Firmenpräsentation im Internet Internet Marketing, SEO, Web-Analyse

Google Analytics – verborgene Schätze und Reports, die jeder kennen sollte

Timo Aden schreibt in seinem Webblog zu Google Analytics:

smx münchen 2012Am 27. März habe ich im Rahmen der SMX einen Vortrag gehalten über verborgene Schätze und Reports innerhalb von Google Analytics die jeder kennen sollte.

Damit nicht nur die SMX teilnehme davon profitieren teile ich die Aufstellung hier mit den Lesern meines Blogs.

Los gehts…

Neben den vielen Standard-Berichten die Google Analytics zu bieten hat und die mittlerweile auch wohl fast jeder kennt der sich zumindest ein wenig mit Google Analytics auseinander gesetzt hat gibt es viele “versteckte” Features und Nutzungsmöglichkeiten die nicht jedem geläufig sind…

Top 1 – Gewichtete Sortierung

Wer sich intensiver mit der Betrachtung verschiedener Daten innerhalb einer Tabelle beschäftigt hat wird folgendes Problem kennen. Angenommen ich möchte die Absprungrate analysieren. Hierbei bin ich besonders an bspw. den organischen Suchbegriffen (oder Landing Pages oder Kampagnen oder Länder oder sonstwas) interessiert die eine besonders hohe Absprungrate generieren. Logisch.

Wenn ich nun also innerhalb der Tabelle nach der Absprungrate sortiere habe ich folgendes Problem – ich sehe zunächst viele Zeilen mit 100% Absprungrate, gleichzeitig aber nur sehr wenige Besuche.

Es werden also zunächst alle Zeilen dargestellt in der die Absprungrate am höchsten ist, das heißt aber nicht, dass dies auch alles relevante Keywords sind. Im Gegenteil – vermutlich ist der uninteressanteste Teil des Long Teils – siehe folgenden Screenshot.

Google Analytics - gewichtete Sortierung
Ungewichtete Sortierung – Klick zum Vergrößern

Wie kann ich nun also die Keywords mit der höchsten Absprungrate und gleichzeitig auch den meisten Besuchen betrachten?

Eine Möglichkeit ist die Tabelle nach Excel zu exportieren und dort entsprechend nach beiden Spalten zu sortieren…ziemlich umständlich.

Viel einfacher ist es, die Sortierungsart in Analytics zu verändern und dort die gewichtete Sortierung zu wählen.

Hiermit werden zunächst die relevanten Keywords angezeigt – die mit einer hohen Absprungrate UND den meisten Besuchen.

Google Analytics - gewichtete Sortierung
Gewichtete Sortierung – Klick zum Vergrößern

Nun sehe ich auf einen Blick wo Probleme auftauchen und kann entsprechende Maßnahmen einleiten um erfolgreicher zu werden.

Top 1 Bonustipp – Absolute Veränderung

Und was heißt absolute Veränderung?

Innerhalb des Pull Down Menüs gibt es noch ein ausgerautes Feld – Absolute Veränderung. Dieses Feld wird in dem Moment sichtbar wo Sie innerhalb des Kalenders einen Vergleichszeitraum hinzufügen.

Durch das Hinzufügen eines Vergleichszeitraums interessieren sie vermutlich die Keywords (oder Landing Pages oder Quellen oder oder oder) die sich innerhalb einer Spalte absolut am meisten verändert haben (Stichwort Movers&Shakers).

Und genau diese gravierensten absoluten Veränderungen werden durch diese Auswahl dargestellt:

Google Analytics - absolute Veränderung
Absolute Veränderung – Klick zum Vergrößern

Top 2 – Vergleichende Darstellung

Tabellendarstellungen sind super. Insbesondere dann, wenn man viele Daten gleichzeitig darstellen will.

Aber sind Tabellen auch die beste Art und Weise um Erkenntnisse schnell gewinnen zu können?

Eine schnell zu sehen wie sich bspw. bestimmte Keywords (oder Landing Pages oder Seiten oder Quellen oder oder oder) im Vergleich zur den entsprechenden Daten der gesamten Website verhalten haben ist eine Tabelle nur eine semigute Möglichkeit.

Der folgende Screenshot zeigt die Absprungraten für meine Top-organischen Keywords im Vergleich zu der Absprungrate meines gesamten Blogs:

Google Analytics - vergleichende Darstellung
Vergleichende Darstellung – Klick zum Vergrößern

Wer hier nicht innerhalb kürzester Zeit feststellen kann welche Suchbegriffe eine im Verhältnis schlechtere Absprungrate hat der…schreibt sofort einen Kommentar ;-)

Aus meiner Sicht einer der aktionsorientiertesten Darstellungen in Google Analytics!

Top 2 Bonustipp – Begriffswolke

Insbesondere für Suchmarketer ist die Darstellung einer Begriffswolke in Google Analytics interessant. Denn sie stellt – für unterschiedliche einstellbare Metriken – dar, welche Suchbegriffe jeweils relevant sind.

Google Analytics - Begriffswolke
Begriffswolke – Klick zum Vergrößern

Das Auge erfasst sehr schnell was relevant und was irrelevant ist.

Extra-Top 2 Bonusbonustipp: Ändern Sie nicht nur die Metriken Besuche oder Absprungrate, sondern auch die Rubriken. So können Sie sich die Wolke auch für Ihre definierten Ziele, E-Commerce oder AdSense Daten ansehen.

Top 3 – Sekundäre Dimension

Wer sich ein wenig mit Google Analytics beschäftigt hat wird vermutlich auch schon mal über die sekundäre Dimension gestolpert sein.

Hierüber lässt sich in jeden Report eine weitere Spalte mit weitern passenden Dimensionen hinzufügen. So kann ich bspw. mir in der ersten Spalte sämtliche Suchbegriffe anzeigen lassen und in einer zweiten Spalte die Suchmaschinen über die die User jeweils über diese Begriffe auf meine Seite kamen.

Bezogen auf Suchbegriffe wird dies besonders spannend, wenn es um AdWords Keywords geht – denn hier sind die Auswahlmöglichkeiten noch deutlich größer!

