Was ist Google My Business eigentlich?

Google My Business (früher Google My Places, Abkürzung GMB) ist eine von Google bereitgestellte Plattform für Unternehmen, welche dazu dient, die Unternehmensadresse mit den verschiedenen Google Diensten zu bündeln – vor allem Google Maps, Google Analytics, YouTube, die Google Suche und natürlich Google+.

GMB wurde erstmals im Juni 2014 veröffentlicht und ermöglicht Unternehmen alle Firmeninformationen an einer zentralen Stelle zu verwalten. All diese Informationen können so schnell und einfach aktuell gehalten werden, denn einpflegen und ändern müssen Sie diese nur an einer Stelle.

Interessenten ermöglicht diese Art der zentralen Anlaufstelle, Ihr Unternehmen schnell zu finden. Je nachdem mit welchem Gerät gesucht wird, können die Einträge anders dargestellt werden. Nicht nur wer Ihr Unternehmen schon kennt und explizit danach sucht, findet den Eintrag. Auch Nutzer, die zum Beispiel nach Ihrer Branche und Stadt suchen, finden Ihren Unternehmenseintrag – neben anderen Mitbewerbern aus demselben Bereich.

Um „Google My Business“ verwenden zu können ist lediglich ein (kostenloses) Nutzerkonto bei Google Grundvoraussetzung. Hier können Sie sich anmelden und Ihr Unternehmen anlegen und/oder verwalten: https://www.google.de/intl/de/business/

Google My Business als Firmeneintrag

Wer im Netz nach einem bestimmten Unternehmen, einem Produkt oder einer Dienstleistung sucht, lässt sich in den meisten Fällen von Google unterstützen. Das Vertrauen auf die Ergebnisse ist sehr hoch.
Da auch neue Kunden den Weg zum Unternehmen am häufigsten über die Suchmaschine finden, ist es besonders wichtig, den Firmeneintrag zu nutzen, um immer für aktuelle Informationen zu sorgen.

Im LocalPack werden die Google-Maps-Einträge angezeigt. An der Seite werden die Details des jeweiligen Unternehmens dargestellt.

Google Maps, Beispiel Seybold - Agentur für Sichtbarkeit

 

Die Einrichtung eines Google My Business Accounts ist in wenigen Schritten erledigt – für die Bestätigung als Firmen-Seite ist jedoch folgendes zu beachten:

Sie müssen „beweisen“ können, dass Sie rechtmäßiger Eigentümer des Standortes sind. Dazu schickt Google Ihnen eine Postkarte mit Code an Ihre Adresse, ruft unter der von Ihnen angegebenen Telefonnummer an und gibt diesen durch oder sendet Ihnen den Code per SMS. Mit Eingabe dieses Codes werden Sie dann erst zum Admin der Seite.

Unternehmen bei Google bestätigen

Funktionen die für Google My Business sprechen

My Business dient vor allem der Vereinfachung der Nutzung der gesamten Google Palette – so hat man alle Daten des Unternehmens stets im Überblick. Sie können zum Beispiel einen einheitlichen Brancheneintrag zu Ihrem Unternehmen erstellen: Einmal eingerichtet, erscheint dieser Eintrag bei allen Google-Produkten.

Das zentrale Dashboard bietet dem Nutzer zudem zahlreiche weitere Funktionen, darunter zum Beispiel folgende:

  1. Die Möglichkeit Unternehmensdaten, wie die Adresse oder andere Kontaktdaten, zu ändern, zu aktualisieren oder zu löschen, wenn nötig.Unternehmensdaten bei Google, Beispiel Seybold - Agentur für Sichtbarkeit
  2.  Die Möglichkeit bereits existierende Einträge im Kartendienst „Google Maps“ zu bearbeiten, zu verwalten oder neue Standorte hinzuzufügen. Die Google Maps-Einträge werden häufig direkt in der Google-Suche angezeigt, daher ist eine dortige Präsenz für Unternehmen wichtig und gleichzeitig eine kostenlose Werbemöglichkeit. Für die meisten Unternehmen erstellt Google diese Einträge automatisch.
  3. Kunden haben die Möglichkeit auf Ihrer Google+ Seite Erfahrungsberichte und Beurteilungen zu hinterlassen. Vom zentralen Dashboard aus können Sie auf diese Rezessionen schnell reagieren und haben neue Kommentare immer direkt im Blick.
    Vorteil der Bewertungen ist, dass diese in die Suchergebnisse integriert werden. Neukunden bzw. potenzielle Kunden können sich also ein gutes umfangreiches Bild Ihres Unternehmens verschaffen. Je besser Ihre Bewertungen sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie diese Kunden zu Ihren Kunden machen.
  4. Mit einem Klick lässt sich prüfen, wie das eigene Unternehmen in der Google Suche, bei Google+ und bei Google Maps auftaucht – so werden eventuelle Fehler oder Optimierungsmöglichkeiten noch schneller deutlich.

Darauf müssen Sie unbedingt achten

Informationen und Auflistungen im Eintrag:

  • Informationen zum Unternehmen müssen exakt sein
  • 1 Keyword im Titel ist möglich, aber Achtung – Verstößt gegen die Richtlinien!
  • Adresse überprüfen und verifizieren lassen (durch Code zum Admin werden)

Bewertungen, Fragen und Antworten:

Bewertungen auf Google, Beispiel Seybold - Agentur für Sichtbarkeit

  • Kunden nach Reviews fragen und sie bitten Bilder vom Unternehmen zu teilen
  • Local Guides um Bewertungen bitten (Achtung! Diese müssen auch dort gewesen sein. Ein Local Guide aus Hamburg, der laut seinem Profil bei Google bekannt dafür ist, dass er aus seinem Hamburg nicht rauskommt, ist kein geeigneter Bewerter für ein Unternehmen in Hanau, wenn er dort noch nie war).
  • Fragen und Reviews beantworten
  • bei negativen Reviews gilt: nicht ärgern lassen! Sfc = stay fucking cool ;)

Fotos und Videos:

  • Videos hinzufügen
  • Bilder in jeder Kategorie (Team, Innenaufnahmen, Außenaufnahmen, etc.)

Übersicht der Kategorien, Beispiel Seybold - Agentur für Sichtbarkeit

Google+:

  • aktiv halten, auch wenn es keiner liest (und für private Nutzung von Google abgekündigt ist)

Seybold - Agentur für Sichtbarkeit bei Google+

Website:

  • Verbindung mit Google My Buisness Listing
  • Name, Adresse, Telefon müssen auf Website identisch sein wie im GMB Eintrag
  • Backlink zum Google My Business Eintrag von der Website

No-Gos bei Google My Business

Informationen und Auflistungen im Eintrag:

  • alte Informationen (also: immer up to date halten!)
  • mehrere Keywords im Titel
  • Fake Locations (nur weil Sie gerne eine Niederlassung in Köln haben wollen, brauchen sie keine zu „erfinden“. Google findet das raus, vor allem, weil Google in Google Maps auch Fake-Straßen verwendet, die es gar nicht gibt)

Bewertungen, Fragen und Antworten:

  • mit Kunden diskutieren oder Kunden ignorieren
  • Fake Reviews erstellen
  • negative Reviews bei der Konkurrenz hinterlassen

Fotos und Videos:

  • Fake Bilder
  • Bilder von Kunden/Personen ohne Zustimmung

Google+:

  • keine Zeit verschwenden mit einzigartigen Posts

Website:

  • unterschiedliche Daten

 

Fazit

Google My Business bietet vor allem kleineren, nur regional tätigen Unternehmen große Vorteile. Es ermöglicht diesen Firmen, ohne großen Verwaltungsaufwand, mit den aktuellsten Firmendaten in den bedeutendsten Google Diensten gefunden zu werden. Zudem unterstützen die gut gepflegten Daten und die Möglichkeit, Kundenkommentare und Erfahrungsberichte zu hinterlassen, in positiver Weise die Interaktion und somit die Bekanntheit und das Suchmaschinenranking des Unternehmens, des Geschäfts oder der Einrichtung.

Auch große Unternehmen und Filialisten profitieren von der Lösung. Gerade durch die Verbindung von Unternehmensdarstellung und Website entsteht eine Relevanz und Bedeutung.

 

Einen Schritt weiter gehen wir bei SEYBOLD – Agentur für Sichtbarkeit, indem wir die Reichweite (und auf Wunsch das Reputationsmanagement) auf über 40 Verzeichnisse, Navigationssysteme und wichtige Meinungsportale erweitern. Unter anderem ist dadurch auch die Abfrage von Öffnungszeiten über Voice Search (vor allem Alexa) möglich.

 

Messenger Marketing ist eine der neuen Kontaktmöglichkeiten zum Kunden und Bestandteil des Online Marketing.

Via Facebook Messenger, WhatsApp & Co. bleibt man nicht nur privat mit Menschen in direktem Kontakt, sondern kann auch mit Interessenten, Auftraggebern und Kunden kommunizieren. Dabei werden mobile Chatplattformen oder Apps genutzt, um mit der jeweiligen Zielgruppe zu interagieren.

