Sichtbarkeitsmanagement umfasst alle Maßnahmen, die zur Optimierung der Sichtbarkeit im Internet notwendig sind. SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist teil des Sichtbarkeitsmanagements, ebenso wie z.B. Faceabook-Anzeigen oder Google AdWords oder die sozialen Netzwerke im Rahmen der Social Communication zwischen Unternehmen und Kunde.

SEO

SEO – Was ist SEO?

Was ist SEO?

SEARCH ENGINE OPTIMIZATION (SEO)

SEO ist die englische Bezeichnung für Suchmaschinenoptimierung. Darunter versteht man den Prozess, die Anzahl an Besuchern einer bestimmten Website zu maximieren, indem sichergestellt wird, dass die Website weit oben in den Suchergebnissseiten einer Suchmaschine erscheint.

 

BereichThemenWeiterführende Links
OnpageServergeschwindigeit, Meta-Daten, Inhaltsstruktur, Bilder, Architektur der Website, interne und externe Verlinkung, Content, Keywords, strukturierte Daten, Mobile SEOPlatz 1 in Google
Sichtbarkeitsanalyse
Content-Marketing
OffPageBacklinks (NO-Follow, Do-Follow, Nicht-toxische-Links), Local SEO, AdWords/Facebook Ads etc., Social Media, Link Risk Management und Link AuditsLinkbuilding
Link-Risk-Management
AdWords
Local SEO
Social Media
Link Audit

SEO

Unter SEO (engl.: Search Engine Optimization, dt.: Suchmaschinenoptimierung) versteht man alle Maßnahmen, die das Ranking einer Website in den SERPs beeinflussen, dem organischen Suchmaschinenranking in den unbezahlten Suchergebnissen (Natural Listings).

SEO ist der große Bruder des SEM (engl.: Search Engine Marketing, dt.: Suchmaschinenmarketing). Beide wiederum sind Bestandteil des Online Marketings ist.

Suchmaschinenoptimierung lässt sich in zwei Aufgabenbereiche gliedern: OnPage- und OffPage-Optimierung.

Unter OnPage versteht man alle Maßnahmen und Anpassungen, die auf der eigenen Website durchgeführt werden können. OffPage dagegen bezeichnet alle Maßnahmen, die nicht durch Änderungen der Website selbst geschehen, sondern von äußeren Einflüssen, wie zum Beispiel Backlinks, abhängig sind.

Das Gegenstück zu SEO ist „Negative SEO“, worunter alle Maßnahmen fallen, die zu schlechteren Rankings von Mitbewerbern führen sollen, statt zu einem besseren Ranking der eigenen Webpräsenz.

 

Weiterführende Informationen: Platz 1 in Google

 

Historisches zu SEO

Suchmaschinenoptimierung gibt es nun schon seit rund 20 Jahren und wer auf den entsprechenden Konferenzen unterwegs ist, erfreut sich über die vielen Geschichten von Menschen wie Rand Fishkin und anderen Veteranen des SEO.

Diese Dinge sind nun in einem ca. 40 minütigem Film zusammengefasst, der in voller Länge unten angeschaut werden kann.

„SEO – The Movie“

 

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Nutzerverhalten – So steigern Sie den wichtigsten Rankingfaktor

Nutzerverhalten – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017. Dies sind die Abenteuer der Suchmaschine Google, die uns mitnimmt in Regionen, die noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Google Top Rankings erzielt man wie? Die wichtigsten Rankingfaktoren sind lt. Google Links, Content und Rankbrain als Filter. Doch spätestens seit den Phantom Updates und dem Fred-Update von Google ist eines klar:

Qualiät und Nutzerverhalten sind eng aneinander geknüpft.

Heute bereits ist der Einfluß des Nutzerverhaltens dafür verantwortlich, ob eine Seite, die es durch guten und relevanten Content in die Top 10 geschafft hat, dort auch bleibt.

Die Zeiten, in denen Content, um des Contents Willen, produziert wurde, gehören der Vergangenheit an.

Was braucht ein erfolgreiches Unternehmen auf seiner Website?

Ein Unternehmen braucht heute:

  • Content: Die Grundvoraussetzung für ein Ranking überhaupt ist das Vorhandensein von relevanten Angeboten (bzw. Lösungen) und gutem (=relevanten) Inhalt.

  • Technik: Die Informationsarchitektur und sauberer Code sind als technisches SEO dafür verantwortlich, dass eine Domain die Chance erhält, vorne gefunden zu werden

  • Links: Über Links schätzt Google die Relevanz und Wichtigkeit einer Seite ein.

  • Nutzerverhalten: Das Nutzerverhalten entscheidet, ob und wo eine Domain in den Top 10 steht bzw. gar bleibt.

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Googles wichtigster Rankingfaktor

Nutzerverhalten, User-Experience, UX – wie man das Kind auch nennen mag, wird zunehmend der wichtigste Rankingfaktor innerhalb der Suchergebnisse.

