Allgemeine Informationen zu SEYBOLD – Agentur für Sichtbarkeit und die Themen, die wir Ihnen bieten. Dazu gehört an vorderster Linie das Thema Sichtbarkeitsmanagement. Wir verstehen unter Sichtbarkeitsmanagement die Marketing-Channel-Übergreifenden Maßnahmen die notwendig sind, um ein Unternehmen oder Marke besser sichtbar zu machen.

Im Allgemeinen Bereich unseres Blogs finden Sie allgemeine Informationen aus der Welt von Online Marketing, Webdesign, SEO, AdWords, Facebook-Anzeigen und vielem mehr.

SEO

SEO – Was ist SEO?

Was ist SEO?

SEARCH ENGINE OPTIMIZATION (SEO)

SEO ist die englische Bezeichnung für Suchmaschinenoptimierung. Darunter versteht man den Prozess, die Anzahl an Besuchern einer bestimmten Website zu maximieren, indem sichergestellt wird, dass die Website weit oben in den Suchergebnissseiten einer Suchmaschine erscheint.

 

BereichThemenWeiterführende Links
OnpageServergeschwindigeit, Meta-Daten, Inhaltsstruktur, Bilder, Architektur der Website, interne und externe Verlinkung, Content, Keywords, strukturierte Daten, Mobile SEOPlatz 1 in Google
Sichtbarkeitsanalyse
Content-Marketing
OffPageBacklinks (NO-Follow, Do-Follow, Nicht-toxische-Links), Local SEO, AdWords/Facebook Ads etc., Social Media, Link Risk Management und Link AuditsLinkbuilding
Link-Risk-Management
AdWords
Local SEO
Social Media
Link Audit

SEO

Unter SEO (engl.: Search Engine Optimization, dt.: Suchmaschinenoptimierung) versteht man alle Maßnahmen, die das Ranking einer Website in den SERPs beeinflussen, dem organischen Suchmaschinenranking in den unbezahlten Suchergebnissen (Natural Listings).

SEO ist der große Bruder des SEM (engl.: Search Engine Marketing, dt.: Suchmaschinenmarketing). Beide wiederum sind Bestandteil des Online Marketings ist.

Suchmaschinenoptimierung lässt sich in zwei Aufgabenbereiche gliedern: OnPage- und OffPage-Optimierung.

Unter OnPage versteht man alle Maßnahmen und Anpassungen, die auf der eigenen Website durchgeführt werden können. OffPage dagegen bezeichnet alle Maßnahmen, die nicht durch Änderungen der Website selbst geschehen, sondern von äußeren Einflüssen, wie zum Beispiel Backlinks, abhängig sind.

Das Gegenstück zu SEO ist „Negative SEO“, worunter alle Maßnahmen fallen, die zu schlechteren Rankings von Mitbewerbern führen sollen, statt zu einem besseren Ranking der eigenen Webpräsenz.

 

Weiterführende Informationen: Platz 1 in Google

 

Historisches zu SEO

Suchmaschinenoptimierung gibt es nun schon seit rund 20 Jahren und wer auf den entsprechenden Konferenzen unterwegs ist, erfreut sich über die vielen Geschichten von Menschen wie Rand Fishkin und anderen Veteranen des SEO.

Diese Dinge sind nun in einem ca. 40 minütigem Film zusammengefasst, der in voller Länge unten angeschaut werden kann.

„SEO – The Movie“

 

10 Kostenlose Tools für die Website

Top 10 kostenlose Tools zur Verbesserung der Website

Die Top 10 kostenlosen Tools, die wir immer wieder nutzen fasse ich in diesem Post für Sie zusammen. Das ist meine kleine Liste kostenloser Tools, die helfen, die eigene Website zu verbessern.

10 Kostenlose Tools für die Website

1. Befindet sich die Website in schlechter Nachbarschaft?

Schlechte Nachbarschaft? Link Checker – Links sind wichtig. Dieser Link-Checker prüft, ob alle Links der Website funktionsfähig sind und ob sie sich in guter oder schlechter Nachbarschaft befinden. Ein erster Überblick, um z.B. zu sehen, welche der Links als potentielle Spam-Seiten angesehen werden. Die Wertung ist nicht 100% aussagekräftig, gibt aber einen kleinen Überblick.

 

2. Backlinks analysieren

Backlinks sind wichtig. Kostenlos Backlinks analysieren kann man zum Beispiel auch mit dem Open Site Explorer von MOZ.

 

3. Performance der Website

SiteSpeed der Website herausfindenDie Performance der eigenen Website messen: Um realistische Einblicke zu erhalten, wie eine Website lädt, hilft dieses Tool. Es emuliert verschiedene Browser und das Verhalten der Website in diesen aus unterschiedlichen Ländern. Eigentlich ein MUST HAVE für Site-Speed-Testing.

 

4. Keywords finden

Kostenloses Keyword-Tool für Google, Youtube, Bing, Amazon und den App Store – Diese Suchworttool findet passende Keywords und Fragen zu eingegebenen Worten. Dieses hilfreiche Tool zeigt schnell auf, worüber man im „Internet spricht“ und stellt dadurch ein klasse Recherche-Tool für geplante Inhalte etc. dar.

Keyword Themen Tool

 

5. Kostenloser Website-Checker

OnPage-Org bietet einen kostenlosen Website-Checker an. Dieser bietet einen ersten Einblick in die Dinge, die auf der Website umgesetzt werden müssen.

 

6. Wie sieht ein BOT die Website?

Der Spider Simulator zeigt auf, wie eine Suchmaschine die eigene Website sieht und darauf reagiert.

 

7. Wissen, über was geredet wird
Der Google Alert ist ein kostenloser Dienst, über den man informiert werden kann, wenn zu einem bestimmten Thema Veröffentlichungen im Internet vorgenommen werden. Das Minimum, für das man dieses Tool nutzen sollte, ist zur Überwachung der eigenen Brand.

 

8. Analytics
Google Analytics ist ein kostenloses Tool, das gerade in Verbindung mit der Google Search Console sehr viele wertvolle Informationen bieten kann.

 

9. Kostenloses Bilder
Pixelio und  Morgue File bieten kostenlose Photos, die auf Webseiten verwendet werden dürfen. Pixabay bietet auch Fotos, allerdings gibt es dort häufiger von Abmahnungen zu hören. Es ist also dringend notwendig, das kostenlose Angebot zu dokumentieren. Wer es einfach und stressfrei mag, dem sei Stockunlimited ans Herz zu legen, wo es für ca 4 Euro im Monat unbegrenzt sehr gutes Bildmaterial zum Download gibt.

 

10. Verhaltenstests
Feng-GUI generiert Heatmaps für Websites (nachdem ein Screenshot hochgeladen wurde) und simuliert den menschlichen Blick auf die Website innerhalb der ersten fünf Sekunden. Was sticht ins Auge, wohin schaut der Betrachter. Das ist ein großartiges Tool, um zu prüfen, wie der Betrachter reagiert.

Feng Gui Heatmap

 

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Nutzerverhalten – So steigern Sie den wichtigsten Rankingfaktor

Nutzerverhalten – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017. Dies sind die Abenteuer der Suchmaschine Google, die uns mitnimmt in Regionen, die noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Google Top Rankings erzielt man wie? Die wichtigsten Rankingfaktoren sind lt. Google Links, Content und Rankbrain als Filter. Doch spätestens seit den Phantom Updates und dem Fred-Update von Google ist eines klar:

Qualiät und Nutzerverhalten sind eng aneinander geknüpft.

Heute bereits ist der Einfluß des Nutzerverhaltens dafür verantwortlich, ob eine Seite, die es durch guten und relevanten Content in die Top 10 geschafft hat, dort auch bleibt.

Die Zeiten, in denen Content, um des Contents Willen, produziert wurde, gehören der Vergangenheit an.

Was braucht ein erfolgreiches Unternehmen auf seiner Website?

Ein Unternehmen braucht heute:

  • Content: Die Grundvoraussetzung für ein Ranking überhaupt ist das Vorhandensein von relevanten Angeboten (bzw. Lösungen) und gutem (=relevanten) Inhalt.

  • Technik: Die Informationsarchitektur und sauberer Code sind als technisches SEO dafür verantwortlich, dass eine Domain die Chance erhält, vorne gefunden zu werden

  • Links: Über Links schätzt Google die Relevanz und Wichtigkeit einer Seite ein.

  • Nutzerverhalten: Das Nutzerverhalten entscheidet, ob und wo eine Domain in den Top 10 steht bzw. gar bleibt.

google-rankingfaktor-geheimnis

Googles wichtigster Rankingfaktor

Nutzerverhalten, User-Experience, UX – wie man das Kind auch nennen mag, wird zunehmend der wichtigste Rankingfaktor innerhalb der Suchergebnisse.

Und beginnt man, von der abstrakten Welt der Programmierer, Nullen und Einsen, vorgefertigten Shops, die noch immer eine Funktionalität verfolgen, wie die ersten Shops in den 1990er Jahren, dann erkennt man schnell: Der Benutzer will heute verführt werden.

