Buchtitel – Bücher zu Internetmarketing und Sichtbarkeitsoptimierung

Diese Kategorie beinhaltet Informationen, Bücher und Buchtipps zu interessanten Themen rund um das Internet Marketing.

Dabei handelt es sich um Bücher aus unterschiedlichen Bereichen, wie zum Beispiel dem Webdesign, Google Analytics, Suchmaschinenoptimierung und anderen Themen, die auch aus den Bereichen Management und Unternehmensführung kommen.

Allesamt stammen die Buchtipps aus Empfehlungen für die Weiterbildung im Rahmen der Sichtbarkeitsoptimierung im Sichtbarkeitsmanagement nach Seybold.

SEO Kosten - So viel kostet SEO

SEO-KOSTEN: Was darf Suchmaschinenoptimierung kosten?

Die Optimierung einer Website für die Suchmaschinen ist zentrale Aufgabe, wenn man mit einer Webseite Geld verdienen möchte. Ohne ein ordentliches Ranking in den Suchergebnissen gibt es nur über Umwege Möglichkeiten, dass potenzielle Kunden die Website finden. Ein Umweg kann die Bezahlung für AdWords sein, damit man „ganz oben“ steht.

Bei mehreren Tausend Euro, die zwischenzeitlich sogar in vielen Nischen pro Monat fällig sind, stellt sich ganz schnell die Frage, ob ein organisches Ranking nicht zu einer Reduzierung der AdWords-Kosten führt und ob dieser Weg nicht – mittelfristig – der erfolgreichere ist.

Bei der Recherche stellt sich dann aber die Frage:

SEO: Was darf die Optimierung der Webseiten für die Suchmaschinen kosten?

Die Frage, was etwas kosten darf und welchen Wert es hat, ist so alt wie die Industrialisierung:

„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen“ – Henry Ford

Nein. Diese Frage ist so alt, wie die Bibel:

Sprüche 11,24:
„Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer.“

Den richtigen Preis zu finden, ist wie die Suche nach einem guten Mechaniker. Egal, was Sie reparieren lassen wollen, vom Auto bis zur Waschmaschine – Sie erhalten einen veranschlagten Preis. Je mehr Spezialisten Sie anfragen, je unterschiedlicher sind die Preise. Der eine verlangt doppelt so viel wie der Andere und der nächste kostet nur die Hälfte von dem, den Sie zuerst gefragt haben.

Es wäre leicht, den billigsten zu wählen, aber dann fragen Sie sich, ob er die notwendige Erfahrung besitzt oder gar Originalteile verwendet. Vielleicht verlieren Sie die Garantie, wenn dieser Spezialist an Ihrer Waschmaschine arbeitet? Oder Sie haben ruck zuck wieder eine Reparatur.

So oder ähnlich verhält es sich auch mit der Auswahl der richtigen Firma für Ihre Suchmaschinenoptimierung.

Was kostet SEO?

  1. Wenn man SEO richtig macht, dann kostet SEO nichts, denn es ist eine Investition, die sich wieder einspielt.
  2. Es hängt davon ab. Es gibt zig Faktoren, die in Abhängigkeit zueinander stehen, was es praktisch unmöglich macht, einen exakten Preis zu nennen.

Tatsächlich ist der Preis für SEO von verschiedenen Dingen abhängig. Ähnlich wie die Leasingkosten (oder Finanzierungskosten) für das Auto. Es hängt davon ab, wie viele Kilometer Sie fahren, was Sie für zusätzliche Features eingebaut haben wollen (Rückfahrkamera? Winterreifen im Leasing enthalten? Soll die Versicherung auch mit reingerechnet werden?).  Es sind also viele Faktoren, die verantwortlich sind für die Entscheidung, was SEO kostet.

So sehen wir das mit dem Sichtbarkeitsmanagement, was eine Erweiterung der klassischen Suchmaschinenoptimierung ist.
Bei Tagespreisen zwischen 500 Euro und 10.000 Euro (zzgl. MwSt.) stellt sich die Frage, was ist angemessen? Welche Möglichkeiten stehen bei der Bezahlung offen?

Es hängt also davon ab… Von was hängt es ab?

Abhängige Kosten für SEO:

  1. Persönlichkeiten – oder: Erfahrung des SEO
  2. Projektdauer: Kurzfristig oder langfristige Partnerschaft
  3. Unternehmensgröße
  4. Zielmarkt
  5. Was ist billig? Was ist teuer?
  6. Monatliche Kosten für SEO
  7. Budgetierung für SEO
  8. Infografik
  9. Stundensätze

 

 

 

 

SEO-Persönlichkeiten: Erfahrung des SEO

Grundsätzlich gibt es 4 Arten von SEO-Spezialisten.