Und beginnt man, von der abstrakten Welt der Programmierer, Nullen und Einsen, vorgefertigten Shops, die noch immer eine Funktionalität verfolgen, wie die ersten Shops in den 1990er Jahren, dann erkennt man schnell: Der Benutzer will heute verführt werden.

 

Die Verführung des Benutzers

Und die Verführung beginnt bereits in den Suchergebnissen.

Ein verführerischer Text, der in den Suchergebnissen gezeigt wird, verleitet wesentlich häufiger dazu, eine Webseite zu besuchen. Jeder Nutzer, der ein Produkt sucht, braucht nicht viel mehr zu wissen, als das Produkt selbst – dann kann er es finden. Was ist aber, wenn er das Produkt noch gar nicht kennt? Wenn er gezielt nach Eigenschaften sucht?

Genau das gilt es zu erkennen.

Warum?

Für Google ist es geschäftskritisch, die beste Suchmaschine der Welt zu sein. Von den Anzeigen hängt der größte Teil des Gewinns ab. Wenn niemand mehr sucht, dann gehts damit bergab. Eine Suchmaschine verliert seine Kunden dann —– wenn sie keine guten Ergebnisse mehr liefert. Folglich ist es für Google entscheidend, gute und relevante Ergebnisse zu zeigen.

Eine Verbesserung der Suchergebnisse kann Google relativ leicht erhalten, in dem die Interaktion zwischen Nutzer und Suchergebnis beobachtet wird. Welcher Link wird geklickt? Wie schnell taucht der Suchende wieder in den Suchergebnissen auf? Wie lange verweilt er auf der entsprechenden Zielseite?

Bessere Suchergebnisse erhält Google genau dann, wenn diese Informationen zu einer Neujustierung der Suchergebnisse führt. Warum auch sollte ein Nutzer auf Position 1 bleiben, wenn Position 2 oder Position 3 wesentlich häufiger angeklickt wird? Was veranlasst Google, ein Suchergebnis in den Top 10 zu behalten, das nicht geklickt wird? Und ein Patent für diese Idee gibt es bereist seit 2011. Das US-Patent 20120016888 beinhaltet unter anderem das Sortieren von Dokumenten basierend auf der Analyse von Suchergebnisse.

Nutzerverhalten

Was ist das Nutzerverhalten und welche Daten verwendet Google?

Nicht bekannt ist, welche Daten in diese Umsortierung einfließen. Vermutlich sind es aber die Bewegdaten aus Google Chrome, da dieser Browser deutlich stärker verbreitet ist, als z.B. Google Analytics auf Webseiten verwendet wird (10% aller Websites verwenden Analytics). Denbkar ist auch, dass eine Kombination aller verfügbaren Daten genutzt wird.

Ganz sicher sind es Metriken wie

  • CTR (Click Trough Rate), welche Ergebnisse werden überhaupt angeklickt
  • Verweildauer auf der betreffenden Seite
  • Rückkehrhäufigkeit von einer Seite zu den Suchergebnissen zurück
  • Klickdaten auf einer Webseite

Diese Informationen lassen schon erkennen, ob eine Seite entsprechend funktioniert.

Domain verliert Ranking wegen schlechter User-Experience

Nur konsequent durchdacht wäre es, wenn Google die Klickdaten auf die gesamte Domain anwendet und daraus ein Vertrauensverhältnis aufbaut. Sozusagen einen Wert, der bestimmt, wie häufig Informationen von dieser Seite generell dazu führen, einen Suchenden „glücklich“ zu machen.

Aber wenn das passiert, wie kann man die eigene Webseite denn dann ordentlich positionieren?

 

7 Tipps zur Steigerung des Nutzerverhaltens

Die Verbesserung des Nutzerverhaltens ist die zentrale Aufgabe für das Performance Marketing. Das bedeutet, dass eine Webpräsenz wie folgt bearbeitet werden sollte:

  1. Unnötige Seiten loswerden

    Werden Sie unnötige Seiten losÜber Google Analytics erkennen Sie sehr genau, welche Seiten praktisch nie besucht werden oder aber eine sehr hohe Absprungrate generieren.Vielleicht liegt es daran, dass zwar die Informationen gut sind, aber nicht ausreichend. Dann sollten diese Seiten umgeschrieben werden.Vielleicht liegt es daran, dass diese Informationen niemanden interessieren, dann löschen Sie diese Seiten aus Ihrem Internetangebot. Und sollten Sie doch der Meinung sein, man bräuchte diese Seiten, dann geben sie diesen wenigstens ein „noindex“ in den Metadaten mit.

  2. Verweildauer auf der Seite erhöhen

    Die Verweildauer auf einer Seite erhöht man durch das Hinzufügen von Mehrwert. Das kann entweder in Form eines fachspezifischen Kalkulators sein oder eines längeren Informationsvideos (z.B. auch Gebrauchsanleitung). Sinnvoll sind alle Dinge, die dafür sorgen, dass ein Nutzer nicht gleich wieder die Seite verlässt.Das bedeutet auch, dass das Design ansprechend sein muss.

