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Below the fold

„Below the fold“ ist ein Begriff, der aus der Druckindustrie stammt und sich auf den unteren Teil einer Zeitung oder Zeitschrift bezieht, der nicht sichtbar ist, ohne dass das Papier gefaltet wird.
Im Internet-Kontext bezieht sich „below the fold“ auf den Bereich einer Webseite, der nicht sichtbar ist, ohne dass der Benutzer scrollt.
Dieser Bereich befindet sich in der Regel unterhalb der ersten sichtbaren Seite, wenn eine Webseite auf einem Computer oder einem mobilen Gerät geöffnet wird.
 

Below- oder Above the fold?

In der Webdesign-Branche ist es wichtig, dass wichtige Informationen und Elemente „above the fold“ platziert werden, da sie von den Benutzern leichter wahrgenommen werden.
Allerdings gibt es auch Fälle, in denen es sinnvoll sein kann, wichtige Informationen „below the fold“ zu platzieren, um die Benutzererfahrung zu verbessern und die Aufmerksamkeit auf bestimmte Elemente zu lenken.
Insgesamt spielt die Platzierung von Inhalten „above“ oder „below the fold“ eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Webseiten und der Benutzererfahrung.

Die Positionierung von Inhalten „below the fold“ kann einen entscheidenden Einfluss auf die Nutzererfahrung haben. Während einige Nutzer sofort scrollen, um mehr Informationen zu erhalten, verlassen andere eine Seite, wenn sie die relevanten Inhalte nicht auf den ersten Blick sehen. Daher müssen Designer und Entwickler die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe genau kennen und einschätzen, ob es sinnvoller ist, zentrale Informationen oben auf der Seite zu präsentieren oder durch geschickte Gestaltung den Nutzer zum Scrollen zu animieren.

Scroll-Verhalten und Conversion-Rate

Untersuchungen zeigen, dass Nutzer durchaus bereit sind zu scrollen, wenn sie erwarten, weiterführende und interessante Inhalte zu finden. Eine gut durchdachte Struktur, die Anreize zum Scrollen bietet, kann die Interaktionsrate steigern und letztlich die Conversion-Rate erhöhen. Dies ist besonders im E-Commerce-Bereich wichtig, wo ein sorgfältig gestalteter "below the fold"-Bereich dazu beitragen kann, den Nutzer länger auf der Seite zu halten und ihn zur gewünschten Handlung, wie einem Kauf oder einer Anmeldung, zu bewegen.

Optimierung für verschiedene Endgeräte

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte. Auf Smartphones und Tablets verändert sich die Grenze zwischen „above“ und „below the fold“ ständig, abhängig von der Bildschirmgröße und der Art des Geräts. Daher ist es unerlässlich, dass Webseiten nicht nur für Desktop-Ansichten, sondern auch für mobile Nutzer optimiert werden. Ein responsives Design, das den Inhalt dynamisch anpasst, stellt sicher, dass die wichtigsten Informationen unabhängig vom Gerät leicht zugänglich bleiben.

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