Suchmaschinenoptimierung Stuttgart / Schorndorf – SEO ist Teil des preisgekrönten Sichtbarkeitsmanagement-Konzepts von SEYBOLD.

Google SEO Tipp wie lange dauert seo

Wie lange dauert es, bis Suchmaschinenoptimierung Ergebnisse liefert?

Wie lange dauert es, bis SEOs mit Suchmaschinenoptimierung erste Ergebnisse liefern können?

Das ist eine der Fragen, zu denen veröffentlichte Google auf dem Google Webmasters Video-Kanal ein „How-To“-Video darüber (wir berichteten auf den Social Media Kanälen davon bereits am 14.02.).

Ein Punkt darin war die Frage: „Wie lange dauert es, bis eine Website Verbesserungen sieht, die durch SEO-Änderungen kommen?“

Googles Maile Oyhe sagte:

„In den meisten Fällen werden SEOs vier Monate bis zu einem Jahr benötigen, bis Ihr Unternehmen erste Verbesserungen durch die Umsetzung erlebt. Und dann werden Sie einen potenziellen Nutzen daraus sehen.“

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Spannend daran ist, dass Google sich überhaupt zu einer solchen Äußerung hergibt. Eine Frage, die sich SEO-Neulinge stellen oder aber Unternehmer, die wissen wollen, wie schnell sich die Veränderungen bemerkbar machen. Es dauert als zwischen 4 Monaten und einem Jahr, bis ein SEO Probleme identifiziert, die Änderungen vornimmt und dann die Verbesserungen in den Suchergebnissen bemerkbar werden.

Das Video ist eine gute Aufklärung, um vor allem SPAM-SEOs zu identifizierten. Viele Website-Besitzer wollen die Ergebnisse aus SEO-Arbeit schnell erleben, aber das ist oft unrealistisch, wenn man auf negativen SEO-SPAM verzichten möchte. Sogenannte Garantien bedeuten also meist aggressive Spam-Techniken oder schnelle Rankings über Google AdWords.

Rankings in 2 Wochen sind einfach unrealisitisch ohne den Einsatz von „dunklen Methoden“. Im Gegenteil, das kann auch zu Abwertungen führen. (Vgl. hierzu: Google Penguin 4.0 – Echtzeit Abstrafungen).

Ausnahmen für schnellere Ranking-Ergebnisse gibt es natürlich auch: Überall dort, wo technische Probleme bestehen, wie z.B. Blockieren des Googlebots beim Crawling, Verwendung falsche Meta-Tags (z.B. NoIndex-Tag) oder dem entfernen massiver negativer Links (Link Risk Management) sind schnellere Ergebnisse realistisch.

Das Video aus dem Google Webmasters Kanal sehen Sie hier:

 

Weitere Informationen zum Thema:

SEO Irrtümer - 9 Gründe für schlechtes Ranking

SEO-Irrtümer: Die Kunst unsichtbar zu bleiben

Heute erscheint bei Impulse Online das Interview zum Thema SEO-Irrtümer mit mir.

SEO-Irrtümer: 9 Gründe, warum Ihr Unternehmen bei Google unsichtbar ist

Und darum geht es:

Alle wollen die Nummer 1 sein – das gilt auch für die Suchergebnisse bei Google. Doch viele Unternehmen verbauen sich die Chancen auf eine Top-Platzierung: weil sie auf SEO-Irrtümer hereinfallen. Impulse zeigt die 9 häufigsten SEO-Irrtümer auf.

  • Irrtum 1: Wenn ich wichtige Schlüsselbegriffe auf meiner Seite verstecke, nutzt das meiner Platzierung bei Google.
  • Irrtum 2: Einmal optimiert, bleibt meine Seite für immer auf den vorderen Plätzen bei Google.Irrtum 3: Je häufiger ich das Keyword in einen Text packe, desto besser wird er gefunden.
  • Irrtum 4: Das beste Keyword für meine Seite ist eins, das möglichst viele Menschen suchen.

  • Irrtum 5: Mit gekauften Links von fremden Webseiten kann ich mein Ranking ganz einfach verbessern.
  • Irrtum 6: Google-Optimierung wirkt sofort.
  • Irrtum 7: Alles, was es zu SEO zu wissen gibt, kann ich einfach googeln.
  • Irrtum 8: SEO überlasse ich einfach meinem Programmierer.
  • Irrtum 9: Wenn meine Kunden mich über Google finden können, brauche ich mich nicht mehr weiter um Marketing zu kümmern.

Den ausführlichen Text gibt es bei Impulse.de

 

 

Außerdem:

Twitter-answer-by-gary-illyes

Verlorene Backlinks – Wo SEO Tools uns täuschen

Im Rahmen eines Kundenauftrags zur Sichtbarkeitsanalyse habe ich mich den Backlinks gewidmet. Ganz speziell den verlorenen Links. Dabei sind mir spannende Dinge aufgefallen.

AHREFS, ein bekanntes und beliebtes Tool zur Analyse von Backlinks, lieferte mir zahlreiche verlorene Backlinks in den letzten Wochen.

Der obige Screenshot zeigt verweisende Seiten mit z.T. sehr ordentlichen Domain Ratings auf Weiterleitungen, bei denen der Link entfernt wurde („Link removed“).

Eine Sichtprüfung des Links jedoch ergab, dass die Verlinkung sehr wohl noch funktioniert. Gemessen mit den Link Redirect Trace, einem Chrome-Plugin Link Research Tools, zeigt die tatsächliche Verlinkung.

LinkRedirectTrace - Beweis der Weiterleitungen

3xx Weiterleitungen und ihre Bedeutung

Der funktionierende Link zeigt eine Weiterleitungen vom Typ 301 und vom Typ 302. Per Definition sind diese wie folgt einzustufen:

301 – Weiterleitungen gelten als „permanent verschoben“. Diese Verlinkungen geben alle Linkpower an den Ziellink weiter.

302 – Weiterleitungen gelten als Status „found“ und sind Weiterleitungen, die kein Rankingpower weitergeben, so schreibt z.B. OnPage.org in seinem Wiki.

 

Mit diesen Informationen über Redirects im Hinterkopf bedeutet das, dass ein Link, der via 302 weiterleitet, keine Rankingpower übergibt und somit wie ein „removed Link“ zu werten ist.

Wenn dem so ist, dann macht ahrefs alles richtig (übrigens auch Majestic und MOZ sehen das so).

 

Widerlegung: 302 übergibt Rankingpower

Leider gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass 302-Weiterleitungen eben doch Rankingpower mit geben. Zu allererst ist da die Analyse meines Kollegen Derek Devlin. Er konnte nachweisen, dass Penalties, also Abstrafungen von Google, sehr wohl weitergegeben werden.

