
Vergleich Leadinfo vs. Dealfront vs. Lead Forensics
Einfache Möglichkeit neue Kunden zu gewinnen. Seit 2009 experimentieren wir mit den Möglichkeiten, über die Auswertung der Besucher auch neue Kunden zu gewinnen. Unsere Erfahrung dabei ist, dass gezielte Ansprache der Besucher weit weg ist von Kaltakquise und die Ablehnungsquote bei einem Anruf kleiner als 2% ist.
Im Zuge der Weiterentwicklung haben wir mittlerweile zahlreiche Tools zur Leadgenierung getestet - Das sind die besten Tools zur Neukundengewinnung über das Internet.
Aber: Welches ist das beste Leadgenerierungstool?
Wie Sie neue Kunden in Zeiten der Rezession gewinnen
Sie haben heute Umsatz verloren, ohne es zu wissen. Besucher Ihrer Website haben sich konkret über Ihre Inhalte und Angebote informiert. Aber dann haben diese die Seite wieder verlassen, ohne Sie zu kontaktieren.
Wäre es nicht cool, wenn man die B2B Website-Besucher identifizieren könnte und so den Sales-Funnel erweitern würde?
Wir zeigen Ihnen drei Tools, mit denen Sie mehr und bessere Leads als Ihre Konkurrenz generieren. Und das beste dabei: Sie müssen nichts anderes tun, als diese Interessenten zu kontaktieren und zu Kunden gewinnen (nach unserer Erfahrung klappt das bei >25 % der Kontakte).

Setup: So erhalten Sie mehr Informationen aus Ihren Webbesuchern
Es reicht ein kleiner Codeschnipsel, um das Tracking der Kunden einzurichten. Dies ist bei allen drei Anbietern gleich. Für die Nutzer von WordPress gibt es eigene Plugins, die verwendet werden können. Leadfeeder bietet die schlanke Integration mit Google Tag Manager oder über ein Header-Footer-Code-Plugin an.
WordPress - Plugins:
https://wordpress.org/support/plugin/lead-forensics-roi/
https://wordpress.org/plugins/leadinfo/
https://help.dealfront.com/en/articles/3749362-installing-the-leadfeeder-tracker-on-a-wordpress-website
Sobald die Skripte installiert sind, beginnen die Tools mit der Datensammlung.
Ist Lead-Generierung mit DSGVO vereinbar?
Alle drei Produkte geben an, vollkommen DSGVO-(GDPR)-kompatibel zu sein. Durch das Tracking der IP-Adresse des Besuchers sind keine Cookies notwendig. Gleichzeitig wird unter Verwendung des eigenen Skripts der Zugriff auf Google-Analytics-Daten vermieden. Da die Datenserver in Europa stehen, entspricht die Regelung aktueller Anforderungen, so die Anbieter.
Die Tools gleichen die IP-Adresse von Website-Besuchern mit öffentlich zugänglichen Datenbanken mit Unternehmensdaten ab. Gemäß der DSGVO gilt die Erfassung aufgrund berechtigtem Interesse der Daten (Artikel 6 Absatz 1 Buschstabe f DSGVO), wenn die Datenschutzrichtlinien eingehalten werden. Marketing und Datenanalyse gelten als legitime Interessen.
Zudem werden personenbezogene Daten nur in begrenztem Umfang verwendet und die IP-Adressen nicht gespeichert.
Nur öffentlich verfügbare Unternehmensdaten werden mit den Nutzern geteilt.
Empfohlene Vorgehensweise bei der Identifizierung von Leads
Um neue Leads zu entdecken, ist es sinnvoll, die Besucher für die einzelnen Marketingkampagnen zu finden. Gerade bei Marketingkampagnen wie Google Ads, Bing Ads, Facebook Ads oder E-Mail-Kampagnen kann man sehr gut sehen, wer auf die entsprechenden Anzeigen geklickt hat.
Aber auch zur Analyse, welche Bereiche auf einer Website besucht wurden, lassen sich entsprechende Trigger in allen Tools einsetzen.
Leadinfo hat zudem noch die Möglichkeit eines LinkedIn Exports. Dies bietet die Basis für Retargeting-Kampagnen. Anzeigen können auf Unternehmen ausgerichtet werdne, die bereits Interesse am Produkt oder der Dienstleistung gezeigt haben. Besser noch: Innerhalb von LinkedIn können Anzeigen gezielter auf die Entscheider ausgerichtet werden.
Das ist ein absolutes Plus von Leadinfo gegenüber den anderen Tools.
Lead Forensics
Lead Forensics (https://www.leadforensics.com/) ist nach eigenen Angaben die #1 der Identifikationssoftware für Neukunden.
Die Software bietet zahlreiche Integrationsmöglichkeiten in weit verbreitete CRM-Software, wie z.B. Hubspot oder Salesforce, aber auch für zahlreiche Newsletter-Software wie Sendinblue, MailChimp und andere.
Bezüglich der Preise rechnet Lead Forensics immer in Britischen Pfund ab. Ein Jahresabo ist in der Regel nicht unter 3600 GBP abschließbar, das entspricht ca. 4.075 Euro.
Die Übersichtlichkeit und die Filtermethoden sind gut, die Software ist auf einem mobilen Gerät nicht wirklich nutzbar.

