Wie optimiert man Webseiten nach Google Hummingbird?

Die Art, wie man Webseiten optimiert nach dem Google Hummingbird-Update, hat sich prinzipiell nicht zu der bisherigen geändert. Was jedoch verstärkt in den Fokus rutscht, ist die Art, wie wir zukünftig verlinken werden.

Webseiten benötigen mehr „long tail keywords“, also Keyphrasen. Diese sollten unterschiedlich sein für die verschiedenen Bereiche, die damit angesteuert werden sollen:

Information, Navigation, Transaktion.

Information: Alle Links, die zu Informationen führen, sollten mit Keyphrasen erreicht werden (z.B. „Wer schrieb Sherlock Holmes?“)

Navigation: Links, die nur auf eine spezielle Seite innerhalb des Webangebots führen

Transaktion: Alle Links, die zu einem Ort im echten Leben führen (z.B. „Wo ist der nächst gelegene McDonalds?“)

Aber wie begegnet man diesen Fragen und Links?

Es zeigt sich, dass die Wege, die Google schon vor längerer Zeit eingeschlagen hat, irgendwann zusammenführen. Authorship, Rich Media und so weiter werden heute mehr denn je in die Errechnung eines Rankings einbezogen.

Daher ist es wichtig, die Daten, die in einem der oben genannten Kontext stehen, entsprechend aufzubereiten und zu strukturieren.

Punkt 1 heißt also: Benutze strukturierte Daten auf der Website

Um die Daten auf der Website entsprechend zu Strukturieren hat Google entsprechende Hilfsprogramme zur Verfügung gestellt. Damit ist es einfach, die Rich Daten zu integrieren.

Wenn wir dann schon bei Google sind: In den Google Webmaster-Tools finden wir die Suchworte, die am häufigsten verwendet werden. Dort erstehen wir auch einige Long Tail Keywords. Diese sollten auf der Seite verwendet werden, trotzdem zeigt sich aber bei der Analyse erfolgreicher Seiten, dass diese Synonyme für das Suchwort auf ihrer Website verwenden. Wenn um einen Link herum, wichtige Suchworte erscheinen, gibt dieser dem Inhalt eine höhere Wertigkeit.

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Punkt 2: Synonyme für die wichtigsten Keywords finden.

Das geht auch ganz einfach: Man nehme die Google Suchanfrage und gebe das gewünschte Wort ein, z.B. display size. Sofort finden wir in den Suchergebnissen weitere, mögliche Keywords, die zu dieser Suchanfrage passen: Display resolution, screen resolution, screen size

Mit diesen Keywords sollte man sich die Mitbewerber und auch die unterschiedlichen Arten von Suchergebnisse anschauen.

Punkt 3: Wettbewerber und Suchergebnisse analysieren

Google liefert erstklassige Ergebnisse dazu, die man betrachten kann, wie z.B. die Suchergebnisse im Bereich von Maps, lokalen Geschäften, Autoreninformationen, News, Videos und so weiter.

Darüber hinaus können z.B. die 10 wichtigsten Wettbewerber in genau diesen SERP-Bereichen analysiert werden. Welche Keywords verwenden diese auf den eigenen Seiten, in den Meta-Daten und so weiter.

Auch mit Hilfe der Suchfunktionen von Google lassen sich (grob) die Backlinkstrukturen der Mitbewerber analysieren (link:domain.tld). Damit finden sich vielleicht zukünftige Linkpartner.

Punkt 4: Verwerten der Informationen

Nun müssen die gewonnenen Information entsprechend verwertet werden. Die Texte auf der Seite sollen um die entsprechenden Keywords in der Nähe von Links aufgewertet sein. Interne Links dürfen nicht weiter nur Keywords sein, sondern werden um Synonyme ergänzt. Und überhaupt. Auch die Synonyme werden in die textalische Arbeit eingebunden.

 

Punkt 5: Schreiben für die Leser

Ich führe diesen Grundsatz erneut auf, obwohl schon hundertmal wiederholt. Bei allen Texten, die geschrieben werden, darf man nicht vergessen, für wen man schreibt. Letztlich sind es die Leser, die für einen natürlichen Linkaufbau sorgen.

Ein um Keywords angereicherter Text kann noch so interessant sein. Wenn er die Leser nicht erreicht, wird er nicht verteilt werden. Wenn er nicht auf natürlichem Wege verteilt wird, helfen die Website-Betreiber oft mit gekauften Links nach – die wiederum Google erkennt.

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Quellen: WebCEO, Search Engine Journal, Search Engine Land

Und noch ne Infographic zum Thema, von Link-Assistant.com

How-to-Thrill-Google-Hummingbird

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Ralf Seybold

Sichtbar statt SEO.

Inhaber bei SEYBOLD - Agentur für Sichtbarkeit, Begründer des Sichtbarkeitsmanagements, IT Professional seit 1989, Internet Professional seit 1998

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Autor verschiedener Publikationen, regelmäßig Experte bei IMPULSE - Das Unternehmermagazin, Experte bei Website Boosting,

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