  3. Verbesserung des CTR

    Aus den Daten der SearchConsole ist ersichtlich, welche Seiten zwar häufig angezeigt werden, aber selten Klicks bekommen. Hier gilt es jetzt zu überprüfen, ob diese Seiten nicht geklickt werden, weil die Angaben in den Suchergebnissen nicht stimmen (also Titel und Beschreibung), oder ob es daran liegen könnte, dass die Seiten „eigentlich“ auf andere Suchworte optimiert sein sollten.Das zu überprüfen ist einfach möglich, indem man Title und Description (ggf. auch die URL) verändert und dann überprüft, was geschieht. Klicken mehr Suchende auf das Ergebnis, ist der Weg richtig.

  4. Starke Inhalte produzieren

    Content, um den Content-Willen ist sowas von out. Was die Website brauchen kann, ist starker Content, der Lust macht, ihn zu lesen, besuchen, zu nutzen. Über die Punkte 1 – 3 erkennt man deutlich, wo die Stärken und Schwächen einer Website sind und kann gezielt die Stärken weiter ausbauen.

  5. Keyword-Kanibalisierung

    Aus der Searchconsole erkennt man, welche Seiten um das selbe Keyword kämpfen. Hier sollte man sich fragen, ob nicht eine (lange) Seite mit viel Inhalt für die Nutzer besser wäre oder ob es tatsächlich notwendig ist, dass mehrere Seiten um das selbe Keyword kämpfen.
    Analysieren, prüfen, umschreiben – vielleicht auch mit dem Mut zu löschen – sind die richtige Strategie, um in den Suchergebnissen weiter nach vorne zu kommen.
    Das bedeutet gleichzeitg auch, dass Sie doppelten Content vermeiden sollten.

  6. Nutze die Macht

    „Die Macht ist es, die dem Jedi seine Stärke gibt. Es ist ein Energiefeld, das alle lebenden Dinge erzeugen. Es umgibt uns, es durchdringt uns. Es hält die Galaxis zusammen.“, sagt Obi-Wan Kenobi zu Luke Skywalker im „Krieg der Sterne“ (1977).

    Also nutzen Sie die Macht und behalten Sie den Überblick über Ihre Webseiten. Kommentare, Benutzer gesteuerte Inhalte und sonstige Gastartikel können Sie nicht kontrollieren, wenn Sie sie nicht kontrollieren. So schön ein Forum ist, die Meinungen dort sind unkontrollierbar und führen oftmals zu ungewünschten Ergebnissen (wie auch Gästebücher und andere Dinge, die man besser in den 1990er zurücklassen hätte sollen).

    Wenn Benutzer Inhalte generieren dürfen, dann sollten diese zumindest so kontrolliert werden, dass Sie selbst bestimmen, was davon in den Google Index darf und was nicht.

  7. Beobachten, Analysieren, Reagieren

    Beobachten Sie Ihre Rankings, lassen Sie ein Auge auf der Anzahl der im Google Index befindlichen Seiten ruhen. Verwenden Sie Analytics und nutzen Sie die Search Console.
    Beobachten Sie Veränderungen, analysieren Sie den Grund dafür und reagieren Sie wie oben beschrieben.

 

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SMX 2017 – Was bringt die Konferenz in München?

Eine Konferenz zum 2-Tages-Ticketpreis von ~ 1.400 Euro zzgl. MWSt.

Was kann man dafür erwarten?

Die kurze Antwort: Ziemlich viel. Viele Kollegen aus Agenturen, Head of SEOs großer Unternehmen, Affiliates – und jede Menge Best Practice, auch für Fortgeschrittene.

Opening Keynote: Rand Fishkin – The Search Landscape in 2017

Rand Fishkin auf der SMX 2017 MUC

 

Wie sieht die Google Suchmaschinenlandschaft in 2017 aus? Rand veröffentlich in seinem Vortrag weltweit erstmalig die aktuellen Forschungsergebnisse von MOZ.

Suchanfragen Mobile vs Desktop

Täglich werden über 2 Trillionen Suchanfragen an die Suchmaschine gestellt. Eine Suchanfrage dauert dabei durchschnittlich 55 Sekunden.

12% der Suchergebnisse geht direkt zu anderen Google Angeboten.

8% nutzen den „Zurück-Button“, um wieder zum Suchergebnis zu kommen und ein anderes Angebot aus den Ergebnissen zu wählen.

Spannend dabei: 21% ändern die Suchanfrage nochmal, bevor sie diese an Google abschicken.

Dabei gibt es Unterschiede, so Rand Fishkin, zwischen mobiler Suche und der Desktopsuche. Während es zwar auf mobilen Endgeräten wesentlich mehr Suchanfragen gibt, ist dort der Traffic im Vergleich zu Desktopsuchen deutlich hinterherhinkend. 57% der mobilen Suchanfragen enden ohne einen Klick, weil die Antwort bereits vom Endgerät gegeben wurden. 41% werden dann in der organischen Suche tatsächlich geklickt, während auf AdWords lediglich 2% der Klicks gehen.

Auf dem Desktop schneidet das besser ab, wenn auch nur wenig (Paid-Search bei 2,8%, 62% Klick auf organische Ergebnisse und 35% klicken tatsächlich gar nichts an).

