Kapitel 4 – Zusatzinformationen

Pagerank – was ist das?

PageRank ist ein nummerischer Wert, der anzeigt, wie wichtig eine einzelne Website für das Internet im Glauben einer Suchmaschine ist. Der Pagerank wird bei Google in einer Zahl von 1 – 10 angegeben.

Wenn Google eine Seite analysiert und dort einen Link auf eine andere Seite findet, wird dies wie eine „Wahl“ zur „Mrs. Website“ gewertet. Google registriert, dass die verlinkte Seite einen gewissen „Wert“ besitzt.

Genauso wichtig ist, ob die Website, die auf den externen Webinhalt verlinkt, eine gewisse Wertigkeit hat.

Der PageRank ist EINE Variante auszusagen, wie wichtig eine Webseite ist. Es ist deshalb von interesse, weil der PageRank ein Faktor ist, die Wichtigkeit einer gesamten Webpräsenz zu bewerten. Allerdings wird der PageRank von vielen SEO-Professionals überschätzt – letztlich ist es nur EINE Seite, die einen Wert besitzt. Der PageRank kann also von Seite zu Seite variieren, obwohl man sich noch immer auf der selben Webpräsenz befindet.

Bedeutet das, dass ein Link, egal woher er kommt, für meine Webseite wichtig ist?

Nein. Nicht alle Links werden von Google gezählt. Zum Beispiel werden Links von bekannten Linkfarmen nicht herangezogen oder – schlimmer noch – als Abwertung angesehen.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig zu wissen, wen man um einen Link bittet – und auch die „Standardeintragsmaschinen“, die versprechen, die Website in mehr als 1000 Suchmaschinen einzutragen sind mit äußerster Vorsicht zu genießen. Denn, das letzte das man für seine Website möchte, ist eine Abwertung. Und: Einmal abgewertete Sites sind nur schwer wieder in die Top 10 zu bekommen.

Wie wird der PageRank kalkuliert?

Um einen PR für eine Webseite zu kalkulieren, werden alle Links herangezogen, die auf diese Seite verlinken. Das sind Links, die von einer externen Internetpräsenz auf die eigene Seite verlinken.

Mit Bekanntgabe des PageRank durch Google, veröffentlichte das Unternehmen die folgende Kalkulation:

PR(eigene Website) = (1-d) + d(PR(s1)/OBL(s1) + … + PR (sn)/OBL(sn))

s1 = Erste Seite, die auf die Webseite verlinkt

sn = nte Seite, die auf die Webseite verlinkt

OBL = Outbound Links. Das ist die Anzahl der Links, die von dieser Website abgehen. Je mehr Links die Website vergibt, desto geringer ist die Wertschätzung.

d = Dämpfwert. Dieser Wert gibt an, wie der Gesamtwert abgedämpft werden muss. I.d.R. ist das 0,85

Einfacher ausgedrückt:

Der PR einer Seite ist 0,15 + 0, 85 * (Anteil des PageRanks jeder Seite, die auf die Seite verlinkt)

Beispiel:

Unsere Website erhält einen Link von einer PR 3 Website, die 5 Links auf der Seite hat und einen Link von einer PR 8 Website, die 10 Links besitzt.

Der Pagerank errechnet sich dann:

PR = 0,15 + 0,85*(3/5 + 8/10) = 0,15 + 0,85* (0,6 + 0,8) = 1,34

Erreichen wir nun, dass wir weitere Links erhalten, z.B. noch 3 Links von realtiv exklusiven Websiten (PR 5/2 Links; PR 6/3 Links; PR 8/8 Links), ergibt sich folgende Rechnung:

PR = 0,15 + 0,85 * (3/5 + 8/10 + 5/2 + 6/3 + 8/8) = 0,15 + 0,85* (0,6 + 0,8 + 2,5 + 2 + 1) = 6,015

Dies bringt die Wichtigkeit der Seite von PR1 nach PR6…

Gibt es eine Möglichkeit, diesen Wert zu „manipulieren“?

