Die Top 10 SEO-Mythen


#1 | Ich benötige zwingend einen Google-Eintrag

Viele denken, es sei nötig oder ein absolutes MUSS seine Seite in Google eintragen zu lassen oder neue URLs anzugeben. Jedoch besteht darin keinerlei Notwendigkeit solange die Seite öffentlich zugänglich ist, da der Crawler selbst die Website findet und indexiert.
 

#2 | Ranking ist das Wichtigste

Was bringt es einem eine hohe Position oder – noch besser- die Erste in Google zu haben, wenn die Klickrate schlecht ist? Nicht gerade viel.

Ein gutes Ranking zu haben, ist nur die halbe Miete, wenn überhaupt. Häufig handelt es sich um unpassende Keywords, die kaum einen Bezug zum Text haben, was Nutzer verwirrt oder gar ärgert. Ebenso können die Seitenbeschreibungen nicht gerade ansprechend sein.

Oder ist das erste Ergebnis einfach nur kein organischer Eintrag, also eine Anzeige beispielsweise?

Es geht darum, den Nutzer mit passenden Inhalten zufrieden zu stellen und nicht nur die höchste Position im Google-Ranking zu erlangen.
 

#3 | Viele Links sind besser als Inhalte

Warum auf Content setzen, wenn man auch einfach viele Backlinks verwenden kann?

Hört sich logisch an, ist jedoch eine Gefahr, da Google seit September 2016 (Realtime Penguin) potenziellen Linkspam in Echtzeit überprüft und Maßnahmen unmittelbar vornimmt. Der Seitenbetreiber merkt dies zumeist nicht oder viel zu spät.

Wichtig ist, neben guten Links, in herausragenden Inhalten (Content) zu investieren. Zudem werden interessante und relevante Inhalte meist gerne verlinkt und führen so automatisch zu Backlinks.

Dabei sollte das Linkprofil regelmäßig auf toxische Backlinks geprüft werden (Link Risk Management).
 

#4 | Je mehr Keywords ich habe, umso besser

Zunächst einmal muss eines klar gestellt werden: Keywords benötigen keinen wortwörtlichen Zusammenhang.

Google klassifiziert eine Seite automatisch zu themenrelevanten Keywords.

Eine Optimierung auf Anwenderfragen hilft bei der Findung von Long-Tail-Keywords („Wie funktioniert …“, „Was ist bei … zu beachten“).

Das sinnlose Aneinanderreihen von Keywords („Keyword-Stuffing“) oder hellgraue Keywords auf weißen Grund, straft Google seit dem Panda-Algorithmus ab.
 

#5 | Meta-Tags beeinflussen das Suchranking positiv

Die Metadaten mit Keywords zu überfüllen, bringt rein gar nichts. Gestaltet man die Meta-Beschreibung für Nutzer ansprechend erhöht sich die Chance, dass dieser auf den Eintrag in der Suchergebnisliste (SERPs) klickt.

Idealerweise sollte Titel und Beschreibung so verfasst werden, dass der Nutzer „gar keine andere Chance“ hat, als auf diesen Eintrag zu klicken.
 

#6 | Technisches SEO führt zu einem Top-Ranking

Nicht allein dadurch, dass die Technik in Ordnung ist, kommt man zu einem Top-Ranking.

Viele Faktoren gehören dazu.

Zum einen natürlich einen strukturierten und passenden Inhalt, dessen Themen relevant sind. Genauso aber gute vorhandene Backlinks, welche regelmäßig geprüft werden müssen. Und eine ansprechend gestaltete Seite, welche Nutzer gerne mit interagieren und sich zufrieden fühlen.

 

#7 | SEO ist nur dafür da, mehr Traffic zu generieren

Viele verstehen SEO als reines Instrument zur Traffic-Generierung. Zwar ist das ein wichtiger Aspekt, aber SEO zielt auch darauf ab, die Relevanz der Inhalte zu steigern, die Benutzererfahrung zu verbessern und die Conversion-Rate zu erhöhen. Es geht nicht nur darum, mehr Besucher auf die Seite zu bringen, sondern die richtigen Besucher – die, die wirklich interessiert sind und eher zu Kunden werden.

 

#8 | Mehr Seiten bedeutet automatisch mehr Traffic

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass mehr Webseiten automatisch zu mehr Traffic führen. Die Quantität der Seiten spielt jedoch nur eine Rolle, wenn auch die Qualität stimmt. Viele Seiten mit dünnem, wenig nützlichem Inhalt können die Nutzer eher abschrecken und dazu führen, dass sie die Website schnell wieder verlassen. Google bevorzugt qualitativ hochwertige Inhalte, die einen echten Mehrwert bieten – auch wenn sie auf weniger Seiten verteilt sind.

 

#9 | Lokale SEO ist nur für kleine Unternehmen wichtig

Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass lokale SEO nur für kleine Unternehmen relevant ist, die lokale Kunden anziehen wollen. Doch selbst große Unternehmen und Online-Shops können von lokaler SEO profitieren, insbesondere wenn sie mehrere Standorte haben oder lokal spezialisierte Dienstleistungen anbieten. Ein optimierter Eintrag bei Google My Business und lokal relevante Inhalte können für alle Unternehmensgrößen einen großen Unterschied machen.

 

#10 | Eine schöne Website reicht für gute Rankings

Eine ansprechende Website-Optik kann sicherlich dazu beitragen, dass Besucher länger bleiben und wiederkommen. Doch gutes Design allein bringt keine guten Rankings. Suchmaschinen bewerten vor allem den Inhalt, die Nutzererfahrung und die technische Performance. Eine schöne Website muss auch technisch sauber und mit relevanten Inhalten gefüllt sein, um in den Suchergebnissen gut abzuschneiden.

 

 

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