 

Die Verführung des Benutzers

Und die Verführung beginnt bereits in den Suchergebnissen.

Ein verführerischer Text, der in den Suchergebnissen gezeigt wird, verleitet wesentlich häufiger dazu, eine Webseite zu besuchen. Jeder Nutzer, der ein Produkt sucht, braucht nicht viel mehr zu wissen, als das Produkt selbst – dann kann er es finden. Was ist aber, wenn er das Produkt noch gar nicht kennt? Wenn er gezielt nach Eigenschaften sucht?

Genau das gilt es zu erkennen.

Warum?

Für Google ist es geschäftskritisch, die beste Suchmaschine der Welt zu sein. Von den Anzeigen hängt der größte Teil des Gewinns ab. Wenn niemand mehr sucht, dann gehts damit bergab. Eine Suchmaschine verliert seine Kunden dann —– wenn sie keine guten Ergebnisse mehr liefert. Folglich ist es für Google entscheidend, gute und relevante Ergebnisse zu zeigen.

Eine Verbesserung der Suchergebnisse kann Google relativ leicht erhalten, in dem die Interaktion zwischen Nutzer und Suchergebnis beobachtet wird. Welcher Link wird geklickt? Wie schnell taucht der Suchende wieder in den Suchergebnissen auf? Wie lange verweilt er auf der entsprechenden Zielseite?

Bessere Suchergebnisse erhält Google genau dann, wenn diese Informationen zu einer Neujustierung der Suchergebnisse führt. Warum auch sollte ein Nutzer auf Position 1 bleiben, wenn Position 2 oder Position 3 wesentlich häufiger angeklickt wird? Was veranlasst Google, ein Suchergebnis in den Top 10 zu behalten, das nicht geklickt wird? Und ein Patent für diese Idee gibt es bereist seit 2011. Das US-Patent 20120016888 beinhaltet unter anderem das Sortieren von Dokumenten basierend auf der Analyse von Suchergebnisse.

Nutzerverhalten

Was ist das Nutzerverhalten und welche Daten verwendet Google?

Nicht bekannt ist, welche Daten in diese Umsortierung einfließen. Vermutlich sind es aber die Bewegdaten aus Google Chrome, da dieser Browser deutlich stärker verbreitet ist, als z.B. Google Analytics auf Webseiten verwendet wird (10% aller Websites verwenden Analytics). Denbkar ist auch, dass eine Kombination aller verfügbaren Daten genutzt wird.

Ganz sicher sind es Metriken wie

  • CTR (Click Trough Rate), welche Ergebnisse werden überhaupt angeklickt
  • Verweildauer auf der betreffenden Seite
  • Rückkehrhäufigkeit von einer Seite zu den Suchergebnissen zurück
  • Klickdaten auf einer Webseite

Diese Informationen lassen schon erkennen, ob eine Seite entsprechend funktioniert.

Domain verliert Ranking wegen schlechter User-Experience

Nur konsequent durchdacht wäre es, wenn Google die Klickdaten auf die gesamte Domain anwendet und daraus ein Vertrauensverhältnis aufbaut. Sozusagen einen Wert, der bestimmt, wie häufig Informationen von dieser Seite generell dazu führen, einen Suchenden „glücklich“ zu machen.

Aber wenn das passiert, wie kann man die eigene Webseite denn dann ordentlich positionieren?

 

7 Tipps zur Steigerung des Nutzerverhaltens

Die Verbesserung des Nutzerverhaltens ist die zentrale Aufgabe für das Performance Marketing. Das bedeutet, dass eine Webpräsenz wie folgt bearbeitet werden sollte:

  1. Unnötige Seiten loswerden

    Werden Sie unnötige Seiten losÜber Google Analytics erkennen Sie sehr genau, welche Seiten praktisch nie besucht werden oder aber eine sehr hohe Absprungrate generieren.Vielleicht liegt es daran, dass zwar die Informationen gut sind, aber nicht ausreichend. Dann sollten diese Seiten umgeschrieben werden.Vielleicht liegt es daran, dass diese Informationen niemanden interessieren, dann löschen Sie diese Seiten aus Ihrem Internetangebot. Und sollten Sie doch der Meinung sein, man bräuchte diese Seiten, dann geben sie diesen wenigstens ein „noindex“ in den Metadaten mit.

  2. Verweildauer auf der Seite erhöhen

    Die Verweildauer auf einer Seite erhöht man durch das Hinzufügen von Mehrwert. Das kann entweder in Form eines fachspezifischen Kalkulators sein oder eines längeren Informationsvideos (z.B. auch Gebrauchsanleitung). Sinnvoll sind alle Dinge, die dafür sorgen, dass ein Nutzer nicht gleich wieder die Seite verlässt.Das bedeutet auch, dass das Design ansprechend sein muss.

  3. Verbesserung des CTR

    Aus den Daten der SearchConsole ist ersichtlich, welche Seiten zwar häufig angezeigt werden, aber selten Klicks bekommen. Hier gilt es jetzt zu überprüfen, ob diese Seiten nicht geklickt werden, weil die Angaben in den Suchergebnissen nicht stimmen (also Titel und Beschreibung), oder ob es daran liegen könnte, dass die Seiten „eigentlich“ auf andere Suchworte optimiert sein sollten.Das zu überprüfen ist einfach möglich, indem man Title und Description (ggf. auch die URL) verändert und dann überprüft, was geschieht. Klicken mehr Suchende auf das Ergebnis, ist der Weg richtig.

  4. Starke Inhalte produzieren

    Content, um den Content-Willen ist sowas von out. Was die Website brauchen kann, ist starker Content, der Lust macht, ihn zu lesen, besuchen, zu nutzen. Über die Punkte 1 – 3 erkennt man deutlich, wo die Stärken und Schwächen einer Website sind und kann gezielt die Stärken weiter ausbauen.

  5. Keyword-Kanibalisierung

    Aus der Searchconsole erkennt man, welche Seiten um das selbe Keyword kämpfen. Hier sollte man sich fragen, ob nicht eine (lange) Seite mit viel Inhalt für die Nutzer besser wäre oder ob es tatsächlich notwendig ist, dass mehrere Seiten um das selbe Keyword kämpfen.
    Analysieren, prüfen, umschreiben – vielleicht auch mit dem Mut zu löschen – sind die richtige Strategie, um in den Suchergebnissen weiter nach vorne zu kommen.
    Das bedeutet gleichzeitg auch, dass Sie doppelten Content vermeiden sollten.

  6. Nutze die Macht

    „Die Macht ist es, die dem Jedi seine Stärke gibt. Es ist ein Energiefeld, das alle lebenden Dinge erzeugen. Es umgibt uns, es durchdringt uns. Es hält die Galaxis zusammen.“, sagt Obi-Wan Kenobi zu Luke Skywalker im „Krieg der Sterne“ (1977).

    Also nutzen Sie die Macht und behalten Sie den Überblick über Ihre Webseiten. Kommentare, Benutzer gesteuerte Inhalte und sonstige Gastartikel können Sie nicht kontrollieren, wenn Sie sie nicht kontrollieren. So schön ein Forum ist, die Meinungen dort sind unkontrollierbar und führen oftmals zu ungewünschten Ergebnissen (wie auch Gästebücher und andere Dinge, die man besser in den 1990er zurücklassen hätte sollen).

    Wenn Benutzer Inhalte generieren dürfen, dann sollten diese zumindest so kontrolliert werden, dass Sie selbst bestimmen, was davon in den Google Index darf und was nicht.

  7. Beobachten, Analysieren, Reagieren

    Beobachten Sie Ihre Rankings, lassen Sie ein Auge auf der Anzahl der im Google Index befindlichen Seiten ruhen. Verwenden Sie Analytics und nutzen Sie die Search Console.
    Beobachten Sie Veränderungen, analysieren Sie den Grund dafür und reagieren Sie wie oben beschrieben.

 

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Google: Von der Suchmaschine zur Antwortmaschine

Rand Fishkin auf der SMX 2017 MUC

SMX 2017 – Was bringt die Konferenz in München?

Eine Konferenz zum 2-Tages-Ticketpreis von ~ 1.400 Euro zzgl. MWSt.

Was kann man dafür erwarten?

Die kurze Antwort: Ziemlich viel. Viele Kollegen aus Agenturen, Head of SEOs großer Unternehmen, Affiliates – und jede Menge Best Practice, auch für Fortgeschrittene.

Opening Keynote: Rand Fishkin – The Search Landscape in 2017

Rand Fishkin auf der SMX 2017 MUC

 

Wie sieht die Google Suchmaschinenlandschaft in 2017 aus? Rand veröffentlich in seinem Vortrag weltweit erstmalig die aktuellen Forschungsergebnisse von MOZ.

Suchanfragen Mobile vs Desktop

Täglich werden über 2 Trillionen Suchanfragen an die Suchmaschine gestellt. Eine Suchanfrage dauert dabei durchschnittlich 55 Sekunden.

12% der Suchergebnisse geht direkt zu anderen Google Angeboten.