 

Christoph Cemper von Link Research Tools konnte in einem Test nachweisen, welche Weiterleitungen momentan den höchsten Einfluß auf das Ranking in den Suchmaschinen hat. Im Juli 2016 hat Google bestätigt, dass alle 30x-Weiterleitungen auch PageRank vererben.

Auch wenn PageRank tot ist, bedeutet dies, dass die Wertigkeit eines Links weitergegeben wird, egal mit welchem Redirect dies geschieht.

Dazu habe ich mich bei Gary Illyes rückversichert.

Twitter-answer-by-gary-illyes

Generell denke ich: 30x-Weiterleitungen sollten so verwendet werden, wie sie von W3C gedacht waren. Und „found“ ist einfach etwas anderes als „permanently moved“. So sollte das auch für die meisten Suchmaschinen gelten – offensichtlich nicht aber für Google.

Wie Cemper zeigte, sind 302 Redirects im Moment der schnellste Weg bei einem Relaunch zur Backlink-Erhaltung.

Wenn Google sowohl die Abstrafungen als auch die Rankingpower be 30x-Weiterleitungen weitergibt, müssen die Ergebnisse von ahrefs, MOZ und Majestic differenziert betrachtet werden.

Und dies ist – wieder einmal – der Beweis für die alte SEO-Weisheit „Verlasse dich niemals auf ein einziges Tool“.

 

Weiterführende Informationen:

301 Weiterleitungen in großen htaccess Dateien – Falsche Empfehlung

Link Building

Verlasse dich nie auf nur ein SEO-Tool

 

Black Hat SEO vor dem Aus

Im September 2014 bereits berichteten Betreiber von privaten Blog-Netzwerken (PBN) darüber, dass Google damit begonnen hat, diese Netzwerke zu deindexieren.

Damit läutete Google konzentrierte Maßnahmen gegen Black Hat SEO ein. Laut Search Engine Roundtable sind bereits tausende PBNs abgestraft. Zahlreiche Betreiber solcher Sites berichten bereits über den Niedergang ihrer Netzwerke. Ist Black Hat SEO damit vor dem Aus?

Black Hat SEO – Was ist das?

Der Begriff Black Hat kommt aus der Hacker-Szene. Ein „Black Hat“ Hacker ist ein Hacker, der Techniken aus niedrigen Beweggründen nutzt, um Computer zu manipulieren, um damit an Daten zu kommen, die er verwenden kann (Quelle: Moore, Robert (2005). Cybercrime: Investigating High Technology Computer Crime. Matthew Bender & Company, Seite 258).

Black Hat SEO sind demzufolge alle Maßnahmen, die aus dem Grund durchgeführt werden, eine Website mit allen Mitteln kurzfristig auf Platz 1 für ein bestimmtes Keyword zu platzieren.

Was sind PBN?

PBN oder Private-Blog-Networks (private Blog Netzwerke) dienen genau einem solchen Black Hat Zweck. Ein Black Hat SEO kauft viele Domains mit unterschiedlichen Names und Orts-Angaben (sprich: Er verwendet zahlreiche unterschiedliche „Handles“, die nur den Zweck haben zu verschleiern, wer tatsächlich der Besitzer einer solchen Domain ist). Dies erfolgt, damit Google nicht nachvollziehen kann, wer hinter den Domains eigentlich steckt. Durch den Aufkauf abgelaufener Domains mit einem hohen Wert für SEO (gute Backlinks bzw. insgesamt gute Verlinkung und entsprechender Reputation) werden dann weitere Domains zugekauft und in das PBN integriert. Es werden Seiten angelegt, die so untereinander verlinken, dass eine bestimmte Seite gewinnbringend und kurzfristig im Ranking auf die Top-Position manövriert werden kann.

Bei diesen Domains wird ganz konkret das Impressum verschleiert, damit Google hier keinen Zusammenhang zwischen den Domains und der eigentlichen Zielseite erkennt. Zudem werden die Domains bei unterschiedlichen Hostern betrieben, um auch eine räumliche Trennung darzustellen.

Unlängst hat der Gewinner des „größten SEO Wettbewerbs“ von XOVI mit genau diesen Methoden den Wettbewerb und damit einen Smart gewonnen. Noch (25.09.2014) hält sich Rankboost ganz oben mit einem Angebot, das inhaltlich komplett deplatziert ist. Andere Teilnehmer, die über viele Wochen große Energie in inhaltlich hervorragende Seiten investiert haben, wurden mit einer solchen Maßnahme brüskiert.

Solche PBNs dienen also dazu, den Google Index zu spammen, mit informationen

Was unternimmt Google gegen Black Hat SEO?

Bislang war Google ziemlich machtlos gegen ein solches Vorgehen und solche Verschleierungsmethoden boten wenig Möglichkeiten, diese Seiten zu erkennen.

Wenn ein PBN ordentlich aufgestellt ist, dann wird das Impressum „vergessen“, denn wenn es als Bild dargestellt ist, kann es Google lesen. Also kann Google Seiten ohne Impressum identifizieren und ggf. abwerten. Ebenso Seiten mit einem Bild-Impressum.
Schwieriger wird es, wenn ein bewusst gefälschtes Impressum verwendet wird.

Über kurz oder lang muss sich die Black Hat SEO-Gemeinde neue und andere Methoden ausdenken. In jedem Fall müssen diese Methoden überdacht werden, denn Google schläft nicht.

Die Strategie von Google ist klar erkennbar:
Der Pinguin schaut nach Links aus Netzwerken.
Panda 4.0 bewertet Inhalte.
Payday Loan 2.0 rechnet mit besonders „spammigen“ Suchanfragen
Erst kürzlich gab es diese entsprechenden, umfangreichen Updates (Mai 2014).
Dann muss man die Korrekturen an Verlagsseiten (Reduzierung von Pagerank, um diese nicht (mehr) so wichtig darzustellen für Backlinks) als Maßnahme zur Vorbereitung für einen Schlag gegen die PBNs sehen.
(Übrigens: Wer den ganzen Zoo von Google kennenlernen will, also sehen möchte, welches Tier für welches Update steht, der findet hier einen ordentlichen Artikel darüber).

Wer hat Nutzen aus den Google Maßnahmen?

Die Nutznießer dieser Abstrafwelle werden Webseiten sein, die „ordentliches“ SEO betreiben. Es wird dabei spannend anzusehen sein, wie sich die Maßnahmen auf konkurrierende Webseiten auswirken. Wenn Googles Maßnahmen aufgehen, dann müssen diese eine bessere Position erzielen. Bislang waren Websites, die konkret auf Manipulation verzichten und gute Inhalte liefern, gegenüber Black Hat SEO benachteiligt.

