Domainendungen

Meine Domain ist schon vergeben – Was nun?

Domainendungen

Leider leider werden viele Domains einfach mal auf’s Geratewohl registriert und der gewünschte Namen ist dann nicht verfügbar oder erhältlich.

Oft ist es sinnvoll, dann bei einer Domainbörse zu prüfen, ob die gewünschte oder eine ähnliche Domain gerade zum Verkauf stehen. Versierte Domainbörsen finden Sie zum Beispiel hier:

Domainmarktplätze bieten auch eine Analysemöglichkeit, die Domains auf ihren Wert hin zu prüfen. Aber letztendlich entscheidet über den Wert, wie wichtig Ihnen diese Domain ist.

Auch der direkte Kontakt mit dem Inhaber einer Domain kann erfolgreich sein.

Der letzte Weg, wenn Sie entsprechende Rechte nachweisen können (länger am Markt, eingetragenes Recht etc.) wäre dann über einen auf Internet-Recht spezialisierten Anwalt. Lassen Sie sich beraten.

Und wenn Sie schon darauf warten, dass Ihre Wunsch-Domain zum Verkauf freisteht, können Sie sich auch mit den ungewöhnlichsten Domainnamen von https://sedo.com die Zeit vertreiben.

Tatsächlich stehen diese 20 ungewöhnlichen Domains aktuell zum Verkauf:

  1. f.at
  2. bitches.at
  3. hippies.at
  4. babybauchfotos.de
  5. nonsens.com
  6. normalo.at
  7. kanndas.at
  8. ganzgut.com
  9. wuetend.at
  10. bangang.com
  11. narsizm.com
  12. ganja.to
  13. flying.college
  14. dialekt.at
  15. ständer.at
  16. nerd.org
  17. komisch.at
  18. bdsm.info
  19. unterbieten.com
  20. gewohnt.com
Flashback - alter Artikel

Private Emails am Arbeitsplatz. Was muss beachtet werden?

Flashback - alter Artikel

 

Flashback: Was wurde aus alten Artikeln?

Am 29. Juni 2006 haben wir den nachstehenden Artikel veröffentlicht:

Im Jahr 2006 gab es eine Umfrage von TNS Emnid zum Thema E-Mail am Arbeitsplatz. Aufgrund dieser Umfrage von TNS Emnid fühlen sich 20% aller Deutschen durch elektronische Post von der Arbeit abgehalten oder gar in der Konzentration gestört. Sogar 60% finden, dass E-Mails am Arbeitsplatz oft sinnlose und überflüssige Informationen enthalten.

Bevor übereifrige Chefs jetzt auf die Idee kommen, die Postfächer abzuschalten:
Job-Mailboxen werden nicht boykottiert. Mehr als die Hälfte der Befragten gab sogar an, berufliche Mails auch in der Freizeit oder nach Dienstende zu lesen.

 

Was hat sich jetzt, 10 Jahre später, verändert? Wie geht man heute mit privaten Emails um?

 

Es gibt mittlerweile Rechtsvorschriften für den Umgang mit Mails am Arbeitsplatz. Detaillierte Informationen finden sich beim Bfdi. Vordrucke für eine Mitarbeitervereinbahrung gibt es auch, die direkt befüllt werden können.

Private Emails am Arbeitsplatz

Private E-Mails am Arbeitsplatz sind fast nicht umgehbar. Aber müssen Arbeitgeber das akzeptieren bzw. wie ist die private Kommunikation regelbar oder gar kontrollierbar?

1. IT-Richtlinie für private E-Mails am Arbeitsplatz erstellen

Die Arbeitsmittel gehören dem Arbeitgeber und werden dem Arbeitnehmer zur Erledigung der Arbeitsaufgaben zur Verfügung gestellt. Daher darf das System nur mit Genehmigung privat genutzt werden. Wenn der Arbeitgeber diese private Nutzung gestattet, kann sich daraus ein dickes Problem ergeben. Denn der Arbeitgeber wird mit der Erlaubnis zum Telekommunikations-Dienstanbeiter und unterliegt dann der Verpflichtung zur Wahrung des Fernmeldegeheimnisses. Er muss sicherstellen, dass Daten nicht von Dritten, z.B. der Urlaubsvertretung, gelesen werden können. Schwierig.

2. Betriebliche Regeln für den Umgang mit privaten E-Mails am Arbeitsplatz

Keine Regelung zu treffen ist die schlechteste Lösung für einen Arbeitgeber, denn wenn die Privatnutzung bekannt ist, gilt nach drei bis sechs Monaten, dass durch die Duldung eine Regel entsteht. Dienstlich bedingte private E-Mail-Kommunikation ist zulässig, wenn die Ehefrau Bescheid geben muss, dass der mann sich selbst was zu Essen machen muss, da sie Überstunden abzuleisten hat 🙂

 

Weitere Informationen:

 

 

Internetrecht

Umfangreiche Informationen zum Internet-Recht

Internetrecht

Wir haben für Sie kompetente Quellen mit umfangreichen Informationen rund um das Internetrecht zusammengetragen. Darunter auch Urteile, Hinweise und Vorlagen.

