Amazon-Optimierung: Marktriesen im Sturm erobern!

Produktoptimierung für Amazon – So knacken Sie den Online Riesen.

Wetten, dass man mit 77 Personen auf neun Motorrädern eine Pyramide bilden und in dieser Formation mehr als 100 Meter fahren kann?

Wetten, dass selbst SEO-Erfahrene nicht viel damit anfangen könnten, wenn sie „Suchmaschinenoptimierung“ und „Amazon“ in einem Satz verwenden müssten?

Stimmt übrigens Beides: Am 29. Oktober 1994 gewann die Berliner Polizei bei „Wetten, dass…?“ in Duisburg diese Wette und noch verbinden zu Viele Suchmaschinenoptimierung ausschließlich mit Google. Dabei ist Amazon eine der erfolgreichsten Suchmaschinen, bei der fast ein Drittel aller Anfragen direkt landen.

Schlussfolgerung: Da Amazon eine Suchmaschine ist, muss sie auf einem Algorithmus basieren. Und alles, was auf einem Algorithmus basiert, kann man beeinflussen. Denn ein Suchmaschinen-Algorithmus hat immer dasselbe Ziel: Bewerten, ob ein Inhalt zu einer Suchanfrage passt. Kennt man die Bewertungskriterien eines Algorithmus, kann man seine Inhalte entsprechend daran anpassen.

So geht Optimierung für Amazon:

Sichtbarkeitsmanager Ralf Seybold erklärt erfolgreiche Amazon-Optimierung

Amazon-Optimierung: Ranking-Faktoren

Amazon-Ranking-Faktoren lassen sich in zwei Bereiche gliedern: „Relevanz“ und „Performance“.

Dabei bezieht sich der Bereich „Relevanz“ darauf, wie gut ein Produkt durch seine Beschreibung gefunden werden kann. „Performance“ beschreibt dagegen den Verkaufserfolg und die Qualität eines Verkäufers.

„Relevanz“ kann somit nur von der Suchmaschine und „Performance“ nur von Kunden erzeugt werden.

Ranking-Faktoren für eine erfolgreiche Amazon-Optimierung

Relevanz

Das Bewertungskriterium für Relevanz wird wie bei der üblichen Suchmaschinenoptimierung dem Content entnommen. Je mehr die Produktbeschreibung zu den Keywords und Suchphrasen passt, die von Kunden eingegeben werden, die dieses Produkt kaufen möchten, desto relevanter ist das Produkt für dieses Keyword/ Suchphrase.

Die Relevanz entscheidet also darüber, ob ein Produkt für ein bestimmtes Keyword oder Suchphrase überhaupt angezeigt wird. Und die Performance bestimmt, wie weit oben das angezeigte Produkt steht.

Nun ist es so, dass man bei der Amazon-Optimierung weniger Möglichkeiten hat, als bei der üblichen Website-Optimierung. Bei der Optimierung einer Website unterliegt man nämlich keiner Einschränkung, welche die Länge des Contents bestimmt.

Dem „Theorem des endlos tippenden Affen“ nach müsste eine Website mit unendlich vielen Zeichen mit hoher Wahrscheinlichkeit für alle existenten Keywords relevant sein. Leider bleibt das nur ein Gedankenexperiment, welches aber die Möglichkeiten von Web-Suchmaschinen, Relevanz zu beeinflussen, im Vergleich zu Online-Marketplaces verdeutlichen sollte.

Während man bei einer Website-Optimierung theoretisch unendlich langen Content produzieren könnte, ist das bei einer Amazon-Optimierung ausgeschlossen. Die Erzeugung von Content beschränkt sich hier auf den von Amazon vorgegebenen, für den Käufer sichtbaren Bereich. Zudem ist eine Optimierung lediglich auf 12% des Seitentitels beschränkt, da Amazon die Webseite mit Cross-Selling und dem Hinweis auf andere Produkte, Bewertungen etc. auflockert. Folglich stehen lediglich 12% frei definierbaren Textes zur Verfügung.

Als Relevanz-Faktoren können bei einer Amazon-Optimierung also nur folgende Elemente herangezogen werden:

  • Keywords im Produkttitel à circa 120-150 Zeichen (maximal 200 Zeichen)
  • Keywords in den Bullet Points à 5 Listenpunkte / Bullet Points mit je circa 200 Zeichen
  • Keywords in der Produktbeschreibung à maximal 2.000 Zeichen möglich
  • Keywords in verwandten Schlüsselworten (nur sichtbar in der Seller Central)

Optimierungs-Tipps für mehr Relevanz

  • Auch wenn sich mehr Zeichen verwenden lassen: Lassen Sie es bleiben. Ein Käufer möchte bequem von zu aus Hause einkaufen und keine Romane lesen. Konzentrieren Sie sich auf aufs Wesentliche, bleiben Sie informativ, kurz und prägnant.
  • Die Optimierung der verwandten Schlüsselwörter, die nur für den Händler im Seller Central sichtbar sind, sollte in Bezug auf die Conversion-Wahrscheinlichkeit erfolgen. Das heißt, dass nur auf die Keywords optimiert werden sollte, die tatsächlich zum Kauf eines Produkts verwendet werden. Keywords, die eher Information als Ziel haben, sollten Sie weglassen. Optimieren Sie hinsichtlich der Suchintention – denn bei Amazon wird mehr gekauft und weniger informiert.

Ins Detail: Amazon Produkttitel optimieren

Für die Optimierung eines Amazon-Produkttitels wollen wir näher ins Detail gehen. Das hat auch seinen Grund, denn der Produkttitel ist die erste Kontaktschnittstelle zum Kunden. 90% aller Amazon-Käufer benutzen die Suchfunktion, um ein Produkt zu finden. Ein Thumbnail Ihrer Produktseite erscheint dann in einer Suchergebnisliste mit zig Anderen.

Sie haben 70 Zeichen und ein Bild, um sich abzuheben. Deshalb wollen wir uns die Optimierung eines Produkttitels genauer ansehen:

Keywords im Produkttitel

Wir bereits oben beschrieben, sollte Ihr Produkt erstmal in den SERPs erscheinen, damit ein Kunde auf die Produktseite gelangen kann (Denken Sie an die 90% !). Dazu müssen Sie den Suchalgorithmus von Amazon dazu bewegen, Ihr Produkt für die richtigen Suchworte anzuzeigen. Das passiert dadurch, dass man im Content der Produktseite die Keywords und Suchphrasen verwendet, die tatsächlich von Käufern eingegeben werden.

Da der Algorithmus aber auch die Position dieser Keywords bewertet, fällt der Produkttitel erneut ins Gewicht. Denn die Keywords, die im Produkttitel stehen, haben höchste Priorität. Das bedeutet nicht, dass Keywords nun wahllos aneinander gereiht werden dürfen, ganz nach dem Motto: „Je mehr, desto besser!“. Ganz im Gegenteil, eine gezielte Auswahl der nützlichsten und wichtigsten Keywords hat eine weitaus stärkere Wirkung.

Bei einer gewöhnlichen Suchmaschinenoptimierung findet man diese mit Hilfe des Suchvolumens (Anzahl Suchanfragen für das Keyword pro Monat). Leider stellt Amazon diese Daten nicht bereit. Als Alternativen eignen sich dafür der Google Keyword Planer oder die Autosuggest-Funktion von Amazon. Letztere ist äußerst nützlich, wenn man wissen möchte, welche Suchphrasen Kunden tatsächlich am häufigsten eingeben.

Alleinstellungsmerkmale im Produkttitel

Eine gewöhnliche Amazon-Einkaufssituation: Ein Kunde, der wie die 90% die Suchfunktion benutzt, braucht Kopfhörer und gibt in die Suchmaske natürlich „Kopfhörer“ ein. Daraufhin bekommt er genau 3.595.296 Ergebnisse ausgeliefert. Mehr als 15€ möchte er aber nicht ausgeben. Deshalb filtert er die Suchergebnisse nach Produkten unter 15€. Bleiben immerhin nur noch 2.264.902 übrig. Wie entscheidet er nun, welche Produkte er sich genauer ansehen und später kaufen möchte?

