Kapitel 3 – Zusatzinformationen

Wie viele Websites benötigt ein Unternehmen?

Wie viele Websites ein Unternehmen braucht, ist immer wieder ein Diskussion mit Klienten. Warum sollte ein Unternehmen eigentlich mehr als eine Website haben? Und wie viele sollten es sein, wenn eine nicht ausreicht?

In großen Unternehmen ist es offensichtlich, dass mehrere Websites notwendig sind. So ist zum Beispiel für jede Marke eine separate Website sinnvoll (man z.B. nur an die vielen Websites, die Unternehmen wie Kraft für ihre Produkte benutzen). Außerdem sollte es eine Website für das Unternehmen geben, auf der die unterschiedlichen Marken und Informationen zusammengefasst werden und dann gibt es meistens noch eine Seite für Investor Relations.

Aber wieviele Websites brauchen kleine und mittlere Unternehmen mit nur einer kleinen Anzahl von Produkten oder Dienstleistungen??

Um diese Frage beantworten zu können, müssen weitere Fragen gestellt werden: Weiterlesen

Optimierte Landeseiten – Landing pages – wie geht das?

Warum optimierte Landingpages so wichtig sind, habe ich in einem früheren Artikel bereits erörtert.

Heute möchte ich aufgrund einer von MarketingSherpa in Auftrag gegebenen umfassenden Studie darauf eingehen, welche Arten von Landing-Pages es gibt und warum ein Redesign der Landingpages einflüsse auf die Marketing-Kampagne hat.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Landing-Pages: informierende und aktionsfordernde Landeseiten.
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Shop: Email-Bestätigungen mit Fehler

Die Internet World Business berichtet in der heutigen Ausgabe von den vier häufigsten Fehlern in Email-Bestätigungen aus Shop-Systemen.

Typische Fehler in den Email-Bestätigungen sind demnach:

1. Widersprüche zwischen Internet und Email

2. Fehlender Hinweis auf Speicherbarkeit der AGBs

3. Unvollständige Widerrufsbelehrung

4. AGB bis zur Lieferung nur als Link

Aus diesen Fehlern resultieren in der Regel Verlängerungen der Widerrufsfrist von 1 – 6 Monat(en).

Sehr interessante Informationen zum Thema Vertragsabschluß hält der Blog Shopbetreiberblog.de bereit. Ein Blick lohnt sich.

Amazon Checkout – Die Alternative für Shop-Betreiber!?

Amazon hat diese Woche seinen Konkurrenten für PayPal und Google Checkout ins Rennen um die Gunst der Shopbetreiber geschickt: Amazon Checkout.

Für 2.9% + $0.30 (bei Transaktionen über $10 und $0.05 für transaktionen unter $10) kann nun der patentierte 1-Click-Einkauf in den eigenen Shop integriert werden. Umsatzvolument über $3000 pro Monat kommen sogar noch in den Genuß besonderer Rabattstufen.

Aber was sind die Gründe, warum gerade Amazon Checkout in den eigenen Shop eingebaut werden sollte?

Typische Online-Shop-Fehler

Der Widerruf ist ein leidiges und für abmahnwillige Anwälte ein geeignetes Thema. Nicht umsonst widmet der „Shop-Betreiber-Blog“ allein diesem Thema eine Vielzahl von Einträgen.

Allein wenn die AGBs betrachtet werden, gibt es dort eine Vielzahl von Fehlern, wie Ulrich Hafenbradl (Gründer von Trusted Shops) unlängst in einem Beitrag in der Internet World schrieb:

Die häufgisten Fehler sind demnach:

  • Unverbindliche Lieferfristen
  • Klausel „in der Regel“
  • Lieferung eines gleichwertigen Produkts
  • Versand auf Riskiko des Käufers
  • Forderung nach unverzüglicher Prüfung der Ware
  • Falsche salvatorische Klauseln

Lesen Sie den Artikel bei Internet-World.

