Content Marketing wird zunehmend wichtiger. Neben einer gut optimierten Website, zählt Content nämlich als dritt wichtigster Faktor im Google Ranking.

Contentstrategie, -analyse, -marketing

Was ist Content Marketing?

Content Marketing ist ein zentraler Teil der Unternehmenskommunikation, dessen Ziel aus Markenaufbau, Kundengewinnung und -anbindung besteht. Der Inhalt (= Content) soll interessant, hilfreich und lösungsorientiert gestaltet sein. Gute Inhalte informieren und unterhalten. Sie ermöglichen den direkten Kontakt zu Kunden und beeinflussen ebenso das Nutzer- bzw. Kaufverhalten.

Die Inhalte können wie folgt aussehen:

  • Artikel (wie beispielsweise Blogbeiträge)
  • Wissenschaftliche Arbeiten (Studien, E-Books, …)
  • Informierende Grafiken und Schriften (Infographics)
  • Funktionelle Seitenergänzungen (Such- und Filterfunktionen)
  • Interaktionen (Spiele, Gewinsspiele,…)
  • uvm.

Idealerweise werden verschiedene Inhalte für ein zentrales Thema kombiniert und erzeugen für dieses eine deutlich erhöhte Relevanz.
Für den Kunden entstehen Mehrwerte, eine erhöhte Nutzerfreundlichkeit (Usability), für Google ein wertvoller Inhalt und dadurch eine stark verbesserte Position in den Suchergebnissen.

Die allgemeine Sichtbarkeit kann bis um 600%  oder mehr steigern! Auch die Sichtbarkeit der Moneykeywords steigt deutlich.

Welche weiteren Vorteile bietet Content Marketing?

Außer bessere Sichtbarkeit, bietet Content Marketing viele weitere Vorteile in den Bereichen Image, Interaktion und Ranking:

  • Bekanntheit des Unternehmens steigt
  • zufriedene Interessenten
  • mehr Abschlüsse
  • wiederkehrende Kunden
  • mehr Traffic
  • höhere Social Media Wahrnehmung
Auswirkung auf Traffic durch optimierte Inhalte

Beispiel für wirkungsvolles Content Marketing. (Ergebnisse können abweichen bzw. variieren) | Quelle: https://seybold.de/

 

Wie funktioniert erfolgreiches Content Marketing?

Strategisch bilden diese 6 Punkte eine sich wiederholende abfolge im Content Marketing:

  1. Zielgruppe definieren / Zielgruppe ändern bzw. erweitern
  2. Analyse eigener Inhalte und Inhalte der Mitbewerber
  3. Neue Inhalte generieren und verteilen
  4. Influencer Marketing (= Beeinflusser)
  5. Erfolgsprüfung: Waren bzw. sind die Inhalte erfolgreich?
  6. Wurden die Erwartungen erfüllt?

1 | Zielgruppe definieren

Mit Hilfe von Google Analytics lässt sich die Zielgruppe relativ gut bestimmen. Es wird aufgezeigt, welche Interessen die Nutzer haben und für welche Themen sie sich interessieren bzw. mit welchen Themen sie sich beschäftigen.

Des Weiteren sollte beachtet werden, welche Mitbewerber mit welchem Content bei der gleichen Zielgruppe ankommt. Und zwar aus Kundensicht.

2 | Analyse eigener Inhalte und Inhalte der Mitbewerber

Optimierte Inhalte stehen hier nicht zwingend im Mittelpunkt, sondern relevante Inhalte, welche die Nutzer interessieren. Auch hier kann mithilfe von Google Analytics herausgefunden werden, welche Seiten geklickt werden und wie lange die User sich auf dieser befinden. Und ob sie sich weiter durch den Inhalt klicken, wenn dieser beispielsweise mit anderen Seiten verlinkt wurde.
Bei den Mitbewerben lässt sich sehr gut recherchieren, was gerade aktuelle Themen sind oder es lassen sich Themen finden, welche einem selbst noch gar nicht bekannt sind.

Lesen Sie auch  Die 6 wichtigsten Social Media Trends 2018

Zur Themenfindung können hier die verschiedensten Plattformen zur Hilfe herangezogen werden, wie Ubbersugest. Durch Eingabe des Keywords, werden weitere Keywords angezeigt, nach welchen die User gerade suchen, das Suchvolumen, der CPC und der Wettbewerb. Das hilft für die Struktur des Inhaltes und das nichts wichtiges vergessen wird.

Ubbersuggest Keywordsuche, Beispiel: e zigarette

3 | Neue Inhalte generieren und verteilen

Damit der Content richtig aufbereitet wird, muss festgelegt werden, ob es sich um einen redaktionellen Text (also: Themen, Geschichten, Interviews, How-To-Anleitungen,…) handelt oder um eine Info-Grafik (Zahlen und Fakten).