Google Analytics - Sekundäre Dimension
Sekundäre Dimension

Als zweite Dimension kann man aus folgenden Dimensionen auswählen:

  • Anzeigeninhalt
  • Werbenetzwerk
  • Anzeigengruppe
  • Anzeigenfläche
  • Position der Anzeigenfläche
  • Kampagne
  • Typ der persönlichen Hinweises
  • Domain des Placements
  • Placement Typ
  • Placement-URL
  • Ziel-URL
  • Keywords Option

Ohne auf jeden einzelnen Punkt in diesem Moment näher einzugehen – ich denke es zeigt die Vielfalt und die sich bietenden Möglichkeiten recht gut ;-)

Top 3 Bonustipp: Weitere Dimensionen

Die sich bietenden Auswahlmöglichkeiten innerhalb des Pull Down Menüs der zweiten Dimension ändern sich in Abhängigkeit davon, in welchem Report man sich gerade befindet.

So gibt es mittlerweile einige Report, in denen sich weitere interessante Auswertungsmöglichkeiten ergeben – insbesondere im Zusammenhang mit Social Media Metriken wird das ganze in der Zukunft noch spannender werden…

Top 4 – Anpassen

Es gibt eine Menge sinnvoller fertiger Reports. Aber manchmal möchte man basierend auf den vorhandenen Reports einige Änderungen oder Anpassungen vornehmen.

Bisher gab es die Möglichkeit sich individuelle Benutzerdefinierte Berichte zu erstellen. Dies war eine großartige Möglichkeit sich Reports so zu bauen wie man sie haben möchte.

Wenn Sie mit einem schon vorhandenen Bericht aber eigentlich schon recht zufrieden sind und nur einige Anpassungen vornehmen möchten war es nervig, denn man musste den kompletten Bericht nocheinmal nachbauen.

Für viele Berichte gib es die Möglichkeit die bisherige Struktur, bestehend aus Metriken und Dimensionen, zu nutzen und weiter zu bearbeiten und individuell anzupassen.

Dafür gibt es den Button “Anpassen” – in der oberen Menüleiste des entsprechenden Berichts.

Google Analytics - benutzerdefinierte  Berichte
Anpassen von Berichten

Wenn Sie diesen Betätigen landen Sie innerhalb der benutzerdefinierte Berichte – Sie haben dann allerdings die Struktur des Berichts in dem Sie gerade waren schon komplett aufbereitet.

Google Analyitcs - benutzerdefinierte Berichte
Benutzerdefinierter Bericht – Klick zum Vergrößern

Top 4 Bonustipp – Benutzerdefinierte Berichte teilen

Nicht ganz so einfach zu finden aber dennoch möglich – es besteht die Möglichkeit benutzerdefinierte Berichte mit anderen zu teilen.

Nachdem Sie einen eigenen Bericht erstellt haben – sei es über die eben beschriebene Anpassen Funktion oder von Grund auf neu – finden Sie sämtliche Berichte über den oberen Tab benutzerdefinierte Berichte wieder.

In der Übersicht sehen Sie dann alles je erstellten Berichte. Hier haben Sie nun auch die Möglichkeit die Berichte mit anderen Leuten zu teilen – wählen Sie hierfür in dem Auswahlmenü auf der rechten Seite “teilen”.

In dem sich dann öffnenden Fenstern erscheint ein Link den Sie kopieren und dann versenden können.

Google Analytics - benutzerdefinierte Berichte teilen
Benutzerdefinierte Berichte teilen – Klick zum Vergrößern

Achten Sie darauf, dass lediglich die Struktur und die Konfiguration des von Ihnen erstellten Berichtes geteilt wird – nicht die darin enthaltenen Daten. Es hängt dann also immer davon ab, auf welche Daten der jeweilige Bericht angewendet wird.

Top 5 – Custom Alert

Benutzerdefinierte Benachrichtigungen sind eine sinnvolle Möglichkeit bei Veränderungen  strategisch wichtiger Kennzahlen automatisch benachrichtigt zu werden.

Aus meiner Sicht wird dieses Feature bislang viel zu wenig genutzt.

Zu finden ist es über den Tab Startseite (oben), dann auf Radar-Ereignisse und dort auf Übersicht. Hier werden dann die automatischen Radar-Ereignisse angezeigt – auch sehr interessant! Hier gibt es neben den automatisierten aber noch die benutzerdefinierten Benachrichtigungen.

Google Analytics - Radar Ereignisse
Radar Ereignisse und benutzerdefinierte Benachrichtigung

Wenn noch keine eingerichtet wurden wird dort nichts angezeigt werden – ebenso wenn zwar welche eingerichtet wurden, aber das entsprechend definierte Ereignis (noch) nicht eingetreten ist.

Dementsprechend müssten die Benachrichtigungen erstellt werden. So wird es mich vermutlich interessieren, wenn meine Besuche über organischen Traffic einbrechen – um dann zu erforschen was los ist muss ich erstmal erfahren. Eine Mail, dass ein Einbruch um x-Prozent stattgefunden hat hilft hier enorm.

Innerhalb der Einstellungen muss ich nun also definieren, dass ich für diese Anforderung ausschließlich organischen Traffic betrachten möchte. Und wenn dann die Anzahl der Besuche um mehr als – hier 5% – abnimmt, und das ganze im Vergleich zur Vorwoche, bekomme ich nun eine Nachricht zugeschickt.

Google Analytics - benutzerdefinierte Benachrichtigung
Benutzerdefinierte Benachrichtigung

 Ich habe in diesem Beispiel eine Veränderung von 5% im Vergleich zur Vorwoche gewählt – der Grund ist, dass der Traffic am Wochende regelmäßig einbricht. Hätte ich also eine Abnahme von 5% auf Tagesbasis einegestellt würde ich jeden Samstag eine Benachrichtigung bekommen.

Natürlich gibt es noch weitere Einstellungsmöglichkeiten und Bedingungen die gestellt werden können – man kann durchaus auch positive Einstellungen vornehmen ;-)

Und damit nicht nur Sie die ganzen Emails bekommen können Sie auch noch weitere Emails hinzufügen, die dann die Benachrichtigungen bekommen. Dies ist ein sinnvoller aber wichtiger Bestandteil auf dem Weg zu einer Web Analyse Kultur – Daten Distribuierung…oder Report Automation.

Bonustipps…

Es gibt eine ganze Reihe weiterer Tipps, Schätze und Reports die erwähnenswert sind…hier ein paar weitere als Stichwort:

Und was natürlich jeden Suchmaschinenmarketer interessiert…die Verknüpfung der Google Webmaster Tools mit Google Analytics…hierzu gab es ja bereits einen ausführlichen Blog Post.

