Webseiten für mobile Darstellung optimiert. Grundvoraussetzung zur optimierten Sichtbarkeit in Google & Co.

Google Mobile Friendly Update Teil 2

Breaking News – 12.05.2016: Google hat das zweite Mobilefriendly Update komplett ausgerollt. 

#mobilegeddon2 #mobilefriendly #update

Die nächste Runde ist eingeläutet…

Google’s mobile-friendly algorithm boost wurde heute ausgerollt. https://seybold.de/-/34

Wenn Sie noch keine Website haben, die für Mobilgerät tauglich ist oder Sie sichergehen wollen, dass Sie es sind, prüfen Sie einfach mit dem  Google mobile-friendly Tool und schauen Sie sich auch die  Google mobile guidelines an.

 

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Mobil immer am Ball

Suchen Sie nach SEYBOLD im Google Playstore oder in iTunes für mehr Informationen zu SichtbarkeitBleiben Sie mobil am Ball mit den Sichtbarkeitsmanagement-Apps und E-Books von Ralf Seybold.

Wichtige Informationen immer dabei haben, egal, ob es sich um ein neues Google-Algorithmus-Update handelt oder aktuelle E-Commerce-Trends, Tipps für Einzelhändler im Online-Marketing und so weiter.

Alle Informationen, die wir auch auf unserer Facebook-Plattform „SEOSPEZIALIST“ teilen (https://www.facebook.com/seospezialist), die finden Sie bequem und immer brandheiß auch auf unserer APP.

Darüber hinaus erhalten Sie im im Google Playstore auch eine Vielzahl von E-Books, sei es der Amazon #1 Bestseller im Bereich E-Book (Marketing; September/Oktober 2014) „Online Marketing für Existenzgründer“ oder aber auch andere (teilweise auch ältere) Publikationen.

Übrigens finden sich diese Informationen alle auch im iTunes-App-Store oder Windows-Store

Eine Suche nach „SEYBOLD“ oder „RALF SEYBOLD“ in Ihrem Online-Store oder Marketplace lohnt sich allemal 🙂

Online Shop Trends 2015

Die E-Commerce-Welt hat sich gewandelt. Wo vor Jahren noch immenses Wachstum war, ist dieses zwischenzeitlich zurückgegangen und wo man mit einem weiteren Shop, der einfach nur ein paar mehr Zahlungsmöglichkeiten angeboten hatte, gute Umsätze machen konnte, sind jetzt hunderte von „Me-Too“-Shops etabliert.

Grundlegende Konzepte müssen her, damit ein Online-Shop heute erfolgreich sein kann. Dazu gehören natürlich die aktuellen Trends für 2015 und 2016, die ich nachstehend aufbereitet habe:

Online Shop Trends 2015

 

 

Wachstum der Online-Shops

Online-Shops wachsen nur noch langsam

Shop-Betreiber brauchen dringend Produktkompetenz und müssen wissen, welche Produkte margenstark sind. Strategisches Denken wird wichtiger als das operative Tagesgeschäft.

 

Kundenerwartungen im Online-Handel

Kunden erwarten mehr Service

Der Kunde kauft nicht einfach das erstbeste Produkte. Er informiert sich und kauft dann kanalübergreifend und situativ. Eine feste Bindung an einen Online-Shop ist nicht mehr zwingend, da mittlerweile die etablierten Shops alle ähnliche Services bieten. Aus Kundensicht wird das stationäre Ladengeschäft wichtiger werden, denn er erwartet überall den besten Service: Im Laden und Online. Um das gewährleisten zu können müssen die verschiedenen Vertriebskanäle miteinander vernetzt werden. Sichtbarkeit über alle wichtigen Kanäle ist zwingend und alle relevanten Daten müssen überall verfügbar werden.

 

Kunden akzeptieren verschiedene Zahlungsbedingungen

War es vor wenigen Jahren noch so, dass Kunden einen Shop verließen, wenn die gewünschte Zahlungsoption nicht verfügbar war, ist dies heute weniger der Fall. Zudem nutzen Kunden vermehrt die „One Click“ (Apple) oder „One Touch“-Lösungen (Paypal), um die umständliche Eingabe von Zahlungsdaten auf mobilen Geräten zu vermeiden.

