Local Business - Pokemon Arena - Hier kämpft man

Pokemon Go Marketingstrategie – Alles was Sie wissen müssen

Lokale Unternehmen und Ladengeschäfte profitieren von Pokemon Go

In diesem Artikel erhalten Sie alle Informationen, die Sie für eine erfolgreiche Pokemon Go Strategie benötigen.

Letztes Update: 23.07.2016

So nutzen Unternehmen und Ladengeschäfte Pokemon Go zur Steigerung der Umsätze

Das Phänomen des neuesten Pokémon Spiels für mobile Geräte

Pokemon Go ist im Moment der absolute Renner bei den Spielen weltweit. Wie kein anderes Spiel vorher verbindet Pokémon Go die reale Welt mit Hilfe von Augmented Reality mit der digitalen Welt der Pokémons. Durch den Revival-Gedanken (das erste Pokémon Spiel erschien 1996) erreicht dieses Spiel nicht nur die jungen Spieler, sondern auch Retro-Gamer – Zielgruppe ist also ohne weiteres im Bereich 16 Jahre bis 35 Jahre und darüber hinaus.

Das Spiel hat innerhalb von 24 Stunden mehr Downloads als die App Tinder in 5 Jahren erreicht hat. Nach dem offiziellen Start in Deutschland am 13.07.2016 sind es weltweit allein im Android Playstore schon 10 Millionen Spieler. Hinzu kommt eine mindestens ebenso hohe Zahl bei iTunes-Store etc. Und – für Social Media Profis besonders interessant – das Spiel hat eine höhere Engagement-Rate als Snapchat und sogar prozentual mehr tägliche Nutzer, als Twitter.

 

Local SEO verbessern mit Pokemon Go

Und genau das macht das Spiel so interessant für Social Media.

Pokémon Go für Android kann man hier herunterladen.

Pokémon Go für Apple iPhone kann man hier herunterladen.

Im Spiel muss man die kleinen Pokémon-Monster einfangen und bewegt sich dafür durch die Stadt. Verschiedene Orte sind dabei zu besonderen Spielorten auserkoren. Dort halten sich die Spieler vermehrt auf.

Menschen verbringen so viel Zeit damit, für Pokemon durch die Stadt zu streifen und spielen stundenlang. Selbst einige Unternehmen spielen mit, denn die Pokemon Go Nutzer durchqueren auf der Suche nach den kleinen Monstern lokale Geschäfte, Restaurants, Fitness-Studies, Kinos und andere Unternehmen. Eine wahnsinnige Möglichkeit, diese Besucherströme zu monetarisieren.

 

Update: 19.07.2016

Laut einer Betrachtung von Slice.com ist Pokemon Go das Spiel, das aus dem Stand heraus mehr In-App-Käufe generiert, als alle anderen Spiele zusammen.

In App Käufe bei Pokemon Go übertreffen alle derzeit erhältlichen Spiele

Benutzer, die ein Spiel spielen, haben die Möglichkeit, innerhalb des Spiels Gegenstände zu kaufen. Man nennt das In-App-Käufe. Pokemon Go hat auf anhieb _ALLE_ anderen Spiele bei den In-App-Käufen getoppt.

Diese Informationen unterstützen das immense Marketing-Potenzial des Spieles.

Diese Unternehmen eignen sich bestens für eine Marketingstrategie mit Pokemon Go

Einige Unternehmen profitieren in besonderem Maße vom Hype um das Niantic-Spiel. Ganz besonders sind das Restaurants, Hotels, Reisebüros, Unternehmen mit der Zielgruppe der 20 – 35-jährigen, Modegeschäfte …

 

Restaurants

  • Sonderangebote für Pokemonspieler
  • Rabatte für die jeweiligen Teams
  • Lockmodule nutzen, um die Spieler aufmerksam zu machen

 

Hotels

Besondere Pokemons und lukrative Gegenstände werden von Niantic angeboten, so dass diese für lokale Marketingaktionen genutzt werden können.

 

Reisebüros

Nicht alle Pokemons sind in einem Land oder gar auf einem Kontinent auffindbar und sammelbar. Angebote für Pokemon-Travel wären denkbar.

 

Fitness

Die Person, die zuerst alle in seinem Land verfügbaren Pokemons gesammelt hat, ging dafür 16 Kilometer weit. Möglich wären Angebote wie „Wir machen dich fit für die Pokemon-Jagd“ oder „Gemeinsames Walken und Pokemons fangen“ und so weiter.