Wenn es Google gelingt, diese Maßnahmen auch auf andere Sprachen umzusetzen und weiterhin ein deutliches Zeichen gegen PBNs setzt, gewinnen die Webseiten, die von SEOs optimiert werden, die auf starke Inhalte setzen – aber auch jeder Nutzer der Google-Suchmaschine, der bessere Inhalte geliefert bekommt. Bleibt die Hoffnung, dass Google bei diesem Experiment keine Kollateralschäden unterlaufen und man bald von zahlreichen zu Unrecht abgestraften Netzwerken lesen muss.

 

2016: Das Ende von Black Hat?

Mit Google Realtime Penguin (Google Penguin 4.0) hat Google das Ende von Black-Hat-SEO eingeläutet – so dachte man zunächst. Tatsächlich gibt es Anfang 2017 noch immer viele Branchen und Bereiche, die sehr wohl mit Black Hat Techniken funktionieren.

Im Gegenteil: Penguin 4.0 bietet sogar die Möglichkeit, gezielt negative SEO-Attacken auf Domains, bestimmte Seiten oder Verzeichnisse zu starten. Diese werden – danke Penguin 4.0 Algorithmus – auch gar nicht mehr so schnell erkannt.

Penguin 4.0 läutet somit die dringende Notwendigkeit für Link Risk Management ein.

 

Weitere Informationen:

Ranking Faktor Backlinks

Realtime Penguin 4.0 – Das aus für Black Hat oder gehts jetzt erst richtig los?

 

Google Penguin Realtime with real wine

Google Penguin 4.0 – Chancen und Möglichkeiten


Google Penguin 4.0 – Google Realtime Penguin ist live!

Google Penguin Realtime with real wineGoogle aktualisiert den Penguin-Algorithmus. Dieser wird ab sofort in Echtzeit in den Kern des Suchalgorithmus eingebaut. Das bedeutet zwar nicht, dass der Effekt sofort in der nächsten Sekunde sichtbar wird. Aber mit jedem Crawl, z.B. schon am nächsten Tag. (Quelle: https://webmasters.googleblog.com/)

Fast zwei Jahre warteten Webmaster auf dieses Update, um betroffene Webseiten ganz zu rehabilitieren. Es wurde auf Ende 2015 angekündigt, verschoben auf 2016. Jetzt ist es da: PENGUIN 4.0. Gleichzeitig ist das auch das letzte Penguin-Update. Denn der Pinguin ist nun fester Bestandteil des Kerns des Google-Algorithmus.

Bei der Einführung im Jahr 2012 wurde noch ein periodisches Update betrieben. Wurde eine Webseite als Spam markiert, so dauerte es bis zum nächsten Update, bis eine bereinigte Internetpräsenz sich wieder erholen konnte. Das konnte dauern. Zum letzten Update waren es zwei Jahre (Oktober 2014 – September 2016).

Google Abstrafungen in Echtzeit

Mit dem Echtzeit-Filter bewertet nun Google die Seiten bei jedem Besuch durch den Googlebot und die Aufnahme bzw. Prüfung in den Googleindex. Alle Seiten werden also permanent vom Filter beurteilt und in diesem Rahmen abgestraft oder rehabilitiert. Kurz nachdem die Seite neu durchsucht wurde, ist das Ergebnis sofort sichtbar.

Das besondere nun: Der Penguin wird nicht mehr nur die ganze Seite markieren, sondern wirkt seitenspezifisch. Das bedeutet, wer schlechte Links auf eine starke Unterseite des Konkurrenten setzt, kann die Positionierung in den Suchergebnissen dieses Teilbereichs eines Internetauftritts sehr schnell abstürzen lassen. Aber auch umgekehrt: Wer sein Linkprofil im Auge hat, kann sich schnell erholen. Und mit dem Link Detox Boost von Cemper kann die Erholungsphase wesentlich beschleunigt werden.

Erschwerend für das Link Risk Management kommt noch hinzu, dass neben den Seiten auch Domains, Ordner, Keywords … betroffen im Algorithmus geprüft werden.

Spätestens jetzt wird klar: Die Wichtigkeit, das eigene Linkprofil im Blick zu haben, war noch nie so lebenswichtig wie jetzt. Christoph Cemper, CEO von LinkReasearchTools empfiehlt mindestens eine wöchentliche Prüfung, „in der Zukunft womöglich öfter.“ (Quelle: Newsletter LRT)

 

 

Auswirkungen von Google Penguin Realtime:

  • Betroffene Seiten werden abgestraft und fallen im Ranking ab, nicht mehr zwingend die gesamte Domain
  • Betroffene Seitenbereiche können komplett abfallen, wenn der Google Filter hier schlechte Links sieht. Das bedeutet, dass unter Umständen ein gesamter Leistungsbereich eines Unternehmens aus den Suchergebnissen verschwinden kann, während andere Bereiche nach wie vor sichtbar und auffindbar bleiben.
  • Penguin hat nun Auswirkungen auf alle Ebenen wie Domänen, Ordner, Unterordner, Seiten und auch Keywords und Keyword-Gruppen. Vermutlich werden exzessive Keywords herausgefunden und eine Seite so isoliert werden – oder eine komplette Domain ist einfach nicht mehr auffindbar für bestimmte – wichtige – Keywordgruppen
  • Es wird schwieriger werden, kleine Penguin-Abstrafungen zu identifizieren

 

Bewertung von LinksFolge daraus: Gerade dann, wenn gut funktionierende Teilbereiche einer Website optimiert wurden, ist es wichtig für die unterschiedlichen Teilaspekte eines Internetauftritts regelmäßig einen  Competetive Link Detox durchzuführen. Das bedeutet, man setzt das eigene toxische Risiko ins Verhältnis zu den Mitbewerbern. Für jede Keyword-Gruppe, für jeden Teilaspekt einer Leistung.

Wer z.B. Webhosting anbietet, aber auch Webdesign, der muss seinen Internetauftritt und die Teikaspekte ins Verhältnis setzen zu den Mitbewerbern für das Thema Webhosting und genauso für das Thema Webdesign.

Ebenso muss ein Detox auf jeden Unterordner erfolgen, was die meisten Tool-Hersteller derzeit (noch) vor Probleme stellen wird. Und dann ab durch den Detox-Boost.

Das Google Penguin-Update wird jetzt ausgerollt. Derzeit crawlt Google das gesamte Internet und alle Seiten weltweit. In spätestens zwei Wochen werden alle Rankings „Google-Penguinifiziert“ sein. In dieser Zeit kann es zu starken Schwankungen in den Suchergebnissen kommen, die unbedingt analysiert werden müssen.