Als absoluten Bonustipp am Ende gibt es noch eine Toolvorstellung die das Thema “Report Automation” näher betrachtet und eine Lösung bietet die hier in Kürze noch näher vorgestellt wird:
Das Web Controlling Dashboard und Report Automation Tool TrakkBoard

Und nun wie immer: Welche Anmerkungen haben Sie zu den Tipps? Welche Tipps habe ich vergessen? Welcher versteckten Features nutzen Sie? Schreiben Sie einen Kommentart und teilen Sie ihre Meinung mit den anderen Lesern…


Quelle und (C): Timo Aden

Neue Landing Page Metriken in Google Analytics

Timo Aden schreibt in seinem Webblog zu Google Analytics:

Ab sofort stehen jedem Google Analytics Nutzer neue – sehr sinnvolle – Metriken bei der Analyse der Landing Pages zur Verfügung.

Bislang gab es lediglich folgende drei Metriken bei der Betrachtung der Zielseiten (Content -> Website-Content -> Zielseiten):

  • Einstiege – dies ist die Zahl der Besuche, die auf der jeweiligen Seite eingestiegen sind
  • Absprünge – dies ist die Zahl der Besuche, die während ihres Besuchs nur diese eine Seite gesehen haben
  • Absprungrate – dies ist das Verhältnis aus Absprüngen zu Einstiegen (weitere Infos in meinem letzten Blog Post über die Absprungrate)

 Das war es – mehr ging per Default erstmal nicht. Dabei ist gerade die Analyse der Landing Pages so wichtig für den Geschäftserfolg.

Der erste Eindruck zählt – da sollten die Landing Pages durchoptimiert sein. Tipps zur Conversion Optimierung gibt es auch in oben genannten vorigem Post oder unter blog.trakken.de

Folgende Fragestellungen sind in Verknüpfung mit Landing Pages höchst interessant:

  • Wie viele Seiten haben User aufgerufen nachdem sie über eine bestimmte Landing Page eingestiegen sind (und nicht direkt wieder abgesprungen sind)?
  • Wie lange waren die User auf der Website nachdem sie über eine bestimmte Landing Page eingestiegen sind (und nicht direkt wieder abgesprungen sind)?
  • Wich hoch ist die Conversion Rate für bestimmte Ziele nachdem User über eine bestimmte Landing Page eingestiegen sind?
  • Wie hoch sind die Umsätze oder wie hoch ist der durchschnittliche Bestellwert der User die über eine bestimmte Landing Page eingestiegen sind?
  • Welche Landing Page hat den höchsten Wert pro Besuch generiert?
Landing Pages mit neuen Metriken

All diese Fragen sind mit den neu hinzugefügten Metriken beantwortbar. Zwar konnten die meisten der Fragen auch vorher schon durch Workarounds, Segmentierungen und benutzerdefinierte Reports dargestellt werden, doch nun hat man alles auf einen Blick – einfacher ist besser!

Dies vereinfacht die Analyse deutlich und ermöglicht eine bessere Analyse der Zielseiten – ich bin mir sicher, dass Sie einige Landing Pages finden werden, die neben der Absprungrate weitere interessante Erkenntnisse liefern werden. Insbesondere der Bezug zu Zielen und E-Commerce wird Ihnen Optimierungspotenziale aufzeigen!

Wie finden Sie die neuen Metriken bei den Zielseiten? Wie nutzen Sie die Reports? Schreiben Sie einen Kommentar…

Passende Artikel:
Absprungrate – kennt jeder, oder?
Google Webmaster Tools in Google Analytics
Neue Google Analytic Features: Website Geschwindigkeit (Site Speed)
Wie messe ich den Erfolg von nicht-eCommerce Seiten?


Quelle und (C): Timo Aden

Google Webmaster Tools in Google Analytics

Timo Aden schreibt in seinem Webblog zu Google Analytics:

Nachdem es es ja mittlerweils einige Integrationen von anderen Google Produkten mit Google Analytics gibt folgt nun die nächste. 
Zur Übersicht hier nochmal die bisher verfügbaren Integrationen:
  • Google AdWords
  • Google AdSense
  • Google Earth (innerhalb der Real Time Reports)
  •  Feedburner

Und nun also noch die Google Webmaster Tools.
Jeder Suchmaschinenoptimiere kennt die Webmaster Tools – dieses Produkt gibt einem Erkenntnisse über die Auffindbarkeit der eigenen Seite innerhalb der Google-Suchergebnisse und vieles mehr. In den letzten Jahren sind die hierüber verfügbaren Informationen deutlich  besser und mehr geworden. 
Und nachdem bereits einige Desing-Aspekte von Google Analytics in den Webmaster Tools übernommen wurden können nun auch Daten von den Webmaster Tools in Analytics fließen.
Bislang konnte per Default in Analytics bereits analysiert werden über welche Keywords User auf die eigene Website kamen. 
Was allerdings fehlte war die Information wie das Verhältnis von Suchanfragen bei Google zu Klicks auf die Suchergebnisse und dann Besuchen auf der eigenen Website war.
Hier hilft der neue Reporting Block Suchmaschinenoptimierung innerhalb des Bereichs Traffic-Quellen.
Welche Reports gibt es hier?
Der Bericht Suchanfragen zeigt die Impressions, Clicks, Position und Klickrate der täglichen Top 1.000 Suchanfragen. Dies natürlich immer im Bezug zu Keywords über die dann auch Besucher auf die eigene Website kamen.
Zielseiten stellt für die Top 1.000 Landing Pages dar, wie viele Impressions und Klicks diese Landing Page in den Google Suchergebnissen verursacht hat. Zudem an welcher Position diese gerankt waren und welche Klickrate sie verursacht haben.
Die Geografische Zusammenfassung zeigt an, wie viele Impressions, Klicks und welche Klickrate je nach Land verursacht wurden ehe dann User auf die eigene Website kamen.
Zu beachten ist, dass es sich bei der Position jeweils um die durchschnittliche Position handelt. 
Zudem stehen wieder die üblichen Funktionen zur Verfügung wie das Hinzufügen einer zweiten Dimension, Filter, Sortieren, und und und.
Durch das Hinzufügen einer zweiten Dimension und der Auswahl einer anderen Anzeige kann ich beispielsweise betrachten, auf welchen Google Such-Produkten (Web-Suche, Bilder-Suche, Mobil-Suche) mein Webauftritt am besten positioniert ist, bzw. wo die meisten Suchanfragen stattfinden. 
In folgendem Screenshot stelle ich beispielsweise fest, das meine Ranking-Position bei der deutschen Google Bilder-Suche furchtbar schlecht ist!!! :-(
Man beachte die durchschnittliche Position der zweiten Zeile – klares To Do!
Wie Sie an dem Screenshot erkennen können gibt es diese neuen Berichte nur in der neuen Google Analytics Version. Sollten Sie diese bislang noch nicht verwenden haben Sie nun einen weiteren Grund zu wechseln…