Ja. Bei interner Verlinkung können Sie wie folgt vorgehen:

Angenommen, Ihre Website besitzt 3 Seiten (A, B, C). Die für Sie wichtigste Seite, die Sie pushen möchten, ist die Seite A.

Prinzipiell hat jede dieser Seiten den PR1.

Setzen Sie Links wie folgt:

A –> B und C

B –> A

C –> A und B

Rein kalkulatorisch haben die Seiten nun folgenden Wert:

A = 1,425

B = 1,18

C = 0,75

Durch hinzufügen weiterer Seiten, kann der Wert entsprechend verändert werden. Sie können exemplarisch mit dem PageRank-Calculator verschiedene Szenarien durchspielen.

Hinweis:

Natürlich gibt es noch zahlreiche Faktoren, die Google berücksichtigt. Obige Beispiele sind rein rechnerische Beispiele, die natürlich nicht alle Faktoren berücksichtigen können und nur der Anschauen dienen. Gibt eine Website zum Beispiel keine Links ab, wird dies von Google nicht gewertet.

Vergebenes Potenzial

Wie wichtig eine gekonnte Verlinkung unter den Seiten ist, zeigt folgendes rechnerisches Beispiel.

Wir besitzen eine Website mit 5 Seiten und die Verlinkung ist wie folgt:

A –> B, C, D

B –> A

C –> A

D –> A

E verlinkt gar nicht

Der errechnete Pagerank ist nun 4,15

Verlinkt man nun E auf A, ist der neue Pagerank 5,0

Die Beispiele sollen aufzeigen, wie wichtig eine gekonnte Verlinkung auch innerhalb der eigenen Seite ist und wie mit diesem Wissen, der eigene PageRank manipuliert werden kann.

Aber der wichtigste Tipp von allen: Nur Webseiten, die Google kennt, können den Pagerank beeinflussen. Sorgen Sie also dafür, dass die Spider von Google Ihre Website besuchen.

Bessere Online-Shops mit diesen Tools

Der Online-Handel kämpft immer mit dem Makel, nicht so persönlich zu sein, wie es ein reales Ladengeschäft sein kann.

Mit den nachstehenden Tipps sind Sie in der Lage, Ihr Online-Angebot so auszubauen, dass es eine Spur persönlicher wird:

1. Live Chat

Zahlreiche Firmen, wie z.B. LivePerson, bieten die Möglichkeit, einen Online-Live-Chat in die bestehende Website und das bestehende Online-Angebot, einzubauen. Über einen immer präsenten Button wird der Chat aufgebaut und es wird mit einer realen Person gechattet.

Besonderer Clou: Die Software erlaubt es, der Person ein entsprechendes Bild zuzuweisen, so dass der Eindruck eines persönlichen Gesprächs noch untermauert wird.

2. Service/Email

Selbst wenn Sie keinen Live-Chat anbieten, so sollten die Emails an Ihre Kunden immer von realen Personen geschrieben sein, die auch angesprochen werden dürfen (keine Sammeladressen oder Anreden wie „Service“). Wenn neue Personen in einen Servicekreislauf hinzukommen, sollten diese entsprechend vorgestellt werden.


3. Bewertungen durch Mitarbeiter

Produktbewertungen durch Mitarbeiter sind vollkommen in Ordnung, sofern diese a) ehrlich und b) entsprechend als Bewertungen durch Mitarbeiter gekennzeichnet sind.

4. Videos von Mitarbeitern

Statten Sie Ihre Mitarbeiter mit kleinen Videokameras aus, die es bereits für 100 Euro zu kaufen gibt und lassen Sie die Mitarbeiter einige Produkte filmen und über deren Vorzüge sprechen. Veröffentlichen Sie diese Videos innerhalb des Onlineshops.