Die Problematik dabei ist, dass viele Snippets bereits die Ergebnisse der Suche anbieten.

Featured Snippets – die Zukunft von SEO?

Die Optimierung von Featured Snippets bietet damit natürlich die Chance, direkt auf Suchanfragen mit einem Ergebnis reagieren zu können. Der Trend, dass sich Google von der Suchmaschine zur Antwortmaschine bewegt, ist mehr als deutlich. Dabei bedeutet aber auch, dass mehr Antworten, die direkt in den Suchergebnissen gezeigt werden gleichzeitig weniger Klicks auf AdWords bedeuten. Diese Entwicklung scheint Google ganz bewusst zu gehen, indem man sich zur Antwortmaschine wandelt.

 

Braucht man 2017 eigentlich noch eine App?

90% der mobilen Nutzung fällt auf Apps zurück. Dabei sind 10% Browser (ja, Browser zählen auch als App). Im Durchschnitt nutzt ein Smartphone-User gerade mal 3 Apps. Meist sind das Facebook, Google Maps und eine dritte App.

Wozu also 2017 noch Apps entwickeln?

Tatsächlich ist die Entwicklung weg von Apps und hin zu PWA (Progressive Web Apps) ein klarer Trend.

Wohin klickt der Nutzer nach einer Suche?

Die Click-Through-Rate ist zwischenzeitlich ein Rankingfaktor für die Google Suchergebnisse. Was aber taucht nach einer Suche in den Ergebnisse auf und worauf klickt der Nutzer nun tatsächlich?

  • AdWords ist mit 50% in den SERPS vertreten, aber nur 3% der Klicks fallen auf AdWords.
  • Google Shopping ist mit 9% vertreten, aber nur 0,55% der Klicks gehen auf die Produkte.
  • Youtube-Ergebnisse kommen zu 6.3% der Suchen und erhalten durchschnittlich 1,8% der Klicks.
  • Der Knowledge-Panel taucht bei 38% der Suchen auf – und wird 0,5% geklickt.
  • 49% der Suchen werden gar nicht geklickt.

 

Rands Ausführungen waren ein sehr interessantes Abbild der Google Suche 2017.

 

Google Analytics Power Reporting für SEO und SEA

Andrew Garberson von Luna Metrics zeigte mehrere Varianten, die sich lohnen, mit Google Analytics zu verfolgen. So sollte jeder drei Levels von Reporting nutzen.

Das tägliche Basic-Reporting umfasst vor allem die Veränderungen im organischen Traffic während das monatliche Reporting ein Multi Channel Reporting ist und verschiedene Punkte darlegt

  • Conversions: Organic vs Paid
    Conversions: Search vs Other
  • SEO Landing Page Traffic
  • Budget Tracking

Und so weiter. Die Ansätze von Andrew sind mit vielen Beispielen direkt übernehmbar für das eigene Reporting und Überprüfung der Analytics Daten.

 

Die Wahrheit über SEO Mythen von John Müller

Googles Webtrends Analyst John Müller räumte auf mit SEO-Mythen und gibt auf die zahlreichen Fragen aus dem Publikum geduldig Antworten. Leider sind die Antworten oft im typischen „Google-Nebulös“ gehalten – Auf keine der Fragen gibt es eine eindeutige Antwort.

John Müller Google

Beispiele:

  • Seiten, die es nicht mehr gibt, wären technisch korrekt mit einem 410 aus dem Index zu kegeln, praktisch reicht aber auch ein 404 (dauert halt minimal länger).
  • Indexierung von Infinite Scroll funktioniert manchmal für 2 oder 3 Seiten, aber der Googlebot bleibt nur eine kurze Zeit und Lazy Loading (also das Laden von Bildern dann, wenn sie ins Bild kommen) kann der Googlebot nicht. Oder manchmal doch? Man weiß es nicht zu 100%. Zugegeben ist das aber auch schwer – ich vermute, dass nicht mal Google weiß, wie die Zusammenhänge der Crawlings und Rankings tatsächlich funktionieren.

Lösungsansätze für immense Herausforderungen

zeigt Oliver Borm (Google) auf. Dabei stellt er zunächst das Cross Device Tracking in den Mittelpunkt, weil sich Menschen sowohl auf mobilen Geräten als auch auf dem Desktop bewegen. Gerade bei AdWords verwendet man hier die künstliche Intelligenz für das Smart Bidding. So bewegt sich Google hier von Mobile First zu AI First und zeigt Smart Bidding mit zwei Klicks im neuen AdWords (AdWords next), das dieses Jahr ausgerollt werden soll.

 

In den Nachmittagsvorträgen habe ich mir Google Tag Manager Hacks zu eigen gemacht, gesehen was die Search Console alles für mich tun kann, wie man idealerweise auch für SEO ein Split-Testing aufsetzt und was alles für die Erstellung eines ordentlichen Feature Snippets notwendig ist.

Interessante Gespräche mit Marcus Tandler oder Christoph Cemper rundeten den Tag für mich ab.