8% nutzen den „Zurück-Button“, um wieder zum Suchergebnis zu kommen und ein anderes Angebot aus den Ergebnissen zu wählen.

Spannend dabei: 21% ändern die Suchanfrage nochmal, bevor sie diese an Google abschicken.

Dabei gibt es Unterschiede, so Rand Fishkin, zwischen mobiler Suche und der Desktopsuche. Während es zwar auf mobilen Endgeräten wesentlich mehr Suchanfragen gibt, ist dort der Traffic im Vergleich zu Desktopsuchen deutlich hinterherhinkend. 57% der mobilen Suchanfragen enden ohne einen Klick, weil die Antwort bereits vom Endgerät gegeben wurden. 41% werden dann in der organischen Suche tatsächlich geklickt, während auf AdWords lediglich 2% der Klicks gehen.

Auf dem Desktop schneidet das besser ab, wenn auch nur wenig (Paid-Search bei 2,8%, 62% Klick auf organische Ergebnisse und 35% klicken tatsächlich gar nichts an).

Die Problematik dabei ist, dass viele Snippets bereits die Ergebnisse der Suche anbieten.

Featured Snippets – die Zukunft von SEO?

Die Optimierung von Featured Snippets bietet damit natürlich die Chance, direkt auf Suchanfragen mit einem Ergebnis reagieren zu können. Der Trend, dass sich Google von der Suchmaschine zur Antwortmaschine bewegt, ist mehr als deutlich. Dabei bedeutet aber auch, dass mehr Antworten, die direkt in den Suchergebnissen gezeigt werden gleichzeitig weniger Klicks auf AdWords bedeuten. Diese Entwicklung scheint Google ganz bewusst zu gehen, indem man sich zur Antwortmaschine wandelt.

 

Braucht man 2017 eigentlich noch eine App?

90% der mobilen Nutzung fällt auf Apps zurück. Dabei sind 10% Browser (ja, Browser zählen auch als App). Im Durchschnitt nutzt ein Smartphone-User gerade mal 3 Apps. Meist sind das Facebook, Google Maps und eine dritte App.

Wozu also 2017 noch Apps entwickeln?

Tatsächlich ist die Entwicklung weg von Apps und hin zu PWA (Progressive Web Apps) ein klarer Trend.

Wohin klickt der Nutzer nach einer Suche?

Die Click-Through-Rate ist zwischenzeitlich ein Rankingfaktor für die Google Suchergebnisse. Was aber taucht nach einer Suche in den Ergebnisse auf und worauf klickt der Nutzer nun tatsächlich?

  • AdWords ist mit 50% in den SERPS vertreten, aber nur 3% der Klicks fallen auf AdWords.
  • Google Shopping ist mit 9% vertreten, aber nur 0,55% der Klicks gehen auf die Produkte.
  • Youtube-Ergebnisse kommen zu 6.3% der Suchen und erhalten durchschnittlich 1,8% der Klicks.
  • Der Knowledge-Panel taucht bei 38% der Suchen auf – und wird 0,5% geklickt.
  • 49% der Suchen werden gar nicht geklickt.

 

Rands Ausführungen waren ein sehr interessantes Abbild der Google Suche 2017.

 

Google Analytics Power Reporting für SEO und SEA

Andrew Garberson von Luna Metrics zeigte mehrere Varianten, die sich lohnen, mit Google Analytics zu verfolgen. So sollte jeder drei Levels von Reporting nutzen.

Das tägliche Basic-Reporting umfasst vor allem die Veränderungen im organischen Traffic während das monatliche Reporting ein Multi Channel Reporting ist und verschiedene Punkte darlegt

  • Conversions: Organic vs Paid
    Conversions: Search vs Other
  • SEO Landing Page Traffic
  • Budget Tracking

Und so weiter. Die Ansätze von Andrew sind mit vielen Beispielen direkt übernehmbar für das eigene Reporting und Überprüfung der Analytics Daten.

 

Die Wahrheit über SEO Mythen von John Müller

Googles Webtrends Analyst John Müller räumte auf mit SEO-Mythen und gibt auf die zahlreichen Fragen aus dem Publikum geduldig Antworten. Leider sind die Antworten oft im typischen „Google-Nebulös“ gehalten – Auf keine der Fragen gibt es eine eindeutige Antwort.

John Müller Google

Beispiele:

  • Seiten, die es nicht mehr gibt, wären technisch korrekt mit einem 410 aus dem Index zu kegeln, praktisch reicht aber auch ein 404 (dauert halt minimal länger).
  • Indexierung von Infinite Scroll funktioniert manchmal für 2 oder 3 Seiten, aber der Googlebot bleibt nur eine kurze Zeit und Lazy Loading (also das Laden von Bildern dann, wenn sie ins Bild kommen) kann der Googlebot nicht. Oder manchmal doch? Man weiß es nicht zu 100%. Zugegeben ist das aber auch schwer – ich vermute, dass nicht mal Google weiß, wie die Zusammenhänge der Crawlings und Rankings tatsächlich funktionieren.

Lösungsansätze für immense Herausforderungen

zeigt Oliver Borm (Google) auf. Dabei stellt er zunächst das Cross Device Tracking in den Mittelpunkt, weil sich Menschen sowohl auf mobilen Geräten als auch auf dem Desktop bewegen. Gerade bei AdWords verwendet man hier die künstliche Intelligenz für das Smart Bidding. So bewegt sich Google hier von Mobile First zu AI First und zeigt Smart Bidding mit zwei Klicks im neuen AdWords (AdWords next), das dieses Jahr ausgerollt werden soll.

 

In den Nachmittagsvorträgen habe ich mir Google Tag Manager Hacks zu eigen gemacht, gesehen was die Search Console alles für mich tun kann, wie man idealerweise auch für SEO ein Split-Testing aufsetzt und was alles für die Erstellung eines ordentlichen Feature Snippets notwendig ist.

Interessante Gespräche mit Marcus Tandler oder Christoph Cemper rundeten den Tag für mich ab.

Highlight des ersten Tages aber war die Keynote: „Was wir immer schon wissen wollten: Q&A mit Rand & Wil“, bei dem Rand Fishkin und Wil Reynolds aus dem Nähkästchen plauderten. Das sind auch genau die Momente, die eine solche Konferenz so wertvoll machen und viele neue Denkanstöße oder Bestätigungen mitbringen.

 

Insgesamt ist die Wertigkeit für ein solches Ticket immer wieder gegeben durch den interessante Know How Transfer, den man erlebt. So standen am zweiten Tag wichtige Punkte auf dem Programm wie z.B. das Thema Relaunch bei großen Webseiten oder auch die Problematiken bei internen Verlinkungen.

Aber bei jeder SMX ist ein Vortrag dabei, der allein schon (fast) die Gebühren Wert ist. Für mich – und für viele andere – war das Wil Reynolds dddmit seinem konkreten Ansatz …

… „People First vs Google First“.

Wil berichtet davon, wie er über viele Jahre von 2009 bis 2012 weltweit an oberster Stelle in den Suchergebnisse stand für SEO Agency, SEO Agencies, SEO Consultant, SEO Consultants usw. Tatsächlich hat sich nach seinen Aussagen nicht ein einziges Geschäft über diesen Vorteil angebahnt, weil die Menschen einfach anders suchen.

Das ist auch der zentrale Ansatz – und vielleicht hat mir der Vortrag von Wil deshalb so gut gefallen, weil er sich so deckt mit dem, wie sich Seybold gewandelt hat seit 2013 mit dem Ansatz des Sichtbarkeitsmanagements.

Wil geht grundsätzlich davon aus, dass Menschen nach jemandem suchen, der ihnen helfen kann – und zwar lokal in ihrer Nähe und nicht irgendwo auf der Welt. Und Personen, denen geholfen werden konnte, danken oftmals mit Weiterempfehlungen, was Wil zu dem Ausspruch bringt „Thanks are better than Ranks“.

Ein zufriedener Kunde bringt mehr neues Geschäft für die Agentur, als es die Rankings tun können.

Wil und seine Agentur hören den Kunden ihrer Kunden zu und versuchen herauszufinden, was deren Antrieb ist, wenn sie etwas in Google suchen. Denn es ist wichtig, die Gefühle herauszuarbeiten, die der Suchende hat, anstatt die richtigen Worte zu finden. Worte können je nach Tonation andere Bedeutungen haben (merkt man z.B. schon daran, dass E-Mails viel eher falsch verstanden werden können, als wenn man miteinander telefoniert – E-Mails tragen keine Emotionen).

Dass er damit Erfolg hat, belegt Wil Reynolds mit zahlreichen Beispielen seiner Kunden.

Erfolg in SEO ohne Ranking-Verbesserung

Allein eine Änderung der Meta-Daten mit weniger technischer Terminologie brachte 57% mehr Click-Through und 59% höhere Conversion. Und das alles, ohne dass sich die Position in den Suchergebnissen nur im Geringsten veränderte.