1:1 Kontakt Zitat von Martin Ott, Messaging-Zitat von Mark Zuckerberg

Foto: Profilbilder Facebook.com

Wie Martin Ott und Mark Zuckerberg schon früh erkannt haben, ist Messaging in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken und wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen.

 

Schon jetzt verbringen wir 90% unserer Zeit am Handy auf E-Mail- und Messaging-Plattformen!

Messenger Apps werden weltweit verwendet, denn WhatsApp, Facebook Messenger & Co. haben einen entscheidenden Vorteil: Nutzer werden dort umgehend erreicht!

Der Messenger-Dienst Facebook Messenger hatte im April 2018 über 1,2 Milliarden monatliche Nutzer. Im selben Monat erreichte der chinesische Social-App-Riese Weixin, der international als WeChat bekannt ist, fast eine Milliarde Nutzer pro Monat.
WhatsApp verwenden mittlerweile sogar 1,3 Milliarden Menschen weltweit, davon eine Milliarde täglich.

Messenger überholen die sozialen Netzwerke – Facebook vor dem Aus?

Messenger-Marketing ist schnell, direkt und persönlich. Kein Wunder also, dass die Relevanz dieser Apps weiter wächst:

Die „Big 4 Messaging Apps“ WhatsApp, Facebook Messenger, WeChat und Viber haben die
„Big 4 Social Networking Apps“ Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn überholt.

Im Vergleich zu den sozialen Netzwerken werden Unterhaltungen über Messaging-Apps bevorzugt. Warum? Der direkte Kontakt ist die natürliche Kommunikationsform. Wir unterhalten uns gerne und erhalten direktes Feedback, als stundenlang auf eine E-Mail-Antwort oder wochenlang auf einen Brief zu warten. Messaging ist somit, vor allem bei den jüngeren Generationen, ein großer Teil des Lebens geworden! Über diesen Weg werden täglich mehr als 80 Millionen Nachrichten versendet: 9 von 10 Kunden schreiben deshalb einem Unternehmen lieber über die Messenger-Dienste, als auf dem altmodischen E-Mail-Weg.

Das veränderte Nutzerverhalten – weniger telefonieren, mehr chatten!

I'm sorry I didn't answer when you called, I don't use it for that.

Viele Unternehmen setzen auf den persönlichen Kontakt über das Telefon. Schön und gut, wenn man ab und zu ein nettes Gespräch führt und weiß, wie das Gegenüber sich anhört. Das ist sicher ein guter Weg, die Kundenbeziehung zu stärken.
Jedoch nutzen viele, vor allem die jüngere Generation, Ihr Smartphone nicht mehr sehr häufig zum Telefonieren. Es wird lieber Google gefragt, als sich direkt mit dem Unternehmen in Verbindung zu setzen.

Hier bietet ein Messenger wieder einen klaren Vorteil:
Sie können Ihre Zielgruppe dort erreichen, wo sie sich ohnehin schon befinden: im Messenger. Dort können Sie alle wichtigen Informationen auf einen Blick präsentieren und schnelle unkomplizierte Antworten passend auf gestellte Fragen geben.

Außerdem unterscheiden sich die Kosten pro Interaktion zwischen Telefon und Messaging erheblich. Mit Messaging sparen Sie Zeit und Geld:

Auch der herkömmliche (Live)Chat mit einem Unternehmen verliert an Beliebtheit. Es kostet zwar weniger, als telefonisch mit Menschen in Kontakt zu treten, übertrifft die geringen Kosten des Messaging aber nicht.

Zahlreiche Unternehmen und deren Kunden nutzen Livechats als Kommunikationskanal. Jedoch müssen Konsumenten durchschnittlich 2 Minuten und 40 Sekunden auf eine Antwort warten. 21 Prozent der Fragen werden sogar gar nicht beantwortet. Das hat nicht mehr viel mit einem „Live“-Chat zu tun.
Zudem sind die meisten Chats nicht überall auf der Website integriert, was bedeutet, dass die Nutzer für die gesamte Unterhaltung auf derselben Seite bleiben müssen. Nicht zu vergessen, funktionieren Livechats selten auf mobilen Geräten. Das stellt ein großes Problem dar, denn mehr als 50% des Surfens geschieht auf dem Smartphone.

Messaging ist die Lösung!

Messaging-Apps bieten viele unterschiedliche Interaktionsmodelle und mittlerweile können auf vieler dieser Apps auch Bots eingesetzt werden, die 24/7 erreichbar sind. Ihre Reaktionsquote wird dadurch deutlich positiv verändert.
Mehr zum Thema können Sie in unserem Blogeintrag „Chatbots in der Praxis – Was die Roboter für Ihr Unternehmen leisten“ lesen.

Welches Kommunikationskonzept passt denn jetzt zu Ihrem Unternehmen?

Wir analysieren zusammen den Bedarf und erarbeiten ein auf Sie zugeschnittenes Konzept, welches in vielen Fällen eine Mischung aus den genannten Kommunikationsmöglichkeiten darstellt.

Beispiel Kundensupport:

  • häufig gestellte Fragen (FAQs) auf volltext-recherchierbaren Webseiten und/oder Chatbots
  • Vorqualifizierung über einen Bot
  • 1st Level Support via Live Chat
  • 2nd Level Support via E-Mail/Ticketsysteme
  • 3rd Level Support via Telefon

Beispiel E-Commerce:

  • Kategorien und Produktempfehlungen mittels Chatbot (Concierge-Service)
  • Weiterleitung auf Produkte im Shopsystem (Web)
  • Livechat-Beratung bei Fragen mit Botunterstützung bei Standards (Zahlungs- und Lieferoptionen)

Beispiel Autohaus:

  • Probefahrttermine via Chatbot vereinbaren

 

Fazit

Die Nutzung von Messaging-Apps bietet Ihren Kunden und potenziellen Kunden den klaren Vorteil schnell und unkompliziert mit Ihnen in Kontakt zu treten. Nebenbei tun Sie auch Ihrem Unternehmen in finanzieller Hinsicht etwas Gutes.

Befassen Sie sich mit dem Thema Messaging-Marketing und stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Passt Messaging zum Unternehmen und der Zielgruppe?
  • Wo und wie genau möchte ich Messaging-Apps einsetzen?
  • Welche Plattform ist am sinnvollsten?
  • Wo mache ich am besten auf den Messenger aufmerksam?

Und Chatbots? Lesen Sie unseren Artikel und probieren Sie es aus, denn jetzt ist die Interaktionsrate sehr hoch. Die Menschen sind neugierig, weil es noch nicht viele Bots gibt und probieren diese gerne aus, wenn sie einen Mehrwert bieten.
Springen Sie auf den Zug auf, bevor es mainstream wird und jeder einen Chatbot verwendet. Jetzt können Sie noch einen großen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gewinnen.

 

 

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

Jedes Unternehmen steht vor der Frage, welches Social Media Netzwerk am geeignetsten ist, um dort zu werben oder aktuelle Postings zu platzieren. Bei der Vielzahl von Netzwerken ist das auch schwierig. Die Großzahl der mittelständischen Unternehmen streut die Blog-Posts einfach ungefiltert in alle Social Media Netzwerke. Das ist natürlich Blödsinn.

Die Nutzer der Netzwerke sind sehr unterschiedlich. Und genauso erwarten diese Nutzer auch die Informationen für sie entsprechend aufbereitet.

Für die Nutzer von Social Media bedeutet das, dass nicht einfach ein und derselbe Blogbeitrag in Twitter, Facebook, Instagram, Pinterest und so weiter geteilt werden kann, ohne dass er entsprechend für die Nutzer des Kanals optimiert wird.

Das bedeutet auch, dass jede Branche andere Netzwerke für ihre Produkte nutzen sollten.

Social Media Nutzer: Die besten Netzwerke nach Alter, Gender oder Einkommen

Spredfast hat mit dem Social Audience Guide 2018 eine umfassende Hilfe für die optimale Platzierung von Werbung veröffentlicht. Anhand der Daten lässt sich sicher klassifizieren, ob ein Produkt auf You Tube promoted werden sollte oder ob sich doch besser die Kombination Facebook/Instagram dafür eignet.

Anhand der Daten zeigt sich, welche Plattform für die Kundengenerierung am besten geeignet ist.

Die am besten geeigneten Social Media Netzwerke nach Branchen

Diese Social Media Netze eigenen sich am besten für die aufgeführten Branchen.

Sehr interessant dabei: LinkedIn eignet sich für die Kundengewinnung im Bereich HealthCare überhaupt nicht.

Die besten Plattformen, um junge Menschen zu erreichen, sind demnach Instagram und SnapChat. Youtube eignet sich vor allem dann, wenn ein männliches Publikum erreicht werden soll,

Finanzdienstleistungen funktionieren am Besten auf Facebook, Twitter und LinkedIn. Versandhändler sollten Twitter und LinkedIn meiden. Ob Youtube für Versandhändler geeignet ist, hängt von der Strategie ab.

Bei LinkedIn erreicht man Nutzer mit hohem Einkommen

 

106 Millionen LinkedIn Nutzer = hohes Einkommen

45% der Nutzer mit einem jährliches Haushaltseinkommen > 75.000 USD nutzen LinkedIn haben. Damit ist LinkedIn ideal geeignet für alle Luxusartikel und vor allem für B2B-Informationen.

