Rand Fishkin auf der SMX 2017 MUC

SMX 2017 – Was bringt die Konferenz in München?

Eine Konferenz zum 2-Tages-Ticketpreis von ~ 1.400 Euro zzgl. MWSt.

Was kann man dafür erwarten?

Die kurze Antwort: Ziemlich viel. Viele Kollegen aus Agenturen, Head of SEOs großer Unternehmen, Affiliates – und jede Menge Best Practice, auch für Fortgeschrittene.

Opening Keynote: Rand Fishkin – The Search Landscape in 2017

Rand Fishkin auf der SMX 2017 MUC

 

Wie sieht die Google Suchmaschinenlandschaft in 2017 aus? Rand veröffentlich in seinem Vortrag weltweit erstmalig die aktuellen Forschungsergebnisse von MOZ.

Suchanfragen Mobile vs Desktop

Täglich werden über 2 Trillionen Suchanfragen an die Suchmaschine gestellt. Eine Suchanfrage dauert dabei durchschnittlich 55 Sekunden.

12% der Suchergebnisse geht direkt zu anderen Google Angeboten.

8% nutzen den „Zurück-Button“, um wieder zum Suchergebnis zu kommen und ein anderes Angebot aus den Ergebnissen zu wählen.

Spannend dabei: 21% ändern die Suchanfrage nochmal, bevor sie diese an Google abschicken.

Dabei gibt es Unterschiede, so Rand Fishkin, zwischen mobiler Suche und der Desktopsuche. Während es zwar auf mobilen Endgeräten wesentlich mehr Suchanfragen gibt, ist dort der Traffic im Vergleich zu Desktopsuchen deutlich hinterherhinkend. 57% der mobilen Suchanfragen enden ohne einen Klick, weil die Antwort bereits vom Endgerät gegeben wurden. 41% werden dann in der organischen Suche tatsächlich geklickt, während auf AdWords lediglich 2% der Klicks gehen.

Auf dem Desktop schneidet das besser ab, wenn auch nur wenig (Paid-Search bei 2,8%, 62% Klick auf organische Ergebnisse und 35% klicken tatsächlich gar nichts an).

Die Problematik dabei ist, dass viele Snippets bereits die Ergebnisse der Suche anbieten.

Featured Snippets – die Zukunft von SEO?

Die Optimierung von Featured Snippets bietet damit natürlich die Chance, direkt auf Suchanfragen mit einem Ergebnis reagieren zu können. Der Trend, dass sich Google von der Suchmaschine zur Antwortmaschine bewegt, ist mehr als deutlich. Dabei bedeutet aber auch, dass mehr Antworten, die direkt in den Suchergebnissen gezeigt werden gleichzeitig weniger Klicks auf AdWords bedeuten. Diese Entwicklung scheint Google ganz bewusst zu gehen, indem man sich zur Antwortmaschine wandelt.

 

Braucht man 2017 eigentlich noch eine App?

90% der mobilen Nutzung fällt auf Apps zurück. Dabei sind 10% Browser (ja, Browser zählen auch als App). Im Durchschnitt nutzt ein Smartphone-User gerade mal 3 Apps. Meist sind das Facebook, Google Maps und eine dritte App.

Wozu also 2017 noch Apps entwickeln?

Tatsächlich ist die Entwicklung weg von Apps und hin zu PWA (Progressive Web Apps) ein klarer Trend.

Wohin klickt der Nutzer nach einer Suche?

Die Click-Through-Rate ist zwischenzeitlich ein Rankingfaktor für die Google Suchergebnisse. Was aber taucht nach einer Suche in den Ergebnisse auf und worauf klickt der Nutzer nun tatsächlich?

  • AdWords ist mit 50% in den SERPS vertreten, aber nur 3% der Klicks fallen auf AdWords.
  • Google Shopping ist mit 9% vertreten, aber nur 0,55% der Klicks gehen auf die Produkte.
  • Youtube-Ergebnisse kommen zu 6.3% der Suchen und erhalten durchschnittlich 1,8% der Klicks.
  • Der Knowledge-Panel taucht bei 38% der Suchen auf – und wird 0,5% geklickt.
  • 49% der Suchen werden gar nicht geklickt.

 

Rands Ausführungen waren ein sehr interessantes Abbild der Google Suche 2017.

 

Google Analytics Power Reporting für SEO und SEA

Andrew Garberson von Luna Metrics zeigte mehrere Varianten, die sich lohnen, mit Google Analytics zu verfolgen. So sollte jeder drei Levels von Reporting nutzen.

Das tägliche Basic-Reporting umfasst vor allem die Veränderungen im organischen Traffic während das monatliche Reporting ein Multi Channel Reporting ist und verschiedene Punkte darlegt

  • Conversions: Organic vs Paid
    Conversions: Search vs Other
  • SEO Landing Page Traffic
  • Budget Tracking

Und so weiter. Die Ansätze von Andrew sind mit vielen Beispielen direkt übernehmbar für das eigene Reporting und Überprüfung der Analytics Daten.