 

Unternehmen mit der Zielgruppe der 20 – 35-jährigen

Jugendliche und junge Erwachsene als Zielgruppe, teilweise auch bis >40 Jahre (Das erste Pokemonspiel kam 1995/1996 auf den Markt. Das Thema hat also auch Nostalgie-Charakter).

 

Modegeschäfte

  • Junge Mode
  • Mangastil
  • T-Shirts
  • Memorabilien
  • Japanstyle Artikel (von der Winke-Katze bis zur Manga-Mode)

 

Wie kann die Reisebranche von dem Hype profitieren?

Das Magazin FVW Touristik & Business Travel hat in der Ausgabe 15/2016 darüber berichtet. Oder hier 

FVW 15/2016

Und so machen Sie die Spieler zu neuen Kunden.

 

So werden Spieler zu neuen Kunden:

Auf dem Weg, neue Kunden zu erhalten, müssen zunächst einige Nachforschungen vorgenommen werden:

Ist Ihr Unternehmen eine Arena oder ein PokeStop?

Das besondere an Pokemon Go ist das „go“. Die Spieler spielen nicht zu Hause sondern es ist sinn des Spieles, verschiedene Orte zu bereisen und kennenzulernen. Das Spiel läuft in einem Augmented-Reality-HUD (Heads-Up-Display) der realen Welt ab. Die Spieler verscuhen Pokemons zu finden und zu fangen. Sie sammeln Belohnungen von Pokestops und kämpfen in den Arenen. Sie bilden Teams, um ihr eigenes Territorium zu verteidigen.

Daher ist es zunächst wichtig herauszufinden, ob Ihr Unternehmen ein Pokestop oder eine Arena ist. Pokestops und Arenan ziehen Spieler magisch an, denn dort gibt es Belohnungen und dort kämpfen die Pokémons gegeneinander. Das kann für verkäufe genutzt werden, wenn man weiß, wie das geht.

Pokestops

Plätze, an denen es Belohnungen gibt.
so profitiert ihr local business von einem pokestop

Arena

Plätze, die von Teams verteidigt und besetzt werden können. Hier finden die Pokemonkämpfe statt.

Local Business - Pokemon Arena - Hier kämpft man

Bislang gibt es keine offizielle Karte, die weltweit alle Pokestops und Arenen auflistet. Trotzdem gibt es eine Online-Karte von Portalen, die in den letzten drei Jahren für das Spiel „Ingress“ erstellt wurde, das auch vom Entwickler des Spiels, Niantic, entwickelt wurde. Diese Karte findet sich hier (man muss dazu das Spiel Ingress installieren und sich dann mit seinem Google Account einloggen).

Es gibt keine offizielle Niantic Karte, die die PokeStop und Gym alle noch Orte auflistet. Eine Abhilfe ist in der Online-Karte von Portalen in den letzten drei Jahren für das Spiel „Ingress“ erstellt verwenden auch von Niantic entwickelt, die nahezu 1 Karten: 1 mit Pokemon Go PokeStops und Fitness-Studios.

Schauen Sie sich diese Karte an, nachdem Sie die Ingress – App auf dem Telefon installieren und sich mit Ihrem Google-Konto dort angemeldet haben. Dann können Sie direkt die Karte anschauen. Keine Panik vor dem Aufwand: Die ganze Installation nimmt nicht mehr als eine Minute in Anspruch.

Durchsuchen Sie die Weltkarte nach Portalen (also den Pokestops bzw. Arenen).

Ingress Karte für Portale

Köder auslegen und zusehen, was jetzt passiert

Pokemon Go bietet einige In-App-Käufe an, mit denen Sie Spieler in Ihr Unternehmen locken können.
In App Käufe bei Pokemon Go
Wenn Sie einen Köder auslegen (Lockmodul), versprüht dieser einen Lockstoff für eine halbe Stunde rund um Ihr Unternehmen. Dieses Lockmodul lockt Pokemons an, von denen es zwar über 100 gibt, die aber wesentlich scheuer sind, als man denkt. Die Folge ist, dass Spieler zu solchen Lock-Orten in Mengen strömen, um möglichst viele Pokemons zu fangen.

Köder - Lockmodule für Local SEO

Das klingt vielleicht noch nicht so spannend, wenn man aber die Kommentare nach nur wenigen Stunden Pokemon-Verfügbarkeit in Reddit liest, sieht das ganz anders aus:

(Quellen: Reddit )

pokemon-reddit

 

 

Wie man im obigen Bild sieht, ist es relativ einfach, diese Besucherströme zu bezahlen.