Wie ich bereits sagte: Sie haben „nur“ 70 Zeichen, um die Aufmerksamkeit auf Ihr Produkt zu lenken. Sie brauchen also ein entscheidendes Verkaufsargument. Das sollte etwas sein, was Ihr Produkt von den Produkten Ihrer Konkurrenten unterscheidet. Das kann eine besondere Funktion, eine bestimmte Farbe oder Material sein.

Versetzen Sie sich bei der Formulierung des Produkttitels in die Lage des Kunden: Was würde Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen? In unserem Beispiel wären „Kopfhörer mit Fernbedienung und Mikrofon“ oder „Kopfhörer verchromt, schwarz (besonders leicht und angenehm zu tragen)“ für den Kunden weitaus attraktiver, als einfach nur „Kopfhörer“.

Marke im Produkttitel?

Für den Produkttitel verwendet man nur die wichtigsten und relevantesten Keywords, das haben wir geklärt. Aber gehört der Markenname dazu? Laut Amazon, grundsätzlich schon. Eine bekannte Marke ist definitiv ein relevantes Keyword, allein aus Vertrauensgründen.

Im Private Label Bereich ist es jedoch nicht so eindeutig: Ist die eigene Marke noch jung und eher unbekannt, sollte man lieber abwägen, ob der Platz mit einem weiteren wichtigen Keyword nicht besser verwendet wäre. Auf der anderen Seite kann sich die Erwähnung der Eigenmarke auch langfristig lohnen.

Eine Faustregel gibt es so im Private Label Bereich nicht. In diesem Fall sollten Sie mit gesundem Menschenverstand gemäß Ihrer Unternehmensstrategie und aktuellen Situation abwägen. Ansonsten gilt: Marken? Ja bitte!

Auch Sozialverhalten gehört zur Amazon-Optimierung..

Performance

Mit einer erfolgreichen Relevanz-Optimierung haben Sie sichergestellt, dass Ihr Produkt für das entsprechende Keyword angezeigt wird. Mit der Performance-Optimierung können Sie nun beeinflussen, wie weit oben in den Suchergebnissen Ihr Produkt stehen wird.

Jedoch ist das mir der Performance nicht so einfach, wie mit der Relevanz. Denn Sie erinnern sich: Performance kann nur von Kunden erzeugt werden. Das heißt, Verkaufspsychologie, Servicequalität und elementare Kundenfreundlichkeit.

Unter „Performance“ fallen 8 Rankingfaktoren, während es bei Relevanz nur 4 sind. Daran lässt sich schon erkennen, wie Amazon seine Prioritäten setzt. Das hat auch einen einfachen Hintergrund, denn Amazon verdient an jedem verkauften Produkt mit und ist somit natürlich daran interessiert, Bestseller ganz oben in der Suchergebnisliste zu positionieren.

Hier sind die Rankingfaktoren für den Bereich „Performance“:

  • Verkaufsrang (auch BSR abgekürzt = Bestsellerrang)
  • Rate an Bestellmängeln
  • Stornorate deiner Bestellungen
  • Rate verspäteter Lieferungen
  • Unzufriedenheit mir Rücksendungen
  • Verstöße gegen Richtlinien
  • Kontaktreaktionszeit
  • Kundenfeedback (bzw. Verkäuferbewertungen)

Ins Detail: Conversion optimieren

Neben den beiden Bereichen „Relevanz“ und „Performance“ gibt es einen dritten Aspekt, der das Produkt der Beiden darstellt: die „Conversion“. Sie beschreibt, wie viele der Amazon-Kunden, die durch eine erfolgreiche Optimierung auf Ihre Produktseite gekommen sind, dann auch tatsächlich etwas gekauft haben. Daher ist Conversion ausschlaggebend für die Erfolgsmessung.

Sie beeinflusst auch den Rankingfaktor „Verkaufsrang“ der Performance, der entscheidend dafür ist, ob Ihre Produkte ganz oben in der Suchergebnisliste stehen können. Denn: Wer mehr verkauft, der füttert auch entsprechend den Geldbeutel von Amazon.

Zwar ist Conversion ausschließlich von der Verkaufsstrategie abhängig und daher individuell, doch der etablierte Plattform-Charakter und die weite Verbreitung erlauben es Amazon, die drei Faktoren herauszubrechen, die sich für die Conversion auf diesem Marketplace bewährt haben:

Verkaufspreis

Entspricht der Verkaufspreis den Erwartungen des Kunden? Ist das Preis-Leistungsverhältnis ausgewogen? Oder wirkt das Produkt „überteuert“ oder „zu billig“?

Rezensionen

Da man beim Online-Shoppen nichts direkt anfassen oder ausprobieren kann, muss man sich auf die Rezensionen seiner Mitmenschen verlassen. Je mehr Bewertungen mit hoher Sternzahl, desto größer der Vertrauensvorschuss. Je weniger von Beidem, desto mehr wird der Eindruck einer „Schwindlerbude“ erzeugt.

Hier gilt, wie sonst auch: Einen guten Ruf verliert man erheblich schneller, als man ihn wieder aufbauen kann.

Produktbilder

Sind fast ebenso vertrauensbildend – oder eben nicht – wie Rezensionen. Wenn man ein Produkt schon nicht anfassen kann, möchte man es zumindest genau betrachten können, um eine Vorstellung dafür zu bekommen, wofür man eigentlich sein Geld ausgibt.

Das bedeutet: Professionelle Produktbilder mit natürlichen Lichtverhältnissen, die die Originalfarben nicht verfälschen, mehrere Perspektiven, Detailaufnahmen und erkennbare Maßstäbe. Und wenn Sie den Vertrauensaufbau ins Ultimative fördern möchten, dann toppen Sie das mit einer 360° Produktansicht.

Ein wenig Know-How am Rande

Ein durchschnittlicher Online-Shop erreicht eine Conversion-Rate von 3%, während es bei Amazon bereits 10-20% sind. Und wer als Händler am Fulfillment by Amazon (FBA) Programm teilnimmt, kann seine Conversion-Rate auf unermessliche Werte von 70% und mehr steigern. Denn das Amazon-Prime-Logo wirkt auf potentielle Käufer wie ein El Dorado für Schnäppchen, Sonderaktionen und kostenlosen Versand.

Nutzen Sie es aus, dass Amazon sich seit Jahren als Nr.1 Verkaufsplattform bewährt hat und holen Sie Kunden dort ab, wo nur noch ein gutes Bild oder ein Sternchen mehr über Conversion entscheiden.

Optimierungs-Tipp für mehr Conversion: Rezensionen

Wieso sich Amazon überhaupt als Nr.1 Verkaufsplattform bewähren konnte, liegt daran, dass es der erste Onlineshop war, der Produktbewertungen von Kunden für Kunden bereitstellte. Amazon erhöht damit die im Bereich E-Commerce eher problematische Kundensicherheit und minimiert das Risiko eines Fehlkaufes.

Vor dem Kauf starten daher viele Kunden ihre Produktrecherche nicht etwa auf der Homepage des Herstellers sondern bei Amazon – weil sie dort direkt einsehen können, was andere vor ihnen bestellt und für gut befunden haben. Je mehr Kunden ein Produkt bewertet haben, desto besser kann man es selbst einschätzen. Somit wirken Artikel mit vielen Rezensionen auf Kunden deutlich anziehender, als Artikel mit wenigen oder gar keinen Bewertungen.

So, wie es die Studie „Macht der Sterne“ von Bosch / Siemens Hausgeräte GmbH (BSH), der HTW Aalen (E-Commerce und Lehrstuhl für Internationale BWL) und der BIG Social Media GmbH belegt, wirken Artikel mit vielen Bewertungen und einer hohen Sternzahl auf Kunden nochmals attraktiver: Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4.5 Sternen ab 50 Produktrezensionen steigt die Conversion-rate deutlich an. Letztere entscheidet bekanntlich über den Verkaufsrang, einen der wichtigsten Rankingfaktoren bei Amazon.

