Auswahl der funktionierenden Warenkorb Buttons

Bryan Eisenberg, SEO-Icone aus den USA, hat über die letzten Jahre zahlreiche Online-Shop-Buttons angeschaut und nach ihrer Tauglichkeit eingestuft.

Häufig werden im Rahmen von ReDesigns der gesamten Shops auch die Buttons einer gründlichen Änderung unterzogen. Trotzdem wird dabei nicht getestet, wie die Wirkung auf die einkaufenden Personen ist.

Während A/B-Testings mittlerweile auch von vielen mittelständischen Unternehmen im Bereich der Online-Werbung durchgeführt werden (verschiedene Anzeigen und die Klicks darauf und unterschiedlich gestaltete Landeseiten –> Aus beidem möchte man erkennen, wie die Besucher reagieren, um die maximale Conversion daraus zu erhalten), wird dies beim Redesign von Webseiten oder Online-Shops praktisch noch nicht unternommen.

Der Gesamteindruck eines Online-Shops ist sehr wichtig. Dieser steht und fällt natürlich mit der Funktionalität, aber auch mit dem Layout. Buttons sind ein Bestandteil des Layouts.

Bryan Eisenberg hat einige Buttons zusammengestellt, vor und nach dem Redesign:

Vergleichen Sie hierzu einige Buttons, die ich in aktuellen deutschen Online-Shops gefunden habe:

Wenn Sie die betreffenden Seiten aufrufen, sehen Sie, wie die Buttons in das Gesamtgefüge der Website passen (oder auch nicht).

Prinzipiell zeigen die Beispiele die Vielzahl an unterschiedlichen Designs für ein und den selben Vorgang: Einen Artikel in den Warenkorb legen. Auffallend in den Beispielen ist, dass die US-Shops sehr ähnliche Designs verwenden, während in Deutschland noch immer Wildwuchs bei dem Design der Warenkorb-Buttons herrscht.

Weltweit hat sich ein “+” oder ein Einkaufswagensymbol durchgesetzt, vereinzelt eine “Einkaufstüte”. Verwenden Sie möglichst global geltende Elemente, um die Einkaufshemmschwelle herunter zu setzen (natürlich liegt ein nicht erfolgter Einkauf nicht ausschließlich am Design der Elemente, aber wenn die Bezahlmöglichkeiten und Bestimmungen passen, das Layout halbwegs vertrauen schafft und die Preise der Produkte stimmig sind und der Service “rund” – woran mag es noch liegen?)