[Da es in meinem letzten Blog Post trotz der sensationellen News nur so wenig Kommentare gab platziere ich die Kommentarschreibaufforderung heute mal mitten im Text ;-)

Wie finden Sie die neuen Reports? Fehlt Ihnen etwas? Welche weiteren Verknüpfungen hätten Sie gern? Schreiben Sie Ihre Meinung in einem Kommentar…]

Wie kann man diese neuen Reports bekommen?
Zunächst muss man sich und seine Website bei den Google Webmaster Tools registrieren. Die meisten werden dies sicherlich schon getan haben, wenn nicht, so sollten Sie dies zügig nachholen – es lohnt sich wirklich! 
Registrieren bzw. einloggen können Sie sich hier (www.google.com/webmasters) – das Ganze ist kostenlos und hilft Ihnen dabei zu analysieren, wie bspw. Google Ihre Seite wahrnimmt (hier kommt es oftmals zu gravierenden Unterschieden zur eigenen Wahrnehmung!).
Nun müssen nun noch ein paar Schritte zur Verknüpfung von Webmaster Tools mit Analytics durchgeführt werden.  
Gehen Sie hierzu in die Webmaster Tools und klicken dort auf Website verwalten neben der Seite die Sie mit Google Analytics verknüpfen wollen.  
Wählen Sie nun Google Analytics Poperty, aus der dann folgenden Liste müssen Sie nun nur noch die Website auswählen. Diese stammen aus dem mit Ihrem Login verknüpften Google Analytics Konto – speichern Sie das Ganze im Anschluss. 
Schon ist es fertig. 
Es kann einige Stunden dauern, ehe dann die ersten Daten in den neuen Google Analytics Reports auftauchen.
Es kann jeweils immer nur eine Verknüpfung vorgenommen werden. D.h. Eine Website aus den Webmaster Tools kann jeweils nur mit einer Web Property aus Google Analytics verknüpft werden.
Sollten Sie in Ihrem Google Analytics Konto mehrere Profile verwalten wird die Verknüpfung immer mit dem Standard Profil, bzw. der Standard Web Property vorgenommen – dies erkennen Sie an der roten Kennzeichnung Standard (in der neuen Google Analytics Version). 
Wenn Sie die Verbindung nicht zu dem Standard Profil, sondern einem anderen Profil vornehmen wollen, so können Sie dies innerhalb von Analytics vornehmen.
Gehen Sie hierzu in die Einstellungen und dort auf Web-Property-Einstellungen. Hier finden Sie zum einen den Web-Property-Namen als auch das automatisiert ausgewählte Standard-Profil. Mit dem Pull-Down Menü können Sie ein anderes Standard-Profil auswählen.
Web Property auswählen
Über den unteren Teil besteht nun die Möglichkeit die Verknüpfung zu einer anderen Website aus den Google Webmaster Tools vorzunehmen. 
Verknüpfung mit Webmaster Tools vornehmen
Voraussetzung, dass das ganze funktioniert ist, dass man in dem Analytics Konto als Administrator zugelassen ist. 
Das ganze hört sich nun in Textform vielleicht etwas kompliziert an – ist es aber nicht. Probieren Sie es einfach aus – Sie werden sehen, dass es ganz schnell geht!


Quelle und (C): Timo Aden

Datenschutzdebatte beendet – Google Analytics erhält den Segen der deutschen Datenschützer

Timo Aden schreibt in seinem Webblog zu Google Analytics:

Seitdem ich zu Beginn 2006 damals noch bei Google in Hamburg für Google Analytics in einigen Ländern zuständig war gab es diese Diskussionen. 
Seitdem zieht es sich durch – bei nahezu jedem Kundenmeeting kommt es früher  oder später auf das Thema Datenschutz und Google Analytics. 
Viel wurde in der Vergangenheit darüber geschrieben und geredet. Sämtliche Blogs und gerne auch Zeitungen und TV haben über das Datenschutzthema berichtet. 
Aus meiner Sicht entsprachen die aufgeführten Argumente nicht immer der Realität und vieles wurde zudem einfach falsch dargestellt. 
 Ich könnte noch viel zu diesem Thema schreiben – möchte aber lieber zum angenehmeren und vor allem aktuelleren kommen.

Denn ab sofort hat Google Analytics in Deutschland den Segen der deutschen Datenschützer erhalten.

D.h. war die Nutzung von Google Analytics auf der eigenen Website vielleicht rechtlicher Graubereich, so ist es nun von offizieller Seite her legal.

Androhungen von Strafzahlungen wird es nicht mehr geben und somit hoffentlich auch keine emotionalen Datenschutzdebatten.

Die Hamburger Datenschutzbehörde hat hierzu die entsprechenden Informationen hier veröffentlich.

Um auch wirklich auf der datenschutzrechtlich sicheren Seite zu sein bedarf es einigen Schritten auf Ihrer Seite (über die ich auch schon in vergangenen Posts berichtet hatte):
  • Anonymisierung der IP Adresse:
    Damit die IP Adresse bei der Ausführung des Google Analytics Tracking Codes nicht komplett, sondern um das letzte Oktett gekürzt übergeben wird bedarf es einer Anpassung innerhalb des Tracking Codes. Siehe hierzu auch meinen Blog Post aus dem letzten Jahr: Google Analytics und der Datenschutz.
  • Informieren der User:
    Die Nutzungsbedingungen von Google Analytics besagen, dass jeder User die Möglichkeit haben muss sich darüber zu informieren welches Tracking Tool eingesetzt wird. Dieser Hinweis muss auf einer dem User einfach und schnell zugänglich gemacht werden. Fügen Sie daher den entsprechenden Hinweis aus den Nutzungsbedingungen (Punkt 8.1) in Ihrem Impressum oder Ihrem Disclaimer ein.
„Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten von Google in Verbindung bringen. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden.“
  • Opt-Out:
    Google hat ein Plugin für diverse Browser erstellt. Mit Hilfe dieses Plugins können sich User dem Tracking durch Google Analytics entziehen. Erwähnen Sie in Ihrem Impressum oder Disclaimer, dass dieses Plugin zur Verfügung steht – mittlerweile funktioniert das Plugin in folgenden Browsern: Chrome, Internet Explorer, Firefox, Safari und Opera.