Schon-mal-gehört-SEOs sind Personen, die möglicherweise bereits einiges über SEO gelesen haben und sich zutrauen, für kleines Geld die Website eines Unternehmens aufzubereiten. Dabei haben diese SEOs mehr oder weniger Erfolg. Tagessätze dieser SEOs liegen in der Regel zwischen 400 und 600 Euro.

Licht-und-Schatten-SEOs sind Amateure, die das eine oder andere erfolgreiche Projekt bereits betreut haben und nun ihre Dienste kleinen und mittleren Firmen anbieten. Diese SEOs erhalten den einen oder anderen Auftrag, meist in Nischen, für die sie sich bereits etabliert haben. Die Tagessätze liegen in der Regel zwischen 500 und 1.000 Euro. Erfolge sind hier vorhanden, allerdings gibt es immer wieder kleine Ausrutscher – vielleicht auch aus „Unachtsamkeit“.

Fundierte-SEO-Spezialisten kennen die Terminologie und die Kniffe, mit denen Webseiten in die Top-10 gebracht werden können. Diese SEOs haben sich auch von Freeware-Tools und ähnlichem verabschiedet, weil sie erkannt haben, welchen Mehrwert  Profi-Software bietet (oder haben eigene Software programmiert). Die Tagessätze dieser Spezialisten liegen meist zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro und werden in der Regel vom Mittelstand gebucht, die hohe Erwartungen an den SEO haben, aber nicht das Budget für eine „SEO-Gottheit“. Meist sind die Projekte national und international.

Gottheiten-SEOs sind die Cremé-de-la-Cremé der SEO-Spezialisten. Sie kümmern sich um die TOP 100 Unternehmen, um große Shoppingportale, bei denen eine Positionsverbesserung mit immensen Vorteilen für den Kunden einhergehen (deutliche Erhöhung der Verkaufszahlen etc.). Diese Profis beherrschen ihr Handwerk im Schlaf und können jede Seite an nahezu jede beliebige Stelle positionieren. Bei Tagessätzen zwischen 5.000 und weit über 10.000 Euro sind Erfolge garantiert und werden notfalls auch mit Black-Hat-Tricks (also kurzfristiger, aber wirkungsvoller „schwarzer Magie“) erreicht.

 

 

 

 

Projektdauer: Einmalige Optimierung oder langfristige SEO-Partnerschaft

Handelt es sich bei Ihrem Projekt um eine einmalige Angelegenheit oder suchen Sie eine langfristige Partnerschaft mit einem Dienstleister/Unternehmen.

Temporäre SEO-Leistungen brauchen Sie dann, wenn Sie zum Beispiel vor einer der folgenden Fragen stehen:

  • Relaunch der Website ist geplant und wir wollen einen sauberen und Suchmaschinensicheren Übergang von der alten Seite auf die neue Seite, ohne dass wir im Ranking einbrechen.
  • Wir wollen mehrere Seiten zusammenfassen unter einer neuen Plattform.
  • Wir wollen die „SEO-Fehler“ auf unseren Seiten reduzieren, damit die Grundoptimierung hergestellt ist.

Langfristige Themen dagegen sind:

  • Wir wollen uns mittelfristig in den Top 10 von Google etablieren. Dazu benötigen wir eine Strategie und die dazu passende Umsetzung.
  • Ein stark umkämpfter Markt erfordert, dass wir permanent an unserer Optimierung arbeiten, weil unsere Wettbewerber sind sehr agil und es ist eine Frage der Zeit, bis sie uns einholen/überholen/aufholen.
  • Neue Leistungen und Angebote sind geplant, die dem Markt bekannt gemacht werden müssen.
  • Wir wollen Neukunden aus unseren Besuchern der Website generieren und benötigen hierfür eine Strategie und langfristige Betreuung.

Das sind nur Beispiele, aber diese zeigen auf, wie wichtig es ist, sich im Vorfeld Gedanken über die Zusammenarbeit zu machen. Daraus ergibt sich dann nicht mehr die Fragestellung „Was kostet SEO?“ sondern „Was kostet dieses SEO-Projekt?“.

SEO-Kosten sind abhängig von der Aufgabe.

