Amazon Checkout - Die Alternative für Shop-Betreiber!?
Amazon hat diese Woche seinen Konkurrenten für PayPal und Google Checkout ins Rennen um die Gunst der Shopbetreiber geschickt: Amazon Checkout.
Für 2.9% + $0.30 (bei Transaktionen über $10 und $0.05 für transaktionen unter $10) kann nun der patentierte 1-Click-Einkauf in den eigenen Shop integriert werden. Umsatzvolument über $3000 pro Monat kommen sogar noch in den Genuß besonderer Rabattstufen.
Aber was sind die Gründe, warum gerade Amazon Checkout in den eigenen Shop eingebaut werden sollte?
- Zugriff auf 81 Millionen Menschen, die weltweit bereits ein Konto bei Amazon eingerichtet haben. Das sind gut und gerne 30% mehr als bei PayPal.
- Hat ein Kunde mehrere Adressen (Liefer- oder Rechnungsadressen) oder Kontenverbindungen hinterlegt, kann der Kunde diese auch für Ihren Shop nutzen.
- Über die IP-Adresse ist Amazon in der Lage den Kunden 1-Click-Kauf anzubieten, wo das möglich (bzw. erlaubt) ist.
- Es ist möglich Cross-Selling oder Up-Selling vorzunehmen. Werden Amazon-Produkte zusätzlich gekauft, können Provisionen verdient werden.
- Shopbetreiber nutzen den positiven Effekt der Amazon-Marke (Reputation, Garantien etc.)
- Amazon selbst sagt hierzu auf seiner Website: “Amazon’s familiar checkout experience, 1-Click ordering, A-to-Z Guarantee, and tens of millions of customers who can checkout without re-entering information helps you optimize conversion on your website.”
Allerdings hat dieser Luxus auch seinen Preis:
Amazon versucht Generalunternehmer im eCommerce zu werden und bietet sich sowohl als Verkäufer, Konkurrent als auch als Technologie-Lieferant an. Das wird von vielen kritisiert und als Schwachpunkt gesehen. Große Retailer (wie z.B. Borders) haben das Geschäft Drittanbietern eingestellt und es wird sicherlich nicht der Fall sein, dass eines der großen Unternehmen Amazon-Checkout zu seinem Shop hinzufügt. Das wiederum ist der Vorteil von Google Checkout und PayPal.
Ich denke, wir können davon ausgehen, dass diese beiden Unternehmen in Kürze mit der Frage werben werden, ob man wirklich möchte, dass Amazon alle Transaktionen der Kunden kennt, die Top-Produkte erfährt und dann diese Daten irgendwann als Konkurrent verwenden wird.
Und tatsächlich hängt Amazon genau diese Ungewissheit nach.
Informationen über Amazon-Checkout finden Sie auf der Website von Amazon (klicken Sie hier). Dort ist auch sehr detailliert dargestellt, wie Amazon-Checkout in den eigenen Shop integriert werden kann.
Eine OSCommerce-Contribution gibt es auch bereits und kann hier geladen werden.
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