 

Die Wahrheit über SEO Mythen von John Müller

Googles Webtrends Analyst John Müller räumte auf mit SEO-Mythen und gibt auf die zahlreichen Fragen aus dem Publikum geduldig Antworten. Leider sind die Antworten oft im typischen „Google-Nebulös“ gehalten – Auf keine der Fragen gibt es eine eindeutige Antwort.

John Müller Google

Beispiele:

  • Seiten, die es nicht mehr gibt, wären technisch korrekt mit einem 410 aus dem Index zu kegeln, praktisch reicht aber auch ein 404 (dauert halt minimal länger).
  • Indexierung von Infinite Scroll funktioniert manchmal für 2 oder 3 Seiten, aber der Googlebot bleibt nur eine kurze Zeit und Lazy Loading (also das Laden von Bildern dann, wenn sie ins Bild kommen) kann der Googlebot nicht. Oder manchmal doch? Man weiß es nicht zu 100%. Zugegeben ist das aber auch schwer – ich vermute, dass nicht mal Google weiß, wie die Zusammenhänge der Crawlings und Rankings tatsächlich funktionieren.

Lösungsansätze für immense Herausforderungen

zeigt Oliver Borm (Google) auf. Dabei stellt er zunächst das Cross Device Tracking in den Mittelpunkt, weil sich Menschen sowohl auf mobilen Geräten als auch auf dem Desktop bewegen. Gerade bei AdWords verwendet man hier die künstliche Intelligenz für das Smart Bidding. So bewegt sich Google hier von Mobile First zu AI First und zeigt Smart Bidding mit zwei Klicks im neuen AdWords (AdWords next), das dieses Jahr ausgerollt werden soll.

 

In den Nachmittagsvorträgen habe ich mir Google Tag Manager Hacks zu eigen gemacht, gesehen was die Search Console alles für mich tun kann, wie man idealerweise auch für SEO ein Split-Testing aufsetzt und was alles für die Erstellung eines ordentlichen Feature Snippets notwendig ist.

Interessante Gespräche mit Marcus Tandler oder Christoph Cemper rundeten den Tag für mich ab.

Highlight des ersten Tages aber war die Keynote: „Was wir immer schon wissen wollten: Q&A mit Rand & Wil“, bei dem Rand Fishkin und Wil Reynolds aus dem Nähkästchen plauderten. Das sind auch genau die Momente, die eine solche Konferenz so wertvoll machen und viele neue Denkanstöße oder Bestätigungen mitbringen.

 

Insgesamt ist die Wertigkeit für ein solches Ticket immer wieder gegeben durch den interessante Know How Transfer, den man erlebt. So standen am zweiten Tag wichtige Punkte auf dem Programm wie z.B. das Thema Relaunch bei großen Webseiten oder auch die Problematiken bei internen Verlinkungen.

Aber bei jeder SMX ist ein Vortrag dabei, der allein schon (fast) die Gebühren Wert ist. Für mich – und für viele andere – war das Wil Reynolds dddmit seinem konkreten Ansatz …

… „People First vs Google First“.

Wil berichtet davon, wie er über viele Jahre von 2009 bis 2012 weltweit an oberster Stelle in den Suchergebnisse stand für SEO Agency, SEO Agencies, SEO Consultant, SEO Consultants usw. Tatsächlich hat sich nach seinen Aussagen nicht ein einziges Geschäft über diesen Vorteil angebahnt, weil die Menschen einfach anders suchen.

Das ist auch der zentrale Ansatz – und vielleicht hat mir der Vortrag von Wil deshalb so gut gefallen, weil er sich so deckt mit dem, wie sich Seybold gewandelt hat seit 2013 mit dem Ansatz des Sichtbarkeitsmanagements.

Wil geht grundsätzlich davon aus, dass Menschen nach jemandem suchen, der ihnen helfen kann – und zwar lokal in ihrer Nähe und nicht irgendwo auf der Welt. Und Personen, denen geholfen werden konnte, danken oftmals mit Weiterempfehlungen, was Wil zu dem Ausspruch bringt „Thanks are better than Ranks“.

Ein zufriedener Kunde bringt mehr neues Geschäft für die Agentur, als es die Rankings tun können.

Wil und seine Agentur hören den Kunden ihrer Kunden zu und versuchen herauszufinden, was deren Antrieb ist, wenn sie etwas in Google suchen. Denn es ist wichtig, die Gefühle herauszuarbeiten, die der Suchende hat, anstatt die richtigen Worte zu finden. Worte können je nach Tonation andere Bedeutungen haben (merkt man z.B. schon daran, dass E-Mails viel eher falsch verstanden werden können, als wenn man miteinander telefoniert – E-Mails tragen keine Emotionen).

Dass er damit Erfolg hat, belegt Wil Reynolds mit zahlreichen Beispielen seiner Kunden.

Erfolg in SEO ohne Ranking-Verbesserung

Allein eine Änderung der Meta-Daten mit weniger technischer Terminologie brachte 57% mehr Click-Through und 59% höhere Conversion. Und das alles, ohne dass sich die Position in den Suchergebnissen nur im Geringsten veränderte.

