URGENT: Facebook Like Button Urteil

Facebook Like-Button verstößt gegen Datenschutz

 

Die Integration des „Like“-Buttons verletze Datenschutzvorschriften, weil dadurch unter anderem die IP-Adresse des Nutzers ohne ausdrückliche Zustimmung an Facebook weitergeleitet werde.

 

http://www.internetworld.de/social-media/facebook/like-button-plug-in-verstoesst-datenschutz-1083411.html

 

 

„Unternehmen, die auf der ganz sicheren Seite sein wollen, sollten den Facebook-Like-Button gar nicht erst auf der Unternehmenswebseite einbauen, sondern von dort lediglich auf ihre Facebook Fan Page verlinken. Auf diese Weise findet überhaupt keine Übertragung von Daten der Nutzer statt“, rät der IT-Anwalt Ralf Solmecke. Eine andere Möglichkeit wäre die sogenannte Zwei-Klick-Lösung. Dabei wird zunächst nur ein Bild des Plug-ins eingebunden. Klickt der User auf das Bild, bekommt er eine Datenschutzerklärung in der steht, was mit seinen Daten geschieht. Erst nachdem er dieser Verwendung zugestimmt hat, wird der Button geladen.

Das Urteil geht zwar, wie der Facebook-Sprecher auch betonte, nur um den Fall von Peek & Cloppenburg und auf der Website des Modehändlers sei mittlerweile die Zwei-Klick-Lösung eingebaut. Dennoch kann das Urteil einen Präzedenzfall schaffen, der für alle Social-Plug-ins gilt. Was nicht nur für Advertiser und das Tracking Probleme aufwirft, sondern im Endeffekt das gesamte dynamische Internet gefährdet.
(Quelle: Internet World)

 

Gegen das Urteil kann noch Berufung eingelegt werden. Auch ist denkbar, dass andere Gerichte eine andere Auffassung haben könnten. Aber die Tendenz ist klar: Social Plugins sollen nicht als Datensammler eingesetzt werden.

Fazit:

Eine reine Verlinkung auf Ihre Facebook Präsenz ist – auch nach Auffassung der Verbraucherzentrale – unschädlich.

Unternehmerische Benachteiligung in Google durch das Fehlen von Social Signals

Spannend wird aber, wie das Gericht eine etwaige wirtschaftliche Benachteiligung ansehen mag, wenn ein betreffendes Unternehmen keine „Likes“ mehr für seinen Artikel erhält und durch die fehlende Vernetzung aus Social Media heraus Ergebnisplätze in den Suchergebnissen von Google verliert und nach hinten rutscht.

Facebook arbeitet am "Gefällt mir nicht"-Button

Facebook gefällt mir nicht – Button

Facebook plant den „Gefällt mir nicht“-Button

Mark Zuckerberg (Gründer: Facebook) stellt sich der Fragerunde und beantwortet brav die Fragen der User, die tatsächlich die Chance erhalten haben, Fragen zu stellen. Dabei ist es gerade ein User aus Florida, der im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise die Frage stellt, ob es nicht die Möglichkeit gäbe, bestimmte Meldungen und Bilder _nicht_ ansehen zu müssen.

Hintergrund ist dabei bestimmt das Bild des toten Kindes, angespült an den türkischen Strand.

„Spontan“ antwortet Zuckerberg, dass so etwas eine gute Idee sei und dass Facebook tatsächlich auch an so etwas arbeitet. Aber ob es tatsächlich ein „Gefällt mir nicht“-Button gibt oder ob so etwas über künstliche Intelligenz gelöst wird, lässt Zuckerberg offen.

Tatsächlich ist es so, dass man bei manchen Meldungen gerne Kommentieren würde mit „Tut mir Leid“ oder „Gefällt mir gar nicht“. Aber ist es wirklich notwendig, einen solchen Button einzuführen?

Anteilnahme drückt man nicht dadurch aus, dass man einen Button drückt, sondern durch das Kommentieren einer Nachricht.

„Mein Hund musste eingeschläfert werden“

Like oder Dislike? Oder vielleicht einfach ein Kommentar „Das tut mir Leid. Ich denk an dich“

Was kommt wohl bei jemandem, der eine solche Nachricht einstellt besser an?

 

Update: 10.10.2015

Mark Zuckerberg veröffentlicht ein Video zum Dislike-Button auf seiner Facebookseite.