Google Penguin Update – Was hilft wirklich…?

Am 24. April 2012 hat Google weltweit das Google Pinguin Update installiert (siehe Bericht: Google Update April 2012 straft schlechtes SEO ab). Jetzt, eine Woche später kann man erste Bilanz ziehen.

Was sind die ersten Auswirkungen auf das Update?

In den USA gibt es einige Unternehmen, die sich lautstark über das Update beschweren und per Petition eine Rücknahme des Updates fordern. Dieses Unterfangen wird bestimmt aussichtslos sein, selbst auch mit dem Hintergrund, dass Google im Moment durch die Regierung unter Aufsicht steht, weil sie möglicherweise ihre Machtstellung missbrauchen. Tatsächlich ist es so, dass die ersten Maßnahmen, die getan werden können, um der Abstrafung entgegenzutreten die Investition in Google AdWords ist.

Nur damit können Unternehmen, die von Seite 1 auf Seite 8 fallen schnell ihre Zugriffszahlen und mögliche Umsätze sichern. Google wird also hinsichtlich steigender AdWords-Buchungen bestimmt aus dem Update gewinnen.

Wen treffen die Abstrafungen aus dem Google Penguin-Update?

Wen man betrachtet, wen die Abstrafungen aus dem Update wirklich betreffen, so sieht man sehr viele Webseiten, die durch Doorway-Pages und sofortige Weiterleitungen ihre Website nach Vorne gebracht haben. Vor allem aus den Bereichen Preisvergleiche und Shopping-Portale (Money, Versicherungen, Tagesgeld, Healthcare-Produkte) sind dies zahlreiche Unternehmen. Teilweise trifft es auch Presse-Portal-Seiten. Selbst die Sportschau ist von einem Minus um 30% betroffen (siehe: Gewinner und Verlierer im Penguin-Update)

Betrachtet man die Seiten, so kommen meistens folgende Punkte vor:
– zu viele Anchors sind auf den Seiten gesetzt, die die gleichen Keywords nutzen
– es gibt automatisch gesetzte Links
– es gibt „kreierte“ Texte
– es gibt Unterseiten die extrem mit Keywords bespamt sind (Keywordspam)

Was hilft wirklich für ein gutes SEO auch nach dem Pinguin (Penguin) Update?

Als erste Vorgehensweise empfiehlt es sich, die Websites, die unter dem selbst „reklamierten“ Keyword oben stehen zu analysieren. Woher kommen die Links? Wie sind die Seiten aufgebaut?

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Im zweiten Schritt sollte die eigene Website überarbeitet werden hinsichtlich Links, die für „Menschen“ gut zu lesen sind. Die SEO-Branche muss wieder beginnen, Links für Menschen zu generieren, anstatt Links für Maschinen zu schreiben. Bestimmt hilft es, einige Links weniger, diese dafür umso besser zu gestalten…

Bei Kommentaren in Blogs unbedingt darauf achten, dass es keine „unsichtbaren“ Links gibt und die Links auch „echt“ betitelt werden. Keine Keyword-Links (in Text- oder Bild-Links) verwenden, die im Titel, der Beschreibung und im Text das selbe Keyword verwenden. Aussagefähige Worte sind hier gewinnbringender.
Außerdem sollten auch in den Kommentaren die Ratios für Suchworttext und sonstige Texte stimmen. Pi-mal-Daumen sollte es so sein, dass ihr gewünschtes Suchwort in den Blogkommentaren zu ca. 5% vorkommt, eher weniger und der Text auch beim Lesen „einen Sinn ergibt“.

Möglichst keine Verstöße gegen die Google-Terms-of-Service der Webmastertools (siehe hierzu auch den Starting-Guide für SEO von Google – etwas, das jeder gelesen haben sollte, der für seine Seite selbst SEO machen möchte und keinen professionellen Dienstleister nutzen kann/möchte).

PR-Arbeit bleibt ein wichtiges Instrument. Nur weil einige Presseportale abgestraft wurden, heißt das nun nicht, man kann auf die Veröffentlichungen in den Portalen verzichten. Vielmehr aber sollte man sich Gedanken darüber machen, WAS und WIE man veröffentlicht. Add-hoc-Meldungen sollten nach wie vor noch über so viel Portale wie möglich gestreut werden. Einzelne Pressemitteilungen sollten NICHT mehr einfach kopiert und in alle Portale gestellt werden. Hier müssen Änderungen im Text erfolgen, so dass so wenig wie möglich doppelter Content erscheint.

Satellitenseiten und sonstige „Zugangstüren“ zur Website mit schlechten Inhalten oder automatischen Inhalten vermeiden. Solche Seiten haben oft nur den Zweck, zur eigentlichen Seite weiterzuleiten und bieten daher keinen Mehrwert. Wenn solche Seiten verwendet werden, dann sollten diese unbedingt auch einen ehrlichen und echten Inhalt und Mehrwert bieten.

Ralf Seybold Internet Marketing ist zum Beispiel seit Jahren die Nummer 1 für den Suchbegriff „Platz 1 bei Google“ oder „Platz 1 in Google“ und unter den Top 5 für die Suchphrase „Top Position in Google“ und „Top Position in Google“ und „Google ranking verbessern“ und ähnlichen Suchanfragen – dabei sind wir auf den vorderen Plätzen von über 3 Millionen Seiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Auf diesen Seiten haben wir Tipps platziert, die für eine gute Platzierung wichtig sind – der Inhalt wird gelesen und genutzt – und unsere Beiträge sind auf den vorderern Plätzen von über 3.000.000 Webangeboten im Internet.

Und was können wir für Sie tun? Brauchen Sie Hilfe im Umgang mit Penguin? Rufen Sie noch heute Ihren SEO-Wizard an.

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UPDATE: 7. Mai 2012: Wenn Sie der Meinung sind, ihre Website wurde zu Unrecht abgestraft, dann melden Sie sich bei Google. Google hat dazu ein entsprechendes Formular eingerichtet. Zum Formular zum Penguin-Update-Widerspruch gelangen Sie hier.

UPDATE: 25. Mai 2012: Wir haben auf das Penguin-Update reagiert und bieten ein Backlink-Paket an, das konform zum Penguin-Update ist und Sie beim Linkaufbau und in der Verbesserung der Position im Suchergebnis (SERP) unterstützt. Schauen Sie sich hier unser Google-Penguin-Update-Maßnahmenporgramm mit Social Backlinks an.

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Ralf Seybold

Sichtbar statt SEO.

Inhaber bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit, Begründer des Sichtbarkeitsmanagements, IT Professional seit 1989, Internet Professional seit 1998

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Autor verschiedener Publikationen, regelmäßig Experte bei IMPULSE - Das Unternehmermagazin, Experte bei Website Boosting,

Verschiedene Preise und Auszeichnungen für Dienstleistungen und Produkte

Verfügbar als Consultant, Dienstleister und fürSeminare, Vorträge
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