Highlight des ersten Tages aber war die Keynote: „Was wir immer schon wissen wollten: Q&A mit Rand & Wil“, bei dem Rand Fishkin und Wil Reynolds aus dem Nähkästchen plauderten. Das sind auch genau die Momente, die eine solche Konferenz so wertvoll machen und viele neue Denkanstöße oder Bestätigungen mitbringen.

 

Insgesamt ist die Wertigkeit für ein solches Ticket immer wieder gegeben durch den interessante Know How Transfer, den man erlebt. So standen am zweiten Tag wichtige Punkte auf dem Programm wie z.B. das Thema Relaunch bei großen Webseiten oder auch die Problematiken bei internen Verlinkungen.

Aber bei jeder SMX ist ein Vortrag dabei, der allein schon (fast) die Gebühren Wert ist. Für mich – und für viele andere – war das Wil Reynolds dddmit seinem konkreten Ansatz …

… „People First vs Google First“.

Wil berichtet davon, wie er über viele Jahre von 2009 bis 2012 weltweit an oberster Stelle in den Suchergebnisse stand für SEO Agency, SEO Agencies, SEO Consultant, SEO Consultants usw. Tatsächlich hat sich nach seinen Aussagen nicht ein einziges Geschäft über diesen Vorteil angebahnt, weil die Menschen einfach anders suchen.

Das ist auch der zentrale Ansatz – und vielleicht hat mir der Vortrag von Wil deshalb so gut gefallen, weil er sich so deckt mit dem, wie sich Seybold gewandelt hat seit 2013 mit dem Ansatz des Sichtbarkeitsmanagements.

Wil geht grundsätzlich davon aus, dass Menschen nach jemandem suchen, der ihnen helfen kann – und zwar lokal in ihrer Nähe und nicht irgendwo auf der Welt. Und Personen, denen geholfen werden konnte, danken oftmals mit Weiterempfehlungen, was Wil zu dem Ausspruch bringt „Thanks are better than Ranks“.

Ein zufriedener Kunde bringt mehr neues Geschäft für die Agentur, als es die Rankings tun können.

Wil und seine Agentur hören den Kunden ihrer Kunden zu und versuchen herauszufinden, was deren Antrieb ist, wenn sie etwas in Google suchen. Denn es ist wichtig, die Gefühle herauszuarbeiten, die der Suchende hat, anstatt die richtigen Worte zu finden. Worte können je nach Tonation andere Bedeutungen haben (merkt man z.B. schon daran, dass E-Mails viel eher falsch verstanden werden können, als wenn man miteinander telefoniert – E-Mails tragen keine Emotionen).

Dass er damit Erfolg hat, belegt Wil Reynolds mit zahlreichen Beispielen seiner Kunden.

Erfolg in SEO ohne Ranking-Verbesserung

Allein eine Änderung der Meta-Daten mit weniger technischer Terminologie brachte 57% mehr Click-Through und 59% höhere Conversion. Und das alles, ohne dass sich die Position in den Suchergebnissen nur im Geringsten veränderte.

 

SMX München möchte man nicht missen

Mein Fazit für die SMX ist: Man möchte diese Konferenz nicht missen. Nicht nur, dass der Termin für Networking erstklassig geeignet ist und man zahlreiche (neue) Freundschaften schließt – es bietet sich darüber auch der direkte Austausch auf einen sehr hohen Level. Vorträge und Hands-On haben fast durchgehend eine hohe Wertigkeit. Für jeden sind eine Menge technischer Fertigkeiten dabei und was noch wesentlich wichtiger ist: Es gibt Denkanstöße und manchmal ganz neue Sichtweisen.

SMX 2018 also schon mal im Kalender vormerken: 20.03.2018 – 21.03.2018

 

 

Google SEO Tipp wie lange dauert seo

Wie lange dauert es, bis Suchmaschinenoptimierung Ergebnisse liefert?

Wie lange dauert es, bis SEOs mit Suchmaschinenoptimierung erste Ergebnisse liefern können?

Das ist eine der Fragen, zu denen veröffentlichte Google auf dem Google Webmasters Video-Kanal ein „How-To“-Video darüber (wir berichteten auf den Social Media Kanälen davon bereits am 14.02.).

Ein Punkt darin war die Frage: „Wie lange dauert es, bis eine Website Verbesserungen sieht, die durch SEO-Änderungen kommen?“

Googles Maile Oyhe sagte:

„In den meisten Fällen werden SEOs vier Monate bis zu einem Jahr benötigen, bis Ihr Unternehmen erste Verbesserungen durch die Umsetzung erlebt. Und dann werden Sie einen potenziellen Nutzen daraus sehen.“

Google SEO Tipp wie lange dauert seo

Spannend daran ist, dass Google sich überhaupt zu einer solchen Äußerung hergibt. Eine Frage, die sich SEO-Neulinge stellen oder aber Unternehmer, die wissen wollen, wie schnell sich die Veränderungen bemerkbar machen. Es dauert als zwischen 4 Monaten und einem Jahr, bis ein SEO Probleme identifiziert, die Änderungen vornimmt und dann die Verbesserungen in den Suchergebnissen bemerkbar werden.

