Google Penguin 4.0 – Chancen und Möglichkeiten


Google Penguin 4.0 – Google Realtime Penguin ist live!

Google Penguin Realtime with real wineGoogle aktualisiert den Penguin-Algorithmus. Dieser wird ab sofort in Echtzeit in den Kern des Suchalgorithmus eingebaut. Das bedeutet zwar nicht, dass der Effekt sofort in der nächsten Sekunde sichtbar wird. Aber mit jedem Crawl, z.B. schon am nächsten Tag. (Quelle: https://webmasters.googleblog.com/)

Fast zwei Jahre warteten Webmaster auf dieses Update, um betroffene Webseiten ganz zu rehabilitieren. Es wurde auf Ende 2015 angekündigt, verschoben auf 2016. Jetzt ist es da: PENGUIN 4.0. Gleichzeitig ist das auch das letzte Penguin-Update. Denn der Pinguin ist nun fester Bestandteil des Kerns des Google-Algorithmus.

Bei der Einführung im Jahr 2012 wurde noch ein periodisches Update betrieben. Wurde eine Webseite als Spam markiert, so dauerte es bis zum nächsten Update, bis eine bereinigte Internetpräsenz sich wieder erholen konnte. Das konnte dauern. Zum letzten Update waren es zwei Jahre (Oktober 2014 – September 2016).

Google Abstrafungen in Echtzeit

Mit dem Echtzeit-Filter bewertet nun Google die Seiten bei jedem Besuch durch den Googlebot und die Aufnahme bzw. Prüfung in den Googleindex. Alle Seiten werden also permanent vom Filter beurteilt und in diesem Rahmen abgestraft oder rehabilitiert. Kurz nachdem die Seite neu durchsucht wurde, ist das Ergebnis sofort sichtbar.

Das besondere nun: Der Penguin wird nicht mehr nur die ganze Seite markieren, sondern wirkt seitenspezifisch. Das bedeutet, wer schlechte Links auf eine starke Unterseite des Konkurrenten setzt, kann die Positionierung in den Suchergebnissen dieses Teilbereichs eines Internetauftritts sehr schnell abstürzen lassen. Aber auch umgekehrt: Wer sein Linkprofil im Auge hat, kann sich schnell erholen. Und mit dem Link Detox Boost von Cemper kann die Erholungsphase wesentlich beschleunigt werden.

Erschwerend für das Link Risk Management kommt noch hinzu, dass neben den Seiten auch Domains, Ordner, Keywords … betroffen im Algorithmus geprüft werden.

Spätestens jetzt wird klar: Die Wichtigkeit, das eigene Linkprofil im Blick zu haben, war noch nie so lebenswichtig wie jetzt. Christoph Cemper, CEO von LinkReasearchTools empfiehlt mindestens eine wöchentliche Prüfung, „in der Zukunft womöglich öfter.“ (Quelle: Newsletter LRT)

 

 

Auswirkungen von Google Penguin Realtime:

  • Betroffene Seiten werden abgestraft und fallen im Ranking ab, nicht mehr zwingend die gesamte Domain
  • Betroffene Seitenbereiche können komplett abfallen, wenn der Google Filter hier schlechte Links sieht. Das bedeutet, dass unter Umständen ein gesamter Leistungsbereich eines Unternehmens aus den Suchergebnissen verschwinden kann, während andere Bereiche nach wie vor sichtbar und auffindbar bleiben.
  • Penguin hat nun Auswirkungen auf alle Ebenen wie Domänen, Ordner, Unterordner, Seiten und auch Keywords und Keyword-Gruppen. Vermutlich werden exzessive Keywords herausgefunden und eine Seite so isoliert werden – oder eine komplette Domain ist einfach nicht mehr auffindbar für bestimmte – wichtige – Keywordgruppen
  • Es wird schwieriger werden, kleine Penguin-Abstrafungen zu identifizieren
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Bewertung von LinksFolge daraus: Gerade dann, wenn gut funktionierende Teilbereiche einer Website optimiert wurden, ist es wichtig für die unterschiedlichen Teilaspekte eines Internetauftritts regelmäßig einen  Competetive Link Detox durchzuführen. Das bedeutet, man setzt das eigene toxische Risiko ins Verhältnis zu den Mitbewerbern. Für jede Keyword-Gruppe, für jeden Teilaspekt einer Leistung.

Wer z.B. Webhosting anbietet, aber auch Webdesign, der muss seinen Internetauftritt und die Teikaspekte ins Verhältnis setzen zu den Mitbewerbern für das Thema Webhosting und genauso für das Thema Webdesign.