 

 

 

 

Unternehmensgröße des Dienstleisters

Viel hilft viel und größer ist besser. Das trifft nicht zwangsläufig auf das Unternehmen zu, das mit der Optimierung Ihres Projekts beauftragt ist. Genauso, wie H&M oder C&A nicht zwangsläufig die bessere Kleidung verkaufen, als das lokale Modegeschäft oder das Hähnchen bei KFC besser schmeckt, als beim Broilerwagen oder Burger King den besseren Hamburger hat, als das lokale American Diner… Große und kleine Optimierungsspezialisten haben ihren Platz im Markt und Sie als Kunde müssen entscheiden, wer für Ihre Aufgabe besser geeignet ist. Zum Beispiel tendieren große SEO-Dienstleister mit mehr als 50 Mitarbeitern dazu, den kleinen Kunden ein Standardangebot zu unterbreiten, da diese Kleinkunden alle sehr ähnliche Bedürfnisse haben. Das kann passen, vor allem dann, wenn ein limitiertes Budget oder aber nur wenig SEO-Leistung notwendig bzw. gefragt ist. Kleinere SEO-Dienstleister (bis 20 Mitarbeiter) bieten meistens sehr auf den Kunden zugeschnittene Lösungen an. Gerade dann, wenn SEO ein kritischer Teil der Marketingstrategie ist und Ihr Unternehmen praktische Lösungen und einen persönlichen Service möchten, ist die Chance, dass Sie am Ende ein kleineres Unternehmen beauftragen werden, recht groß.

SEO Kosten sind abhängig von der Aufgabe und der Unternehmensgröße des Dienstleisters.

 

 

 

 

Zielmarkt

Die Kunden, die Sie für Ihre Marke/Produkte/Leistungen erreichen wollen, bestimmen die Kosten für Ihre Suchmaschinenoptimierung.

Ein großer und mit Wettbewerbern vollgestopfter Markt erfordert deutlich höhere Ausgaben, als ein kleiner Nischenmarkt. Sehr hart und mit viel Black-Hat-SEO-Magie ausgestattete Märkt, wie z.B. Online-Gambling, Erwachsenenindustrie oder Finanzmark bringen hohe Kosten mit sich, wenn das Unternehmen sich dauerhaft in den Top 10 von Google & Co etablieren möchte.

Auf der anderen Seite wird es aber wesentlich einfacher, wenn Sie als lokales Ladengeschäft in einer kleinen Stadt besser gefunden werden wollen, z.B. als kleiner Handwerker. Oder Zahnarzt. Oder Bäcker. Oder Modegeschäft.

Wenn Sie also ein weltweites Unternehmen sind, das direkt oder über Händler Produkte anbietet, wie zum Beispiel Daimler Benz, dann werden Sie hunderte, tausende oder millionen von Euro monatlich für SEO-Aktivitäten ausgeben. Wenn Sie im Finanzmarkt tätig sind, werden Ihre Kosten für AdWords Sie auffressen… Das tun sie aber auch im Markt für Anbieter von Schlüsseldienstleistungen.

Wenn Sie aber ein kleines mexikanisches Restaurant in Castrop Rauxel sind, dann reichen vielleicht schon die einfache Überarbeitung der Webseite und ein paar kleinere Tätigkeiten in Google Maps und Foursquare aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Kosten liegen dann zwischen ein paar hundert Euro und weniger als 2000 Euro.

SEO-Kosten sind also abhängig von der Aufgabe, der Unternehmensgröße und des Zielmarkts.

 

 

 

 

 

Was ist billig? Was ist teuer? Welchen Spezialisten sollten Sie wählen?

Grundsätzlich einmal muss, wie bei vielen Dienstleistungen, auch bei SEOs das Ruskinsche Preisgesetz betrachtet werden.

John Ruskin: „Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“

Und sicherlich wird man sich an schlechte Qualität länger erinnern als die Freude über den niedrigen Preis angehalten hat.

Doch realisitisch betrachtet: Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es, um eine angemessene Dienstleistung zu erhalten?

Eigene Recherchen im Internet (einfach mal „SEO honorare“ in Google eingeben) fördern die verschiedensten Varianten hervor. Leider ist keine davon wirklich transparent.

Selbst die günstigen Varianten, die einzelne Schritte in kleiner Hundert-Euro-Scheine aufschlüsseln, sind nur auf den ersten Blick günstig.

SEO für 99 Euro? Da ist doch schon das Angebot unseriös. Siteanalyse und Beratung ab 400 Euro plus Erfolgsprovisonierung sind ganz schnell teurer als das Komplettpaket um 5.000 Euro. Zudem beschreibt dann das „Kleingedruckte“, dass einzelne Positionen pro Website gelten (so wird z.B. das 10.000 Europaket bei Analyse dreier Konkurrenten und konkreten Maßnahmen, diese zu überflügeln zum 10.000 Euro * 4 (eigene Seite plus drei Konkurrenten)-Angebot – also 40.000 Euro).