 

Mobile Nutzung

Bereits in 2015 soll die Hälfte der Online-Shop-Umsätze über mobile Endgeräte erfolgen. Internetshops entsprechend für die mobile Nutzung auszubauen kann dadurch zum Kernthema werden.

 

Shopbetreiber: Die Gefahren und Chancen

Hersteller bauen Online-Angebot aus und werden zu Wettbewerbern

Hersteller steigen in den Online-Direktvertrieb ein und schneidet sein Angebot direkt auf die Kundenansprüche zu, z.B. mit Preisanpassungen oder speziellen Angeboten.

 

 

Einzelhandel mit 1A-Lage baut Online-Handel aus

Einzelhändler bauen die hervorragende Lage der Stadtgeschäfte aus und verbinden diese mit Online-Shopping-Zusatzangeboten. Beispiel: Online-City Wuppertal

 

Nutzung von Werbekostenzuschüssen (WKZ) der Hersteller

Einzelhändler erhalten für die bevorzugte Platzierung von Produkten Unterstützung. Hinweise an Regalköpfen oder Aufsteller sind keine seltenen Maßnahmen. Auf den E-Commerce übertragen bedeutet das: eigenständige Markenshops im Shop, Produktempfehlungen oder eine Präsentation als Partnermarke. Werbekostenzuschüsse speisen sich in der Regel aus Vertriebsbudgets und nicht aus Marketingbudgets.

 

Analytics wird für Online-Shops immer wichtiger

 

Analytics findet stärkeren Ausbau in Online-Shops

Immer und überall relevante und personalisierte Inhalte (oder Produkte) anzubieten, wird zum Kerngedanken der Kundenansprache. Dazu werden die gesammelten Daten genau analyisiert und in Verbindung gebracht.

 

Personalisierung der Angebote

Dem Kunden werden auf Basis seines Einkaufs- und Nutzungsverhalten personalisierte Angebote oder personalisierte Werbung untergejubelt. Solche personalisierten Angebote werden vermehrt zum Wettbewerbsfaktur um das Geld des Kunden.

 

 

Profildatenvermarktung aus dem eigenen Shop anbieten

Darunter versteht man die Vermarktung von Profildaten an Dritte zu Werbezwecken. Der Betreiber eines Shops anonymisiert den Datenpool und bietet diesen einem Werbetreibenden an. Dieser spricht die potenziellen Kunden nach Kaufinteressen mit Anzeigen an. Beim Klick auf das entsprechende Werbemittel landet der Benutzer wieder im Shop und sieht dort ausschließlich das zu bewerbende Sortiment der jeweiligen Marke. Beim Kauf profitieren sowohl Marke als auch Shop.

 

Heute einen Online-Shop oder Marktplatz zu eröffnen ist schwieriger, als noch vor wenigen Jahren. Einen strategischen Partner zu haben, der nicht nur den Markt kennt, sondern auch die Trends entsprechend analysieren und bedienen kann, wird wichtiger – sowohl für den Einzelhandel, als auch für den Online-Handel.

Gewinner und Verlierer des Google Mobile Friendly Updates

Google Updates: Was ist mit Mobile-Friendly?

Wenn man berücksichtigt, dass bei den Verlierern im Rahmen des Mobil-Updates auch einige Seiten beinhaltet sind, die definitiv mobile-ready sind, dann muss der Verlust noch an etwas anderem liegen.

Mehr als nur das Mobile-Friendly Google Update?

Schaut man sich dann noch die Webseiten unter dem Gesichtspunkt „thin content“ an, dann stellt man fest, dass Google auch das Phantom Update (Bericht von NBC) gleichzeitig ausgerollt haben muss… Möglicherweise auch noch weitere Updates…

Das Phantom-Update betrifft die ganzen „How-To“-Websites, also Websites, die komlexe Themen in Form von verlinkten Glossars erklären. „Websites like eHow, WikiHow, and Answers.com are other sites that have seen significant drops in traffic over the past couple of weeks.“ (Quelle: SEJ)

War der 21.4. und die folgenden Wochen ein Rundumschlag von Google mit nicht nur einem Major-Update? Es sieht verdammt danach aus.

Sistrix verweigert sich, eine klare Gewinner/Verlierer-Liste zu veröffentlichen, da sie die Fakten bislang „nicht erklären“ können.