Außerdem bewertet der Amazon-Algorithmus unabhängig davon Produkte mit vielen Bewertungen positiv. Die Hauptformeln für mehr Conversion sehen also so aus:

Mehr Rezensionen ⇒ mehr Aufmerksamkeit = bessere Verkaufschance ⇒ besseres Ranking

und

Mehr Rezensionen + vorwiegend gute Bewertungen ⇒ hohe Aufmerksamkeit = optimale Verkaufschance ⇒ Top-Ranking

Optimierung muss für jede Amazon-Produktkategorie erfolgen!

Technischer Exkurs: Der Amazon-Produktkatalog

Wenn man als Händler bei Amazon Artikel anbieten möchte, muss man diese zuvor in eine von über 30 000 verschiedenen Kategorien einordnen, den sogenannten „Produktkatalog“.

Der Amazon-Produktkatalog gliedert sich in 10 Hauptkategorien, die jeweils aus vielen weiteren Unterkategorien bestehen:

  • Bücher & Audible
  • Filme, Serien, Musik & Games
  • Elektronik & Computer
  • Haushalt, Garten, Baumarkt
  • Beauty, Drogerie & Lebensmittel
  • Spielzeug & Baby
  • Kleidung, Schuhe & Uhren
  • Sport & Freizeit
  • Auto & Motorrad
  • Gewerbe, Industrie & Wissenschaft

Die Unterkategorien selbst reichen oft bis in die fünfte Ebene, wobei jede Ebene für sich einen „Amazon Node“ (d.h. Knoten oder Pfad) darstellt. Das heißt, der gesamte Produktkatalog ist wie ein Baumdiagramm in verschiedene Nodes gegliedert, welche auch in der URL-Leiste des Browser erkennbar sind.

Der Aufbau des Produktkatalogs dient dazu, die Auffindbarkeit von Produkten für User einfacher zu gestalten. In den Hauptkategorien kann man zum Beispiel auch nach Unterkategorien filtern.

Interessant wird es dann, wenn man annimmt, dass ein Produkt bei Amazon nur einen Verkaufsrang hat, nämlich in der Hauptkategorie. Denn das ist durchaus nicht so! Im Gegenteil, ein Produkt hat genau so viele Verkaufsränge, wie Nodes, in die es eingeordnet wird. Das liegt daran, dass der Produktkatalog so eingerichtet ist, dass jeder Knoten einzeln verarbeitet wird und somit einen eigenen Bestsellerrang zugeteilt bekommt.

So hat das Produkt „Hefeweizen“ sowohl in der Hauptkategorie

„Beauty, Drogerie & Lebensmittel“

als auch in jeder Unterkategorie

„Lebensmittel & Getränke“ ⇒ „Bier, Wein & Spirituosen“ ⇒ „Bier“

ein eigenes Ranking.

Selbst, wenn man als Händler seine Artikel der Einfachheit halber nur in eine Hauptkategorie einordnet, kann es vorkommen, dass der Amazon-Algorithmus die Einordnung des Produkts nach dem Einstellen um weitere Unterkategorien ergänzt. Somit ist es nicht nur sinnvoll die Einordnung selbst zu übernehmen, sondern auch dementsprechend auf jede Unterkategorie zu optimieren.

Denn wenn ein Produkt in allen Kategorien gut rankt, wird die Verkaufschance mit der Anzahl der Kategorien potenziert.

Somit müsste eine nachhaltige Amazon-Optimierung für „Hefeweizen“ für jede der Kategorien

„Beauty, Drogerie & Lebensmittel“ ⇒ „Lebensmittel & Getränke“ ⇒ „Bier, Wein & Spirituosen“ ⇒ „Bier“

eine spezifische Optimierung vorsehen, um tatsächlich alle Optimierungsmöglichkeiten, die Amazon bieten kann, auszuschöpfen.

Amazon-Optimierung sollte nach Suchintention erfolgen!

 Amazon oder Google? – Die Frage nach dem ganzen Rest

Wer es bis hier hin geschafft hat, hat nun (hoffentlich) eine Vorstellung davon, wie Amazon-Optimierung funktioniert. Doch die letzte aller Fragen bleibt dennoch unbeantwortet: Macht für mich eine Amazon-Optimierung überhaupt Sinn?

Um diese Frage zu beantworten, müssen Sie wissen, welche Art von User Sie ansprechen möchten. Denn die Intention des Suchenden bestimmt letztendlich, ob er für Sie relevant sein kann.

Grundsätzlich sind Nutzer im Internet mit einer der drei Intentionen unterwegs:

Know-Intention – Ich will etwas wissen.

Die Know-Intention ist der häufigste Grund für die Google-Suche. Der Nutzer braucht genaue Informationen, wie zum Beispiel: „Hefeweizen alkoholfrei Kalorien“. Eine Such- beziehungsweise Antwortmaschine wie Google eignet sich bestens dafür.

Do-Intention – Ich will etwas machen.

Eine Do-Intention, auch transaktionale Suchanfrage genannt, bezeichnet den Fall, wenn ein Nutzer etwas Konkretes haben will (etwas kaufen, bestellen, buchen, reservieren usw.). Alles, was mit Produkten zu tun hat, landet mittlerweile direkt bei Amazon.

Go-Intention – Ich habe ein konkretes Ziel.

Anders als bei der Know-Intention weiß der Nutzer in diesem Fall schon im Voraus, auf welcher Website er landen möchte. Entweder gibt er sein Ziel kurz formuliert in die Suchmaske ein, zum Beispiel: „Franziskaner Weißbier Kundencenter“, oder direkt als URL in die URL-Leiste: „www.franziskaner-weissbier.de“. Für Letzteres eignet sich jeder Browser und für Ersteres nur eine klassische Suchmaschine. Mit Amazon kommt man hier schon rein technisch nicht weiter.

Unter dem Strich lohnt sich eine Amazon-Optimierung immer dann, wenn Ihre Zielgruppe etwas kaufen oder bestellen möchte. Denn dafür ist Amazon tatsächlich die bessere Suchmaschine – auf Amazon suchen nämlich drei Mal so viele Nutzer direkt nach Produkten als bei Google.

Und das aus gutem Grund: Der Amazon-Algorithmus muss nicht erst die Suchintentionen verarbeiten, sondern ist ausschließlich auf Anfragen mit Kaufabsicht konzentriert. Dadurch werden die Suchergebnisse nach den Anforderungen der Kunden generiert, was das Einkaufserlebnis weitaus schneller, übersichtlicher und einfacher gestaltet.

Influencer TYpen, quelle: tobesocial

Influencer: Kaufentscheidung durch Social Media Typen

Kaufentscheidungen werden heute aus Social Media heraus mit entscheiden. Im Rahmen einer Content Strategie sollten also auch die Beinflusser einer Branche identifiziert werden. Wir recherchieren dazu entsprechende Artikel und identifizieren die Influencer, die am häufigsten erscheinen. Influencer Marketing ist also einer der Trends im digitalen Marketing.

Kaufentscheidung positiv beeinflussen

In jeder Branche gibt es Personen, die sich einen gewissen Status erarbeitet haben, auf deren Meinung man hört und deren Einschätzung Kauf entscheidende Auswirkungen besitzt. Gerade in Facebook, Twitter, Instagram und auf YouTube gibt es Personen, die sich auf ein Thema spezialisiert haben. Sei es durch einen Modeblog oder anderes.

Dieses immense Potenzial gilt es auszuschöpfen, wenn man das eigene Angebot auf den Top-Seiten platzieren möchte.

Top 6 Influencer-Typen in Social Media

Social Media Influencer unterhalten, informieren und prägen das aktuelle Meinungsbild zur Kaufentscheidung. Die Art und Weise, wie jeder Beeinflusser seine Informationen teilt, ist dabei unterschiedlich. Werden Influencer identifiziert (wir nutzen hierzu zur Recherche unter anderem LinkBird und Impactana), können diese mit Informationen zur eigenen Marke, Produkt, Dienstleistung versorgt werden. Das macht einen beeinflussende Personen zu einem perfekten Multiplikator einer Story – also zu der Person, die eine Kaufentscheidung maßgeblich beeinflusst.