Für viele – vor allem kleinere Unternehmen – ist der Nutzen von SEO nicht wirklich transparent. Da werden solche Preise ganz schnell zu Hinderungsgründen.

 

Pauschale Strategie (Grundpauschale plus notwendige Maßnahmenkosten)

Basierend auf einer Vorabanlayse wird der Aufwand für die Optimierung geschätzt und zusammen mit einem monatlichen Aktionsplan angeboten. Das Angebot geht über einen längeren Zeitraum. Für Sie als Kunden entsteht Planungssicherheit, allerdings wenig Transparenz. Es könnte das Gefühl aufkommen, der SEO macht am Anfang einen guten Job und greift dann nur noch „achseltief“ das Geld ab, obwohl er Monat für Monat nichts mehr macht.

Da gute Leistung oft eng verzahnt ist mit weiteren Maßnahmen (Content Strategie, Backlink Strategie etc.), können die monatlichen Kosten variieren. Fair ist es, regelmäßig die Kosten und die Maßnahmen zu kontrollieren (Sind die Erfolge im Plan? Weichen wir vom Plan ab? Was ist notwendig, um auf Plan zu bleiben? In welchen Bereichen können wir die Kosten senken und an welchen Stellen müssen wir die Preise erhöhen? etc.)

Diese Variante ist die für den Kunden meist beste Variante, nicht aber für den SEO.

 

Erfolgszahlung nach Ranking, Traffic oder Conversion

Hier erhält der SEO zunächst nichts. Erst wenn sich das Ranking des Unternehmens verbessert, erhält er den vereinbarten Obolus. Diese Variante kann Vertrauen schaffen und reduziert die Überzeugungsarbeit des SEOs. Ich denke aber nicht, das es sich um eine optimale Variante handelt. Kleinere Rankingverbesserungen sind schnell machbar (und es kommt immer auch auf das zu betrachtende Schlüsselwort an).

Aus Rankingverbesserungen erfolgt auch ein höherer Traffic. Mehr Leute besuchen das Internetangebot des Unternehmens. Dieses mehr an Leute schafft aber noch keinen meßbaren Erfolg (außer dem mehr an Traffic). Nimmt man die Conversion hinzu, also einem vorher definierten Erfolg (z.B. Umsatzzuwachs im Onlineshop; Besuch eines bestimmten Angebots; Generieren von Adressen und Newsletter-Interessenten über eine Seite), ergibt sich eine Erfolgsbetrachtung.

 

Erfolgsbezahlung nach unternehmerischem Erfolg

Für den SEO ein Risiko, da noch andere Faktoren hier einspielen, die er nicht beeinflussen kann (wie verhält sich das Unternehmen im „offline“-Vertrieb? Hat es gute Chancen am Markt? Was macht der Markt? Bricht er ein? Was investieren die Mitbewerber in SEO und sind dadurch höhere Maßnahmen(Kosten) notwendig?)

In den 2000ern sah das noch so aus: Fester Sockelbetrag für die Dienstleistung (ca. 50 – 100 Euro je Stunde), gestaffelt nach Unternehmensgröße. Darüber hinaus wird ein Erfolgshonorar vereinbart, dass in der Regel bei ca. 5% des Umsatzwachstums der auf die Beratung folgenden 3 – 5 Jahre (abhängig von Dauer und Umfang der Unterstützung) zu rechnen ist. Bei einem Wachstum von 5 Millionen (z.B. von 15 Mio auf 20 Mio innerhalb der Zeit) reden wir von ca. 250.000 Euro Honorar. Diese Variante ist mir seit Jahren nicht mehr begegnet, zum einen weil die Kunden dieses „Risiko“ nicht eingehen, zu viel zu bezahlen, zum anderen weil SEOs dieses „Risiko“ nicht eingehen, weil die Optimierung mit jedem Google-Algorithmusupdate schwieriger wird.

 

Bezahlung nach Aufwand

Die klassische Variante: Man betrachtet den Aufwand der Arbeit des SEO und bezahlt seine Stunden. Zu bedenken ist hier, dass die SEO-Maßnahmen oft sehr zeitversetzt greifen und der SEO natürlich von allen Erfolgen ausgeschlossen bleibt. Real Deal: You’ll get, what you pay for. Schwierig zu kalkulieren für den SEO, weil greift er sein Honorar zu hoch, erhält er den Auftrag nicht, greift er zu niedrig, macht der Unternehmer ein ordentliches Schnäppchen.

