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Zählpixel

Zählpixel sind meist farblos und transparent (daher der Name „Clear GIF“) und arbeiten heimlich und unbemerkt.

Sie werden im Online-Marketing und E-Commerce eingesetzt, um im Rahmen von vernetzten Backend-Prozessen, die nicht Teil der User Experience sind, Nutzerdaten zu sammeln und auszuwerten.

Unternehmen können Zählpixel verwenden, um unter anderem Informationen über die Online- und E-Mail-Marketing-Reichweite zu erhalten, um ihre Vertriebs- und Marketingstrategien zu optimieren. Genau genommen werden Pixel-Tags verwendet, um Webseitenbesuche zu zählen. Beim Aufruf eines Tracking-Pixels werden jedoch weitere Daten ermittelt und in Server-Logfiles gespeichert. Pixel-Anfragen können auch das Setzen von Cookies auslösen, die ebenfalls eine wichtige Rolle beim Tracking spielen.

 

Trackingpixel

Ein Tracking-Pixel wird im Online-Marketing als grafisches Element definiert, das in den Code einer Website, Online-Werbung oder E-Mail eingebettet ist. Auch bekannt als 1×1-Pixel- oder 1-Pixel-Bilder, da sie normalerweise nur 1 Pixel breit und 1 Pixel hoch sind. Aufgrund ihrer geringen Größe werden E-Mails, Werbemittel und Website-Ladezeiten nicht von Zählpixeln beeinflusst. Andere gebräuchliche Begriffe für Tracking-Pixel sind Zählpixel, Pixel-Tags, On Site- oder Website-Pixel, Pixel-Methoden, Clear Gifs, Web-Bugs, Web-Bugs oder Web Beacons. Manchmal auch als IVW-Pixel bezeichnet.

 

Facebook Pixel

Der Facebook Pixel ist ein Zählpixel, der auf vielen beliebigen Websites platziert werden kann. Es werden Daten der Nutzer erfasst und analysiert, welche die Seite aufrufen. Hierzu zählen zum Beispiel die IP-Adresse oder die Verweildauer. Mit den generierten Daten durch Werbung auf Facebook kann die Seite optimiert werden.

 

Datenschutz

Die Tracking-Technologie wird seit langem von Datenschutzbehörden dafür kritisiert, dass sie das Nutzerverhalten dokumentiert und nachverfolgt. Verstärkt wird die Kritik durch die seit 2018 EU-weit geltende und umgesetzte DSGVO, die im internationalen Vergleich sehr hohe Datenschutzstandards definiert und beklagt, dass dies dem Nutzer nicht deutlich gemacht wird. Zudem ist der Umfang der erhobenen Daten und deren Weiterverarbeitung für den Nutzer nicht nachvollziehbar.

 

Tracking-Cookies

Tracking Cookies, welche auch als “Marketing-Cookies von Drittanbietern” bekannt sind, werden im Browser des Users abgelegt und diese bleiben oft viele Jahre dort. Es werden Infos über die User gesammelt, welche sie zu Marketing- und Werbezwecken an Dritte weitergegeben wird. Die Tracking Cookies gibt es in unterschiedlichsten Technologien, diese benötigen aber alle die Zustimmung des Nutzers, um in der Welt legal zu funktionieren.

 

Web Bacon

Die in der Regel kleine (1*1) und transparente Grafik, durch welche man Serverinformationen leitet, die ein Besucher einer Website erhält, welche in die Grafik eingebunden ist, nennt man Web Beacon.
Beispiele:

In HTML E-Mails sind Web Beacons beliebte Lesebestätigungen. Der Absender bekommt die Infos, wann,wie oft und von welchem Gerät eine bestimmte Mail gelesen wurde.

 

Webtracking

Unter Webtraining versteht man das Beobachten von Bewegungen, die im Netz stattfinden, vor allem bezogen auf das Nutzen der Internetseiten. Durch das der Betreiber einer Seite wissen möchte, wie viele Personen das Angebot benutzt haben, kann es verschiedene Zwecke haben.

 

Video:
Einfach festhalten, wie oft DEINE Website besucht wird – Mit einem Zählpixel!

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