 

SMX München möchte man nicht missen

Mein Fazit für die SMX ist: Man möchte diese Konferenz nicht missen. Nicht nur, dass der Termin für Networking erstklassig geeignet ist und man zahlreiche (neue) Freundschaften schließt – es bietet sich darüber auch der direkte Austausch auf einen sehr hohen Level. Vorträge und Hands-On haben fast durchgehend eine hohe Wertigkeit. Für jeden sind eine Menge technischer Fertigkeiten dabei und was noch wesentlich wichtiger ist: Es gibt Denkanstöße und manchmal ganz neue Sichtweisen.

SMX 2018 also schon mal im Kalender vormerken: 20.03.2018 – 21.03.2018

 

 

Einhorn-Schokolade – Ritter Sport Server geht down

Montag morgen, 9 Uhr in Waldenbuch. Der Webshop von Ritter Sport ist nicht mehr erreichbar:
Ritter Sport Webshop ist down

Trotz vollmundiger Aussagen, man hätte den Online-Shop im Griff – der Menschenmenge konnte nicht standgehalten werden.

09:20 Uhr: Das Ritter Sport Admin-Team arbeitet verzweifelt daran, den Online-Shop wieder verfügbar zu machen.

Einhorn legt Ritter Sport lahm

Was ging diesem Desaster voraus?

Einhorn Schokolade – Ein echter Erfolg

Flashback: Das Web qualmt und raucht. Es ist magisch. Grund dafür ist die limitierte Einhornschokolade von Ritter Sport. Die glitzernde Schokolade mit dem Wahlspruch quadratisch.magisch.gut. war in aller kürzester Zeit ausverkauft.

Dem Familienunternehmen Ritter Sport ist ein absoluter Marketing-Coup gelungen. Für Dienstag, den 1. November wurde auf 10:00 Uhr angekündigt, es gibt eine Sonderedition:

glittersportUm 10.05 Uhr wurde auf der Facebook-Seite des Unternehmens dann der Verkaufsstart für die Sonderedition (#glittersport) angekündigt.

Facebook Ankündigung

Im Berliner Flaghship-Store war die pinke Schokolade, die ein wenig wie Yogurette schmecken soll, nach wenigen Stunden ausverkauft. Im Fabrikverkauf in Waldenbuch ebenso und sowieso im Online-Shop, wo schon nach kürzester Zeit nichts mehr verfügbar war.

Wer eine ergattern konnte, war glücklich, diese nicht gegessen zu haben. Findige Menschen brachten die Schoki auf EBAY unter die Leute – größere Summen wurden dabei geboten.

Social Media Erfolg Einhornschokolade bei Ebay

Solche Preise stoßen nicht nur den Konsumenten auf, auch das Social Media Team von Ritter Sport hat täglich damit zu kämpfen, dass sich Konsumenten beschweren über die horrenden Preise für die Schokolade.

Social Media Beschwerden

Das Team ist bemüht, die Wogen zu glätten. Bestens vorbereitet und offensichtlich im Umgang mit den Konsumenten gut geschult hatte das Ritter Sport Social Media Team eigentlich alles im Griff.

Jetzt die Idee: Wir legen einfach die Schokolade nochmal neu auf. Und diesmal machen wir vieles besser:

  • Nur eine Bestellung je Kunde
  • Maximal 11 Tafeln können bestellt werden
  • Lieferung in 5 – 7 Wochen
  • Limitiert auf 150.000 Tafeln

So soll jeder, der eine Tafel möchte, auch eine Tafel erhalten können.

Vollmundig verspricht Ritter Sport auf dem Blog:

„Ab kommenden Montag, den 14.11. könnt ihr wieder im Webshop bestellen – hierfür haben wir auch unsere Server-Kapazitäten verbessert und hoffen, dass der Webshop diesmal stabil bleibt.“

Eine Uhrzeit wird nicht genannt und schon bloggen die ersten, es würde 22 Uhr sein. Ab 22 Uhr könne man die Schokolade kaufen. Natürlich erkennt die Masse das:

EinhornGerüchteAuf den Social Media-Kanälen bestätigt Ritter Sport, dass man sich „ab 15 Uhr ein Einhorn ins Haus holen kann“. Allerdings nur auf den Social Media Kanälen – ein krasser Fehler, denn wer die Social Media Kanäle von Ritter Sport nicht abonniert und regelmäßig liest, der weiß nicht seit 11. November 14:30 Uhr, dass die Schokolade ab 15 Uhr bestellbar bleibt.

Wer auf der Website von Ritter Sport sucht, der findet noch um 8:50 keinen Hinweis auf die Uhrzeit, ab der gekauft werden kann.

Und natürlich: Jeder surft die Webseite des Schokoladen-Herstellers aus dem schwäbischen Waldenbuch an. Gleich am Morgen. Die Server halten Stand – bis 9 Uhr.