 

Mögliche Szenarien:

  • Backlinks, also Seiten, die auf Ihre Webseite verlinken, werden von Google abgestraft und Sie erfahren es nicht. Diese bislang guten Links gelten jetzt als schlechte Links und können Ihre Position in Google massiv bedrohen.
  • Ein Mitbewerber setzt auf wichtige Bereiche Ihrer Webseite schlechte Links. Ihre Webseite stürzt in den Suchergebnissen ab oder entwickelt sich trotz Optimierung nicht nach vorne – Ihnen fällt das nicht auf, denn von den Links wissen Sie nichts. Die schlechten Links sorgen dafür, dass ein wichtiger Ordner Ihres Angebots nicht mehr in Google gefunden wird.
  • Ein Mitbewerber überoptimiert Ihre wichtigen Dienstleistungen. Er setzt allso massiv viele Links zu einer Keywordgruppe, die für Sie wichtig ist. Ihre Seiten stürzen ab, trotz OnPage-Optimierung.  Da nicht die ganze Domain vom Google Penguin bestraft ist, sondern nur einzelne Keywords, bemerken Sie es nicht.

Das neue Google Update öffnet nicht nur ein neues Kapitel im CyberCrime, es birgt auch die Möglichkeit, gegen Abstrafungen sehr schnell vorzugehen. Denn wer sein Link-Profil im Blick hat, der kann schnell reagieren.

 

Was ist Link Risk Management?

LinkRiskMangement ist die Durchführung proaktiver Link Audits und Disavows, also der Abwertung schlechter Links. Eine Link Audit sollte künftig wesentlich häufiger erfolgen. Die Empfehlung lautet wöchentlich.

Zum LinkRiskManagement gehört dabei

  • die Beobachtung der eingehenden Links,
  • die regelmäßige Bewertung dieser Links,
  • das Eliminieren toxischer Links
  • und die schnelle Rettung der Website – also Ihres Geschäfts – im Desasterfall.

 

Grundsätzliches zu Links:

  • Ein Link kann helfen oder schaden – vor der Einführung des Penguinalgorithmus war es gut, viele Links zu besitzen. Je mehr, desto besser. Negative Effekte von Links gab es nicht.
  • Links sind neben Content das wichtigste Signal für eine Positionierung in Google.
  • Das Linkprofil muss zur Branche passen.

 

Besonderheiten bei der Analyse des Backlinkprofils:

Es muss immer das ganzes Backlink Profil analysiert werden – wichtig sind die Verhältnisse. Es wäre nicht ausreichend, such auf den Informationen azs der Google Search Console auszuruhen. Diese zeigen nur einen Bruchteil der Links an. Wir prüfen derzeit neben den Search Console Informationen im Rahmen eines Audits 24 weitere Quellen.

 

Historische Penguin-Updates

Das sind die bisherigen Penguin-Updates und deren Auswirkungen

Penguin 1.0 am 24. April 2012 (Auswirkungen auf ~ 3,1% der Anfragen)
Penguin 1.1 am 26. Mai 2012 (Auswirkungen auf weniger als 0,1% der Anfragen)
Penguin 1.2 auf 5. Oktober 2012 (Auswirkungen auf ~ 0,3% der Anfragen)
Penguin 2.0 am 22. Mai 2013 (Auswirkungen auf 2,3% der Anfragen)
Penguin 2.1 auf 4. Oktober 2013 (Auswirkungen auf rund 1% der Anfragen)
Penguin 3.0 am Oktober 17, 2014 (Auswirkungen auf rund 1% der Anfragen)
Penguin 4.0 + Echtzeit am 23. September 2016

SEYBOLD ist zertifizierter Partner der LinkResearchTools

(Bildquelle: LinkResearchTools)

 

 

SEO

SEO – Sichtbarkeitsmanagement Basics

Was ist SEO?

BereichThemenWeiterführende Links
OnpageServergeschwindigeit, Meta-Daten, Inhaltsstruktur, Bilder, Architektur der Website, interne und externe Verlinkung, Content, Keywords, strukturierte Daten, Mobile SEOPlatz 1 in Google
Sichtbarkeitsanalyse
Content-Marketing
OffPageBacklinks (NO-Follow, Do-Follow, Nicht-toxische-Links), Local SEO, AdWords/Facebook Ads etc., Social MediaLinkbuilding
Link-Risk-Management
AdWords
Local SEO
Social Media

SEO

Unter SEO (engl.: Search Engine Optimization, dt.: Suchmaschinenoptimierung) versteht man alle Maßnahmen, die das Ranking einer Website in den SERPs beeinflussen, dem organischen Suchmaschinenranking in den unbezahlten Suchergebnissen (Natural Listings).

SEO ist der große Bruder des SEM (engl.: Search Engine Marketing, dt.: Suchmaschinenmarketing). Beide wiederum sind Bestandteil des Online Marketings ist.

Suchmaschinenoptimierung lässt sich in zwei Aufgabenbereiche gliedern: OnPage- und OffPage-Optimierung.

Unter OnPage versteht man alle Maßnahmen und Anpassungen, die auf der eigenen Website durchgeführt werden können. OffPage dagegen bezeichnet alle Maßnahmen, die nicht durch Änderungen der Website selbst geschehen, sondern von äußeren Einflüssen, wie zum Beispiel Backlinks, abhängig sind.

Das Gegenstück zu SEO ist „Negative SEO“, worunter alle Maßnahmen fallen, die zu schlechteren Rankings von Mitbewerbern führen sollen, statt zu einem besseren Ranking der eigenen Webpräsenz.

 

Weiterführende Informationen: Platz 1 in Google

Inhalte richtig von Google erfassen lassen: So crawlt Google nachladende Inhalte

Interessante Info am Rande von der Google Dance Tokyo:

Dort bestätigen Gray Illyes und andere Googler, dass Google statischen HTML Inhalt nicht vor Ajax Content bevorzugt.

Google nimmt mit seinen Crawlern alles in den Index möglichst so, wie es der Besucher in seinem Browser sieht. Es ist also egal, ob die Seite durch Javascript/Ajax aufgebaut wird oder aus statischen Inhalten besteht.

Wichtig ist in so einem Fall, dass Javascript nicht durch robots.txt geblockt wird. Bei sehr langen Seiten, die erst durch scrollen aufgebaut werden, hat Google seine Schwierigkeiten, denn der Googlebot scrollt nicht.

Wichtig also auch für die Gestaltung neuer Internetseiten ist, die Seiten immer mit der Google Search Console zu prüfen und abzusichern, dass auch wirklich alle gewünschten Inhalte von Google erfasst werden können.

Quelle: SEM Post… Does Google Value AJAX Content Less Than Static HTML Content? http://www.thesempost.com/google-value-ajax-content-static-html/

Google Richtlinien Update

Google hat seine Qualitätsrichtlinien aktualisiert…

Es gibt einige interessante Veränderungen.

  • Am auffälligsten ist, dass zusätzliche Inhalte auf einer Website etwas schwächer akzentiert werden (wo es doch bisher so gehypt wurde).
  • Lokal wird wichtiger – Google nennt das „Visit in Person“
  • Stärker betont wird nun auch E-A-T (Kompetenz, Maßgeblichkeit, Vertrauenswürdigkeit).
    Die Qualität wird also _noch_ wichtiger als bisher.
  • Mobile ist immer noch ziemlich wichtig, vor allem durch die stark gestiegenen Suchanfragen von mobilen Geräten.