Opt-Out-Email-Marketing ist ein "No Go"

Wird die Einwilligung zur Nutzung einer Adresse via Opt-Out-Email-Marketing gewonnen, ist diese Einwilligung unwirksam. So urteilte der BGH am 16.07.2008 und die Richter gaben einer entsprechenden Klage der Verbraucherschützer statt.“Dagegen ist die hier verwendete Einwilligungsklausel unwirksam, soweit sie sich auf die Einwilligung in die vom Beklagten erstrebte Datennutzung für Werbung durch E-Mail oder SMS bezieht. Insoweit greift zusätzlich das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ein. Nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG** stellt unter anderem Werbung unter Verwendung elektronischer Post (E-Mail und SMS) eine unzumutbare Belästigung dar, sofern keine Einwilligung des Adressaten vorliegt“, so die Pressemitteilung des BGH (135/2008)

Vorhandene Einwilligungen sollten überprüft (und aktualisiert) werden. Sofern Anmeldeformulare das Opt-Out-Verfahren nutzen, sollten diese umgestellt werden.

Email-Marketing – Grundwissen

Den meisten Newsletter-Versendern ist klar, an wen sie News verschicken dürfen und an wen nicht. Trotzdem gibt es noch genügend Punkte, die nur wenigen bekannt sind.

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft hat aus diesem Grund eine Broschüre herausgegeben, die sich genau mit diesen Fragen beschäftigt.

In kurzweiliger Form werden dort die wichtigsten Fragen mit ausführlichen Fallbeispielen beantwortet.

Die Broschüre gibt es hier: Sie trägt den Titel „eco Richtline für zulässiges Email-Marketing“

Und das sind die Fragen, die dort behandelt werden:

– Liegt die Einwilligung der Empfänger vor?
– Kann die Einwilligung nachgewiesen werden?
– Wissen die Empfänger, wozu sie eingewilligt haben?
– Wurden die Empfänger auf die Abbestellmöglichkeit hingewiesen?
– Erhalten die Empfänger eine E-Mail-Bestätigung ihrer Einwilligung?
– Können E-Mails bequem abbestellt werden?
– Wird auf Anfragen und Beschwerden reagiert?
– Ist der Betreff nicht irreführend?
– Ist der Absender klar erkennbar?
– Ist das Impressum vollständig?

Vereinzelt wurden Probleme beim Download berichtet. Sollten auch Sie Probleme haben, das Dokument zu laden, versuchen Sie es über diesen Link: Cached-Download

Cross Media Publishing

Die Idee, Produktinformationen für das Publizieren in Web, CD und Katalog (Print), zentral zur Verfügung zu stellen und zu nutzen ist schon recht alt – und einige Firmen, die auf diese Idee setzten, gibt es schon nicht mehr (Vgl.).

Was sind die Vorteile für Cross-Media-Publishing?

Die Anforderungen an Produktkommunikation steigen, das Produktmarketing muss schnell und zielgerichtete Information bereithalten können. Gleichzeitig wächst in modernen Unternehmen der Kostendruck und Prozesse müssen optimiert werden.

Unternehmen müssen heute schneller und besser über ihre Produkte informieren, als dies noch vor 10/20 Jahren der Fall war. Kunden und Interessenten sind aufmerksamer, der Weg zum Konkurrenten war noch nie leichter als heute. Um am Markt erfolgreich zu sein, müssen Handel und Endanwender in gleichem Maße bedient werden. Meist müssen diese Informationen in verschiedenen Sprachen vorliegen und publiziert werden können. Das ist die Anforderung an ein PIM (Produkt Informations Managementsystem).

Informationen liegen in verschiedenen Datenbanken vor: Webkatalog, ERP-System, Kontaktmanagement-Programme, Word, Excel etc. Diese sollen konsolidiert und bereinigt werden, um einen zentralen Datenbestand zur Verfügung zu stellen, der für Cross-Media-Publishing genutzt werden kann. Weiterlesen

Social Media Marketing für kleine und mittlere Unternehmen

Social-Media-Marketing ist eine Dominanz der großen Unternehmen. Große Budgets bieten die Möglichkeit, sich in Foren zu tummeln, eigene Blogs zu gestalten etc. Aber: Kann ein kleines oder mittelgroßes Unternehmen Social-Media-Marketing betreiben und kann so etwas überhaupt erfolgreich sein?

