SEO-KOSTEN: Was darf Suchmaschinenoptimierung kosten?

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Die Optimierung einer Website für die Suchmaschinen ist zentrale Aufgabe, wenn man mit einer Webseite Geld verdienen möchte. Ohne ein ordentliches Ranking in den Suchergebnissen gibt es nur über Umwege Möglichkeiten, dass potenzielle Kunden die Website finden. Ein Umweg kann die Bezahlung für AdWords sein, damit man “ganz oben” steht.

Bei mehreren Tausend Euro, die zwischenzeitlich sogar in vielen Nischen pro Monat fällig sind, stellt sich ganz schnell die Frage, ob ein organisches Ranking nicht zu einer Reduzierung der AdWords-Kosten führt und ob dieser Weg nicht – mittelfristig – der erfolgreichere ist.

Bei der Recherche stellt sich dann aber die Frage:

SEO: Was darf die Optimierung der Webseiten für die Suchmaschinen kosten?

Die Frage, was etwas kosten darf und welchen Wert es hat, ist so alt wie die Industrialisierung:

“Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen” – Henry Ford

Nein. Diese Frage ist so alt, wie die Bibel:

Sprüche 11,24:
“Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer.”

Den richtigen Preis zu finden, ist wie die Suche nach einem guten Mechaniker. Egal, was Sie reparieren lassen wollen, vom Auto bis zur Waschmaschine – Sie erhalten einen veranschlagten Preis. Je mehr Spezialisten Sie anfragen, je unterschiedlicher sind die Preise. Der eine verlangt doppelt so viel wie der Andere und der nächste kostet nur die Hälfte von dem, den Sie zuerst gefragt haben.

Es wäre leicht, den billigsten zu wählen, aber dann fragen Sie sich, ob er die notwendige Erfahrung besitzt oder gar Originalteile verwendet. Vielleicht verlieren Sie die Garantie, wenn dieser Spezialist an Ihrer Waschmaschine arbeitet? Oder Sie haben ruck zuck wieder eine Reparatur.

So oder ähnlich verhält es sich auch mit der Auswahl der richtigen Firma für Ihre Suchmaschinenoptimierung.

Was kostet SEO?

  1. Wenn man SEO richtig macht, dann kostet SEO nichts, denn es ist eine Investition, die sich wieder einspielt.
  2. Es hängt davon ab. Es gibt zig Faktoren, die in Abhängigkeit zueinander stehen, was es praktisch unmöglich macht, einen exakten Preis zu nennen.

Tatsächlich ist der Preis für SEO von verschiedenen Dingen abhängig. Ähnlich wie die Leasingkosten (oder Finanzierungskosten) für das Auto. Es hängt davon ab, wie viele Kilometer Sie fahren, was Sie für zusätzliche Features eingebaut haben wollen (Rückfahrkamera? Winterreifen im Leasing enthalten? Soll die Versicherung auch mit reingerechnet werden?).  Es sind also viele Faktoren, die verantwortlich sind für die Entscheidung, was SEO kostet.

So sehen wir das mit dem Sichtbarkeitsmanagement, was eine Erweiterung der klassischen Suchmaschinenoptimierung ist.
Bei Tagespreisen zwischen 500 Euro und 10.000 Euro (zzgl. MwSt.) stellt sich die Frage, was ist angemessen? Welche Möglichkeiten stehen bei der Bezahlung offen?

Es hängt also davon ab… Von was hängt es ab?

Abhängige Kosten für SEO:

  1. Persönlichkeiten – oder: Erfahrung des SEO
  2. Projektdauer: Kurzfristig oder langfristige Partnerschaft
  3. Unternehmensgröße
  4. Zielmarkt
  5. Was ist billig? Was ist teuer?
  6. Monatliche Kosten für SEO
  7. Budgetierung für SEO
  8. Infografik
  9. Stundensätze

 

 

 

 

SEO-Persönlichkeiten: Erfahrung des SEO

Grundsätzlich gibt es 4 Arten von SEO-Spezialisten.