 

SMX München möchte man nicht missen

Mein Fazit für die SMX ist: Man möchte diese Konferenz nicht missen. Nicht nur, dass der Termin für Networking erstklassig geeignet ist und man zahlreiche (neue) Freundschaften schließt – es bietet sich darüber auch der direkte Austausch auf einen sehr hohen Level. Vorträge und Hands-On haben fast durchgehend eine hohe Wertigkeit. Für jeden sind eine Menge technischer Fertigkeiten dabei und was noch wesentlich wichtiger ist: Es gibt Denkanstöße und manchmal ganz neue Sichtweisen.

SMX 2018 also schon mal im Kalender vormerken: 20.03.2018 – 21.03.2018

 

 

SEYBOLD gehört zu den Top 100 SEO Dienstleistern 2017 in Deutschland lt. iBusiness

Top SEO Agentur 2017

SEO Agentur 2017: Schön, ein solches Signet verwenden zu dürfen. Schön damit geschmückt zu werden von einem renommierten Verlag und so zu den Top 100 Dienstleistern in Deutschland gezählt zu werden.

Das dürfen wir ab sofort sagen. Nun ist amtlich, was uns am 20.12.2016 per Email erreichte: Wir sind Top 100 SEO Dienstleister 2017 in Deutschland, basierend auf den Erhebungen von iBusiness.

Top 100 SEO Agentur - Schreiben vom Hightext-Verlag

Dieses Schreiben erhielten wir per E-Mail am 20.12.2016.

Wir haben uns mit unserer Listung auf dem Poster gleichzeitig auch für das iBusiness Top 100 SEO-Siegel qualifiziert. „Sie sind einer der 100 wichtigsten SEO-Dienstleister“ steht im Anschreiben von iBusiness.

iBusiness-Top 100 SEO Dienstleister Poster

Aber noch wichtiger, als diese Auszeichnung sind mir persönlich die Anrufe, die ich in den letzten Tagen erhalten habe.

Heute morgen rief mich ein Kunde aus der Schweiz an, ein Taxi-Unternehmer der unseren Taxi-Fahrpreis-Kalkulator nutzt. „Ich wollte Ihnen sagen, dass Sie einen super Service haben und ich bin sehr zufrieden mit Ihrer Lösung. Wir konnten die Anzahl an Fahrten – vor allem für Unternehmen – deutlich steigern. Heute machen wir mehr Kurierfahrten, mehr Airportservice, mehr Privatfahrten.“

Oder der Local-SEO-Kunde, der anruft und sagt: „Die Maßnahmen schlagen voll ein. Ich habe mehr Anfragen und bin in Google mittlerweile sogar vor meinem größten Konkurrenten. Was können wir als nächstes tun, um das noch weiter auszubauen?“

Danke.

Natürlich freuen wir uns darauf in 2017 unsere Kunden mit unserer besten Leistung zu betreuen. Die Trends in SEO sind nicht zu verkennen. So steht 2017 ganz im Zeichen von Mobile-First, mobilen Webseiten, AMP, aber auch Rich Snippets. Rundum: Es wird immer wichtiger, für die Kunden sichtbar zu sein im Web. Nicht nur in Google, auch über Google hinaus. #BANG – Besser als nur Google.

 

Außerdem:

Klickraten nach Branche

Google AdWords – Welche CTR ist gut in meiner Branche?

Herausragende CTR erzielen - Wie erzielt man bessere Klickraten als die Mitbewerber?

AdWords Nutzer stehen häufig vor der Frage, ob die Klickrate, die sie in AdWords erzielen, gut oder schlecht ist. Prinzipielle Aussage vieler Dienstleister war bisher: "Wenn die CTR oberhalb 2% ist, dann ist das herausragend."

Larry Kim von Worldstream hat nun eine Übersicht in SEJ veröffentlicht, die Klickraten (CTR) je Branche veröffentlicht. Daraus wird ersichtlich:

2% Klickrate ist bei E-Commerce eher überdurchschnittlich und bei Dating-Portalen eher unterirdisch.

Übersicht CTR (Click-Through-Rate) nach Branche

CTR - Klickraten nach Branche

Klickrate nach Branche: Quelle: WordStream

Analysiert wurden die folgenden Branchen:

Branchen

Engagement, Automobil, B2B, Consumer Services, Dating-Portale, E-Commerce, Weiterbildung, Arbeitsmarkt/Stellenmarkt, Finanzen & Versicherungen, Gesundheit & Medizin, Haus & Garten, Industrie,  Recht, Immobilien, Technologie, Reise.

Die durchschnittlichen Klickraten sind bei Anzeigen 1,91% und im Display-Netzwerk 0,35%.

Auf die Branchen runtergebrochen bedeutet das folgendes Ranking:

Erfolgreichste Branchen

AdWords-Anzeigen (beste Klickraten nach Branchen)

  • Dating
  • Finanzen & Versicherungen
  • B2B
  • Consumer Services (Verbraucher)
  • Technologie

Im Display Netzwerk, also bei Anzeigen auf fremden Webseiten, wird wie folgt geklickt (nach Branchen)

  • Technologie
  • Dating
  • Soziales Engagement
  • Recht
  • E-Commerce

In AdWords ist also auch je nach Branche eine unterschiedliche Strategie spannend. Während in einigen Branchen auf Display-Anzeigen eigentlich fast komplett verzichtet werden kann (Arbeitsmarkt/Stellenmarkt, Consumer Services/Verbraucher, B2B, Weiterbildung, Immobilienmarkt), gibt es Branchen, bei denen die Klickraten aus dem Display-Netzwerk ordentlich sind (vor allem Technologie).

CTR (Klickrate): Eigene Leistung einschätzen

Larry Kim von Worldstream empfiehlt bei der eigenen Einschätzung der CTR die folgende Klassifizierung:

Anzeigenleistung der Branche im Verhältnis zur durschnittlichen Klickrate (Average CTR)
Position (Prozentual)Erwarteter CTRAuszeichnung
0% - 50%Unterhalb des erwarteten CTR.Sehr schlechte Ausbeute
("Junky Advertisers")
Top 15%2x höherSehr gute Anzeige
("Awsome Advertisers")
Top 5%3x höherSuper Anzeige
("Super Awesome Advertisers")
Top 1%6x höherSpitzenleistung
("Unicorns")

Herausragende Anzeigen erstellen

Herausragende Anzeigen haben folgende Gemeinsamkeiten:

  • Jedes Keyword im Konto hat einen hochen Qualityscore (Qualitätsfaktor)
  • Verwendung von Negativ-Keywords (reduziert unnötige Ausgaben)
  • Prozentual hohe Ausspielung der Anzeige (Google zeigt also, dass diese Anzeige wichtig ist)
  • Sehr hoher CTR, teilweise zweistellig, bis zu 6-fach höher als bei den Mitbewerbern
  • Spezifische Long-Tail-Keywords
  • Aktivität im Konto ist sehr hoch - es wird konstant verbessert

Diese Anzeigen profitieren aber nicht nur von höheren Klickraten. Diese Anzeigen werden öfters ausgespielt (angezeigt), bessere Position der Anzeige, kleinere Kosten pro Klick, kleinere Kosten pro Conversion.

Strategie: So erstellen Sie herausragende Anzeigen

Verwenden Sie hoch kommerzielle Keywords.

Keywords hierfür sind:

  • Kaufen, Rabatt, Gutschein, Versandkostenfrei etc.
  • Marken
  • Spezifische Produkte
  • Beste, billigste, preiswerteste
  • Vergleich
  • Review (Bewertung)
  • Test

Beispiele für Long Tail Keywords wären:

Bester Preis iphone Handyhülle

  • Kann ich ein iphone in england, finnland, frankreich kaufen
  • iphone kaufen ohne vertrag
  • iphone ohne vertrag
  • vergleich iphone samsung

Verwenden Sie lokale Keywords

  • Stuttgart Fitnesstrainer
  • Abnehmen in Stuttgart
  • Personal Trainer Stuttgart

Vermeiden Sie informative Keywords

Informative Keywords sind Suchworte, bei denen der Suchende Antworten im Wikipedia-Style erwartet, also eher informierende Informationen

  • Was ist eloxieren?
  • Wie tanzt man Tango?

(Quellen:

SearchEngine Journal Artikel

WordStream - Das Geheimnis hinter 3fach besser funktionierenden Anzeigen

Wordstream (high commercial intent keywords)

Wordstream (Typen von Suchanfragen)

Nachstehendes Video zeigt eine Webinar-Aufzeichnung von WordStream

WEBINAR: 3 Mal höhere Klickraten erzielen

Wichtiger als CTR: der ROI

Nach dem Vergleich in der Branche - der als erster Punkt anzusehen ist, bleibt trotzdem eine zentrale Frage. Was ist, wenn trotz gutem CTR einfach kein Geld hängen bleibt? Selbst wenn man davon ausgeht, dass ein CTR >5% richtig gut ist, bleibt am Ende doch eine noch wichtigere Komponenten: der ROI (Return On Invest).

Es nutzt keine noch so erfolgreiche Kampagne in AdWords mit hohem CTR, wenn der erwirtschaftbare Gewinn dahinter nicht die Kosten deckt. Kurzfristig kann das eine Strategie sein - aber langfristig?