 

Update: 20.05.2015
Gary Illyes kommentiert auf der SMX Sydney: „We have changed a lot in the core algorithm, things that are secret and we do not communicate. But this has nothing to do with the Mobile Update“
Also: Es gibt weitere Ergänzungen und Updates, diese treffen derzeit die allgemeine Sichtbarkeit von Webseiten, wie z.B. billiger.de und finanzen.de negativ und fleurop.de, obi.de eher positiv. Ausführliche Informationen finden sich bei Sistrix. Kontrovers diskutiert wird das derzeit auch im Blog von Martin Mißfeldt. Nach den Berichten der anderen SEO-Kollegen sieht es stark danach aus, als ob ein AdSense- und ein Duplicate-Content-Update die Sichtbarkeit durcheinander bringt. Das würde dann auch wieder zur „thin content“-Abstrafung passen.

 

 

Hier eine Übersicht der großen (Major) Google Updates:

Please include attribution to Blog.HubSpot.com with this graphic.

history of google algorithm changes

 

 

Online Suche führt ins lokale Geschäft

Local-SEO: Nach Informationen zu Geschäften in der Stadt, in der sie sich gerade befinden, suchen 76 Prozent der Deutschen regelmäßig.

Zu diesem Schluss kommt die Untersuchung des Webhosters 1und1 in seinem „Local Listing Report 2015“. Basierend auf Online-Interviews unter 4.095 Personen und 643 Klein- und Kleinstunternehmen wurde festgestellt, dass Unternehmenswebseiten, Online-Verzeichnisse und Bewertungsportale am häufigsten genutzt werden. Das veröffentlicht jetzt Internet World Business.

Weiter schreibt das Magazin: ‚Die Deutschen informieren sich dabei nicht nur auf Unternehmenswebseiten (65 Prozent), sondern verstärkt auch auf Bewertungsportalen (36 Prozent) und in Online-Branchenverzeichnissen (34 Prozent). „Das Internet ist schon vor dem Besuch des lokalen Geschäfts ein zentraler Anlaufpunkt für Informationen zu Standorten und Öffnungszeiten“, erklärt Robert Hoffmann, CEO von 1&1 Internet. „Im Wettstreit mit großen Handelsketten und Online-Versandhändlern wird es insbesondere für kleine Gewerbetreibenden und lokale Dienstleister immer wichtiger, im Netz gefunden zu werden“, so sein Resümee.‘

 

Print-Branchenbücher nutzt kaum noch jemand

Beliebt bei der Suche nach lokalen Anbietern im Web sind in Deutschland vor allem Aktionsangebote (55%) gefolgt von Öffnungszeiten (54%) und Kundenbewerungen (49%). Die Online-Verzeichnisse (Google Maps, Meinestadt.de, Yelp und viele andere) haben dabei den Branchenbücher, die viele noch aus ihrer Jugendzeit kennen, den Rang abgelaufen. Darüber wundert man sich kaum, den Branchenbücher aus Papier kann man schlecht mit sich herumschleppen. Sie bieten zudem weniger detaillierte Informationen, sind schwieriger zu aktualisieren und auf Kommentare und Bewertungen von anderen Kunden muss man ganz verzichten.
 

Besonders beliebt bei der Internet-Suche nach lokalen Anbietern sind hierzulande Informationen zu Aktionsangeboten (55 Prozent), Öffnungszeiten (54 Prozent) und Kundenbewertungen (49 Prozent). Wenig überraschend dabei: Online-Verzeichnisse wie Google Maps, Meinestadt.de oder Yelp laufen den klassischen Print-Branchenbüchern längst den Rang ab. Ein Grund laut 1&1: Die Angaben sind detaillierter und können regelmäßig aktualisiert werden. Zudem lassen sich direkt Kommentare und Bewertungen anderer Kunden abrufen. Außerdem ist der Zugriff auf entsprechende Online-Verzeichnisse auch mobil von unterwegs möglich.

 
Gerade für Klein- und Kleinstunternehmen ist ein local-SEO-Konzept, wie wir es anbieten, also überaus wichtig.
 

Kleinstunternehmen und Kleine Unternehmen wollen in Google Maps gefunden werden

Local SEO für Klein- und Kleinstunternehmen. Wir sorgen für Ranking in den wichtigsten Portalen und mobilen Apps (derzeit bis zu 50).

