.
  • Ein stark umkämpfter Markt erfordert, dass wir permanent an unserer Optimierung arbeiten, weil unsere Wettbewerber sind sehr agil und es ist eine Frage der Zeit, bis sie uns einholen/überholen/aufholen.
  • Neue Leistungen und Angebote sind geplant, die dem Markt bekannt gemacht werden müssen.
  • Wir wollen Neukunden aus unseren Besuchern der Website generieren und benötigen hierfür eine Strategie und langfristige Betreuung.

Das sind nur Beispiele, aber diese zeigen auf, wie wichtig es ist, sich im Vorfeld Gedanken über die Zusammenarbeit zu machen. Daraus ergibt sich dann nicht mehr die Fragestellung “Was kostet SEO?” sondern “Was kostet dieses SEO-Projekt?”.

SEO-Kosten sind abhängig von der Aufgabe.

 

 

 

 

Unternehmensgröße des Dienstleisters

Viel hilft viel und größer ist besser. Das trifft nicht zwangsläufig auf das Unternehmen zu, das mit der Optimierung Ihres Projekts beauftragt ist. Genauso, wie H&M oder C&A nicht zwangsläufig die bessere Kleidung verkaufen, als das lokale Modegeschäft oder das Hähnchen bei KFC besser schmeckt, als beim Broilerwagen oder Burger King den besseren Hamburger hat, als das lokale American Diner… Große und kleine Optimierungsspezialisten haben ihren Platz im Markt und Sie als Kunde müssen entscheiden, wer für Ihre Aufgabe besser geeignet ist. Zum Beispiel tendieren große SEO-Dienstleister mit mehr als 50 Mitarbeitern dazu, den kleinen Kunden ein Standardangebot zu unterbreiten, da diese Kleinkunden alle sehr ähnliche Bedürfnisse haben. Das kann passen, vor allem dann, wenn ein limitiertes Budget oder aber nur wenig SEO-Leistung notwendig bzw. gefragt ist. Kleinere SEO-Dienstleister (bis 20 Mitarbeiter) bieten meistens sehr auf den Kunden zugeschnittene Lösungen an. Gerade dann, wenn SEO ein kritischer Teil der Marketingstrategie ist und Ihr Unternehmen praktische Lösungen und einen persönlichen Service möchten, ist die Chance, dass Sie am Ende ein kleineres Unternehmen beauftragen werden, recht groß.

SEO Kosten sind abhängig von der Aufgabe und der Unternehmensgröße des Dienstleisters.

 

 

 

 

Zielmarkt

Die Kunden, die Sie für Ihre Marke/Produkte/Leistungen erreichen wollen, bestimmen die Kosten für Ihre Suchmaschinenoptimierung.

Ein großer und mit Wettbewerbern vollgestopfter Markt erfordert deutlich höhere Ausgaben, als ein kleiner Nischenmarkt. Sehr hart und mit viel Black-Hat-SEO-Magie ausgestattete Märkt, wie z.B. Online-Gambling, Erwachsenenindustrie oder Finanzmark bringen hohe Kosten mit sich, wenn das Unternehmen sich dauerhaft in den Top 10 von Google & Co etablieren möchte.

Auf der anderen Seite wird es aber wesentlich einfacher, wenn Sie als lokales Ladengeschäft in einer kleinen Stadt besser gefunden werden wollen, z.B. als kleiner Handwerker. Oder Zahnarzt. Oder Bäcker. Oder Modegeschäft.

Wenn Sie also ein weltweites Unternehmen sind, das direkt oder über Händler Produkte anbietet, wie zum Beispiel Daimler Benz, dann werden Sie hunderte, tausende oder millionen von Euro monatlich für SEO-Aktivitäten ausgeben. Wenn Sie im Finanzmarkt tätig sind, werden Ihre Kosten für AdWords Sie auffressen… Das tun sie aber auch im Markt für Anbieter von Schlüsseldienstleistungen.

Wenn Sie aber ein kleines mexikanisches Restaurant in Castrop Rauxel sind, dann reichen vielleicht schon die einfache Überarbeitung der Webseite und ein paar kleinere Tätigkeiten in Google Maps und Foursquare aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Kosten liegen dann zwischen ein paar hundert Euro und weniger als 2000 Euro.