Welcher CTR führt bei hochpreisigen Keywords zu bestem ROI?

Beispiel 1: Schlüsseldienst

Schlüsseldienst-Keywords kosten locker bis zu 27 Euro pro Klick. Viele seröse Notöffner bieten ihre Leistungen um die 100 Euro inkl. Anfahrt an. Wenn nur jeder zweite Interessent, der auf eine Anzeige klickt, auch tatsächlich eine Türöffnung bestellt, dann bleibt dem Dienstleister für Anfahrt und Öffnung der Türe noch knapp die Hälfte. Ein Gewinn - sofern er denn mit diesen Werbekosten realisierbar ist - bleibt sehr mager.

Das führt viele Anbieter dazu, nur noch am Wochenende oder in der Nacht die teure Werbung zu schalten, weil dann wesentlich höhere Pauschalen für die Öffnung einer Tür verlangt werden kann, denn bei 200 oder gar 300 Euro für eine Öffnung ist auch die Werbung dafür bezahlbar.

Zugegeben ein sehr drastisches Beispiel. Aber selbst bei kleinen AdWords-Beträgen muss man rechnen.

Beispiel 2: Teppichreinigung

Ein lokaler Anbieter für hochwertige Teppichreinigung verbraucht im Monat für AdWords insgesamt 400 Euro inkl. Handling für die Agentur, also eher ein sehr, sehr kleines Budget. Damit realisiert er bei durchschnittlichen Klickkosten von 1,75 Euro für seine Keywords und Impressionen von rund 700 pro Monat dann 170 Interessenten (Klicks).

Das entspricht einem CTR von 24,29% (700 Einblendungen bei 170 Klicks).

Von diesen 170 Interessenten erhält er 10% Anfragen, also 17 Menschen, die eine professionelle Teppichreinigung über AdWords anfragen. Von diesen 17 Personen verstehen dann 5 Personen, dass eine Reinigung für einen Orientteppich einfach nicht für 50 Euro realisierbar ist. Er gewinnt 5 Kunden für eine Reinigung um 100 Euro. Er konnte also mit 400 Euro einen Umsatz von 500 Euro realisieren. Rechnen wir großzügig und ihm bleiben 50% davon als Gewinn (Umsatzrendite), dann realisiert er 250 Euro Gewinn mit 400 Euro Einsatz.

Er hat also 500 Euro Umsatz. Darin stecken Kosten in Höhe von 250 Euro (50%) für die Erledigung des Auftrages. Dazu kommen noch 400 Euro Werbungskosten = 650 Euro. Diesen 650 Euro stehen 250 Euro Gewinn entgegeben.

Macht einen ROI von 38,5%

Trotz gutem CTR von knapp 25% also rund 60% Verlust.

Als kurzfristige Maßnahme, um einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen, ist das für einen Zeitraum so akzeptabel, aber dann muss ein positiver ROI erreicht werden.

Gelingt es ihm, mit diesem Betrag die ganzen 17 Kunden zu erreichen, sieht das im ROI schon besser aus, nämlich 68%. Immer noch eine Geldvernichtungsmaschine - aber betrachten wir Werbung hier als Imagewerbung, dann sehen wir, dass dadurch eine Steigerung des Images erzielt werden kann.

Verkauft der Teppichreiniger nun auch noch Orientteppiche, so stellt er sich durch sein Fachwissen als Spezialreinigungsunternehmen deutlich positiv dar, verkauft auch noch einen Orientteppich pro Monat, dann sieht die Rechnung mit ROI ganz anders aus.

Macht er allerdings nur Reinigungen, dann ist hier AdWords nicht zielführend - oder braucht ein Produkt, mit dem mindestens das doppelte an Gewinn realisiert werden kann, als die Kosten für Herstellung und Werbung sind.

Beide Beispiele zeigen, dass der CTR allein nicht zum Erfolg führt, sondern der ROI genauso betrachtet werden muss.

Bonus: Wichtige Tipps für eine gute Anzeige mit hohem CTR

1. Testen Sie mehrere Anzeigen

Nehmen Sie unterschiedliche Anzeigen für die jeweilige Kampagne und testen Sie, welche Anzeige besser ankommt. Unterscheiden können sich die Anzeigen zum Beispiel in der Titelzeile oder aber durch die Verwendung unterschiedlicher Call-to-Action-Aufforderungen (CTA)

2. Optimieren Sie Anzeigentitel und Call-to-Action

Anzeigentext und -titel sollten relevant zu Ihrem Angebot sein - und dazu dann noch ein ordentlicher Kaufaufforderung bzw. eine eindeutige Handlungsaufforderung (neudeutsch CTA - Call to Action).

Ein solcher CTA wäre zB.

  • "Gratis anmelden"
  • "Jetzt günstige Angebotspreise sichern"
  • "Rufen Sie jetzt an"
  • usw.

3. Verwenden Sie "Negative Keywords"

Negative Keywords sind für die Anzeigenkampagne immens wichtig, denn dadurch verbessern Sie die Klickhäufigkeit auf die Anzeige. Gibt es Worte, die einfach nicht passen, können die entsprechend ausgeschlossen werden.

4. Nutzen Sie die Anzeigenerweiterungen

Über die Anzeigenerweiterung können weitere Elemente in der Anzeige verwendet werden, z.B. die Telefonnummer, Seitenweite Links, Rezensionserweiterungen (die 5 Sterne) etc.

5. Zielgruppe kennen

Es hilft ungemein, wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen und ganz gezielt dafür Anzeigen erstellen. Eine Zeilgruppe können Menschen in einer Region oder einem Land sein, es können aber auch Personen sein, die Sie ganz speziell erreichen wollen. Möchten Sie als Steuerberater zum Beispiel Gesellschafter in familiengeführten Unternehmen als Kunden gewinnen, dann braucht es auch eine gewisse Durststrecke bei der Erarbeitung des geeigneten Werbetextes, um die "ungeliebten" Kunden zu entfernen. Hier ist einfach auch Geduld gefragt.

6. Anzeigen online gestalten

Ein tolles Tool, um eine Anzeige zu testen kommt von meinen Kollegen und Kooperationspartnern bei AdTraffic.

Anzeigen Tool für AdWords

Generieren Sie Anzeigen für mobil und Desktop

Weitere Themen:

  • https://seybold.de/ihre-adwords-anzeige-wird-nicht-geklickt-was-tun/
  • https://seybold.de/leistungen/adwords-optimieren/
  • https://seybold.de/adwords-budget-optimieren-und-das-optimale-adwords-budget-herausfinden/

Top Platzierung in Google

Platz 1 in Google mit SEYBOLD

Platz 1 in Google: 80% der Suchenden klicken auf die Top Positionen, auf den ersten Platz in den Google Suchergebnissen und die auf Seite 1 befindlichen Suchergebnisse. So sagen zumindest einige Studien. Wenige suchen noch auf Seite 2 und 3, wenn die zuerst dargestellten Ergebnisse nicht zufriedenstellend sind.

Ungefähr die Hälfte aller Klicks wird über die Top-Positionen (Platz 1 bis Platz 3) generiert. Die passende Strategie, die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erhöhen, gilt nicht nur für Google. Ein Kanal übergreifendes Konzept wird notwendig, dass die wichtigsten Bereiche berücksichtigt. Ich beschäftige mich seit 1998 mit Internet Marketing und genau diesen Themen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass gerade kleine und mittelständige Unternehmen mit begrenztem Budget hier deutlich benachteiligt sind. Viele hundert Kunden konnte ich seit 1998 bereits beraten und ein gemeinsames Konzept umsetzen. Über 1500 aktive Newsletter-Abonnenten, über 800 Twitter-Follower für die regelmäßige Ausgabe von SICHTBAR SEYBOLD, Platz 1 Management eBook Oktober 2014 bei Amazon und zahlreiche Nutzer für die Sichtbarkeits-App folgen meinen Tipps für Mittelstand und Kleinunternehmen auf Twitter, Facebook, Pinterest und hier im Blog.

 

Platz 1 die richtige Strategie?

Versprechen und Garantie für Platz 1 und andere Urban Legends

Platz 1 in Google ausreichend?

Grundlagen für eine Top Position

Die drei wichtigsten Ranking-Faktoren

Weiterführende Informationen und Zusatzinfos

Suchmaschinenoptimierung – Regeln ab 2017

Ist Platz 1 in Google die richtige Strategie?

Früher war es die Aufgabe der Webmaster, eine Internetpräsenz auf Platz 1 in Google zu bekommen. Mittlerweile variiert dieses Ziel – vor allem, weil eine leichte Zielerreichung so nicht mehr möglich ist. Durch die fortgeschrittene Instrumentalisierung der Suchmaschine durch Alphabet, sind auch für schlechter platzierte Ergebnisse gute Klicks möglich, die zu einer Konvertierung führen. Durch Methoden wie Microdaten (Schema.org, Google Data Highlighter) können zusätzliche Ergebnisse auf der Suchseite auftauchen. Gerade bei Suchergebnissen schlägt vermehrt der Knowledge-Graph zu, der einen Nutzer schon so weit mit Informationen versorgt, dass dieser die Suchergebnisseite gar nicht mehr verlassen muss bzw. Platz 1 gar nicht mehr besucht werden muss.