Ich freue mich darüber, dass Google und die Datenschützer miteinander gesprochen haben und dieses Thema nun hoffentlich ein für alle Mal vom ist. 

Danke an alle Beteiligten, dass es nun wieder um das eigentliche gehen kann – der Web Analyse!

Wie immer freue ich mich natürlich über zahlreiche Kommentare, Statements, Meinungen, etc.!


Quelle und (C): Timo Aden

Was ist der Unterschied zwischen Reporting und Analyse?

Timo Aden schreibt in seinem Webblog zu Google Analytics:

Des Öfteren werde ich gefragt was denn eigentlich der Unterschied ist zwischen Reporting und Analyse. Oder anders, viele Unternehmen meinen sie würden Web Analyse betreiben – in Wirklichkeit ist es aber nichts anderes als Reporting.

Doch was ist denn dann eigentlich Web Analyse? Und wie unterscheidet es sich zum Reporting?

Dieser Post soll etwas Licht in die Unterschiede bringen.

Web Reporting ist das Zusammentragen von Zahlen und Daten aus Web Analyse Tools oder anderen Tools die Daten ausspucken.

Diese Daten werden in vielen Unternehmen in unterschiedlichen Formen (meist in Excel) zusammengepackt, vielleicht noch mit ein paar Excel Grafiken aufgehübscht, und dann an einen großen Verteiler verschickt.

Der Empfänger kann sich dann die für ihn relevanten Daten aus diesen Excel Tabellen und Datenolonnen heraussuchen und seine eigenen Erkenntnisse gewinnen.

In der Regel wird er allerdings, wenn überhaupt, einen kurzen Blick darauf werfen, und checken, ob es grobe Abweichungen gegenüber der Vorwoche, dem Vormonat oder gar dem Vorjahr gibt (einige sind dann sogar zufrieden, wenn es nicht schlechter als im Vorjahr lief!!).

Und so sehen Reportings dann teilweise so aus:

Automatisierter Email Report aus einem Web Analyse Tool

Ich möchte einen Menschen sehen, der mit diesen Daten tatsächlich etwas anfangen kann! (Bitte im Kommentar melden ;-)

Zugegeben, diesen Sreenshot habe ich von einer Email gemacht die ich wöchentlich bekomme – und die regelmäßig so aussieht. Ein Designer hat diesen Report/diese Email nie gesehen (hoffentlich). Aus meiner Sicht ist dieser Report ein schlimmer Schritt zurück in längst vergangene Jahrzehnte und eigentlich ein Verbrechen…niemals niemals niemals hat dies auch nur im Ansatz etwas mit Web Analyse zu tun!

Dashboard aus einem Web Analyse Tool

Diesen Screenshot kennen bestimmt die meisten. Aber ist das Web Analyse? Nein! Dies ist ein Dashboard und ebenfalls Reporting. Ebenso wie folgendes Bild:

Dashboard aus einem Web Analyse Tool

Und so bietet jedes Web Analyse Tool seine eigenen Dashboards – und viele Leute denken dann, wenn dieses eingerichtet ist, und vielleicht sogar noch automatisiert verschickt wird, dass nun Web Analyse betrieben wird.

Um Reporting zu machen können Sie einen günstigen Werkstudenten einstellen und ihn/sie die Daten aus einem Web Analyse Tool herauskopieren und in Excel neu zusammenstellen lassen. Es gibt in großen Unternehmen ganze Abteilungen, die nichts anderes machen…

Doch was ist denn dann Web Analyse?

Web Analyse beschäftigt sich viel mehr mit den eigentlichen Business-Zielen des Unternehmens.

Die Dashboards sind deutlich individualisierter und aktionsorientiert.

Die aufgeführten Inhalte sind contextbezogen und idealerweise stark segmentiert.

Und das Wichtigste überhaupt – Handlungsempfehlungen!

Es wird deutlich, dass dies eine völlig andere Arbeit ist, herausfordernder, qualifizierter und wesentlich businessorientiert. Völlig andere Anforderungen – ein zahlenexportierender Werkstudent reicht hier nicht mehr aus…

Wie kann also ein Dashboard auch aussehen, welches eher in Richtung Web Analyse statt in Reporting geht?

Beispielanalyse

Wer als erster den Unterschied erkennt schreibt einen Kommentar ;-)

Im Unterschied zu den obigen Beispielen wurden hier die ganzen Daten schon analysiert und nur die Erkenntnisse wiedergegeben.

Die Daten wurden sozusagen vorgekaut ehe sie verbreitet werden.

Dies hat den Vorteil, dass die Empfänger sich nicht mehr selber in die Daten einlesen müssen und eigene, womöglich voneinander abweichende, Interpretationen durchführen müssen, sondern innerhalb von wenigen Minuten wissen, wie der Stand ist und was zu tun ist.

Die obige Analyse besteht in Wirklichkeit noch aus einer weiteren Seite in der basierend auf den Daten Handlungsempfehungen aufgeführt sind. Und zwar so, dass diese auch nachgehalten werden können. Also mit Empfehlungsdatum und den Veränderungen der Daten nachdem die Empfehlung umgesetzt wurde.

Dies ist auch nur ein Beispiel wie soetwas aussehen kann. Letztendlich hängt es immer davon ab, wer der Empfänger ist und was der Analysegegenstand ist.

Wichtig ist, dass der Fokus nicht auf irgendwelchen Top10 Listen liegt, sondern eher auf Movers&Shakers, Veränderungen, Erkenntnissen und Empfehlungen.

Daten haben wir genug – Informationen sind das was zählt!

Letztendlich kann ein Dashboard sogar fast ausschließlich nur aus Text bestehen…hauptsache die Erkenntisse werden hierin gut verpackt und argumentiert.

Ein weiteres Beispiel für ein mögliches Musterdashboard:

Musterdashboard

Man kann hier sehen, dass es letztendlich oftmals ausreichend ist, wenn das Dashboard auf eine Din A 4 Seite passt.

Hauptsache die wichtigsten Erkenntnisse werden transportiert!