Für 99,99 Euro gibt es 14.500 Münzen.

In App Käufe bei Pokemon Go
Mit diesen Münzen lassen sich Lockmodule kaufen. Am besten gleich das 8er Pack (für 680 Münzen)

Köder - Lockmodule für Local SEO
Ein solches Lockmodul wirkt für 30 Minuten. Die Rechnung ist also sehr einfach:

14.500 Münzen / 680 Kosten = 21 Achterpackungen von Lockmodulen

(21 * 8) / 2 = 84 Stunden

99,99 € / 84 Stunden = 1,19 Euro pro Stunde

 

Alles, was Sie dafür tun müssen ist:

  • Tippen Sie auf den roten Pokeball am unteren Rand des Spielfenster
  • Klicken Sie dann auf „Shop“
  • Scrollen Sie durch. Ganz unten finden sich die Münzen.
  • Wenn die Münzen gekauft sind, machen Sie das nochmal und blättern Sie dann bis zu den lilafarbenen Lockmodulen und kaufen Sie diese
  • Wenn Sie wieder im Spiel zurück sind, tippen Sie wieder auf den Pokeball und dann auf „Items“
  • Jetzt tippen Sie auf das lilafarbene Lockmodul, um es zu aktivieren.
  • Jeder Pokemon Go Spieler sieht jetzt ein lila-sprudelndes „Etwas“ auf seiner Karte und kann losströmen… „Who let the dogs out?“

Für 1,19 Euro können so Massen von spiel-hungrigen Pokemon-Spielern zu Ihrem Unternehmen finden. Wenn Ihr Unternehmen in der Nähe es Pokestops liegt, sollten Sie das unbedingt versuchen.

 

Pokemon Arena: Steigerung der Umsätze für Unternehmen in der Nähe

Eine Arena ist etwas anders als ein Pokestop. Hier können keine Köder (Lockmodule) ausgelegt werden, aber das ist auch nicht nötig. Hierher kommen die Spieler und Teams, um zu kämpfen. Wenn Ihr Unternehmen in der Nähe einer Arena liegt, dann können Sie das für besondere Angebote nutzen.

Zunächst prüfen Sie wieder über die Karte (oder über ein Pokemon Go Spiel), ob in Ihrer Nähe eine Arena ist
Arena bei Pokemon Go

Der Rest ist kreatives Marketing, also Ideen, die dazu führen, dass die Spieler bei Ihnen kaufen (und bleiben).

  • Aufkleber: Machen Sie durch ein Schild an Ihrem Laden darauf aufmerksam, dass es hier besondere Angebote gibt für Pokemon Go Spieler und/oder, dass sich hier eine Arena befindet.
  • Geschenke: Bestellen Sie Pokemon Arena Badges. Diese gibt es z.B. auf eBay oder Amazon („Pokemon Gym badges“ eingeben). Einen kostenlosen Pokemon Arena Badge Maker gibt es auf dieser Seite: https://scratch.mit.edu/projects/1786160/ oder hier gibt es eine Videoanleitung, wie man ein Pokemon Badge macht:
  • Am Ball bleiben: Kündigen Sie auf einer einfachen Kreidetafel an, welches Team gerade dran ist und bieten Sie den Team-Mitgliedern einen Rabatt an. Um auf dem laufenden zu bleiben muss man dazu nicht mal unbedingt das Spiel spielen. Einfach die um einen herumstehenden Personen befragen 🙂
  • Social-Posting: Veröffentlichen Sie Screenshots aus dem Spiel auf Social-Media-Plattformen, auf denen Sie aktiv sind. Verwenden Sie dazu das Hashtag #pokemongo und #pokemon. Das sind die Hastags, die von den Usern gelesen werden. Darüber machen Sie also auf sich aufmerksam.

 

Alternative: Was tun, wenn Sie weder bei einem Pokestop noch in der Nähe einer Arena sind?

Nehmen Sie Ihr Geschäft einfach auf die Straße: Verteilen Sie Flyer. Platzieren Sie den Lieferwagen Ihres Modegeschäfts in der Nähe und präsentieren Sie Ihre Modeaccesories. Werbung aufs Auto kleben mit Pokemon-Angeboten und geschickt parkieren. Grillen Sie im Park. (Aber Achtung! Klären Sie mit dem Ordnungsamt, wofür Sie eine Genehmigung brauchen).