Die Geschäftsführer der Top 500 Unternehmen nutzen bevorzugt LinkedIn.

Richard Branson und Bill Gates sind die Personen, denen am häufigsten gefolgt wird auf LinkedIn.

Facebook: Das soziale Netzwerk der Armen

 

Facebook ist das Netzwerk für Arme

84% derer, die weniger als 30.000 USD verdienen, nutzen Facebook. Damit ist Facebook das Netzwerk für Geringverdiener.

30% der Produkte, die Versandhändler verkaufen, werden auf Facebook entdeckt. Facebook wird von vielen Generationen genutzt. Die “Millenials” nutzen Facebook genauso häufig wie “Generation X”. Damit ist Facebook für Versandhändler die ideale Plattform für Werbung und dem Verteilen von Informationen.

 

Instagram: Das Netzwerk der jungen Menschen

 

Instagram ist das Netzwerk der Jugendlichen

59% der jungen Menschen erfahren über Instagram zuerst über neue Produkte. Gerade bei der Personengruppe im Alter zwischen 18 und 29 Jahren spielt Instagram eine zentrale Rolle. In Bezug auf das Einkommen wird Instagram von allen Einkommensgruppen gleichwertig genutzt.

Selena Gomez und Christiano Ronaldo sind die Personen mit den meisten Followern.

Besonderheiten der Sozialen Netzwerke

Wenn Spredfast festgestellt hat, dass auf LinkedIn die Personen mit dem höchsten Einkommen unterwegs sind, gibt es einige Besonderheiten auch bei anderen Netzwerken.

So ist das eigentlich totgesagte Snapchat für 39% der Teenies das am liebsten genutzte Netzwerk. Die Nutzer verbringen am Tag im Schnitt 25 Minuten bei Snapchat und vor allem Schauspieler und Musiker sind die am gefragtesten Persönlichkeiten dieses sozialen Netzwerks. Und wichtig bei der Ausrichtung innerhalb der Zielgruppe: 70% der Nutzer sind weiblich.

Youtube wird im Schnitt am Tag 40 Minuten genutzt. Am häufigsten von Männern im Alter zwischen 35 und 44 Jahren. In der Regel nutzt die Hälfte aller Zugreifender Youtube über ein mobiles Gerät.

 

Fazit: Jedes Netzwerk erfordert eine eigene Strategie

Die Studie von Spredfast ergibt ein deutliches Abbild der Nutzer sozialer Netzwerke. Bei der Planung der Ausrichtung von Werbemaßnahmen sollte also unbedingt berücksichtigt werden, wo die potenzielle Zielgruppe des Unternehmens “unterwegs” ist. Marken zu platzieren sollte auf Instagram und Pinterest passieren während aktuelle Informationen und Aktionen auf Twitter am besten angenommen werden.

Die gesamte Infographic laden Sie hier

Weiterführende Artikel:

 

Definition: Ein Rundschreiben per Email in regelmäßigen Abständen.


Welche Vorteile bietet ein Newsletter?

Hoher Traffic

Wer Newsletter in regelmäßigen Abständen an seine Kunden und Interessenten versendet, hat die Chance auf einen engeren und besseren Kontakt. Dieser führt in der Regel auch zu regelmäßig, höherer Besucherzahl auf der Website. Newsletter führen schlagartig zu einer deutlichen Steigerung der Besucherzahlen (siehe Grafik).

Seitenaufrufe Google Analytics

Quelle: eigene: Traffic in dem Zeitraum Januar 2017 bis Januar/ Februar 2018

Die Grafik verdeutlicht: Ein Newsletter im Januar 2017 führte zu deutlichem Anstieg an Besuchern (Peak). Danach folgte im Beispiel kein weiterer Newsletter. Die Anzahl der Besucher flachte wieder auf das normale Maß ab und im Zeitraum von Februar bis Oktober 2017 blieb die Besucherzahl dauerhaft unter den Möglichkeiten.
Zwischen November 2017 und Ende Januar 2018 wurden mehrere Newsletter versendet (insgesamt 4 in einem Zeitraum von 12 Wochen, also Minimum 1x pro Monat). Dies führte ab dem dritten Newsletter zu einem dauerhaft höheren Traffic. Da Usability (also auch Traffic und eine geringer Absprungrate) ein Rankingfaktor für Google ist, unterstützt der Newsletter indirekt auch das Ranking.

Regelmäßige Newsletter führen zu:

  • mehr Traffic / Besuchern
  • besseres Ranking durch geringere Absprungrate

Wie gelangt man zum idealen Newsletterinhalt?

Wichtig ist bei der Planung des Newsletters, dass die Themen abgestimmt sind mit dem Blog, aktuellen Gegebenheiten und interessanten Terminen der Branche. Im Newsletter sollten dann die Inhalte spannend verpackt werden, ohne all zuviel zu verraten: Ziel ist: Die Empfänger sollen klicken, lesen, bleiben.

Die Reaktionen sind sofort messbar und liefern Informationen der Zielgruppe. Was wurde geklickt? Was war von Interesse? Es entsteht ein stetiger Wechsel zwischen Test und Analyse. Zuerst wird durch die Versendung geprüft, wer, was, wann öffnet und später werden diese Werte analysiert und auf den nächsten Newsletter abgestimmt. So verbessert sich die Qualität des Newsletters, ausgerichtet am Interesse der potentiellen Kunden.

Kundenbindung und Werbung

Durch aktuelle News über das Unternehmen (Aktionen, neue Produkte, Veranstaltungen, etc.) geschieht ein ständiger Austausch von Informationen. Man bleibt bei Bestandskunden in Erinnerung. Der Kunde wird dank Personalisierung direkt angesprochen. Moderne Newsletter-Tools erlauben auch das Segmentieren von Interessenten, so dass noch gezieltere Mails ihren Weg ins Herzen der Leser finden.
Direkter, persönlicher Kontakt – mit positiver Auswirkung auf die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden.

Bei der Planung ist wichtig:

  • direkte Ansprache
  • Analyse der Interessen
  • Segmentierung nach Interessen
  • Steigerung der Qualität (“on the job”)

 

Der beste Tag für die Versendung eines Newsletters ist der Dienstag. Oder der Mittwoch? Oder der Donnerstag?

Wann ist der perfekte Zeitpunkt, um einen Newsletter zu verschicken?

Laut inxmail und email-marketing-forum seien die besten Tage für Newsletter von Business an Kunden (B2C) Montag, Dienstag und Samstag, da an diesen Tagen eine hohe Öffnungsrate erzielt wird. Hingegen meint newsletter2go, dass Mo-Sa abends für B2C die besten Raten erziele, während B2B morgens besser funktioniere. Chilischarf behauptet, dass Dienstag bis Donnerstag die besten Tage für Newsletter wären.

Was lernen wir daraus? Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt für den Versand eines Newsletters.

Businesskunden sind eher früh morgens online und per Email erreichbar. Im Gegensatz zu ihnen sind Endverbraucher je nach Arbeit, Alter, etc. wahrscheinlich eher mittags oder abends ansprechbar. Allen gemeinsam ist, dass oftmals am Samstag oder Sonntag – also wenn “Zeit ist” – Newsletter gelesen werden.

Aus unserer Erfahrung: Wir machen den Versandzeitpunkt von folgenden Gegebenheiten abhängig:

  • Zielgruppe
  • Wann diese online ist und
  • um welche Inhalte es sich handelt

Also sollte erst einmal die Zielgruppe definiert werden und der Newsletter nach deren Interessen gestaltet sein. Denn der Alltag eines Managers sieht anders aus, als der einer Mutter mit Halbtagsjob.

Für den optimalen Zeitpunkt empfiehlt sich ein A/B-Test. Dies ist eine simple Methode: Nicht nur unterschiedliche Designs, sondern auch unterschiedliche Zeitpunkte des Versands und der Rückmeldungen geben Aufschluss, den optimalen Zeitpunkt zu finden. Dabei sollte zusätzlich beobachtet werden, wann mehr Öffnungs- und Klickraten und weniger Absprungraten erzielt werden.
Außerdem lässt sich mit Google Analytics beobachten, wie die Bewegung des Besuchers innerhalb der Website verläuft. Mit diesen Informationen wird mit Content Marketing für genauere Inhalte gesorgt. Durch Content Marketing lässt sich der Inhalt bis ins kleinste Detail planen. Welche Inhalte werden veröffentlicht? Wie müssen diese aufgebaut sein? Und gibt es zu diesen Themen andere, passende Themen, die dazugehören?

So erfährt man durch Tests:

  • Öffnungsfreundliches Design des Newsletters
  • Inhalte, die zu Klicks führen
  • Verhalten des Empfängers auf der Website
  • weitere Interessen des Empfängers
  • idealer Versandzeitpunkt
  • Content Marketing geht Hand in Hand mit Newslettern

Wie sollte ein Newsletter aufgebaut sein?

Besser, als ein Newsletter mit dem eigenen Mailprogramm zu versenden, ist die Wahl eines professionellen Anbieters für den Newsletterversand. Professionelle Anbieter sind zertifiziert und sorgen dafür, dass Ihre Mailadresse nicht auf einer schwarzen Liste für Spammails gelangt.