Dabei kommt es noch nicht mal auf schöne Grafiken, bunte Linien oder irre Charts an. Wenn die Erkenntnisse und daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen deutlich dargestellt werden ist reicht ein eselsohrbehaftetes herausgerissenes Blatt aus einem Collegeblock aus!

Versuchen Sie zudem immer den Output (also Umsatz, Verkäufe, Conversions, Registrierungen, Downloads, was weiß ich) in Verbindung mit den Daten zu bringen um einen möglichst großen Mehrwert zu schaffen und dadurch die Aufmerksamkeit der Empfänger zu gewinnen.

Nun ist nicht jedes erstelle Dashboard, egal ob mit vielen Zahlen oder vielen Worten, ein mustergültiges und sinnvolles Dashboard. Es ist recht einfach, statt der vielen eher sinnlosen Zahlen viele weitestgehend sinnlose Wörter aneinander zu hängen.

Um ein paar Tipps zu geben was Reporting von Web Analyse unterscheidet hier meine Top 10:

  1. Die aufgeführten Daten sind segmentiert und bestehen nicht nur aus den Basisdaten die aus einem Web Analyse Tool kopiert wurden.
  2. Die meisten Daten sind eng mit dem Output bzw. den eigentlichen Zielen der Website verknüpft.
  3. Es werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben. Und zwar wird nicht nur gesagt, dass man dies und das machen sollte, sondern idealerweise ist dies verknüpft mit dem gewünschten Ergebnis.
  4. Es fließen Daten auch aus anderen Tools mit ein. Beispielsweise werden Erkenntnisse aus Social Media, Google Insights, Google Trends, Facebook Insights, Twitter Tools, Umfragen oder sonstigen Tools mit eingeflochten.
  5. Wenn es komplett automatisiert daherkommt ist es vermutlich keine Analyse (Analyse benötigt immer einen Menschen zu Interpretation – dies kann leider derzeit noch nicht von Maschinen übernommen werden).
  6. Wenn die Daten contextbezogen sind handelt es sich vermutlich um Analyse.
  7. Wenn das Dashboard ausschließlich aus Daten und Grafiken besteht ist es wahrscheinlich keine Analyse.
  8. Wenn mehrere Metriken miteinander aufeinander bezogen werden und daraus eine Erkenntnis gewonnen werden kann handelt es sich um Analyse.
  9. Werden fortschrittliche Analyse-Methoden verwendet (Statistiken, Segmentierung, Personas, etc.) ist es eher Analyse als Reporting.
  10. Sind die Daten individuell auf bestimmte Abteilungen/Personen ausgerichtet und nicht für das gesamte Unternehmen handelt es sich vermutlich um Analyse und nicht Reporting.

Leider kommt man dennoch um Reporting oftmals nicht herum. Insbesondere große Unternehmen sind Zahlenfriedhöfe gewöhnt und fordern diese vehement ein.

Als Web Analyse sollte das Reporting allerdings nicht mehr als 10% der Arbeitszeit ausmachen.

Reporting ist in der Tat weitestgehend automatisierbar – nutzen Sie dies, sparen Sie Zeit und nutzen diese besser für die eigentlich weiterbringenden Analysen!

Ich hoffe es ist ein wenig klar geworden, wo ich den Unterschied zwischen Reporting und Web Analyse sehen.

Nun sind Sie an der Reihe! Welche Unterscheidungen würden Sie machen? Bei guten Vorschlägen nehme ich Ihre Vorschläge mit in die Liste auf. Haben Sie eigene Beispiele von Dashboards Reports – positive oder negative? Schicken Sie mir gern Ihre Screenshots (gern verfremdet oder ohne konkrete Zahlen). Auch diese nehme ich gern mit in diesen Post auf.


Ansonsten freue ich mich wie immer über zahlreiche Kommentare!

Das könnte Sie auch noch interessieren:

Web Analyse und Dashboards
Web Analytics in Unternehmen – 5 Erkenntnisse


Quelle und (C): Timo Aden

UMZUG DER DATEN

Das Buch “Firmenpräsentation im Internet” erhielt seit erscheinen 2004 weiterführende Informationen.

Diese Informationen wandern ab sofort an eine andere Stelle:

Neue Artikel gibt es unter der Website meines Unternehmens “Ralf Seybold Internet Marketing”

http://www.rsim.de/

Die Informationen im Blog SEYBOLD.de/TAGEBUCH/ bleiben erhalten, werden aber nicht weiter fortgeführt.

Social Media – fahren ohne Führerschein

“Über Social Media Marketing wird derzeit zwar viel geredet, aber trotz der niedrigen Einstiegshürden wenig getan” resümiert Torsten Schwarz, der Autor der Studie. Er bezeichnet es sogar als gefährlich, dass nur wenige Unternehmen das Social Web gezielt beobachten. Nur 40,2 Prozent betreiben Monitoring, das heißt sie verfolgen Kommentare über das eigene Unternehmen. 49,6 Prozent setzen auf Social Media Marketing mit eigenen Facebookseiten oder Twitterprofilen. Schwarz schlussfolgert: “Jedes zehnte Unternehmen ist also im Social Web aktiv ohne zu wissen, worum es dabei geht. Dieser blinde Aktionismus ist wie fahren ohne Führerschein”.

Die Studie wird alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Rogator AG durchgeführt. 235 Fragebögen online-affiner Unternehmen wurden ausgewertet. Die Auswertung erfolgt auch nach Unternehmensgröße. So sind kleine Unternehmen häufiger im Social Web und mit Blogs aktiv, als größere. Die Meinungen im Social Web scheint nur ganz wenige Großunternehmen zu interessieren: Nur 27,8 Prozent der Unternehmen mit über fünfhundert Mitarbeitern betreiben Social Media Monitoring.

Mobile Marketing ist noch weit entfernt davon, zum Massenphänomen zu werden. Erst 12,9 Prozent setzen iPhone-Apps oder Smartphone-optimierte Webseiten ein. Jedoch ist hier das größte Wachstumspotenzial, denn knapp ein Viertel der Unternehmen planen den Einsatz. Damit gehört Mobile zusammen mit Social Web und Usability zu den Themen, deren Einsatz die meisten Unternehmen für 2011 planen.

Anzeigen vom Wettbewerber auf der eigenen Seite ausblenden

Google AdSense bietet mittlerweile die Möglichkeit, dass Anzeigen von Mitbewerbern (Wettbewerbern) ausgeblendet werden können.