SEO-Kosten sind also abhängig von der Aufgabe, der Unternehmensgröße und des Zielmarkts.

 

 

 

 

 

Was ist billig? Was ist teuer? Welchen Spezialisten sollten Sie wählen?

Grundsätzlich einmal muss, wie bei vielen Dienstleistungen, auch bei SEOs das Ruskinsche Preisgesetz betrachtet werden.

John Ruskin: “Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

Und sicherlich wird man sich an schlechte Qualität länger erinnern als die Freude über den niedrigen Preis angehalten hat.

Doch realisitisch betrachtet: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es, um eine angemessene Dienstleistung zu erhalten?

Eigene Recherchen im Internet (einfach mal “SEO honorare” in Google eingeben) fördern die verschiedensten Varianten hervor. Leider ist keine davon wirklich transparent.

Selbst die günstigen Varianten, die einzelne Schritte in kleiner Hundert-Euro-Scheine aufschlüsseln, sind nur auf den ersten Blick günstig.

SEO für 99 Euro? Da ist doch schon das Angebot unseriös. Siteanalyse und Beratung ab 400 Euro plus Erfolgsprovisonierung sind ganz schnell teurer als das Komplettpaket um 5.000 Euro. Zudem beschreibt dann das “Kleingedruckte”, dass einzelne Positionen pro Website gelten (so wird z.B. das 10.000 Europaket bei Analyse dreier Konkurrenten und konkreten Maßnahmen, diese zu überflügeln zum 10.000 Euro * 4 (eigene Seite plus drei Konkurrenten)-Angebot – also 40.000 Euro).

Für viele – vor allem kleinere Unternehmen – ist der Nutzen von SEO nicht wirklich transparent. Da werden solche Preise ganz schnell zu Hinderungsgründen.

 

Pauschale Strategie (Grundpauschale plus notwendige Maßnahmenkosten)

Basierend auf einer Vorabanlayse wird der Aufwand für die Optimierung geschätzt und zusammen mit einem monatlichen Aktionsplan angeboten. Das Angebot geht über einen längeren Zeitraum. Für Sie als Kunden entsteht Planungssicherheit, allerdings wenig Transparenz. Es könnte das Gefühl aufkommen, der SEO macht am Anfang einen guten Job und greift dann nur noch “achseltief” das Geld ab, obwohl er Monat für Monat nichts mehr macht.

Da gute Leistung oft eng verzahnt ist mit weiteren Maßnahmen (Content Strategie, Backlink Strategie etc.), können die monatlichen Kosten variieren. Fair ist es, regelmäßig die Kosten und die Maßnahmen zu kontrollieren (Sind die Erfolge im Plan? Weichen wir vom Plan ab? Was ist notwendig, um auf Plan zu bleiben? In welchen Bereichen können wir die Kosten senken und an welchen Stellen müssen wir die Preise erhöhen? etc.)

Diese Variante ist die für den Kunden meist beste Variante, nicht aber für den SEO.

 

Erfolgszahlung nach Ranking, Traffic oder Conversion

Hier erhält der SEO zunächst nichts. Erst wenn sich das Ranking des Unternehmens verbessert, erhält er den vereinbarten Obolus. Diese Variante kann Vertrauen schaffen und reduziert die Überzeugungsarbeit des SEOs. Ich denke aber nicht, das es sich um eine optimale Variante handelt. Kleinere Rankingverbesserungen sind schnell machbar (und es kommt immer auch auf das zu betrachtende Schlüsselwort an).

Aus Rankingverbesserungen erfolgt auch ein höherer Traffic. Mehr Leute besuchen das Internetangebot des Unternehmens. Dieses mehr an Leute schafft aber noch keinen meßbaren Erfolg (außer dem mehr an Traffic). Nimmt man die Conversion hinzu, also einem vorher definierten Erfolg (z.B. Umsatzzuwachs im Onlineshop; Besuch eines bestimmten Angebots; Generieren von Adressen und Newsletter-Interessenten über eine Seite), ergibt sich eine Erfolgsbetrachtung.

 

Erfolgsbezahlung nach unternehmerischem Erfolg

Für den SEO ein Risiko, da noch andere Faktoren hier einspielen, die er nicht beeinflussen kann (wie verhält sich das Unternehmen im “offline”-Vertrieb? Hat es gute Chancen am Markt? Was macht der Markt? Bricht er ein? Was investieren die Mitbewerber in SEO und sind dadurch höhere Maßnahmen(Kosten) notwendig?)