Schon-mal-gehört-SEOs sind Personen, die möglicherweise bereits einiges über SEO gelesen haben und sich zutrauen, für kleines Geld die Website eines Unternehmens aufzubereiten. Dabei haben diese SEOs mehr oder weniger Erfolg. Tagessätze dieser SEOs liegen in der Regel zwischen 400 und 600 Euro.

Licht-und-Schatten-SEOs sind Amateure, die das eine oder andere erfolgreiche Projekt bereits betreut haben und nun ihre Dienste kleinen und mittleren Firmen anbieten. Diese SEOs erhalten den einen oder anderen Auftrag, meist in Nischen, für die sie sich bereits etabliert haben. Die Tagessätze liegen in der Regel zwischen 500 und 1.000 Euro. Erfolge sind hier vorhanden, allerdings gibt es immer wieder kleine Ausrutscher – vielleicht auch aus “Unachtsamkeit”.

Fundierte-SEO-Spezialisten kennen die Terminologie und die Kniffe, mit denen Webseiten in die Top-10 gebracht werden können. Diese SEOs haben sich auch von Freeware-Tools und ähnlichem verabschiedet, weil sie erkannt haben, welchen Mehrwert  Profi-Software bietet (oder haben eigene Software programmiert). Die Tagessätze dieser Spezialisten liegen meist zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro und werden in der Regel vom Mittelstand gebucht, die hohe Erwartungen an den SEO haben, aber nicht das Budget für eine “SEO-Gottheit”. Meist sind die Projekte national und international.

Gottheiten-SEOs sind die Cremé-de-la-Cremé der SEO-Spezialisten. Sie kümmern sich um die TOP 100 Unternehmen, um große Shoppingportale, bei denen eine Positionsverbesserung mit immensen Vorteilen für den Kunden einhergehen (deutliche Erhöhung der Verkaufszahlen etc.). Diese Profis beherrschen ihr Handwerk im Schlaf und können jede Seite an nahezu jede beliebige Stelle positionieren. Bei Tagessätzen zwischen 5.000 und weit über 10.000 Euro sind Erfolge garantiert und werden notfalls auch mit Black-Hat-Tricks (also kurzfristiger, aber wirkungsvoller “schwarzer Magie”) erreicht.

 

 

 

 

Projektdauer: Einmalige Optimierung oder langfristige SEO-Partnerschaft

Handelt es sich bei Ihrem Projekt um eine einmalige Angelegenheit oder suchen Sie eine langfristige Partnerschaft mit einem Dienstleister/Unternehmen.

Temporäre SEO-Leistungen brauchen Sie dann, wenn Sie zum Beispiel vor einer der folgenden Fragen stehen:

  • Relaunch der Website ist geplant und wir wollen einen sauberen und Suchmaschinensicheren Übergang von der alten Seite auf die neue Seite, ohne dass wir im Ranking einbrechen.
  • Wir wollen mehrere Seiten zusammenfassen unter einer neuen Plattform.
  • Wir wollen die “SEO-Fehler” auf unseren Seiten reduzieren, damit die Grundoptimierung hergestellt ist.

Langfristige Themen dagegen sind:

  • Wir wollen uns mittelfristig in den Top 10 von Google etablieren. Dazu benötigen wir eine Strategie und die dazu passende Umsetzung.
  • Ein stark umkämpfter Markt erfordert, dass wir permanent an unserer Optimierung arbeiten, weil unsere Wettbewerber sind sehr agil und es ist eine Frage der Zeit, bis sie uns einholen/überholen/aufholen.
  • Neue Leistungen und Angebote sind geplant, die dem Markt bekannt gemacht werden müssen.
  • Wir wollen Neukunden aus unseren Besuchern der Website generieren und benötigen hierfür eine Strategie und langfristige Betreuung.

Das sind nur Beispiele, aber diese zeigen auf, wie wichtig es ist, sich im Vorfeld Gedanken über die Zusammenarbeit zu machen. Daraus ergibt sich dann nicht mehr die Fragestellung “Was kostet SEO?” sondern “Was kostet dieses SEO-Projekt?”.