Für die Gestaltung und den Versand bieten sich mehrere Tools an. Beispiele wären:

Diese “SaaS-Dienstleister” (Software as a Service) sind einfach zu bedienen und ermöglichen unter anderem eine schnelle, unkomplizierte Erstellung eines Newsletters.
Es ist möglich, ein bereits vorhandenes Format zu nutzen oder ein eigenes, individuell zu erstellen.

Der Aufbau kann je nach Unternehmen (und Business) variieren. Allerdings empfiehlt es sich, den Beginn des Newsletters immer so zu gestalten, dass es beim Leser einen Anreiz erweckt wird und er Lust hat die Mail und deren Inhalte bekommt. Das Thema des Newsletters soll direkt klar verständlich sein. Eine personalisierte Anrede gibt dem Leser ein besseres Gefühl. Außerdem ist er es bereits aus anderen Newslettern so gewöhnt.
Kurz und knapp sind dann die jeweiligen Abschnitte der Themen. Es erleichtert das Lesen und gibt einen Anreiz. Außerdem ermöglicht es ein selektives Lesen – also nur das, was wirklich interessiert. Kurze Sätze vermeiden dabei unnötig langes Scrollen.

Impressum und Abmeldelink sind Pflicht

Ein Impressum sowie ein Link zur Abmeldung des Newsletters sind Pflicht. Der Leser muss die Möglichkeit haben, sich jederzeit abmelden zu können.
Auch bei der Anmeldung muss darauf geachtet werden, dass der Empfänger schriftlich zustimmt. Diese Einwilligung muss zu Beweiszwecken abgespeichert und aufgehoben werden. Double Opt-In bedeutet, dass dem User nach der Anmeldung eine Mail geschickt wird, die dieser bestätigen muss, bevor er Abonnent wird. Das verhindert wiederum Abmahnungen und weitere Streitigkeiten (siehe hier).

Messenger: Newsletter 1:1

Die beste “Ausbeute” bei Newsletter entstehen bei Informationen, die über einen Messenger (WhatsApp oder Facebook-Messenger) erstellt und verteilt werden. Ein solcher Newsletter ist noch persönlicher und bindet den Kunden noch enger an das Unternehmen. Wer eine Einwilligung für den 1:1 Kontakt gibt, der ist schon sehr eng mit einem Unternehmen verbunden. Wie solche Newsletter erfolgreich realisiert und dazu noch mit Chatbots gekoppelt werden, zeigen wir Ihnen im 1:1 Gespräch und der Konzeption Ihrer neuen Kommunikationswege.

Fazit

Newsletter sollen nur wirklich interessante Informationen vermitteln. Eigene Angebote und Produkte zu präsentieren rutscht dabei in den Hintergrund. Empfehlen Sie sich als Experte. Nicht nur Kundenbindung und -gewinnung ist das Ziel des Newsletters, sondern durch regelmäßige Informationen auch zu einem höheren Traffic mit besseren Conversionchancen zu gelangen.

  • Der Zeitpunkt zum Versand ist durch die Feststellung der Zielgruppe und deren Interessen festzulegen.
  • Dabei helfen Auswertungen aus Google Analytics, um einen geeigneten Zeitpunkt vor dem Zugriff auf die Website als Versanddatum zu erhalten. Ziel ist es, den Empfänger für die Themen zu interessieren, bevor dieser selbst in Google danach sucht (= idealerweise eine Vorhersage geplanter Suchintentionen).
  • A/B-Tests helfen nicht nur ein geeignetes Design zu finden, sondern auch den idealen Zeitpunkt und die ideale Betreffzeile festzulegen.
  • Rechtliche Hinweise sind Pflicht!
  • Messenger Newsletter sind Königsklasse!

Wenn Sie ein gutes Konzept für den Newsletter entwickelt haben, dann sorgt dieser dafür, dass Sie bleibend höheren Traffic und dadurch auch mehr Relevanz für Ihre Website generieren.
Worauf warten Sie noch?

 

Weitere interessante Informationen:

Newsletter – an diesen Tagen verschicken

Was ist Content Marketing?

Wie kalkuliert man Marketing-Budgets?

Wie die Optimierung von Themen das Ranking in Suchmaschinen verbessert

Die 10 wichtigsten Kennziffern im Email-Marketing

 

Rund 50 Millionen Deutsche nutzen täglich das Soziale Netz.

Trotz dessen ziehen viele Unternehmen eine Nutzung von Social Media erst als zweiten Gedanken oder gar nicht in Erwägung. Hier wird Social Media unterschätzt.

 

1 “Social Media ist nur ein Trend”

Falsch. Facebook beispielsweise hat mehr als 2,1 Milliarden Nutzer weltweit – Und es werden immer mehr. Social Media ist nicht nur ein Trend. Es ist viel mehr eine Möglichkeit, seine Interessen zu teilen und sich sozial mit Menschen aus der ganzen Welt zu verknüpfen. Nicht nur Facebook. Auch Instagram, Snapchat, Pinterest usw. gehören zum Alltag der meisten Deutschen. Für den Großteil der Jugendlichen ist es sogar ein “must-have”.

 

2 “Alles was mit Social Media zu tun hat kostet Geld”

Zwar ist es richtig, dass gezielt geschaltete Werbung kostet, aber das meiste ist kostenfrei. Jedes Unternehmen – egal ob groß oder klein – hat die Möglichkeit, einen Account auf den verschiedensten Plattformen kostenfrei zu erstellen. Auf diesem Account können Bilder oder Videos hochgeladen werden, die die neuesten Produkte vorstellen und anpreisen. Jobanzeigen, Abstimmungen und vieles mehr sind ebenso möglich. Das bedeutet, dass man allein mit einer Anmeldung und einem gut strukturierten Account zu mehr Reichweite und Kundenkontakt kommt. Und zwar ohne Geld auszugeben.

Social Media - Ja oder Nein?

3 “Erfolge sind nicht messbar”

In erster Linie ist das Ziel, die Markenbekanntheit zu verbessern, indem man viele Fans bekommt. Das ist relativ schnell erreichbar, wenn man seinen Account regelmäßig pflegt und mit seinen Kunden kommuniziert. Positives Feedback der Fans, ist außerdem immer zu beobachten: Gute Bewertungen, viele Likes oder sogar Teilen der Postings. Da macht es nicht viel aus, dass der ROI schwer messbar bzw. nur schätzbar ist.

 

4 Lügengeschichten

Oft ist die Rede von Unternehmen, die Social Media genutzt haben und keinen Erfolg sehen konnten. Diese Anekdoten schrecken immer noch viele Unternehmen ab, es zu versuchen. Dabei war der Misserfolg wahrscheinlich wegen falscher Strukturierung und Vorgehensweise entstanden. Dies betrifft nicht einmal ansatzweise den Durchschnitt der Unternehmen, dessen Erfahrungen mit Social Media verbunden sind.

 Strategie, das A und O eines Social Media Plans

5 “Social Media ist nur etwas für große Unternehmen und branchenabhängig”

Große Unternehmen haben klar einen Vorteil mit ihren Ressourcen. Wenn dann noch die Branche passt – perfekt. Das klappt meistens, aber nicht immer. Es liegt an der richtigen Umsetzung. So spielt es keine Rolle, ob groß oder klein, Fashion & Mode, Industrie oder Hotel & Gastro. Wer einen gut durchdachten Social Media Plan richtig umsetzt, hat keine Probleme es zu nutzen.

 

6 Es werden falsche Ziele gesetzt

Bei der Umsetzung wird oft vergessen, die richtigen Ziele zu verfolgen. Viele Unternehmen kaufen ihre Follower, was ein völlig falscher Ansatz ist. Dadurch hat man irgendwelche Follower aus dem ganzen Land. Das ist fatal für Unternehmen, die beispielsweise nur regionale Dienstleistungen oder Produkte anbieten. Es wird auf eine falsche Reichweite geachtet und die falsche Zielgruppe erreicht. Weitaus wichtiger ist es, zu beobachten, wie die Kunden mit der eigenen Seite interagieren, wo die Mitbewerber stehen und was man als nächstes machen kann, um noch mehr Fans zu gewinnen.

Strategisches Vorgehen von Planung und Investition

7 Falsche Planung und Investition

Planung ist bei Social Media das A und O. Es muss auf alles ganz genau geachtet werden. Welche Zielgruppe soll erreicht werden? In welcher Reichweite – regional, landesweit, weltweit? Was interessiert die Fans? Das kostet einiges an Zeit und Geld, um entsprechende Ergebnisse zu erreichen. Doch durch die richtige Planung, Erforschung des Marktes und einer strategischen Ausführung steht dem Social Media Plan nichts mehr im Wege.

 

Fazit

Social Media bringt sehr wohl etwas und deckt viele softe Bereiche (enger Kundenkontakt, Förderung der Markenbekanntheit, etc.) ab. Unternehmen stärken damit ihre Position.