Das Video ist eine gute Aufklärung, um vor allem SPAM-SEOs zu identifizierten. Viele Website-Besitzer wollen die Ergebnisse aus SEO-Arbeit schnell erleben, aber das ist oft unrealistisch, wenn man auf negativen SEO-SPAM verzichten möchte. Sogenannte Garantien bedeuten also meist aggressive Spam-Techniken oder schnelle Rankings über Google AdWords.

Rankings in 2 Wochen sind einfach unrealisitisch ohne den Einsatz von „dunklen Methoden“. Im Gegenteil, das kann auch zu Abwertungen führen. (Vgl. hierzu: Google Penguin 4.0 – Echtzeit Abstrafungen).

Ausnahmen für schnellere Ranking-Ergebnisse gibt es natürlich auch: Überall dort, wo technische Probleme bestehen, wie z.B. Blockieren des Googlebots beim Crawling, Verwendung falsche Meta-Tags (z.B. NoIndex-Tag) oder dem entfernen massiver negativer Links (Link Risk Management) sind schnellere Ergebnisse realistisch.

Das Video aus dem Google Webmasters Kanal sehen Sie hier:

 

Weitere Informationen zum Thema:

SEO Irrtümer - 9 Gründe für schlechtes Ranking

SEO-Irrtümer: Die Kunst unsichtbar zu bleiben

Heute erscheint bei Impulse Online das Interview zum Thema SEO-Irrtümer mit mir.

SEO-Irrtümer: 9 Gründe, warum Ihr Unternehmen bei Google unsichtbar ist

Und darum geht es:

Alle wollen die Nummer 1 sein – das gilt auch für die Suchergebnisse bei Google. Doch viele Unternehmen verbauen sich die Chancen auf eine Top-Platzierung: weil sie auf SEO-Irrtümer hereinfallen. Impulse zeigt die 9 häufigsten SEO-Irrtümer auf.

  • Irrtum 1: Wenn ich wichtige Schlüsselbegriffe auf meiner Seite verstecke, nutzt das meiner Platzierung bei Google.
  • Irrtum 2: Einmal optimiert, bleibt meine Seite für immer auf den vorderen Plätzen bei Google.Irrtum 3: Je häufiger ich das Keyword in einen Text packe, desto besser wird er gefunden.
  • Irrtum 4: Das beste Keyword für meine Seite ist eins, das möglichst viele Menschen suchen.

  • Irrtum 5: Mit gekauften Links von fremden Webseiten kann ich mein Ranking ganz einfach verbessern.
  • Irrtum 6: Google-Optimierung wirkt sofort.
  • Irrtum 7: Alles, was es zu SEO zu wissen gibt, kann ich einfach googeln.
  • Irrtum 8: SEO überlasse ich einfach meinem Programmierer.
  • Irrtum 9: Wenn meine Kunden mich über Google finden können, brauche ich mich nicht mehr weiter um Marketing zu kümmern.

Den ausführlichen Text gibt es bei Impulse.de

 

 

Außerdem:

Klickraten nach Branche

Google AdWords – Welche CTR ist gut in meiner Branche?

Herausragende CTR erzielen - Wie erzielt man bessere Klickraten als die Mitbewerber?

AdWords Nutzer stehen häufig vor der Frage, ob die Klickrate, die sie in AdWords erzielen, gut oder schlecht ist. Prinzipielle Aussage vieler Dienstleister war bisher: "Wenn die CTR oberhalb 2% ist, dann ist das herausragend."

Larry Kim von Worldstream hat nun eine Übersicht in SEJ veröffentlicht, die Klickraten (CTR) je Branche veröffentlicht. Daraus wird ersichtlich:

2% Klickrate ist bei E-Commerce eher überdurchschnittlich und bei Dating-Portalen eher unterirdisch.

Übersicht CTR (Click-Through-Rate) nach Branche

CTR - Klickraten nach Branche

Klickrate nach Branche: Quelle: WordStream

Analysiert wurden die folgenden Branchen:

Branchen

Engagement, Automobil, B2B, Consumer Services, Dating-Portale, E-Commerce, Weiterbildung, Arbeitsmarkt/Stellenmarkt, Finanzen & Versicherungen, Gesundheit & Medizin, Haus & Garten, Industrie,  Recht, Immobilien, Technologie, Reise.

Die durchschnittlichen Klickraten sind bei Anzeigen 1,91% und im Display-Netzwerk 0,35%.

Auf die Branchen runtergebrochen bedeutet das folgendes Ranking:

Erfolgreichste Branchen

AdWords-Anzeigen (beste Klickraten nach Branchen)

  • Dating
  • Finanzen & Versicherungen
  • B2B
  • Consumer Services (Verbraucher)
  • Technologie

Im Display Netzwerk, also bei Anzeigen auf fremden Webseiten, wird wie folgt geklickt (nach Branchen)

  • Technologie
  • Dating
  • Soziales Engagement
  • Recht
  • E-Commerce

In AdWords ist also auch je nach Branche eine unterschiedliche Strategie spannend. Während in einigen Branchen auf Display-Anzeigen eigentlich fast komplett verzichtet werden kann (Arbeitsmarkt/Stellenmarkt, Consumer Services/Verbraucher, B2B, Weiterbildung, Immobilienmarkt), gibt es Branchen, bei denen die Klickraten aus dem Display-Netzwerk ordentlich sind (vor allem Technologie).