Die tabellarische Übersicht bietet eine gute Übersicht, wer auf die Seite zugegriffen hat. Im rechten Seitenwidget kann man Informationen zu dem Unternehmen finden. Lead Forensics bietet auch - gegen Aufpreis - entsprechend recherchierte Ansprechpartner und deren E-Mails an.
In unserem getesteten Fall waren diese für deutsche Unternehmen eher rar, aber für Unternehmen aus dem Ausland - vor allem dem englischsprachigen - besser recherchiert.

Die Angabe, welche Seite(n) angeschaut wurde(n), ist in allen Tools gut dargestellt. Neben Datum findet sich so auch die Uhrzeit, zu der ein Besucher die besagte Seite gelesen hat.

Auf der eigenen Website ist Lead Forensics eher etwas schwammig, was Preisaussagen anbelangt. Das Ziel von Lead Forensics ist es, jedem möglichen Kunden das Produkt zu demonstrieren und individuelle Preisangebote zu unterbreiten.
Integrationen sind vorhanden, aber leider nicht immer einfach zu installieren. Der Support ist allerdings sehr gut und kann helfen, die gewünschten Anbindungen zu erstellen.
So ist zum Beispiel auch eine automatische Integration in Pipedrive möglich.
Leadfeeder
Leadfeeder (https://www.leadfeeder.com/) ist ein Pionier aus Finnland, der zunächst auf die Daten von Google Analytics aufgesetzt hat und mittlerweile - wie die anderen auch - das eigene Skript anbietet.

Leadfeeder bietet eine sehr aufgeräumte und übersichtliche Darstellung der Leads. Eine Sortierung ist ohne weiteres möglich.
Eine Anbindung an gängige CRM, wie z.B. Pipedrive, sind sehr einfach zu realisieren und selbst wer nur direkt mit der Oberfläche arbeiten will, kann dies tun.

Ein Lead kann einem Kollegen zugewiesen oder per E-Mail zugesandt werden. Die Möglichkeit, das Lead zu verschlagworten, ergänzt die Sortierung einzelner Interessenten. Alle Aktivitäten eines Besuchers sind übersichtlich dargestellt und mit entsprechendem Datum versehen. Gerade in der Verbindung zum CRM werden noch mehr Informationen aufgezeigt.
Dazu gehört z.B. auch ob der Kontakt bereits kontaktiert oder ein Deal erstellt wurde. Auch welcher Vertriebsmitarbeiter zugeordnet wurde und ob er seine Aufgaben noch nicht erfüllt hat, sind einfach ablesbar. Und das auch, ohne in das CRM lesen zu müssen.

Filtermöglichkeiten bei Leadfeeder sind sehr gut und einfach installierbar. Wenn man zum Beispiel Besucher danach filtern möchte, ob sie bestimmte Seiten besucht oder aber länger als zwei Minuten auf der Website waren, dann lässt sich das einfach darstellen.
Hier ist Leadfeeder eine echte Bereicherung.

Konnektoren zu Google Analytics oder JavaScript Objects bieten die Möglichkeit, direkt mit dem Kunden zu interagieren, sobald dieser die Seite betritt. Leider gibt es keine vorgegebenen Skripte dafür und es ist etwas "schwieriger" zu programmieren, aber realisierbar.