Ihr großer Vorteil dabei: Dadurch, dass Pokemons überall sind, können Sie genau dorthin gehen, wo Sie die besten Chancen auf Erfolg haben. Interessant sind immer die Plätze, an denen es mindestens drei Pokestops in unmittelbarer Umgebung gibt. Parken Sie in der Mitte und legen Sie drei Köder aus 😉

 

Einige Pokemons sind selten zu finden. Wäre doch super, man würde diese bei Ihnen finden?

Hier eine Karte der seltenen Pokemons (Quelle: Reddit)

rare-findings-quelle-reddit

 

Fördern Sie Ihre örtliche Pokemon-Community auf Social Media

Der Hype ist auch nutzbar, wenn Ihr Unternehmen nicht in der Nähe eins Pokestops oder einer Arena ist. Begeistern Sie mit Postings auf Social Media und zeigen Sie, dass die Spieler bei Ihnen gern gesehene Kunden sind. Selbst wenn Sie Spieler sind, können Sie „Rauch“ auslegen, was zwar nur einen Effekt auf Sie hat. Machen Sie Screenshots von den Pokemons, die Sie gefangen haben und Posten Sie, wann Sie das nächste Mal „Rauch“ auslegen werden. Zeigen Sie, dass es bei Ihnen seltene Pokemons gibt – veröffentlichen Sie auf Facebook, Twitter etc.

Eine Facebook-Anzeige im lokalen Einzugsgebiet kann hier positive Effekte haben. Kriterien wären z.B. 1 Km um das Geschäft, demographisches Alter von 16 bis 26 und/oder interessensbasierte Kriterien (z.B. „Pokemon Go auf Facebook“)

Vielleicht ist Pokemon Go nur eine kurzfristige Modeerscheinung. Trotzdem ist es eine Möglichkeit, einen neuen Marketing-Kanal aufzumachen, bei dem neue Kunden gewonnen werden können. Pokemon Go bietet die Möglichkeit für eine emotionale Bindung zu Ihren Kunden für absolut lächerlich wenig Geld.

Die Kunden, die Sie heute erfreuen, sind die Kunden, die morgen begeistert einkaufen.

Pokemon: Was geht rechtlich?

Eine rechtliche Beleuchtung, was möglich ist hinsichtlich der Werbung, liefert Rechtsanwalt Thomas Schwenke auf seinem Blog. So ist das Verwenden der Logos etc. rechtlich bedenklich. Ebenso die Werbung mit dem Spiel. Hier gilt der Grundsatz, dass Bekannte Marken vor der wirtschaftlichen Ausbeutung oder Beeinträchtigung ihres Images geschützt werden sollen (§ 14 Abs. 3 MarkenG).

Ausnahmen gelten lt. RA Schwenke dann, wenn:

 

„Praktisch bedeutet dies, dass z.B. die folgenden Nutzungen zulässig sind:

  • Ein Verweis auf die Nutzung von Pokémon Go, z.B. dass in der Belegschaft Pokémon Go gespielt wird („Heute vorübergehend geschlossen, Belegschaft ist unterwegs, um Pokémons zu fangen„).

  • Angebot von Leistungen rund um Pokémon Go („In unserem Workshop lernen Sie, wie Sie erfolgreich Pokémons fangen„).

  • Artikel und Blogbeiträge, wie z.B. der, den Sie gerade lesen. Ebenso könnte z.B. ein Autohersteller darüber schreiben, wann beim Spielen von Pokémon im Verkehr Gefahren drohen oder ein GetränkeherstellerPokémon Go zum Anlass nehmen, um zu beschreiben, welche Getränke bei langen Wanderungen der Dehydrierung vorbeugen.“

 

Sponsored Locations: Der vierte Weg zur Glückseligkeit mit Pokemon

In einem Interview mit der Financial Times hat der Niantic CEO John Hanke (ehemals Chef von Google Maps) über die Pläne des Unternehmens mit Pokemon Go gesprochen. Dabei hat er erwähnt, dass es „sponsored locations“ geben wird. Noch ist unklar, wie das aussehen wird, aber es soll die Möglichkeit geben, dass ein Unternehmen als gesponserte Lokation ein PokeStop wird.

Möglicherweise wird man als Unternehmen auch einen Pokemon oder seltene Gegenstände sponsern können. (Quelle: Nintendowire)

Einige Neuerungen kommen bereits im nächsten Update. Lt. Techinsider sind das vor allem diese:

  • Besseres Tracking
  • Tausch von Pokemons
  • Augmented Reality im kompletten Spiel
  • Freundschaftskämpfe
  • Stadtweite-Spielevents

 

 

Beispiele für mögliche Werbung:

Amazon Werbung mit Pokemon Go

Pokemon Go verbraucht viel Akku. Klar. Diese Werbung passt.