In den 2000ern sah das noch so aus: Fester Sockelbetrag für die Dienstleistung (ca. 50 – 100 Euro je Stunde), gestaffelt nach Unternehmensgröße. Darüber hinaus wird ein Erfolgshonorar vereinbart, dass in der Regel bei ca. 5% des Umsatzwachstums der auf die Beratung folgenden 3 – 5 Jahre (abhängig von Dauer und Umfang der Unterstützung) zu rechnen ist. Bei einem Wachstum von 5 Millionen (z.B. von 15 Mio auf 20 Mio innerhalb der Zeit) reden wir von ca. 250.000 Euro Honorar. Diese Variante ist mir seit Jahren nicht mehr begegnet, zum einen weil die Kunden dieses “Risiko” nicht eingehen, zu viel zu bezahlen, zum anderen weil SEOs dieses “Risiko” nicht eingehen, weil die Optimierung mit jedem Google-Algorithmusupdate schwieriger wird.

 

Bezahlung nach Aufwand

Die klassische Variante: Man betrachtet den Aufwand der Arbeit des SEO und bezahlt seine Stunden. Zu bedenken ist hier, dass die SEO-Maßnahmen oft sehr zeitversetzt greifen und der SEO natürlich von allen Erfolgen ausgeschlossen bleibt. Real Deal: You’ll get, what you pay for. Schwierig zu kalkulieren für den SEO, weil greift er sein Honorar zu hoch, erhält er den Auftrag nicht, greift er zu niedrig, macht der Unternehmer ein ordentliches Schnäppchen.

Fazit: Für welche Variante (oder Mix) Sie sich auch entscheiden, zentrale Aspekte bleiben:
Vertrauen – auf das Können und die Leistung des Optimierers
Controlling – Prüfung und Reporting der Leistungen
Anpassung – Anpassung der Maßnahmen, wenn nötig

 

 

 

Monatliche Kosten für SEO

400 – 900 Euro pro Monat (zzgl MWSt).
Kleine Unternehmen mit kleiner geografischer Reichweite (Landschaftsgärtner, Zahnärzte, Restaurants, KfZ-Werkstätten etc.) kommen oft mit reinen SEO-Kosten in dieser Höhe zurecht. Hinzu addieren sich ggf. noch AdWords-Kosten ab ca. 350 Euro pro Monat. Achtung! In dieser Preisregion tummeln sich auch viele unseriöse Angebote.

700 – 1.500 Euro pro Monat (zzgl. MWSt).
Für Unternehmen mit einer kleinen geografischen Reichweite, aber einer höheren Anzahl von potenziellen Kunden, die angesprochen werden müssen. Für Local-SEO eine gute Einstiegsgröße. In einer Kleinstadt reichen vielleicht 500 Euro, aber in einer großen Kreisstadt oder einer größeren Stadt reicht das nicht aus. 1500 Euro sind realistisch, wenn überregionale Kampagnen geplant sind, bei denen der Wettbewerb nicht allzu groß ist. In extremen Nischen kann mit so einem Budget auch Landesweit einiges erreicht werden.

2.000 – 5.000 Euro pro Monat (zzgl. MWSt.)
Für Unternehmen mit einem nationalen Zielmarkt oder mit internationaler Ausrichtung. Diese Unternehmen müssen mindestens 2000 Euro/Monat einkalkulieren, wenn in einem Nischenmarkt mit wenig bis moderatem Wettbewerb Erfolge verbucht werden sollen. Je bekannter das Produkt/Service gemacht werden soll, je höher müssen die Ausgaben über denen der Mitbewerber liegen.

10.000 Euro und mehr pro Monat (zzgl. MWSt.)
Für Unternehmen mit nationalem oder internationalem Zielmarkt, die sich nicht in einem Nischensegment bewegen, müssen mit mehr als 10.000 Euro pro Monat an SEO-Kosten (zzgl. MWSt) kalkulieren. Theoretisch kann der Betrag hier nach oben komplett offen agieren. Es gibt niemals genug hochwertige Inhalte und für viele Unternehmen wird es wichtig, permanent Top-Content zu liefern, damit die SEO-Strategie von Erfolg gekrönt ist. Solche Projekte erfordern bis zu Millionenbeträge pro Jahr.