SEO-Kosten sind abhängig von der Aufgabe.

 

 

 

 

Unternehmensgröße des Dienstleisters

Viel hilft viel und größer ist besser. Das trifft nicht zwangsläufig auf das Unternehmen zu, das mit der Optimierung Ihres Projekts beauftragt ist. Genauso, wie H&M oder C&A nicht zwangsläufig die bessere Kleidung verkaufen, als das lokale Modegeschäft oder das Hähnchen bei KFC besser schmeckt, als beim Broilerwagen oder Burger King den besseren Hamburger hat, als das lokale American Diner… Große und kleine Optimierungsspezialisten haben ihren Platz im Markt und Sie als Kunde müssen entscheiden, wer für Ihre Aufgabe besser geeignet ist. Zum Beispiel tendieren große SEO-Dienstleister mit mehr als 50 Mitarbeitern dazu, den kleinen Kunden ein Standardangebot zu unterbreiten, da diese Kleinkunden alle sehr ähnliche Bedürfnisse haben. Das kann passen, vor allem dann, wenn ein limitiertes Budget oder aber nur wenig SEO-Leistung notwendig bzw. gefragt ist. Kleinere SEO-Dienstleister (bis 20 Mitarbeiter) bieten meistens sehr auf den Kunden zugeschnittene Lösungen an. Gerade dann, wenn SEO ein kritischer Teil der Marketingstrategie ist und Ihr Unternehmen praktische Lösungen und einen persönlichen Service möchten, ist die Chance, dass Sie am Ende ein kleineres Unternehmen beauftragen werden, recht groß.

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SEO Kosten sind abhängig von der Aufgabe und der Unternehmensgröße des Dienstleisters.

 

 

 

 

Zielmarkt

Die Kunden, die Sie für Ihre Marke/Produkte/Leistungen erreichen wollen, bestimmen die Kosten für Ihre Suchmaschinenoptimierung.

Ein großer und mit Wettbewerbern vollgestopfter Markt erfordert deutlich höhere Ausgaben, als ein kleiner Nischenmarkt. Sehr hart und mit viel Black-Hat-SEO-Magie ausgestattete Märkt, wie z.B. Online-Gambling, Erwachsenenindustrie oder Finanzmark bringen hohe Kosten mit sich, wenn das Unternehmen sich dauerhaft in den Top 10 von Google & Co etablieren möchte.

Auf der anderen Seite wird es aber wesentlich einfacher, wenn Sie als lokales Ladengeschäft in einer kleinen Stadt besser gefunden werden wollen, z.B. als kleiner Handwerker. Oder Zahnarzt. Oder Bäcker. Oder Modegeschäft.

Wenn Sie also ein weltweites Unternehmen sind, das direkt oder über Händler Produkte anbietet, wie zum Beispiel Daimler Benz, dann werden Sie hunderte, tausende oder millionen von Euro monatlich für SEO-Aktivitäten ausgeben. Wenn Sie im Finanzmarkt tätig sind, werden Ihre Kosten für AdWords Sie auffressen… Das tun sie aber auch im Markt für Anbieter von Schlüsseldienstleistungen.

Wenn Sie aber ein kleines mexikanisches Restaurant in Castrop Rauxel sind, dann reichen vielleicht schon die einfache Überarbeitung der Webseite und ein paar kleinere Tätigkeiten in Google Maps und Foursquare aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Kosten liegen dann zwischen ein paar hundert Euro und weniger als 2000 Euro.

SEO-Kosten sind also abhängig von der Aufgabe, der Unternehmensgröße und des Zielmarkts.

 

 

 

 

 

Was ist billig? Was ist teuer? Welchen Spezialisten sollten Sie wählen?

Grundsätzlich einmal muss, wie bei vielen Dienstleistungen, auch bei SEOs das Ruskinsche Preisgesetz betrachtet werden.