Preislich startet Leadfeeder bei 139 USD pro Monat, was in etwa 130 Euro entspricht. Allerdings staffelt sich Leadfeeder nach der Anzahl der Leads im Monat. Das Abonnement ist regulierbar über die entsprechenden Filter. Interessiere ich mich also nur für die Leads aus Deutschland, ist der Umfang der Leads anpassbar.
Leadfeeder ist ein Pioneer der Branche und eine sehr gute Lösung. Hier gehts zu Leadfeeder: https://sybd.de/leadfeed

Leadinfo
Leadinfo bietet ein sehr übersichtliches Dashboard an. Auf den ersten Blick ist der Zeitraum auswählbar und mittig sind die Leads, sortiert nach Name, Datum oder aber nach LeadScore einsehbar. So lässt sich schnell und einfach anzeigen, wer ein großes Interesse am Unternehmen hat.
Im rechten Widget gibt es eine Vielzahl von weiterführenden Informationen. Dazu gehören vor allem sehr detaillierte Unternehmensdaten. Diese Unternehmensdaten sind Adresse, Handelsregister-Eintragung, Gesellschafter und - das ist ein Novum gegenüber den anderen Anbietern - den Umsatz bzw. die Bilanzdaten des Unternehmens.

Mit den Informationen bietet sich eine schnelle Sicht darauf, ob der potenzielle Kunde auch ein solventer Kunde ist. Das ist im täglichen Arbeitsleben eines Vertriebsmanns ein wichtiger Punkt.
Wo wir bei den wichtigen Punkten sind. In keinem anderen Tool sind die Kontaktdaten so umfangreich wie bei Leadinfo.
Neben den Xing-Kontakten mit direktem Link stehen auch die Kontakte zu LinkedIn bereit. Und als Bonus gibt es eine Liste der bekannten E-Mail-Adressen.
Einfacher kann die Recherche nach der richtigen Person nicht sein. Und die Kontaktaufnahme ebenfalls.

Im linken Seitenwidget kann der Beobachtungszeitraum eingestellt und vordefiniert werden. Dort sind auch alle Filter, wie z.B. nach URL und auch die Voreinstellungen. Eine Auswahl von Stichworten, die jederzeit ergänzt werden können, bietet eine schnelle Klassifizierung des Leads.

Mit den Tags können die Leads schnell ergänzt werden, damit die Kollegen gleich wissen, welcher Aufwand auf welchen Lead zu legen ist bzw. wie wahrwscheinlich eine Abschlußquote wird.
Das Menü am oberen Bildschirmrand bietet verschiedene Möglichkeiten. Regelmäßige, automatische Exports sind möglich. Damit lassen sich die Leads an die richtigen Personen verteilen. Man kann z.B. alle Leads, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren - z.B. Google Ads Optimierungen etc. - an das Google Ads Team schicken. So kann jede Abteilung gleich das Fachwissen ausspielen und Neukunden leichter akquirieren.

Über die Lead Formulare gibt es noch die Möglichkeit, Nutzer direkt auf der Website anzusprechen. Ähnlich, wie dies bei Leadfeeder möglich ist, kann das auch in Leadinfo eingestellt werden - nur wesentlich leichter und mit einfachem Formularaufbau.

Das bietet die Chance, einen Nutzer auf der Seite gleich direkt anzusprechen.
Unsere Erfahrungen damit liegen in Deutschland allerdings bei <1% Kontaktquote. Der "typische Deutsche" möchte ungern erfahren, was man alles über ihn weiß. Im benachbarten Ausland funktioniert das besser. So ist die Quote in den Niederlanden >20%.
Für spezifische Landingpages kann es aber eine Möglichkeit sein, die entsprechenden Informationen mit direkten Kontaktmöglichkeiten aufzufrischen.
Wenn man jetzt noch die Integrationsmöglichkeiten ansieht, dann wird schnell klar, dass Leadinfo die umfassendste Lösung ist.