Die Kosten für Suchmaschinenoptimierung richten sich also nach der Aufgabe, Zielmarkt, Unternehmensgröße und letztlich auch nach dem Budget, das man dafür aufbringen muss.

SEO-Audit

Hinzu kommt zu Beginn eines Projekts noch das SEO-Audit. Innerhalb eines SEO-Audits wird die Sichtbarkeit der Webseiten analysiert. Ein solches SEO-Audit kann entweder nur die technischen / OnPage-Bereiche berücksichtigen, dann sind die Kosten in der Regel zwischen 800 und 1.500 Euro oder aber noch viel tiefer gehend.

 

Audit Sichtbarkeit und SEO Übersicht

Im Audit werden verschiedene Aspekte und Ziele einer Website betrachtet.

 

Ein Audit kann einen speziellen Teil der Website betreffen, z.B. ein OnPage-Audit (rein technisch), ein Websiteinhalts-Audit (Content Audit), eine Keyword-Überprüfung (Ranking-Audit), ein UX-Audit (OnPage – visuelles Audit mit Hinblick auf Nutzerverhalten und Nutzbarkeit), eine Überprüfung des Link-Profils oder ein Link Audit hinsichtlich schlechter, toxischer Links.

Zudem kann ein Audit die entsprechenden Märkte, Länder, Sprachen, Mitbewerber und Kanäle im Detail oder am Rande berücksichtigen. Somit können Audits also in einem preislichen Rahmen von einigen Hundert Euro bis hin zu mehreren Zehntausend Euro liegen. Ein Invest in ein Audit, wie wir es durchführen, liegt in der Regel zwischen 900 Euro und 20.000 Euro.

 

SEO-Budget: Wie können SEO Kosten budgetiert werden?

Das notwendige Budget für SEO richtiet sich nach der Aufgabe, die Sie erfüllt haben wollen. Mit dieser Aufgabe vor Augen muss sich der Dienstleister einen Überblick verschaffen. In der Regel erfolgt das über ein SEO-Audit, so wie z.B. unser SEO 360° Audit.

Ein solches SEO-Audit liegt in der Regel zwischen 900 Euro und 2000 Euro zzgl. MWSt. und beschäftigt einen Dienstleister zwischen 5 und 10 Stunden. Ein solcher Rundumblick beinhaltet die Analyse der URL-Struktur, des HTML-Codes, Inhalte, Layout und zahlreichen anderen Faktoren wie z.B. lokale Sichtbarkeit, Sichtbarkeit in den sozialen Medien und vielem mehr. Für diesen Preis liefern SEO-Spezialisten in der Regel gut dokumentierte Basisdaten, die für ein Unternehmen mit technischem Know-How umsetzbare Maßnahmen enthalten. Sie erhalten einen guten Einblick in die Art und Weise der Arbeit des Unternehmens und können austarieren, ob Sie zueinander passen.

Detailierte SEO-Audits kosten zwischen 3000 und 20.000 Euro zzgl. MWSt. und liefern deutlich tiefere Einblicke. Hier werden Backlinks analysiert, problematische Zielmärkte analysiert und auch die Gefahren von SEO erörtert. Existieren bei Ihnen (und/oder Ihren Wettbewerbern) potenziell toxische Backlinks? Solche Audits zeigen sehr deutlich, wie hoch die tatsächlichen Kosten für eine Top-Platzierung mit hoch-wertvollem Content (High-Quality-Content-Strategy) ein zu kalkulieren sind und mit welchen Problemen während der Optimierung zu rechnen ist.

Was kostet SEO? Monatliche Kalkulation der Kosten für Suchmaschinenoptimierung

Was kostet SEO? Hier eine kurze Übersicht hinsichtlich der Kosten für Suchmaschinenoptimierung. Bitte klicken Sie die Grafik, um das Bild als PDF herunterzuladen.

 

 

 

 

Stundensätze

Abrundend für dieses Thema möchte ich auf eine Studie von MOZ und AYMT hinweisen.