Updated Google Quality Rater Guidelines: No More Supplementary Content, Emphasis on E-A-T https://goo.gl/1CDdao

Top 100 SEO-Dienstleister: SEYBOLD gehört zu den wichtigsten 100 SEO Dienstleistern

Top 100 SEO Dienstleister

SEYBOLD – Agentur für Sichtbarkeit gehört zu den Top 100 SEO Dienstleistern, den wichtigsten 100 SEO Dienstleistern in Q1/2016 (Quelle: High Text Verlag, iBusiness)
Top 100 SEO: SEYBOLD gehört zu den wichtigsten SEO Agenturen Q1/2016 in DeutschlandSchorndorf, 29. März 2016: Zu den wichtigsten SEO Dienstleistern im ersten Quartal 2016 zählt nach der Auswertung von iBusiness (High Text Verlag Graf und Tepplin OHG) auch die Schorndorfer Online Marketing Agentur SEYBOLD – Agentur für Sichtbarkeit. Zu den Kriterien gehören Sichtbarkeit, Zertifizierungen, SEO-relevante Veranstaltungen und Mitarbeiterzahl im SEO-Bereich.

Der Pionier im Sichtbarkeitsmanagement ist für viele mittelständische Unternehmen die erste Wahl, wenn es um die Optimierung der Sichtbarkeit in den digitalen Unternehmen und um die klassische Suchmaschinenoptimierung geht.

Bei den Kriterien zur Auswahl eines Dienstleisters glänzt das seit 1998 aktive Unternehmen:

#1 Analyse-Kompetenz
Der Dienstleister muss den Kunden richtig einschätzen und die wichtigen Faktoren korrekt analysieren können. Das SEYBOLD-Konzept „Sichtbarkeitsmanagement“ wurde ausgezeichnet mit dem Best of Industriepreis 2014 und mit dem Innovationspreis IT 2014 Best of Web 2.0 & Social.

#2 Problemlösungs-Kompetenz
Unternehmen stehen vor Herausforderungen, wie zum Beispiel der Steigerung von Besucherzahlen, besserer Konvertierung der Besucher zu Kunden, Senkung von AdWords-Kosten und vielem mehr. Das SEYBOLD-Verfahren, um aus Webbesuchern neue Kunden zu gewinnnen wurde bereits 2013 mit dem Industriepreis 2013 Best of Service & Dienstleistung ausgezeichnet.

#3 Umsetzungs-Kompetenz
Dienstleister beweisen, die Kompetenz zu besitzen, die richtige Strategien für ein Unternehmen umzusetzen. Online Marketing Experts veröffentlicht unsere Artikel, beim IMPULSE – Das Unternehmermagazin wird die Schorndorfer Agentur zu wichtigen Themen des Sichtbarkeitsmanagements interviewt und veröffentlicht.

Die Aufnahme in die wichtigsten SEO-Dienstleister ergänzt die seit 1998 bestehende Erfahrung im Internet Marketing um eine wichtige Auszeichnung.

Die aktuelle Liste der wichtigsten SEO-Agenturen findet sich hier: http://www.ibusiness.de/seo/

SEYBOLD – Agentur für Sichtbarkeit wurde 1998 vom Inhaber Ralf Seybold gegründet. Unter dem Slogan „Wir machen Sie sichtbar!“ wird die Sichtbarkeit und Wahrnehmung von Unternehmen über die digitalen Kanäle optimiert. Suchmaschinenoptimierung ist tot – Sichtbarkeitsmanagement bestimmt die Wahrnehmung von Unternehmen und Marke im Internet. Die Agentur für Sichtbarkeit sorgt in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen und seinen Dienstleistern für eine Optimierung der Sichtbarkeit über alle Kanäle. Seit 1998.

 

### Wird das Scoring in eine Rangfolge gebracht, gehört SEYBOLD sogar zu den TOP 40 wichtigsten SEO-Dienstleistern in Deutschland. ###

SEO Kosten - So viel kostet SEO

SEO-KOSTEN: Was darf Suchmaschinenoptimierung kosten?

Die Optimierung einer Website für die Suchmaschinen ist zentrale Aufgabe, wenn man mit einer Webseite Geld verdienen möchte. Ohne ein ordentliches Ranking in den Suchergebnissen gibt es nur über Umwege Möglichkeiten, dass potenzielle Kunden die Website finden. Ein Umweg kann die Bezahlung für AdWords sein, damit man „ganz oben“ steht.

Bei mehreren Tausend Euro, die zwischenzeitlich sogar in vielen Nischen pro Monat fällig sind, stellt sich ganz schnell die Frage, ob ein organisches Ranking nicht zu einer Reduzierung der AdWords-Kosten führt und ob dieser Weg nicht – mittelfristig – der erfolgreichere ist.

Bei der Recherche stellt sich dann aber die Frage:

SEO: Was darf die Optimierung der Webseiten für die Suchmaschinen kosten?

Die Frage, was etwas kosten darf und welchen Wert es hat, ist so alt wie die Industrialisierung:

„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen“ – Henry Ford

Nein. Diese Frage ist so alt, wie die Bibel:

Sprüche 11,24:
„Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer.“

Den richtigen Preis zu finden, ist wie die Suche nach einem guten Mechaniker. Egal, was Sie reparieren lassen wollen, vom Auto bis zur Waschmaschine – Sie erhalten einen veranschlagten Preis. Je mehr Spezialisten Sie anfragen, je unterschiedlicher sind die Preise. Der eine verlangt doppelt so viel wie der Andere und der nächste kostet nur die Hälfte von dem, den Sie zuerst gefragt haben.

Es wäre leicht, den billigsten zu wählen, aber dann fragen Sie sich, ob er die notwendige Erfahrung besitzt oder gar Originalteile verwendet. Vielleicht verlieren Sie die Garantie, wenn dieser Spezialist an Ihrer Waschmaschine arbeitet? Oder Sie haben ruck zuck wieder eine Reparatur.

So oder ähnlich verhält es sich auch mit der Auswahl der richtigen Firma für Ihre Suchmaschinenoptimierung.

Was kostet SEO?

  1. Wenn man SEO richtig macht, dann kostet SEO nichts, denn es ist eine Investition, die sich wieder einspielt.
  2. Es hängt davon ab. Es gibt zig Faktoren, die in Abhängigkeit zueinander stehen, was es praktisch unmöglich macht, einen exakten Preis zu nennen.

Tatsächlich ist der Preis für SEO von verschiedenen Dingen abhängig. Ähnlich wie die Leasingkosten (oder Finanzierungskosten) für das Auto. Es hängt davon ab, wie viele Kilometer Sie fahren, was Sie für zusätzliche Features eingebaut haben wollen (Rückfahrkamera? Winterreifen im Leasing enthalten? Soll die Versicherung auch mit reingerechnet werden?).  Es sind also viele Faktoren, die verantwortlich sind für die Entscheidung, was SEO kostet.