Ritter Sport: Wenn die Hardware nicht die Versprechungen von Social Media erfüllt

Das Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, dass alle Marketing-Abteilungen zusammenlaufen. Wir nennen das Sichtbarkeitsmanagement, wenn es darum geht, über alle digitalen Kanäle mit dem Kunden zu kommunizieren und die Informationen zu verteilen. Enges Verzahnen ist dabei wichtig – eine Abteilung darf man nicht vergessen (… in vielen Unternehmen ist es noch immer so, dass die Administratoren des Webshop-Teams (der Technik) als Laufburschen der Werber dienen… Aber ein Hand in Hand ist wichtig, denn nur wenn jedes Rädchen läuft, dann läufts… zeigt auch dieses Beispiel).

Auf der anderen Seite zeigt das jetzt auch, wie stark die Nachfrage zu erwarten ist… Das Technik Team von Ritter Sport kann jetzt auf 15 Uhr performen – hoffentlich

Aber keine Angst. Wirklich passiert ist nichts. Das Admin-Team von Ritter Sport hat den Server (wieder) zum Laufen gebracht und schon um 09:25 steht zu lesen:

Das Einhorn ist ab 15 Uhr wieder kaufbar

Bleibt abzuwarten, ob Ritter Sport den erneuten Run auf den Server diesmal aushält oder ob wieder alle Systeme ins süße Nirwana verschwinden.

Ab 15 Uhr dann das gleiche Bild. Schon deutlich vor 15 Uhr war der Server nicht mehr erreichbar. Erneut drückt der enorme Ansturm an Kaufwilligen den Magento-Webshop von Ritter Sport in die Knie.

Von einer Optimierung der Serverlast kann hier auf keinen Fall gesprochen werden.

Ritter Sport - Magento Webshop macht die Grätsche

Die Nutzer sind natürlich sehr verärgert.

ritter-sport-unverstaendis

 

Verständlicherweise sind die Nutzer unzufrieden, denn außer den großen Versprechungen wurde nichts gehalten.

Was hätte man machen können?

Möglichkeiten, einen Magento Webshop für großen Ansturm zu optimieren

Die Konfiguration eines E-Commerce-Shops wie ein Magento-Shop ist entscheidend, denn wir leben in einer Welt, in der jede Millisekunde zählt und wir müssen das auf jedem Traffic-Peak beweisen. Konsumenten sind zunehmend ungeduldig geworden und eine langsame Reaktionszeit hat einen negativen Effekt auf die Conversion-Rate. Online Händler müssen sicherstellen, dass der Magento Webshop wachsen kann, indem Server- und E-Commerce-Konfiguration schnell geändert werden kann, wenn es das Unternehmen benötigt.

Ein Magento-Shop ist daher eigentlich dazu da, diese Anforderungen zu erfüllen. Die flexible und leistungsfähige E-Commerce-Plattform kann aber nur skalieren, wenn das perfekte Hosting dazugebucht wird.  Nur eine Multi-Server-Umgebung mit besseren Reaktionszeiten als Standardlösungen ist in der Lage mehr als 5 Millionen Katalogseiten und über eine halbe Million Bestellungen am Tag zu bedienen. Im Ergebnis führt eine Kapazitätssteigerung zu höheren Besucherzahlen und einer verbesserten Conversion Rate. (Im übrigen reduzieren sich durch eine verbesserte Hardware-Effizienz auch die Hosting-Kosten).

 

Ich hätte dem Kunden empfohlen, den Webshop auf ein skalierbares System umzuziehen, vielleicht auch nur kurzfristig. Sehr dafür sprechen die Angebote der Cloud Hosting Dienstleister, wie z.B. Google oder Amazon. Hier findet sich die optimale Kombination aus Daten-Caching, Hardware und Software-Konfiguration zur Verbesserung der Reaktionszeiten und auch eine größere Rechenleistung – zubuchbar, skalierbar.

Die wichtigsten Amazon-Dienste für Magento-Hosting

Amazon Elastic Compute Cloud (EC2)
Amazon Elastic Compute Cloud liefert skalierbare, pay-as-you-go-Berechnungskapazität in der Cloud.

Automatische Skalierung
Mit der automatischen Skalierung kann die Amazon EC2-Kapazität nach festgelegten Bedingungen automatisch nach oben oder unten skalieren.

Elastische Lastverteilung
Elastic Load Balancing verteilt automatisch den eingehenden Anwendungsverkehr auf mehrere Amazon EC2-Instanzen.

Amazon CloudFront (CDN)
Amazon CloudFront ist ein Web-Service, der es ermöglicht, Inhalte mit geringer Latenzzeit über ein globales Netzwerk von Standorten zu verteilen.

Amazon Relational Database Service (RDS)
Amazon Relational Database Service bietet als Webservice die Möglichkeit, eine relationale Datenbank in der Cloud einzurichten, zu betreiben und zu skalieren.

Amazon Route 53
Hochverfügbarer und skalierbarer Domain Name System (DNS) Web Service.

Amazon ElastiCache
Macht „In-Memory-Cache“ in der Cloud zum Kinderspiel.