Man unterscheidet dabei die folgenden Influencer-Typen:

  • #1 Der Aktuelle
    – zeigt, was gerade aktuell ist und gibt seine Meinung dazu
    – primär Twitter und der eigene Blog
  • #2 Der Lifestyler
    – liefert Trends und Themen, die in Zukunft das Leben bereichern
    – primär auf Instagram, Pinterest und im eigenen Blog unterwegs, aber auch Facebookaffin
  • #3 Der Entertainer
    – unterhaltsam Neues erfahren
    – primär auf Facebook, Youtube, Snapchat und Instagram unterwegs
  • #4 Der Aktivist
    – nutzt Social Media, um politisch und gesellschaftlich aktiv zu sein
    – nutzt Facebook und Twitter primär, beliefert aber auch den eigenen Blog
  • #5 Der Experte
    – teilt sein Fachwissen
    – primär auf seinem Blog, aber auch auf Facebook, Twitter und Youtube zur Erweiterung seiner Leserschaft
  • # Der Künstler
    – die Welt aus einer neuen Perspektive
    – primär auf Instagram, Flickr, aber auch im eigenen Blog, Facebook und auf Youtube

Werden diese Personen geschickt zur Verbreitung eigener Nachrichten eingesetzt, dann können darüber interessante Themen geteilt werden.

Meine Stuttgarter Kollegen von tobesocial haben mir eine tolle Infografik geschickt. Jetzt frag ich mich, welche Art Influencer sie in mir sehen 🙂

 

KAUFENTSCHEIDUNG - Influencer Marketing - Trend 2016

Quelle der Bilder: TobeSocial.de)

Content Marketing Strategien und Trends 2016

Content Marketing Strategie Trends 2016

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie eine Content Marketing Strategie aufbauen und zielgerichtet zu mehr Traffic und besseren Platzierungen in den Suchergebnissen der Suchmaschinen kommen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können mit diesen Maßnahmen die eigene Präsenz dauerhaft steigern.

Content Marketing Strategie für Anfänger und Fortgeschrittene

Die passende Conent Marketing Strategie ist wichtig? Das sagt die Presse: Marketingtrends und Strategien sind wichtiger Indikator für die Entwicklung von Content Marketing. Während auf der einen Seite das Platzen der Content Marketing-Blase vorhergesagt wird (Quelle: WuV), werden auf der anderen Seite klare DON’TS ausgesprochen (Quelle: Internet World).

Tatsache bleibt, dass Content Marketing eng mit dem Wachstum von Traffic und Links – und damit mit dem Anwachsen von „guten“ Links – verbunden wird. Ohne Content keine Verlinkungen. Ohne Verlinkungen keine verbesserten Platzierungen in Google & Co.

Strategien im Content Marketing, die funktionieren:

Strategische Ausrichtung

Content muss strategisch ausgerichtet sein, dann wird dieser auch erfolgreich. Unsere Vorgehensweise berücksichtigt die Optimierung von Inhalten, ohne die bisherigen Keywords zu kanibalisieren. Das heißt, Content ist strategisch ausgerichtet und frisst sich nicht gegenseitig auf. Nur so kann Google einem Inhalt eine bessere Positionierung in den Suchergebnissen zuordnen. Content Marketing Strategie is king.

 

Gastblog vs. eigene Seite

Guter Content findet auf der eigenen Website statt. Gastartikel sind erlaubt und erwünscht, müssen aber immer zu einem mehr an Informationen auf der eigenen Seite führen.

 

Social Media

Die Verbreitung von Content über Social Media, idealerweise durch eine Verlinkung auf die eigene Website. Je mehr Leser den Inhalt sehen und verstehen, liken und teilen, desto besser wird die Positionierung.

 

Guter Content

Guter Content entwickelt sich nicht durch Ghostwriter. Guter Content entstehnt nicht in Textbuden, auf denen das Hausmütterchen für 5 Cent das Wort einen Blogtext abliefert. Klarer Trend 2016: Origineller und individueller, eigener Content.

 

Fotosprache

Bildsprache ist wichtig. Fotos aus den klassischen Stockphoto-Anbieter-Sümpfen wie Fotolia, Shutterstock und so weiter häufen sich auf vielen Webseiten. Bei der Wahl eines Bildes bitte unbedingt die bisherigen Downloadzahlen des Bildes anschauen. Wurde es schon tausendfach verwendet, dann braucht es dieses Bild bestimmt nicht auch noch im neuen, originellen Content. Vielleicht gibt es auch eigene Bilder oder können zumindest welche entwickelt werden.

 

Content via AdWords

Content aus einer Kampagne in AdWords oder Facebook-Ads zu verlinken ist absolut in Ordnung. Idealerweise aber sollte die Verlinkung auf eine eigene Landeseite erfolgen, in der eine Conversion im Vordergrund steht (Bestellung, Kontakt, Anmeldung zum Newsletter und so weiter). Verlinkung in eine tiefe Seite des eigenen Blogs ist megaout.

 

Zielgerichtete Ansprache

Content wird zielgerichtet angesprochen. Bezieht sich dieser auf eine bestimmte Gruppe, dann wird nicht via Massenmail verteilt, sondern ganz gezielt der gewählte Kanal angesprochen.

 

Erfolgsprüfung der Content Marketing Strategie

Alle Strategie muss sich in der Praxis bewähren und zeigen, ob die Theorie im Content Marketing sich auch verwirklichen lässt.

Nachstehendes Beispiel zeigt das Wachstum für ein Thema, zu dem die ausgesuchte Website zum Zeitpunkt des Starts nur mit einem sehr kleinen Suchvolumen innerhalb der Top Ten von Google gefunden werden konnte.

Ziel: Wachstum des Suchvolumens steigern und Moneykeywords erhalten, die via AdWords eine höhere Summe einnehmen würden.

 

Content Marketing Strategie: Steigerung der Sichtbarkeit für relevanten Inhalt

Erfolgsbeispiel: Steigerung der Sichtbarkeit für relevanten Inhalt.
Strategie 2015/2016 von SEYBOLD – Agentur für Sichtbarkeit.

Bereits im ersten Monat wurde Suchvolumen und Wert verdoppelt, aber noch immer eher für niedrigpreisige Keywords. Ab dem zweiten Monat wurden bereits erste wertvolle Keywords erreicht. Innerhalb des Testfensters vier Monaten wurde das Suchvolumen um über 600% gesteigert, der Wert dieses Volumens um über 1100%.

Dies betrifft ausschließlich die Keywords unter den Top 10 innerhalb Google. Zeitgleich konnten wesentliche Erweiterungen nachrangiger passender Keywords auf Seite 2 und Seite 3 der Suchergebnisse verbucht werden.

Vorgehensweise: So wurde die Content Marketing Strategie implementiert

Zunächst wurde das ausgesuchte Keyword angereichert um weitere Keywords, für die in Google gesucht wurde. Dazu wurden SEMRush und das Keyword-Planning-Tool von Google befragt. Daraus ergeben sich entsprechende Phrasen und Keywords, die zu dem gesuchten Keyword. Zu den gefunden Themen wurden Benachrichtigungen erstellt, um möglichst schnell spannende Blogartikel zu den Themen auffinden zu können.

Anhand der Keywords wurden funktionierende Blogartikel gesucht und die Personen identifiziert, die solche Artikel gerne teilen. Diese Personen (Influencer) wurden kontaktiert und mit weiteren Themen versorgt. Die eigene Influencer-Community konnte so aufgebaut werden. Innerhalb kürzester Zeit wurden aus wenigen Twitter Followern über 10.000 Follower.

Via URL-Shortener wurde der Traffic gesteuert und optimiert, während wenige zusätzlicher Artikel platziert und hinsichtlich ihrer Wirkung optimiert im Blog hinterlegt wurden. Influencer wurden informiert und die Links haben sich verteilt.

Die neu erhaltenen Links werden mit den LinkResearchTools gemessen und auf ihre Wertigkeit geprüft. Schlechte Links sofort entwertet.

Der Aufwand im dargestellten Beispiel lag bei ca. 4,5 Stunden pro Woche.