So sehen wir das mit dem Sichtbarkeitsmanagement, was eine Erweiterung der klassischen Suchmaschinenoptimierung ist.
Bei Tagespreisen zwischen 500 Euro und 10.000 Euro (zzgl. MwSt.) stellt sich die Frage, was ist angemessen? Welche Möglichkeiten stehen bei der Bezahlung offen?

Es hängt also davon ab… Von was hängt es ab?

Abhängige Kosten für SEO:

  1. Persönlichkeiten – oder: Erfahrung des SEO
  2. Projektdauer: Kurzfristig oder langfristige Partnerschaft
  3. Unternehmensgröße
  4. Zielmarkt
  5. Was ist billig? Was ist teuer?
  6. Monatliche Kosten für SEO
  7. Budgetierung für SEO
  8. Infografik
  9. Stundensätze

 

 

 

 

SEO-Persönlichkeiten: Erfahrung des SEO

Grundsätzlich gibt es 4 Arten von SEO-Spezialisten.

Schon-mal-gehört-SEOs sind Personen, die möglicherweise bereits einiges über SEO gelesen haben und sich zutrauen, für kleines Geld die Website eines Unternehmens aufzubereiten. Dabei haben diese SEOs mehr oder weniger Erfolg. Tagessätze dieser SEOs liegen in der Regel zwischen 400 und 600 Euro.

Licht-und-Schatten-SEOs sind Amateure, die das eine oder andere erfolgreiche Projekt bereits betreut haben und nun ihre Dienste kleinen und mittleren Firmen anbieten. Diese SEOs erhalten den einen oder anderen Auftrag, meist in Nischen, für die sie sich bereits etabliert haben. Die Tagessätze liegen in der Regel zwischen 500 und 1.000 Euro. Erfolge sind hier vorhanden, allerdings gibt es immer wieder kleine Ausrutscher – vielleicht auch aus „Unachtsamkeit“.

Fundierte-SEO-Spezialisten kennen die Terminologie und die Kniffe, mit denen Webseiten in die Top-10 gebracht werden können. Diese SEOs haben sich auch von Freeware-Tools und ähnlichem verabschiedet, weil sie erkannt haben, welchen Mehrwert  Profi-Software bietet (oder haben eigene Software programmiert). Die Tagessätze dieser Spezialisten liegen meist zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro und werden in der Regel vom Mittelstand gebucht, die hohe Erwartungen an den SEO haben, aber nicht das Budget für eine „SEO-Gottheit“. Meist sind die Projekte national und international.

Gottheiten-SEOs sind die Cremé-de-la-Cremé der SEO-Spezialisten. Sie kümmern sich um die TOP 100 Unternehmen, um große Shoppingportale, bei denen eine Positionsverbesserung mit immensen Vorteilen für den Kunden einhergehen (deutliche Erhöhung der Verkaufszahlen etc.). Diese Profis beherrschen ihr Handwerk im Schlaf und können jede Seite an nahezu jede beliebige Stelle positionieren. Bei Tagessätzen zwischen 5.000 und weit über 10.000 Euro sind Erfolge garantiert und werden notfalls auch mit Black-Hat-Tricks (also kurzfristiger, aber wirkungsvoller „schwarzer Magie“) erreicht.

 

 

 

 

Projektdauer: Einmalige Optimierung oder langfristige SEO-Partnerschaft

Handelt es sich bei Ihrem Projekt um eine einmalige Angelegenheit oder suchen Sie eine langfristige Partnerschaft mit einem Dienstleister/Unternehmen.

Temporäre SEO-Leistungen brauchen Sie dann, wenn Sie zum Beispiel vor einer der folgenden Fragen stehen:

  • Relaunch der Website ist geplant und wir wollen einen sauberen und Suchmaschinensicheren Übergang von der alten Seite auf die neue Seite, ohne dass wir im Ranking einbrechen.
  • Wir wollen mehrere Seiten zusammenfassen unter einer neuen Plattform.
  • Wir wollen die „SEO-Fehler“ auf unseren Seiten reduzieren, damit die Grundoptimierung hergestellt ist.

Langfristige Themen dagegen sind:

  • Wir wollen uns mittelfristig in den Top 10 von Google etablieren. Dazu benötigen wir eine Strategie und die dazu passende Umsetzung.
  • Ein stark umkämpfter Markt erfordert, dass wir permanent an unserer Optimierung arbeiten, weil unsere Wettbewerber sind sehr agil und es ist eine Frage der Zeit, bis sie uns einholen/überholen/aufholen.
  • Neue Leistungen und Angebote sind geplant, die dem Markt bekannt gemacht werden müssen.
  • Wir wollen Neukunden aus unseren Besuchern der Website generieren und benötigen hierfür eine Strategie und langfristige Betreuung.

Das sind nur Beispiele, aber diese zeigen auf, wie wichtig es ist, sich im Vorfeld Gedanken über die Zusammenarbeit zu machen. Daraus ergibt sich dann nicht mehr die Fragestellung „Was kostet SEO?“ sondern „Was kostet dieses SEO-Projekt?“.

SEO-Kosten sind abhängig von der Aufgabe.

 

 

 

 

Unternehmensgröße des Dienstleisters

Viel hilft viel und größer ist besser. Das trifft nicht zwangsläufig auf das Unternehmen zu, das mit der Optimierung Ihres Projekts beauftragt ist. Genauso, wie H&M oder C&A nicht zwangsläufig die bessere Kleidung verkaufen, als das lokale Modegeschäft oder das Hähnchen bei KFC besser schmeckt, als beim Broilerwagen oder Burger King den besseren Hamburger hat, als das lokale American Diner… Große und kleine Optimierungsspezialisten haben ihren Platz im Markt und Sie als Kunde müssen entscheiden, wer für Ihre Aufgabe besser geeignet ist. Zum Beispiel tendieren große SEO-Dienstleister mit mehr als 50 Mitarbeitern dazu, den kleinen Kunden ein Standardangebot zu unterbreiten, da diese Kleinkunden alle sehr ähnliche Bedürfnisse haben. Das kann passen, vor allem dann, wenn ein limitiertes Budget oder aber nur wenig SEO-Leistung notwendig bzw. gefragt ist. Kleinere SEO-Dienstleister (bis 20 Mitarbeiter) bieten meistens sehr auf den Kunden zugeschnittene Lösungen an. Gerade dann, wenn SEO ein kritischer Teil der Marketingstrategie ist und Ihr Unternehmen praktische Lösungen und einen persönlichen Service möchten, ist die Chance, dass Sie am Ende ein kleineres Unternehmen beauftragen werden, recht groß.