Mindestens einmal pro Monat nutzen zwischenzeitlich 40% der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland regelmäßig mobile Apps und Verzeichnisse.

 

Zu den rund 50 wichtigen Apps und Online-Plätzen, auf denen Unternehmen präsent sein sollten, gehören z.B.
 

Facebook

  • Mit 1,28 Mrd. aktiven Nutzern das weltweit meist genutzte soziale Netzwerk
  • Nach Google die meist besuchte Webseite
  • über 27 Mio. Nutzer in Deutschland
  • Über 30 Mio. KMUs betreiben eine Facebook-Fanseite

Google Maps

  • ungefähr 1,3 Mrd. Nutzer pro Monat
  • Google+-Einträge werden bei den Suchergebnissen in Google bevorzugt
  • 20% der Google-Suchen sind lokal

Meine Stadt

  • Größtes Städteportal Deutschlands für regionale Informationen
  • Gehört zu den Top 20 der deutschen Online-Angebote
  • ca. 171 Mio. Seitenaufrufe / Monat (20% über mobile Kanäle)
  • mehr als 6,35 Mio. Besucher / Monat

Apple Maps

  • Kartendienst von Apple bietet neben Navigationsdaten auch die Darstellung von POIs
  • über 380 Mio. Nutzer

 

Übrigens: Lokale Marktplätze bieten heute Online-Schaufenster für bessere Sichtbarkeit. Drei gelungen Ansätze für regionale Marktplätze zeigt Internetworld hier.

 

Google Algorithmus – Auswirkung Mobile Update

21. April 2014 – der Tag des größten Google Updates in der Geschichte von Google. Vor allem ein Update, das enorme Ausmaße einnehmen wird, weil es prinzipiell jeden betrifft.

 

Auswirkung Mobile Update – Betroffene

Suchende: Sie profitieren vom Google Update dahingehend, dass künftig nur noch Seiten angeboten werden, die auch auf den mobilen Endgeräten, von denen aus die Suche gestartet wird, lesbar und nutzbar sind.

Unternehmen: Sie profitieren davon, dass die eigenen Angebote, sofern sie für mobile Endgeräte optimiert sind, besser gefunden werden. Drastische Veränderungen im Rang innerhalb der Suchergebnisseite sind die Folge. Unternehmen mit Technologievorsprung schaffen es vielleicht dadurch, sich vor Konkurrenten zu platzieren.

 

„Panda überlebt, Pinguin überlebt – was kann dieses Update uns schon anhaben?“

Panda hatte einen Effekt auf 12% der Suchergebnisse, das Penguin Update einen auf 3,1% – und zwar inklusive aller Updates. Dieser neue Algorithmus wird aber _alle_ mobilen Anfragen betreffen.

 

Wird die gesamte Domain davon betroffen sein?

Tatsächlich ist die Angst da, dass die gesamte Domain, also das gesamte Angebot eines Unternehmens, vom mobile Update betroffen sein könnte. Gary Illyes, Google Webmaster Trends Analyst, bestätigte hierzu, dass der mobile-friendly Algorithmus abhängig von der Seite sein wird. Wenn das Webangebot eines Unternehmens also 10 Seiten umfasst und davon 5 für mobile Endgeräte vorbereitet sind, so werden nur die fünf Seiten betroffen sein, welche nicht auf den mobilen Geräten nutzbar sind. Das ist eine beruhigende Information, da Unternehmen nicht mit einer „generellen Abstrafung“ zu rechnen haben.

 

Ist dieses Update überhaupt notwendig?

Die Zahl der mobilen Nutzer steigt und liefert folgende Statistiken:

  • 61% der mobilen Nutzer kehren nicht mehr zu einer Website zurück, mit der sie mobil schlechte Erfahrungen gemacht haben
  • 40% besuchen lieber die Website des Mitbewerbers
  • 55% der mobilen Nutzer würden lieber Kaffee aufgeben, als auf ihr Smartphone zu verzichten

(Quelle)
Ich denke, das klärt auf.

 

Welche Kriterien sind zu erfüllen, damit eine Seite mobilfreundlich ist?