 

Verwendete Tools

LinkResearchTools – Prüfung von Verlinkungen und Reduzierung von schlechten Links

Impactana – Finden von Beeinflussern der Branche

SEMRush – Keywordfindung

XOVI – WDF*IDF Analyse

URL Shortener

Sendible – Verbreitung von Social Media, zeitgenau und zielgenau

Commun.it – Aufbau einer Influencer Gruppe und automatisierter Aufbau von Twitter-Followern

WordPress – Blog

Newsletter2Go – Versand von einem Newsletter im Zeitraum

Einzelhändler: So tragen Sie geänderte Öffnungszeiten in Ihr Google Profil ein

Zu Weihnachten und zu vielen anderen Tagen gibt es gesonderte Öffnungszeiten. Was viele Einzelhändler und Ladengeschäfte nicht wissen: Man kann diese speziellen Öffnungszeiten im Google Profil hinterlegen.

Spezielle Öffungszeiten Saisonal oder zu Feiertagen

Zu Weihnachten haben viele Geschäfte verlängerte Öffnungszeiten an den Adventssamstagen oder aber an Heiligabend geöffnet oder geschlossen. Diese Informationen zu hinterlegen war bislang nicht möglich im Google Profil.

Jetzt kann das relativ leicht geändert werden:

Klicken Sie unter http://www.google.com/mybusiness/ Ihr gespeichertes Profil an und scrollen Sie zu der Rubrik „Spezielle Öffnungszeiten“. Dort kann jetzt für jedes Datum des Jahres eine gesonderte Öffnungszeit hinterlegt werden.

In der Regel sind diese Informationen innerhalb einer Stunde auch in Google Maps verfügbar. Manchmal kann es aber auch etwas länger dauern.

Wenn Sie Ihre Öffnungszeiten nicht nur in Google repliziert haben wollen, empfehle ich Ihnen unser Local SEO Programm, bei dem wir in derzeit >35 Apps und Verzeichnissen Ihre speziellen Öffnungszeiten replizieren können (vorbehaltlich der Durchführung durch die Betreiber dieser Seite, Apps etc.).

Dazu gibt es ein paar ausführlichere Informationen hier: Check: Ist mein Business in wichtigen Apps und Branchenbüchern gelistet?

Die Öffnungszeiten werden dann hier in der Google-Suche berücksichtigt:

geaenderte_oeffnungszeiten

mapseintrag

 

Wenn man sich dann die Öffnungszeiten anschaut, dann sieht man:

Umsetzung der Öffnungszeiten bei Google

Umsetzung der Öffnungszeiten erfolgt innerhalb von wenigen Stunden

 

 

Das ist die letzte Änderung, die Google bislang vorgenommen hat.

Die Änderungen im Überblick:

  • Februar 2015: Primäre Kategorie. Die alte Kategorisierung konnte gelöscht werden, da jetzt die neue Einteilung in eine primäre Kategorie und weitere Kategorien möglich wurde. So ist es wesentlich einfacher, ein Unternehmen, für das es keine 100% passende Kategorie bislang gibt, besser zu platzieren.
  • Mai 2015: Neues Design bei Google MyBusiness
  • Juni 2015: Zusätzliche Telefonnummern. Die alte Einteilung in fest vorgegebene Nummern (z.B. „Mobilnummer“) entfällt. Dafür können jetzt beliebige weitere Telefonnummern integriert werden
  • September 2015: Vereinfachte, bessere Navigation
  • November 2015: Spezielle Öffnungszeiten (Vgl. https://support.google.com/business/answer/6303076)

Die speziellen Öffnungszeiten wurden zunächst in den USA und Indien getestet.

Zu beachten ist, dass die speziellen Öffnungszeiten auch in der Website repliziert werden können, dort idealerweise mit einem entsprechenden Markup des Schema.org klassifiziert werden.

https://developers.google.com/structured-data/local-businesses/ beschreibt hierzu die entsprechenden Öffnungszeiten.

openingHoursSpecification(Recommended)OpeningHoursSpecificationHours during which the business location is open.
openingHoursSpecification.opensTimeThe time the business location opens, in hh:mm:ss format.
openingHoursSpecification.closesTimeThe time the business location closes, in hh:mm:ss format.
openingHoursSpecification.dayOfWeekTextOne or more of the following:

  • Monday
  • Tuesday
  • Wednesday
  • Thursday
  • Friday
  • Saturday
  • Sunday
openingHoursSpecification.validFromDateThe start date of a seasonal business closure, in YYYY-MM-DD format.
openingHoursSpecification.validThroughDateThe end date of a seasonal business closure, in YYYY-MM-DD format.

 

 

Geschenkideen zu Weihnachten

Online Shops: Das richtige SEO für das Weihnachtsgeschäft

Ist der Online-Shop gerüstet für das Weihnachtsgeschäft?

Kurz vor Weihnachten stellen sich für viele Online-Shops die Fragen:

  • Können wir zusätzliche Umsätze im Weihnachtsgeschäft realisieren?
  • Sind wir dem Ansturm im Online-Shop gewachsen?
  • Wie können wir unseren Shop attraktiver machen für Weihnachtseinkäufe?
  • Kaufen die Kunden im Laden oder Online?

Einkäufe beginnen oft mit der Online-Recherche und enden im Ladengeschäft. Genauso kann es sein, dass Käufer sich im Laden inspirieren lassen und dann online die Preise vergleichen und dann direkt online kaufen.

Google berichtet von mehr als 50% mobilen Suchanfragen. Was heißt das? Die Kunden sind mit mobilen Geräten bewaffnet auf der Suche nach Produkten und vergleichen noch im Ladengeschäft die Preise mit den Online-Angeboten und/oder versuchen Bewertungen für das Produkt zu recherchieren. Verschiedene Apps erlauben es sogar, den EAN-Barcodes des Produkts einzuscannen und im selben Zuge online nach dem günstigsten Angebot zu suchen.

Geschenkideen zu Weihnachten

Oder es wird direkt nach „Geschenkideen zu Weihnachten“ gesucht und die gefundenen Webseiten nach passenden Geschenken durchstöbert. Z.B. findet man darüber die Online-Shops von Radbag, Weltbild, Dawanda und so weiter. Bei Radbag finden sich dann z.B. so tolle Dinge, wie diese Star Wars LED-Leuchten, das ideale Geschenk und im Hinblick auf Episode VII garantiert ein Hype-Geschenk. Mit diesen Ideen bewaffnet geht es ins Einkaufszentrum – oder es wird gleich online geshoppt.

Smartphones, Social Media (meistens Facebook und Pinterest), Suchmaschinen, Testberichte und so weiter sorgen für eine fundierte Kaufentscheidung. Besser also, wenn der Online Shop gerüstet ist auf den Besucheransturm.

Ohne SEO durch Weihnachten?

Zahlreiche Einzelhändler verzichten auf SEO. Dann wird in Google oder einer anderen Öffnungszeitenplattform gesucht und anstatt dem Hinweis auf die verlängerten Öffnungszeiten in der Weihnachtszeit erhält der Suchende die Information, das Einzelhandelsunternehmen wäre gerade geschlossen. Ganz ganz schlecht für klingelnde Kassen.

Tipps für Online-Shopping in der Weihnachtszeit

Die nachstehenden Tipps helfen, damit der Online Shop besser gefunden wird und Ihr Unternehmen speziell in der Weihnachtszeit dafür gerüstet ist, mehr Umsatz zu generieren.

Mobil nutzbare Website

Viele Online-Shops sind noch nicht für die mobilen Endgeräte gerüstet. Gerade durch die erhöhten Anfragen von mobilen Geräten, wie Smartphones und Tabletts – Google berichtet von mehr als 50% mobilen Anfragen – ist ein Einkaufsvergnügen über diese Geräte dadurch nicht gegeben. Mobile Ergänzungen für Magento, WordPress oder Shopware und Oxid können helfen, mobil besser gefunden und nutzbar zu sein.

SEO Grundlagen

Die Produkte brauchen die grundlegenden OnPage-Maßnahmen, zumindest die minimalsten Umsetzungen, damit die Seiten überhaupt gefunden werden können. Dazu gehören:

  • Meta-Title
  • Meta-Beschreibung
  • Produktbeschreibungen
  • Produktbilder
  • Produktbewertungen

Idealerweise Google-Shopping-Konform eingebunden und mit Rich Meta-Daten angereichert.