Fazit: Für welche Variante (oder Mix) Sie sich auch entscheiden, zentrale Aspekte bleiben:
Vertrauen – auf das Können und die Leistung des Optimierers
Controlling – Prüfung und Reporting der Leistungen
Anpassung – Anpassung der Maßnahmen, wenn nötig

 

 

 

Monatliche Kosten für SEO

350 – 600 Euro pro Monat (zzgl MWSt).
Kleine Unternehmen mit kleiner geografischer Reichweite (Landschaftsgärtner, Zahnärzte, Restaurants, KfZ-Werkstätten etc.) kommen oft mit reinen SEO-Kosten in dieser Höhe zurecht. Hinzu addieren sich ggf. noch AdWords-Kosten ab ca. 350 Euro pro Monat. Achtung! In dieser Preisregion tummeln sich auch viele unseriöse Angebote.

700 – 1.500 Euro pro Monat (zzgl. MWSt).
Für Unternehmen mit einer kleinen geografischen Reichweite, aber einer höheren Anzahl von potenziellen Kunden, die angesprochen werden müssen. Für Local-SEO eine gute Einstiegsgröße. In einer Kleinstadt reichen vielleicht 500 Euro, aber in einer großen Kreisstadt oder einer größeren Stadt reicht das nicht aus. 1500 Euro sind realistisch, wenn überregionale Kampagnen geplant sind, bei denen der Wettbewerb nicht allzu groß ist. In extremen Nischen kann mit so einem Budget auch Landesweit einiges erreicht werden.

2.000 – 5.000 Euro pro Monat (zzgl. MWSt.)
Für Unternehmen mit einem nationalen Zielmarkt oder mit internationaler Ausrichtung. Diese Unternehmen müssen mindestens 2000 Euro/Monat einkalkulieren, wenn in einem Nischenmarkt mit wenig bis moderatem Wettbewerb Erfolge verbucht werden sollen. Je bekannter das Produkt/Service gemacht werden soll, je höher müssen die Ausgaben über denen der Mitbewerber liegen.

10.000 Euro und mehr pro Monat (zzgl. MWSt.)
Für Unternehmen mit nationalem oder internationalem Zielmarkt, die sich nicht in einem Nischensegment bewegen, müssen mit mehr als 10.000 Euro pro Monat an SEO-Kosten (zzgl. MWSt) kalkulieren. Theoretisch kann der Betrag hier nach oben komplett offen agieren. Es gibt niemals genug hochwertige Inhalte und für viele Unternehmen wird es wichtig, permanent Top-Content zu liefern, damit die SEO-Strategie von Erfolg gekrönt ist. Solche Projekte erfordern bis zu Millionenbeträge pro Jahr.

Die Kosten für Suchmaschinenoptimierung richten sich also nach der Aufgabe, Zielmarkt, Unternehmensgröße und letztlich auch nach dem Budget, das man dafür aufbringen muss.

 

 

 

SEO-Budget: Wie können SEO Kosten budgetiert werden?

Das notwendige Budget für SEO richtiet sich nach der Aufgabe, die Sie erfüllt haben wollen. Mit dieser Aufgabe vor Augen muss sich der Dienstleister einen Überblick verschaffen. In der Regel erfolgt das über ein SEO-Audit, so wie z.B. unser SEO 360° Audit.

Ein solches SEO-Audit liegt in der Regel zwischen 600 Euro und 2000 Euro zzgl. MWSt. und beschäftigt einen Dienstleister zzwischen 5 und 10 Stunden. Ein solcher Rundumblick beinhaltet die Analyse der URL-Struktur, des HTML-Codes, Inhalte, Layout und zahlreichen anderen Faktoren wie z.B. lokale Sichtbarkeit, Sichtbarkeit in den sozialen Medien und vielem mehr. Für diesen Preis liefern SEO-Spezialisten in der Regel gut dokumentierte Basisdaten, die für ein Unternehmen mit technischem Know-How umsetzbare Maßnahmen enthalten. Sie erhalten einen guten Einblick in die Art und Weise der Arbeit des Unternehmens und können austarieren, ob Sie zueinander passen.