 

Unterschiedliche Angebote für unterschiedliche Pokemon Teams

Unterschiedliche Angebote für unterschiedliche Pokemon Teams: Quelle: 9gag.com

 

Free Signature Pretzen with pokemon

Quelle: 9Gag.com

 

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Quelle: 9Gag.com – Telefon-Company

 

_heart

Amrican Heart Association – Werbung auf Facebook

 

_football

Werbung auf FAceboook für Sunday Night Football auf NBC

 

_nba

NBA Werbung für den Fernsehsender TNT auf Facebook

 

_refinary

Facebook 🙂

 

_travador

Beispiel: Reisebranche: Travador; Quelle Facebook

 

_ikea_Facebook

IKEA Deutschland Werbung auf Facebook

 

_t3n

T3N auf Twitter

 

_mobiliar

Schweizer Werbung, Versicherung – auf Twitter

_pokemon_dining2

Official Steers Page – Werbung für Hamburger

 

_pokemon_impulse

Marketing mit Pokemon Go. Wie Unternehmen vom Pokemon Hype profitieren. Angelika Unger schreibt auf impulse zu diesem Thema und hat weitere Beispiele

 

_pokemon_dining

Werbung eines Pizza-Restaurants

 

_pokemon_koelsch

Kölsch und Pokemon

 

_pokemon_eis

Eisdiele, Eisbar – So wirbt man mit Pokemon

 

Nick Johnson: Alle Pokemons der USA gesammelt

© twitter/@NLJ_1 Poke-Nick Johnson hat als erstes alle 142 Pokemons in den USA gesammelt

© twitter/@NLJ_1
Poke-Nick Johnson hat als erstes alle 142 Pokemons in den USA gesammelt

 

Nick Johnson ist der erste Spieler, der alle Pokemons in seinem Land gesammelt hat. Das sind in den USA immerhin 142 Stück. Dafür hat Nick 16 Kilometer täglich zurückgelegt und brauchte etwas mehr als 10 Tage.

Neben seinem 50-Wochenstundenjob ging er jeden Abend auf Wanderschaft. Teilweise frönte er bis zu 8 Stunden seinem Hobby. 16 Kilometer zusätzliche Fitness für das Sammeln von 4.629 Pokemons, damit am Ende alle 142 in den USA auffindbaren Pokemons gesammelt sind. Kaum jemand hat so viel Fitness nebenher.

Johnson konnte beinahe alle seiner Pokémon in New York finden. Für einige wenige, wie z.B. den kleinen Drachen Dratini, musste er nach New Jersey gehen.

151 Pokemons soll es geben. 9 davon sind in den USA nicht zu fangen. Gerade die legendären Pokemon Arktos, Lavados und Zapdos konnten weltweit bislang nicht aufgefunden werden. Ebenso Mewtu und Mew. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Viecher nur auf besonderen Events gefangen werden können und so von Niantic absichtlich (noch) nicht platziert wurden. Der Entwickler bestätigte, dass nicht alle Pokémon in einem Land oder sogar Kontinent gefangen werden können. Reisen ist angesagt.

„Pantimos gibt es etwa nur in Europa zu finden, Porenta nur in Asien, Tauros ist Amerika vorbehalten und die australischen Pokèjäger dürfen passenderweise das Känguru-Pokémon Kangama für sich beanspruchen.“, berichtet der Stern.

 

Quellen:

  • Dieser Artikel ist eine für die deutschsprachige Version überarbeitete und übersetzte Version des ursprünglichen Artikels von Walter Chen von iDoneThis und hier erschienen.
  • http://www.inc.com/walter-chen/pok-mon-go-is-driving-insane-amounts-of-sales-at-small-local-businesses-here-s-h.html
  • http://nintendowire.com/blog/2016/07/13/sponsored-locations-coming-pokemon-go/
  • http://www.businessinsider.de/pokemon-go-niantic-john-hanke-interview-2016-7?r=US&IR=T
  • http://www.stern.de/digital/games/pokemon-go-alle-pokemon-6975912.html

Online Suche führt ins lokale Geschäft

Local-SEO: Nach Informationen zu Geschäften in der Stadt, in der sie sich gerade befinden, suchen 76 Prozent der Deutschen regelmäßig.