Platz 1: google-knowledge-graph

Der Google Knowledge-Graph ermöglicht es einem schnell suchenden sofort Informationen zu liefern. Für SEO und SEA bedeutet dies ein Rückgang des Traffics, weil die Suchmaschine Google nicht verlassen werden muss.

Selbiges gilt auch für die Suche nach Sportergebnisse, Hotels, Flügen, Wetter und so weiter. Die vermehrte Verwendung von Microdaten führt dazu, dass eine Optimierung für Informationsseiten immer schwieriger ist, sofern man nicht der Markeninhaber ist.

Lokale Ergebnisse, wie Einzelhändler können durch eine optimierte LocalSEO-Strategie sehr gut davon profitieren, weil bei der Suche in Google nicht nur das Keyword, sondern auch der Ort, von dem aus gesurft wird, mit einbezogen wird. Unabhängig vom Wunsch des Nutzers kann anhand der IP-Adresse der ungefähre Standort festgelegt werden und dann wird das passende Suchergebnis präsentiert.

Wesentlich interessanter wird für den Besucher vermehrt nicht nur der Traffic, also wer auf die Seite kommt, sondern auch wie dieser dort zu einem Kunden werden kann, deshalb rückt die Platz 1 in Google-Strategie zugunsten des Sichtbarkeitsmanagements in den Hintergrund.

Die Rolle des Sichtbarkeitsmanagements

Sichtbarkeit bedeutet, dass die Angebote und Leistungen eines Unternehmens über die wichtigsten Kanäle präsent sind und wahrgenommen werden. Das gilt für die Werbung auf dem Fahrzeug, wie für den Unternehmensprospekt, die Webseite, die Google-Anzeigen, Facebook-Anzeigen bis hin zur Kommunikation mit dem Kunden via Newsletter, Twitter und anderen Kanälen. Dies zu bündeln ist eine wesentlich komplexere Aufgabe und heute um ein vielfaches wichtiger, als eine Position 1 in den Google Suchergebnissen, also Platz 1.Platz 1 in Google

Wandel der Bedürfnisse

Wiederkehrende Kunden, Bindung durch gute Leistung und die Visualisierung von potenziellen Kunden ist das Zauberwort der aktuellen Zeit. Damit wandelt sich das Bedürfnis, Platz 1 in Google zu erreichen, zugunsten einer Top-Platzierung und eines optimierten, ganzheitlichen Marketingkonzepts.

Trotzdem gelten entsprechende Regeln, die weiter unten beschrieben sind.

Zunächst ein Ausflug in die Scheinwelt obskurer Angebote:

Versprechen und Garantie für Platz 1

und andere Urban Legends

Im Internet und im Mail-Postfach finden sich täglich Angebote, die Platz 1 in Google versprechen und garantieren. Die günstigste Variante, die mir begegnete, war eine Top-Platzierung für einmalig 49,00 Euro. Solche Angebote sind Bauernfängerei oder Black-Hat-Seo, das eine dauerhafte Aussperrung aus den Suchergebnislisten nach sich zieht (ziehen kann).

Die jährlichen Kosten für SEO-Maßnahmen sind mindestens vierstellig. Wer mit Billigangeboten lockt, kann keine seriöse Arbeit liefern. Die Aufgaben, die sich an die Optimierung richten, werden jährlich schwieriger. Und Googles Richtlinien und Algorithmus-Updates tun ihr übriges.

Sind das seriöse Angebote für Suchmaschinenoptimierung? Platz 1 in Google oder Geld zurück

Sind diese Angebote für SEO seriös?

Beworbene Strategien sind meistens Konzepte aus „längst vergangener Zeit“. Durch täglich mehrere Updates des Suchmaschinenalgorithmus und sich ändernde Wertigkeiten in den Optimierungs-Maßnahmen, sind solche Angebote oft überholt. Trotzdem finden sich sich diese nach wie vor und die Tatsache, dass ein Unternehmen AdWords-Geld in die Hand nimmt, um für ein Suchwort gefunden zu werden, das bis zu 10 Euro pro Klick kostet (manche auch mehr), spricht schon im eigentlichen Verständnis dafür, dass die Maßnahmen nicht sonderlich wirtschaftlich angelegt sein können.

Aber auch seriöse Unternehmen, wie im obigen Bild aufgeführt, sind nicht dafür gefeit, durch möglicherweise fragwürdige Angebote, die im hauseigenen Forum propagiert werden, ins Zwielicht zu geraten. Es zeigt sich, wie leicht der eigene Name durch die Verwendung von vermeintlich unkontrollierten Foren, missbraucht werden kann. Ob eine solche Werbung dem Dienstleister dienlich ist? Ich glaube kaum.

Aber darin zeigt sich, wie wichtig es ist, im eigenen Angebot Gefahrenherde wie Kommentarspam, Forenbeiträge etc. zu unterbinden, die eine rekursive Wirkung für das eigene Image darstellen können.

Reicht Platz 1 in Google aus?

Viele Unternehmen streben eine Top Position gerade in Google an und lassen andere Suchmaschinen und Verzeichnisse außer Acht. Dass dies problematisch sein kann, sieht man mit jedem Update, das Google durchführt. Wenn die Positionierung der Unternehmenswebsite abfällt, dann steigen die Ausgaben für AdWords.

Ist die totale Abhängigkeit von Google aber überhaupt sinnvoll?

Google ist die dominierende Suchmaschine in Deutschland und auf der Welt (mit wenigen Ausnahmen). Während Yandex in Russland von hoher Bedeutung ist, kommt mit der Verbreitung von Windows Phone und Windows 10 vermehrt auch BING (Because Its Not Google) zurück ins Spiel. Wer jetzt denkt, dass diese Suchmaschinen keine große Bedeutung haben, der irrt gewaltig.

Mobile Suchanfragen machen bei Google bereits über 50% der Suchanfragen aus. Und die mobilen Apps von Amazon, Microsoft und Apple werden immer besser. Je genauer die Spracherkennung weiß, was gesucht wird, desto eher können die Anbieter der Spracherkennung auch auf eigene Suchergebnisse verweisen. Wer heute nach „Mercedes“ sucht, der wird von Siri schon zu Mercedes gelenkt, ohne dass es Google dazu benötigt. Platz 1 erfolgt sozusagen nicht in Google, sondern in dem konkurrierenden Suchsystem bzw. der Spracherkennung.

Die Uhr tickt für Google. Das bedeutet aber auch, dass eine reine Optimierung für Platz 1 in Google zwar noch immer wichtig ist, aber es darüber hinaus wesentlich wichtiger wird, den Inhalt so abzubilden, dass auch andere Suchroutinen diese ordentlich finden. Und vor allem bedeutet das, über die verschiedenen Kanäle wahrgenommen zu werden: Es benötigt Sichtbarkeitsmanagement. Sichtbarkeitsmanagement sorgt für den individuellen Platz 1 der Angebote. Damit wird der Platz 1 in Google nicht mehr der wichtigste, sondern es entsteht eine eigene Wertigkeit, die bestimmt wird, durch die verschiedenen Marketingkanäle, in denen der Kunde sich tatsächlich bewegt.

Trotz allem Wandel gelten noch immer die nachstehenden

Grundlagen für eine Top Position

 

Platz 1 zu erreichen braucht nicht nur Links und relevante Texte. Auch die Informationsgestaltung auf der Seite muss ordentlich durchgeführt sein.

Wer seine OnPage Faktoren prüfen möchte, der kann bei OnPage.org jederzeit für 99,90 Euro im Monat ein hervorragendes Tool zur Optimierung der eigenen Webseiten kaufen/mieten. Einen Platz 1 garantiert das leider nicht, aber die Möglichkeit, die eigene Website inhaltlich und auf die Keywords entsprechend zu optimieren, dass eine gute Position erreicht werden kann. Eine andere Alternative wäre, das Unternehmen seines Vertrauens mit einer Analyse, Auswertung und Optimierungsvorschlägen zu betrauen.

Was SEO-Tools leider nicht tun, ist eine vernünftige Entscheidung zu empfehlen. Dazu gehört nach wie vor Erfahrung und Know How.

Zu den On-Page-Faktoren, die auch heute noch wichtig sind, gehören:

ALT-Attribute (bei Bildern <img src=”…” alt=“”Ein“ Bild” />

ALT steht nicht für ein Alter, sondern für einen alternativen Text. Diese HTML-Tags kommen bei jedem Bild vor, das Sie auf einer Website verwenden. Im ALT-Tag wird das Bild beschrieben bzw. ein wichtiges Schlüsselwort mitgegeben. Zur SEO-Optimierung ein wichtiger Punkt.