Eine Integration mit über 40 Tools macht Leadinfo zu dem umfangreichsten Tool.
Leadinfo ist verfügbar für ca. 50% der Kosten, die für Lead Forensics notwendig sind. Im Vergleich zu Leadfeeder ist der Unterschied in den Kosten nicht unbedingt von großem Unterschied.
Aber: Leadinfo bietet die umfangreichsten Informationen auf die Leads.
Wie aber sieht es mit der Qualität der Adressen aus?
Wir haben einfach mal überprüft, welche Adressen wir am 23.01.2023 auf seybold.de sammeln konnten.
Dafür haben wir alle Adressen und Informationen exportiert.
Bei Leadinfo gibt es die meiste Auswahl

Lead Forensics hat das am besten gestylte Excel für alle, die hier großen Wert auf Ästhetik legen.
Aber zu den Informationen:

Das am deutlich teuersten Tool bietet seine Vorteile außerhalb Deutschlands. In Deutschland ist leider die Wertigkeit nicht annähernd so gut, wie bei Leadfeeder oder Leadinfo. Allerdings hat Lead Forensics das am besten gestylte Export-Excel. Das ist zwar schön, reißt es aber leider nicht raus. Insgesamt kann Lead Forensics nur bedingt empfohlen werden.

zu Leadfeeder (dealfront)
Leadfeeder ist wie Leadinfo sehr umfangreich in der Anzahl der Informationen, kommt aber leider nicht an die Qualität von Leadinfo heran. Auch die Anzahl der Integrationen ist deutlich geringer. Deshalb ist dieses Produkt meine zweite Wahl. Auch mit Leadfeeder lässt sich gut arbeiten.

Lead Forensics: 25 Adressen. Davon 100% bislang noch keine Kunden.
Leadfeeder: 16 Adressen. Überschneidungen mit Lead Forensics bei 8 Adressen.
Leadinfo: 25 Adressen. Überschneidungen mit Lead Forensics bei 11 Adressen, 7 Überschneidungen mit Leadfeeder.
Pipedrive: Das eigene Plugin von Pipedrive zeigt 34 Adressen, 16 Adressen davon wie bei Leadinfo und alle Adressen aus Leadfeeder.
Keines der Tools zeigt identisch alle Adressen der anderen Tools. Darin sieht man die Schwierigkeit bei den Lead-Tools. Man muss davon ausgehen, dass man nicht alle Informationen tatsächlich einsehen kann.
Für die Entscheidung, welches Tool wir empfehlen, gibt es eine klare Meinung.
Winner: Leadinfo
Es eignet sich vor allem dann, wenn man möglichst viele Informationen erhalten möchte, die dem Vertrieb helfen, den potenziellen Kunden zu qualifizieren. Einbindungen auf der Website sind sehr umfangreich und die Arbeit mit dem Tool ist höchst effizient. Zudem ist es seinen Preis absolut wert. Für mich ist Leadinfo die beste Lösung, wenn ich möglichst viel Informationen über den potenziellen Kunden haben möchte.
Pipedrive
Pipedrive ist meine zweite Wahl, weil es die höchste Anzahl an Leads anzeigt und sich bestens eignet für die Nutzer von Pipedrive. Die Kosten für Leadbooster und Webbesucher sind pro Jahr bei 1058 Euro Aufpreis zu den sonstigen Nutzungsgebühren von Pipedrive. Damit ist es eine sehr kostengünstige Alternative, wenn man Pipedrive als CRM einsetzt.
Leadfeeder
Leadfeeder ist wie Leadinfo sehr umfangreich in der Anzahl der Informationen, kommt aber leider nicht an die Qualität von Leadinfo heran. Auch die Anzahl der Integrationen ist deutlich geringer. Deshalb ist dieses Produkt meine zweite Wahl. Auch mit Leadfeeder lässt sich gut arbeiten.
Lead Forensics
Das am deutlich teuersten Tool bietet seine Vorteile außerhalb Deutschlands. In Deutschland ist leider die Wertigkeit nicht annähernd so gut, wie bei Leadfeeder oder Leadinfo. Allerdings hat Lead Forensics das am besten gestylte Export-Excel. Das ist zwar schön, reißt es aber leider nicht raus.
Insgesamt kann Lead Forensics nur bedingt empfohlen werden.

Kostenlose Tests:
Lead Forensics: Bitte wenden Sie sich an den Anbieter
Leadfeeder: Hier gehts zum kostenlosen Test (Affiliate Link)
Leadinfo: Gerne können Sie Leadinfo kostenlos testen. Kontaktieren Sie uns bitte und wir richten Ihnen direkt Ihren Testzugang ein.
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