Ihre Kunden kennen

Wer sind die Personen, die tatsächlich Ihren Shop und Ihre Leistungen nutzen? Wer will bei Ihnen einkaufen?

Wer ist der typische Käufer? Männlich oder weiblich? Ungefähres Alter? Einkommen? Familienstand? Bildung? Was arbeitet die Person? etc.

Mit diesen Fragen wird der Blick auf den potentiellen Kunden geschärft und der Webshop kann dahingehend überprüft werden, ob er auf die richtigen Zielgruppe optimiert ist – und wenn nicht, zielgerichtet umgebaut werden.

Facebook, Pinterest und Co

Mit diesem Profil lassen sich die potenziellen Kunden in Facebook (z.B. für Facebook Anzeigen) und in Pinterest identifizieren. Gezielt können diese Beeinflußer dann mit Informationen und Bildmaterial versorgt und zum Teilen der Angebote animiert werden.

Je aktiver der Einzelhändler auf Social Media-Plattformen unterwegs ist, desto mehr potenzielle Käufer können für den Shop aufmerksam gemacht und zu Kunden werden.

Anzeigen

Mit AdWords-Anzeigen werden Interessenten mit konkretem Kaufinteresse angesprochen, mit Facebook-Ads werden potenzielle Kunden angesprochen, die sich für die eigenen Leistungen und Produkte interessieren könnten.

Adresse und Öffnungszeiten

Auf der Website sollte Google Maps integriert sein, damit der Kunde das Ladengeschäft finden kann. Idealerweise sollte baldmöglichst in Local SEO investiert werden, damit die korrekte Adresse und Öffnungszeiten auch in korrespondierenden Apps und Websiten verfügbar ist.

Bewertungen

Die Produkte sollten über Bewertungen verfügen, ebenso die Leistungsfähigkeit des Shop-Betreibers. 88% der Kunden vertrauen auf Bewertungen. Negative Bewertungen müssen erkannt werden, damit darauf reagiert werden kann. Negative Bewertungen sind keinesfalls schlecht, sondern ermöglichen dem Shop-Betreiber, sein Angebot zu verbessern. Sie hierzu auch diesen Artikel.

Neue Leistungen anbieten

Zusätzliche, ergänzende Leistungen bereichern das Angebot eines Online-Shops. Zum Beispiel kann ein Live-Support online gerade in der Weihnachszeit sein Geld wert sein. Dann nämlich, wenn der potenzielle Käufer eine Rückfrage hat, deren Antwort er nicht auf der Website findet. In so einem Fall ist der Besucher nur einen Klick vom Mitbewerber weg. Gerade im saisonalen Verkauf nutzt diese zustätzliche Leistung.

Als Ergänzung zum Versand kann auch ein Abholservice angeboten werden. Kunden können dann ein Produkt auswählen und bezahlen und zur Abholung im Ladengeschäft bereitlegen – als Zusatzleistung vielleicht sogar mit einer Geschenkverpackung?

Zusammenfassung

Die wichtigsten Punkte, wenn es darum geht, einen Webshop für das anstehende Weihnachtsgeschäft zu rüsten, sind also nicht nur die technischen Punkte, wie z.B. dass der Webshop dem erhöhten Ansturm gewachsen ist (Packt das Hosting mehr Besucher? Wird die Website furchtbar langsam? Man denke nur daran, wie der Erotik-Shop von Melanie Müller in die Knie ging und nicht mehr erreichbar war, während die Chefin im Dschungelcamp aktiv war…). Wichtig ist, die oben genannten Punkte zu berücksichtigen und

 

 

(Der Artikel basiert auf dem englischsprachigen SEO for Shops-Artikel)

Marketeer Genius Ralf Seybold @Impactana Booth at the SEOktoberfest

SEOktoberfest 2015 Charity BBQ

Besuch und interessante Gespräche anlässlich des SEOktoberfest Charity BBQ im Kloster Andechs brachte mir 4 Power Panels zu interessanten Themen mit hochkarätiger Besetzung.

Zu den Speakern des Charity Event gehörten:

Robert Hansen, WhiteHat Securitys (RSnake ist einer der Top White Hat Security Experten in der Welt und Keynote-Sprecher der New York Cyber Security Conference)

Joost de Valk, allen WordPress-Fans bekannt als Developer des berüchtigten SEO-Tools YOAST.

Grigory Bukanov, Director of Technologies bei Yandex, dem russischen Pendant zu Google

Duane Forrester, Senior Program Manager bei BING

William Sears, Senior Manager Search Marketing bei Disney Interactive

Carolyn Shelby, Director SEO/SEM (Chicago Tribune, Los Angeles Times)

Und natürlich die Spezialisten von OnPage.org, Searchmetrics und Impactana (Christoph Cemper).

Marketeer Genius Ralf Seybold @Impactana Booth at the SEOktoberfest

Ralf Seybold @SEOktoberfest 2015 – Impactana Booth

SEOktoberfest 8

SEOktoberfest 8 @Kloster Andechs

Integriertes Marketing ist Kundenorientierung

Integriertes Marketing – Kundenorientierung

Integriertes Marketing bedeutet die Einwirkung aller Unternehmensabteilungen auf den Kunden zu koordinieren. Die einzelnen Abteilungen eines Unternehmens müssen „Kundendenken“ lernen. Im integrierten Marketing orientieren wir uns am Kunden und dessen Zufriedenheit.

Zentrales Ziel ist es, alle Aktivitäten (also alle Marketing-Instrumente) in Gleichklang zu bringen, denn nur dadurch entstehen Synergieeffekte mit entsprechender Sogwirkung.

Dabei ist die Unternehmensgröße egal und selbst der Handel, dem manch einer einen permanenten Wandel nachsagt, ist davon nicht ausgeschlossen. Es ist heute nicht ausreichend, mit Schlagworten auf die Kunden loszugehen, sondern echte Antworten müssen her. (Quelle: Wirtschaftslexikon24)

Zielgruppe kennen

Nur wer den Kunden kennt, kann integriertes Marketing betreiben. Hier sind folgende Daten wichtig zu kennen:

  • Demographie (Alter, Geschlecht, Wohnort, Einkommensgruppe, etc.)
  • Umgebungsvariablen (Browser, Betriebssystem, Desktop oder mobil bevorzugt etc.)
  • Verhalten (Suchpräferenzen, Kaufpräferenzen, Bedürfnisse, Problemstellung etc.)

Zu einem großen Teil lassen sich diese Punkte durch Analyse, wie z.B. unserer Neukundenanalyse (Industriepreis 2013 – Best of Service & Dienstleistung) herausfinden, teilweise muss aber auch auf historische Daten und Kundenfragen zurückgegriffen werden.

 

Zielgruppen gezielt ansprechen

Wenn die Zielgruppe bekannt ist, kann diese entsprechend der Wirtschaftspsychologie angesprochen werden. Betriebt man einen Online-Shop für Tuning-Teile, dann ist eine wortreiche, persönliche Ansprache eher fehl am Platz. Genauso werden Beauty-Produkte nicht mit Fakten, formaler Ansprache und dem Verzicht auf Storytelling verkauft.

Hierin zeigt sich, wie wichtig es ist, die Zielgruppe zu kennen, weil sonst bereits Kunden beim ersten Betreten der Website verloren gehen und eine hohe Absprungrate die Folge ist.

 

Integriertes Marketing heißt auch: Problemlöser sein

Wer die Zielgruppe kennt und diese konkret anspricht, der weiß auch um die Probleme der Zielgruppe. Website und Online-Shop müssen zum Problemlöser werden, dann verkaufen sich die Dienstleistungen und Produkte wie von selbst.

 

Design anpassen

Das Design wird der Zielgruppe gerecht. Sowohl die Bildsprache, als auch die Texte müssen die Zielgruppe ansprechen, deren Probleme lösen und Mut machen, zu konvertieren (Anfrage, Kauf, etc.). Eine entsprechende Bildansprache gehört hier ganz klar dazu.

