Die E-Commerce-Welt hat sich gewandelt. Wo vor Jahren noch immenses Wachstum war, ist dieses zwischenzeitlich zurückgegangen und wo man mit einem weiteren Shop, der einfach nur ein paar mehr Zahlungsmöglichkeiten angeboten hatte, gute Umsätze machen konnte, sind jetzt hunderte von “Me-Too”-Shops etabliert.

Grundlegende Konzepte müssen her, damit ein Online-Shop heute erfolgreich sein kann. Dazu gehören natürlich die aktuellen Trends für 2015 und 2016, die ich nachstehend aufbereitet habe:

Online Shop Trends 2015

 

 

Wachstum der Online-Shops

Online-Shops wachsen nur noch langsam

Shop-Betreiber brauchen dringend Produktkompetenz und müssen wissen, welche Produkte margenstark sind. Strategisches Denken wird wichtiger als das operative Tagesgeschäft.

 

Kundenerwartungen im Online-Handel

Kunden erwarten mehr Service

Der Kunde kauft nicht einfach das erstbeste Produkte. Er informiert sich und kauft dann kanalübergreifend und situativ. Eine feste Bindung an einen Online-Shop ist nicht mehr zwingend, da mittlerweile die etablierten Shops alle ähnliche Services bieten. Aus Kundensicht wird das stationäre Ladengeschäft wichtiger werden, denn er erwartet überall den besten Service: Im Laden und Online. Um das gewährleisten zu können müssen die verschiedenen Vertriebskanäle miteinander vernetzt werden. Sichtbarkeit über alle wichtigen Kanäle ist zwingend und alle relevanten Daten müssen überall verfügbar werden.

 

Kunden akzeptieren verschiedene Zahlungsbedingungen

War es vor wenigen Jahren noch so, dass Kunden einen Shop verließen, wenn die gewünschte Zahlungsoption nicht verfügbar war, ist dies heute weniger der Fall. Zudem nutzen Kunden vermehrt die „One Click“ (Apple) oder „One Touch“-Lösungen (Paypal), um die umständliche Eingabe von Zahlungsdaten auf mobilen Geräten zu vermeiden.

 

Mobile Nutzung

Bereits in 2015 soll die Hälfte der Online-Shop-Umsätze über mobile Endgeräte erfolgen. Internetshops entsprechend für die mobile Nutzung auszubauen kann dadurch zum Kernthema werden.

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Shopbetreiber: Die Gefahren und Chancen

Hersteller bauen Online-Angebot aus und werden zu Wettbewerbern

Hersteller steigen in den Online-Direktvertrieb ein und schneidet sein Angebot direkt auf die Kundenansprüche zu, z.B. mit Preisanpassungen oder speziellen Angeboten.

 

 

Einzelhandel mit 1A-Lage baut Online-Handel aus

Einzelhändler bauen die hervorragende Lage der Stadtgeschäfte aus und verbinden diese mit Online-Shopping-Zusatzangeboten. Beispiel: Online-City Wuppertal

 

Nutzung von Werbekostenzuschüssen (WKZ) der Hersteller

Einzelhändler erhalten für die bevorzugte Platzierung von Produkten Unterstützung. Hinweise an Regalköpfen oder Aufsteller sind keine seltenen Maßnahmen. Auf den E-Commerce übertragen bedeutet das: eigenständige Markenshops im Shop, Produktempfehlungen oder eine Präsentation als Partnermarke. Werbekostenzuschüsse speisen sich in der Regel aus Vertriebsbudgets und nicht aus Marketingbudgets.

 

Analytics wird für Online-Shops immer wichtiger

 

Analytics findet stärkeren Ausbau in Online-Shops

Immer und überall relevante und personalisierte Inhalte (oder Produkte) anzubieten, wird zum Kerngedanken der Kundenansprache. Dazu werden die gesammelten Daten genau analyisiert und in Verbindung gebracht.

 

Personalisierung der Angebote

Dem Kunden werden auf Basis seines Einkaufs- und Nutzungsverhalten personalisierte Angebote oder personalisierte Werbung untergejubelt. Solche personalisierten Angebote werden vermehrt zum Wettbewerbsfaktur um das Geld des Kunden.

 

 

Profildatenvermarktung aus dem eigenen Shop anbieten

Darunter versteht man die Vermarktung von Profildaten an Dritte zu Werbezwecken. Der Betreiber eines Shops anonymisiert den Datenpool und bietet diesen einem Werbetreibenden an. Dieser spricht die potenziellen Kunden nach Kaufinteressen mit Anzeigen an. Beim Klick auf das entsprechende Werbemittel landet der Benutzer wieder im Shop und sieht dort ausschließlich das zu bewerbende Sortiment der jeweiligen Marke. Beim Kauf profitieren sowohl Marke als auch Shop.

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Heute einen Online-Shop oder Marktplatz zu eröffnen ist schwieriger, als noch vor wenigen Jahren. Einen strategischen Partner zu haben, der nicht nur den Markt kennt, sondern auch die Trends entsprechend analysieren und bedienen kann, wird wichtiger – sowohl für den Einzelhandel, als auch für den Online-Handel.

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Ralf Seybold

Diplom-Betriebswirt (FH) bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit
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Sichtbar statt SEO.

Inhaber bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit, Begründer des Sichtbarkeitsmanagements, IT Professional seit 1989, Internet Professional seit 1998

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Autor verschiedener Publikationen, regelmäßig Experte bei IMPULSE - Das Unternehmermagazin, Experte bei Website Boosting,

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