CTR (Klickrate): Eigene Leistung einschätzen

Larry Kim von Worldstream empfiehlt bei der eigenen Einschätzung der CTR die folgende Klassifizierung:

Anzeigenleistung der Branche im Verhältnis zur durschnittlichen Klickrate (Average CTR)
Position (Prozentual)Erwarteter CTRAuszeichnung
0% - 50%Unterhalb des erwarteten CTR.Sehr schlechte Ausbeute
("Junky Advertisers")
Top 15%2x höherSehr gute Anzeige
("Awsome Advertisers")
Top 5%3x höherSuper Anzeige
("Super Awesome Advertisers")
Top 1%6x höherSpitzenleistung
("Unicorns")

Herausragende Anzeigen erstellen

Herausragende Anzeigen haben folgende Gemeinsamkeiten:

  • Jedes Keyword im Konto hat einen hochen Qualityscore (Qualitätsfaktor)
  • Verwendung von Negativ-Keywords (reduziert unnötige Ausgaben)
  • Prozentual hohe Ausspielung der Anzeige (Google zeigt also, dass diese Anzeige wichtig ist)
  • Sehr hoher CTR, teilweise zweistellig, bis zu 6-fach höher als bei den Mitbewerbern
  • Spezifische Long-Tail-Keywords
  • Aktivität im Konto ist sehr hoch - es wird konstant verbessert

Diese Anzeigen profitieren aber nicht nur von höheren Klickraten. Diese Anzeigen werden öfters ausgespielt (angezeigt), bessere Position der Anzeige, kleinere Kosten pro Klick, kleinere Kosten pro Conversion.

Strategie: So erstellen Sie herausragende Anzeigen

Verwenden Sie hoch kommerzielle Keywords.

Keywords hierfür sind:

  • Kaufen, Rabatt, Gutschein, Versandkostenfrei etc.
  • Marken
  • Spezifische Produkte
  • Beste, billigste, preiswerteste
  • Vergleich
  • Review (Bewertung)
  • Test

Beispiele für Long Tail Keywords wären:

Bester Preis iphone Handyhülle

  • Kann ich ein iphone in england, finnland, frankreich kaufen
  • iphone kaufen ohne vertrag
  • iphone ohne vertrag
  • vergleich iphone samsung

Verwenden Sie lokale Keywords

  • Stuttgart Fitnesstrainer
  • Abnehmen in Stuttgart
  • Personal Trainer Stuttgart

Vermeiden Sie informative Keywords

Informative Keywords sind Suchworte, bei denen der Suchende Antworten im Wikipedia-Style erwartet, also eher informierende Informationen

  • Was ist eloxieren?
  • Wie tanzt man Tango?

(Quellen:

SearchEngine Journal Artikel

WordStream - Das Geheimnis hinter 3fach besser funktionierenden Anzeigen

Wordstream (high commercial intent keywords)

Wordstream (Typen von Suchanfragen)

Nachstehendes Video zeigt eine Webinar-Aufzeichnung von WordStream

WEBINAR: 3 Mal höhere Klickraten erzielen

Wichtiger als CTR: der ROI

Nach dem Vergleich in der Branche - der als erster Punkt anzusehen ist, bleibt trotzdem eine zentrale Frage. Was ist, wenn trotz gutem CTR einfach kein Geld hängen bleibt? Selbst wenn man davon ausgeht, dass ein CTR >5% richtig gut ist, bleibt am Ende doch eine noch wichtigere Komponenten: der ROI (Return On Invest).

Es nutzt keine noch so erfolgreiche Kampagne in AdWords mit hohem CTR, wenn der erwirtschaftbare Gewinn dahinter nicht die Kosten deckt. Kurzfristig kann das eine Strategie sein - aber langfristig?

Welcher CTR führt bei hochpreisigen Keywords zu bestem ROI?

Beispiel 1: Schlüsseldienst

Schlüsseldienst-Keywords kosten locker bis zu 27 Euro pro Klick. Viele seröse Notöffner bieten ihre Leistungen um die 100 Euro inkl. Anfahrt an. Wenn nur jeder zweite Interessent, der auf eine Anzeige klickt, auch tatsächlich eine Türöffnung bestellt, dann bleibt dem Dienstleister für Anfahrt und Öffnung der Türe noch knapp die Hälfte. Ein Gewinn - sofern er denn mit diesen Werbekosten realisierbar ist - bleibt sehr mager.

Das führt viele Anbieter dazu, nur noch am Wochenende oder in der Nacht die teure Werbung zu schalten, weil dann wesentlich höhere Pauschalen für die Öffnung einer Tür verlangt werden kann, denn bei 200 oder gar 300 Euro für eine Öffnung ist auch die Werbung dafür bezahlbar.