Amazon Simple Storage Service (Amazon S3)
Skalierbarer Speicher

Vorteile Cloud-Hosting

Durch den Einsatz eines entsprechenden Cloud-Systems gewinnt der Kunde:

  • Flexibilität
    AWS macht das Bedienen und Managen von Servern sehr einfach
  • Geschwindigkeit
    AWS + Magento bietet Ein-Klick-Backup für Testsysteme. Das kann immer dann wichtig sein, wenn große Promotions laufen (wie hier bei Ritter Sport) oder das System aktualisiert werden muss.
  • Verlässliche Performance
    Mit 99,99% Zuverlässigkeit fühlt sich die Website an wie ein Raid-System mit SSD Festplatten und schier unerschöpflichem Plattenplatz.
  • Kostenoptimierung
    Durch die Möglichkeit, das System zu skalieren, muss nur das bezahlt werden, was auch tatsächlich verwendet wird.

Anbieter Cloud Hosting

Wer jetzt die Probleme von Ritter Sport nicht haben möchte, der kann Cloud-Computing kostenlos testen bei:

 

Youtube Social Media Netzwerk

Endlich: Youtube ausgebaut zum interaktiven Kommunikationskanal.

Youtube ist nicht Fernsehen. Youtube ist besser. Youtuber und deren Fans haben mehr Interaktion. Informationen in der Videobeschreibung bieten Verlinkungsmöglichkeiten und die Kommentare unterhalb des Videos lassen so etwas wie ein Gespräch aufkommen. Ganz zu schweigen von dee Kraft des Videos und der enormen Reichweite. Auch in Google erhalten Videos einen prominenten Platz innerhalb der Suchergebnisse.

Insgesamt also schon ein Erfolgsprodukt.

Aber wer umfangreiche Kommunikstionsmöglichkeiten sucht, der musste auf andere Kanäle ausweichen. Das Video wurde auf Youtube hochgeladen und dann wurde über Facebook oder Tumblr geteilt und kommuniziert.

Tatsächlich aber war Youtube schon in der Vergangenheit für die Fans nicht nur TV, sondern eine Plattform nicht nur für das Schauen der Videos, sondern ganz speziell für Interaktion.

Nichts liegt also näher, als ein neues Produkt zu veröffentlichen.

Youtube Social Media Kanal

Jetzt startet Youtube seinen eigenen Social Media Kanal. Und das tolle daran: Es ist kein Google+ sondern komplett in Youtube integriert.

Neu in Youtube ist die Communityfunktion, die eine noch engere Bindung zu den Fans ermöglicht.

Der Youtuber kann jetzt Kontakt aufnehmen über eine einfache Community Tab. Und Fans können auswählen, ob sie direkte Nachrichten erhalten wollen. Z.B. über eine Liveshow, die gleich startet oder auch andere Informationen.

Kommunikation kann jetzt stattfinden, ohne dass ein neues Video hochgeladen werden muss. Und das sind gigantische neue Möglichkeiten:

  • Produktinformationen
  • Schulungsvideos mit direktem Nachfragen
  • Liveevents mit Zwischenfragen und direkter Reaktionsmöglichkeit
  • Online-Shops mit Verkaufsberatung…

 

So viele neue Möglichkeiten, die da kommen können. Und Youtube hat angekündigt, diesen Kanal weiter auszubauen.

 

Wie relevant es sein wird, hier mitzumischen, ist leicht erklärt, denn Youtube gehört zu Google. Prominent waren die Ergebnisse schon immer platziert. Und wenn man bedenkt, dass es für SEO sehr sinnvoll ist, im „toten“ Google+ aktiv zu sein, dann wird ein lebendiges Youtube garantiert enormen Einfluß bieten.

Und jetzt geht es darum, sich die vorderen Plätze zu sichern mit Ideen, die die neuen Möglichkeiten revolutionieren.

Quelle TechCrunch

Quelle TechCrunch

(Quelle des Bildes: https://techcrunch.com/2016/09/13/youtube-gets-its-own-social-network-with-the-launch-of-youtube-community/)

Influencer TYpen, quelle: tobesocial

Influencer: Kaufentscheidung durch Social Media Typen

Kaufentscheidungen werden heute aus Social Media heraus mit entscheiden. Im Rahmen einer Content Strategie sollten also auch die Beinflusser einer Branche identifiziert werden. Wir recherchieren dazu entsprechende Artikel und identifizieren die Influencer, die am häufigsten erscheinen. Influencer Marketing ist also einer der Trends im digitalen Marketing.

Kaufentscheidung positiv beeinflussen

In jeder Branche gibt es Personen, die sich einen gewissen Status erarbeitet haben, auf deren Meinung man hört und deren Einschätzung Kauf entscheidende Auswirkungen besitzt. Gerade in Facebook, Twitter, Instagram und auf YouTube gibt es Personen, die sich auf ein Thema spezialisiert haben. Sei es durch einen Modeblog oder anderes.

Dieses immense Potenzial gilt es auszuschöpfen, wenn man das eigene Angebot auf den Top-Seiten platzieren möchte.

Top 6 Influencer-Typen in Social Media

Social Media Influencer unterhalten, informieren und prägen das aktuelle Meinungsbild zur Kaufentscheidung. Die Art und Weise, wie jeder Beeinflusser seine Informationen teilt, ist dabei unterschiedlich. Werden Influencer identifiziert (wir nutzen hierzu zur Recherche unter anderem LinkBird und Impactana), können diese mit Informationen zur eigenen Marke, Produkt, Dienstleistung versorgt werden. Das macht einen beeinflussende Personen zu einem perfekten Multiplikator einer Story – also zu der Person, die eine Kaufentscheidung maßgeblich beeinflusst.