Detailierte SEO-Audits kosten zwischen 3000 und 20.000 Euro zzgl. MWSt. und liefern deutlich tiefere Einblicke. Hier werden Backlinks analysiert, problematische Zielmärkte analysiert und auch die Gefahren von SEO erörtert. Existieren bei Ihnen (und/oder Ihren Wettbewerbern) potenziell toxische Backlinks? Solche Audits zeigen sehr deutlich, wie hoch die tatsächlichen Kosten für eine Top-Platzierung mit hoch-wertvollem Content (High-Quality-Content-Strategy) ein zu kalkulieren sind und mit welchen Problemen während der Optimierung zu rechnen ist.

SEO Kosten - So viel kostet SEO

Was kostet SEO. Infographic darf geteilt und verbreitet werden

Bitte benutzen Sie nachstehenden Code, um diese Grafik zu teilen.

<center><a href="https://seybold.de/was-darf-seo-kosten/" target="_blank" alt="Was kostet SEO" title="Kosten von SEO-Maßnahmen"><img src="https://seybold.de/seybold-inhalt/uploads/was-kostet-seo.jpg" alt="SEO Kosten - So viel kostet SEO" width="950" height="1244" /></a></center>

 

 

 

 

 

Stundensätze

Abrundend für dieses Thema möchte ich auf eine Studie von MOZ und AYMT hinweisen.

 

Einer Studie von MOZ-Zufolge variieren die Stundensätze für SEO weltweit.. Diese Informationen sind zwar schon etwas älter, können aber durchaus noch zur Orientierung dienen. So lagen die Kosten zum Zeitpunkt der Erfassung zwischen 76€ und 200€ die Stunde. Tatsächlich gibt es aber auch einzelne Consultants, die 500 und mehr Euro für die Stunde veranschlagen. Mir sind einige namentlich bekannt, deren Obergrenze bei 500 Euro die Stunde noch nicht angelangt ist.

SEO Kosten AYTM Marktstudie

SEO Kosten, basierend auf der Marktstudie von AYTM (http://www.aytm.com)

 

Alle Angaben von Preisen auf dieser Seite sind zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu verstehen und richten sich an Unternehmer.

 

Erstveröffentlichung des Artikels: August 2008; Überarbeitet März 2016.

 

Fehler bei Unternehmenswebsites – So wird die Website besser – Tipps

Weit über 90% der Menschen nutzen die Recherche im Internet als primäre Informationsquelle. Dadurch ist es entscheidend für Unternehmen, eine Webpräsenz so effektiv wie möglich zu gestalten – dies hat Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn!

Trotzdem lassen über 90% der mehreren 1000 Websites, die ich seit 1998 überprüft habe, wertvolles Geld einfach unter den Tisch fallen – sehr häufig hätten die Fehler leicht vermieden werden können oder sind sogar jetzt noch mit einem moderaten bis geringem Aufwand korrigierbar.

Viele Probleme sind dabei von einem oder mehreren der nachstehenden Faktoren verursacht:

Mangelhafte strategische Planung

Sehr häufig vergessen Unternehmen bei der Gestaltung Ihrer Website die Besucher zu berücksichtigen. Wer sind die Besucher, die das Unternehmen besuchen? Aus welchem Grund wird die Website besucht und wie werden die Besucher vermutlich auf den Informationsgehalt und die Gestaltung der Website reagieren?

Das Problem liegt darin, dass bei der Gestaltung und Planung der Webpräsenz davon ausgegangen wird, alle Besucher wären homogen. Sie denken alle auf die gleiche Art, werden von den selben Texten und Worten inhaltlich angesprochen und verwenden einen vorgefertigten Pfad durch die Website.

Die Realität sieht leider ganz anders aus.

Der Grund für den Besuch der Website differiert zwischen den Besuchern. Ebenfalls der Grad der Bildung (und damit des Verständnisses und der Wortwahl) etc.

Bei der Planung der Website unabdingbar, sich mit verschiedenen möglichen Besuchertypen auseinander zu setzen. Versuchen Sie an die verschiedenen Typen zu denken, die Ihre potenzielle Website besuchen wollen (Investoren, Partner, Banken, Versicherungen, Arbeitssuchende, Medien …) und welche davon die Besuchertypen sind, die am Inhalt der Website interessiert sind.

Geben Sie jedem Besuchertypen, den Sie erstellen einen Namen und unterscheiden Sie in

  • Geschlecht
  • Alter
  • Sprache(n) (Spricht deutsch? englisch? spanish? etc.)
  • Ausbildungsniveau
  • Einkommen
  • Grund für den Besuch der Website
  • Trifft dieser Type Entscheidungen aufgrund von Optik, Emotionen oder dem Informationsinhalt (Dateninhalt)?
  • Welche Inhalte und grafische Elemente bevorzug dieser Besuchertyp?
  • Welche Inhalte und grafische Elemente wirken eher abschreckend auf diesen Besuchertyp?
  • Gibt es noch andere relevante Informationen, die über diesen Besuchertypen wichtig zu wissen sind?