 

Einer Studie von MOZ-Zufolge variieren die Stundensätze für SEO weltweit.. Diese Informationen sind zwar schon etwas älter, können aber durchaus noch zur Orientierung dienen. So lagen die Kosten zum Zeitpunkt der Erfassung zwischen 76€ und 200€ die Stunde. Tatsächlich gibt es aber auch einzelne Consultants, die 500 und mehr Euro für die Stunde veranschlagen. Mir sind einige namentlich bekannt, deren Obergrenze bei 500 Euro die Stunde noch nicht angelangt ist.

SEO Kosten AYTM Marktstudie

SEO Kosten, basierend auf der Marktstudie von AYTM (http://www.aytm.com)

 

Alle Angaben von Preisen auf dieser Seite sind zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu verstehen und richten sich an Unternehmer.

 

Erstveröffentlichung des Artikels: August 2008;
Letzte Überarbeitung: Dezember 2017.

 

Das Programm für die SMX 2018 in München ist jetzt verfügbar.

Gleich am ersten Tag wird Greg Gifford die Keynote mit der Verbindung zwischen Sprachsuche und mobiler Welt starten. John Müller, Webmaster Trends Analyst von Google, referiert anschließend über “SEO für Googles Mobile-First-Index”.

Cindy Krum, Chief Executive Officer bei MobileMoxie, präsentiert die Studie “Local Mobile SEO”, bei der 185.000 Suchbegriffe in 150 Städten auf Positionen zwischen 1 und 20 mit jeweils 200 Datenpunkten analysiert wurden.

Wer einen fehlerhaften Relaunch vor sich haben möchte, der kann gerüstet sein mit dem Thema “Der Relaunch war ein Fail – und jetzt? Schnelle und strukturierte Fehlerfindung beim SEO-Horror-Szenario”. Dabei gibt Gianna Brachetti eine systematische Schritt für Schritt Anleitung zur Fehlersuche.

Am zweiten Tag zeigt Purna Virji, dass die nächsten Innovationen nicht aus Kalifornien kommen werden, sondern auf China und Indien.

Auch das Thema “Chatbots” wird ausführlich seinen Platz auf der SMX München 2018 erhalten.

 

Wer jetzt Lust bekommen hat auf die SMX, der sollte sich die vergünstigten Tickets mit unserem Code SEYBOLDSMX für 15 Prozent sichern und das Programm ausführlich hier studieren.

 

Zudem werden am ersten Messetag im Rahmen der Veranstaltung am Abend die SEMY-Awards verliehen.

SEMY AWARDS SMXDE18

Für gewöhnlich suchte man früher in Suchmaschinen, wie beispielsweise Google nach Begriffen wie “Pizzaservice” oder “Kühlschrank”. Ein einziges Wort also – total simpel – was einem dann die Antwort auf seine Frage lieferte. Oder eben auch nicht.

Mittlerweile hat sich das Suchverhalten stark verändert. Während man früher nur nach einzelnen Wörter suchte, wie oben beschrieben, forscht man heute mit mindestens 4 Worten nach genaueren Antworten von Google und Co. Nun steht also “bester Pizzaservice Stuttgart” oder “Kühlschrank mit Gefrierfach günstig” in der Suchleiste, je nachdem, was man wirklich finden will.

Dass das Suchverhalten aus mittlerweile 4 Wörtern oder mehr besteht, ist auf die Sprachsuche zurückzuführen. Alexa, Siri, Cortana, Google Assistant usw. werden von rund 20% als Suchanfragen-Hilfe verwendet.  So ergibt sich automatisch eine längere Suchanfrage als sonst.

Suchverhalten früher:

früheres Suchverhalten in Google

Suchverhalten FRÜHER

Suchverhalten heute:

heutiges Suchverhalten in Google

Suchverhalten HEUTE

 

 

Wie aber entscheidet Google, welche Seiten bei solch einer Suchanfrage weiter oben stehen und relevant sind?

Ganz einfach – Um eine gewisse Suchmaschinen-Autorität zu erzielen, verknüpft man alle seine Unterthemen, die ansatzweise zusammenpassen, mit einer “Hauptseite”. Diese Seite ist meist länger, als die normalen Blogeinträge oder ähnliches.

 

Wie hilft die Verbesserung für Themen dem Ranking?

Umso umfangreicher also eine Seite ist, desto mehr Themen werden wahrscheinlich dazupassen und können dementsprechend verlinkt werden.