SEO Kosten sind abhängig von der Aufgabe und der Unternehmensgröße des Dienstleisters.

 

 

 

 

Zielmarkt

Die Kunden, die Sie für Ihre Marke/Produkte/Leistungen erreichen wollen, bestimmen die Kosten für Ihre Suchmaschinenoptimierung.

Ein großer und mit Wettbewerbern vollgestopfter Markt erfordert deutlich höhere Ausgaben, als ein kleiner Nischenmarkt. Sehr hart und mit viel Black-Hat-SEO-Magie ausgestattete Märkt, wie z.B. Online-Gambling, Erwachsenenindustrie oder Finanzmark bringen hohe Kosten mit sich, wenn das Unternehmen sich dauerhaft in den Top 10 von Google & Co etablieren möchte.

Auf der anderen Seite wird es aber wesentlich einfacher, wenn Sie als lokales Ladengeschäft in einer kleinen Stadt besser gefunden werden wollen, z.B. als kleiner Handwerker. Oder Zahnarzt. Oder Bäcker. Oder Modegeschäft.

Wenn Sie also ein weltweites Unternehmen sind, das direkt oder über Händler Produkte anbietet, wie zum Beispiel Daimler Benz, dann werden Sie hunderte, tausende oder millionen von Euro monatlich für SEO-Aktivitäten ausgeben. Wenn Sie im Finanzmarkt tätig sind, werden Ihre Kosten für AdWords Sie auffressen… Das tun sie aber auch im Markt für Anbieter von Schlüsseldienstleistungen.

Wenn Sie aber ein kleines mexikanisches Restaurant in Castrop Rauxel sind, dann reichen vielleicht schon die einfache Überarbeitung der Webseite und ein paar kleinere Tätigkeiten in Google Maps und Foursquare aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Kosten liegen dann zwischen ein paar hundert Euro und weniger als 2000 Euro.

SEO-Kosten sind also abhängig von der Aufgabe, der Unternehmensgröße und des Zielmarkts.

 

 

 

 

 

Was ist billig? Was ist teuer? Welchen Spezialisten sollten Sie wählen?

Grundsätzlich einmal muss, wie bei vielen Dienstleistungen, auch bei SEOs das Ruskinsche Preisgesetz betrachtet werden.

John Ruskin: „Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“

Und sicherlich wird man sich an schlechte Qualität länger erinnern als die Freude über den niedrigen Preis angehalten hat.

Doch realisitisch betrachtet: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es, um eine angemessene Dienstleistung zu erhalten?

Eigene Recherchen im Internet (einfach mal „SEO honorare“ in Google eingeben) fördern die verschiedensten Varianten hervor. Leider ist keine davon wirklich transparent.

Selbst die günstigen Varianten, die einzelne Schritte in kleiner Hundert-Euro-Scheine aufschlüsseln, sind nur auf den ersten Blick günstig.

SEO für 99 Euro? Da ist doch schon das Angebot unseriös. Siteanalyse und Beratung ab 400 Euro plus Erfolgsprovisonierung sind ganz schnell teurer als das Komplettpaket um 5.000 Euro. Zudem beschreibt dann das „Kleingedruckte“, dass einzelne Positionen pro Website gelten (so wird z.B. das 10.000 Europaket bei Analyse dreier Konkurrenten und konkreten Maßnahmen, diese zu überflügeln zum 10.000 Euro * 4 (eigene Seite plus drei Konkurrenten)-Angebot – also 40.000 Euro).

Für viele – vor allem kleinere Unternehmen – ist der Nutzen von SEO nicht wirklich transparent. Da werden solche Preise ganz schnell zu Hinderungsgründen.

 

Pauschale Strategie (Grundpauschale plus notwendige Maßnahmenkosten)

Basierend auf einer Vorabanlayse wird der Aufwand für die Optimierung geschätzt und zusammen mit einem monatlichen Aktionsplan angeboten. Das Angebot geht über einen längeren Zeitraum. Für Sie als Kunden entsteht Planungssicherheit, allerdings wenig Transparenz. Es könnte das Gefühl aufkommen, der SEO macht am Anfang einen guten Job und greift dann nur noch „achseltief“ das Geld ab, obwohl er Monat für Monat nichts mehr macht.

Da gute Leistung oft eng verzahnt ist mit weiteren Maßnahmen (Content Strategie, Backlink Strategie etc.), können die monatlichen Kosten variieren. Fair ist es, regelmäßig die Kosten und die Maßnahmen zu kontrollieren (Sind die Erfolge im Plan? Weichen wir vom Plan ab? Was ist notwendig, um auf Plan zu bleiben? In welchen Bereichen können wir die Kosten senken und an welchen Stellen müssen wir die Preise erhöhen? etc.)

Diese Variante ist die für den Kunden meist beste Variante, nicht aber für den SEO.

 

Erfolgszahlung nach Ranking, Traffic oder Conversion

Hier erhält der SEO zunächst nichts. Erst wenn sich das Ranking des Unternehmens verbessert, erhält er den vereinbarten Obolus. Diese Variante kann Vertrauen schaffen und reduziert die Überzeugungsarbeit des SEOs. Ich denke aber nicht, das es sich um eine optimale Variante handelt. Kleinere Rankingverbesserungen sind schnell machbar (und es kommt immer auch auf das zu betrachtende Schlüsselwort an).

Aus Rankingverbesserungen erfolgt auch ein höherer Traffic. Mehr Leute besuchen das Internetangebot des Unternehmens. Dieses mehr an Leute schafft aber noch keinen meßbaren Erfolg (außer dem mehr an Traffic). Nimmt man die Conversion hinzu, also einem vorher definierten Erfolg (z.B. Umsatzzuwachs im Onlineshop; Besuch eines bestimmten Angebots; Generieren von Adressen und Newsletter-Interessenten über eine Seite), ergibt sich eine Erfolgsbetrachtung.

 

Erfolgsbezahlung nach unternehmerischem Erfolg

Für den SEO ein Risiko, da noch andere Faktoren hier einspielen, die er nicht beeinflussen kann (wie verhält sich das Unternehmen im „offline“-Vertrieb? Hat es gute Chancen am Markt? Was macht der Markt? Bricht er ein? Was investieren die Mitbewerber in SEO und sind dadurch höhere Maßnahmen(Kosten) notwendig?)

In den 2000ern sah das noch so aus: Fester Sockelbetrag für die Dienstleistung (ca. 50 – 100 Euro je Stunde), gestaffelt nach Unternehmensgröße. Darüber hinaus wird ein Erfolgshonorar vereinbart, dass in der Regel bei ca. 5% des Umsatzwachstums der auf die Beratung folgenden 3 – 5 Jahre (abhängig von Dauer und Umfang der Unterstützung) zu rechnen ist. Bei einem Wachstum von 5 Millionen (z.B. von 15 Mio auf 20 Mio innerhalb der Zeit) reden wir von ca. 250.000 Euro Honorar. Diese Variante ist mir seit Jahren nicht mehr begegnet, zum einen weil die Kunden dieses „Risiko“ nicht eingehen, zu viel zu bezahlen, zum anderen weil SEOs dieses „Risiko“ nicht eingehen, weil die Optimierung mit jedem Google-Algorithmusupdate schwieriger wird.