Natürlich muss das Design der Seite stimmig sein. Das bedeutet, die Navigation ist sinnvoll eingesetzt, Aufbau und Design der Website ist geschmackvoll und die technischen Anforderungen werden alle erfüllt. Darüber hinaus muss aber auch die Handhabung auf den Kunden (Zielgruppe) abgestimmt sein.

Den besten Nutzen verschaffen Internetseiten, die ganz gezielt die wichtigsten Inhalte präsentieren:

bing

www.bing.de

brennholzde

www.brennholz.de

google

www.google.de

google

www.check24.de

 

Ausrichtung auf die Zielgruppe

Es geht also nicht nur um Content, sondern vor allem um den Nutzen der Inhalte. Während der Inhalt und die Relevant für das Ranking bei Google eine entsprechende Wichtigkeit besitzt, darf die Nutzbarkeit für die Zielgruppe nicht aus dem Auge verloren werden. Was nutzt der tollste Inhalt, wenn er für am üblichen Nutzer des Unternehmens vorbeigeht.

Beispiele für die Integration von zusätzlichem Nutzen:

jtm

Kalenderintegration bei Jump to Move zur direkten Buchung/Reservierung

seg24

Freie Plätze bei Segtravel24 und die direkte Buchbarkeit

Nächste freie Termine bei Kreativ Kochen mit Regina Martensen

Nächste freie Termine bei Kreativ Kochen mit Regina Martensen

 

Storytelling auf neuen Kanälen

Wie ist die Zielgruppe im Web unterwegs und welche Applikationen nutzt diese?

Viele Unternehmen nutzen den klassischen Newsletter oder die Facebook-Seite für die Kommunikation mit dem Kunden. Aber ist das auch genau das, was der Kunde nutzt?

Wenn wir im Bereich integriertes Marketing von Storytelling bei Newslettern reden, dann bedeutet das nicht, dass im wöchentlichen Newsletter die selben, bald langweiligen, Produkte angepriesen werden. Wer z.B. bei Brille24 eine Brille kauft, wird Woche für Woche mit Angeboten für neue Brillen niedergeschmettert. Kauft aber jemand sofort eine neue Brille, wenn er gerade investiert hat? Storytelling heißt hier: Bieten Sie Zusatzangebote, wie z.B. Kontaktlinsen, Putzmittel und weitere Zusatzangebote an.

Je besser die eigene Zielgruppe analysiert wird und je genauer man über die Einkäufe bescheid weiß, desto gezielter lässt sich eine Kundenbeziehung aufbauen.

Auch die Nutzung von sozialen Kanälen betrifft dies und im Zweifel ist es sinnvoller, die Facebook-Präsenz einzustampfen, wenn man damit seine Kunden nicht (mehr) erreicht. Die meisten Jugendlichen nutzen WhatsApp oder SnapChat zur Kommunikation und z.B. Instagram für Bilder und so weiter… Jugendliche nutzen keine Plattform, auf der mittlerweile die eigenen Eltern herumturnen. Wer also Jugendliche erreichen möchte tut gut daran, Facebook nicht als zentrales Instrument zu verwenden.

Genauso kann ein Einzelhändler, der zentral arbeitet, seine Überhänge über AdWords- oder Google-Shopping-Aktionen verkaufen. Er kann auf Amazon seine Produkte einstellen, um über das Ladengeschäft hinaus zu verkaufen und er kann vor allem eines: gefunden werden.

Machen wir uns nichts vor: Einzelhändler müssen heute mehr tun, als ihren Kunden eine Sitzgelegenheit und ein Glas Wasser anzubieten. Er muss seine Zielgruppe kennen und entsprechende Angebote bieten.

  • Ist seine Zielgruppe mobil, dann sind kostenlose Parkplätze erste Sahne
  • Ist die Zielgruppe sehr an Technik orientiert, braucht er ein spezielles Portfolio. Und ein solches Portfolio ist nur dann sinnvoll, wenn der Einzelhändler auch über den Ortsrand hinaus verkaufen kann.
  • Ist die Zielgruppe an Gesundheit interessiert, wie z.B. ordentliche Matratzen weil der Rücken schmerzt, dann werden Fachberatung und spezielle Produkte benötigt.

Und dieses Mehr an Leistungen rentiert sich nur dann, wenn es besser präsentiert wird. Es genügt also nicht, wenn man in Google gefunden wird, wenn die Zielgruppe mit dem Apple-Telefon unterwegs ist und deren Navigation nutzt. Dann sollte das Unternehmen mit genauer Anschrift, Telefon und Öffnungszeit auch dort gefunden werden.

Hier lohnt sich die Investition in LocalSEO von SEYBOLD, damit das Unternehmen über die wichtigsten Verzeichnisse und Apps, die von der Zielgruppe genutzt werden, auch gefunden wird.

Fazit:

Analyse der Zielgruppe, Ausrichtung auf die Zielgruppe, Mehrwert für die Zielgruppe und Präsenz bei der Zielgruppe. Das ist die Lösung für erfolgreiches Verkaufen im und außerhalb des Internets.

Suchen Sie nach SEYBOLD im Google Playstore oder in iTunes für mehr Informationen zu Sichtbarkeit

Mobil immer am Ball

Suchen Sie nach SEYBOLD im Google Playstore oder in iTunes für mehr Informationen zu SichtbarkeitBleiben Sie mobil am Ball mit den Sichtbarkeitsmanagement-Apps und E-Books von Ralf Seybold.

Wichtige Informationen immer dabei haben, egal, ob es sich um ein neues Google-Algorithmus-Update handelt oder aktuelle E-Commerce-Trends, Tipps für Einzelhändler im Online-Marketing und so weiter.

Alle Informationen, die wir auch auf unserer Facebook-Plattform „SEOSPEZIALIST“ teilen (https://www.facebook.com/seospezialist), die finden Sie bequem und immer brandheiß auch auf unserer APP.

Darüber hinaus erhalten Sie im im Google Playstore auch eine Vielzahl von E-Books, sei es der Amazon #1 Bestseller im Bereich E-Book (Marketing; September/Oktober 2014) „Online Marketing für Existenzgründer“ oder aber auch andere (teilweise auch ältere) Publikationen.

Übrigens finden sich diese Informationen alle auch im iTunes-App-Store oder Windows-Store

Eine Suche nach „SEYBOLD“ oder „RALF SEYBOLD“ in Ihrem Online-Store oder Marketplace lohnt sich allemal 🙂

Online Shop Trends 2015

Die E-Commerce-Welt hat sich gewandelt. Wo vor Jahren noch immenses Wachstum war, ist dieses zwischenzeitlich zurückgegangen und wo man mit einem weiteren Shop, der einfach nur ein paar mehr Zahlungsmöglichkeiten angeboten hatte, gute Umsätze machen konnte, sind jetzt hunderte von „Me-Too“-Shops etabliert.

Grundlegende Konzepte müssen her, damit ein Online-Shop heute erfolgreich sein kann. Dazu gehören natürlich die aktuellen Trends für 2015 und 2016, die ich nachstehend aufbereitet habe:

Online Shop Trends 2015

 

 

Wachstum der Online-Shops

Online-Shops wachsen nur noch langsam

Shop-Betreiber brauchen dringend Produktkompetenz und müssen wissen, welche Produkte margenstark sind. Strategisches Denken wird wichtiger als das operative Tagesgeschäft.

 

Kundenerwartungen im Online-Handel

Kunden erwarten mehr Service

Der Kunde kauft nicht einfach das erstbeste Produkte. Er informiert sich und kauft dann kanalübergreifend und situativ. Eine feste Bindung an einen Online-Shop ist nicht mehr zwingend, da mittlerweile die etablierten Shops alle ähnliche Services bieten. Aus Kundensicht wird das stationäre Ladengeschäft wichtiger werden, denn er erwartet überall den besten Service: Im Laden und Online. Um das gewährleisten zu können müssen die verschiedenen Vertriebskanäle miteinander vernetzt werden. Sichtbarkeit über alle wichtigen Kanäle ist zwingend und alle relevanten Daten müssen überall verfügbar werden.