Kleinere Unternehmen haben die Möglichkeit ihre eigenen Stärken mit dem passenden Medium zu kombinieren, denn tatsächlich haben auch die unterschiedlichen Social-Media-Plattformen (SMP) und -Möglichkeiten ihre Stärken und Schwächen.

Die großen Vorteile sind die Möglichkeit, eine Marke zu schaffen und natürlich entsprechenden Traffic, also Besucher für die eigene Website, zu generieren.

Darüber hinaus kann ein Engagement auf SMPs von Vorteil für die Relevanz der eigenen Websites sein, denn SMPs

  • sorgen für viele, qualitative hochwertige Links (also „gute Relevanz“), was wichtig für die Suchergebnisse der Suchmaschinen ist.
  • bauen Beziehungen zu Interessenten auf und bieten potentiellen Kunden einen Anhaltspunkt zur Entscheidung für das Unternehmen.
  • können direkte Umsätze generieren.
  • sorgen für das Aushängeschild eines Unternehmens in seiner Branche/Industrie.

Gerade für kleinere Unternehmen gilt, die Möglichkeiten von SMPs gut abzuwägen, denn ein Engagement ist mit Ausgaben verbunden (Zeit und/oder Geld):

  • Wieviel Zeit kann investiert werden?
  • Wieviel Geld steht für Social-Media zur Verfügung?
  • Wie komplex ist das Konstrukt aus Produkt/Service und was davon eignet sich für Social-Media?
  • Was sind die Ziele, die erreicht werden sollen (Erhöhung direkter Umsätze (evtl. web-generiert), Verbesserung der eigenen Marktposition, Aufbau einer Spezialisierung („Vordenkertum“), etc.)

Wie auch in der Suchergebnis-Positionierung ist das große Problem der SMPs, dass Produkte und Dienstleistungen, die eine Vielzahl von Besuchern versprechen bzw. das größte Interesse ansprechen, auch die sind, bei denen der größte Mitbewerb herrscht. Um so mehr Mitbewerber sich um ein Thema bemühen, um so ausgeprägter (Zeit und Geld!) muss das Thema behandelt werden.

Trotzdem betreiben auch kleinere Mittelständler Suchmaschinenmarketing – obwohl der Wettbewerb groß ist (und gerade deswegen). Aus genau den selben Gründen ist ein Social-Media-Optimierung (SMO) sinnvoll. Die Strategien sind die selben: Eine lokale, z.B. in Winnenden ansässige Bäckerei mit Lieferservice würde eine Google AdWords-Anzeige nicht unter „Bäckerei“ veröffentlichen, sondern unter „Bäckerei Winnenden Lieferservice“. Genau das selbe bei SMO.

Welche Möglichkeiten bieten sich beispielsweise an?

1. Yahoo Answers:
Für ein Engagement bei Yahoo Answers wird nicht viel Geld benötigt. Darüber hinaus ist Yahoo Answers für SMMs (Social Media Marketingagenturen) kein sehr dankbares Feld: Es kostet viel Zeit und Wissen, sich dort zu etablieren – und das ist etwas, was ein Unternehmen noch immer besser kann, als eine Agentur.

Yahoo Answers eignet sich, besser als Links oder indirekte Verkaufsanstrengungen, hervorragend zur Generierung von Umsätzen. Damit stellt diese Website eine Ausnahme zu den sonstigen SMPs dar.

Manche Agenturen bieten Schulungen an, damit der Kunde lernt, wie mit Yahoo Answers umgegangen werden und was beachtet werden muss, um Yahoo Answers als SMP erfolgreich nutzen zu können.

Um Yahoo Answers so effektiv wie möglich nutzen zu können, sollte ein (oder mehrere) Mitarbeiter die Antworten auf Fragen bearbeiten (dazu muss niemand aus dem Management involviert werden). Antworten sollten einfach beantwortet und erst wenn bei größeren Fragen (oder Problemen) die Produktmanager oder technischen Spezialisten ins Boot geholt werden.
2. Wikipedia:
Wikipedia bietet sich an, um mit einem geringen Budget gutes Social-Media-Marketing zu leisten. Einziges Problem dabei: Wikipedia mag es nicht, wenn Firmen Informationen zu Artikeln addieren, nur um einen Werbezweck zu erzielen. Die Erfahrungen eines SMM-Spezialisten können sich hier schnell rechnen. Der Marketing-Spezialist weiß, wie ein Artikel oder Link in Wikipedia platziert werden muss, damit er Bestand hat. Zumal gestaltet sich die Bearbeitung von Texten in Wikipedia anders, als in herkömmlichen Applikationen. Auch hier tut Schulung gut!