5. FAQ

FAQs sollten nicht nur alle Fragen zum Service beinhalten. Genau so gut können Fragen und Antworten in Bezug auf Produkte direkt auf der Produktseite veröffentlicht werden. Dies ermöglicht es Ihren Kunden, ein entsprechendes Produkt einschätzen zu können. Darüber hinaus verbessert eine solche Funktion die Produktbeschreibung um für Endkunden wichtige Kriterien.

6. Twitter

Benutzen Sie Twitter, um über neue Produkte und Service zu unterrichten.

Wenn Sie diese 6 Tipps in Ihren Online-Shop einbauen, sind Sie dem Schritt einer dauerhaften und treuen Kundschaft einen gehörigen Schritt näher gekommen.

Suchen Sie den richtigen Partner für Ihr Online-Marketing? Dann sind Sie bei RSIM richtig aufgehoben.

PR-Beiträge für mehr Besucher

Pressemitteilungen, die sich mit der Sicherheit der Kunden beschäftigen, finden großes Interesse und können dazu beitragen, einen Online-Shop zu fördern.

Ein entsprechender Artikel kann auch für qualitativ hochwertige und wichtige Backlinks sorgen.
Ein Online-Shop für Kinderspielzeug zum Beispiel kann Artikel veröffentlichen, die sich mit der Sicherheit des Spielzeugs im Gebrauch befassen. Nach den zahlreichen Nachrichten über Bei verseuchtes Spielzeug aus China sicherlich eine gute Aufklärung für die Kunden. Solche Informationen werden auch gerne von anderen Newslettern, Blogs und Magazinen aufgenommen.

Berichte, die Emotionen hinterlassen, könnten zu einer Serie von „Geschichten“ führen, die sich zum Beispiel auch damit beschäftigen könnten, wo die Produkte herkommen und hergestellt werden etc. Schnell führt das zu fortlaufenden Berichten.

Hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung sollten diese Berichte auch mit den passenden Schlüsselworten versehen werden, so dass ein Auffinden über die Suchmaschinen zum Erfolg führt.

Lesen Sie morgen, wie man mit Produktrückrufen umgehen kann, um daraus einen Vorteil zu erhalten.

An welcher Stelle Werbung platzieren?

Auswertungen, die über Eye-Tracking-Studien erfolgt sind, haben eine sogenannte Heatmap erzeugt, die genau anzeigt, wie Internetnutzer eine Website anschauen.
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Web 2.0 Email-Marketing

Wie können Web 2.0 Elemente in Newslettern verwendet und für Email-Marketing professionell genutzt werden? Der Email-Marketing-Software-Spezialist Bronto hat dafür einige brauchbare Tipps auf seiner Website, die ich mit meinen Erfahrungen ergänze. Weiterlesen

Optimierte Landeseiten – Landing pages – wie geht das?

Warum optimierte Landingpages so wichtig sind, habe ich in einem früheren Artikel bereits erörtert.

Heute möchte ich aufgrund einer von MarketingSherpa in Auftrag gegebenen umfassenden Studie darauf eingehen, welche Arten von Landing-Pages es gibt und warum ein Redesign der Landingpages einflüsse auf die Marketing-Kampagne hat.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Landing-Pages: informierende und aktionsfordernde Landeseiten.
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Amazon Checkout – Die Alternative für Shop-Betreiber!?

Amazon hat diese Woche seinen Konkurrenten für PayPal und Google Checkout ins Rennen um die Gunst der Shopbetreiber geschickt: Amazon Checkout.

Für 2.9% + $0.30 (bei Transaktionen über $10 und $0.05 für transaktionen unter $10) kann nun der patentierte 1-Click-Einkauf in den eigenen Shop integriert werden. Umsatzvolument über $3000 pro Monat kommen sogar noch in den Genuß besonderer Rabattstufen.

Aber was sind die Gründe, warum gerade Amazon Checkout in den eigenen Shop eingebaut werden sollte?