Diese Aufgabe sollte von unterschiedlichen Personen im Unternehmen als Aufgabe angenommen werden (alle Abteilungen, die Kundenkontakt haben – und durch alle Managementebenen).

Mit diesen Informationen sollte die vorhandene Website besucht werden. Betrachten Sie die Website so, wie es der Besuchertyp tun würde – ein „Augen öffnendes“ Erlebnis!!

Informationen sind schlecht auffindbar

Navigationselemente sind schlecht positioniert oder nicht zielführend. Ein Besucher muss sich durch eine Website quälen, damit er sicher sein kann, auch genau die gesuchten Informationen aufzufinden.

Das ist ein Wissen, welches durch zahlreiche Usability-Studien weltweit bestätigt wird.

Aber: Website-Besucher brauchen sofort die Bestätigung, dass sie in dem Teil der Website angekommen sind, den sie suchen und dass sie dort kompetente und glaubwürdige Informationen vorfinden.

Betrachtet man dabei die Startseite, so ist dies der Punkt, an dem der Besucher erwartet, die wichtigsten Informationen zu finden. Der Eindruck dieser Seite auf den Besucher ist immens wichtig:

  • Ist die Website zu lang? Muss der Besucher scrollen? Sind die wichtigsten Informationen auf dem Teil der Webseite, der sichtbar ist (ohne zu scrollen)?
  • Passen die grafischen Elemente zu den Aussagen des Unternehmens? (Falsches Bildmaterial kann Bände sprechen)
  • Sind die Kernbotschaften und die Philosophie des Unternehmens sichtbar?
  • Kann die Navigation einfach aufgefunden werden? Ist sie intuitiv und sinnvoll beschriftet?

Designer lieben es, auf der Homepage rotierende Elemente zu platzieren. Schauen Sie sich solche Webseiten an (z.B. die DELL-Website mit den mindestens 4 verschiedenen Angeboten als grafisches Element http://www.dell.de/).

Angegebener Grund dafür ist, dass angeblich mehr Elemente es erlauben, mehr Informationen darzustellen.

Aber: Warten die Besucher bis die Information, die sie benötigen, irgendwann mal eingeblendet wird? Erhalten diese Besucher nicht eher den Eindruck, dass das, was sie suchen, von diesem Unternehmen (oder der Website) gar nicht geleistet werden kann? Und verlassen diese Besucher dann nicht die Website?

Genau so gefährlich sind auch Phrasen und Sätze, die ein Besucher nur dann versteht, wenn er das Unternehmen bereits kennt. Neue Besucher werden sich nicht verstanden fühlen oder finden nicht die Ansprache, die ihren Bedürfnissen entspricht – und verlassen die Website. (Auch hier ein Beispiel von der DELL-Website: „Behalten Sie mit den flexiblen Skalierungsoptionen des DX Object Storage Systems die Kontrolle über wachsende Datenmengen.“ Hat das nun jemand verstanden?)

Website passt nicht zum Unternehmensbild oder der Social-Media-Präsenz des Unternehmens

Die Gestaltung und Art des Inhaltes differiert zwischen Print, Website, Twitter-Meldungen, Facebook-Unternehmensseiten, Youtube-Seiten des Unternehmens, MySpace-Seiten des Unternehmens etc.

Eine einheitliche Botschaft ist wichtig. Andernfalls wird die Marke geschwächt und eine emotionale Bindung an die Marke nicht möglich. Stellen Sie sich vor, das Design von Coca Cola würde sich von Präsenz zu Präsenz unterscheiden.

Sowohl bei Twitter (http://twitter.com/COCACOLA), als auch bei Facebook (http://www.facebook.com/cocacola), als auch bei MySpace (musikorientert) (http://www.myspace.com/cokemusic) oder der Unternehmenswebsite (http://www.coke.de/) ist die Website mit den gleichen Elementen an nahezu dem selben Platz auf dem Bildschirm vertreten. Immer ist die Cola-Flasche rechts oben das zentrale Bild.

Ralf Seybold präsentiert Coca Cola auf unterschiedlichen Websitemedien

Wahrscheinlich sind unterschiedliche Teams für die unterschiedliche Art der Webpräsenzen verantwortlich. Besonders dann ist es notwendig, dass ein Firmen interner Top Manager oder aber eine externe Agentur die Übersicht über das Niveau der einzelnen Seiten behält, denn eine sterile Information, aus der Website herauskopiert (z.B. aus dem Bereich Investors-Relation) wird jeden Besucher einer Facebook-Fan-Seite frustrieren.