  • keine kleinen Schriften verwenden
  • Links dürfen nicht eng aneinander liegen
  • Der Inhalt muss auf mobilen Endgeräten angenehm lesbar sein
  • Der für die Darstellung zur Verfügung stehende Bereich (Viewport) muss genutzt werden, also kein Scrolling nach links und rechts

Wenn diese Kriterien eingehalten werden, dann ist die Seite mobilfreundlich. Getestet kann das werden unter in den Webmaster-Tools (#mobilefriendly test)

 

Welche Teile der Suchergebnisse werden betroffen sein?

Auf der Brighton SEO-Veranstaltung im April 2015 bestätigte Gary Illyes, dass nur die „normalen 10 Ergebnisse“ betroffen sein werden. Andere Informationen der Seite (Google Bildersuche, News (Nachrichten), Places/My Business Einträge, Knowledgegraph und so weiter) seien nicht betroffen.

Gary Illyes über mobile-friendly Algorithmus

Gerade kleine, lokale Unternehmen, die eine Website nur dazu betreiben, ihre Öffnungszeiten und den Standort zu benennen, also klassische Visitenkarten, müssen nicht damit rechnen, dass ihre erarbeitete Position in den lokalen Landkarteneinträgen (Google Places, Google My Business) betroffen sind.

 

Wird die Website sofort nicht mehr sichtbar sein?

Am 21. April 2015 beginnt Google damit, den Mobile-Friendly-Algorithmus auszurollen. Es gibt keine genaue Zeitangabe, wie lange es dauern wird, bis alle Suchanfragen unter Anwendung dieses Algorithmus‘ beantwortet werden. Google spricht von mehreren Tagen, vielleicht sogar eine Woche „oder so“. (Quelle: Google Webmaster Hangout)

 

Gibt es die Möglichkeit, dass auch eine _nicht_ mobil-freundliche Seite in den Suchergebnissen vertreten sein könnte?

Wenn die Kriterien einer mobilfreundlichen Seite erfüllt sind, wird die Seite vom Algorithmus profitieren. Trotzdem gibt es über 200 weitere Faktoren, die für die Platzierung eines Suchergebnisses verantwortlich sind. Abhängig von einer besseren Position ist also nicht nur die mobil-freundliche Programmierung der Seite – auch die anderen Faktoren sind wichtig. So kann es, wie es bei den Desktop-Suchergebnissen auch der Fall ist, einzelne Suchergebnisse geben, die in die Ergebnisliste rutschen, unabhängig davon, ob der Nutzer auf dieser Seite tatsächlich einen großartigen Bedienerführung erhält oder nicht. (Quelle: Google Hangout)

 

Lesen Sie auch das Experten-Interview auf Impulse – dem Unternehmer-Magazin.

 

Interview mit Ralf Seybold im impulse Unternehmensmagazin

Suchmaschinenexperte im Interview

Interview mit Ralf Seybold im impulse Unternehmensmagazin

Suchmaschinenexperte im Interview: Ralf Seybold im Online-Magazin „Impulse“

20. April 2015
Titelseite:
Das Unternehmer-Magazin „Impulse“ veröffentlicht heute ein Experten-Interview zum Theme „Mobile-Website“.

Was kommt mit dem Google Update, das für den 21. April 2015 erwartet wird, alles auf den modernen Unternehmer zu?

Mehr dazu gibt es hier: Suchmaschinen-Experten-Interview bei impulse.de
Interview mit Ralf Seybold im impulse Unternehmensmagazin

 

 

Transkript:

Welche Konsequenzen hat das Google-Update für Unternehmen? Marketing-Profi Ralf Seybold im impulse-Interview über mobile Optimierung, die Macht der Zahlen und wie man testet, ob die eigene Seite den neuen Google-Anforderungen entspricht.

Am 21. April ändert Google seinen Such-Algorithmus: Die Suchmaschine berücksichtigt bei der Zusammenstellung der mobilen Suchergebnisse, ob die Website für mobile Endgeräte optimiert ist. Im impulse-Interview erklärt Internetmarketing-Profi Ralf Seybold, welche Konsequenzen das Google-Update für Unternehmen hat, die eine Webseite betreiben.

Herr Seybold, warum ändert Google seinen Algorithmus?

Googles Ziel ist es, dem Benutzer zu jeder Zeit bestmögliche Ergebnisse auf seine Suchanfrage zu liefern. Diese Ergebnisse können jedoch ganz unterschiedlich ausfallen – je nachdem, ob man von zu Hause auf dem PC googelt oder gerade mit dem Smartphone unterwegs ist.