Es ist zwar einiges an Geduld aufzuwenden, aber mit der richtigen Taktik, wird weder Geld noch Zeit an der Nutzung von Social Media verschwendet. Im Gegenteil: Die Chancen sind immens.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Die 6 wichtigsten Social Media Trends 2018

Social Media as a Service (SoMaaS)

Social Media, Newsletter, Social Communications – Verbesserung der Unternehmenskommunikation

Social Media in Echtzeit

8 Tipps für bessere Kundenbeziehung in Social Media

Influencer: Kaufentscheidung durch Social Media Typen

 

Social Media- Einer der heutzutage wichtigsten Kanäle.

Das sind die wichtigsten Trends für das kommende Jahr 2018:

Shoppable Videos

Schon 2012 gab es das erste Shoppable Musikvideo von FKi, Iggy Azalea & Diplo auf der Fashionseite SSENSE. Man sieht während dem Musikvideo immer wieder neue Tags worauf der User klicken kann, um sich über das Produkt zu informieren, welches im Video getragen wird. Durch Klicken eines solchen Buttons, erscheinen mehr Informationen zu dem Produkt. Der User kann also bei einem Shoppable Musikvideo selbst entscheiden, wie viel Werbung er sehen möchte bzw. die Artikel anzuschauen, die ihn wirklich interessieren.

Musikvideo mit Tags

In der Zeitleiste ist zu sehen, wo überall Tags hinterlegt wurden.

Shop this Look

Indem man die Maus über die Tags bewegt, werden die Links klickbar.

Informationen zu dem Look

Wer mehr Infos zu den Produkten möchte, klickt einfach auf den Tag und gelangt zu einer Übersichtsseite.

Diese Methode wird immer wichtiger und spielt auch für die Social Media Trends 2018 eine entscheidende Rolle. Denn nicht nur auf den eigenen Webseite kann das angezeigt werden, sondern mittlerweile werden diese Shoppable Musikvideos auch auf Youtube eingebunden.
Hier erscheint im Video läuft zumeist oben rechts ein kleiner Button, der manuell zu öffnen ist. Die Produktinfos werden zusammengefasst angezeigt und man entscheidet sich für den Videogenuss oder Shopping.

Shoppable Youtube Video

Der User kann selber entscheiden, ob die Produkte rechts angezeigt werden oder nicht.

Shoppable Youtube Video

Wer mehr Infos zu dem Produkt möchte, klickt einfach auf die Kurzbeschreibung rechts und gelangt zum Produkt.

Live Streaming und Story Funktion

Immer beliebter werden Live Streaming und Story Funktion über Instagram und Facebook. Die neue Funktion, mit der Nutzer auch über den Desktop die Stories anschauen können, kommt gut an. Die Möglichkeit für Unternehmen ihre eigene Marken dadurch anzupassen und ihre Zielgruppe innerhalb kürzester Zeit (3-60 Sekunden) anzusprechen, ebenso.
Der Livestream ist für 2018 kaum wegzudenken. Facebook, Instagram und Twitter bieten diese Funktion an. Während des Livestreams können die Follower direkt Rückmeldungen oder Fragen geben, diese während des Streams noch beantwortet werden können. Das stärkt nicht nur die Präsenz des eigenen Produktes, sondern gleichzeitig das Verhältnis zwischen Anbieter und Kunde.

„Snap Pixel“

Auch Snapchat rückt auf. Mit dem neuen Funktionstool „Snap Pixel“ ist es für Werbetreibende auf Snapchat möglich, die Converisons über alle Geräte zu tracken. So können diese herausfinden, ob Nutzer der App mit ihrer Werbung interagiert haben. Zum Beispiel, ob sie auf die Website gelangt sind und dann ein Produkt gekauft, sich für einen Newsletter angemeldet oder die Werbung ignorierten und einfach weitergeklickt haben.

Houseparty

Der neueste Social Media Hype ist die App Houseparty. Primäre Nutzer sind Jugendliche, die ständig vernetzt sind. Dank dieser App ist es möglich, mit bis zu maximal 8 Personen gleichzeitig einen Videochat zu starten.

https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=e0f4Hl93PzQ

 

Voice Search

Alexa, Siri, Cortana, Google Assistant usw. werden von rund 20% als Suchanfragen-Hilfe verwendet. Für 2018 ist die Tendenz steigend. Das gängigste Beispiel ist wahrscheinlich, dass mit Voice Assistenten auch das eigene Heim reguliert werden kann. „Alexa: dimm das Licht.“ oder „Alexa: schalte das Radio ein“ kommen dem ein oder anderen bekannt vor. In Zwischenzeit ist es sogar möglich, über die Sprachfunktion Geld zu überweisen. Die eigene Stimme wird als Passwort verwendet. Das erspart sehr viel Zeit und nerviges Warten.

Santander Banking Voice Search

Chatbots

Kunden haben immer höhere Erwartungen und wollen schneller Antworten auf alle ihre Fragen. Das wird mit Chatbots möglich. Bereits über 100.000 Unternehmen nutzen diese Funktion im Facebook-Messenger. Auch auf vielen Websites finden sich Chatbots vermehrt. Damit wird z.B. der  Kundenservice verbessert und die Arbeit erleichtert. Nicht nur über Facebook wird die Funktion angeboten, selbst über Whatsapp können Unternehmen ihren Bot nutzen. Für das Jahr 2018 auf jeden Fall mit an Bord.

 

Weitere Informationen:

Chatbots in Facebook – Was die Roboter für Ihr Unternehmen leisten

Social Media as a Service – So wird Ihr Facebook zum Erfolg

Social Media in Echtzeit

Wie erreicht man mit Facebook-Werbung die Zielgruppe?

Die Zeiten, in denen Werbung einfach eingestellt wurde, weil man werben wollte, sind vorbei. Google Analytics und auch Facebook bieten eine sehr genaue und filigrane Möglichkeit, die Nutzer zu definieren.

In Facebook Anzeigen kann dies auch entsprechend platziert werden.

Die Zielgruppe eines Brautmodengeschäfts:

Wer interessiert sich für Hochzeitskleider? Frauen, die im Zeitraum bis maximal 1 Jahr vor Ihrer Hochzeit stehen.

Um den besten Effekt zu erzielen, wählen wir aus Personen:

  • die das Unternehmen noch nicht kennen (geliked haben)
  • im Umkreis von 100km wohnen
  • Frisch verlobt sind (bzw. seit 3 Monaten, 6 Monaten)

Damit haben wir eine Zielgruppe erstellt, die höchstwahrscheinlich sich für ein Brautkleid interessiert und die sehr wahrscheinlich für ein ansprechendes Angebot zugänglich sind.

Beispiel Facebook-Werbung Brautmoden-Geschäft

 

Facebook Anzeige - Zielgruppenauswahl Brautmoden Beispiel

Facebook-Werbeanzeige: In der Zielgruppe wird zunächst der geplante Auslieferungsradius geplant

Beispiel: Facebook-Anzeige - Interessenwahl

Facebook Anzeige: Demographische Merkmale können sehr detailliert genutzt werden, um die Zielgruppe so exakt wie möglich zu definieren

Beispiel: Facebook-Anzeige - Mögliche Formen

Facebook bietet zwischenzeitlich eine Vielzahl von möglichen Anzeigenformaten an.

Beispiel: Facebook-Anzeige - Mögliche Marketingziele

Selbst die Marketingziele lassen sich ganz exakt definieren. Dient die Anzeige der Markenbekanntheit? Sollen Interessenten (Leads) eingesammelt werden? Liegt die Conversion in Verkäufen oder in Besuchen im Geschäft?

 

Ablauf einer Anzeigenplanung für Facebook

Definition der möglichen strategischen Ziele für die Anzeige:

  • Neue Fans für die Facebook-Seite gewinnen (Gefällt-mir-Zahl erhöhen)
  • Werbung für eine Leistung oder Produkt –> Ziel ist eine Landingpage
  • Leads sammeln, z.B. Newsletter-Anmeldungen; z.B. über kostenlose Whitepaper oder E-Books etc.
  • bestehende Fans für ein Angebot begeistern
  • Sichtbarkeit der Facebookseite erhöhen (durch Interaktion auf der Seite (xxx sprechen darüber)
  • Teilnehmer für eine Veranstaltung gewinnen

 

Demographische Merkmale der Zielgruppe bestimmen

  • Wo wohnt die Zielgruppe?
  • Wie alt ist die Zielgruppe?
  • Richtet sich die Anzeige an Männer oder Frauen?
  • Welche Schulbildung hat die Zielgruppe?
  • Welche sexuelle Orientierung hat die Zielgruppe?
  • Wie ist der Beziehungsstatus der Zielgruppe?

 

Definition der Interessen der Zielgruppe

Was macht Ihre Zielgruppe aus? Das ist die zentrale Frage, die so präzise wie möglich beantwortet werden sollte. Zunächst mit dem präzisen Interesse und dann ergänzend mit erweiterten Kategorien (geht die Zielgruppe gerne essen?).

 

Hilfreich bei der Definition ist die unten eingebaute MindMap für die möglichen Targeting-Optionen einer Facebook-Anzeige.

Anhand dieser Informationen lassen sich natürlich für andere Branchen ebenso die passenden Zielgruppen definieren.

In Verbindung mit der Auswertung von Google Analytics für das eigene Angebot lässt sich eine Zielgruppe sehr genau definieren.

Wer kauft in Erotik-Shops?