Man unterscheidet dabei die folgenden Influencer-Typen:

  • #1 Der Aktuelle
    – zeigt, was gerade aktuell ist und gibt seine Meinung dazu
    – primär Twitter und der eigene Blog
  • #2 Der Lifestyler
    – liefert Trends und Themen, die in Zukunft das Leben bereichern
    – primär auf Instagram, Pinterest und im eigenen Blog unterwegs, aber auch Facebookaffin
  • #3 Der Entertainer
    – unterhaltsam Neues erfahren
    – primär auf Facebook, Youtube, Snapchat und Instagram unterwegs
  • #4 Der Aktivist
    – nutzt Social Media, um politisch und gesellschaftlich aktiv zu sein
    – nutzt Facebook und Twitter primär, beliefert aber auch den eigenen Blog
  • #5 Der Experte
    – teilt sein Fachwissen
    – primär auf seinem Blog, aber auch auf Facebook, Twitter und Youtube zur Erweiterung seiner Leserschaft
  • # Der Künstler
    – die Welt aus einer neuen Perspektive
    – primär auf Instagram, Flickr, aber auch im eigenen Blog, Facebook und auf Youtube

Werden diese Personen geschickt zur Verbreitung eigener Nachrichten eingesetzt, dann können darüber interessante Themen geteilt werden.

Meine Stuttgarter Kollegen von tobesocial haben mir eine tolle Infografik geschickt. Jetzt frag ich mich, welche Art Influencer sie in mir sehen 🙂

 

KAUFENTSCHEIDUNG - Influencer Marketing - Trend 2016

Quelle der Bilder: TobeSocial.de)

URGENT: Facebook Like Button Urteil

Facebook Like-Button verstößt gegen Datenschutz

 

Die Integration des „Like“-Buttons verletze Datenschutzvorschriften, weil dadurch unter anderem die IP-Adresse des Nutzers ohne ausdrückliche Zustimmung an Facebook weitergeleitet werde.

 

http://www.internetworld.de/social-media/facebook/like-button-plug-in-verstoesst-datenschutz-1083411.html

 

 

„Unternehmen, die auf der ganz sicheren Seite sein wollen, sollten den Facebook-Like-Button gar nicht erst auf der Unternehmenswebseite einbauen, sondern von dort lediglich auf ihre Facebook Fan Page verlinken. Auf diese Weise findet überhaupt keine Übertragung von Daten der Nutzer statt“, rät der IT-Anwalt Ralf Solmecke. Eine andere Möglichkeit wäre die sogenannte Zwei-Klick-Lösung. Dabei wird zunächst nur ein Bild des Plug-ins eingebunden. Klickt der User auf das Bild, bekommt er eine Datenschutzerklärung in der steht, was mit seinen Daten geschieht. Erst nachdem er dieser Verwendung zugestimmt hat, wird der Button geladen.

Das Urteil geht zwar, wie der Facebook-Sprecher auch betonte, nur um den Fall von Peek & Cloppenburg und auf der Website des Modehändlers sei mittlerweile die Zwei-Klick-Lösung eingebaut. Dennoch kann das Urteil einen Präzedenzfall schaffen, der für alle Social-Plug-ins gilt. Was nicht nur für Advertiser und das Tracking Probleme aufwirft, sondern im Endeffekt das gesamte dynamische Internet gefährdet.
(Quelle: Internet World)

 

Gegen das Urteil kann noch Berufung eingelegt werden. Auch ist denkbar, dass andere Gerichte eine andere Auffassung haben könnten. Aber die Tendenz ist klar: Social Plugins sollen nicht als Datensammler eingesetzt werden.

Fazit:

Eine reine Verlinkung auf Ihre Facebook Präsenz ist – auch nach Auffassung der Verbraucherzentrale – unschädlich.

Unternehmerische Benachteiligung in Google durch das Fehlen von Social Signals

Spannend wird aber, wie das Gericht eine etwaige wirtschaftliche Benachteiligung ansehen mag, wenn ein betreffendes Unternehmen keine „Likes“ mehr für seinen Artikel erhält und durch die fehlende Vernetzung aus Social Media heraus Ergebnisplätze in den Suchergebnissen von Google verliert und nach hinten rutscht.

Social Media in Echtzeit

Social Media in Echtzeit

8 Tipps für bessere Kundenbeziehung in Social Media

GASTBEITRAG VON CASPAR TAJBAKHSH von der Agentur tobesocial aus Stuttgart

Der Einfluss von Social Media auf Kundenbeziehungen von Unternehmen steigt jährlich an. Via Social Media stehen Kunden im Mittelpunkt und können über Erfolg und Misserfolg von Kampagnen entscheiden, weil ihr Beitrag in Facebook und Co von vernichtend bis hochlobend sein kann. Gerade deshalb ist es für Unternehmen wichtiger als je zuvor, eine positive Kundenbeziehung und eine starke Kundenbindung zu erzeugen. Hierfür bietet das Social Media Marketing ein enormes Potenzial.