Hierzu ist es notwendig, im Google AdSense Konto eine Liste anzulegen, in die bis zu 200 URLs eingetragen werden können, die ausgeschlossen werden sollen. Anzeigen, die auf eine solche URL zeigen, werden dann nicht mehr auf der Website angezeigt.

https://www.google.com/support/adsense/bin/answer.py?answer=9875

Google Android 3.0

Ein erster Blick auf Android 3.0, das Betriebssystem für mobile Geräte, bietet das nachstehende Video.

Fehler bei Unternehmenswebsites – So wird die Website besser – Tipps

Weit über 90% der Menschen nutzen die Recherche im Internet als primäre Informationsquelle. Dadurch ist es entscheidend für Unternehmen, eine Webpräsenz so effektiv wie möglich zu gestalten – dies hat Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn!

Trotzdem lassen über 90% der mehreren 1000 Websites, die ich seit 1998 überprüft habe, wertvolles Geld einfach unter den Tisch fallen – sehr häufig hätten die Fehler leicht vermieden werden können oder sind sogar jetzt noch mit einem moderaten bis geringem Aufwand korrigierbar.

Viele Probleme sind dabei von einem oder mehreren der nachstehenden Faktoren verursacht:

Mangelhafte strategische Planung

Sehr häufig vergessen Unternehmen bei der Gestaltung Ihrer Website die Besucher zu berücksichtigen. Wer sind die Besucher, die das Unternehmen besuchen? Aus welchem Grund wird die Website besucht und wie werden die Besucher vermutlich auf den Informationsgehalt und die Gestaltung der Website reagieren?

Das Problem liegt darin, dass bei der Gestaltung und Planung der Webpräsenz davon ausgegangen wird, alle Besucher wären homogen. Sie denken alle auf die gleiche Art, werden von den selben Texten und Worten inhaltlich angesprochen und verwenden einen vorgefertigten Pfad durch die Website.

Die Realität sieht leider ganz anders aus.

Der Grund für den Besuch der Website differiert zwischen den Besuchern. Ebenfalls der Grad der Bildung (und damit des Verständnisses und der Wortwahl) etc.

Bei der Planung der Website unabdingbar, sich mit verschiedenen möglichen Besuchertypen auseinander zu setzen. Versuchen Sie an die verschiedenen Typen zu denken, die Ihre potenzielle Website besuchen wollen (Investoren, Partner, Banken, Versicherungen, Arbeitssuchende, Medien …) und welche davon die Besuchertypen sind, die am Inhalt der Website interessiert sind.

Geben Sie jedem Besuchertypen, den Sie erstellen einen Namen und unterscheiden Sie in

  • Geschlecht
  • Alter
  • Sprache(n) (Spricht deutsch? englisch? spanish? etc.)
  • Ausbildungsniveau
  • Einkommen
  • Grund für den Besuch der Website
  • Trifft dieser Type Entscheidungen aufgrund von Optik, Emotionen oder dem Informationsinhalt (Dateninhalt)?
  • Welche Inhalte und grafische Elemente bevorzug dieser Besuchertyp?
  • Welche Inhalte und grafische Elemente wirken eher abschreckend auf diesen Besuchertyp?
  • Gibt es noch andere relevante Informationen, die über diesen Besuchertypen wichtig zu wissen sind?

Diese Aufgabe sollte von unterschiedlichen Personen im Unternehmen als Aufgabe angenommen werden (alle Abteilungen, die Kundenkontakt haben – und durch alle Managementebenen).

Mit diesen Informationen sollte die vorhandene Website besucht werden. Betrachten Sie die Website so, wie es der Besuchertyp tun würde – ein “Augen öffnendes” Erlebnis!!

Informationen sind schlecht auffindbar

Navigationselemente sind schlecht positioniert oder nicht zielführend. Ein Besucher muss sich durch eine Website quälen, damit er sicher sein kann, auch genau die gesuchten Informationen aufzufinden.

Das ist ein Wissen, welches durch zahlreiche Usability-Studien weltweit bestätigt wird.

Aber: Website-Besucher brauchen sofort die Bestätigung, dass sie in dem Teil der Website angekommen sind, den sie suchen und dass sie dort kompetente und glaubwürdige Informationen vorfinden.

Betrachtet man dabei die Startseite, so ist dies der Punkt, an dem der Besucher erwartet, die wichtigsten Informationen zu finden. Der Eindruck dieser Seite auf den Besucher ist immens wichtig:

  • Ist die Website zu lang? Muss der Besucher scrollen? Sind die wichtigsten Informationen auf dem Teil der Webseite, der sichtbar ist (ohne zu scrollen)?
  • Passen die grafischen Elemente zu den Aussagen des Unternehmens? (Falsches Bildmaterial kann Bände sprechen)
  • Sind die Kernbotschaften und die Philosophie des Unternehmens sichtbar?
  • Kann die Navigation einfach aufgefunden werden? Ist sie intuitiv und sinnvoll beschriftet?

Designer lieben es, auf der Homepage rotierende Elemente zu platzieren. Schauen Sie sich solche Webseiten an (z.B. die DELL-Website mit den mindestens 4 verschiedenen Angeboten als grafisches Element http://www.dell.de/).

Angegebener Grund dafür ist, dass angeblich mehr Elemente es erlauben, mehr Informationen darzustellen.

Aber: Warten die Besucher bis die Information, die sie benötigen, irgendwann mal eingeblendet wird? Erhalten diese Besucher nicht eher den Eindruck, dass das, was sie suchen, von diesem Unternehmen (oder der Website) gar nicht geleistet werden kann? Und verlassen diese Besucher dann nicht die Website?

Genau so gefährlich sind auch Phrasen und Sätze, die ein Besucher nur dann versteht, wenn er das Unternehmen bereits kennt. Neue Besucher werden sich nicht verstanden fühlen oder finden nicht die Ansprache, die ihren Bedürfnissen entspricht – und verlassen die Website. (Auch hier ein Beispiel von der DELL-Website: “Behalten Sie mit den flexiblen Skalierungsoptionen des DX Object Storage Systems die Kontrolle über wachsende Datenmengen.” Hat das nun jemand verstanden?)

Website passt nicht zum Unternehmensbild oder der Social-Media-Präsenz des Unternehmens

Die Gestaltung und Art des Inhaltes differiert zwischen Print, Website, Twitter-Meldungen, Facebook-Unternehmensseiten, Youtube-Seiten des Unternehmens, MySpace-Seiten des Unternehmens etc.