Das ganze kann man sich wie in einem Buch vorstellen. Dort strukturiert ein Inhaltsverzeichnis die Kapitel. Für die Webseite heißt das: Es besteht ein Hauptthema auf einer einzigen Seite und dieses ist mit den entsprechend begleiteten Themen über Hyperlinks verknüpft.

Was fängt aber Google damit an?

Google liebt umfangreiche Informationen (siehe hierzu Link als Rankingfaktor erneut bestätigt – Content-Länge ist ein Rankingfaktor). Im Netz herrscht nämlich große Unordnung, da viele Seiten existieren, die wesentlich schwer bis gar nicht zugeordnet werden können oder nicht die Informationen liefern, die ein Suchender haben will. So kann man durch das Verlinken, begleitender Themen auf ein Hauptthema, die eigene Website sortieren. Und Google hat gefallen daran! Also je umfangreicher, desto beliebter bei Google, desto höher im Ranking.

Ranking verbessern, wenn das Hauptthema verlinkt wird durch die begleitenden Themen und umgekehrt

Hauptthema mit den begleitenden Themen verlinkt

 

Warum verbessert diese Vorgehensweise das Ranking für die Keywords der Themen?

Google erkennt die Relevanz von intern verlinkten Themen zueinander.

Suchmaschinen können nicht relevante Seiten herausfiltern und zeigen nur die dem Algorithmus nach wichtigen Inhalte. Je mehr ein Thema durch relevante Unterseiten verlinkt wird und themenrelevante Keywords aus den Hauptseiten zu den Unterseiten zurückverweisen, desto wahrscheinlicher landet das Hauptthema im Suchergebnis.

 

Welche Tools helfen bei der Entwicklung einer keyword-optimierten Themenseite?

Um alle möglichen Keywords in betracht zu ziehen, würde man wahrscheinlich eine halbe Ewigkeit benötigen. Deshalb sind einige Tools hilfreich bei der Findung relevanter Aspekte.

Die aufgelisteten Tools sind nur ein paar wenige Beispiele, die einen schnellen Überblick ermöglichen.

Während answerthepublic.com sehr umfangreiche Informationen liefert, zeigt buzzsumo.com eine Vielzahl an den beliebtesten Suchanfragen an und wie diese durch soziale Plattformen, wie beispielsweise Facebook oder Twitter im Netz verbreitet sind.

answerthepublic.com zur Suche nach Themen und Ergänzungen für Themen, mit dem Ziel, das Ranking zu verbessern

Beispiel: answerthepublic.com

buzzsumo.com zeigt, welche Artikel bereits funktionieren und gutes Ranking haben - das ist ein guter Einstieg für Rankingoptimierung

Beispiel: buzzsumo.com

 

Fazit

Um das Ranking zu verbessern, sollten lange Hauptthemen mit langem Inhalt verknüpft werden mit einer Vielzahl verwandter und ähnlicher Themen.

Ist das Hauptthema mit den begleitenden Themen verknüpft, erkennt Google den Zusammenhang. Wird das Hauptthema als Säule in die Seitenstruktur integriert, erhält die gesamte Website mehr Relevanz für das gewählte Thema. Das ermöglicht eine bessere Positionierung.

Achtet man auf diese Punkte, ist die Optimierung von Themen bezüglich des Rankings erfolgreich. Wichtig: Inhalte sind nur ein Aspekt der Rankingfaktoren. Selbstverständlich sollten die wichtigsten Rankingfaktoren bedient werden.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Platz 1 in Google – Ranking verbessern

Nutzerverhalten – So steigern Sie den wichtigsten Rankingfaktor

Top 10 kostenlose Tools zur Verbesserung der Website

Warum bringt die Website keine Kunden?

Links als Rankingfaktor erneut bestätigt

 

SEO Mythen verfolgen führt nicht zum Unternehmenserfolg

#1 | Ich benötige zwingend einen Google-Eintrag

Viele denken, es sei nötig oder ein absolutes MUSS seine Seite in Google eintragen zu lassen oder neue URLs anzugeben. Jedoch besteht darin keinerlei Notwendigkeit solange die Seite öffentlich zugänglich ist, da der Crawler selbst die Website findet und indexiert.