Zu jedem Content gehören passende Bilder. Es gibt zahlreiche kostenlose Bilder auf Plattformen (wie pixabay), die für die kommerzielle Nutzung frei zugänglich sind.

Bestenfalls herrscht ein ausgewogenes Bild-Text-Verhältnis, das den User anspricht.

Kleiner Tipp: Erstellen Sie Ihren Inhalt so, dass er für Sie selbst ansprechend wirkt und leicht lesbar ist.

Der Content kann dann in allen möglichen Sozialen Medien (Facebook, Snapchat, Instagram, etc.) geteilt werden, um mehr Reichweite zu erzielen. Auch einen Gastbeitrag zu betreiben wäre eine gute Möglichkeit, die eigenen Inhalte zu verbreiten. Achtung! Natürlich muss hier etwas neues/ eigenes produziert werden.

4 | Influencer Marketing

Um den Content noch weiter zu verbreiten und beliebter zu machen, wird mit Influencern (= Beeinflusser) zusammengearbeitet. Das können zum Beispiel YouTuber, Snapchat-Stars oder Instagram-Berühmtheiten sein. Diese bekommen in einem entsprechenden Rahmen, Produkte (meist umsonst) gestellt und werben mit diesen auf den öffentlichen Plattformen. Ihr Ziel ist es, ihre Follower/ Fans für das Produkt zu gewinnen.

Beispielsweise bewirbt Ellie Goulding die Wassermarke Core. Sie postet in regelmäßigen Abständen auf Instagram (14,1 Millionen Follower) einen Beitrag. Egal ob Bild oder Boomerang – Hauptsache die Wasserflasche ist auch im Blick Dazu eine nette Beschreibung und eine Verlinkung zu den Herstellern. Fertig.

instagram: @ellie goulding @core

Quelle: https://www.instagram.com/p/Ba4Y0Gvn2vV/?taken-by=elliegoulding

5 | Erfolgsprüfung: Waren bzw. sind die Inhalte erfolgreich?

Ist soweit alles vorhanden und eingespielt, müssen die Ergebnisse analysiert werden, welche die Beiträge erzielen.

Dabei stellen sich folgende Fragen:

  • Wie viele haben den Artikel gelesen?
  • Wie lange haben die User auf der Seite verbracht?
  • Fanden Sie den Artikel interessant? Oder sind sie nach nur kurzer Zeit wieder abgesprungen?
  • Sind sie von einem zum anderen Artikel gegangen und haben sich durchgeklickt?
Lesen Sie auch  SMXDE18 - Programm SMX München 2018

Kreislauf Content Marketing

6 | Wurden die Erwartungen erfüllt?

Der Zielüberprüfung folgend muss geklärt werden, ob auch die Erwartungen erfüllt wurden.

Einerseits kann die Kampagne (Inhalte…) erfolgreich gewesen sein und trotzdem wurden die Erwartungen nicht erreicht (z.B. weniger Kontakte, Traffic,… als erwartet). Oder aber ein Inhalt, der die Zielüberprüfung nicht erreicht hat, übertrifft die Erwartungen (z.B. Traffic deutlich unter der Erwartungen, aber sehr hohe Conversion (z.B. 60% Reaktionsquote (Bestellung, Kontaktformular, Anrufe,…) bei wenig Traffic)).

Basierend auf diesen Informationen ergibt sich die neue Marschrichtung für weitere Inhalte. Denkbar sind Verfeinerung der Zielgruppe, neue oder bessere Inhalte, überarbeiteter Alt-Content, usw.

Der erste Kreislauf schließt sich und beginnt mit einer Verfeinerung wieder von vorne.

 

Fazit

Content Marketing handelt davon, die Relevanz der eigenen Themen zu erhöhen.

Je umfangreicher die Themen behandelt werden, desto besser wertet es Google in seinen Rankings. Ebenso sieht Google es positiv, wenn Interessenten so ausreichend informiert werden, dass sie nicht das Gefühl haben, ihnen würden Informationen zu dem Thema fehlen.

Es ist klar, dass dieser Ablauf von Anpassungen und Erfolgskontrollen sich wiederholt und damit zu einer stetigen Verbesserung der Relevanz der Website dient.

Das verstehen wir unter erfolgreichem Content Marketing.

 

Weitere interessante Informationen:

Auswirkungen von Content Marketing – Praxisbeispiel

Die Top 6 SEO Mythen

Wie die Optimierung von Themen das Ranking in Suchmaschinen verbessert

Platz 1 in Google mit SEYBOLD

Alina Bajgoric
Follow us

Alina Bajgoric

Ich mache Content Marketing, Social Media und Content-Analyse bei der coolsten Agentur.
Alina Bajgoric
Follow us