Beispiel Zielgruppe Erotikshop

Der oder die geneigte Erotik-Shopper(in) liebt TV-Serien, kocht auch mal gerne (aber was schnelles), interessiert sich für Immobilien und ist höchstwahrscheinlich auf Dating-Portalen angemeldet.

 

Wer heizt alternativ und nicht mit herkömmlichen Mitteln, wie Heizöl oder Gas?

Beispiel: Zielgruppe für alternative Energien

Wer nicht konventionell heizt, ist ein Outdoor-Fan, arbeitet gerne im Garten oder Wald, ist interessiert an Immobilien (und hat auch vermutlich eine) und kauft in der regel gebrauchte Autos und keine Neuwagen.

 

Wer kauft eigentlich Luxus-Produkte?

Beispiel: Zielgruppe Luxusprodukte

Der Interessent von hochpreisigen Luxusprodukten ist ein Shopper, der gerne reist, interessiert sich für Sport und Fitness und ist als Unternehmer natürlich auch an Software zur Steigerung der Produktivität interessiert.

Wer interessiert sich für Outdoor-Sport?

Beispiel: Zielgruppe Outdoor-Veranstaltungen

Für sportliche Outdoor-Veranstaltungen steht der Reisefan, der gerne (was schnelles) kocht, Bücher liest und sich für Sport und Fitness interessiert.

Wer interessiert sich für Reiseportale mit speziellen Angeboten?

Beispiel: Zielgruppe Reiseportal mit special Interest

Besondere Reiseangebote sind von großem Interesse natürlich für alle, die sich für Reisen interessieren, gerne im Hotelzimmer oder noch besser der Ferienwohnung übernachten, eher einen “grünen Lebensstil” bevorzugen (Green Living Enthusiasts) und natürlich auch an Sport und Fitness und Kochen Interesse zeigen.

 

Wenn man die einzelnen Interessensgebiete noch tiefergehend betrachtet, dann lassen sich die Interessen der Zielgruppe für gezielte Werbeaktionen noch granularer betrachten und planen.

Mit diesem Wissen ist dann die Facebook-Anzeige sehr gut planbar. Es fehlt nur noch eine vollständige Liste der Möglichkeiten für eine Zielgruppe:

Vollständige Liste von Targeting-Optionen für eine Facebook-Anzeige

Welche Möglichkeiten bei der Zielgruppendefinition es gibt, sieht man hier:

 

Weitere Informationen:

Social Media as a Service – So wird Ihr Facebook zum Erfolg

SoMaaS

Chatbots in Facebook – Was die Roboter für Ihr Unternehmen leisten

Twitter, Instagram, Facebook, Google+, Wikipedia, YouTube, Spotify, etc. – Jeder kennt sie, fast jeder nutzt sie. Die Sozialen Medien.

Diese Plattformen ermöglichen uns schnelle, aktuelle und persönliche Kommunikation im Alltag. Und das betrifft, laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2017, immerhin rund 50 Millionen Deutsche täglich!

 

Was passiert in Social Media

Was innerhalb 60 Sekunden in Social Media passiert

 

Was versprechen sich Unternehmen davon, in Sozialen Medien aktiv zu werden?

Es entsteht hierbei ein direkter Kundenkontakt. Fast jeder informiert sich mittlerweile vor einem Kauf im Internet über das gewünschte Produkt, bevor es zum aktiven Ladenbesuch und Kauf kommt. Das ist heutzutage nichts Neues. Auch während der Kunde sich im Geschäft befindet, wird oftmals noch schnell in verschiedenen Plattformen nach Bewertungen gesucht, ob der Produktkauf sich lohnt oder nicht. Oder ob nicht Amazon das Ding günstiger anbietet als der Mediamarkt. Oft werden solche Preisvergleich vor Ort als Referenz zum Handeln hergenommen.

Das bedeutet auch, dass Bewertungen wichtig sind und das ist durch aktive Teilnahme an den Sozialen Medien beeinflussbar. Dor kann man den Kunden beispielsweise aktuelle Angebote und Bestseller vorstellen. Positive Kundenbewertungen können ebenfalls  geteilt werden. Ein weiterer Punkt ist, dass auf Anfragen und Beschwerden besser eingegangen werden kann. Im Netz ist es meist leichter zu beobachten, was gerade der neueste Trend ist und was keinen mehr interessiert.

Soziale Medien bieten ein hohes Maß an Interaktion. Auf Instagram zum Beispiel lassen sich in den “Stories” mittlerweile Abstimmungen einfügen, um zu schauen wie viel Prozent eher positiv oder negativ auf das Produkt reagieren. Facebook andererseits bietet viel Raum für Werbung und Kommunikation. Unternehmen “erlauben” den direkten Kontakt auf der Facebook-Startseite. Falls Fragen aufkommen, werden diese direkt auf der Facebook-Seite im Chat beantwortet oder sogar über Chatbots vorqualifiziert.

 

Wie misst man den Erfolg in Social Media? Was ist dazu erforderlich?

In den Sozialen Medien aktiv dabei zu sein fördert ganz klassisch:

  • das eigene Image
  • den Bekanntheitsgrad
  • die Kundengewinnung
  • und natürlich auch die Kundenbindung

Das sind die wesentlichen Punkte, die erreicht werden, wenn Unternehmen an den Sozialen Medien teilhaben.

Eine durchaus strukturierte Vorgehensweise ist erforderlich, um einen strategischen Erfolg zu erlangen. Und genau hier kommt Social Media as a Service (SoMaaS) ins Spiel.

Ganz einfach gesagt ist SoMaaS eine Dienstleistung für Unternehmen, sich im Netz aktiv zu beteiligen. Dienstleister bieten unterschiedliche Angebote in Bereichen wie Soziale Plattformen, Content Promotion, Visualisierungen und vielem mehr an. Natürlich dürfen hier Strategiegespräche und Analysen nicht fehlen. Es folgen vor und während der Umsetzung des Social Media Plans ausführliche, regelmäßige Gespräche, die von enger Zusammenarbeit profitieren. Auch nach der Umsetzung werden weitere Analysen und Vorschläge, welche zur Verfeinerung dienen, erarbeitet.

Social Media as a Service ist eine professionelle Unterstützung für Unternehmen, die sich sehr positiv, umfangreich und effizient in allen Kanälen wiederspiegelt.

SoMaaS

Social Media as a Service (SoMaaS)

 

Welche Vorteile ergeben sich daraus, Social Media von einer externe Agentur ausführen zu lassen?

Letztendlich ist das Ziel, das Image zu verbessern und einen erweiterten Kommunikationsweg zu Kunden aufzubauen. Das ist einerseits ein Vorteil für Kunden, da dies ein erweiteter Service für sie ist. Andererseits bieten Sozialen Medien einen immensen Raum an Wachstum für Unternehmen an. Es spricht für sich, dass

  • eine schnelle Entwicklung und präzise Ausrichtung der Social Media Präsenz
  • direkter Kundenkontakt + Interaktion (=nachhaltige Kundenbindung)
  • langfristiger Kunden- und Investitionsschutz
  • breitere Positionierung der Produkte
  • Verbesserung der eigenen Marke

dadurch gegeben sind.

Damit gleich von Anfang an alles richtig geplant und umgesetzt wird, ist es gut, Unterstützung von erfahrenen, professionellen Dienstleistern einzuholen.

Das gewährleistet gleich eine professionelle Planung der Aktivitäten, so dass Social Media wesentlich effektiver und erfolgreicher ablaufen kann.

 

Lesen Sie unbedingt: So wird Ihr Facebook zum Erfolg

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Social Media as a Service – So wird Ihr Facebook zum Erfolg

Social Media, Newsletter, Social Communications – Verbesserung der Unternehmenskommunikation

Influencer: Kaufentscheidung durch Social Media Typen

Social Media in Echtzeit

8 Tipps für bessere Kundenbeziehung in Social Media

 

In den sozialen Netzwerken sind sie bereits etabliert und beantworten Fragen. Auf Webseiten sind sie als Volltextsuche auf Kundenserviceseiten integriert. Gemeint sind Chatbots und SocialBots.

Für Unternehmen ist es besonders wichtig, sich im Zeitalter der Chatbots und Sprachassistenten fit zu machen, den überall dort, wo kein Bot steht, da findet man Alexa, Cortana und Siri.

Unternehmen profitieren von den neuen Mitarbeitern, weil sie all das liefern, was sonst nur mit einem höheren Aufwand zu realisieren ist:

  • Rund um die Uhr Informationen zu Unternehmen, Marke und Leistungen
  • Auskunft zu Service- und Bestellstatus
  • Vorqualifikation von Interessenten im Salesprozess

Ein guter Chatbot kann aber nur so gut sein, wie sein Konversations-Interface. Denn Chatbots sind eigentlich “dumme Dinger”, die an ihre Aufgaben- und Themenwelten herangeführt werden müssen. Dann aber leisten sie vorzügliche Arbeit. Vor allem, wenn man die Zeit investiert, die Bots auch im Nachgang noch zu perfektionieren und verbessern. So ein Bot will dazulernen.