Zugegeben ein sehr drastisches Beispiel. Aber selbst bei kleinen AdWords-Beträgen muss man rechnen.

Beispiel 2: Teppichreinigung

Ein lokaler Anbieter für hochwertige Teppichreinigung verbraucht im Monat für AdWords insgesamt 400 Euro inkl. Handling für die Agentur, also eher ein sehr, sehr kleines Budget. Damit realisiert er bei durchschnittlichen Klickkosten von 1,75 Euro für seine Keywords und Impressionen von rund 700 pro Monat dann 170 Interessenten (Klicks).

Das entspricht einem CTR von 24,29% (700 Einblendungen bei 170 Klicks).

Von diesen 170 Interessenten erhält er 10% Anfragen, also 17 Menschen, die eine professionelle Teppichreinigung über AdWords anfragen. Von diesen 17 Personen verstehen dann 5 Personen, dass eine Reinigung für einen Orientteppich einfach nicht für 50 Euro realisierbar ist. Er gewinnt 5 Kunden für eine Reinigung um 100 Euro. Er konnte also mit 400 Euro einen Umsatz von 500 Euro realisieren. Rechnen wir großzügig und ihm bleiben 50% davon als Gewinn (Umsatzrendite), dann realisiert er 250 Euro Gewinn mit 400 Euro Einsatz.

Er hat also 500 Euro Umsatz. Darin stecken Kosten in Höhe von 250 Euro (50%) für die Erledigung des Auftrages. Dazu kommen noch 400 Euro Werbungskosten = 650 Euro. Diesen 650 Euro stehen 250 Euro Gewinn entgegeben.

Macht einen ROI von 38,5%

Trotz gutem CTR von knapp 25% also rund 60% Verlust.

Als kurzfristige Maßnahme, um einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen, ist das für einen Zeitraum so akzeptabel, aber dann muss ein positiver ROI erreicht werden.

Gelingt es ihm, mit diesem Betrag die ganzen 17 Kunden zu erreichen, sieht das im ROI schon besser aus, nämlich 68%. Immer noch eine Geldvernichtungsmaschine - aber betrachten wir Werbung hier als Imagewerbung, dann sehen wir, dass dadurch eine Steigerung des Images erzielt werden kann.

Verkauft der Teppichreiniger nun auch noch Orientteppiche, so stellt er sich durch sein Fachwissen als Spezialreinigungsunternehmen deutlich positiv dar, verkauft auch noch einen Orientteppich pro Monat, dann sieht die Rechnung mit ROI ganz anders aus.

Macht er allerdings nur Reinigungen, dann ist hier AdWords nicht zielführend - oder braucht ein Produkt, mit dem mindestens das doppelte an Gewinn realisiert werden kann, als die Kosten für Herstellung und Werbung sind.

Beide Beispiele zeigen, dass der CTR allein nicht zum Erfolg führt, sondern der ROI genauso betrachtet werden muss.

Bonus: Wichtige Tipps für eine gute Anzeige mit hohem CTR

1. Testen Sie mehrere Anzeigen

Nehmen Sie unterschiedliche Anzeigen für die jeweilige Kampagne und testen Sie, welche Anzeige besser ankommt. Unterscheiden können sich die Anzeigen zum Beispiel in der Titelzeile oder aber durch die Verwendung unterschiedlicher Call-to-Action-Aufforderungen (CTA)

2. Optimieren Sie Anzeigentitel und Call-to-Action

Anzeigentext und -titel sollten relevant zu Ihrem Angebot sein - und dazu dann noch ein ordentlicher Kaufaufforderung bzw. eine eindeutige Handlungsaufforderung (neudeutsch CTA - Call to Action).

Ein solcher CTA wäre zB.

  • "Gratis anmelden"
  • "Jetzt günstige Angebotspreise sichern"
  • "Rufen Sie jetzt an"
  • usw.

3. Verwenden Sie "Negative Keywords"

Negative Keywords sind für die Anzeigenkampagne immens wichtig, denn dadurch verbessern Sie die Klickhäufigkeit auf die Anzeige. Gibt es Worte, die einfach nicht passen, können die entsprechend ausgeschlossen werden.

4. Nutzen Sie die Anzeigenerweiterungen

Über die Anzeigenerweiterung können weitere Elemente in der Anzeige verwendet werden, z.B. die Telefonnummer, Seitenweite Links, Rezensionserweiterungen (die 5 Sterne) etc.

5. Zielgruppe kennen

Es hilft ungemein, wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen und ganz gezielt dafür Anzeigen erstellen. Eine Zeilgruppe können Menschen in einer Region oder einem Land sein, es können aber auch Personen sein, die Sie ganz speziell erreichen wollen. Möchten Sie als Steuerberater zum Beispiel Gesellschafter in familiengeführten Unternehmen als Kunden gewinnen, dann braucht es auch eine gewisse Durststrecke bei der Erarbeitung des geeigneten Werbetextes, um die "ungeliebten" Kunden zu entfernen. Hier ist einfach auch Geduld gefragt.

6. Anzeigen online gestalten

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