
Die Abkürzung ASCII steht für American Standard Code for Information Interchange. Ausgesprochen wird es „aski“. Dieser Zeichencode wurde entwickelt, um den Austausch von Informationen zwischen Computern und anderen Geräten zu standardisieren. ASCII definiert einen Zeichensatz, der Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen umfasst, und bildet damit die Grundlage für zahlreiche Anwendungen in der Computertechnik.
Ein einzelnes Zeichen wird als Ziffernfolge von 00 bis 255 dargestellt, unabhängig davon, ob es sich um Buchstaben, Ziffern oder Sonderzeichen handelt. Dies kann in 8 Bit dargestellt werden. Dies ist jedoch keine herkömmliche 7-Bit-ASCII-Sequenz mehr.
Beim klassischen ASCII-Code handelt es sich ursprünglich um einen 7-Bit-Code, der die Werte von 0 bis 127 abdeckt – also insgesamt 128 verschiedene Zeichen. Diese Zeichen lassen sich in verschiedene Gruppen einteilen:
Die Umwandlung erfolgt dabei so: Jeder Buchstabe, jede Zahl und jedes Zeichen erhält eine eindeutige Zahl als Code. Drückt man beispielsweise „A“, wird der Wert 65 übertragen. Die Zuordnung ist in sogenannten ASCII-Tabellen einsehbar.
Mit der Erweiterung auf 8 Bit kamen weitere 128 Zeichen hinzu (128–255). Diese ermöglichen die Darstellung von Sonderzeichen wie „Ü“, „ß“ oder auch Zeichen aus anderen Sprachen, die im ursprünglichen ASCII nicht enthalten waren.
Wie funktioniert das praktisch?
Wenn Sie einen Buchstaben auf Ihrer Tastatur eingeben, sendet Ihr Computer das entsprechende Signal – und der ASCII-Code sorgt dafür, dass das richtige Zeichen auf dem Bildschirm angezeigt wird. So wird sichergestellt, dass Texte auf verschiedenen Computern und Plattformen einheitlich dargestellt werden können.
Es kann verschiedene Zeichensätze kodieren. Der immer gleiche Standardzeichensatz belegt Werte von 32 bis 127. Dazu gehören Groß- und Kleinbuchstaben, arabische Ziffern und viele Satzzeichen. Die Werte 00-31 sind nicht druckbare Steuerzeichen, der Rest sind typischerweise Sonderzeichen wie î, é und €. Sonderzeichen wie ß und Umlaute wie ü, ä und ö werden durch das nachträglich hinzugefügte 8. Bit ermöglicht. Die Belegung kann variieren.
Der sogenannte erweiterte ASCII-Code (oft auch als High ASCII oder Extended ANSI bezeichnet) erweitert den ursprünglichen Standard-ASCII-Zeichensatz um zusätzliche Zeichen. Neben den klassischen ASCII-Zeichen umfasst dieser erweiterte Bereich Buchstaben mit Akzenten, weitere Sonderzeichen sowie häufig verwendete Satzzeichen, die besonders in europäischen, asiatischen und südamerikanischen Sprachen benötigt werden.
Der erweiterte ASCII-Code findet deshalb häufig Anwendung bei der Textkodierung und der Speicherung von Computerdateien in internationalen Kontexten. Viele Betriebssysteme und Softwareprogramme unterstützen diese erweiterten Kodierungen, um eine größere Vielfalt an Zeichen abbilden zu können.
ASCII spielt bei der Suchmaschinenoptimierung eine kleine Rolle, ist aber in Ausnahmefällen dennoch wertvoll. Website-Text wird heute normalerweise anders codiert, aber Featured-Snippets können ASCII verwenden. Bei normalen Buchstaben oder arabischen Ziffern macht dies keinen Unterschied. Es ist jedoch möglich, Sonderzeichen in Meta-Tags oder Meta-Beschreibungen einzufügen. Daher sollte man Sternchen, Pfeile, mathematische Symbole und sogar Haken in die Beschreibung aufnehmen. Da diese Sonderzeichen selten verwendet werden, erregt man bei ihrer Verwendung schnell die Aufmerksamkeit von Website-Betreibern. Das Endergebnis ist eine höhere Klickrate für Suchergebnisse. Allerdings ist die Wirkung nicht besonders weit verbreitet. Allerdings können diese kleinen Codes, insbesondere bei stark umkämpften Keywords, der entscheidende Faktor dafür sein, dass sich Suchende für diese Website entscheiden.
