Newsletter-Trend: Embedded Video
Mit welchen Methoden Kunden und Interessenten “geködert” werden können, ist regelmäßiges Thema der Marketingabteilungen. Neuester Trend (nun, eigentlich ein alter Zopf) ist das in Email eingebundene Video.
Leider laufen eigebundene Videos gegen jede SPAM-richtlinien gängiger Anti-Spam-Produkte. Also versucht man es mit Links auf Videos, was aber nicht das Selbe ist, wie ein Video im Email darzustellen.
Aber was ist so schwer daran, ein Video in einem Email darzustellen?
Unabhängig davon, dass große Email-Anhänge (besonders Videos) ein rotes Tuch für Anti-Spam-Software ist (und geradezu nach SPAM-Mail schreit!), blocken viele Unternehmen sogar die verschiedenen Video-Formate. Es gibt sogar Firmen, die .pdf blocken, dies aber nur am Rande.
Auch die mitgelieferten JavaScript-Programme zum Abspielen der Videos werden geblockt.
Welche Möglichkeiten gibt es, um trotzdem Videos darzustellen?
Clevere Unternehmen nutzen Animierte Gifs, um kleinere Videosequenzen (ohne Ton) darzustellen, wie man in diesem Beispiel sieht.
Der Anbieter Goodmail bietet ein Zertifikat an, das der Anti-Spam-Software zeigt, dass das Email ein erwünschtes Newsletter-Video ist. Nachteil: Die Partner müssen dieses Zertifikat unterstützen. Noch sind das wenige.
Google selbst hat angekündigt, YouTube-Videos in ihrem Dienst GMAIL zu akzeptieren. Dabei erkennt GMAIL automatisch den Link zu YouTube und spielt das Video ab. Allerdings bleibt dies auch auf die Google-GMAIL-Kunden limitiert.
Was bleibt?
Bewegte Bilder am besten mit animierten Gifs darstellen. Das ist noch immer die sicherste Methode, dass die Newsletter-Mail auch durch den Spamfilter dringt. Und dies ist die erste Voraussetzung, um gelesen werden zu können.
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