Doch um dieses Potenzial voll ausschöpfen zu können, ist es wichtig, grundlegende Prinzipien zu beachten, andernfalls wird durch den Einsatz von Social Media Marketing für die Kundenzufriedenheit unter Umständen das Gegenteil erreicht. Nicht nur die Facebook Postings von Marke oder Tweets des Unternehmens spielen eine Rolle, auch das Social Monitoring, Community Management oder SocialCRM sind wichtige Tools zur Unterstützung des Social Media Marketings geworden.

Wenn unsere Online Redaktion auf Recherchetouren im Social Web unterwegs ist, findet sie eigentlich immer Negativbeispiele, welche zentrale Prinzipien im Umgang mit Kunden auf Facebook & Co. missachten. Das Netz reagiert dabei meist auf eine extreme Art und Weise. Dies kann das Image von Unternehmen nachhaltig beschädigen. Wir möchten euch eine Hilfestellung bieten, einen Leitfaden in Form einer Infografik, welche die Dos und Don’ts im Umgang mit Kunden auf Social Media Kanälen nennt und Empfehlungen gibt, die damit aufkommenden Herausforderungen zu meistern.Social Media Marketing bietet enorme Potenziale eine hohe Kundenzufriedenheit zu erzeugen und diese gleichzeitig transparent nach außen zu tragen. Das klassische Empfehlungsmarketing lebt von zufriedenen Kunden und vom Teilen dieser Zufriedenheit mit anderen möglichen Konsumenten oder Fans.

Die folgende Infografik von tobesocial umfasst 8 Social Media Tipps und Verhaltensweisen für Unternehmen in Sozialen Netzwerken zur Etablierung von langfristigen und erfolgreichen Kundenbeziehungen.

8 Tipps yur Steigerung der Kundenyufriedenheit in Social Media Marketing

Kundenzufriedenheit social Media Marketing Tipps Infografik Kundenbeziehung

Facebook arbeitet am "Gefällt mir nicht"-Button

Facebook gefällt mir nicht – Button

Facebook plant den „Gefällt mir nicht“-Button

Mark Zuckerberg (Gründer: Facebook) stellt sich der Fragerunde und beantwortet brav die Fragen der User, die tatsächlich die Chance erhalten haben, Fragen zu stellen. Dabei ist es gerade ein User aus Florida, der im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise die Frage stellt, ob es nicht die Möglichkeit gäbe, bestimmte Meldungen und Bilder _nicht_ ansehen zu müssen.

Hintergrund ist dabei bestimmt das Bild des toten Kindes, angespült an den türkischen Strand.

„Spontan“ antwortet Zuckerberg, dass so etwas eine gute Idee sei und dass Facebook tatsächlich auch an so etwas arbeitet. Aber ob es tatsächlich ein „Gefällt mir nicht“-Button gibt oder ob so etwas über künstliche Intelligenz gelöst wird, lässt Zuckerberg offen.

Tatsächlich ist es so, dass man bei manchen Meldungen gerne Kommentieren würde mit „Tut mir Leid“ oder „Gefällt mir gar nicht“. Aber ist es wirklich notwendig, einen solchen Button einzuführen?

Anteilnahme drückt man nicht dadurch aus, dass man einen Button drückt, sondern durch das Kommentieren einer Nachricht.

„Mein Hund musste eingeschläfert werden“

Like oder Dislike? Oder vielleicht einfach ein Kommentar „Das tut mir Leid. Ich denk an dich“

Was kommt wohl bei jemandem, der eine solche Nachricht einstellt besser an?

 

Update: 10.10.2015

Mark Zuckerberg veröffentlicht ein Video zum Dislike-Button auf seiner Facebookseite.

Umgang mit Produktrückrufen

Das magische Wort, mit dem Online-Shop-Besitzer zu kämpfen haben ist ABUB.

ABUB, das sind die Emotionen der potentiellen Besteller.

ABUB steht für Angst, Bedenken, Unsicherheit, Bestellabbruch.

Das sind die Gründe, die einen Online-Shopper davor abschrecken, in einem virtuellen Geschäft zu kaufen. Mit ABUB umzugehen heißt, den Kunden besser zu verstehen und ihm einen Ort zu bieten, an dem er sich wohlfühlen kann.

Das beste Beispiel für ABUB sind die negativen Spielzeugmeldungen aus China, die rechtzeitig zur Sommerzeit durch die Presse gehuscht sind.

Schauen wir uns an, wie die deutschen Spielzeug-Online-Shops darauf reagierten:

Das sind die Titelseiten von vier Spielzeugversendern in Deutschland (Rofu-Kinderland, Vedes, myToys, Toys-R-Us). Wir sehen Rabatte, Infos warum man dort einkaufen soll, Sonderangebote etc. Was wir nicht sehen, sind Hinweise, die Bedenken von Eltern beseitigen könnten.