Ebenso muss ein Detox auf jeden Unterordner erfolgen, was die meisten Tool-Hersteller derzeit (noch) vor Probleme stellen wird. Und dann ab durch den Detox-Boost.

Das Google Penguin-Update wird jetzt ausgerollt. Derzeit crawlt Google das gesamte Internet und alle Seiten weltweit. In spätestens zwei Wochen werden alle Rankings „Google-Penguinifiziert“ sein. In dieser Zeit kann es zu starken Schwankungen in den Suchergebnissen kommen, die unbedingt analysiert werden müssen.

 

Mögliche Szenarien:

  • Backlinks, also Seiten, die auf Ihre Webseite verlinken, werden von Google abgestraft und Sie erfahren es nicht. Diese bislang guten Links gelten jetzt als schlechte Links und können Ihre Position in Google massiv bedrohen.
  • Ein Mitbewerber setzt auf wichtige Bereiche Ihrer Webseite schlechte Links. Ihre Webseite stürzt in den Suchergebnissen ab oder entwickelt sich trotz Optimierung nicht nach vorne – Ihnen fällt das nicht auf, denn von den Links wissen Sie nichts. Die schlechten Links sorgen dafür, dass ein wichtiger Ordner Ihres Angebots nicht mehr in Google gefunden wird.
  • Ein Mitbewerber überoptimiert Ihre wichtigen Dienstleistungen. Er setzt allso massiv viele Links zu einer Keywordgruppe, die für Sie wichtig ist. Ihre Seiten stürzen ab, trotz OnPage-Optimierung.  Da nicht die ganze Domain vom Google Penguin bestraft ist, sondern nur einzelne Keywords, bemerken Sie es nicht.

Das neue Google Update öffnet nicht nur ein neues Kapitel im CyberCrime, es birgt auch die Möglichkeit, gegen Abstrafungen sehr schnell vorzugehen. Denn wer sein Link-Profil im Blick hat, der kann schnell reagieren.

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Was ist Link Risk Management?

LinkRiskMangement ist die Durchführung proaktiver Link Audits und Disavows, also der Abwertung schlechter Links. Eine Link Audit sollte künftig wesentlich häufiger erfolgen. Die Empfehlung lautet wöchentlich.

Zum LinkRiskManagement gehört dabei

  • die Beobachtung der eingehenden Links,
  • die regelmäßige Bewertung dieser Links,
  • das Eliminieren toxischer Links
  • und die schnelle Rettung der Website – also Ihres Geschäfts – im Desasterfall.

 

Grundsätzliches zu Links:

  • Ein Link kann helfen oder schaden – vor der Einführung des Penguinalgorithmus war es gut, viele Links zu besitzen. Je mehr, desto besser. Negative Effekte von Links gab es nicht.
  • Links sind neben Content das wichtigste Signal für eine Positionierung in Google.
  • Das Linkprofil muss zur Branche passen.

 

Besonderheiten bei der Analyse des Backlinkprofils:

Es muss immer das ganzes Backlink Profil analysiert werden – wichtig sind die Verhältnisse. Es wäre nicht ausreichend, such auf den Informationen azs der Google Search Console auszuruhen. Diese zeigen nur einen Bruchteil der Links an. Wir prüfen derzeit neben den Search Console Informationen im Rahmen eines Audits 24 weitere Quellen.

 

Historische Penguin-Updates

Das sind die bisherigen Penguin-Updates und deren Auswirkungen

Penguin 1.0 am 24. April 2012 (Auswirkungen auf ~ 3,1% der Anfragen)
Penguin 1.1 am 26. Mai 2012 (Auswirkungen auf weniger als 0,1% der Anfragen)
Penguin 1.2 auf 5. Oktober 2012 (Auswirkungen auf ~ 0,3% der Anfragen)
Penguin 2.0 am 22. Mai 2013 (Auswirkungen auf 2,3% der Anfragen)
Penguin 2.1 auf 4. Oktober 2013 (Auswirkungen auf rund 1% der Anfragen)
Penguin 3.0 am Oktober 17, 2014 (Auswirkungen auf rund 1% der Anfragen)
Penguin 4.0 + Echtzeit am 23. September 2016

SEYBOLD ist zertifizierter Partner der LinkResearchTools

(Bildquelle: LinkResearchTools)

 

 

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Ralf Seybold

Diplom-Betriebswirt (FH) bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit
Sichtbar statt SEO.

Inhaber bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit, Begründer des Sichtbarkeitsmanagements, IT Professional seit 1989, Internet Professional seit 1998

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Autor verschiedener Publikationen, regelmäßig Experte bei IMPULSE - Das Unternehmermagazin, Experte bei Website Boosting,

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Verfügbar als Consultant, Dienstleister und fürSeminare, Vorträge
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