Google-Inhalte löschen – Wie man Google dazu bekommt, Inhalte zu löschen

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Es ist wichtig zu wissen, wie man Google dazu bekommt, Inhalte von Dritten zu löschen, denn grundsätzlich ist es so, dass ein Webmaster nicht die Löschung des Inhalts eines anderen Webmasters von den Google-Suchergebnissen veranlassen kann.

In den meisten Fällen greift Google nicht ein, sondern überlässt es den Webmastern der Webseiten, eine Vereinbarung zu treffen und den ungewünschten Inhalt zu beseitigen. Wenn also ungewünschter Inhalt beseitigt werden soll, dann ist der erste Weg, sich mit dem Webmaster, der für den betreffenden Inhalt zuständig ist, in Verbindung zu setzen. Diese “friedliche Einigung” hilft oft, ungewünschte Inhalte von diesen Webseiten zu beseitigen.

Trotzdem kann es auch bestimmte Gründe geben, unter denen Google den Inhalt einer Website direkt beseitigt. In diesen besonderen Situationen bietet Google an, problematische Inhalte oder problematische Webseiten aus den Suchergebnislisten zu beseitigen.

Dafür ausschlaggebend sind folgende Gründe:

  • * Die betreffende Website ist eine Spam-Site
  • * Der Webmaster glaubt, dass die Seite darin verwickelt ist Links zu kaufen oder verkaufen um den Google PageRank zu umgehen/verbessern
  • * Wenn auf der betreffenden Seite Inhalte veröffentlicht sind, die gegen ein Copyrigt verstoßen (DMCA-Takedown Request)
  • * Wenn die betreffende Website verdächtigt wird, Malware zu hosten (Virus, Malicious Software, Phishing etc.)
  • * Wenn eine Website persönliche oder private Informationen beinhaltet (Textinhalt, Bilder Verzeichnisse etc.). Die Entfernung eines solchen Inhalts kann über die das Google-Entfernungs-Tool beantragt werden (Google-Removal-Tool)

Weitere Gründe, warum Google eine Website entfernen könnte sind:

  • * Der Besitzer hat eine Seite so modifiziert, dass der Inhalt nicht mehr die Informationen über die betreffende Person widerspiegeln.
  • * Wenn der Besitzer der Website eine Seite oder Bilder entfernt oder geblockt hat, um eine Indexierung via Robots.txt oder Meta-Tags zu umgehen.
  • * Wenn mit dem “gegnerischen Website-Besitzer” keine Einigung über die Beseitgung des Inhalts zu erzielen ist, obwohl der Inhalt a) persönliche ID-Nummern (Ausweis-Daten etc.), b) Bankkonten oder Kreditkartennummern, c) ein Abbild der eigenen Unterschrift oder d) den vollständigen Namen oder Firmennamen auf einer Website veröffentlicht, die offensichtlich Inhalt für Erwachsene beinhaltet oder Googles Suchergebnisse zu spammen scheint.
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Obwohl also der erste Weg der direkte Kontakt zum Besitzer oder Betreiber der Website sein sollte, so gibt es doch Möglichkeiten, entsprechende Inhalte löschen und aus den Suchergebnissen dauerhaft beseitigen zu können. Die Einigung mit der “Gegenseite” ist dabei fast wichtiger anzusehen, denn selbst eine Beseitigung aus den Suchergebnissen von Google beseitigt noch nicht den Inhalt, der ohne Weiteres über andere Suchmaschinen gefunden werden kann.