 

Chatbots für das Hotelgewerbe

Gerade in Hotel- und Gaststättenbetrieben kommt es auf eines ganz besonders an: Kundenzufriedenheit. Hier geht es um Kommunikation und Chatbots können hier sehr gut unterstützend tätig sein.

An der Hotel-Rezeption herrscht immer Stress

Chatbots sind in der Lage, den Stress an der Hotel-Rezeption zu reduzieren und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Wenn man den Statistiken vertrauen kann, dann würden 63% der Kunden eine Hotelmarke über einen Online-Chatbot kontaktieren. 51% verlangen sogar, dass ein Hotel 24×7 erreichbar ist.

Hier kann ein Chatbot tatsächlich effektiv sein:

Er ist 24×7 verfügbar, auch nach den üblichen Geschäftszeiten – an 365 Tagen und 8760 Stunden

Er reduziert die Kosten für Call-Center und Telefonpersonal, wenn er in Messenger-Apps integriert wird, wie z.B. dem Facebook Messenger, WhatsApp, Kik oder Slack.

Darüber hinaus bieten sich aber noch weitere Vorteile – gerade für die Hospitality-Industrie. Denn gerade dort wird ein hohes Maß an technischer Integration gefordert und Kunden erwarten die neueste Technologie – gerade im Kundenservice.

Die Vorteile einer Chatbot-Integration für diese Branche wäre:

  • Erhöhung der Zielkonvertierung
    Die Integration eines Chatbots auf der Hotel Website kann die Interaktion mit dem Kunden um 45% erhöhen. Das ist vor allem deswegen der Fall, weil Kunden vor einer Reservierung oft viele Fragen haben. Werden diese beantwortet, erfolgt die Direktbuchung. Weniger Informationen führen dazu, dass sich der Kunde auf anderen Seiten informiert und dann entweder im Online-Reiseportal oder auf einer anderen Seite bucht.
  • Kostenersparnis
    Chatbots sind günstige Mitarbeiter. Der höchste Aufwand fällt auf das Konzept zur Erstellung und der Implementierung.
  • Kundenzufriedenheit
    Chatbots antworten gleich. Der Kunde muss sich nicht in der Telefonwarteschleife aufhalten.
    Bots sind schneller als Live-Chats, weil Bots mehrere Kunden gleichzeitig betreuen können, während die Mitarbeiter bei Live-Chats einen nach dem anderen “abarbeiten” müssen.
  • Steigerung der Kundenanfragen
    Ähnliche Anfragen (sozusagen die FAQs) können von Chatbots automatisiert verarbeitet werden.
  • Lead-Generierung
    Haben Sie schon mal versucht, Kundendaten via Telefon zu erfassen? Das passiert in den Rezeptionen der Hotels jeden Tag. Oft wird auch auf die FAQ-Seite im Internet verwiesen. Was passiert dort aber, nachdem der potenzielle Gast diese gesehen hat? Er springt weg, während der Chatbot ganz gezielt nachfassen kann und so den Gast zum Lead und dann zum Kunden macht.

Beispiele für Chatbots

 

 

 

Probieren Sie doch mal die folgenden Beispiele aus:

 

Führungsebenen sind begeistert über die beste Ergänzung für das Sales-Team

Auch für Vertrieb und Sales sind die Bots eine ideale Ergänzung. Je besser die Künstliche Intelligence (KI) implementiert wird, umso größer der Nutzen.

Vertriebsteams bilden die Schnittstelle zwischen dem Kunden und dem Produkt. Vertriebsteams sind das Gesicht eines Unternehmens und darüber hinaus verantwortlich, die Ideen und Marken des Unternehmens zu verkaufen. Damit garantieren gute Mitarbeiter in Sales das Wachstum des Unternehmens.

Diese Teams stehen aber unter permanentem Leistungsdruck. Und je größer das Unternehmen, desto höher die Anforderungen: Da geht es um Metriken wie Opportunity Win Rate, die durchschnittliche Dealgröße, Marktanteile und so weiter. Oftmals werden mehrere Systeme in den IT-Landschaften implementiert, die für die Informationsgewinnung dienen.

Unternehmensführung wertet Sales Team aus

Bots können die Verkaufszahlen eines Sales-Teams zusammenfassen, aber auch die eines Individums. Somit sieht man schnell, welches die besten und die schlechtesten Monate eines Sales-Teams sind. Bots können dabei frühzeitig die jeweiligen Mitarbeiter informieren, wenn sie ihre KPIs nicht erfüllen.

Beispiel aus der Praxis gibt es auch hier:

  • Ein großes Unternehmen aus dem Bereich Gesundheitswesen (Hautpflege und Hygiene) fokussierte sein Sales-Team auf die Aspekte MSL (Must Stock List) und Market Share. Der Chatbot hat dabei geholfen, ihre MSL von 3% auf 15% in den einzelnen Ländern zu erhöhen und damit den Umsatz um Millionen zu steigern.

 

Unternehmen in der Kommunikation mit Kunden

Bots können aber auch die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunde sein. So dienen die Chatbots in der Erstkommunikation und können Leads bereits vorqualifizieren.

Genauso können die Chatbots lästige Aufgaben von wiederkehrenden Fragen abhandeln und entlasten so die jeweiligen Mitarbeiter. Was gibt es schon langweiligeres, als immer die selben Informationen wiederholen zu müssen?

Weitere Ansätze, die denkbar sind:

 

Wie programmiert man den eigenen Chatbot?

Um an den eigenen Chatbot zu kommen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Natürlich bieten Agenturen mit ihrer Erfahrung und Know How eine geeignete Anlaufstelle. Gerade wenn es um komplexere Lösungen geht, die auch gut durchdacht sein sollen, hilft eine solche Agentur immens.

Darüber hinaus bieten aber auch einige Betreiber von Messaging-Diensten entsprechende Module

Weitere Anbieter von Chatbot-Lösungen sind zum Beispiel:

 

Wie man einen Chatbot in 20 Minuten erstellt, finden Sie hier:

Künstliche Intelligenz – Was kann man von Chatbots in der Zukunft erwarten?

Facebook schaltet Test ab – Chatbots unterhalten sich selbständig

Am 31. Juli 2017 machte die News die Runde, dass Facebook ihren experimentellen Chatbot abgeschaltet hatten, nachdem dieser sich in einer fremden Sprache mit einem anderen Bot unterhalten hatte.

Die Chatbots waren dabei unbeaufsichtigt und uneingeschränkt worden und konnten so ihre eigene Maschinensprache entwickeln. Diese Maschinensprache war wesentlich effizienter für die Kommunikation, als die ursprünglich verwendete. Facebook schaltete den Versuch ab, weil man Bots entwickeln möchte, die mit Menschen kommunizieren und nicht welche, die mit Maschinen reden.

Die Skynet-Befürchtungen aus Terminator sind aber allgegenwärtig, wenn man sich überlegt, dass sich Maschinen unterhalten, ohne dass ein Mensch dies versteht.

 

Verhandlungsgeschick: Diese Bots sind erfolgreicher als Menschen

Trickreiche Chatbots helfen, den menschlichen Verhandlungspartner über die wahren Absichten zu täuschen. Auch das hat Facebook in seinem Chatbot entwickelt. Die Bots wurden so mit 5808 schriftlichen Verhandlungsdialogen trainiert. Daraus lernten sie die notwendigen Formulierungen und ihre Bedeutung kennen. Das reichte bereits, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Im Gedankenspiel sollten die Chatbots ähnlich wie beim Schachspiel, die Argumentation der Verhandlungsgegner voraussehen. So wissen diese Bots bereits in mehreren Schritten voraus, wie ihre Verhandlungspartner auf unterschiedliche Äußerungen reagieren dürften.

In vielen Runden lernten sie im Spiel Bot gegen Bot diejenigen Strategien kennen, die am meisten Erfolg brachten. Diese wurden dann auch gespeichert.

 

Geschichte der Chatbots – Nostalgie

Ich kenne aus meiner Jugendzeit noch die Computerspiele von Infogrames. Was waren wir begeistert darüber, dass 1982 Computer (damals noch Atari, Sinclair, Commodore …) ganze Sätze verstehen und sich so spannende Abenteuer gestalten ließen.

Oder natürlich die Ur-Mutter aller Bots, das psychologische Programm Eliza. In den 60er Jahren entwickelte der Computerpionier Joseph Weizenbaum am MIT den weltweit ersten Chatbot. ELIZA kommunizierte in schriftlicher Form und war so verdammt perfekt. So perfekt sogar, dass viele Probanten glaubten, mit einem echten Menschen zu kommunizieren.

Die Psychotherapeutischen Fähigkeiten von ELIZA kann man ausprobieren: https://www.rivescript.com/try

Natürlich freue ich mich als Star Wars Fan auf einen ganz besonderen Bot. Die Zeiten, in denen uns ein Protokoll-Droide zur Verfügung steht, scheinen wohl auch bald schon zu kommen.

Chatbots wie C3PO - Kommunikationsroboter - werden bald wahr

 

 

 

 

Quellen:

Kennzahlen beim E-Mail-Marketing sind wichtig. Wer einen Newsletter versendet, muss wissen, was die verschiedenen Werte bedeuten.