John Ruskin: “Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

Und sicherlich wird man sich an schlechte Qualität länger erinnern als die Freude über den niedrigen Preis angehalten hat.

Doch realisitisch betrachtet: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es, um eine angemessene Dienstleistung zu erhalten?

Eigene Recherchen im Internet (einfach mal “SEO honorare” in Google eingeben) fördern die verschiedensten Varianten hervor. Leider ist keine davon wirklich transparent.

Selbst die günstigen Varianten, die einzelne Schritte in kleiner Hundert-Euro-Scheine aufschlüsseln, sind nur auf den ersten Blick günstig.

SEO für 99 Euro? Da ist doch schon das Angebot unseriös. Siteanalyse und Beratung ab 400 Euro plus Erfolgsprovisonierung sind ganz schnell teurer als das Komplettpaket um 5.000 Euro. Zudem beschreibt dann das “Kleingedruckte”, dass einzelne Positionen pro Website gelten (so wird z.B. das 10.000 Europaket bei Analyse dreier Konkurrenten und konkreten Maßnahmen, diese zu überflügeln zum 10.000 Euro * 4 (eigene Seite plus drei Konkurrenten)-Angebot – also 40.000 Euro).

Für viele – vor allem kleinere Unternehmen – ist der Nutzen von SEO nicht wirklich transparent. Da werden solche Preise ganz schnell zu Hinderungsgründen.

 

Pauschale Strategie (Grundpauschale plus notwendige Maßnahmenkosten)

Basierend auf einer Vorabanlayse wird der Aufwand für die Optimierung geschätzt und zusammen mit einem monatlichen Aktionsplan angeboten. Das Angebot geht über einen längeren Zeitraum. Für Sie als Kunden entsteht Planungssicherheit, allerdings wenig Transparenz. Es könnte das Gefühl aufkommen, der SEO macht am Anfang einen guten Job und greift dann nur noch “achseltief” das Geld ab, obwohl er Monat für Monat nichts mehr macht.

Da gute Leistung oft eng verzahnt ist mit weiteren Maßnahmen (Content Strategie, Backlink Strategie etc.), können die monatlichen Kosten variieren. Fair ist es, regelmäßig die Kosten und die Maßnahmen zu kontrollieren (Sind die Erfolge im Plan? Weichen wir vom Plan ab? Was ist notwendig, um auf Plan zu bleiben? In welchen Bereichen können wir die Kosten senken und an welchen Stellen müssen wir die Preise erhöhen? etc.)

Diese Variante ist die für den Kunden meist beste Variante, nicht aber für den SEO.

 

Erfolgszahlung nach Ranking, Traffic oder Conversion

Hier erhält der SEO zunächst nichts. Erst wenn sich das Ranking des Unternehmens verbessert, erhält er den vereinbarten Obolus. Diese Variante kann Vertrauen schaffen und reduziert die Überzeugungsarbeit des SEOs. Ich denke aber nicht, das es sich um eine optimale Variante handelt. Kleinere Rankingverbesserungen sind schnell machbar (und es kommt immer auch auf das zu betrachtende Schlüsselwort an).

Aus Rankingverbesserungen erfolgt auch ein höherer Traffic. Mehr Leute besuchen das Internetangebot des Unternehmens. Dieses mehr an Leute schafft aber noch keinen meßbaren Erfolg (außer dem mehr an Traffic). Nimmt man die Conversion hinzu, also einem vorher definierten Erfolg (z.B. Umsatzzuwachs im Onlineshop; Besuch eines bestimmten Angebots; Generieren von Adressen und Newsletter-Interessenten über eine Seite), ergibt sich eine Erfolgsbetrachtung.

 

Erfolgsbezahlung nach unternehmerischem Erfolg

Für den SEO ein Risiko, da noch andere Faktoren hier einspielen, die er nicht beeinflussen kann (wie verhält sich das Unternehmen im “offline”-Vertrieb? Hat es gute Chancen am Markt? Was macht der Markt? Bricht er ein? Was investieren die Mitbewerber in SEO und sind dadurch höhere Maßnahmen(Kosten) notwendig?)