Wikipedia eignet sich hervorragend für Links (nicht als direkte Links, da die Suchmaschinen weiterführende Links nicht verfolgen, aber indirekt durch den Text), kann also für Traffic auf Unternehmensseiten sorgen.
3. Digg und andere:
Inernational ist Digg derzeit eine der großen Plattformen. Dort aufgeführt zu sein ist in etwa gleichbedeutend mit einem guten Google Ranking bei einem sehr hart umkämpften Suchwort. Digg ist im Social Media das, was Google bei den Suchmaschinen ist.

Nachteil dabei: Der Algorhythmus von Digg ist annähernd kompliziert wie der moderner Suchmaschinen (gerade deshalb, weil schon vielfach versucht wurde, die Plattform „auszutricksen“). Daher ist der Aufwand, den ein kleines oder mittleres Unternehmen betreiben muss, um bei Digg eine Rolle zu spielen, deutlich größer, als was an Zeit/Geld zur Verfügung steht. Zeit und Geld sind es aber wert, denn Digg generiert nicht nur Besucher, sondern kann dazu genutzt werden, strategische Partnerschaften mit „Schlüsselpersonen“ (Reporter, DJs, VJs etc.) aufzubauen. Derzeit spielt Digg vorallem im englischsprachigen Bereich eine sehr große Rolle.

Weitere Plattformen die sich sehr gut eignen sind Reddit, Propeller, Delicious oder StumbleUpon (speziell für ganz neue Produkte).

4. YouTube:
YouTube (und seine zahlreichen Pendants) ist ganz anders, als die vorher beschriebenen Social-Media-Websites. Zwar erreicht das Video den Betrachter direkt, aber es bestehen keine Möglichkeiten, Links oder ähnliches zu platzieren. Allerdings kann ein geschickt platziertes Werbevideo (oder technische Dokumentation etc.) für eine höhere Attraktivität innerhalb der Suchmaschinen sorgen. Zum Beispiel finden sich in Google-Suchergebnissen häufig auch Informationen aus YouTube – Tendenz steigend.

Zusammenfassend ist Erfolg auf Social-Media-Plattformen möglich, wenn der Inhalt von hoher Qualität und Kreativität zeugt. Unternehmen, die sich nicht selbst um die Pflege solcher Sites kümmern können, ist ein Engagement in Social-Media immer mit einer finanziellen Investition einhergehend. Entsprechend erfahrene SMMs sind hier sehr wertvoll, können aber auch bei niedrigem Budget wertvolle Tipps geben. Es wird Zeit und/oder Geld kosten, ein mittelständisches Unternehmen erfolgreich auf diesen SMPs zu platzieren. Aber es ist möglich und machbar – erfordert allerdings auch den Willen und das Engagement des Unternehmens.

Besteht Ihre Website ein Google-Review?

Basierend auf bestimmten, nachstehend beschriebenen, Informationen werden einzelne Webseiten während einer Indizierung für die Suchmaschine Google markiert, sollten sie für Spam-Kriterien verdächtig erscheinen.

Welche Spam-Kriterien das sind, zeigt dieses vertrauliche, 43-seitige, PDF-Dokument.

Nach Aussagen von Marissa Mayer, Vice-President Google, gibt es bereits mehr als 10.000 Personen, die so markierte Webseiten betrachten und bewerten. Google bringt dadurch menschliche Bewertung in die Suchergebnisse ein.

Googles Algorhythmen könnten ganz einfach Websites erkennen und für eine spätere Betrachtung markieren, die

  • mehr Traffic verursachen als ihre eigentliche Größe
  • dramatische Zunahme des Traffics haben
  • fast nur Einmalbesucher haben, die zudem schnell die Website verlassen
  • zwar viel Vermittlung durch Google erfahren, aber sonst keine Nachfrage generieren.