Eine einheitliche Botschaft ist wichtig. Andernfalls wird die Marke geschwächt und eine emotionale Bindung an die Marke nicht möglich. Stellen Sie sich vor, das Design von Coca Cola würde sich von Präsenz zu Präsenz unterscheiden.

Sowohl bei Twitter (http://twitter.com/COCACOLA), als auch bei Facebook (http://www.facebook.com/cocacola), als auch bei MySpace (musikorientert) (http://www.myspace.com/cokemusic) oder der Unternehmenswebsite (http://www.coke.de/) ist die Website mit den gleichen Elementen an nahezu dem selben Platz auf dem Bildschirm vertreten. Immer ist die Cola-Flasche rechts oben das zentrale Bild.

Ralf Seybold präsentiert Coca Cola auf unterschiedlichen Websitemedien

Ralf Seybold präsentiert Coca Cola auf unterschiedlichen Websitemedien

Wahrscheinlich sind unterschiedliche Teams für die unterschiedliche Art der Webpräsenzen verantwortlich. Besonders dann ist es notwendig, dass ein Firmen interner Top Manager oder aber eine externe Agentur die Übersicht über das Niveau der einzelnen Seiten behält, denn eine sterile Information, aus der Website herauskopiert (z.B. aus dem Bereich Investors-Relation) wird jeden Besucher einer Facebook-Fan-Seite frustrieren.

Fehlende unternehmensinterne Zusammenarbeit

Über die Marketingabteilung wird Interesse, Informationsabsicht oder eine Kaufabsicht bei den Besuchern im Internet generiert. Trotzdem wird diese Hebelwirkung oft nicht schnell genug mit Aktion durch Vertrieb oder andere Abteilungen realisiert.

Zwingend sollte auf jeder Seite einer Webpräsenz zu einer Handlung aufgerufen werden. Fehlt dies, ist die Gefahr, dass der Besucher die Website verlässt oder eine andere Handlung vornimmt, als die gewünschte, bei mehr als 40%.

Allerdings muss innerhalb des Unternehmens klar sein, dass dem Call-to-Action zu folgen ist und Webanfragen mindestens so schnell zu bearbeiten sind, wie alle anderen Anfragen auch – eher noch schneller.

Fehlender Rückhalt durch das Management

In zahlreichen (vor allem kleinen und mittelständischen) Unternehmen ist die eigene Webpräsenz noch immer ein sträflich vernachlässigter Teil des Marketing-Mix. Die Geschäftsleitung verfolgt hier keine geeignete Strategie für den Umgang mit der Webpräsenz. In den meisten Fällen aufgrund von Unterschätzung oder schlichtweg “Nichtwissen”.

Potenzielle zusätzliche Einnahmen werden verhindert, wenn man diese Besucher/Interessenten nicht an sein Unternehmen bindet. Eine fehlende Strategie führt dazu, dass der Invest in die Website nur wenig Chance hat, sich zu rentieren.

Seit 1998 betreue ich sowohl Unternehmen mit nur 2-3 Mitarbeiter, als auch mittelständische Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern. Dabei ist es notwendig im Hinblick auf die jeweiligen Budgets die passenden Lösungen präsentieren zu können.

Alle Unternehmen, für die RSIM – Ralf Seybold Internet Marketing tätig war, haben im Rahmen der vorgesehenen Budgets die gesteckten Ziele erreicht und eine Verbesserung des Return on Invest mit ihren Webseiten erfahren.

Möchten Sie Referenzen? Nehmen Sie Kontakt mit mir auf 07195-4149136 oder per Email über unsere Kontaktseite

Älter   

Ralf Seybold – hat zahlreiche Beiträge geschrieben.

Ralf Seybold, Dipl. Betriebswirt (FH), seit 1989 IT-Professional, gründete im Juni 1998 das Unternehmen Ralf Seybold Internet Marketing.

"Über viele Jahre habe ich erfolgreich mittelständische Unternehmen und große Konzerne, wie Daimler Benz, Robert Bosch und die Deutsche Bahn betreut. Für Nokia oder EMC² haben wir erfolgreiche Internetprojekte realisiert und für mehrfache Sportweltmeister im Rahmen einer Incentiveaktion Newsletter entworfen. Seit geraumer Zeit arbeite ich mit Event- und Erlebnisanbietern zusammen. Ich bin Autor verschiedener Fachpublikationen für die Firmenpräsentation im Internet oder Existenzgründertipps, sowie von Fachartikeln zu den Themen Webanalytics und Internetmarketinglösungen im „Online-Marketing Beratungsbrief“. In fast regelmäßigen Abständen präsentieren wir unsere innovativen Leistungen bei Vortragsreihen vor einem großen Publikum, aber auch in kleinem Rahmen, wie z.B. mit Existenzgründern in einer Podiumsdiskussion. Dabei steht für mich immer der Nutzen des Kunden im Mittelpunkt – wodurch wir bereits zahlreiche Innovationen für den Markt entwickeln konnten.

Als Technologiebereiter und –vorreiter solcher neuen Marketingideen sind wir fast jährlich Teilnehmer an Innovationsausschreibungen und für unsere Dienstleistung im Rahmen der Neukundengewinnung erhielten wir 2013 die Auszeichnung „Industriepreis 2013 – Best of Service & Dienstleistung“ und für unser Portal brennholz.de die Auszeichnung „Industriepreis 2013 – Best of Energie & Umwelt“. Damit gehören wir zu den wenigen Unternehmen, denen es gelungen ist, in einem Jahr diese begehrte Auszeichnung sogar in mehreren Kategorien zu erhalten.


Als Sichtbarkeitsmanager arbeite ich für zahlreiche Unternehmen unterschiedlicher Größe an der Reputation der Unternehmen im Internet und sorge für die Optimierung der Social Communication.

Zusammen mit meinem Team aus verschiedenen Spezialisten konzentrieren wir uns auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Getreu dem Motto, die Einzigartigkeit unserer Kunden herauszuarbeiten und in den Mittelpunkt zu stellen, erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden Konzepte, die erfolgreich sind.
Zentrale Aufgabe unseres Schaffens ist, Ihre Einzigartigkeit und Ihren Mehrwert in den Mittelpunkt eines auf Sie abgestimmten Konzeptes zu bringen. Die Grundlage Ihres anhaltenden Erfolges ist das, was Sie besser machen können. Diesen Vorsprung mit unserer Leistung zu sichern und weiter auszubauen, ist unser gemeinsames Ziel.