Typische Online-Shop-Fehler

Der Widerruf ist ein leidiges und für abmahnwillige Anwälte ein geeignetes Thema. Nicht umsonst widmet der „Shop-Betreiber-Blog“ allein diesem Thema eine Vielzahl von Einträgen.

Allein wenn die AGBs betrachtet werden, gibt es dort eine Vielzahl von Fehlern, wie Ulrich Hafenbradl (Gründer von Trusted Shops) unlängst in einem Beitrag in der Internet World schrieb:

Die häufgisten Fehler sind demnach:

  • Unverbindliche Lieferfristen
  • Klausel „in der Regel“
  • Lieferung eines gleichwertigen Produkts
  • Versand auf Riskiko des Käufers
  • Forderung nach unverzüglicher Prüfung der Ware
  • Falsche salvatorische Klauseln

Lesen Sie den Artikel bei Internet-World.

Email-Marketing – Grundwissen

Den meisten Newsletter-Versendern ist klar, an wen sie News verschicken dürfen und an wen nicht. Trotzdem gibt es noch genügend Punkte, die nur wenigen bekannt sind.

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft hat aus diesem Grund eine Broschüre herausgegeben, die sich genau mit diesen Fragen beschäftigt.

In kurzweiliger Form werden dort die wichtigsten Fragen mit ausführlichen Fallbeispielen beantwortet.

Die Broschüre gibt es hier: Sie trägt den Titel „eco Richtline für zulässiges Email-Marketing“

Und das sind die Fragen, die dort behandelt werden:

– Liegt die Einwilligung der Empfänger vor?
– Kann die Einwilligung nachgewiesen werden?
– Wissen die Empfänger, wozu sie eingewilligt haben?
– Wurden die Empfänger auf die Abbestellmöglichkeit hingewiesen?
– Erhalten die Empfänger eine E-Mail-Bestätigung ihrer Einwilligung?
– Können E-Mails bequem abbestellt werden?
– Wird auf Anfragen und Beschwerden reagiert?
– Ist der Betreff nicht irreführend?
– Ist der Absender klar erkennbar?
– Ist das Impressum vollständig?

Vereinzelt wurden Probleme beim Download berichtet. Sollten auch Sie Probleme haben, das Dokument zu laden, versuchen Sie es über diesen Link: Cached-Download

Google Ad Planner – der Neue Dienst für die Werbebranche

Um den Kunden zukünftig einen noch größeren Erfolg für die Werbebanner zu bescheren, hat Google den Dienst „Ad Planner“ gestartet. Dieser Dienst schlägt werbetreibenden Webseiten vor, auf denen die Werbung platziert werden soll.

Google nutzt dabei Ihre Datensammlung „Trends for Websites„, auf der der Ad Planner beruhen soll.

Die Branche spekuliert darauf, dass Google Ad Planner in DoubleClick integriert wird. (Eine Übernahme der Mediaplanung in DoubleClick MediaVisor ist möglich).

Die Beta lässt schon einiges erahnen: Google könnte mit diesem Tool für Bewegung im Onlinewerbemarkt sorgen, denn eine Planung der Webseiten, die mit Werbung bestückt werden sollen, ist durchaus möglich: Nach Eingabe der demografischen Daten der Zielgruppe, zeigt Google entsprechende Websites an, die zur Zielgruppe passen. Dies selbst dann, wenn die betreffende Website nicht zum Google-Werbenetz gehört.

Allerdings gibt Google keine Angaben darüber, woher die entsprechenden Daten stammen.
Der Ad Planner richtet sich zielgerichtet an Mediaplaner, während Google Trends für Websites auch von einem breiteren Publikum genutzt werden kann.

Der AdPlanner steht derzeit nur einem ausgewählten Publikum zur Verfügung. Wer trotzdem einen Screenshot sehen will, kann dies hier tun.