Zu diesem Schluss kommt die Untersuchung des Webhosters 1und1 in seinem „Local Listing Report 2015“. Basierend auf Online-Interviews unter 4.095 Personen und 643 Klein- und Kleinstunternehmen wurde festgestellt, dass Unternehmenswebseiten, Online-Verzeichnisse und Bewertungsportale am häufigsten genutzt werden. Das veröffentlicht jetzt Internet World Business.

Weiter schreibt das Magazin: ‚Die Deutschen informieren sich dabei nicht nur auf Unternehmenswebseiten (65 Prozent), sondern verstärkt auch auf Bewertungsportalen (36 Prozent) und in Online-Branchenverzeichnissen (34 Prozent). „Das Internet ist schon vor dem Besuch des lokalen Geschäfts ein zentraler Anlaufpunkt für Informationen zu Standorten und Öffnungszeiten“, erklärt Robert Hoffmann, CEO von 1&1 Internet. „Im Wettstreit mit großen Handelsketten und Online-Versandhändlern wird es insbesondere für kleine Gewerbetreibenden und lokale Dienstleister immer wichtiger, im Netz gefunden zu werden“, so sein Resümee.‘

 

Print-Branchenbücher nutzt kaum noch jemand

Beliebt bei der Suche nach lokalen Anbietern im Web sind in Deutschland vor allem Aktionsangebote (55%) gefolgt von Öffnungszeiten (54%) und Kundenbewerungen (49%). Die Online-Verzeichnisse (Google Maps, Meinestadt.de, Yelp und viele andere) haben dabei den Branchenbücher, die viele noch aus ihrer Jugendzeit kennen, den Rang abgelaufen. Darüber wundert man sich kaum, den Branchenbücher aus Papier kann man schlecht mit sich herumschleppen. Sie bieten zudem weniger detaillierte Informationen, sind schwieriger zu aktualisieren und auf Kommentare und Bewertungen von anderen Kunden muss man ganz verzichten.
 

Besonders beliebt bei der Internet-Suche nach lokalen Anbietern sind hierzulande Informationen zu Aktionsangeboten (55 Prozent), Öffnungszeiten (54 Prozent) und Kundenbewertungen (49 Prozent). Wenig überraschend dabei: Online-Verzeichnisse wie Google Maps, Meinestadt.de oder Yelp laufen den klassischen Print-Branchenbüchern längst den Rang ab. Ein Grund laut 1&1: Die Angaben sind detaillierter und können regelmäßig aktualisiert werden. Zudem lassen sich direkt Kommentare und Bewertungen anderer Kunden abrufen. Außerdem ist der Zugriff auf entsprechende Online-Verzeichnisse auch mobil von unterwegs möglich.

 
Gerade für Klein- und Kleinstunternehmen ist ein local-SEO-Konzept, wie wir es anbieten, also überaus wichtig.
 

Kleinstunternehmen und Kleine Unternehmen wollen in Google Maps gefunden werden

Local SEO für Klein- und Kleinstunternehmen. Wir sorgen für Ranking in den wichtigsten Portalen und mobilen Apps (derzeit bis zu 50).

Mindestens einmal pro Monat nutzen zwischenzeitlich 40% der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland regelmäßig mobile Apps und Verzeichnisse.

 

Zu den rund 50 wichtigen Apps und Online-Plätzen, auf denen Unternehmen präsent sein sollten, gehören z.B.
 

Facebook

  • Mit 1,28 Mrd. aktiven Nutzern das weltweit meist genutzte soziale Netzwerk
  • Nach Google die meist besuchte Webseite
  • über 27 Mio. Nutzer in Deutschland
  • Über 30 Mio. KMUs betreiben eine Facebook-Fanseite

Google Maps

  • ungefähr 1,3 Mrd. Nutzer pro Monat
  • Google+-Einträge werden bei den Suchergebnissen in Google bevorzugt
  • 20% der Google-Suchen sind lokal

Meine Stadt

  • Größtes Städteportal Deutschlands für regionale Informationen
  • Gehört zu den Top 20 der deutschen Online-Angebote
  • ca. 171 Mio. Seitenaufrufe / Monat (20% über mobile Kanäle)
  • mehr als 6,35 Mio. Besucher / Monat

Apple Maps

  • Kartendienst von Apple bietet neben Navigationsdaten auch die Darstellung von POIs
  • über 380 Mio. Nutzer

 

Übrigens: Lokale Marktplätze bieten heute Online-Schaufenster für bessere Sichtbarkeit. Drei gelungen Ansätze für regionale Marktplätze zeigt Internetworld hier.