Deshalb ist es auch sehr wichtig zu wissen, wie man die Kennzahlen erhält und noch wichtiger, wie man diese Kennzahlen analysiert und richtig deutet.

In der Regel stehen alle wichtigen Informationen innerhalb von 24 – 48 Stunden nach Versand des Newsletters zur Verfügung.

10 Kennziffern für erfolgreiche E-Mail-Kampagnen

Newsletter: Wie erfolgreich ist der Newsletter?

Die wichtigsten Kennziffern sind:

  • Zustellrate
  • Rückläufer (Bounce-Rate)
  • Öffnungsrate
  • Klickrate
  • Erfolgsquote (Conversion-Rate)
  • Abmelderate

 

 

 

1. Anzahl der Empfänger – Zustellrate

Beachten Sie die Anzahl der Empfänger, prüfen Sie auf Dubletten. Eine falsche Adresse produziert eine Rückmeldung (Bounce), um sie später auszusondern. Diese werden entweder von einem professionellen System automatisch entfernt oder aber manuell per Hand. Liegt die Zustellrate unter 95%, dann sollten die Empfängerliste und auch die E-Mail-Inhalte geprüft werden.
Die meisten E-Mail-Programme bieten diese Ziffer als Kennzahl an. Vernünftigerweise sollte die Ziffer so errechnet werden:

  • Anzahl der Emails
  • abzüglich Hard Bounces (E-Mails, die nie zugestellt werden, wie z.B. Postfach nicht vorhanden etc.)
  • abzüglich Soft Bounces (E-Mails, die im Moment nicht zugestellt werden können, wie z.B. Out-of-Office-Nachrichten, Urlaubs- oder Krankheitsabwesenheiten …)
  • diese Zahl geteilt durch die Gesamtzahl der Newsletterabonnenten

Liegt diese unter 95%, dann steckt der Wurm drin.
2. Bouncerate – Wie gehen Sie mit den Rückläufern um?

Die Rückläufer, die von Emails produziert werden sind nicht immer nur Meldungen, dass es den entsprechenden Benutzer/Empfänger nicht gibt. Die häufigsten Rückmeldungen sind “Out of Office”-Nachrichten. Der Abwesenheitsassistent informiert darüber, dass sich der Empfänger im Urlaub oder sonstwo befindet. Kann Ihr System das auswerten oder laufen diese Adressen durch die Entfernung der Adressen? Kurzfristige Rückläufer (sogenannte Soft-Bounces) sind nicht das Problem. Wichtiger ist es, die Anzahl der Newsletterempfänger um die Hard-Bounces (alle Rückläufer, die nie mehr zugestellt werden können) zu reduzieren.

 

3. Öffnungsrate – Wer öffnet das Email und wie viele?

Es gibt viele Varianten, die Öffnungsrate zu messen. Leider ist keine davon wirklich zu 100% genau. Zum Einen werden in die Emails Bilder eingebaut, die beim Öffnen der Mail nachgeladen werden – allerdings ist dies ungenau, da manche Mailclients es verbieten, diese Bilder nachzuladen (oder die Bilder werden geblockt). Das nächste Problem: Was ist, wenn jemand die Mail doppelt öffnet? Dies verfälscht die Rate.

Diese Messgröße entspricht der Anzahl aller Öffnungen geteilt durch die Zahl der zugestellten E-Mails (also ohne Rückläufer). Die Öffnungen sind allerdings nur bei HTML-Newslettern messbar, weil in diesen ein Trackingpixel integriert werden kann, das bei jeder Öffnung aktiviert wird. Auch der Abruf von externen Daten (z.B. einer CSS-Datei) kann dazu hergenommen werden.

Verlässt man sich auf die Rückmeldequote der Mailclients, (MDNs), dann ist die Quote für Textmails anwendbar, aber ungenauer, als mit Trackingpixel in HTML Mails.

Wenn aber das öffnen von Bildern unterdrückt wird, ist der Wert der Öffnungsrate in der Aussagekraft von geringerer Bedeutung.

 

4. Die bessere Kennzahl: Klickrate

Klickraten kann man “verpacken”, so dass tatsächlich herausgefiltert werden kann, wer auf eine Nachricht im Email-Newsletter klickt. Allerdings erhalten wir darüber lediglich die Personen, die vom Teaser-Text so fasziniert sind, dass sie auf den Link klicken. Natürlich ist es wichtig, dass hier beachtet wird, dass Mehrfachklicks nicht mehrfach gerechnet werden (daher ist eine Personalisierung des Links notwendig). Gemessen werden die Klicks in einer Mail geteilt durch die Anzah der versendeten Mails.

Noch wichtiger ist die “effektive Klickrate”. Dabei handelt es sich um den tatsächlichen Wert eindeutiger Nutzer, die geklickt haben. Dieser Wert ist für die Bewertung des Erfolges sehr wichtig.

 

5. Messung des Erfolgs – Die Conversion Rate (CTR)

Warum betreibt man einen Newsletter? Weil man die Menschen informieren will? Aus dem eigenen Ego heraus getrieben, über die tolle Webseite zu berichten? Nein. Letztendlich soll auf der Zielseite eine Konversion erreicht werden.

Der Newsletter soll Interesse wecken für das Produkt. Der Interessent soll sich das Produkt (oder Dienstleistung) anschauen und dann kaufen (oder eine Testversion runterladen oder oder oder). In jedem Fall soll eine Aktion ausgelöst werden, die zu einem messbaren Erfolgsergebnis führt.

Die Conversion Rate (CTR) gibt an, wie häufig ein klickender Interessent letztlich ein Produkt kauft. Hierfür kann es erforderlich sein, dass der Newsletter-Empfänger auch noch einige Zeit nach dem ursprünglichen Klick identifiziert werden kann, um einen späteren Kauf dem Newsletter zurechnen zu können.

 

6. Messung der Zufriedenheit – Abmelderate

Präzise zu ermitteln ist die Abmelderate ein Indiz dafür, wie “interessant” der Newsletter ist. Allerdings ist es schwierig, so schreibt z.B. Dr. Schwarz in seinem Buch “Leitfaden Email Marketing 2.0”, diese Werte wirklich zu vergleichen, da hier viele Faktoren reinspielen.

Wichtig: Es muss einfach sein, sich vom Newsletter abmelden zu können. Am besten am Anfang und am Ende prominent platziert und idealerweise mit einem Mausklick ohne große Schwierigkeiten (wie z.B. der erneuten Eingabe der Email-Adresse).

Warum soll die Abmeldung so einfach sein? Ganz einfach: Je einfacher die Abmeldung, desto weniger Empfänger drücken den “Spamknopf”. Wird die Email als SPAM deklariert, wandern solche Meldungen meist in eine Liste, die mit Anti-Spam-Softwareherstellern ausgetauscht wird. Solche Beschwerden sind schlecht für Ihre Absenderreputation, die von den E-Mail-Providern sehr genau gemessen wird. Je besser Ihr Ruf, desto geringer das Risiko, von Spamfiltern blockiert zu werden.

Sie sehen, den Erfolg von Newslettern zu messen ist nicht einfach, aber in gewissem Umfang machbar.

 

Mit diesen Kennzahlen sind die wichtigsten Punkte einer Newsletter-Kampagne messbar.

 

Newsletter-Bewertung: Kennzahlen für tiefgründige Informationen

Wer darüber hinaus tiefgründigeres Wissen benötigt, der sollte sich die folgenden Kennzahlen anschauen.

Kennziffern für detaillierte Informationen zum Erfolg eines Newsletters:

  • ROI (Return on Investment)
  • Social Media Teilungsrate
  • Lesedauer
  • Mobile Leser Rate

 

7. Return on Investment – Wie hat sich der Aufwand rentiert?

Dabei handelt es sich um die Kosten der Newsletter im Verhältnis zu den Netto-Umsätzen, wenn es um die Bewertung der Newsletter geht.

Allerdings kann auch der Erfolg einer einzelnen E-Mail-Adresse gerechnet werden. Z.B. der Gewinn einer E-Mailadresse in einem bestimmten Zeitraum (Jahr, alle Newsletter die erhalten wurden, etc.).

 

8. Social Media – Teilungsrate über soziale Netzwerke

Dabei geht es darum zu sehen wie häufig eine News (oder Teile daraus) auf Facebook, Twitter  oder andere Plattformen geteilt wurde.

 

9. Leserdauer – Wer hat was wie lange gelesen?

Der E-Mail-Dienstleister Litmus verwendet animierte Pixel, aus denen herausgelesen wird, wie lange gelesen wurde. Gelesen heißt dabei, die E-Mail wurde mehr als 7 Sekunden angeschaut, überflogen ist >2 Sekunden und <7 Sekunden und als gelöscht gilt alles <2 Sekunden.

 

10. Mobile Leser Rate – Wie viele Empfänger lesen das Mail mobil?

Wird nicht von vornherein ein Responsiver E-Mail-Newsletter entworfen, dann ist es wichtig zu wissen, wie viele E-Mails tatsächlich auf Smartphones, Tabletts oder anderen mobilen Geräten gelesen werden. Wenn der Newsletter zu mehr als 15% auf mobilen Endgeräten gelesen wird, ist es notwendig über ein spezielles Design für mobile Endgeräte zu entscheiden.