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In den 2000ern sah das noch so aus: Fester Sockelbetrag für die Dienstleistung (ca. 50 – 100 Euro je Stunde), gestaffelt nach Unternehmensgröße. Darüber hinaus wird ein Erfolgshonorar vereinbart, dass in der Regel bei ca. 5% des Umsatzwachstums der auf die Beratung folgenden 3 – 5 Jahre (abhängig von Dauer und Umfang der Unterstützung) zu rechnen ist. Bei einem Wachstum von 5 Millionen (z.B. von 15 Mio auf 20 Mio innerhalb der Zeit) reden wir von ca. 250.000 Euro Honorar. Diese Variante ist mir seit Jahren nicht mehr begegnet, zum einen weil die Kunden dieses “Risiko” nicht eingehen, zu viel zu bezahlen, zum anderen weil SEOs dieses “Risiko” nicht eingehen, weil die Optimierung mit jedem Google-Algorithmusupdate schwieriger wird.

 

Bezahlung nach Aufwand

Die klassische Variante: Man betrachtet den Aufwand der Arbeit des SEO und bezahlt seine Stunden. Zu bedenken ist hier, dass die SEO-Maßnahmen oft sehr zeitversetzt greifen und der SEO natürlich von allen Erfolgen ausgeschlossen bleibt. Real Deal: You’ll get, what you pay for. Schwierig zu kalkulieren für den SEO, weil greift er sein Honorar zu hoch, erhält er den Auftrag nicht, greift er zu niedrig, macht der Unternehmer ein ordentliches Schnäppchen.

Fazit: Für welche Variante (oder Mix) Sie sich auch entscheiden, zentrale Aspekte bleiben:
Vertrauen – auf das Können und die Leistung des Optimierers
Controlling – Prüfung und Reporting der Leistungen
Anpassung – Anpassung der Maßnahmen, wenn nötig

 

 

 

Monatliche Kosten für SEO

350 – 600 Euro pro Monat (zzgl MWSt).
Kleine Unternehmen mit kleiner geografischer Reichweite (Landschaftsgärtner, Zahnärzte, Restaurants, KfZ-Werkstätten etc.) kommen oft mit reinen SEO-Kosten in dieser Höhe zurecht. Hinzu addieren sich ggf. noch AdWords-Kosten ab ca. 350 Euro pro Monat. Achtung! In dieser Preisregion tummeln sich auch viele unseriöse Angebote.

700 – 1.500 Euro pro Monat (zzgl. MWSt).
Für Unternehmen mit einer kleinen geografischen Reichweite, aber einer höheren Anzahl von potenziellen Kunden, die angesprochen werden müssen. Für Local-SEO eine gute Einstiegsgröße. In einer Kleinstadt reichen vielleicht 500 Euro, aber in einer großen Kreisstadt oder einer größeren Stadt reicht das nicht aus. 1500 Euro sind realistisch, wenn überregionale Kampagnen geplant sind, bei denen der Wettbewerb nicht allzu groß ist. In extremen Nischen kann mit so einem Budget auch Landesweit einiges erreicht werden.

2.000 – 5.000 Euro pro Monat (zzgl. MWSt.)
Für Unternehmen mit einem nationalen Zielmarkt oder mit internationaler Ausrichtung. Diese Unternehmen müssen mindestens 2000 Euro/Monat einkalkulieren, wenn in einem Nischenmarkt mit wenig bis moderatem Wettbewerb Erfolge verbucht werden sollen. Je bekannter das Produkt/Service gemacht werden soll, je höher müssen die Ausgaben über denen der Mitbewerber liegen.

