Seit Freitag, 17. Oktober 2014, rollt Google das Penguin 3.0 – Update aus. Bereits am Montag teilte Googles John Mueller mit, das Update sei komplett ausgerollt. Allerdings musste er kurz darauf wieder zurückrudern.

Google Penguin 3.0 Update zieht sich über mehrere Wochen

Das Update für den Google-Suchalgorithmus wird sich noch über mehrere Wochen ziehen. Wie Pierre Fare am Dienstag, 21. Oktober 2014, auf seiner Google+ Seite mitteilt, sind bislang weniger als 1% der US-englischen Queries betroffen. In erster Linie soll das Update den Websites helfen, die bereits die Webspamsignale beseitigt haben und von vorhergehenden Penguin-Updates betroffen waren. Außerdem sollen neue Webspam-Sites, die Google entdeckt hat, demontiert werden.

SEOs auf der ganzen Welt teilen sich darüber aus, ob das Update eine Auswirkung schon jetzt hat. Aber damit ist (noch) nicht zu rechnen.

Laut Google wird das Algorithmusupdate gaaaanz langsam weltweit ausgeliefert und man wird erst über die nächsten Woche feststellen können, dass es einen Effekt auf die Suchanfragen und Suchergebnislisten haben wird.

Pierre spricht davon, dass der Algorithmus aufgefrischt wurde, was wohl so viel bedeutet, als dass keine neuen Spam-Signale hinzugefügt wurde. Tatsächlich soll Google angeblich einfach nur das Update neu durchlaufen lassen haben. Wie sich das die nächsten Wochen auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Prinzipiell aber sind wohl (noch) keine grundlegenden Erkenntnisse in das Penguin Update eingeflossen.

Penguin 3.0 in Fakten

  • Roll Out startet am Freitag, 17. Oktober in der Nacht (in Deutschland schon Samstag)
  • Über die nächsten Wochen wird sich der Rollout verfestigen
  • Der Rollout erfolgt weltweit
  • Bislang weniger als 1% der englischen Suchanfragen betroffen
  • lediglich eine Auffrischung des “alten” Codes, keine neuen Spam-Signale hinzugefügt
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Warum gibt es das Penguin-Update?

Manipulationen in der Suchmaschine sind für die Wertigkeit der Suchmaschine (aber auch für den Verkauf von AdWords) nicht geeignet. Google ist daher bestrebt, die Manipulation von Ergebnissen zu verhindern. Das betrifft vor allem eine Manipulation der Position in den Suchergebnislisten (SERPs).

Um den Penguin-Algorithmus gibt es ein großes Geheimnis. Lt. Google und in erster Linie seinem Frontmann in Sachen Spam, Matt Cutts, ist vor allem der Inhalt einer Website für ein gutes Ranking relevant. Trotzdem gibt es Methoden, das Ranking künstlich zu verbessern, also das, was landläufig unter SEO, der Suchmaschinenoptimierung, bekannt ist. Zum Einen betrifft dies die Optimierung auf der Website, wie z.B. Inhalt, Formatierung, Reduzierung des Quellcodes etc., aber auch die Generierung von externen Verweisen (Backlinks). Penguin setzt nun genau hier an. Überoptimierte Seiten sollen abgestraft werden, entweder durch eine Verschlechterung der Position, im Zweifel aber auch bis zur kompletten Entfernung aus dem Suchindex.

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Ralf Seybold

Diplom-Betriebswirt (FH) bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit
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Sichtbar statt SEO.

Inhaber bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit, Begründer des Sichtbarkeitsmanagements, IT Professional seit 1989, Internet Professional seit 1998

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Autor verschiedener Publikationen, regelmäßig Experte bei IMPULSE - Das Unternehmermagazin, Experte bei Website Boosting,

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