Für Suchmaschinen wichtig sind Alternativtexte der Grafiken. Alle Suchmaschinen geben diesen Informationen eine hohe Relevanz, wenn es darum geht, die Webseite zu indizieren. IMG ALT-Tags sollten analysiert und entsprechend präpariert werden, um so eine höhere Relevanz zu erreichen.

ANCHOR-TAGS

Anchor-Tags werden von vielen Experten ignoriert oder falsch verstanden. Innerhalb der Natural-SEO-Strategie sollten die Anchor-Tags analysiert und optimiert werden. Eine so auf die Inhalte optimierte Website erhält eine höhere Relevanz. Ein SEO-REPORT/SEO-Audit beinhaltet in der Regel auch einen Bericht über die Anchor-Tags.

 

 

Texte schreiben für die Website

Wenn Sie sich mit jemandem unterhalten, sind Sie bemüht, dass Sie der Gegenüber versteht. Sie erhalten ein direktes Feedback auf Ihre Aussagen und registrieren mit allen Sinnen, ob Sie so verstanden werden, wie Sie das gerne hätten. Feedback ist in jeder Beziehung das wichtigste Kontrollinstrument. Im Web fehlt das direkte Feedback. Daher ist hier besondesr wichtig so normal wie möglich zu schreiben.

Niemand mag ein geschwollenes Gerede. Und vergessen Sie auch, dass Google im Text natürlich unbedingt eine hohe Dichte Ihrer Suchworte haben möchte. Bedenken Sie: Eine zu große Suchwortdichte schadet eher.

Vermeiden Sie, allzu häufige Wortwiederholungen – die Leute, die Suchmaschinenalgorithmen programmieren sind auch nicht auf den Kopf gefallen. Schreiben Sie ganz normal, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist – und vor allem verständlich.

 

Relevanz oder Content to Code Ratio (C2C)

Das Verhältnis zwischen Inhalt und Code bekommt eine zunehmend wichtigere Stellung im Algorythmus von Google. Häufig übersehen, ist das Verhältnis zwischen Code und Inhalt ein wichtiger Teil der SEO-Strategie und sorgt für ein hohes Maß an Relevanz. Jede einzelne Website sollte analysiert werden und dann für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Code und Inhalt gesorgt werden. Beachten Sie dabei unbedingt, nicht zu viele Reizworte zu nutzen, da dies in Suchmaschinen zur Abwertung führt. Denken Sie viel mehr daran, Formatierung für Überschriften und andere, der bisherigen Text- und Formatierungstipps zu nutzen

Die Wertigkeit von externen Links

Bislang haben wir die Wertigkeit von externen Links nicht beachtet. Relevante und möglichst viele externe Links sind aber die beste aller Möglichkeiten, den Rang innerhalb Google, Yandex und Bing zu verbessern. SEO-Spezialisten haben ausgeklügelte Link-Building-Strategien ausgearbeitet, die externe Links von relevanten Seiten und Linkaustausch mit den wichtigsten Katalogen umfassen. In einfacher Weise kann man selbst für externe Links sorgen – gegebenenfalls kann sogar ein Linkaustausch mit einem Marktbegleiter sinnvoll sein (wenn das gewünscht und möglich ist).

Eine Optimierung des Rankings und damit Verbunden eine Top Position in Google zu erreichen, ist ein Ziel, das letztlich nicht um externe Links herum kommt. Dabei ist vor allem wichtig, Links von Webseiten mit einem hohen Pagerank zu erhalten, deren Inhalte eine Relevanz zu den eigenen Inhalten darstellen.

Dies ist sehr schwierig und erfordert entsprechende Recherchen, die aber über Suchmaschinen wie Google machbar sind.

Des weiteren kann es sinnvoll sein, Sekundärinformationen auf Zweit- und Dritt-Webseiten aufzubereiten. Wenn diese nicht gleichlautend sind, wie die eigenen Inhalte, kann dies mit der Zeit eine entsprechende Wirkung erzielen.

 

META TAG „Description“ & META TAG „Keywords“

Viele behaupten, das Meta-Tag “Description”, also die Beschreibung einer Webseite, wird von den Suchmaschinen nicht herangezogen, wenn es um Suchergebnisse geht. Falsch. Suchmaschinen wie Google, Ask, MSN etc. ziehen alle sowohl die Hinweise auf den Inhalt zur internen Berechnung des Rangs des Suchergebnisses heran. Folglich sollte dieser Bereich nicht allzu sträflich vernachlässigt werden. Sie sollten also großen Wert auf eine gute Beschreibung (auf die Wiederholung der wichtigsten Schlagworte achten!) legen.

Im Gegensatz dazu werde ich Sie jetzt schockieren: Ehrlich gesagt sind Ihre Keywords für Google gar nicht so interessant, wie gedacht. Die Suchmaschinenbetreiber interessieren sich nicht für die Schlüsselworte, die Sie Ihrer Website zugedenken. Aber: Es interessiert sie, ob eine Relevanz dieser Schlüsselworte zum Inhalt vorhanden ist. Folglich ist für Platz 1 auch die Vergabe von Schlüsselworten wichtig, die eine Relevanz zum textlichen Inhalt besitzen.

Vermeiden Sie in den Suchworten pauschal alle Worte zu verwenden, unter denen Sie aufgefunden werden wollen. Konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten (inkl. Wort-Vredreher und Falshschreibungen). Optimieren Sie den Inhalt so, dass die wichtigsten Worte im beschreibenden Text (Ihrem Content) vorkommen. Wichtig wurden in 2015 vor allem die Proof Terms, also Keywords, die unmissverständlich belegen, dass es auf der Seite auch um das angegebene Thema geht.

 

SUCHWORT-OPTIMIERUNG (KEYWORD)

Wir analysieren Suchworte (Keywords) basierend auf die Anforderungen unseres Klienten und den derzeitigen Markttrends. Durch die Kombination verschiedenster SEO-Tools erarbeiten wir geeignete Suchworte und Suchwortkombinationen, um die effektivsten Suchworte für jedes Projekt zu finden.

2015 sind die Suchmaschinen so gut geworden, dass es für Platz 1 nicht mehr notwendig wird, „Verschreiber“ als Keywords einzuplanen. Wesentlich wichtiger hingegen ist, wie eine Person sucht. Für Platz 1 in Google gibt es für einen Sportwagen-Vermieter mit „Ferrari selber fahren“ (grammatikalisch falsch) wesentlich mehr Suchvolumen, als für das korrekte „Ferrari selbst fahren“. Solche Themen berücksichtigen wir, um Sie für Ihr Sichtbarkeitsmanagement auf Platz 1 zu positionieren.

TITLE UND META-TAG OPTIMIERUNGEN

Die Optimierung nach dem Seitentitel und den Inhaltsangaben ist eine wichtige Aufgabe, da Suchmaschinen diesen Informationen nach wie vor eine hohe Relevanz geben. Wir analysieren und optimieren die Seitentitel jeder einzelen Webseite und nicht nur die der Startseite. Dabei legen wir wert darauf, dass Seitentitel und Inhalt zusammenpasst, um eine höhere Relevanz zu erzeugen. Darüber hinaus optimieren wir weitere Metatags, wie z.B. Keywords und Description – damit Sie bei Google, Yandex, Bing und anderen optimal gefunden werden können.

IMG ALT OPTIMIERUNG

Für Suchmaschinen wichtig sind Alternativtexte der Grafiken. Alle Suchmaschinen geben diesen Informationen eine hohe Relevanz, wenn es darum geht, die Webseite zu indizieren. Wir analysieren und präparieren IMG ALT-Tags für jedes grafische Element auf Ihrer Website, um durch höhere Relevanz zu besseren Suchergebnissen zu kommen.

RELEVANZ ODER CONTENT TO CODE RATIO (C2C)

Das Verhältnis zwischen Inhalt und Code bekommt eine zunehmend wichtigere Stellung im Algorythmus von Google. Häufig übersehen, ist das Verhältnis zwischen Code und Inhalt ein wichtiger Teil der SEO-Strategie und sorgt für ein hohes Maß an Relevanz. Wir analysieren jede einzelne Webseite und sorgen für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Code und Inhalt. Dabei beachten wir, nicht zu viele Reizworte zu nutzen, da diese in Suchmaschinen zur Abwertung der Webseite führen.

LINKS

Relevante und möglichst viele externe Links sind die beste aller Möglichkeiten, den Rang innerhalb Google, Yandex und BING zu verbessern – bis auf Platz 1. Unsere Link-Building-Strategie umfasst externe Links von relevanten Seiten und Links auf dazu passenden Portalen, Blogs etc.

SUCHMASCHINENANMELDUNG

Eine manuelle Suchmaschinenanmeldung in den wichtigsten Suchmaschinen und Katalogen, wie z.B. Google, MSN, Yahoo, Lycos, AOL, Excite und anderen qualitativ hochwertigen Suchmaschinen, sorgt für mehr Besucher auf Ihren Webseiten. Die automatische Anmeldung von Submission-Software wird von vielen Suchmaschinen zwischenzeitlich als SPAM gewertet, daher legen wir wert darauf, Ihre Website manuell anzumelden. Das ermöglicht uns, die Richtlinien jeder einzelnen Suchmaschine zu beachten – damit Sie zukünftig besser gefunden werden. Gleiches gilt vor allem für unsere LocalSEO Maßnahmen, die Ihnen zu Platz 1 in den Suchergebnissen von anderen Verzeichnissen verhelfen.