Wieso das?

So gut wie jeder Handynutzer ärgert sich über Seiten, auf denen man lange scrollen oder zoomen muss. Genau solche Erlebnisse möchte Google ­– angesichts der immer weiteren Verbreitung von mobilem Internet – mit seinem neuen Algorithmus in Zukunft verhindern. Oder zumindest minimieren.

Wie soll das gehen?

Schon jetzt ist in den Google-Suchergebnissen erkennbar (siehe Screenshot, Anm. der Redaktion), ob eine Webseite für mobile Endgeräte optimiert ist oder nicht. Bislang stehen mobiltaugliche und  -untaugliche Seiten jedoch gleichberechtigt nebeneinander. Künftig – und das ist die große Änderung, die am 21. April veröffentlicht werden soll – landen bei mobilen Google-Suchanfragen solche Webseiten ganz weit oben in der Trefferliste, die für die Darstellung auf Smartphones oder Tablets optimiert sind. Nicht-mobiltaugliche Seiten rutschen damit weiter nach hinten – zugunsten anderer, optimierter Webseiten.

Was heißt das für Unternehmer, die eine Webseite betreiben?

Dass sie ab morgen Besucher verlieren könnten, wenn ihre Seite mobiluntauglich ist –  etwa weil der neue Algorithmus eine Webseite, die vorher auf Seite eins der Google-Trefferliste stand, nun auf Seite zwei oder drei einsortiert.

Wie weit hinten landen nicht-mobile Webseiten bei Handysuchanfragen?

Das wird sich zeigen. Je nachdem wie viele Besucher versuchen, ein Unternehmen mobil zu erreichen, kann das aber ein Problem bei der Kundenbindung und -neugewinnung werden. Denn schon bis auf die zweite Seite der Google-Suchergebnisse klickt kaum ein Nutzer.

Was sollten Unternehmer Ihrer Meinung nach jetzt tun, um auf das Google-Update vorbereitet zu sein?

Das Wichtigste ist, die Zahlen zu kennen: Wie viele Besucher rufen meine Webseite im Monat eigentlich mobil auf, sprich: per Smartphone oder Tablet? Dieser Wert lässt sich über Webseitenanalyse-Programme wie Google Analytics nachvollziehen. Die Messung können Unternehmer selbst vornehmen oder sie fragen ihren Webmaster, der sich um die Seite kümmert. Auf Basis dieser Nutzerzahlen – und nur auf dieser Basis – sollte der Unternehmer dann entscheiden: Lasse ich meine Webseite smartphone- und tabletfreundlich umgestalten oder ist der Anteil der mobilen Besucher so klein, dass eine Umrüstung nicht lohnt? Wer unsicher ist, ob die eigene Webseite mobiltauglich ist, kann seine Domain direkt bei Google testen.

Was kostet es, eine Seite fit fürs Smartphone zu machen?

Das hängt vor allem davon ab, über welches System die Inhalte der Seite verwaltet werden. Relativ günstig umgestalten lassen sich zum Beispiel Webseiten, die auf dem Baukastensystem WordPress basieren. Hier müssen Unternehmer, die einen Webdesigner beauftragen, mit 600 Euro aufwärts für die Umrüstung rechnen. Der Preis fällt jedoch höher aus, je komplexer die Struktur der Seite und je mehr Erweiterungsprogramme installiert sind.

Wie sieht es mit anderen Webseitensystemen aus?

Am anderen Ende der Preisskala liegen Webseiten, die mithilfe von Typo3 gestaltet und verwaltet werden. Hier müssen Unternehmer schnell mit mehreren Tausend Euro für die mobile Umrüstung rechnen.  Mein Tipp an Firmen, die ohnehin eine komplette Neuauflage ihrer Seite planen: Beim Relaunch unbedingt gleich an die Mobilfreundlichkeit der Seite denken und beim Webdesigner anfragen. So sparen Sie sich teure Nachjustierungen.

Und wer einmal im Google-Nirwana einsortiert wurde, bleibt auch dort?