Obwohl ASCII als Kommunikationsstandard weitgehend durch modernere Kodierungen wie Unicode ersetzt wurde, findet es immer noch in bestimmten Bereichen Anwendung. Besonders in älteren Systemen, die keine Unicode-Unterstützung bieten, bleibt ASCII aus Gründen der Abwärtskompatibilität erhalten. Für die meisten aktuellen Anwendungen ist Unicode jedoch die bessere Wahl, da es eine viel größere Bandbreite an Zeichen unterstützt als das klassische 7-Bit-ASCII. Dennoch setzen einige Website-Betreiber gezielt auf ASCII-Zeichen, um etwa mit Sternen (★), Häkchen (✓) oder Pfeilen (→) ihre Meta Descriptions visuell hervorzuheben. Solche Akzente können in den Suchergebnissen zusätzliche Aufmerksamkeit generieren und die Klickrate (CTR) steigern.
Im Laufe der Zeit hat sich im Internet eine auf dem ASCII-Zeichensatz basierende Kunstform entwickelt. ASCII-Codebuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen werden verwendet, um Bilder und Piktogramme zu erstellen. ASCII eignet sich besonders gut für diese Art von Kunst, da der Zeichensatz auf jedem Gerät von praktisch überall auf der Welt verstanden und korrekt angezeigt werden kann. Automatisierte Tools generieren bei Bedarf automatisch ASCII-Varianten aus vorhandenen Bildern.
Aus SEO-Sicht spielt ASCII-Art keine Rolle. Zeichensätze werden als Zeichen erkannt, nicht als Bilder. Daher nehmen Suchmaschinen diese Art von Bild eher als Sammlung unleserlicher Zeichen denn als wertvollen Inhalt wahr.
Wenn Sie eine Taste auf Ihrer Tastatur drücken, läuft im Hintergrund ein klarer Prozess ab: Ihre Eingabe löst zunächst ein elektrisches Signal aus, das vom Computer als sogenannter Tastatur-Scan-Code erkannt wird. Dieser Scan-Code wird dann vom Betriebssystem in einen entsprechenden ASCII-Wert umgewandelt – im Fall von “A” zum Beispiel in die Zahl 65.
Der ASCII-Code selbst dient als standardisierte Zahl, hinter der sich das gewünschte Zeichen verbirgt. So weiß Ihr Rechner genau, welches Symbol auf dem Bildschirm angezeigt bzw. An eine Anwendung übermittelt werden soll. Der Monitor stellt später mithilfe von Schriftarten das entsprechende Zeichen für Sie dar, ganz egal ob es sich um einen Buchstaben, eine Zahl oder ein Sonderzeichen wie „@“ handelt.
Auf diese Weise machen elektronische Signale – für uns unsichtbar – den Sprung von der Hardware der Tastatur in lesbare Zeichen auf dem Bildschirm.
Falls Sie sich fragen, wie Sie herausfinden können, welcher Buchstabe oder welches Zeichen welchem ASCII-Code entspricht, lohnt sich ein Blick in eine ASCII-Tabelle. Solche Tabellen finden Sie online etwa bei Wikipedia, auf Webseiten wie ascii-code.com oder entwickler-spezifischen Portalen wie W3Schools. Dort werden Sie eine Übersicht über die Zuordnung der Zeichen zu ihren jeweiligen Codezahlen finden—praktisch gegliedert nach Steuerzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen.
Mit einer schnellen Suche nach „ASCII-Tabelle“ oder „ASCII chart“ in Ihrer bevorzugten Suchmaschine stoßen Sie garantiert auf zahlreiche, einfach nutzbare Übersichten. Diese Hilfsmittel leisten auch dann gute Dienste, wenn Sie bestimmte Sonderzeichen, Umlaute oder Steuerzeichen gezielt nachschlagen möchten.
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