Platz 1 in Local SEO Apps und Verzeichnissen

KATALOG-EINTRÄGE

Wir tragen Ihre Website in freien Katalogen, wie zum Beispiel DMOZ ein. Durch jahrelange Erfahrung haben wir eine Liste von Katalogen zusammengetragen, die hochwirksam für Suchmaschinenmarketing Verwendung finden. Dabei beachten wir je nach Projekt auch die passenden Kataloge, so dass Business-Websiten nicht in Unterhaltungskatalogen landen.

ARTIKEL, PR, NEWS UND BLOGGING

Wir haben die Erfahrung, Suchmaschinen relevante Artikel für Ihre PR zu erstellen. Sei es ein Artikel für eine Webseite, ein Blogartikel, PR für eine der zahlreichen PR-Suchmaschinen oder einem Artikel für eine Lexikonwebsite – wir sorgen dafür, dass dieser Artikel veröffentlicht wird. Dabei achten wir sorgsam darauf, nicht gegen Googles doppelte Inhalts-Abwertung (Google-Duplicate-Content-Issue) zu verstoßen.

 

 

Wichtige Faktoren für eine gute Position in Google 2015

Searchmetrics hat die wichtigsten Faktoren 2015Faktoren und die Veränderung zum Vorjahr in einer sehr schönen und überschaulichen Infografik aufgebaut.

So sind die weiteren, wichtigsten Erfolgsfaktoren:

– Relevante Keywords zum Thema
– Anzahl verwendeter Worte
– Proof Terms
– Click-Rate
– Mobiles Design
– Zeit der Besucher auf der Seite
– Sichtbarkeit der Domain

Platz 1 in Google - das sind die Rankingfaktoren 2015

Quelle: Searchmetrics, direkt verlinkt.

 

Die drei wichtigsten Rankingfaktoren

Update (März 2016): In einem Hangout (Google Q&A vom 23.03.2016) sagt Andrey Lipattsev, Google Engineer, dass die drei wichtigsten Faktoren für das Google Ranking die folgenden Punkte sind:

  1. Links
  2. Content
  3. Rankbrain

 

Damit wird der oft in Frage gestellte Wert von Links (innerhalb, nach extern und von extern) bestätigt als wichtigster Faktor neben dem Content. Mit Content ist gemeint, dass sowohl die inhaltliche Struktur des Contents (H1, H2, Fett, Texte…) stimmen müssen, als auch der Inhalt mit Relevanz zum Thema passen soll.

Rankbrain, eigentlich ein Filter, ist als dritter Rankingfaktor wichtig, weil Google täglich sehr viele Suchanfragen hat, die in exakt dieser Form noch nie gestellt wurden. Das bedeutet, dass Texte, Bildbeschreibungen und ähnliches sehr gut mit dem Keyword und den damit korrespondierenden Keywords (Recherche!!!) passen muss.

Ein Beispiel für Rankbrain: Gibt man in Google als Suche ein „langhaariger Grüner“, dann gibt das Ergebnis Bilder und den Wikipedia-Eintrag von Anton Hofreiter, Bündnis 90/Die Grünen, aus – und das, obwohl nirgends im Text die Kombination „langhaarig“ und „Grün“ vorkommt.

Langhaariger Grüner - Anton Hofreiter

Suchmaschinenoptimierung – Diese Regeln gelten ab 2017

 

Seit 2017 sollte nicht mehr in Rankings für ein einzelnes Keyword analysiert werden. Es gilt eine Website für ein bestimmtes Keyword zu optimieren, aber für ein Keyword-Themengebiet zu analysieren. Ideal geht das mit der Google Search Console, in der alle Suchanfragen überprüft werden können.

Um auf Seite 1 zu gelangen, gilt seit 2017 das folgende Prinzip:

  • Gute und saubere Links bringen eine Website auf die Seite 1 von Google
  • OnPage-Optimierte Inhalte und das User-Verhalten sind ausschlaggebend dafür, wo sich das Webangebot unter den Top 10 eingliedern wird.
  • Steigerung des Nutzerverhaltens wird wichtiger Rankingfaktor.

 

 

Weiterführende Informationen für Platz 1 und Optimierung

http://searchengineland.com/google-won-pr-battle-seo-thats-good-thing-232761
http://searchengineland.com/half-of-google-search-is-mobile-232994
http://www.searchmetrics.com/de/knowledge-base/ranking-faktoren-infografik-2015/

 

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Gründe für den Kaufabbruch in Online-Shops

Gründe für den Abbruch beim Einkaufen in Online-Shops

Der meistgenannte Grund für den Abbruch der Onlinekosten sind Lieferkosten:

  • 44,1%    Lieferkosten zu hoch
  • 38,7%    Nicht die gewünschte Zahlungsart vorhanden
  • 38,0%    Gesuchtes Produkt konnte nicht gefunden werden
  • 36,2%    Preis nicht günstiger als in „echtem Laden“
  • 34,3%    Bestellfunktion zu kompliziert oder langweilig
  • 25,2%    Technische Probleme
  • 24,8%    Für Kauf außerhalb des Internets entschieden
  • 22,4%    Datensicherheit schien unzureichend

 

Hauptgrund für den Kaufabrruch in letzter Minute ist meistens das Thema „Versandkosten“ oder fehlende „Zahlungsmethoden“. Über die Häfte der Befragten gibt das als häufigster Auslöser an.

Fast jeder vierte potenzielle Käufer entscheidet sich gegen den Kaufabschluss, weil der Prozess „Kunde werden“ durch das Anlegen eines Kundenkontos zum Schmerz wurde.

Rund ein Drittel geht dann in einem anderen Shop „fremd“, weil dort das Produkt günstiger ist.

Schnelle Lösung für weniger Abbrüche beim Kaufprozess im Onlineshop

Die meisten Gründe für einen Kaufabbruch sind schnell behoben.

Fehlende Zahlungsmethoden können ergänzt werden, aber vor allem muss der Einkauf Spaß machen. Eine optimierte Customer-Journey hilft hier, z.B. mit individuellen Ansprachen des Käufers und schützt vor Kaufabbruch.

Motivierend wirken erfahrungsgemäß Verfügbarkeitsanzeigen („noch xx Stück vorhanden“) oder personalisierte Rabattcodes und prominent platzierte Gutschein-Hinweise. An die Verlustangst der Menschen zu appelieren: „Artikel im Warenkorb werden nicht reserviert“, „Nur noch 2 Stück verfügbar“. Das demonstriert die Dringlichkeit des Kaufes. Unterstützen Sie den Weg des Interessenten zum Kunden, indem Sie ihn in seiner Wahl bestärken „Gute Wahl! Möchten Sie noch weiter einkaufen?“ Auch Formulare können in jedem einzelnen Feld – etwa mittels grünem Häkchen – Bestätigung suggerieren und so vor einem Kaufabbruch schützen.

Anstatt „Gutscheincode“ verwenden Sie das Feld „Ich besitze einen Aktionscode“ (bestenfalls ein Feld, das erst noch ausgeklappt werden muss). Das hilft als kleine Schutzmaßnahme davor, dass beim Auffinden des Gutscheincode-Hinweises der Kauf abgebrochen wird, weil zunächst im Web auf die Suche nach gültigen Codes geforscht wird.

Online Shop wie Ihr Ladengeschäft

Unterstützen lässt sich das durch eine passende AdWords-Anzeige für Kunden, die einen Warenkorb erstellt haben, aber nicht gekauft haben. Diese erhalten dann einen Gutscheincode bei ihrer nächsten Google-Suche angezeigt…

Verknappung der Ware ist auch spannend, z.B. „Kaufen Sie in den nächsten 30 Minuten und erhalten Sie 10% Rabatt“ oder „Die Produkte sind 30 Minuten für Sie reserviert“.

Natürlich müssen Preisangaben, Logistik und vor allen Retourenmanagement transparent sein.

Viele Webshops sind leider noch immer nicht mobil nutzbar bzw. nicht optimiert für mobile Geräte. Das sollte ein wichtiges Thema sein für die nächste Optimierung des Shops.

 

Je ähnlicher der Online-Shop dem Ladengeschäft entspricht, umso einfacher die Bestellung für den Kunden: Einfacher und klarer Eingang (offene Tür), persönliche Beratung, große Hinweise für Raatte und allzit geöffnete Kassen ohne Schlangen.

Das erwarten wir für in „Natura“. Warum also nicht im Webshop genau so präsentieren?

 

Wenn Sie diese Punkte in Ihrem Online-Shop berücksichtigen, wird der Kaufabbruch bei Ihnen weniger häufig vorkommen.

 

Quellen:
Internet World Business 13/06
Ecommerce Lounge 01/14
Statista 09 – 16