 

#2 | Ranking ist das Wichtigste

Was bringt es einem eine hohe Position oder – noch besser- die Erste in Google zu haben, wenn die Klickrate schlecht ist? Nicht gerade viel.
Ein gutes Ranking zu haben, ist nur die halbe Miete, wenn überhaupt. Häufig handelt es sich um unpassende Keywords, die kaum einen Bezug zum Text haben, was Nutzer verwirrt oder gar ärgert. Ebenso können die Seitenbeschreibungen nicht gerade ansprechend sein.
Oder ist das erste Ergebnis einfach nur kein organischer Eintrag, also eine Anzeige beispielsweise?
Es geht darum, den Nutzer mit passenden Inhalten zufrieden zu stellen und nicht nur die höchste Position im Google-Ranking zu erlangen.

 

#3 | Viele Links sind besser als Inhalte

Warum auf Content setzen, wenn man auch einfach viele Backlinks verwenden kann?
Hört sich logisch an, ist jedoch eine Gefahr, da Google seit September 2016 (Realtime Penguin) potenziellen Linkspam in Echtzeit überprüft und Maßnahmen unmittelbar vornimmt. Der Seitenbetreiber merkt dies zumeist nicht oder viel zu spät.
Wichtig ist, neben guten Links, in herausragenden Inhalten (Content) zu investieren. Zudem werden interessante und relevante Inhalte meist gerne verlinkt und führen so automatisch zu Backlinks.
Dabei sollte das Linkprofil regelmäßig auf toxische Backlinks geprüft werden (Link Risk Management).

 

#4 | Je mehr Keywords ich habe, umso besser

Zunächst einmal muss eines klar gestellt werden: Keywords benötigen keinen wortwörtlichen Zusammenhang. Google klassifiziert eine Seite automatisch zu themenrelevanten Keywords. Eine Optimierung auf Anwenderfragen hilft bei der Findung von Long-Tail-Keywords („Wie funktioniert …“, „Was ist bei … zu beachten“).
Das sinnlose Aneinanderreihen von Keywords („Keyword-Stuffing“) oder hellgraue Keywords auf weißen Grund, straft Google seit dem Panda-Algorithmus ab.

 

#5 | Meta-Tags beeinflussen das Suchranking positiv

Die Metadaten mit Keywords zu überfüllen, bringt rein gar nichts. Gestaltet man die Meta-Beschreibung für Nutzer ansprechend erhöht sich die Chance, dass dieser auf den Eintrag in der Suchergebnisliste (SERPs) klickt.
Idealerweise sollte Titel und Beschreibung so verfasst werden, dass der Nutzer „gar keine andere Chance“ hat, als auf diesen Eintrag zu klicken.

 

#6 | Technisches SEO führt zu einem Top-Ranking

Nicht allein dadurch, dass die Technik in Ordnung ist, kommt man zu einem Top-Ranking. Viele Faktoren gehören dazu.
Zum einen natürlich einen strukturierten und passenden Inhalt, dessen Themen relevant sind. Genauso aber gute vorhandene Backlinks, welche regelmäßig geprüft werden müssen. Und eine ansprechend gestaltete Seite, welche Nutzer gerne mit interagieren und sich zufrieden fühlen.

 

Weitere Informationen

 

Anfang Mai wurde ich von Christoph Cemper, Gründer der LinkResearchTools, für seinen SEO und Link Podcast interviewt.

Link Risk Management und SEO ist ein Thema, das vor den Türen von kleinen Unternehmen nicht halt macht. Gerade kleine Unternehmen müssen ihre Budgets sehr genau einteilen, teilweise noch exakter, als größere Unternehmen. Umso wichtiger ist es, hier so exakt zu analysieren, wie das nur geht.

Ein Credo an kleine und mittelständische Unternehmen.

  1. Über Ralf Seybold
    Was ich mache und warum…
  2. Wie ist das Verständnis von KMUs für SEO?
  3. Welche Widerstände gibt es in der Zusammenarbeit mit KMUs?
  4. Wie wird Link Building bei KMUs betrieben?
  5. Welche Herausforderungen gibt es vorab mit KMUs?
  6. Wie finde ich den richtigen Ansprechpartner?
  7. Ralf Seybolds Super-Tipp

Weitere interessante Interviews mit Personen aus SEO finden Sie hier.