Fehlende unternehmensinterne Zusammenarbeit

Über die Marketingabteilung wird Interesse, Informationsabsicht oder eine Kaufabsicht bei den Besuchern im Internet generiert. Trotzdem wird diese Hebelwirkung oft nicht schnell genug mit Aktion durch Vertrieb oder andere Abteilungen realisiert.

Zwingend sollte auf jeder Seite einer Webpräsenz zu einer Handlung aufgerufen werden. Fehlt dies, ist die Gefahr, dass der Besucher die Website verlässt oder eine andere Handlung vornimmt, als die gewünschte, bei mehr als 40%.

Allerdings muss innerhalb des Unternehmens klar sein, dass dem Call-to-Action zu folgen ist und Webanfragen mindestens so schnell zu bearbeiten sind, wie alle anderen Anfragen auch – eher noch schneller.

Fehlender Rückhalt durch das Management

In zahlreichen (vor allem kleinen und mittelständischen) Unternehmen ist die eigene Webpräsenz noch immer ein sträflich vernachlässigter Teil des Marketing-Mix. Die Geschäftsleitung verfolgt hier keine geeignete Strategie für den Umgang mit der Webpräsenz. In den meisten Fällen aufgrund von Unterschätzung oder schlichtweg „Nichtwissen“.

Potenzielle zusätzliche Einnahmen werden verhindert, wenn man diese Besucher/Interessenten nicht an sein Unternehmen bindet. Eine fehlende Strategie führt dazu, dass der Invest in die Website nur wenig Chance hat, sich zu rentieren.

Seit 1998 betreue ich sowohl Unternehmen mit nur 2-3 Mitarbeiter, als auch mittelständische Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern. Dabei ist es notwendig im Hinblick auf die jeweiligen Budgets die passenden Lösungen präsentieren zu können.

Alle Unternehmen, für die RSIM – Ralf Seybold Internet Marketing tätig war, haben im Rahmen der vorgesehenen Budgets die gesteckten Ziele erreicht und eine Verbesserung des Return on Invest mit ihren Webseiten erfahren.

Möchten Sie Referenzen? Nehmen Sie Kontakt mit mir auf 07195-4149136 oder per Email über unsere Kontaktseite

Eigener Twitter Hintergrund

Twitter nimmt zunehmend einen großeren Stellenwert in der Unternehmenskommunikation ein.

Allerdings sehen standardisierte Twitterhintergründe immer etwas „lieblos“ aus und wirken zum Teil für die Firmenkommunikation „unseriös“.

Zahlreiche Möglichkeiten sind daher entstanden, wie ein Twitterhintergrund professionell gestaltet werden kann. Wichtig dabei ist, dass der ideale Hintergrund ca. 1300 x 1500 Bildpunkte groß sein sollte.

Den eigenen Hintergrund für Twitter selbst erstellen, dabei helfen die folgenden Websites: Ein Twitter-Profil professionell darzustellen, mit einem eigenen Twitter-Hintergrund:

http://freetwitterdesigner.com/
http://www.mytweetspace.com/
http://www.twitbacks.com/
http://www.prettytweet.com/
http://twitterwall.me/

Anregungen für die Erstellung eigener Twitter-Hintergrundbilder finden sich im Web auf unzähligen Seiten, die Twitter Hintergrundbilder anbieten:

http://www.doctortwitter.com/custom-twitter-layouts-and-themes/
http://www.twitrounds.com/
http://www.twitterbackgroundsgallery.com/

http://www.twitter-images.com/

Beispiele für Twitter-Hintergründe finden Sie hier:

http://twitter.com/1stseo
http://twitter.com/olivierchatel
Beispiel: Couponwebsite
Beispiel: Color Prints Online

Google TV

Ihr Video im Fernsehen? Das geht nicht? Doch – mit Google TV.

Stellen Sie sich vor was Sie erreichen können, wenn Sie wirklich Ihren Zielmarkt erreichen wollen und eine direkte, ansprechende Anzeige als Video gestalten und diese Vermarktungsmöglichkeiten besitzen.

Ich wette, Sie können sich kaum vorstellen, dass diese Anzeige im Cent-Bereich pro neuem Websitebesucher liegt.

Dieser Tipp und weitere finden Sie bei Suchmaschinenoptimierung in Stuttgart und anderswo.