 

Bezahlung nach Aufwand

Die klassische Variante: Man betrachtet den Aufwand der Arbeit des SEO und bezahlt seine Stunden. Zu bedenken ist hier, dass die SEO-Maßnahmen oft sehr zeitversetzt greifen und der SEO natürlich von allen Erfolgen ausgeschlossen bleibt. Real Deal: You’ll get, what you pay for. Schwierig zu kalkulieren für den SEO, weil greift er sein Honorar zu hoch, erhält er den Auftrag nicht, greift er zu niedrig, macht der Unternehmer ein ordentliches Schnäppchen.

Fazit: Für welche Variante (oder Mix) Sie sich auch entscheiden, zentrale Aspekte bleiben:
Vertrauen – auf das Können und die Leistung des Optimierers
Controlling – Prüfung und Reporting der Leistungen
Anpassung – Anpassung der Maßnahmen, wenn nötig

 

 

 

Monatliche Kosten für SEO

350 – 600 Euro pro Monat (zzgl MWSt).
Kleine Unternehmen mit kleiner geografischer Reichweite (Landschaftsgärtner, Zahnärzte, Restaurants, KfZ-Werkstätten etc.) kommen oft mit reinen SEO-Kosten in dieser Höhe zurecht. Hinzu addieren sich ggf. noch AdWords-Kosten ab ca. 350 Euro pro Monat. Achtung! In dieser Preisregion tummeln sich auch viele unseriöse Angebote.

700 – 1.500 Euro pro Monat (zzgl. MWSt).
Für Unternehmen mit einer kleinen geografischen Reichweite, aber einer höheren Anzahl von potenziellen Kunden, die angesprochen werden müssen. Für Local-SEO eine gute Einstiegsgröße. In einer Kleinstadt reichen vielleicht 500 Euro, aber in einer großen Kreisstadt oder einer größeren Stadt reicht das nicht aus. 1500 Euro sind realistisch, wenn überregionale Kampagnen geplant sind, bei denen der Wettbewerb nicht allzu groß ist. In extremen Nischen kann mit so einem Budget auch Landesweit einiges erreicht werden.

2.000 – 5.000 Euro pro Monat (zzgl. MWSt.)
Für Unternehmen mit einem nationalen Zielmarkt oder mit internationaler Ausrichtung. Diese Unternehmen müssen mindestens 2000 Euro/Monat einkalkulieren, wenn in einem Nischenmarkt mit wenig bis moderatem Wettbewerb Erfolge verbucht werden sollen. Je bekannter das Produkt/Service gemacht werden soll, je höher müssen die Ausgaben über denen der Mitbewerber liegen.

10.000 Euro und mehr pro Monat (zzgl. MWSt.)
Für Unternehmen mit nationalem oder internationalem Zielmarkt, die sich nicht in einem Nischensegment bewegen, müssen mit mehr als 10.000 Euro pro Monat an SEO-Kosten (zzgl. MWSt) kalkulieren. Theoretisch kann der Betrag hier nach oben komplett offen agieren. Es gibt niemals genug hochwertige Inhalte und für viele Unternehmen wird es wichtig, permanent Top-Content zu liefern, damit die SEO-Strategie von Erfolg gekrönt ist. Solche Projekte erfordern bis zu Millionenbeträge pro Jahr.

Die Kosten für Suchmaschinenoptimierung richten sich also nach der Aufgabe, Zielmarkt, Unternehmensgröße und letztlich auch nach dem Budget, das man dafür aufbringen muss.

 

 

 

SEO-Budget: Wie können SEO Kosten budgetiert werden?

Das notwendige Budget für SEO richtiet sich nach der Aufgabe, die Sie erfüllt haben wollen. Mit dieser Aufgabe vor Augen muss sich der Dienstleister einen Überblick verschaffen. In der Regel erfolgt das über ein SEO-Audit, so wie z.B. unser SEO 360° Audit.

Ein solches SEO-Audit liegt in der Regel zwischen 600 Euro und 2000 Euro zzgl. MWSt. und beschäftigt einen Dienstleister zzwischen 5 und 10 Stunden. Ein solcher Rundumblick beinhaltet die Analyse der URL-Struktur, des HTML-Codes, Inhalte, Layout und zahlreichen anderen Faktoren wie z.B. lokale Sichtbarkeit, Sichtbarkeit in den sozialen Medien und vielem mehr. Für diesen Preis liefern SEO-Spezialisten in der Regel gut dokumentierte Basisdaten, die für ein Unternehmen mit technischem Know-How umsetzbare Maßnahmen enthalten. Sie erhalten einen guten Einblick in die Art und Weise der Arbeit des Unternehmens und können austarieren, ob Sie zueinander passen.

Detailierte SEO-Audits kosten zwischen 3000 und 20.000 Euro zzgl. MWSt. und liefern deutlich tiefere Einblicke. Hier werden Backlinks analysiert, problematische Zielmärkte analysiert und auch die Gefahren von SEO erörtert. Existieren bei Ihnen (und/oder Ihren Wettbewerbern) potenziell toxische Backlinks? Solche Audits zeigen sehr deutlich, wie hoch die tatsächlichen Kosten für eine Top-Platzierung mit hoch-wertvollem Content (High-Quality-Content-Strategy) ein zu kalkulieren sind und mit welchen Problemen während der Optimierung zu rechnen ist.

SEO Kosten - So viel kostet SEO

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Stundensätze

Abrundend für dieses Thema möchte ich auf eine Studie von MOZ und AYMT hinweisen.

 

Einer Studie von MOZ-Zufolge variieren die Stundensätze für SEO weltweit.. Diese Informationen sind zwar schon etwas älter, können aber durchaus noch zur Orientierung dienen. So lagen die Kosten zum Zeitpunkt der Erfassung zwischen 76€ und 200€ die Stunde. Tatsächlich gibt es aber auch einzelne Consultants, die 500 und mehr Euro für die Stunde veranschlagen. Mir sind einige namentlich bekannt, deren Obergrenze bei 500 Euro die Stunde noch nicht angelangt ist.

SEO Kosten AYTM Marktstudie

SEO Kosten, basierend auf der Marktstudie von AYTM (http://www.aytm.com)

 

Alle Angaben von Preisen auf dieser Seite sind zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu verstehen und richten sich an Unternehmer.

 

Erstveröffentlichung des Artikels: August 2008; Überarbeitet März 2016.