Gründe für den Kaufabbruch in Online-Shops

Gründe für den Abbruch beim Einkaufen in Online-Shops

Der meistgenannte Grund für den Abbruch der Onlinekosten sind Lieferkosten:

  • 44,1%    Lieferkosten zu hoch
  • 38,7%    Nicht die gewünschte Zahlungsart vorhanden
  • 38,0%    Gesuchtes Produkt konnte nicht gefunden werden
  • 36,2%    Preis nicht günstiger als in „echtem Laden“
  • 34,3%    Bestellfunktion zu kompliziert oder langweilig
  • 25,2%    Technische Probleme
  • 24,8%    Für Kauf außerhalb des Internets entschieden
  • 22,4%    Datensicherheit schien unzureichend

 

Hauptgrund für den Kaufabrruch in letzter Minute ist meistens das Thema „Versandkosten“ oder fehlende „Zahlungsmethoden“. Über die Häfte der Befragten gibt das als häufigster Auslöser an.

Fast jeder vierte potenzielle Käufer entscheidet sich gegen den Kaufabschluss, weil der Prozess „Kunde werden“ durch das Anlegen eines Kundenkontos zum Schmerz wurde.

Rund ein Drittel geht dann in einem anderen Shop „fremd“, weil dort das Produkt günstiger ist.

Schnelle Lösung für weniger Abbrüche beim Kaufprozess im Onlineshop

Die meisten Gründe für einen Kaufabbruch sind schnell behoben.

Fehlende Zahlungsmethoden können ergänzt werden, aber vor allem muss der Einkauf Spaß machen. Eine optimierte Customer-Journey hilft hier, z.B. mit individuellen Ansprachen des Käufers und schützt vor Kaufabbruch.

Motivierend wirken erfahrungsgemäß Verfügbarkeitsanzeigen („noch xx Stück vorhanden“) oder personalisierte Rabattcodes und prominent platzierte Gutschein-Hinweise. An die Verlustangst der Menschen zu appelieren: „Artikel im Warenkorb werden nicht reserviert“, „Nur noch 2 Stück verfügbar“. Das demonstriert die Dringlichkeit des Kaufes. Unterstützen Sie den Weg des Interessenten zum Kunden, indem Sie ihn in seiner Wahl bestärken „Gute Wahl! Möchten Sie noch weiter einkaufen?“ Auch Formulare können in jedem einzelnen Feld – etwa mittels grünem Häkchen – Bestätigung suggerieren und so vor einem Kaufabbruch schützen.

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Anstatt „Gutscheincode“ verwenden Sie das Feld „Ich besitze einen Aktionscode“ (bestenfalls ein Feld, das erst noch ausgeklappt werden muss). Das hilft als kleine Schutzmaßnahme davor, dass beim Auffinden des Gutscheincode-Hinweises der Kauf abgebrochen wird, weil zunächst im Web auf die Suche nach gültigen Codes geforscht wird.

Online Shop wie Ihr Ladengeschäft

Unterstützen lässt sich das durch eine passende AdWords-Anzeige für Kunden, die einen Warenkorb erstellt haben, aber nicht gekauft haben. Diese erhalten dann einen Gutscheincode bei ihrer nächsten Google-Suche angezeigt…

Verknappung der Ware ist auch spannend, z.B. „Kaufen Sie in den nächsten 30 Minuten und erhalten Sie 10% Rabatt“ oder „Die Produkte sind 30 Minuten für Sie reserviert“.

Natürlich müssen Preisangaben, Logistik und vor allen Retourenmanagement transparent sein.

Viele Webshops sind leider noch immer nicht mobil nutzbar bzw. nicht optimiert für mobile Geräte. Das sollte ein wichtiges Thema sein für die nächste Optimierung des Shops.

 

Je ähnlicher der Online-Shop dem Ladengeschäft entspricht, umso einfacher die Bestellung für den Kunden: Einfacher und klarer Eingang (offene Tür), persönliche Beratung, große Hinweise für Raatte und allzit geöffnete Kassen ohne Schlangen.

Das erwarten wir für in „Natura“. Warum also nicht im Webshop genau so präsentieren?

 

Wenn Sie diese Punkte in Ihrem Online-Shop berücksichtigen, wird der Kaufabbruch bei Ihnen weniger häufig vorkommen.

 

Quellen:
Internet World Business 13/06
Ecommerce Lounge 01/14
Statista 09 – 16

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Ralf Seybold

Diplom-Betriebswirt (FH) bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit
Sichtbar statt SEO.

Inhaber bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit, Begründer des Sichtbarkeitsmanagements, IT Professional seit 1989, Internet Professional seit 1998

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Autor verschiedener Publikationen, regelmäßig Experte bei IMPULSE - Das Unternehmermagazin, Experte bei Website Boosting,

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Verfügbar als Consultant, Dienstleister und fürSeminare, Vorträge
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