Keine Hinweise darauf, ob diese Shops eventuell von solchen Produkten betroffen sind bzw. (und das wäre noch viel besser) Hinweise darauf, warum es solche Produkte dort nicht gibt bzw. wie man damit umgeht, falls etwas passiert.

Nehmen diese Shops die Kundensicherheit nicht ernst? Wie gehen diese Unternehmen mit der Kundensicherheit um? Was passiert, wenn ich ein „schlechtes“ Produkt dort gekauft habe? Was tut man, um zu vermeiden, dass Produkte, die nicht gut für meine Kinder sind, über diese Shops verkauft werden?

Das sind nur wenige Fragen, die sich besorgte Eltern stellen.

Hier wurde verpasst, entsprechende Hinweise zu platzieren und diese entsprechend auch mit SEO zu platzieren. Eltern, die nach Sicherheit für Spielzeug oder Rückrufaktionen in Google & Co suchen, landen allerhöchstens auf den Seiten von Verbraucherschützern oder Verbraucherinformationen.

Positiv in diesem Zusammenhang ein Beispiel aus den USA:

Während es der deutsche Ableger von Toys-R-Us nicht geschafft hat, einen entsprechenden Hinweis zu platzieren, hat die US-Zentrale genau dies getan. An prominenter Stelle im Internetauftritt wird darauf hingewiesen, wie wichtig Toys-R-Us die Sicherheit der Kinder ist – das schafft Vertrauen.

Am Rande sei hier bemerkt, dass auch Toys-R-Us 120 Tage benötigte, bis diese Nachricht auf der Website platziert wurde. Hier könnte man sich dann schon wieder Fragen, wie lange es wohl dauern könnte, bis Toys-R-Us mit Problemlösungen reagiert. Auch geht aus den Informationen nicht wirklich hervor, wie Toys-R-Us informiert, dass eine Rückrufaktion besteht – wird der Kunde angeschrieben oder gibt es nur Hinweise auf der Website? Wer bezahlt für die Rücksendung?

Auch hier ist noch Nachbesserung möglich.

Meine Online-Shop-Tipps für mehr Kundenvertrauen und den Umgang mit Rückrufaktionen sind:

1. Hinweise auf der Website prominent platzieren

Geben Sie dem Kunden die Sicherheit und Information, dass er nicht nur Ernst genommen wird, sondern dass er auch jederzeit sehen kann, wie er sich mit seinen Problemen an den Shop wenden kann.

Das Beispiel zeigt, dass dies nicht immer so ausführlich sein muss, wie bei Toys-R-Us. Ein entsprechender Hinweis auf der Website kann ausreichend sein.

2. Sorgen Sie für Kommunikation mit dem Kunden

Toys-R-Us bietet die Möglichkeit, dass sich Kunden für E-Mail-Alarme registrieren können. Sobald ein Produktrückruf bekannt wird, werden diese Hinweise versandt. Interessierte Eltern binden Sie so enger an sich und schaffen Vertrauen.

3. Optimieren Sie die Produktinformationen

Hinweise zur Produktsicherheit und dem Umgang mit Problemen gehören an jedes Produkt, zu jeder Produktbeschreibung

4. Optimierne Sie die Suchfunktion der Website

Schaffen Sie die Möglichkeit, dass Sicherheitshinweise gefunden werden können. Selbst bei den meisten US-Shops, die hier Vorreiter darstellen, führt die Suche nach Rückrufprodukten oft zu dem Hinweis „no search results“. Schlecht!

5. Suchmaschinenoptimierung – SEO

Rückrufaktionen werden in Deutschland nicht in dem Umfang wie in den USA in den Suchmaschinen angefragt (z.B. wird in den USA die Suchphrase „Toy recall“ durchschnittlich 130.000 Mal im Monat angefragt).

Sehen Sie das Potential hier:

Die Balken zeigen den Wettbewerb um dieses Suchwort an. Zum Beispiel sehen wir einen recht umfangreichen Wettbewerb um das Wort „Rückrufaktion„, aber tatsächlich nur 91 Anfragen im Monat… Das sind teure Suchworte. Gleichzeitig gibt es aber zum Beispiel keinen Wettbewerb für „Spielzeug Rückruf“ (immerhin 590 interessierte Personen im Monatsdurchschnitt) oder „Barbie rückruf“ (320 Anfragen) – Akku-Rückruf zum Beispiel (wenn auch nicht zum Spielzeug-Shop passend) führt zu monatlich 3.600 Anfragen!

Hier liegt immenses Potential, dass zur Imagesteigerung genutzt werden kann.

Informieren Sie Ihre Kunden und Interessenten. Es werden treue Kunden daraus, die Ihnen dankbar dafür sind, dass Sie so offen mit diesen „nicht gerade verkaufsförderndern Informationen“ umgehen.

Wenn Sie einen guten SEO-Berater für Ihr Unternehmen engagiert haben, wird er Ihnen diese Möglichkeiten sicherlich schon mitgeteilt haben. Suchmaschinenoptimierung ist einer der wichtigsten Punkte für Imagesteigerung und der damit verbundenen Möglichkeit, mehr Besucher für das eigene Produkt oder die eigenen Dienstleistungen zu aktivieren.