Nein. Spezielle Programme, die Google einsetzt, sogenannte Crawler, durchkämmen permanent das Web, prüfen die Relevanz einer Webseite und wie leicht sie zu nutzen ist. Stellt ein solcher Crawler später fest, dass eine Internetseite inzwischen mobilfreundlich ist, wird sie wahrscheinlich in den Smartphone- und Tablet-Suchergebnissen wieder prominenter platziert. Warum eine Seite vor einer anderen landet, weiß aber letztlich nur Google. Der Algorithmus ist nach wie vor geheim.

Und was ist, wenn meine Firmenseite gar nicht oder nur sehr wenig über Smartphones oder Tablets abgerufen wird?

Wenn Ihr Angebot mobil nicht genutzt wird, kann Ihnen die neueste Änderung für den Moment egal sein. Unterm Strich ist das Problem aber nur aufgeschoben: Allein in Deutschland gehen heute fast zwei Drittel aller Internetnutzer, die älter sind als zehn Jahre, mobil ins Netz. Diese Zahl wird in den nächsten Jahren sicher weiter wachsen, weil sich Smartphones und Tablets über alle Altersschichten hinweg etabliert haben. Über kurz oder lang sollte jeder eine mobilfreundliche Webseite haben, der über das Internet verkauft oder für seine Dienstleistung wirbt.

Können Sie auf 21% Besucher verzichten, die Sie bislang in Google gefunden haben?

Quelle: myobis Website powered und produced by SEYBOLD

Offiziell: Mobil lesbare Seiten mit besserem Suchergebnis

Google hat heute offiziell bekannt gegeben, dass Internetseiten, die für eine mobile Betrachtung optimiert sind, ein besseres Suchergebnis erhalten werden, als Seiten, die nicht für mobile Endgeräte optimiert sind.

Eine Ankündigung in dieser Art gab es bei Google noch nie. Das bedeutet, dass große Veränderungen zu erwarten sind. Erstmalig kündigt Google bereits im Vorfeld an, ab wann dieses bessere Ranking von mobil-optimierten Internetseiten in Kraft treten wird: Ab dem 21. April 2015 ist es soweit. Was in den letzten Tagen noch vermutet war (siehe unser Blogpost vom 1. Februar zu nicht-optimierten Webseiten und Rankingverlust).

Der Einfluß auf die Suchergebnisse weltweit wird enorm groß sein, berichtet Google. Viele Webseiten, die nicht optimiert sind, werden aus den Suchergebnissen für mobile Endgeräte herausfallen, das Ergebnis wird für die Anwender positiv sein.

Betroffen sind, wie bereits berichtet, alle Seiten, die nicht explizit ein mobiles Design aufweisen. Dazu gehören sehr viele Online-Shops genauso, wie nicht optimierte Seiten in Typo3, WordPress, Joomla oder sonstigen Content Management Systemen. Auch statische Webseiten werden davon betroffen sein.

Kurzfristig wird es den meisten Unternehmen wohl nicht gelingen, ihre umfangreichen Internetpräsenzen für mobile Endgeräte zu optimieren und der Programmier-Branche werden sich spannende Umsätze bieten, denn viele Unternehmen werden es merken, wenn die mobilen Besucher wegfallen.

Damit man die eigene Seite auf mobile Tauglichkeit testen kann, bietet sich neben unserer Variante des Tests für mobile Darstellung der Website auf die Seite von Google an.

Wird auf der Webseite https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly/ eine Internetadresse getestet, so kann das Ergebnis wie folgt aussehen:

Test: Die Seite ist nicht für mobile Darstellung geeignet

Google hat bereits im November 2014 damit begonnen, Internetseiten, die sich auf mobilen Endgeräten gut lesen lassen, zu markieren (Quelle: TNW). Mit den Informationen an Webseiten-Betreiber, die ab Februar verschickt wurden, ist der nächste Schritt der Information vollzogen. Mit der heutigen Ankündigung (26. Februar 2015) wissen nun alle Webmaster Bescheid: Ab dem 21. April 2015 fallen nicht optimierte Seiten aus dem Ranking. Im übrigen ist das eine riesige Chance, sich in kurzer Zeit eine gute Positionierung in den Suchergebnissen zu sichern, denn wer mobil gut gefunden wird, wird sich zwangsläufig auch in den Desktop-Ergebnissen verbessern.

Jetzt handeln! Wichtig!