Das alles sind Indikatoren einer SPAM-Seite (zu der leider auch „falsch-positive“ gezählt werden).

Jetzt ist es notwendig, die eigene Website darauf zu prüfen, ob sie genau in dieses Beobachtungsraster fallen könnte und dann evtl. sehr schnell aus dem Google-Katalog entfernt werden würde.

Der visuelle Eindruck einer Website wird wichtiger, um so mehr menschliche Personen in den Prozess einer Website-Bewertung integriert werden. Sie werden es sich zukünftig nicht mehr erlauben können, eine schlecht gestaltete Website zu haben.

Wichtig sind also:

  • Domain-Name
  • Website-Design
  • Inhalte und wie diese präsentiert (formatiert) sind
  • branding und public relations

Besonders weil SPAM-Websites stärker betrachtet und ausgesondert werden, wird es nicht lange dauern, bis SPAM-Websites besser aussehen als viele Unternehmenswebsites.

Das bedeutet, dass die Google-Review-Mitarbeiter eine Website genauer betrachten müssen (also Links und Inhaltsrelevanz heranziehen) – und dabei natürlich auchFehler machen werden, solange sie auf eine Website treffen, die evtl. einem SPAMMER gehören könnte. Und leider gehört nicht jede Website zu den wenigen „für alle Menschen wichtigen“ (sprich: zu den großen Unternehmen, Regierungen, Non-Profit-Organisationen, Weiterbildung/Hochschule, Top-Blogsite, Offizieller Google-Partner etc. gehört).

Ein Teil der Optimierungsarbeit muss zukünftig also dafür eingesetzt werden,

  • eine Website zu generieren, die einer nachträglichen Betrachtung stand hält
  • eine Website so zu optimieren, dass sie erst gar nicht zu einer nachträglichen Betrachtung herangezogen wird

Ganz besonders gilt dies, für Websites mit wenig Kunden oder kleinen Affiliate-Websites (die ein eigenes Partnerprogramm anbieten).
Wie vermeidet man, für eine nachträgliche Betrachtung markiert zu werden?

  • Sorgen Sie für die wichtigen gestalterischen Maßnahmen, nutzen Sie Metatags, Alt-Texte etc. Sprich: Werden Sie ein qualitativ wichtiger Bestandteil des Webs.
  • Bieten Sie Inhalt, zu dem Besucher gerne wiederkehren.
  • Versuchen Sie permanente, drastische Websiteänderungen zu vermeiden.

Wie bestehen Sie eine nachträgliche Betrachtung?

Für die Kurzbetrachtung sind sicherlich die ästhetischen Gesichtspunkte sehr wichtig. In der Langzeitbetrachtung empfiehlt es sich, wenn Ihre Website folgende Dinge beachtet:

  • Exklusiver Inhalt, der Besucher dazu animiert, wieder zu kommen.
  • Ihre Produkte oder Dienstleistungen entwickeln sich zu einer „Marke“
  • Bedeutender und verlässlicher Traffic von anderen Websites zu Ihrer (Achtung! Auf Relevanz achten!)

Sicherlich werden auch diese Maßnahmen nur kurzfristig für den Rückgang von Spam sorgen (wenn überhaupt). Google hat jedoch die Ressourcen und Macht, mit entsprechenden Mitteln (hohe Anzahl von prüfenden, echten Personen; hochwertige Softwarelösung zur Qualifizierung der Websites etc.) dafür zu sorgen, es den Spammern schwerer zu machen. Leidtragende werden unter umständen die Unternehmen sein, für die eine Webpräsenz nur ein „notwendiges Übel“ darstellt, einfach „dazugehört“ und die eine solche Präsentation nicht dazu nutzen, einen echten ROI erzielen zu wollen.

Trotzdem: Googles Vorgehen ist richtig – gerade im Hinblick auf Spamsites, die wie Pilze aus dem Boden schießen.

Die Nutzer der Suchmaschine werden davon profitieren. Nicht zuletzt aber auch die Webdesign-Industrie. Eine Internetpräsenz „vom Sohn des Bruders eines Mitarbeiters“ generiert, wird zunehmend problematischer und echte Fachleute sind gefragt.