Datenschutz (Foto: MK-Photo, Fotolia)

Datenschutz: Datenschutzerklärung – Gesetzesänderungen 2016

Datenschutz (Foto: MK-Photo, Fotolia)

Datenschutz: Für viele unbemerkt ist am 24.02.2016 ein neues Gesetz in Kraft getreten, das helfen soll, Datenschutzverstöße im Netz besser zu verfolgen und Verbraucher vor unseriösen Unternehmen zu schützen.

Wie immer bei solchen Gesetzesänderungen bedeutet das aber auch, dass nun fast jeder Webseitenbetreiber ohne korrekte Datenschutzerklärung sofort abgemahnt werden kann.

Bitte prüfen Sie den Hinweis zum Datenschutz auf Ihrer Website.

Dabei sind folgende Punkte sehr wichtig, die leider viele meiner Kollegen noch immer nicht in den von ihnen durchgeführten Relaunches aufgenommen haben:

Datenschutz braucht einen eigenen Link.

Ein verstecken des Datenschutzes im Impressum ist nicht zulässig. (Quelle: RAin Lachmann)

 

Wen betrifft die Gesetzesänderung

Jeden Webseitenbetreiber. Das heißt, nicht nur Unternehmer und Online-Shops, sondern auch Personen, die PRIVAT eine Webseite betreiben.

 

Das muss in der Datenschutzerklärung geregelt sein

Der Datenschutz muss einen Hinweis darauf geben, dass personenbezogene Daten geschützt werden. Das sind natürlich an vorderster Fron Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer, E-Mail etc.

Hinzu kommen zahlreiche weitere Daten, wie z.B. seine IP-Adresse in den Server-Logs, Facebook-Anbindungen oder Google-Analytics (ebenso Piwik, etracker und so weiter).

Geklärt sein muss auch, was mit den Daten passiert. Werden diese an UPS weitergegeben, weil ein Paket ausgeliefert werden soll? Was geschieht mit den Daten aus Anfrageformularen? Wer wird mit den Daten aus einem Gewinnspiel beliefert (zu Werbezwecken weitergegeben oder an einen Dienstleister, der die Gewinnvergabe regelt?) und so weiter.

 

Auszug aus den zu behandelnden Themen

Berücksichtigt werden müssen (Auszug, Quelle eRecht24)

  • Allgemeine Datenschutzerklärung
  • Nutzung von etracker
  • Nutzung von  Facebook
  • Nutzung von Google Analytics
  • Nutzung von Google +1
  • Nutzung von Google Adsense
  • Nutzung von Google Anayltics Remarketing
  • Nutzung von Instagram
  • Nutzung von LinkedIn
  • Nutzung von Pinterest
  • Nutzung von Piwik
  • Nutzung von Tumblr
  • Nutzung von Twitter
  • Nutzung von Xing
  • Nutzung von Amazon Partnerprogramm
  • Hinweis zu Auskunft, Löschung, Sperrung
  • Nutzung von Server-Log-Dateien
  • Nutzung von Cookies
  • Nutzung von Kontaktformular
  • Widerspruch gegen Werbe-E-Mails
  • Nutzung von Newsletterversand
  • Nutzung von Nutzerregistrierung
  • Datenübermittlung – Online-Shops & Händler (mit Warenversand)
  • Datenübermittlung – Dienstleister, die online Verträge schließen (ohne Warenversand)
  • Datenschutzerklärung zum Verarbeiten von Kunden- und Vertragsdaten

Was müssen Sie tun?

Überprüfen Sie Ihre Datenschutzseite und -inhalte, idealerweise durch einen Rechtsanwalt.
Kleinere Seiten können ohne weiteres den Mustertextgenerator für Datenschutz verwenden (Quelle: eRecht24). Shopbetreibern sollten unbedingt eine professionelle Beratung einholen.

Kann man überhaupt abgemahnt werden?

Bisher war umstritten, ob Datenschutzverstöße über das Wettbewerbsrecht abgemahnt werden können. Unternehmen hatten aber bereits bislang im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG), dem Telemediengesetz (TMG) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), aber auch dem Urheber- und Markenrecht (UrhG und MarkenG) eine Fülle an Ansatzpunkten, wenn Konkurrenten abgemahnt werden sollten, weil diese sich einen Wettbewerbsvorteil verschafften.

Jetzt gibt es aber eine explizite Änderung, denn nun steht ausdrücklich im Gesetz, dass ein Datenschutzverstoß auch abgemahnt werden kann.

Deshalb:

Jeder Seitenbetreiber benötigt ab sofort eine korrekte und aktuelle Erklärung.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Klärung oder helfen bei der Vermittlung zu einem auf IT-Recht spezialisierten Anwalt. Bedenken Sie, dass Mustertexte immer nur Mustertexte sind und bleiben.

Ohne Anwaltliche Prüfung sind Sie nicht zu 100% abgesichert.

Einen guten Start in den März und hoffentlich eine abmahnfreie Zeit

 

PS: Wir sind keine Anwälte, daher können wir leider keine Rechtsberatung vornehmen

Weitere Informationen