 

Kunden akzeptieren verschiedene Zahlungsbedingungen

War es vor wenigen Jahren noch so, dass Kunden einen Shop verließen, wenn die gewünschte Zahlungsoption nicht verfügbar war, ist dies heute weniger der Fall. Zudem nutzen Kunden vermehrt die „One Click“ (Apple) oder „One Touch“-Lösungen (Paypal), um die umständliche Eingabe von Zahlungsdaten auf mobilen Geräten zu vermeiden.

 

Mobile Nutzung

Bereits in 2015 soll die Hälfte der Online-Shop-Umsätze über mobile Endgeräte erfolgen. Internetshops entsprechend für die mobile Nutzung auszubauen kann dadurch zum Kernthema werden.

 

Shopbetreiber: Die Gefahren und Chancen

Hersteller bauen Online-Angebot aus und werden zu Wettbewerbern

Hersteller steigen in den Online-Direktvertrieb ein und schneidet sein Angebot direkt auf die Kundenansprüche zu, z.B. mit Preisanpassungen oder speziellen Angeboten.

 

 

Einzelhandel mit 1A-Lage baut Online-Handel aus

Einzelhändler bauen die hervorragende Lage der Stadtgeschäfte aus und verbinden diese mit Online-Shopping-Zusatzangeboten. Beispiel: Online-City Wuppertal

 

Nutzung von Werbekostenzuschüssen (WKZ) der Hersteller

Einzelhändler erhalten für die bevorzugte Platzierung von Produkten Unterstützung. Hinweise an Regalköpfen oder Aufsteller sind keine seltenen Maßnahmen. Auf den E-Commerce übertragen bedeutet das: eigenständige Markenshops im Shop, Produktempfehlungen oder eine Präsentation als Partnermarke. Werbekostenzuschüsse speisen sich in der Regel aus Vertriebsbudgets und nicht aus Marketingbudgets.

 

Analytics wird für Online-Shops immer wichtiger

 

Analytics findet stärkeren Ausbau in Online-Shops

Immer und überall relevante und personalisierte Inhalte (oder Produkte) anzubieten, wird zum Kerngedanken der Kundenansprache. Dazu werden die gesammelten Daten genau analyisiert und in Verbindung gebracht.

 

Personalisierung der Angebote

Dem Kunden werden auf Basis seines Einkaufs- und Nutzungsverhalten personalisierte Angebote oder personalisierte Werbung untergejubelt. Solche personalisierten Angebote werden vermehrt zum Wettbewerbsfaktur um das Geld des Kunden.

 

 

Profildatenvermarktung aus dem eigenen Shop anbieten

Darunter versteht man die Vermarktung von Profildaten an Dritte zu Werbezwecken. Der Betreiber eines Shops anonymisiert den Datenpool und bietet diesen einem Werbetreibenden an. Dieser spricht die potenziellen Kunden nach Kaufinteressen mit Anzeigen an. Beim Klick auf das entsprechende Werbemittel landet der Benutzer wieder im Shop und sieht dort ausschließlich das zu bewerbende Sortiment der jeweiligen Marke. Beim Kauf profitieren sowohl Marke als auch Shop.

 

Heute einen Online-Shop oder Marktplatz zu eröffnen ist schwieriger, als noch vor wenigen Jahren. Einen strategischen Partner zu haben, der nicht nur den Markt kennt, sondern auch die Trends entsprechend analysieren und bedienen kann, wird wichtiger – sowohl für den Einzelhandel, als auch für den Online-Handel.

Online Suche führt ins lokale Geschäft

Local-SEO: Nach Informationen zu Geschäften in der Stadt, in der sie sich gerade befinden, suchen 76 Prozent der Deutschen regelmäßig.

Zu diesem Schluss kommt die Untersuchung des Webhosters 1und1 in seinem „Local Listing Report 2015“. Basierend auf Online-Interviews unter 4.095 Personen und 643 Klein- und Kleinstunternehmen wurde festgestellt, dass Unternehmenswebseiten, Online-Verzeichnisse und Bewertungsportale am häufigsten genutzt werden. Das veröffentlicht jetzt Internet World Business.

Weiter schreibt das Magazin: ‚Die Deutschen informieren sich dabei nicht nur auf Unternehmenswebseiten (65 Prozent), sondern verstärkt auch auf Bewertungsportalen (36 Prozent) und in Online-Branchenverzeichnissen (34 Prozent). „Das Internet ist schon vor dem Besuch des lokalen Geschäfts ein zentraler Anlaufpunkt für Informationen zu Standorten und Öffnungszeiten“, erklärt Robert Hoffmann, CEO von 1&1 Internet. „Im Wettstreit mit großen Handelsketten und Online-Versandhändlern wird es insbesondere für kleine Gewerbetreibenden und lokale Dienstleister immer wichtiger, im Netz gefunden zu werden“, so sein Resümee.‘

 

Print-Branchenbücher nutzt kaum noch jemand

Beliebt bei der Suche nach lokalen Anbietern im Web sind in Deutschland vor allem Aktionsangebote (55%) gefolgt von Öffnungszeiten (54%) und Kundenbewerungen (49%). Die Online-Verzeichnisse (Google Maps, Meinestadt.de, Yelp und viele andere) haben dabei den Branchenbücher, die viele noch aus ihrer Jugendzeit kennen, den Rang abgelaufen. Darüber wundert man sich kaum, den Branchenbücher aus Papier kann man schlecht mit sich herumschleppen. Sie bieten zudem weniger detaillierte Informationen, sind schwieriger zu aktualisieren und auf Kommentare und Bewertungen von anderen Kunden muss man ganz verzichten.
 

Besonders beliebt bei der Internet-Suche nach lokalen Anbietern sind hierzulande Informationen zu Aktionsangeboten (55 Prozent), Öffnungszeiten (54 Prozent) und Kundenbewertungen (49 Prozent). Wenig überraschend dabei: Online-Verzeichnisse wie Google Maps, Meinestadt.de oder Yelp laufen den klassischen Print-Branchenbüchern längst den Rang ab. Ein Grund laut 1&1: Die Angaben sind detaillierter und können regelmäßig aktualisiert werden. Zudem lassen sich direkt Kommentare und Bewertungen anderer Kunden abrufen. Außerdem ist der Zugriff auf entsprechende Online-Verzeichnisse auch mobil von unterwegs möglich.

 
Gerade für Klein- und Kleinstunternehmen ist ein local-SEO-Konzept, wie wir es anbieten, also überaus wichtig.
 

Kleinstunternehmen und Kleine Unternehmen wollen in Google Maps gefunden werden

Local SEO für Klein- und Kleinstunternehmen. Wir sorgen für Ranking in den wichtigsten Portalen und mobilen Apps (derzeit bis zu 50).

Mindestens einmal pro Monat nutzen zwischenzeitlich 40% der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland regelmäßig mobile Apps und Verzeichnisse.

 

Zu den rund 50 wichtigen Apps und Online-Plätzen, auf denen Unternehmen präsent sein sollten, gehören z.B.
 

Facebook

  • Mit 1,28 Mrd. aktiven Nutzern das weltweit meist genutzte soziale Netzwerk
  • Nach Google die meist besuchte Webseite
  • über 27 Mio. Nutzer in Deutschland
  • Über 30 Mio. KMUs betreiben eine Facebook-Fanseite

Google Maps

  • ungefähr 1,3 Mrd. Nutzer pro Monat
  • Google+-Einträge werden bei den Suchergebnissen in Google bevorzugt
  • 20% der Google-Suchen sind lokal

Meine Stadt

  • Größtes Städteportal Deutschlands für regionale Informationen
  • Gehört zu den Top 20 der deutschen Online-Angebote
  • ca. 171 Mio. Seitenaufrufe / Monat (20% über mobile Kanäle)
  • mehr als 6,35 Mio. Besucher / Monat

Apple Maps

  • Kartendienst von Apple bietet neben Navigationsdaten auch die Darstellung von POIs
  • über 380 Mio. Nutzer

 

Übrigens: Lokale Marktplätze bieten heute Online-Schaufenster für bessere Sichtbarkeit. Drei gelungen Ansätze für regionale Marktplätze zeigt Internetworld hier.