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Besteht Ihre Website ein Google-Review?

Basierend auf bestimmten, nachstehend beschriebenen, Informationen werden einzelne Webseiten während einer Indizierung für die Suchmaschine Google markiert, sollten sie für Spam-Kriterien verdächtig erscheinen.

Welche Spam-Kriterien das sind, zeigt dieses vertrauliche, 43-seitige, PDF-Dokument.

Nach Aussagen von Marissa Mayer, Vice-President Google, gibt es bereits mehr als 10.000 Personen, die so markierte Webseiten betrachten und bewerten. Google bringt dadurch menschliche Bewertung in die Suchergebnisse ein.

Googles Algorhythmen könnten ganz einfach Websites erkennen und für eine spätere Betrachtung markieren, die

  • mehr Traffic verursachen als ihre eigentliche Größe
  • dramatische Zunahme des Traffics haben
  • fast nur Einmalbesucher haben, die zudem schnell die Website verlassen
  • zwar viel Vermittlung durch Google erfahren, aber sonst keine Nachfrage generieren.

Das alles sind Indikatoren einer SPAM-Seite (zu der leider auch “falsch-positive” gezählt werden).

Jetzt ist es notwendig, die eigene Website darauf zu prüfen, ob sie genau in dieses Beobachtungsraster fallen könnte und dann evtl. sehr schnell aus dem Google-Katalog entfernt werden würde.

Der visuelle Eindruck einer Website wird wichtiger, um so mehr menschliche Personen in den Prozess einer Website-Bewertung integriert werden. Sie werden es sich zukünftig nicht mehr erlauben können, eine schlecht gestaltete Website zu haben.

Wichtig sind also:

  • Domain-Name
  • Website-Design
  • Inhalte und wie diese präsentiert (formatiert) sind
  • branding und public relations

Besonders weil SPAM-Websites stärker betrachtet und ausgesondert werden, wird es nicht lange dauern, bis SPAM-Websites besser aussehen als viele Unternehmenswebsites.

Das bedeutet, dass die Google-Review-Mitarbeiter eine Website genauer betrachten müssen (also Links und Inhaltsrelevanz heranziehen) - und dabei natürlich auchFehler machen werden, solange sie auf eine Website treffen, die evtl. einem SPAMMER gehören könnte. Und leider gehört nicht jede Website zu den wenigen “für alle Menschen wichtigen” (sprich: zu den großen Unternehmen, Regierungen, Non-Profit-Organisationen, Weiterbildung/Hochschule, Top-Blogsite, Offizieller Google-Partner etc. gehört).

Ein Teil der Optimierungsarbeit muss zukünftig also dafür eingesetzt werden,

  • eine Website zu generieren, die einer nachträglichen Betrachtung stand hält
  • eine Website so zu optimieren, dass sie erst gar nicht zu einer nachträglichen Betrachtung herangezogen wird

Ganz besonders gilt dies, für Websites mit wenig Kunden oder kleinen Affiliate-Websites (die ein eigenes Partnerprogramm anbieten).
Wie vermeidet man, für eine nachträgliche Betrachtung markiert zu werden?

  • Sorgen Sie für die wichtigen gestalterischen Maßnahmen, nutzen Sie Metatags, Alt-Texte etc. Sprich: Werden Sie ein qualitativ wichtiger Bestandteil des Webs.
  • Bieten Sie Inhalt, zu dem Besucher gerne wiederkehren.
  • Versuchen Sie permanente, drastische Websiteänderungen zu vermeiden.

Wie bestehen Sie eine nachträgliche Betrachtung?

Für die Kurzbetrachtung sind sicherlich die ästhetischen Gesichtspunkte sehr wichtig. In der Langzeitbetrachtung empfiehlt es sich, wenn Ihre Website folgende Dinge beachtet:

  • Exklusiver Inhalt, der Besucher dazu animiert, wieder zu kommen.
  • Ihre Produkte oder Dienstleistungen entwickeln sich zu einer “Marke”
  • Bedeutender und verlässlicher Traffic von anderen Websites zu Ihrer (Achtung! Auf Relevanz achten!)

Sicherlich werden auch diese Maßnahmen nur kurzfristig für den Rückgang von Spam sorgen (wenn überhaupt). Google hat jedoch die Ressourcen und Macht, mit entsprechenden Mitteln (hohe Anzahl von prüfenden, echten Personen; hochwertige Softwarelösung zur Qualifizierung der Websites etc.) dafür zu sorgen, es den Spammern schwerer zu machen. Leidtragende werden unter umständen die Unternehmen sein, für die eine Webpräsenz nur ein “notwendiges Übel” darstellt, einfach “dazugehört” und die eine solche Präsentation nicht dazu nutzen, einen echten ROI erzielen zu wollen.

Trotzdem: Googles Vorgehen ist richtig - gerade im Hinblick auf Spamsites, die wie Pilze aus dem Boden schießen.

Die Nutzer der Suchmaschine werden davon profitieren. Nicht zuletzt aber auch die Webdesign-Industrie. Eine Internetpräsenz “vom Sohn des Bruders eines Mitarbeiters” generiert, wird zunehmend problematischer und echte Fachleute sind gefragt.

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