10.000 Euro und mehr pro Monat (zzgl. MWSt.)
Für Unternehmen mit nationalem oder internationalem Zielmarkt, die sich nicht in einem Nischensegment bewegen, müssen mit mehr als 10.000 Euro pro Monat an SEO-Kosten (zzgl. MWSt) kalkulieren. Theoretisch kann der Betrag hier nach oben komplett offen agieren. Es gibt niemals genug hochwertige Inhalte und für viele Unternehmen wird es wichtig, permanent Top-Content zu liefern, damit die SEO-Strategie von Erfolg gekrönt ist. Solche Projekte erfordern bis zu Millionenbeträge pro Jahr.

Die Kosten für Suchmaschinenoptimierung richten sich also nach der Aufgabe, Zielmarkt, Unternehmensgröße und letztlich auch nach dem Budget, das man dafür aufbringen muss.

 

 

 

SEO-Budget: Wie können SEO Kosten budgetiert werden?

Das notwendige Budget für SEO richtiet sich nach der Aufgabe, die Sie erfüllt haben wollen. Mit dieser Aufgabe vor Augen muss sich der Dienstleister einen Überblick verschaffen. In der Regel erfolgt das über ein SEO-Audit, so wie z.B. unser SEO 360° Audit.

Ein solches SEO-Audit liegt in der Regel zwischen 600 Euro und 2000 Euro zzgl. MWSt. und beschäftigt einen Dienstleister zzwischen 5 und 10 Stunden. Ein solcher Rundumblick beinhaltet die Analyse der URL-Struktur, des HTML-Codes, Inhalte, Layout und zahlreichen anderen Faktoren wie z.B. lokale Sichtbarkeit, Sichtbarkeit in den sozialen Medien und vielem mehr. Für diesen Preis liefern SEO-Spezialisten in der Regel gut dokumentierte Basisdaten, die für ein Unternehmen mit technischem Know-How umsetzbare Maßnahmen enthalten. Sie erhalten einen guten Einblick in die Art und Weise der Arbeit des Unternehmens und können austarieren, ob Sie zueinander passen.

Detailierte SEO-Audits kosten zwischen 3000 und 20.000 Euro zzgl. MWSt. und liefern deutlich tiefere Einblicke. Hier werden Backlinks analysiert, problematische Zielmärkte analysiert und auch die Gefahren von SEO erörtert. Existieren bei Ihnen (und/oder Ihren Wettbewerbern) potenziell toxische Backlinks? Solche Audits zeigen sehr deutlich, wie hoch die tatsächlichen Kosten für eine Top-Platzierung mit hoch-wertvollem Content (High-Quality-Content-Strategy) ein zu kalkulieren sind und mit welchen Problemen während der Optimierung zu rechnen ist.

SEO Kosten - So viel kostet SEO

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Stundensätze

Abrundend für dieses Thema möchte ich auf eine Studie von MOZ und AYMT hinweisen.

 

Einer Studie von MOZ-Zufolge variieren die Stundensätze für SEO weltweit.. Diese Informationen sind zwar schon etwas älter, können aber durchaus noch zur Orientierung dienen. So lagen die Kosten zum Zeitpunkt der Erfassung zwischen 76€ und 200€ die Stunde. Tatsächlich gibt es aber auch einzelne Consultants, die 500 und mehr Euro für die Stunde veranschlagen. Mir sind einige namentlich bekannt, deren Obergrenze bei 500 Euro die Stunde noch nicht angelangt ist.

SEO Kosten AYTM Marktstudie

SEO Kosten, basierend auf der Marktstudie von AYTM (http://www.aytm.com)

 

Alle Angaben von Preisen auf dieser Seite sind zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu verstehen und richten sich an Unternehmer.

 

Erstveröffentlichung des Artikels: August 2008; Überarbeitet März 2016.

 

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Ralf Seybold

Diplom-Betriebswirt (FH) bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit
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Inhaber bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit, Begründer des Sichtbarkeitsmanagements, IT Professional seit 1989, Internet Professional seit 1998

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Autor verschiedener Publikationen, regelmäßig Experte bei IMPULSE - Das Unternehmermagazin, Experte bei Website Boosting,

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Verfügbar als Consultant, Dienstleister und fürSeminare, Vorträge
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